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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 57
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
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0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN A) Hubert Brune, 20.04.2001 ** (1)

1

@ Heinz Brüschke

Danke für Ihren Eintrag und die Komplimente!

Unterricht
Das Konzept für meine Webpräsenz stammt aus dem letzten Jahrtausend! „Altertümlich“? Keinesfalls! Die Intention war anfangs, ein neuartiges, weil vernetztes, die Unterichtsfächer Mathematik, Physik, Deutsch, Englisch, Wirtschaft (einschließlich Rechnungswesen und Buchführung), Französisch, Latein, Erdkunde, Biologie, Chemie, Geschichte u.v.a. begleitendes „Intensivtraining“ anzubieten und auf meine Lehrtätigkeit aufmerksam zu machen, darüber hinaus Freigeister anzusprechen, um also nicht nur Leistung, sondern auch Entspannung anzubieten. Schon nach kurzer Zeit - noch im April 2001 - wurde das ursprüngliche Konzept jedoch durch die stark zugenommene Verquickung von Leistung und Entspannung ein wenig verändert. Die „Geburt“ meiner „Website“ vollzog sich also erst vor wenigen Tagen, und offenbar haben Sie sich heute als ihr „Taufpate“ erwiesen (**). Dafür danke ich Ihnen sehr!

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN B) Hubert Brune, 28.07.2002 ** (2)

2

@ Reinhard Scharnagl

Danke für Ihren Eintrag!

Olympische Konstruktion in M¨nchen
Ich kann Sie trösten, denn auch an einem Hausbau lassen sich Intention und Motivation für einen „Fenstergucker“ (**) zumindest dann nicht sofort erkennen, wenn ihm der Hausbau zunächst fremdartig erscheint. Auch der Hausbau hat sich im Laufe der Zeit geändert. Lediglich wenige Menschen kämen heute auf die Idee, nur deswegen wieder Holz- oder Lehmhütten zu bauen, weil bei ihnen die Intention und die Motivation des Erbauers schneller erkannt werden kann als beim Bau einer Kathedrale oder eines Bunkers, eines Hochhauses oder eines Sportpalastes ....

Die Intention war ursprünglich eine etwas andere gewesen als die, die es nur wenige Tagen nach der „Geburt“ meiner „Website“ geworden war, wie schon in meinem Kommentar zum Eintrag vom 20.04.2001, 21:42 (**|**), erwähnt. Die Motivation jedoch hatte und hat sich kaum verändert.

Vielleicht haben Sie nur noch nicht genug gelesen, Herr Scharnagl. Lassen Sie sich doch einfach beim Weiterlesen überraschen! Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen!

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN C) Hubert Brune, 12.12.2003 ** (3)

3

@ Jule aus der Nähe von Magdeburg

Danke für den Eintrag!

Antwort: Ja, darf man!

Wie sie erstellt wurde? Mit Hirn, zwei Augen und zwei Händen - dazu noch mit Kenntnissen in Programmierung und Anwendungsprogrammen. All das, was ich mit all dem Text, all den Bildern, all den Karten, all den Graphiken, all den Tabellen u.s.w. anbiete, mache ich nur, weil es in meinem Hirn ist.

Wo sie erstellt wurde? In meinem Hirn, in meinem Geist, in meiner Seele, in meinem Körper, in meinem Zuhause, an meinem Schreibtisch, neben dem u.a. ein Computer steht, der mit dem Weltnetz verbunden ist.

Ich habe Ihnen bereits eine Dankes-Email geschickt, liebe Jule.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN D) Hubert Brune, 23.03.2004 ** (4)

4

@ Brian aus Oldenburg

Danke für Ihren Eintrag!

Mit Ihren Sätzen haben Sie mir eine sehr große Freude bereitet. Was will man mehr als Übereinstimmung und Entspannung?

Mehr Werbung werde ich nicht machen, weil ich nicht alle, sondern nur diejenigen erreichen will, die - wie Sie und ich - die Übereinstimmung und Entspannung in einer freigeistigen Atmosphäre suchen (und hoffentlich finden!), die fast schon aristokratisch anmutet.

Danke noch einmal!

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN E) Hubert Brune, 21.12.2004 ** (5)

5

@ Sally Keen

Lebenslauf

Thanks for Your entry!

Sally, I am very sorry, but I gave You my biographical data when we „met“ the first time, didn’t I? Of course You are right: „Adding biographical data to“ my „fantastic page would make it much richer.“ (**), but it would make it much poorer as well, especially for me, because giving biographical data reduces giving other data is not in my favourite intention when it comes to offering scientific resp. philosophic topics. Nevertheless: I will invest more time in producing biographical themes - very soon (!) -, probably even my own biography.

So long.

 

NACH OBEN F) Hubert Brune, 29.12.2004 ** (6)

6

@ Harry Hase

Ja, das ist Absicht!

Spaß beiseite, obwohl es ja schon reizvoll wäre, denn die Zeit der abendländischen Hochdenker ist seit dem Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert vorbei. Also hätten Sie keine Möglichkeit, den Text der Hochdenker zu lesen, denn wie Sie richtig festgestellt haben: „sie entschwinden immer sehr schnell“ (**). Sehr schnell.

Die meisten meiner Webseiten habe ich mittels Javascript so programmiert, daß sie stets nur als Frames erscheinen können! Ob ich diesen Befehl zukünftig aufheben werde, weiß ich noch nicht, weil ich noch die dafür „günstige“ Sternenkonstellation abwarten werde.

Falls Sie die Seite tatsächlich nicht öffnen können, so liegt das daran, daß Ihr Browser keine Frames unterstützt.

Ich zitiere mich ausnahmsweise selbst:

Früh-Rationalistik
Hoch-Rationalistik
Spät-Rationalistik
Fazit
Ausblick
Tabelle
Tabelle

„Die Hochdenker (**) verdanken den Frühdenkern (**) die in den Raum gespielte »Steilvorlage«, durch die dem Denken ein stark offensiver Charakter aufgezwungen wird. Der von den Frühdenkern hoch in den Raum gespielte »Denkball« verlangt von den Philosophen einen »Höhenflug«, den sie zu dieser Zeit aber auch sehr gut beherrschen. Wenn die »Wissenskugel« jedoch in den tiefen Raum gespielt wird, wird offenbar, daß hier noch die Erfahrung fehlt und der »Denkgegner« leichtes Spiel zu haben scheint. Weil aber der von den Elternkulturen vorgedachte eigene »Strafraum« mittlerweile so gut bekannt und für den Gegner zur »Abseitsfalle« geworden ist, kann hier auch sicher aufgespielt, d.h. hochgedacht werden. Der gegnerische »Strafraum« scheint jedoch immer noch ein relativ fremder Raum zu sein, in dem man sich erst einmal orientiern muß, bevor die Wende vom primären Defensivdenken zum primären Offensivdenken, die Umstellung von »Verteidigung auf Angriff«, vollzogen werden kann. Erst wenn dies klappt, ist die Wende endgültig und das Spiel zur hochdramatischen Denkbühne geworden.
Philosophie
Spät-Denker
Hoch-Denker
Früh-Denker
Vor-Denker
Ur-Denker
Glaube (Religion, Theologie)
Das Denken wird ab jetzt immer mehr zu einem jugendlichen Abenteuer, manchmal an Jugendwahn grenzend. Auf einem scheinbaren Höhepunkt angekommen, denkt man sich sogar als absolutes Zentrum aller Geschehnisse. Als zentriertes Denksubjekt gestaltet man das Spiel aus dem »Mittelfeld« heraus und versteht sich als »Regisseur«. Dieser Mittelfeldregisseur kann nicht nur »das Spiel an sich reißen«, sondern auch und gerade durch seinen überragenden Individualismus »das Spiel gestalten«. Er wähnt sich, beim Selbstdenken für alle anderen Mitspieler mitzudenken. Weil aber auch er Fehler macht und niemand da zu sein scheint, der die Patzer völlig ausgleichen kann, wird erste Kritik nicht nur an ihm, sondern am gesamten »eigenen Spielsystem« laut. Der Kritizismus verlangt nach Auswechslung. Ab jetzt wird assoziiert und bei Eigenverantwortlichkeit auch an Selbstverschuldung und Unmündigkeit gedacht. Ob eine solche »aufgeklärte Spielethik« zu mehr Erfolg führen kann oder ob sie den Denkern eher Anlaß gibt, nach dem »Denkhebel« zu verlangen, mit dem man das Spiel ideenreich noch einmal herumreißen kann, ist bereits eine Frage an den Idealismus der Spätdenker (**).  – Hochdenker sind die denkenden »Hochöfen« der absoluten »Kulturfabrik«, »verdribbeln« sich jedoch nicht selten im subjektiven »Zentralmittelfeld«. Verabsolutierter Rationalismus ist Zentralgewalt der Denktyrannen. Trotzdem ist die Rationalistik wie eine erste selbst eingeholte »Ernte«, weshalb die Hochdenker auch schon mit dem »Erntedenkfest« rechnen. Diese Vorarbeit macht sie quasi zu den »Vordenkern (**) der Spätdenker«. Von allen Denkern haben sie am wenigsten mit dem »Abseits« zu tun, aber ihr »Paß« vor das »Denkertor« kann die Spätdenker veranlassen, ins »Abseits« zu laufen, weil Spätdenker es oft zu spät bedenken.“ (Hubert Brune, Hochdenker, 2001).

Den gesamten Text kann ich Ihnen hier im Gästebuch nicht zur Verfügung stellen, weil er so umfangfreich ist, daß er den Rahmen dessen, was die Bedeutung eines Gästebuches ausmacht, sprengen würde.

Daher mein Tipp: Versuchen Sie gar nicht erst, die von Ihnen gewünschten Seiten einzeln zu öffnen, denn Sie können sie nur im Framesmodus öffnen (**). Besorgen Sie sich einen Browser, der auch Frames unterstützt.Mich dünkt, Ihr Browser ist einer aus dem letzten Jahrtausend. Mich dünkt, Ihr Browser ist einer aus dem letzten Jahrtausend.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN G) Hubert Brune, 04.06.2005 ** (7)

7

@ Biestly

Mehr ?

Mehr Animationen, Farben, Töne?

Vielleicht habe ich ja schon viele Bücher geschrieben!

Mein Wissen muß sich nicht verstecken - da haben Sie völlig recht. Verstecken muß es sich weder hinter „Animationen oder grellen Farben“ (**), die die meisten und insbesondere die jungen Menschen eh nicht stören, noch hinter Büchern, die heute eh fast nur noch nach Zensur geschrieben und veröffentlicht werden. Wo würden Sie ein solches Versteck eher vermuten?

Die Information über mein Studium an der Universiät, über meine Berufe und jetzige Berufsausübung finden Sie auf einer meiner Webseiten, nämlich der, auf der mein bisheriger Lebenslauf zu finden ist. **

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN H) Hubert Brune, 07.09.2005 ** (8)

8

@ Paul Ernst

„Weniger = mehr?“ (**). Trotz oder wegen des Fragezeichens frage ich Sie: Ist für Sie weniger = mehr? Wenn ja, dann verzeihen Sie mir die folgende „scharfe“ Ausdrucksweise: Verlassen Sie sich bitte nicht zu sehr auf solche letzten Endes eben doch unsinnigen Sprachregelungen, die die Semantik unserer Sprache unterhöhlen und zuletzt zum Einsturz bringen, also zerstören, vernichten sollen, so daß Sie sich - früher als Sie vielleicht glauben mögen - im Orwellschen „Neusprech“ wiederfinden, in dem aus „weniger = mehr“, „dicker = dünner“, „dumm = schlau“, „arm = reich“ u.s.w. und - nicht zu vergessen (!) - „Krieg = Frieden“, „Lüge = Wahrheit“ u.s.w. noch mehr Zensur als jetzt schon geworden ist, und zwar auch mit Ihrer Hilfe!

Weniger ist nicht „mehr“, sondern weniger ist weniger (!) - immer noch, und das soll auch so bleiben! Ich weiß zwar, was Sie meinten; dennoch ist mir die „Neusprech“-Gefahr viel zu groß, als daß es der Überlegung wert wäre, über Ihre Aussage weiter nachzudenken!

Beste Grüße zurück.

 

NACH OBEN I) Hubert Brune, 29.01.2006 ** (9)

9

@ E. Brinker

Danke für Ihren Eintrag!

Die Sie „an die »Popart« erinnernden Farben“ (**) resultieren als Teil einer Idee noch aus der Intention, die ich anfangs bezüglich meines Webangebots hatte - wie bereits im Kommentar zum Eintrag vom 20.04.2001, 21:42 (**|**), und auch im Kommentar zum Eintrag vom 28.07.2002, 10:13 (**|**), erwähnt. Die Intention war damals v.a., die Jugend einzuladen - daher die „an die »Popart« erinnernden Farben“ (**). Mich stören sie nicht - und deshalb gibt es bis heute keinen Grund für eine Änderung. Es ist eh nicht „das, worauf es ankommt“ (**). Ich bevorzuge beim Design das Minimalprinzip, aber beim Text und den ihn erläuternden Veranschaulichungen das Maximalprinzip. Auch mache ich kaum Werbung für mein Webangebot, wie schon im Kommentar zum Eintrag vom 23.03.2004, 10:14 (**|**), gesagt.

 

NACH OBEN J) Hubert Brune, 22.12.2006 ** (10)

10
Die jahreszeitliche
„Uhr“ ist gegen den
Uhrzeigersinn, also
im „Urzeigersinn“
zu lesen (**|**).
Bei „Herbstende“ ist
eine Kultur ungefähr
2150 Jahre alt.
Evolution/GeschichteEvolution/Geschichte
Evolution/GeschichteEvolution/Geschichte

@ Sonnenwende

Ich danke Ihnen vielmals!

Wenn die Abendlandkultur „bereits »in der letzten Minute des Herbstes« angekommen wäre“ (**), wie Ihr Gedankenexperiment unterstellt, und bis dahin keine Katastrophe passiert wäre, wie meine Voraussetzung dafür lautet, dann hätte sie die Welt entweder in einem globalen Imperium unter Kontrolle (danach sieht es heute überhaupt nicht aus) oder „an der Gurgel“ (Winston Churchill, der so über die Situation der Engländer und ihrer Verbündeten gegenüber den Deutschen urteilte). Es ist nicht genau vorherzusagen, aber eines ist sicher: die faustische Abendlandkultur hat keine Wahl. Sie wird kurz vor dem Ende ihres „beruflichen Arbeiterdaseins“ und dem Beginn ihres „Rentnerdaseins“ entweder mit Stolz die Welt beherrschen oder versklavt die Peitsche der Nichtabendländer zu spüren bekommen und danach verelenden in „Altersarmut“ (ein schreckliches, aber rhetorisches, weil politisch sehr wirksames Wort!). Ein „Dazwischen“ - z.B. einen wie auch immer gearteten Kompromiß - wird es nicht geben.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1) Hubert Brune, 23.06.2007 ** (11)

11

Der Text gefällt mir sehr gut. Ich kenne die Bücher von Rüdiger Safranski und kann daher sagen: dieser Text ist mindestens genauso gut!

 

NACH OBEN 2) Hubert Brune, 30.11.2007 (14:12:54) ** (12)

12

Zur TV-Sendung (Inquisition) vom 09.10.2007 (**).

Liebe Frau Herman,

ich möchte Ihnen meinen Respekt vor Ihnen aussprechen und mich bedanken für Ihren Mut, ihre „Zivilcourage“ (!). Die nicht nur mit Ihnen, aber eben auch mit Ihnen in Verbindung stehende Inquisition und Hexenverfolgung hat überhaupt keine Argumente, nicht einaml ein einziges, und muß deshalb ständig Zirkelschlüsse bringen, um überhaupt noch etwas zu sagen, bevor sie Leute wie Sie und uns (d.h. die Mehrheit des Volkes!) ab- und verurteilen. Diese Antidemokraten sind Diktatoren! Die Herrschaftsform in dieser „Gesellschaft“ ist eindeutig eine Diktatur!

Alles Gute für Sie!

Mit freundlichen Grüßen!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 3) Hubert Brune, 06.03.2008 (17:04, 23:49) ** ** (13-14)

13

Mehr Form als „Politische Korrektheit“ (**|**|**|**|**|**|**|**|**), bitte!

An dem Eingangstext fällt auf, daß er, obwohl er kritisch sein will, nicht einmal die einfachsten grammatischen Regeln beachten kann. Schon mal z.B. etwas von Referenz gehört?  Wer die Grammatik nicht achtet, braucht mir auch gar nicht erst mit Semantik zu kommen. Ich meine Grammatik und nicht Rechtschreibung, denn diesen Unterschied muß man heute ja auch immer wieder betonen und erklären, weil er kaum noch jemandem bekannt ist.

Ein Text, der die „Politische Korrektheit“, die zudem in Wahrheit eine politische Unkorrektheit ist, mehr beachtet als die Form, ist ein schlechter Text, und daran ändert auch ein noch so guter Inhalt nichts.

14

Schopenhauer (**|**|**|**).

Nur zur Information:

Schon Schopenhauers „System ist antizipierter Darwinismus. Schopenhauer dienten die Sprache Kants und die Begriffe der Inder nur zur Verkleidung. In seinem Buche »Über den Willen in der Natur« (1835) finden wir schon den Kampf um die Selbstbehauptung in der Natur, den menschlichen Intellekt als die wirksamste Waffe in ihm, die Geschlechtsliebe als die unbewußte Wahl aus biologischem Interesse. (Im Kapitel »Zur Metaphysik der Geschlechtsliebe« [Band II, S. 44] ist der Gedanke der Zuchtwahl als des Mittels zur Erhaltung der Gattung in vollem Umfang vorweggenommen.). Es ist die Ansicht, welche Darwin auf dem Umweg über Malthus mit unwiderstehlichem Erfolg in das Bild der Tierwelt hineingedeutet hat.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. 474). Darwin war Malthusianer. (Vgl. auch Oswald Spengler, ebd., S. 63 et passim).

 

 

NACH OBEN 4) Hubert Brune, 26.11.2008 (22:37:22) ** (15-16)

15

Nolte (**|**|**|**).

Der Umgang mit Ernst Nolte zeigt wieder einmal, was an dieser sogenannten »Bundesrepublik« seit ihrem Anfang, zumindest aber seit »1968« so wahnsinnig ist.

Ich bin ganz dezidiert der Meinung, daß Ernst Nolte nicht nur ein sehr intelligenter, sondern auch ein sehr mutiger Mensch ist. Denn ich weiß - ohne ihn persönlich zu kennen -, daß auch er damals schon wußte, auf wen und was er sich da einließ.

Schade um Deutschland, daß es solche Menschen mit echter Zivilcourage immer mehr vermissen muß, weil die Gleichschaltung über z.B. »Politische Korrektheit« (**|**|**|**|**|**|**|**|**) u.ä. rapide zunimmt.

16

(23:50) **

Bleibe uns noch lange erhalten, lieber Peter!

Peter Scholl-Latour ist einer der besten Journalisten, die das Abendland nach 1945 zu sehen und zu hören bekommen hat. Ich liebe außerdem seinen Schreibstil und auch seine liebenswürdige Art, mit der er über Ostasien schreibt, woraus ich schließe, daß auch er (wie ich selbst) einen großen Respekt vor der Kulturleistung der Ostasiaten hat.

 

NACH OBEN 5) Hubert Brune, 23.01.2010 ** (17)

17

@ Yahoo

Vielen Dank für Ihren Gästebuch-Eintrag.

Ich möchte mich nur kurz zu „Persien/Arabien“ äußern. Persien und Arabien sind selbstredend nicht dasselbe, wenn man sie biologisch-rassisch (Perser sind Indogermanen, Araber sind Semiten) oder als einzelne Völker bzw. einzelne Nationen betrachtet; aber gerade das tue ich ja nicht mit meiner Kulturtheorie. Gemäß meiner Kulturtheorie gehören Araber, Perser (Iraner), Juden, orthodoxe Christen (also auch die meisten Südosteuropäer, aber nicht die Osteuropäer wie z.B. Russen, Weißrussen, Ukrainer usw.) und alle Mohammedaner (Muslime, Moslems oder wie man sie auch immer bezeichnen will) zu einer Kultur, die ich „Persien/Arabien“ nenne. Ich gehe von insgesamt acht Kultur(kreis)en aus - Spengler nannte sie „Hochkulturen“, ich nenne sie „Historienkulturen“. Vier davon existieren heute noch: China (Ostasien, also einschließlich Japan, Korea und Südostasien), Indien (Südasien), Morgenland (gemeint ist damit das besagte „Persien/Arabien“) und Abendland (heute nennt man es bekanntlich oft auch nur „Westen“).

Das Rassische und das Nationale spielen in meiner Kulturtheorie eine nur untergeordnete Rolle. Abgesehen von meiner Kulturtheorie spielen sie jedoch auch eine nicht zu unterschätzende Rolle, z.B. eben in bezug auf sebständige Nationen, Völker, Sprachen u.ä.. Auch dazu finden Sie auf meinen Seiten Informationen. Ich lade Sie daher gern noch einmal ein: www.Hubert-Brune.de.

Ich nenne in dem kulturtheoretischen Begriff „Persien/Arabien“ deshalb Persien zuerst, weil die Perser früher als die Araber für diesen Kulturkreis bedeutend waren (siehe: Zarathustra, Xerxes, Dareios u.v.a.). Spengler übrigens nannte diesen Kulturkreis schlicht „Arabien“, obwohl auch er viele andere Volksgruppen dazuzählte. Meine Kulturtheorie unterscheidet sich von der Spenglers durch einen früheren Beginn, einen etwas breiteren Umfang und nicht zuletzt eine größere Durchlässigkeit der einzelnen Kulturkreise. Für Spengler waren Kulturen abgeschlossene Monaden, also gewissermaßen „Selbste“, die völlig isoliert von anderen „Selbsten“ existieren. Das sehe ich etwas anders. In dem Punkt stimme ich eher mit einem anderen Kulturtheoretiker überein: Arnold J. Toynbee, der Spengler zwar fast nur nachgeahmt, aber immerhin einige eigene interessante, neue Aspekte eingebracht hat.

Wie gesagt: Persien und Arabien sind auch für mich nicht dasselbe, sie gehören aber eben zum selben Kulturkreis - im Sinne meiner Kulturtheorie.

Ich hoffe, daß ich zu einem besseren Verständnis beitragen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Brune

 

NACH OBEN 6) Hubert Brune, 07.05.2010 ** (18)

18

@ Hinrich

Anteile an meiner
Kulturtheorie:
Anteile an meiner Kulturtheorie
Hubert Brune
O. A. G. Spengler
J. W. v. Goethe
F. W. Nietzsche
G. W. F. Hegel
A. J. Toynbee

Vielen Dank für Ihren Gästebuch-Eintrag.

Von „Reinkarnation“ (**) sollte man besser nicht sprechen, wohl aber von „kulturgeschichtlich bedingter Wiederholung“, denn gemäß meiner Kulturgeschichtstheorie, die u.a. an Goethe, Hegel, Nietzsche, Freud, besonders aber an Spengler und teilweise auch an Toynbee angelehnt ist, wiederholen Kulturen (Kulturkreise) immer wieder bestimmte Muster oder Patterns. Gegenwärtig wiederholen z.B. die Menschen der abendländischen Kultur auf faustische Weise etwa das, was z.B. die Menschen der antiken Kultur (Griechen, Römer, Phönizier u.a.) auf apollinische Weise in der Zeit zwischen 150 und 100 vor Christi Geburt durchgemacht haben.

Zwar gibt es keine echte Wiederholung, aber so etwas wie einen „Wiederholungszwang“ (in etwa so, wie es bei Sigmund Freud bzw. bei Friedrich Nietzsche zu lesen ist, denn Freud hat ja vieles bei Nietzsche abgeschrieben), und deshalb ist in gewisser Hinsicht und unter gewissen Rahmenbedingungen ein wenig Determination in der Geschichte.

Mit freundichen Grüßen!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 7) Hubert Brune, 19.06.2010 (23:50) ** (19)

19

Spengler (**|**|**|**|**|**).

Oswald Spengler hat das alles bereits vor 100 Jahren prophezeit.

Ich danke der P.A.Z. sowie Eva Herman und den Kommentatoren dieser Seite für ihren Text.

 

NACH OBEN 8) Hubert Brune, Juni und Juli 2010 ** (20)

20

Sloterdijk (**|**|**|**|**|**|**).

Sloterdijk kommt vom lebensphilosophischen Existenzialismus her und berücksichtigt die Historie, was z.B. Ökonmonen weniger tun.

Genau das ist der Grund dafür, weshalb viele Sloterdijk nicht verstehen. Die Ökonomen sind denkfaul und oft nicht interessiert an Geschichte - sollten sie aber, denn dann würden sie ihr Fach auch besser verstehen. Die Historiker sind da anders, denn sie berücksichtigen sehr wohl die Ökonomie. Wer Sloterdijk kritisiert, muß erst einmal begreifen, von wo er herkommt und nicht, wie er ideologisch aufgestellt ist. Sloterdijk ist kein Ideologe, er ist auch nicht von Neoliberalen oder „Kapitalisten“ beeinflußt, sondern eher von Denkern wie Nietzsche, Spengler und Heidegger. Nur so kann man ihn richtig verstehen!

Wenn „der Döner“ schreibt; die „Neuordnung des Steuerstaats“ solle Sloterdijk „lieber Leuten überlassen, die zumindest über rudimentäre Kenntnisse in den Bereichen Ökonomie und Verfassungsrecht verfügen“, dann kann ich nur (rhetorisch) fragen: Wenn wir alles immer nur sogenannten „Experten“, die obendrein fast immer als „Nicht-Experten“ geoutet werden können, überlassen sollen oder sogar wollen, haben wir dann überhaupt noch das Recht, bei uns von „Demokratie“ und „Freiheit“ zu sprechen?  Wohl kaum!  Wenn wir uns nicht mehr weiterhin von Parteien (direkt) und Lobbyisten (indirekt) vorschreiben lassen wollen, was wir wann worüber denken und, wenn wir Glück haben, auch sagen bzw. schreiben dürfen, dann ist es doch genau richtig, wenn Leute wie Sloterdijk „ihre eigene Vision des Kapitalismus“ liefern, auch wenn das Leuten wie „dem Döner“ nicht gefällt. Sloterdijk hat Heinsohn und Steiger gelesen. Na und?  Heinsohn und Steiger haben das Wirtschaften auch nicht verstanden. Das versteht keiner so richtig - allein dafür, daß sie das festgestellt haben, lohnt es sich schon, deren Buch zu lesen. Das Gewicht auf das Eigentum zu legen, wenn man die Wirtschaft insgesamt verstehen will, ist unnötig und wahrscheinlich auch falsch, aber nützlich und wahrscheinlich auch richtig, wenn man die Wirtschaft der abendländischen „Moderne“ verstehen will. Man kommt nicht weiter, wenn man nicht auch diachronisch, sondern nur synchronisch die Ökonomie untersucht. „Der Döner“ liegt zwar richtig mit seiner Behauptung, Sloterdijk biete in erster Linie Thesen und zu wenig Fakten (siehe: ebd.), doch das ist ja auch nicht in erster Linie die Aufgabe eines Philosophen, sondern eher die eines Wissenschaftlers besonders die eines Naturwissenschaftlers, der der Ökonom aber nicht ist. Heinsohn und Steiger geben vor, Wissenschaftler zu sein, doch auch sie bieten fast ausnahmslos Thesen und nur scheinbare Fakten - sie sind fast alle spätestens dann nicht mehr haltbar, wenn man die Quellen genauer untersucht hat. Wer ist also mehr ein Scharlatan: der Philosoph, der es sein darf, oder der Wissenschaftler, der es nicht sein darf?  Heinsohn und Steiger sind die Scharlatane, weil sie vorgeben, Wissenschaftler zu sein, obwohl sie Methoden anwenden, die alles andere als wissenschaftlich sind. Also: Nicht Sloterdijk, sondern Heinsohn und Steiger sind die Aufschneider und Schwätzer. Sloterdijk ist unschuldig !

Mehr über die Skepsis bzw. Kritik an Heinsohn und Steiger sowie Heinsohn, Knieper und Steiger:

- www.Hubert-Brune.de/g1_k_p_heinsohn_und_steiger_kritik.html
- www.Hubert-Brune.de/g1_k_p_heinsohn_knieper_steiger_kritik.html


Keine Wahl mehr!

Daß der Liberalismus allein uns nicht glücklicher machen wird, dürfte mittlerweile vielen Menschen einleuchten, daß aber auch der Links-Sozialismus uns nicht glücklicher machen wird, müßte mittlerweile ebenfalls vielen Menschen einleuchten, denn das 20. Jahrhundert hat - seit 1917 und bis 1990 - deutlich gezeigt, welche katastrophalen Zustände er mit seinen größten Völkermorden aller Zeiten geführt hat. Das 21. Jahrhundert wird zeigen, daß nur noch ein Weg übrig bleibt, nämlich der Rechts-Sozialismus (man kann ihn auch anders nennen, aber das ist völlig egal), der eine Synthese aus Liberalismus und Links-Sozialismus sein wird, ob wir es wollen oder nicht. ([**][**][**]). Die demographische Entwicklung zeigt in diese Richtung, die kulturhistorische sowieso und die politische sträubt sich nur noch scheinbar dagegen. „Postdemokratie“ ist nur ein anderes, meiner Meinung nach jedoch falsches Wort dafür, weil die Demokratie bei uns de facto seit 1933 keine Rolle mehr spielt. ([**][**][**]). Die Migranten werden - mittel- bis langfristig - kein westliches Politsystem übernehmen, sondern lediglich - kurz- bis mittelfristig - so tun, als ob. Es kommt darauf an, ob wir es hinbekommen, auf das, was auf uns zukommt, gut vorbereitet zu sein, um wenigstens noch Gestalter bleiben oder Mitgestalter sein zu können, denn anderenfalls werden wir von kulturfremden Mächten beherrscht werden. Einen Weg zurück gibt es nicht. Wir haben die Moderne selbst gewollt, „ins Leben gerufen“ und können sie jetzt nicht mehr rückgängig machen - frei nach dem Motto: Die Geister, die wir riefen, werden wir jetzt nicht mehr los.

Ihr könnt alle meinetwegen etwas anderes machen, denn das meiste davon wird ohne Belang bleiben. Bitte schön. Ihr habt sowieso nur noch scheinbar, aber nicht wirklich die Wahl. Und wenn Ihr scheinbar wählt, dann helft Ihr in Wirklichkeit lediglich denjenigen, die Ihr bekämpfen wollt. Laßt es lieber sein, von angeblichen „Experten“ Antworten zu erwarten, die gerade sie nicht geben können - wenn überhaupt, dann schon eher von Philosophen wie Sloterdijk oder noch eher von echten freien Geistern, von denen es immer weniger gibt und geben wird.


Brüderlichkeit durch Stolz

Da es mit der absoluten Freiheit des extremen (modernen) Liberalismus ebenso wenig klappen wird wie mit der abslouten Gleichheit des extremen (modernen) Links-Sozialismus, bleibt uns nur noch die absolute Brüderlichheit des extremen (modernen) Rechts-Sozialismus. Keiner der heutigen westlichen Politiker und Medioten wird zugeben, daß es darauf hinausläuft, doch damit beweisen sie erst recht, daß es so ist. Sie versuchen immer noch, Liberalismus (Thesis) und Links-Sozialismus (Antithesis), die die größten Feinde unter den großen Drei sind, so in ein Gleichgewicht zu bekommen, daß weder der eine noch der andere zu viele Einbußen hinnehmen muß. Doch das wird auf Dauer nicht klappen. Es bleibt uns nur noch die Brüderlichkeit (Synthesis), und die ist in etwa das, was Sloterdijk (**|**) mit seinem „Stolz“ bzw. „Thymos“ meint. Er argumentiert zwar etwas anders und bedient sich anderer Vokabeln als ich, aber im Grunde bzw. dann, wenn man die sprachlichen Mittel miteinander vergleicht, wird man bei unseren Texten eine ähnliche Sichtweise finden. Sie sind - beide - nicht einfach nur Sprachspiele, sondern berücksichtigen neben den Aspekten aus der Philosophie auch solche aus der Wissenschaft.

Die Freiheit der Schriftsteller, der Wissenschaftler, der Philosophen wie überhaupt der Menschen darf nicht eingeschränkt werden. Die Gleichheit als die Gleichmacherei ist diejenige Instanz, die zuerst und am meisten die Freiheit diktatorisch einschränkt. Wenn wir schon an den derzeitigen Entwicklungen wenig ändern können, so sollten wir wenigstens die Möglichkeiten, die in diesen Notwendigkeiten liegen, nutzen. Wir müssen Freiheit und Gleichheit so synthetisieren, daß sie sich nicht mehr gegenseitig bestialisch und hysterisch bekämpfen, sondern selbstverständliche Brennpunkte in einer brüderlichen Ellipse werden. Das müssen wir tun wollen - und es dann auch tun. Sloterdijk (**|**) will im Grunde auch nichts anderes - ob er es auch tun wird, weiß ich nicht.

Mehr Realismus wagen. Sloterdijk wird von Heinsohn und Bolz unterstützt und bestätigt

Wenn Sloterdijk mit nicht unerheblichem Recht vor der Gefahr einer „Entsolidarisierung“ der Reichen mit den Nichtreichen spricht, so deshalb, weil diese Gefahr wirklich besteht und nicht mit noch mehr „Semi-Sozialismus“ zu reparieren ist, sondern dadurch sogar noch verschärft wird und folglich noch viel früher eintritt als ohne dessen „links-sozialistischen Maßnahmen“. Wer also voreilig Sloterdijk verurteilen will, sollte erst einmal durchkonjugieren, was in den nächtsen Jahrzehnten in Europa so alles passieren kann.

Wenn Heinsohn nicht müde wird zu betonen, warum es nicht mehr hinnehmbar ist, daß Sozialhilfe-Empfänger („Hartz-IV-ler“ von manchen Menschen genannt) immer sehr viel mehr Kinder haben - also: immer mehr Sozialhilfe-Empfänger produzieren - als der Rest der Bevölkerung, so deshalb, weil diese Behauptung immerhin richtiger ist als die Behauptung, die von den Linken mit viel Zynismus kommt (z.B. so: „Sozialhilfe-Empfänger müssen deshalb weiterhin und noch mehr als bisher unterstützt werden, weil sie nicht fähig sind, sich selbst auch nur annähernd zu versorgen“). Heinsohn erwähnt auch deshalb das von Murray aufgestellte „Gesetz, daß Versorgungszahlungen an Sozialhilfemütter ihre Kinder nicht besserstellen, sondern lediglich immer mehr von Sozialhilfe abhängige Mütter und Kinder hervorbringen“. (**|**). Menschen, die staatliche Transferleistungen bekommen, sind äußerst zäh, wenn es um die Verweigerung geht, daß sie ihre Situation verändern und für sich selbst verantwortlich werden sollen. Die meisten von ihnen (über 90%) wollen gar nichts an ihrer Situation ändern und kassieren einfach weiter ab. Wer sich mal ein bißchen intensiver mit Anthropologie, Ökonomie, meinetwegen auch noch Psychologie und Soziologie beschäftigt hat, weiß, daß dies auch gar nicht anders sein kann. Es sind die Polititiker (und Juristen), die verantwortlich sind für die Ausbeutung der Reichen durch die vom Staat beschützten und versorgten (und dadurch übrigens auch abhängig gemachten) Nichtreichen. Wenn wir aber immer mehr Sozialhilfe-Empfänger bekommen, weil diese ja viel mehr Kinder bekommen als der Rest der Bevölkerung, und außerdem immer mehr Alte zu versorgen sind sowie obendrein immer mehr Qualifizierte auswandern, dann ist klar, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann der Kollaps erreicht ist. Heinsohn unterstützt und bestätigt Sloterdijks Thesen.

Wenn Bolz nicht müde wird zu verdeutlichen, daß jede politische Produktion von angeblicher „Gleichheit“ (und nebenbei gesagt: „Soziale Gerechtigkeit“ [**] gibt es nicht!) in Wirklichkeit nur noch mehr Ungleichheit produziert, so deshalb, weil es stimmt und man nur Beispiele aus der sogenannten „Gesellschaft“ etwas genauer zu untersuchen braucht, um festzustellen, daß, sobald jemand angeblich „gleichgestellt“ worden ist, die Vergleiche und damit auch die Forderung nach noch mehr angeblicher „Gleichstellung“ durch die Politik zunehmen. „Weder Natur noch Kultur sprechen für Gerechtigkeit. Die Natur nicht, denn nicht alle Frauen sind gleich schön; nicht alle Männer sind gleich kompetent. Aber auch die Kultur nicht, denn sie hat sich immer nur unter Bedingungen ungleicher Besitzverteilung entfaltet. Nietzsche meinte gar: unter Bedingungen der Sklaverei !  All das klingt deprimierend, und die moderne Gesellschaft neigt dazu, weiteres Nachfragen zu verbieten. Gene, Intelligenz und Rasse sind die Tabus unserer Zeit - wie Sex im Viktorianischen England. Mit anderen Worten, archaisches Erbe, genetische Determination, angeborenes Verhalten und Geschlechtsrolle sind die Skandale der egalitären Gesellschaft.“ (**). „Die »Ungerechtigkeiten« der Natur lassen sich offenbar nicht kompensieren.“ (**). Auch Bolz unterstützt und bestätigt Sloterdijks Thesen.

Zwar ist es richtig, den Liberalismus (ein Phänomen der abendländischen Moderne) zu bekämpfen, aber sein ärgster Feind, der Egalitarismus (ein Phänomen der abendländischen Moderne), ist noch viel menschenverachtender und muß darum auch um so mehr bekämpft werden. Beide sind moderne Systeme des Wahns, auch das dritte ist ein solches: der Fraternitarismus (ein Phänomen der abendländischen Moderne). Doch weil wir die Geister der Moderne gerufen haben und sie jetzt nicht mehr loswerden, müssen wir weiterhin an diesem Spiel teilnehmen - ob wir wollen oder nicht. Heute bleibt uns nur noch der Fraternitarismus, mit dem wir vielleicht auch etwas Positives bewirken können, weil wir mit ihm vielleicht den Liberalismus und den Egalitarismus zähmen, kleinhalten, synthetisieren können.

Man muß ja nicht gleich auf totale Weise „Freiheit statt Gleichheit“ einfordern, wohl aber „mehr Freiheit statt nur noch Gleichheit“, denn die Freiheit ist - gerade im heutigen Europa und hier insbesondere im heutigen Deutschland, dem Motor Europas - von der Gleichheit so stark verdrängt worden, daß sie nicht einmal mit der besten Lupe zu finden ist. Anders als bei uns wäre der Slogan „Freiheit statt Gleichheit“ zwar in den USA, in Kanada, in Australien und auch in England nicht so sehr angebracht, weil dort traditionellerweise die Freiheit vor Gleichheit geht (und darum dort eher der umgekehrte Slogan wünschenswert wäre), aber es muß doch berücksichtigt werden, daß
(a) die „angelsächsisch sprechende, denkende und handelnde Welt“ (USA, Kanada, Australien, England u.a.) unser größter Konkurrent ist, ja: gegen uns Krieg führt - gemeint ist der (hauptsächlich wirtschaftlich geführte) 3. Weltkrieg, vergleichbar mit dem 3. Punischen Krieg Roms gegen Karthago (146 v. Chr.) -,
(b) die „Schwellenländerwelt“ (v.a. China) zukünftig unser größter Konkurrent sein wird und, weil das schon seit ein bis zwei Jahrzehnten abzusehen ist, das eben (unter a) Gesagte noch dringender bzw. gefährlicher macht,
(c) das eben (unter a + b) Gesagte sich um so stärker gegen uns auswirkt (der 3. Weltkrieg um so bedingungsloser verloren wird ... usw.), je mehr wir uns weiterhin dem Diktat des Egalitarismus unterordnen.

Mögen die Dummen und Naiven unter den Europäern ihren Politikern glauben, es wird ihnen letztlich doch nichts nützen, weil die auf uns zukommenden Entwicklungen in groben Zügen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorhersagbar sind. Naivität bzw. Optimismus war schon im Kommunismus (z.B. im Bolschewismus, dem Links-Sozialismus mit den meisten rechts-sozialistischen Zügen) und auch im Faschismus (z.B. im Nationalsozialismus, dem Rechts-Sozialismus mit den meisten links-sozialistischen Zügen) ein Muß. In Wirklichkeit läßt sich so etwas nicht verordnen. Auch nicht im Liberalismus. Doch der Liberalismus ist im Gegensatz zu den anderen beiden modernen Extremismen (besonders zum Links-Sozialismus, aber eben auch, obwohl etwas weniger, zum Rechts-Sozialismus) keine Bewegung, die von der Quantität (Stichwort: Masse) profitiert. Und auch deshalb ist es richtig. „mehr Freiheit statt nur noch Gleichheit“ zu fordern. Da es aber die absolute Freiheit, die absolute Gleichheit und die absolute Brüderlichkeit nicht gibt und gegenwärtig die Gleichheit alles per Diktatur beherrscht, bleibt uns nichts anderes mehr übrig als die Beseitigung der Diktatur des Egalitarismus, und zwar dadurch, daß wir, da wir die Moderne nicht selbständig beenden können, den Liberalismus ein bißchen aufwerten und dabei verhindern, daß er seine frühere Allmacht (siehe 19. Jh.) zurückbekommt, indem wir auf die Brüderlichkeit setzen, die beide - Liberalismus und Egalitarismus - immerhin besänftigen kann.

Man mag hier einwenden, daß mit der Brüderlichkeit bzw. mit Rechts-Sozialismus ein (Neo-)Nationalsozialismus gemeint sein könne, doch das ist abwegig, weil der Nationalsozialismus seine Feinde nicht synthetisiert, integriert und besänftigt, sondern im günstigsten Fall geduldet und ansonsten schlichtweg beseitigt, vernichtet hat. Doch dieser Einwand wird ja nicht deshalb vorgebracht, weil die ihn Vorbringenden auf Erkenntnis, Diskussion oder gar Gemeinwohl aus sind, sondern weil sie denunzieren wollen in einem Land bzw. Kontinent, in dem die Denunziation Gesetz, ja Staatsreligion ist und z.B. dank § 130 StGB stets vom Erfolg gekrönt ist. Wer bei uns denunziert, verdächtigt X, ein Nazi bzw. „Antisemit“ (Antijudaist) zu sein. Genau das ist auch Sloterdijk während der sogenannten „Sloterdijk-Debatte“ passiert. Weil Sloterdijk nicht der Staatsreligion entsprechend gedacht, gesprochen und geschrieben hatte, rückten ihn die Oberpriester und Mitläufer der Staatsreligion des Parteienstaates sofort in die Nähe des Nationalsozialismus bzw. des „Antisemitismus“ (gemeint ist: Antijudaismus), um ihn sehr schnell und effektiv vernichten zu können. Diese Stasi-Methoden des bundesrepublikanischen Links-Sozialismus sind ebenso energisch zu bekämpfen wie der sein gesamter Gleichheitswahn, hinter dem nur seine Diktatur steckt - und also: Ungleichheit.

In Wirklichkeit können wir froh sein, daß wir einen solchen Philosophen wie Peter Sloterdijk haben - ob er „Pop-Philosoph“ genannt wird oder nicht, ist dabei nur eine rhetorische Frage.


Lieber Herr Oliver Adam,

wer - bitte schön - soll denn bei uns (bei uns!) die von Ihnen angesprochenen „Konservativen“ und „Neoliberalen“  sein ?  Wir werden von Egalitaristen (Gleichheitswahnsinnigen) regiert und in einem solchen System gibt es kaum „Konservative“ und „Neoliberale“, jedenfalls darf es sie offiziell nicht geben, und die wenigen, die es in den Verstecken gibt, heißen bekanntlich in einem solchen System nicht „Konservative“ und „Neoliberale“, sondern „Konterrevolutionäre“ und „Kapitalisten“, die von diesem System verfolgt und vernichtet werden.

In unserem System gibt es keine Freiheit, keine Demokratie, sondern nur die Diktatur der Gleichheitswahnsinnigen. Und diese Diktatur wird genauso scheitern wie alle vor ihr, weil es eine Gleichheit nicht geben kann.

Sollen die Vertreter dieses Systems wenigstens einmal versuchen, Gleichheit vor dem Gesetz anzustreben. Nicht einmal das wird bei uns wirklich ernsthaft versucht. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Die wenigen „Konservativen“ und „Neoliberalen“, die es bei uns noch gibt, sind jedenfalls mutiger als alle Mitläufer der egalitaristischen Diktatur zusammen. Auch das ist ja nicht neu: die DDR läßt grüßen. Überhaupt scheint 1990 nicht die DDR der BRD, sondern die BRD der DDR beigetreten zu sein - jedenfalls gesellschaftlich, politisch, ideologisch, eben systemisch.

Wie dumm muß man eigentlich sein, um nicht zu bemerken, daß das Fehlen der „Konservativen“ und „Neoliberalen“ nicht zum Vorteil, sondern zum Nachteil eines gut funktionierenden Systems ist.

Ohne Opposition, ohne Andersheit, kurz: ohne Ungleichheit kann kein System existieren. Der Versuch, das Gegenteil Wirklichkeit werden zu lassen, kann immer nur ein Versuch bleiben, weil nie wirklich alle unter den Oppositionellen, Anderen,  Ungleichen getötet werden. So perfekt war noch kein Massenmörder.

Konservative und Neoliberale sind bei uns eine kleine Minderheit und werden auch so behandelt - ganz genau dem Vorurteil entsprechend. Sie werden verfolgt und vernichtet - nicht eingesperrt, sondern ausgesperrt. Eine andere Art Dikatur ist auch eine Diktatur.

Ich möchte mich nicht völlig der Tautologie bzw. dem Pleonasmus hingeben, um verstanden zu werden, und rufe lieber dazu auf, Konservative und Neoliberale als Opposition anzuerkennen, die bei uns herrschende Diktatur energisch zu bekämpfen.


Wird mein Text zur Brüderlichkeit auch wirklich verstanden?

Bevor ich Gefahr laufe, völlig falsch verstanden zu werden, möchte ich darauf hinweisen, daß nicht ich, sondern so etwas wie der (z.T. schon gegenwärtige, aber doch mehr noch  zukünftige) Zeitgeist es ist, der für die Brüderlichkeit plädiert. Das Prinzip der Brüderlichkeit, des Fraternitarismus, drückt also nicht meinen Wunsch, sondern einfach nur das aus, was  (a) teilweise schon an der Gegenwart erkennbar, diagnostizierbar ist (Übergangsphänomen) und (b) für die nächste Zukunft bereits mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorhersehbar, prognostizierbar ist.

Ich gebe also nicht meine Meinung kund, sondern stelle Tatsachen fest. Ich diagnostiziere und prognostiziere.

 

NACH OBEN 9) Hubert Brune, im Juli 2010 ** (21)

21

Frankreich - wieder einmal überschätzt.

Die Behauptung, man sei „in Frankreich ... - wie so oft - weiter“, ist nicht nur Unsinn, sondern schlichtweg falsch. In Frankreich hinkt man den meisten Entwicklungen hinterher, und die Tatsache, daß die französische „Revolution“ schon nach wenigen Augenblicken die Freiheit auf dem Altar der Gleichheit geopfert hat, spricht auch nicht gerade für eine fortschrittliche Entwicklung dieses eigentlich immer agrarisch gebliebenen Landes (Frankreich hat noch nicht einmal die Industrielle Revolution in angemessenem Ausmaß mitgemacht!). Frankreich hält an Entwicklungen fest, die Deutschland schon im 19. Jahrhundert überwunden hat. Frankreich beneidet Deutschland um seinen Erfolg bereits seit 1814/'15, spätestens aber seit 1870/'71. Es war gerade auch deshalb einer der Hauptschuldigen - neben Rußland, Serbien, Großbritannien, USA und Zionisten - am 1. Weltkrieg (**|**).

„Politische Korrektheit“ (**|**|**|**|**|**|**|**|**) nennt man diejenige Diktatur, die, wenn sie noch relativ harmlos ausfällt, bei ihren zensierten Untertanen zu solchen Aussagen führt wie denen „des Döners“ (siehe Text oben). Schon mal was von Realismus, Objektivität, Wissenschaftlichkeit, Unvoreingenommenheit gehört?  „Der Döner“ ist ein typischer Bundesrepublikaner!
Juristen wissen, was Eigentum bedeutet, kennen den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz ganz genau. Aber die anderen Wissenschaftler - und ironischerweise gerade die Wirtschaftswissenschaftler - haben davon überhaupt keine Ahnung. Seit 1969 werden auch Wirtschaftsnobelpreise vergeben - bisher alle umsonst, denn alle bisherigen Wirtschaftsnobelpreisträger wissen über das Wirtschaften nichts, wie auch Heinsohn und Steiger meinen, obwohl auch sie das Wirtschaften nicht richtig verstehen (**). Die Vergabe von Nobelpreisen war früher eine seriöse Angelegenheit, heute ist sie nur noch korrupt und kindisch. Wieso werden nicht gleich Kindernobelpreise vergeben?  Aber so ist die Moderne: Erwachsene werden immer kindischer, während Kinder immer erwachsener werden (müssen/sollen). Seit dem Ende des 2. Weltkrieges und besonders seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Vergabe der Nobelpreise zu einer Angelegenheit einer riesigen mafiösen Korruption geworden; mit Wissenschaft hat sie seitdem nichts mehr zu tun; es ist also kein Wunder, daß die Vergabe von Wirtschaftsnobelpreisen 1969 begann.

„Der Döner“ soll sich erst einmal mit Grammatik und Rechtschreibung (ich meine nicht die Tippfehler) beschäftigen, bevor er anderen Leuten Text vorsetzt. Es heißt auch nicht „in der Hand nehmen“, wie „Der Döner“ schreibt, sondern „in die Hand nehmen“. Hat dieser Mann überhaupt Abitur?  Wenn ja, wäre es kein Wunder, denn das Abitur bekommt man seit Ende des Kalten Krieges (1990) nachgeschmissen - das heutige Abitur hat höchstens noch den Wert eine Relaschulabschlusses vor 1990 und ein heutiger Realschulabschluß höchtsens noch den Wert eines Hauptschulabschlusses vor 1990.

Die Form - und das gilt auch und erst recht für die Sprachform - sagt sehr viel aus, z.B. eben darüber, ob jemand „in Form“ ist oder nicht. Wirtschaftsnobelpreisträger sind es - gemessen an dem Anspruch, der an sie gestellt ist - jedenfalls nicht. Und das setzt sich in der Hierarchie fort: Sind schon die Wirtschaftsnobelpreisträger nicht fit, sind auch die Wirtschaftsprofessoren, die Wirtschaftsdozenten, Wirtschaftsjournalisten, die Wirtschaftspolitiker, die Wirtschaftsstudenten usw. ebenfalls nicht fit.
„Der Döner“ schreibt sein „Gedöns“ größtenteils ab, plappert nach, schreibt grammatisch und orthographisch inkorrekt, dafür aber „politisch korrekt“ - so lob ich mir meinen typischen Bundesrepublikaner.
Nicht-Experten !

Wer ist denn schon Stieglitz. Er hat einen Nobelpreis - na und?  Ein Grund mehr zur Forderung, daß Wirtschaftsnobelpreise zurückgegeben werden müssen und weitere nicht mehr vergeben werden dürfen. Man muß erst einmal etwas von Wirtschaft verstehen, bevor man überhaupt ansatzweise beurteilen kann, wer wofür einen Nobelpreis bekommen darf. Die Klassiker, Neoklassiker, Keynesianer, Neokeynesianer und Eigentumsökonomen verstehen die Wirtschaft nicht - die meisten von ihnen haben so einen Blödsinn von sich gegeben, daß es himmelschreiend ist. Lächerlich bis lachhaft, was da produziert worden ist. So entspringt ihrer Meinung (nicht ihrem „Wissen“) nach z.B. das Geld - und in der Folge auch der Zins - einfach so aus dem „Nichts“. Nicht einmal die grundlegendsten Dinge der Wirtschaft verstehen sie. Und wer heute Wirtschaft studiert, sollte sich bloß hüten vor Prahlerei. Gerade in den Studiengängen Wirtschaft, Politik, Soziologie und Geschichte werden den Studenten am meisten Mist, Pseudwissenschaft, die größten Mythen und Lügen erzählt.

Seit 1969 werden auch Wirtschaftsnobelpreise vergeben - bisher alle umsonst, denn alle bisherigen Wirtschaftsnobelpreisträger wissen über das Wirtschaften nichts. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf meinen letzten Text (siehe dort).

„Der Döner“ schreibt sein „Gedöns“ größtenteils ab, plappert nach, schreibt grammatisch und orthographisch inkorrekt, dafür aber „politisch korrekt“ - so lob ich mir meinen typischen Bundesrepublikaner!

 

NACH OBEN 10) Hubert Brune, 20.08.2010 (02:24:09) ** (22)

22

Souveränität.

„Souverän ist, wer die Macht dazu hat“, und darum eben doch auch: „... wer über den Ausnmahmezustand herrscht“. Ob uns das paßt oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es ist so; es ist wahr - leider, aber auch: Gott sei Dank. Denn wer weiß, wie sehr viel schlimmer es wäre, wenn es eine andere, vielleicht sogar die entgegengesetzte Wirklichkeit bzw. Wahrheit wäre, die es zustande brächte, das Schicksal derart herauszufordern!

Tun wir nicht immer so, als könnten wir alles in unserem Sinne so beurteilen, als wären wir selbst an der Macht. Auf diese Weise macht man sich nur etwas (oder eher: viel) vor. Es geht nicht demokratisch zu in der Welt, sondern eher ([finanz]wirtschafts)liberalistisch und ansonsten links-sozialistisch (ungefähr so wie in der damaligen DDR): „Laßt es wie »Demokratie« aussehen“, war die linksfaschistische Devise ihrer Mächtigen, die u.a. auch über den Ausnahmezustand entschieden, wenn der „Große Bruder“ (der Mächtigere also) dies zuließ.

Man kann sich bei Sloterdijk schon informieren, nur muß man es auch wollen. Vorurteile helfen da nicht, Nachurteile schon eher.

 

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