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<= [191][192][193][194][195][196][197][198][199][200] =>

Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
 
S.
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3
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10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
 
  K.  
S. E.
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1
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1
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2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 191) Intensivlehrer, 02.03.2012 (00:19, 03:27) ** (363-364)

363

Schauen Sie sich den Film (**) lieber noch einmal an (**)!

Einer der gravierendsten Nachteile an der (Aus-)Wirkung(en) des Films - nicht an dem Film selbst - ist doch das Verstärken des Problems, weil die meisten Menschen sich die Probleme, die Gegner, die Unterdrücker u.ä. lieber abnehmen lassen, als sie selbst anzupacken. Es ist bequemer! Es ist auch nicht doof. Es ist einfach bequemer! Genau wie der Unternehmer eigentlich gar keinen Konkurrenten und damit eigentlich auch gar nicht die Marktwirtschaft, sondern reibungslos seinen Geschäften nachgehen will, so wollen andere auch in den klitzekleinsten Alltäglichkeiten keine Reibung. Wenn dann aber jemand kommt und immer wieder die Probleme an die Wand malt, dann geben die meisten Menschen irgendwann auf und identifizieren sich lieber mit dem Aggressor, mit den Unterdrückern, mit den Gegnern, mit den Feinden ..., kurz: mit dem eigenen Untergang.

Dies gilt besonders dann, wenn die Problemverstärker den Sehsinn ansprechen (sollen): Bilder und - noch viel mehr - Filme!

364

Doch jetzt drehen wir unsere Rollen einmal um:

Klären Sie mich bitte darüber auf, woran Sie das Propagandafreie an dem Film des Produzenten Die-Clown-Union erkennen!

 

NACH OBEN 192) Küchenzaubermeister, 02.03.2012 (00:43, 01:29, 02:34) ** (365-367)

365

Selbst beim Suizid sollen wir noch Nationalisten sein - da mache ich nicht mit (**|**|**)!

Ich habe nicht von einem „rassisch definierten Zusammenschluß der Weißen aller (europäischen?) Nationen“ (**) gesprochen, sondern davon, was früher trotz aller gegenseitigen Feindschaften untereinander zwischen den europäischen Völkern selbstverständlich war.

366

Festung Europa
Man braucht für die Verteidigung - z.B. der europäischen Festung - keinen Zusammenschluß aller europäischen Nationen.

Eine Apartheid hat es nicht nur in Südafrika gegeben, sondern auch in den Vereinigten Staaten von Amerika - bis 1968.

Man braucht keinen staatlichen Zusammenschluß für die Verteidigung - z.B. einer europäischen Festung -, wohl aber eine selbstverständliche. Und genau da liegt der Knackpunkt. Denn die Globalisten wissen genau, wie sie ihre Untertanen gefügig machen. Und die wiederum sind längst durch den Wohlfahrtsstaat, den Hedonismus, den Konsumismus so sehr verwöhnt, daß sie die politische Propaganda lieber nachplappern als hinterfragen. Da also die Opposition durch das weiße Volk mommentan nicht existent ist, steht es immer noch 1:0 für die Globalisten. Eine selbstverständliche Verteidigung ist also gegenwärtig nicht mehr in den Köpfen der Weißen. Aber das muß nicht so bleiben. Die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise ist noch zu schwach, um ein Umdenken zu bewirken, doch das kann noch kommen, denn sie ist noch nicht vorbei und kann sich noch erheblich verstärken - und aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie das auch. Hierbei ist die Zeit das, auf das es besonders ankommen wird.

367

Wir haben ein Recht auf unsere Verteidigung! Wir haben die Pflicht zu unserer Verteidigung!

Das hat nichts mit „Rassismus“ zu tun, sondern mit Menschenrechten und -pflichten!

 

NACH OBEN 193) Hubert Brune, 02.03.2012 (21:14, 21:17) ** (367-368)

367

„Michel“? (**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**).

Das von Ihnen kurz abservierte Thema „Michel“ hat so gut wie gar nichts zu tun mit dem hier angesprochenen Thema - wie überhaupt mit dem Thema der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise (Immobilien-/Subprime-/Verbriefungs-/Bankenkrise, Finanzkrise, Staatsschuldenkrise u.s.w.), die in Wirklichkeit sogar als eine Systemkrise zu bezeichnen ist. Man muß - gerade auch beim Verhalten der Menschen in solchen Krisen - zwischen Kurz-, Mittel- und Langfristigkeit unterscheiden:

(A) Kurz- bis mittelfristig verhalten sich die meisten Menschen auch in der heutigen Krise nicht falsch, wenn sie Unannehmlichkeiten hinnehmen, um dem Übel (noch größere Ausbeutung, Enteignung u.ä.) zumindest vorübergehend zu entgehen, obwohl es sich sowieso längst ereignet, und/oder auf einigermaßen erträgliche Art hinzunehmen, um (kurz- bis mittelfristig!) Zeit zu gewinnen - sie setzen also auf die (kurz- bis mittelfristige!) Zeit, und das ist nicht michelig.

(B) Mittel- bis langfristig verhalten sich die meisten Menschen gerade in der heutigen Krise sehr wohl falsch, denn die eben angesprochenen Unannehmlichkeiten werden auf die Nachkommen abgewälzt - die Finanzhaie und Politiker machen es ja auch so vor. Der Fehler liegt hier darin, (mittel- bis langfristige!) Zeit nicht gewinnen zu wollen, denn mittel- bis langfristig kann man dem Übel, das sich sowieso längst ereignet, nicht (mehr) entkommen und/oder auf einigermaßen erträgliche Art hinnnehmen, sondern nur noch - d.h. bedingungslos (!) - hinnehmen.

Wir haben es also hier mit zwei verschiedenen Verhaltensweisen als Strategien bzw. Kalkulationen zu tun: das eine Mal (A) wird kurz- bis mittelfristig auf Zeit gespielt, das andere Mal (B) wird mittel- bis langfristig nicht auf Zeit gespielt, d.h. die mittel- bis langfristige Zukunft und also die Nachkommenschaft unberücksichtigt gelassen. Insgesamt gesehen muß man diese Strategien bzw. Kalkulationen zwar als falsch beurteilen, aber nicht dann, wenn man sie in zeitliche Bereiche auftteilt. Das Urteil, jede dieser beiden Strategien bzw. Kalkulationen sei aber nur in Hinischt auf eine bestimmte Mentalität (eines Volkes oder Nation) „michelig“, ist jedoch ebenso falsch, weil fast alle Menschen sich in krisenhaften Situationen so, wie gerade beschrieben, verhalten. Wenn man also unbedingt die „Micheligkeit“ ansprechen möchte, dann könnte man gemäß den eben erwähnten Verhaltensweisen nur noch urteilen: Die Menschheit ist der „Michel“!

368

Ein Beispiel aus der Schule zur relativen Bedeutungslosigkeit der Michelei:

In einer Schulklasse gibt es stets sehr wenige Intelligenzbestien, wenige Streber, sehr viele Mitläufer („Normale“, wie man in der Alltagssprache sagt), wenige Michelige („Träumer“, wie man in der Alltagssprache sagt), sehr wenige Dumme. Jeder Lehrer weiß das, obwohl ihm die Politkorrektheit (Zensur) mittlerweile mit Berufsverbot bestraft, wenn er es auch so sagt.

In einer Gesellschaft ist die Verteilung fast genauso wie in einer Schulklasse. Bei manchen Völkern bzw. Nationen ist sie zwar ein wenig anders verteilt als bei anderen, doch ist bei ihnen der Unterschied zu gering, als daß man sagen könnte, er sei verantworlich für Verhaltensweisen, die sehr tief in Menschen verankert sind - so tief, weil sie auf menschliche Vor- bzw. Urzeiten zurückgehen, in denen es noch gar keine „Völker“ bzw. „Nationen“ in dem eben erwähnten Sinne gab. Anders formuliert: Das „Michelige“ spielt eine Rolle, aber keine große - und vor allem eine zu geringe, um als Begründung für bestimmte ökonomische Verhaltensweisen hergenommen werden zu können.

Wendet Euch also lieber den wirklich wichtigen Themen zu, z.B. diesem:

„Der Euro ... spaltet, statt zu verbinden, er sät Zwietracht, statt für Harmonie in Europa zu sorgen.“ (Hans-Olaf Henkel, Raus aus dem Euro, rein in den Nordeuro!, in: Die Presse, 10.12.2011, 18:02 **).

Hans-Olaf Henkel sagt hier - warum auch immer - etwas Richtiges!

 

NACH OBEN 194) Küchenzaubermeister, 02.03.2012 (20:13, 20:24) ** ** (369-370)

369

Selbst beim Suizid sollen wir noch Nationalisten sein - da mache ich nicht mit (**|**|**)!

Ein echter Antifeminist wehrt sich ja auch dagegen, daß ihm verboten wird, sich gegen den sexistischen Feminismus zu verteidigen, weil ja der sexistische Feminismus nur dann konsequenterweise „Erfolg“ haben kann, wenn er die Männer vernichtet! Und zum Androzid (Genozid an den Männern) ist ja sogar auch öffentlich aufgefordert worden, z.B. von Valerie Solanas und Sally M. Gearhart.

Ich erinnere an die Zeit des Kalten Krieges, als es ganz normal war, sich gegen den Bolschewismus mit aller militärischer Gewalt zu wehren, obwohl der Westblock sich ihm nach „1968“ immer mehr annäherte und ihn immer häufiger euphemisierend be- und umschrieb als „Kommunismus“, dann sogar als „Sozialismus“. Im Vergleich dazu die Zeit nach dem Mauerfall, als es immer normaler wurde, sich gegen nichts mehr zu wehren - auch nicht einmal verbal! Das gilt bis heute und wird wohl noch längere Zeit gelten und wohl auch noch schlimmer werden. Warum sollen wir uns plötzlich damit abfinden, daß wir überhaupt kein Recht und überhaupt keine Pflicht mehr haben sollen, uns zu verteidigen? Wir sollen einerseits für die Menschenrechte (nämlich: der nichtweißen Menschen) und andererseits gegen die Menschenrechte (nämlich: der weißen Menschen) sein! Wie können wir das zulassen?

Außerdem: Weiße sind eine Minderheit - und weiße, christliche, abendländische, männliche Antifeministen sind sogar eine sehr kleine Minderheit! Selbst unter den Weißen sind sie in der Minderheit, weil die Mehrheit der Weißen nicht sowohl Christen als auch Abendländer als auch Männer als auch Antifeministen sind; selbst unter den Christen sind sie in der Minderheit, weil die Mehrheit der Christen nicht sowohl Abendländer als auch Männer als auch Antifeministen sind; selbst unter den Abendländern sind sie in der Minderheit, weil die Mehrheit der Abendländer nicht sowohl Männer als auch Antifeministen sind; selbst unter den Männern sind sie in der Minderheit, weil die Mehrheit der Männer nicht Antifeministen sind. Also haben doch gerade die Antifeministen das Recht, sich als Minderheit zu definieren und entsprechend rechtlich zu verteidigen!

Wenn man dazu noch die Zukunft berücksichtigt, so kommt noch eine Minderheit dazu, und diese Minderheit ist zwar in der zeitlichen Reihenfolge stets die letzte, aber in der Bedeutung eine der ersten.

Was soll das mit weißem „Rassismus“ zu tun haben? Rassistisch - und zumeist auch sexistisch - sind doch die Gegner der eben genannten Minderheiten, also die Gegner der:
1) Weißen,
2) Christen,
3)Abendländer,
4)Männer,
5)Antifeministen,
6)Nachkommen (last but not least).

370

Anmerkung aus einer „eher unmusikalischen“ Küche.

Abschließend möchte ich kurz auf ein Thema eingehen, das der Forumsbetreiber Thomas Lentze u.a. am 25.02.2012 angesprochen hat:

„Was mich betrifft, so arbeite ich an mir selbst und bin beinahe dankbar für jeden Verlust, den ich äußerlich erleide. Das ist natürlich nur möglich, wenn man an ein ewiges Leben »glaubt«. Dann kann ein äußerlicher Verlust (aktuell meines Sohnes, der sich voriges Jahr von mir losgesagt hat) eine neue innere Kraft erwecken und zugleich eine äußere, unerwartete Schicksalswende herbeiführen.“ (**).

Ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht nur dann „möglich ist, wenn man an ein ewiges Leben »glaubt«“ (**), sondern auch dann, wenn man an ein ewiges Leben nicht glaubt.

 

NACH OBEN 195) Aestheticius Aestheticissimus, 05.03.2012 (03:10) ** (371)

371

Dekonstruktivistische Architektur oder einfach nur: Zerstörerische Gewalt (**|**)?

Militärhistorisches Museum in Dresden
Militärhistorisches Museum in Dresden.
Neoklassizismus
-Bau (1874-1875) und Dekonstruktivismus-Bau (2004-2011).

Auf einer Internetseite (WWW) habe ich zu diesem Gebäude u.a. gelesen: „1871: Triumph über Frankeich. – Eines der anspruchsvollsten Bauwerke der Albertstadt ist das Arsenal, welches das alte Zeughaus (jetzt »Albertinum“) ersetzte. Es wurde 1874-’75 errichtet. .... Der auf seine Gedenkarchitektur spezialisierte jüdisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind (u.a. Jüdisches Museum in Berlin-Kreuzberg) hat in einem Auftrag vom Verteidigungsministerium das alte Arsenalgebäude zu einem Museum für Deutsche Militärgeschichte umgebaut. .... Eine neue eindrucksvolle und weithin sichtbare Gestaltungsintervention ist nun seit der Eröffnung am 14. Oktober 2011 der seitlich herausragende Beton-Stahlkeil. Dieser erstreckt sich über alle Geschosse und greift ein Stück der historischen Innensubstanz an. .... Der eindrucksvolle Stahlkeil, der das repräsentative Wehrgebäude von 1875 mit neuen Sichten öffnet, verdeutlicht auf starke emotionale Weise, was mit dieser Stadt und mit unserem Land geschah (Deutsche Teilung) bzw. regt zum Nachdenken an .... Der Erweiterungsbau schafft eine grundlegende Neuorientierung des Gebäudes. .... Der Neubau »Keil« schneidet in den Altbau und öffnet den Raum zur Auseinandersetzung mit der Militärgeschichte und ihrer Zukunft und führt den gesellschaftlich-inhaltlichen Diskurs architektonisch fort. – Tiefe Symbolik. – Der graue Metallkeil durchbricht die Symmetrie und läßt so alte Sehgewohnheiten und Deutungsmuster klassischer Ordnungen mit Zentralperspektive in einem neuen Blick betrachten.“ (**). So weit, so gut - oder schlecht?

 

NACH OBEN 196) Scepticius Scepticissimus, 05.03.2012 (03:35, 19:52, 21:51, 22:54, 23:48) ** (372-376)

372

Dekonstruktivistische Architektur oder einfach nur: Zerstörerische Gewalt (**|**)?

Militärhistorisches Museum in Dresden
Militärhistorisches Museum in Dresden.
Neoklassizismus
-Bau (1874-1875) und Dekonstruktivismus-Bau (2004-2011).
Der blauweiße Himmel kann die sadistische Brutalität des Zerstörungsbaus auch nicht beschönigen!

Für mich ist das eine Architektur zerstörerischer Gewalt als sadistische Brutalität gegen das eigene Volk! (**).

Soll mir doch erst einmal ein sogenannter oder selbsternanmter „Experte“, „Architekt“, „Künstler“ oder „Historiker“ das Gegenteil beweisen. Keiner kann das!

Der dem historistischen (neoklassizistischen) Bau keilartig ein- und aufgezwungene dekonstruktivistische Bau soll zerstören - sonst nichts. Mag ja sein, daß jemand in dieser Zerstörung eine „Chance“ zur „Therapie“ sieht, daß die Zerstörung also eine „psychische Krankheit“ darstellen soll, die erst durch die „Auseinandersetzung“ mit der Geschichte und die „Aufarbeitung“ dessen, was in ihr „falsch“ bzw. „neurotisch“ o.ä. gewesen ist, „geheilt“ werden kann - nicht muß heißt das dann aber auch, wie ich gern hinzufüge! Der historistische (neoklassizistische) Bau stellt für mich keine Geschichte mit „Falschheiten“ bzw. „Neurosen“ o.ä. dar, sondern genau das Gegenteil. Dagegen symbolisiert der ihm ein- und aufgezwungene dekonstruktivistische Keilbau die falsche, neurotische, eben kranke Gewalt, die z.B. mit lustvoller, sadistischer Brutalität gegen das Volk, gegen den Demos und also auch gegen die Demokratie gerichtet ist. So ist es auch kein Wunder, daß einem bei diesem Anblick neben den vielen anderen Unterarten von Feindlichkeit sofort auch die Identitätsfeindlichkeit einfällt. Die hier symbolisierte ewige Feindschaft von 0,1% (Herrscher) und 99% (Volk) bezieht sich eben auch auf die Identitätslosigkeit, die so zu mindestens 99% gegeben ist. Der Keilbau ist keine „Ergänzung“, wie mancher Perverser glauben mag, sondern eine Spaltung zwischen der sadistischen Brutalität mit lustvoller Zurschaustellung ewiger Universalmacht und der masochistischen Wehrlosigkeit mit wenig Aussicht auf Veränderung, dafür umso mehr Aussicht auf keine Zukunft, weil die Herkunft hier durch den Sadismus deutlich verneint wird. (**).

Bombenterror

Dresden 1945 (tote Menschen)
Dresden 1945 (tote Menschen)

Dresden 1945 (kleiner Ausschnitt als Ansicht)

Dresden 1945 (kleiner Ausschnitt als Ansicht)Dresden 1945 (tote Menschen)Dresden 1945 (tote Menschen)

Der Architekt des Keilbaus, Daniel Libeskind, ist Jude und macht gerne auf sich und die jüdische Stellung in der Welt aufmerksam. Ist das auch an diesem Bau erkennbar? Ich meine ja. Mehr sogar: denn Libeskind kann sich auf diese Weise nicht nur als Architekt, sondern auch - mit dem Judentum gemeinsam - als „Psychiater dieser Welt“ feiern lassen. Das Gebäude des Militärhistorischen Museums in Dresden zeigt dies: denn seit dem Neoklassizismusbau ein Denkostruktivsimusbau ein- und aufgezwungen wurde (2004-2010 **), soll ja vielleicht in dem Bild, das sich dem Betrachter bietet, der Keilbau den Bug eines von unten aus dem Verdammnisort der Juden kommenden Vergeltungsschiffes symbolisieren, mit dem die traditionelle Geschichte der christlichen Abendländer keilartig gespalten bzw. zerstört werden soll, wobei der Eindruck entstehen soll, der Bug als der Keil bedeute einen Bruch mit dieser Geschichte als einen „psychotherapeutischen Einbruch“ bzw. „psychiatrischen Eingriff“ in die „kranke Psyche“ des „Patienten“ Abendland. Die „Psyche“ des Abendlandes (hier dafür stellvertretend: Deutschland, dafür stellvertretend Dresden und dafür symbolisch stellvertretend dieses Bauwerk des Militärhistorischen Museums in Dresden) soll also nur noch durch ihn gesund werden und bleiben können - und das heißt auch: nicht müssen, wie ich wiederum gern hinzufüge!

Auf diese Weise läßt sich die Störung in der Psyche des „Psychiaters“ bzw. „Psychotherapeuten“ alias Architekten grandios verbergen. Ebenfalls wird dadurch der Bombenterror bzw. Bombenholocaust als das „Trauma“ des „Patienten“ Deutschland verharmlost, denn die Spaltung durch den Keilbau läßt ja eine „Aufarbeitung“ der Geschichte nur so zu, wie sie der „Psychiater“ bzw. „Psychotherapeut“ alias Architekt - mit dem Mittel eben jener Spaltung durch den Keilbau - bereits diktatorisch vorgegeben hat. Es kommt also gar nicht zur „Aufarbeitung“ der Geschichte, ja: es soll auch gar nicht dazu kommen, es soll getrennt werden: hier die alte, dort die neue Geschichte - die alte soll vergessen, die neue akzeptiert werden! Und trotzdem soll der Eindruck entstehen, hier habe jemand viele „therapiert“!

Der dekonstruktiv(istisch)e Architekt hat offenbar wirklich den Anspruch, die reinen Formen der architektonischen Tradition zu behandeln wie ein „Psychiater“ seine „Patienten“. Er will die „Symptome einer verdrängten Unreinheit“ feststellen. Diese „Unreinheit“ zwischen „Psychiater“ und „Patient“ soll durch eine Kombination von sanfter Schmeichelei und gewalttätiger Folter an die Oberfläche geholt werden: Die Form wird also „verhört“! Stimmt das? Gemäß Aussagen von Philip Johnson und Mark Wigley stimmt das: „Ein dekonstruktiver Architekt ist deshalb nicht jemand, der Gebäude demontiert, sondern jemand, der den Gebäuden inhärente Probleme lokalisiert. Der dekonstruktive Architekt behandelt die reinen Formen der architektonischen Tradition wie ein Psychiater seine Patienten – er stellt die Symptome einer verdrängten Unreinheit fest. Diese Unreinheit wird durch eine Kombination von sanfter Schmeichelei und gewalttätiger Folter an die Oberfläche geholt: Die Form wird verhört.“ (Philip Johnson / Mark Wigley, Deconstructivist Architecture, 1988, S. 11).

Eigentlich kann sich so jeder Architekt zu jeder Art von Experten deklarieren, der er in Wirklichkeit gar nicht ist. Das ist Lug und Betrug! Analog dazu erklären sich Laien zu „Experten“, Unprofessionelle zu „Professionellen“ ... u.s.w., aber eben auch Frauen zu „Männern“, Männer zu „Frauen“ ... u.s.w. - dies zeigt sich auch in dem Slogan „form follows fantasy“, den die Dekonstruktivisten von Louis Sullivans Slogan „form follows function“ abgeleitet haben. Wenn die Form der Phantasie folgt, dann ist nicht nur jede Form möglich, sondern auch jede Art von Lug und Betrug.

Kein Wunder also, daß zu einer von der „Phanatasie“ inspirierten Architektur auch Begleiterscheinungen gehören, die ihrerseits nur „Phanatasie“ brauchen, um sich zu deklarieren und zu rechtfertigen. Auch, ja gerade den Perversionen sind so ja überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt. Die unbegrenzte Phantasie läßt die Form ja nur folgen - anders und schärfer formuliert: sie bestimmt die Form! Sie hat der Barbarei, dem Fellachentum, der Sklaverei sämtliche Tore geöffnet und neue Wege gebaut!

Wenn ich phantasiere, ich sei Feminist oder Feministin (denn ich kann ja auch in jedem beliebigen falschen Körper stecken!), dann brauche ich nur zu phantasieren, daß alle Männer kastriert oder sogar getötet werden sollen, und dabei auf die dieser Phantasie folgende Form zu warten. Der Nachteil dabei ist nur, daß mir oder spätestens meinen Nachkommen irgendwann die Umstände verdeutlichen werden, daß das nicht meine Wünsche, ja noch nicht einmal meine Phantasien, sondern lediglich dem Willen der Mächtigen dienende, von deren Propaganda mir eingetrichterte Dummheiten waren.

373

Das Miltärhistorische Museum in Dresden ist ein Militärhysterisches Museum.

Das Wort „Hysterie“ ist abgeleitet vom altgriechischen Wort ustera (hystera), „Gebärmutter“, verwandt mit dem lateinischen Wort uterus, „Gebärmutter“, „Mutterleib“, „Bauch“. Als psychologischer Fachbegriff für eine neurotische Störung gilt es zwar inzwischen als veraltet und als durch die Bezeichnungen „dissoziative Störung“ bzw. „histrionische Persönlichkeitsstörung“ ersetzt, weil seiner Etymologie - wegen der Verbindung mit dem weiblichen Geschlecht - angeblich eine „negative Bewertung“ anhaften soll, doch es bringt das, was darunter zu verstehen ist, viel expliziter zur Sprache. Deshalb sollte man auch fachbegrifflich nicht von ihm abrücken. Außerdem bedeutet das altgriechische Wort usteroV (hysteros), „letztere(r)“, „hintere(r)“, „spätere(r)“, soviel wie „zurückbleibend“, das ebenfalls dafür spricht, auch fachbegrifflich von „Hysterie“ als eine Form der Neurose - in etwa als eine überspannte psychische Einstellung der Extraversion - oder allgemeiner als Sammelbezeichnung für abnormes Verhalten (umgangssprachlich: „hyterische Reaktion“) zu sprechen.

Der „Keil“ des Militärhistorischen Museums in Dresden ist ein Symbol für den gewollten Bruch mit der Tradition auch insofern, als daß er die brutale Gewalt repräsentiert, mit der aus diesem Militärhistorischen Museum ein Militärhysterisches Museum gemacht wurde. Jede angeblich „revolutionäre“ Gruppe kann sich hier ideologisch bestätigt sehen und ihre Phantasien realisieren. Besonders auch der Feminismus! Die fachbegriffliche Bezeichnung „Hysterie“ geht ja auf Hippokrates (ca. 460-377) zurück: Hysterie bedeutete in der Antike nämlich ein typisches Frauenleiden, das man auf krankhafte Vorgänge in der Gebärmutter (ustera [hystera] **) zurückführte. In den 1890er Jahren wurde schließlich die Definition gefunden, die Sigmund Freud bei seinen Studien über die Hysterie (1895 als Buch veröffentlicht) bekanntmachte: Ausdruck verdrängter Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!). Wenn wir nun gemäß des architektonischen Dekonstruktivismus alle unsere verdrängten Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!) und Phantasien Ausdruck verleihen (sollen), dann ist das ganz im Sinne des architektonischen Dekonstruktivismus (vgl. auch dessen Wahlspruch: „form follows fantasy“). Vom archtektonischen zum soziologischen Dekonstruktivismus ist es - so gesehen - nicht weit. Beide gehen auf den philosophischen Dekonstruktivismus und dieser auf die Linguistik zurück:
„Das, was ich Text nenne, ist alles, ist praktisch alles. Es ist alles, das heißt, es gibt einen Text, sobald es eine Spur gibt, eine differentielle Verweisung von einer Spur auf die andere. Und diese Verweise bleiben nie stehen. Es gibt keine Grenzen der differentiellen Verweisung einer Spur auf die andere. Eine Spur ist weder eine Anwesenheit noch eine Abwesenheit. Folglich setzt dieser neue Begriff des Textes, der ohne Grenzen ist – ich habe deshalb gesagt, auch als scherzhafte Bemerkung, es gäbe kein Außerhalb des Textes –, folglich setzt dieser neue Begriff des Textes voraus, dass man in keinem Moment etwas außerhalb des Bereichs der differentiellen Verweisung finden kann, das ein Wirkliches, eine Anwesenheit oder eine Abwesenheit wäre .... Ich habe geglaubt, dass es notwendig wäre, diese Erweiterung, diese strategische Verallgemeinerung des Begriffs des Textes durchzuführen, um der Dekonstruktion ihre Möglichkeit zu geben.“ (Jacques Derrida, in: Postmoderne und Dekonstruktion, Hrsg.: Peter Engelmann, 2004, S. 20f.).
Eine besondere Rolle spielt die Praxis der Dekonstruktion in sozialwissenschaftlichen Theorien, die sich mit Identitäten oder Identifizierungen beschäftigen, wie zum Beispiel die „Queer-Theorie“ und die „feministische Theorie“ von Judith Butler (*1956). Die „Queer-Theorie“ behauptet, die geschlechtliche und die sexuelle Identität seien nicht „naturgegeben“ sondern erst in sozialen und kulturellen Prozessen „konstruiert“. Unter Rückgriff auf die Methoden und Erkenntnisse von Dekonstruktion, Poststrukturalismus, Diskursanalyse und „Gender Studies“ versucht die „Queer-Theorie“, sexuelle Identitäten, Machtformen und Normen genauso zu dekonstruieren, wie es der architektonische Dekonstruktivismus mit den traditionellen Gebäuden tut, indem er sie spaltet, ja zerstört.
Die „Queer-Theorie“ und die „feministische Theorie“ von Judith Butler wirken mit ihrer „Dekonstruktion“ genauso zerstörerisch,
wie der „Keil“ das Militärhistorische Museum in Dresden zerstört, indem er es zum Militärhysterischen Museum „dekonstruiert“!

374

Kognitive Hysterie (**) - kognitiver Ausdruck verdrängter Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!).

„In diesem Zusammenhang möchte ich auf Paul Julius Möbius und seine schon 1894 erschienene Schrift »Über den Begriff der Hysterie und andere Vorwürfe vorwiegend psychologischer Art« hinweisen. Im Wikipedia-Artikel zu Möbius lesen wir dazu: »Noch heute bedeutend und von wissenschaftshistorischem Wert sind seine Arbeiten zur Psychogenese psychiatrischer und Nervenkrankheiten, so unter anderem zur Hysterie. Er postulierte darin erstmals psychologische Ursachen einer Krankheit. Deswegen und weil er überzeugend die suggestive Heilwirkung der Elektrotherapie herausstellte, bezeichne Sigmund Freud Möbius als einen der Väter der Psychotherapie.«“ (**).

Manche bezeichnen auch Franz Anton Mesmer als den „Vater der Psychotherapie bzw. Psychoanalyse“, z.B. Peter Sloterdijk in seinem Buch „Der Zauberbaum“ mit dem Untertitel „Die Entstehung der Psychoanalyse im Jahr 1785“ und dem Unteruntertitel „Ein epischer Versuch zur Philosophie der Psychologie“ (1985). Ich habe dieses Buch gern gelesen!

„Ich selbst habe im Jahre 2008 folgende Definition vorgeschlagen: Schlitz-gesteuertes Denken bezeichnet den Durchschlag uterus-gestützter Willenskräfte auf die Ebene des Denkens, Vorstellens und Erinnerns. Dort werden diese Kräfte dann schöpferisch und bilden mentale metastasierende Karzinome. Alternativer Begriff: Kognitive Hysterie.“ (**).

Der Begriff ist gut gewählt, weil zutreffend. Wer hier glaubt, man sei deshalb gegen Frauen, also ein Frauenfeind, irrt gewaltig, denn man ist ja nur gegen den Feminismus, und den lehnt ja auch die überwältigende Mehrheit der Frauen ab, also sind es doch gerade die Feministinnen, die frauenfeindlich sind - ein Blick in deren Gesichter, deren Mimik und Gestik reicht doch auch schon aus, um bestätigt zu bekommen, daß sie keine Frauen sein wollen, sondern Männer: sie sehen alle aus wie Männer oder, wenn sie noch jung sind, wie Buben, also Jung(en)s! Auch in diesem Fall war zuerst der Wunsch bzw. die Phantasie da, bevor auf sie dann die Form nur folgte („form follows fantasy“). Die Geschichte jeder Gesellschaft verrät sich auch durch die Geschichte ihrer Architektur!

„Was den Philosophen Derrida betrifft, so habe ich niemals etwas mit ihm anfangen können. Er ist mir einfach unverständlich. Ich empfinde ihn als verrückt. Dasselbe gilt für Frau Butler. Eine Zeitlang habe ich versucht, sie zu verstehen - andere Feministinnen, wie S. M. Gearhart, verstehe ich sehr gut, so glaube ich jedenfalls -, aber bei Butler fehlt mir jedes Verständnis.“ (**).

Derrida, Butler, Libeskind und viele andere Dekonstruktivisten sind Juden (selbstverständlich nicht alle), und deren Denken und Empfinden war den Nichtjuden immer schon unverständlich und suspekt - Juden als Inbegriff des Feindlichen, des Verbotenen, des Bösen. Deswegen und wegen des Machtwillens, der auch in Juden steckt, waren Juden immer schon bemüht, die traditionellen Herrschaftsstrukturen der Nichtjuden zu zerstören - Entschuldigung: zu „dekonstruieren“. Seit es den Dekonstruktivismus gibt, fällt ihnen das leichter als je zuvor. Daß heute bereits das Wort „Jude“ zum Tabu geworden ist, macht es den Nichtjuden gerade hierzulande so schwierig, darüber überhaupt zu reden, ohne ein Berufsverbot oder eine Strafe durch das Gericht zu riskieren.

375

Dazu paßt auch Ihre folgende Aussage, mit der Sie Ihre Unverständlichkeit ausdrücken wollen:

„Ich kann aber mit dem modischen Keil nichts anfangen. Der ist einfach idiotisch. Ich weiß auch nicht, warum als Architekt für ein nationales Militärmuseum ein Architekt einer Siegermacht beauftragt werden muß.“ (**).

Am 10. Mai 1945 fragt ein Deutscher: „Ich weiß auch nicht, warum als Besatzung für unser Land die Armeen der Siegermächte beauftragt werden müssen.“

Dies ist nicht polemisch oder spöttisch gemeint. In der naiven Behauptung steckt ja auch eine intelligente Aussage.

Der Grund, warum uns Deutschen immer wieder die Siegermächte des 2. Weltkrieges und deren Siegerjustiz vorgesetzt wurden und werden, ist die Tatsache, daß es immer noch keinen Friedensvertrag und auch keine anderen rechtlichen Regeln zur Verbesserung dieser nach wie vor katastrophalen Verhältnisse gibt.

Daß dieser Friedensvertrag nicht geschlossen wird, hat den Grund, daß bestimmte Menschen dadurch, daß er nicht geschlossen wird, reicher und folglich mächtiger werden! Die Bundesrepublik Deutschland (oder heißt die BRD GmbH?) ist dadurch noch erpreßbarer als sowieso schon. Für die Erpressung der BRD gibt es zwar noch ganz andere Maßnahmen (z.B. „Montan-Union“, „EWG“, „EU“, „Euro“, „Rettungsschirme“ und viele andere „Verträge“ mit harten Konsequenzen, Bürgschaften, Verpflichtungen, Strafen u.v.m.), aber die Maßnahme, den Friedensvertrag nicht abzuschließen, ist eben deshalb auch eine einmalige Idee in der Weltgeschichte, weil die „Goldgrube Deutschland“ als die größte Goldgrube der Welt ebenfalls einmalig in der Weltgeschichte ist!

376

Bekanntlich hat ja Ernst Nolte zugegeben, daß er bei seinen historischen Studien auch dann Sympathien mit dem wissenschaftlich zu untersuchenden Personen haben müsse, wenn diese von dem (Vor-)„Urteil“ der Herrschaft stark abweichen. Er habe also z.B. auch mit Adolf Hitler Mitleid und auch Sympathien haben müssen, um sich von den herrschenden Vorurteilen zu befreien, um also eine wenigstens einigermaßen vorurteilsfreie, objektive Sicht auf diese Person zu bekommen. Wie diese Geschichte endete, wissen wir: Nolte wurde aus der Gesellschaft ausgeschlossen, für vogelfrei erklärt, zum Nazi-Sympathisanten stigmatisiert, um (1.) ihm Angst zu machen, (2.) ihn den Mund zu verbieten, (3.) anderen „Nazi-Sympathisanten“ Angst zu machen und (4.) ein „abschreckendes Beispiel“ zu präsentieren ... u.s.w. ....

Der sogenannte „Historikerstreit“ war ja noch nicht einmal ein Streit - schon gar nicht unter Historikern -, sondern ein politisch-juristischer (Schau-)Prozeß mit dem „Urteil“: Verbannung auf Lebenszeit für den Angeklagten Ernst Nolte!

 

NACH OBEN 197) Herr Schütze, 06.03.2012 (22:08) ** (377)

377

Guten Abend, Herr Lentze!

Ich beziehe mich auf Ihren Text als Reaktion auf andere Texte zum immer noch nicht abgeschlossenen Friedensvertrag (**|**):

„Ich habe überhaupt erst spät, durch Lesen in der JF, zumal der Leserkommentare, davon erfahren. Anderenfalls wüßte ich überhaupt nichts davon. Wie viele andere Deutsche.“ (**).

Ja, das ist nicht gut. Eigentlich müßte ich mich darüber sehr aufregen, doch das entspricht nicht meinem Naturell.

„Was können wir tun, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern? Zunächst wohl, immer wieder darauf hinzuweisen. Bisher habe ich mich weitgehend auf die Durchleuchtung des Feminismus beschränkt. Dessen Thematisierung wird auch weiterhin nötig sein, weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind. Doch die Sache mit dem ausbleibendem Friedensvertrag interessiert mich zunehmend.“ (**).

Hier schließt sich auch der Kreis zu dem Thema „Nationalsuizid“, mit dem Sie (**|**|**|**), Küchenzaubermeister (**|**|**), Intensivlehrer (**|**|**) und zum geringeren Teil auch ich (**) uns auseinandergesetzt haben. Denn der Grund dafür, daß viele, die den Selbsthaß, den Autorassismus, den Autogenozid, den Volksselbstmord, den nationalen Suizid - oder wie auch immer man es bezeichnen will - doch von der Propaganda derjenigen, denen sie am meisten nützt, gelenkt werden, hängt eben auch sehr stark mit dem noch nicht abgeschlossenen Friedensvertrag zusammen, über den Sie (**) und Scepticius Scepticissimus (**) gesprochen haben, und auch mit dem Dekonstruktivismus, über den Sie (**|**|**|**|**|**), Aestheticius Aestheticissimus (**) und Scepticius Scepticissimus (**) gesprochen haben Der nicht existente Friedensvertrag und also die schon allein deshalb weiterhin gültige Siegerjustiz sind am meisten dafür verantwortlich, daß sich hierzulande kaum noch jemand gegen die Propaganda der im Sinne dieser Siegerjustiz Herrschenden wehren kann. Verstärkt wird das durch den alles Traditionelle zerstörenden Dekonstruktivismus, der „Vorlaüfer“ hat und also nicht erst seit seinem Bekanntwerden wirksam ist.

– Das Deutsche Reich ist nicht erloschen, es kann gar nicht erloschen sein, weil kein Friedensvertrag existiert; die Bundesrepublik Deutschland ist zwar angeblich der Rechtsnachfolger, kann es aber gar nicht sein, weil das Deutsche Reich nicht aufgehört hat zu existieren und es keinen gültigen Rechtsakt gibt, der das Ende des Deutschen Reiches rechtlich dokumentiert. Man muß sich als Historiker mit den juristischen Spitzfindigkeiten auskennen, um hier ganz genaue Auskunft geben zu können. Cui bono? Wem nützt das? Wem nützt es, wenn es eine solche rechtliche Regelung gibt, die jeder alltägiche Menschenverstand als etwas Verrücktes, Unnormales oder Krankhaftes bezeichnen würde, so lange gültig ist? Im Grunde wären wir zu nichts verpflichtet, was mit dem Deutschen Reich zu tun hat, weil die Bundesrepublik Deutschland aus den eben genannten Gründen nicht der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches sein kann, obwohl sie sich als einen solchen deklariert. Die Bundesrepublik Deutschland könnte der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches oder das Deutsche Reich selbst nur dann sein, wenn es einen dies rechtlich dokumentierenden Friedensvertrag gäbe.

– Der Dekonstruktivismus sorgt mit seiner Zerstörungswut nicht etwa dafür, daß es einen Friedensvertrag geben könnte, obwohl man sagen könnte, daß der nicht existente Friedensvertrag doch inzwischen selbst auch bereits Tradition sei und vom Dekonstruktivismus zerstört gehöre; doch der Dekonstruktivismus bezieht seine Zerstörungswut fast ausschließlich auf traditionelle Objekte der Zeit vor 1945; er hat ja seit seinem Bekanntwerden auch Einzug in die Politik gehalten, sich mit dem Parteienkartell verbündet - ob man jetzt eher die Dekonstruktivisten als Dekonstruktivisten der Parteipolitik oder eher die Parteipolitiker als Parteipolitiker des Dekonstruktivismus bezeichnen will, ist dabei nicht so wichtig -, und mit seinem Nihilismus macht der Dekonstruktivismus alles nur noch schlimmer und schneller schlimmer. Der mafiotische Banken-Sozialismus ist übrigens auch dekonstruktivistisch: die Wirtschaft und Staaten sind seine Opfer („Patienten“); Mittelschicht und Nation sollen verschwinden - das wünscht sich auch der dekonstruktivistische Politiker, sagt es aber nicht öffentlich, sondern nur hinter geschlossenen Türen, z.B. in der Bilderberg-Gruppe (**). Der Dekonstruktivsimus zerstört auch jede Kritik an ihm - er ist das „Argument“ der Zensur zerstörerischer Diktatoren.

„Michel“? (**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**).

Zu Ihrer Frage: „Was können wir tun, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern?“ (**).

Zunächst muß man eine andere Frage erwähnen: Was wurde bisher getan, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern? Seit 1945 haben alle deutschen Politiker das Thema zunächst aufgeschoben, dann be- und verschwiegen und schließlich verneint, nihilisiert bzw. „dekonstruiert“. Am meisten Verrat haben bei diesem Thema die Politiker der CDU begangen, besonders dadurch, daß sie sich zunächst von den Vertriebenen wählen ließen, um diese dann total(itär) zu enttäuschen, indem sie die Diebe des Eigentums der Vertriebenen, also deren Vertreiber und Diebe zu „Heiligen“ und den Vertriebenen die Rückgabe ihres Eigentums zum Verbot machten.

Es ist richtig, auf den „unnatürlichen Zustand“ (**) des nicht existenten Friedensvertrages und dabei erklärend „immer wieder darauf hinzuweisen“ (**), daß jede friedensvertragslose Existenz auch eine friedenslose Existenz ist und diese entweder mit Blut und Geld oder aber nur mit Geld bezahlt wird. Die meisten Menschen hierzulande gehen von der falschen Annahme aus, daß nur darum, weil keine Bomben mehr vom Himmel fallen, auch kein Krieg mehr sein könne. Diese falsche Annahme hat Auswirkungen! Nicht wenige Menschen hierzulande gehen auch von der falschen Annahme aus, daß die „Michelei“ der Grund sei für die heimliche Akzeptanz dieses unnatürlichen Zustandes. Und auch diese falsche Annanhme hat Auswirkungen. Zwar ist es richig, daß wir hierzulande immer mehr michelige Politiker an der Macht haben, aber dadurch wird die falsche Annanhme trotzdem nicht richtig. Denn wenn ein Staat, ein Volk, eine Nation bedingungslos kapituliert hat, dann hatten und haben die, die diese bedingungslose Kapitulation forderten und immer noch fordern, einen Grund dazu, auch und vor allem den Grund zur Lüge. Zwar fehlen Persönlichkeiten in unserer Politik, doch die fehlen in der Politik der anderen westlichen Länder ebenfalls. Man stelle sich nur mal vor, wie noch weiter heruntergekommen die „Vereinigten Staaten“ und das „Vereinigte Königreich“ bereits wären, wenn nicht Deutschland, sondern sie den 2. Weltkrieg verloren hätten, und die Micheligkeit ist bei ihnen mindestens genauso häufig vertreten wie bei uns. Die 1945 geschaffenen Tatsachen wirken auch zu stark, als daß wirklich einer unter den schwachen Politikern an ihnen rütteln könnte - wir Abendländer haben einfach keine starken Persönlichkeiten mehr, und für Deutschland ist das wegen der verlorenen Weltkriege, des ganz im Sinne der Siegerjustiz nicht geschlossenen Friedensvertrages, also der friedenslosen Zeit seit 1945 und des Dekonstruktivismus seit 1990 ganz besonders nachteilhaft.

Wir sollten also aufklären!

Herr Lentze, Ihr Hauptinteresse gilt der „Durchleuchtung des Feminsimus“(**) - und das ist auch gut so, außerdem einer der Hauptgründe für mein Interesse an diesem Forum -, und auch ich sehe das wie Sie, daß „dessen Thematisierung ... weiterhin nötig sein“ wird, „weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind.“ (**). Das ist völlig richtig. Meiner Meinung nach sind Sie ein guter „Durchleuchter“ nicht nur des Feminismus, sondern auch der Probleme bei der Rezeption des Feminismus. Fast wäre ich geneigt zu sagen, bleiben Sie dabei. Fast ..., denn man weiß ja nicht, was passiert, wenn Sie sich jetzt mehr der Durchleuchtung eines anderen Themas widmen. Trotzdem macht es mich hoffnungsvoll, daß Sie „die Sache mit dem ausbleibenden Friedensvertrag“ (**) zunehmend interessiert, weil sie so wichtig ist.

Noch einmal kurz zu dem Film über den Volksselbstmord:

Wenn z.B. das entscheidende und handelnde Subjekt in dem Film über den Volksselbstmord gar nicht mehr erkennbar ist, weil es gar nicht vor Ort, nicht in der Nation selbst existiert, dann ist es im Grunde auch egal, wer über dieses Thema wie berichtet, denn das entscheidende und handelnde Subjekt ist ja eben gerade nicht „der Deutsche“, sind nicht „die Deutschen“, ist nicht „die Gesellschaft“ oder sonstwer, sondern sind die unsichtbar wirkenden Globalisten, und die werden in dem Film nicht einmal mit einer Silbe erwähnt - wie erwünscht. Ein Filmemacher kann bei dem Thema heutzutage nur noch der Propaganda dienen. Anders ist das bei dem Thema nicht mehr möglich, und am meisten zu verdanken haben wir das dem nicht existenten Friedensvertrag, der der Siegerjustiz Ewigkeitscharakter verleiht, und dem Denkonstruktivisms, der alle Objekte der Traditionen zerstört - besonders die der Zeit vor 1945 -, so daß gerade für Deutsche nur noch die bedingungslose Kapitulation, die Siegerjustiz, die nicht existente Friedenvertrag, der ewige Krieg (militärisch und/oder wirtschaftlich) „unzerstört“ übrigbleiben.

 

NACH OBEN 198) Scepticius Scepticissimus, 07.03.2012 (01:04, 17:44, 19:03, 20:21, 21:48, 22:58, 23:56) ** ** ** ** (378-384)

378

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

„Es ist übrigens nicht so, daß ich die luziferischen Geister bzw. die Lesbo-Feministinnen hasse. Im Gegenteil, ich finde sie faszinierend. Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!“ (**).

Entschuldigung, aber das nehme ich Ihnen nicht ab, bei dem, was ich so an Aussagen von Ihnen gelesen habe.

379

„Meinen Sie? Aber wenn ich die o.g. Wesen nicht faszinierend fände, dann würde ich mich gar nicht so viel mit ihnen befassen. Ich habe ja sowohl von S. M. Gearhart als auch von Mary Daly längere Texte ins Deutsche übersetzt, siehe meinen Sexistinnen-Pranger (**). Die Mühe hätte ich mir nicht gemacht, wenn mich diese Autorinnen nicht interessiert, ja fasziniert hätten. .... Nebenbei: Auch Adolf Hitler wäre mir, rein persönlich genommen, vielleicht nicht unsympathisch gewesen. Vielleicht hätte ich ihn sogar, wenn er vor mir eine Rede gehalten hätte, faszinierend gefunden. Für S. M.Gearhart gilt dasselbe .... »Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!« (**). Was Luzifer selbst bzw. die luziferischen Geister betrifft, so liegt es in ihrer Natur, daß sie immer faszinierend wirken. Es hängt dann eben nur von der geistigen Entwicklungshöhe eines Menschen ab, ob er sich durch sie verführen läßt oder sie nur als Anreger nimmt. Vergleiche zum Verhältnis von Anthroposophie und Feminismus auch meinen Artikel Feminismus in der anthroposophischen Bewegung (**), wo ich mich näher zum luziferischen Wirken geäußert habe.“ (**).

Aber der Grund für eine Beschäftigung ist doch nicht immer die Faszinierung des „Luziferischen“ am Objekt der Beschäftigung!

380

„Faszination heißt - wörtlich übersetzt - Behexung. Sie ist also immer luziferischen oder luziferisch-ahrimanischen Ursprungs. Das hat auch Ernst Lehrs (ein Anthroposoph) in einem seinem Bücher - war es »Mensch und Materie« ? - erklärt. Natürlich kann man allein auf dieser Grundlage keine wissenschaftliche Forschung betreiben, schon gar keine anthroposophische. Man muß diese Faszination zumindest teilweise überwinden, um einen klaren Kopf zu kriegen. Wenn man die Faszination aber soweit kontrollieren kann, daß sie ihre anregende Wirkung behält, dann geht es.“ (**).

Faszination stammt ab vom lateinischen Wort „fascinatio“, „Beschreiung“ oder „Behexung“. Ich habe aber auch gar nichts gegen die Faszination im Sinne ihrer etymologischen Wortbedeutung gesagt, sondern mich nur dagegen ausgesprochen, daß man immer nur eine Behexung (vor sich) haben muß, um einer Beschäftigung nachzugehen. Ich gebe dazu ein Beispiel aus dem von Ihnen angesprochenen Artikel (**):

„Der feministische Klassenkampf richtet sich nicht gegen die »Bourgoisie« oder das »Weltjudentum«, sondern gegen das »Patriarchat«; Ziel ist die Diktatur des Feminats. Im Parteiprogramm der Volkspartei SPD finden wir das so formuliert: »Wer die menschliche Gesellschaft will, muß die männliche überwinden.« Aber schon lange vorher begann der feministisch orientierte Umbau der Gesellschaft, individuell am fühlbarsten wohl im Familien-, und dort besonders im Scheidungsrecht. Familienoberhaupt ist heute faktisch die Mutter.“ (**).

Doch ist z.B. für die SPD der Grund für ihre Beschäftigung mit dem Thema Männlichkeit (in der Gesellschaft) garantiert nicht die Faszinierung des „Luziferischen“ an der Männlichkeit (in der Gesellschaft) gewesen! Wahrscheinlich werden Sie jetzt sagen: „Doch, genauso ist es!“ Oder? - Die SPD hat sich doch aber mit dem Thema nur deshalb beschäftigt, weil sie beim Feminismus punkten, Wählerinnen gewinnen will, sich als Dienerin des Feminsimus anbiedert - für Anbiederungen ist sich die SPD noch nie zu fein gewesen.

381

Beschäftigen Sie sich denn immer nur mit luziferisch fasizinierenden Themen und Objekten?

382

„Das muß aber nicht bedeuten, daß die SPD - allen voran Erhard Eppler, seinem Bekenntnis nach Urheber des Spruches »Wer die menschliche Gesellschaft will, muß die männliche überwinden.« - nicht zugleich auch vom Feminismus fasziniert gewesen sei.“ (**).

Das ist richig. Aber dazu habe ich ja auch nichts gesagt. Dazu sage ich aber jetzt etwas: Die SPD will sich dem Feminsimus anbiedern - darüber sind wir uns einig -, aber sie ist vielleicht auch vom Feminismus fasziniert, nur: ich habe vom „»Luziferischen« an der Männlichkeit (in der Gesellschaft)“ (**) gesprochen, nicht (wie Sie jetzt - zumindest andeutungsweise) vom Luziferischen« an der Weiblichkeit bzw. dem Feminsimus (in der Gesellschaft). Die Behauptung, jemand sei von irgendetwas fasziniert, läßt sich immer aufstellen. Sie ist schwer zu verifizieren und schwer zu falsifizieren. Die SPD mag ja vom Luziferischen des Feminismus fasziniert sein, aber das könnte für sie immer nur marginal eine Rolle spielen, weil sie die Macht will, und der Feminismus ist für sie nur eines der vielen Mittel zu diesem Zweck. Die Macht und die Mittel dazu sind für jede politische Partei stets das Wichtigste. Alles, was danach kommt, ist fast bedeutungslos im Vergleich dazu.

383

Wie jede andere Partei ist die SPD zwar abhängig von den Globalmächten, strebt ansonsten - wie ebenfalls jede Partei - zur Unabhängigkeit, zur absoluten Macht. Auch jedes Unternehemn strebt zur Unabhängigkeit, zur absoluten Macht. Wie weit der Feminismus inzwischen auf seinem Weg zur Unabhängig, zur absoluten Macht gekommen ist, ist zwar schwer zu sagen, aber er ist nach meiner Einschätzung ungefähr in gleichem Maße wie z.B. der Ökologismus (Ökofaschismus) abhängig von den Globalmächten. Die Globalisten haben heute die absolute Macht, und sie spielen mit ihren „Bällen“ - an erster Stelle steht da der Globus als der ganz große „Ball“ und an irgendeiner weiteren Stellen kommt dann auch der Feminsismus als „Ball“ an die Reihe. Trotzdem sollte der Feminismus niemals unterschätzt werden. Seine Machtzuwächse sind enorm, aber sie gehen nicht immer zurück auf den Feminismus selbst, sondern zumeist auf den Globalismus, der mit ihm „spielt“ - und das macht die Sache noch gefährlicher, weil auch die Macht des Globalismus irgendwann beendet werden wird.

384

Um den Bogen zum „Zerstörungsbau“ (**|**|**) hinzubekommen, füge ich die Möglichkeit hinzu, daß der Dekonstruktivismus sich ungewollt selbst dekonstruieren wird - vorausgesetzt, die jetzigen Globalmächte würden entmachtet sein oder werden und ihre Erben würden nicht noch zerstörerischer sein oder werden (der Feminismus z.B. würde als Globalmacht zuerst die Männer und in der Folge die gesamte Menschheit zerstören!).
Wer wird den Globalismus beerben?
(A) Keiner?
(B) Der Feminismus?
(C) Der Feudalismus?
D) Das Reich der Engel?

 

NACH OBEN 199) Mephistopheles Faust, 10.03.2012 (02:51, 16:58, 18:44) ** ** ** ** (385-387)

385

Wer hat denn was oder nichts dagegen, Luzifer mit Mephisto(pheles) gleichzusetzen? Ich habe hier von der Faszination des Luziferischen gelesen und will auf die - meiner Meinung nach - gleichartige Faszination des Mephistophelischen, das meinen Vornamen ziert, hinweisen. Mich finden auch viele faszinierend, und ich weiß manchmal nicht, ob das an meinem Vornamen liegt.

Ein zweites Anliegen ist mir folgender Text, den ich im Heft 46 (Februar 2012) der Sezession gefunden habe:

„Heinrich Dassel widmet sich in einem hevorragenden Beitrag (in: Neue Ordnung; Anm. MF) weithin unbekannten Fakten zum Thema Hexenverfolgung. Zu den populären und hier widerlegten Irrtümern zählt er die treibende Rolle der Kirche, die überschätzte Opferrolle der »weisen Frauen« (25-30 Prozent der Verbrannten waren Männer) sowie die bisweilen viel zu hoch gegriffene Zahl der Todesopfer des Hexenwahns. Unter Heranziehung aktueller Literatur weist Dassel nach, daß mitnichten neun Millionen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen seien (Heinrich Himmler dixit, und in seinem Gefolge feministische Interessengruppen), sondern maximal 60 000 in ganz Europa.“

Hier weitere Fragen, drei an der Zahl:

1.) Irrtümer widerlegen kann doch zweierlei heißen: (a) die Irrtümer sind als Irrtümer widerlegt, also keine Irrtümer (mehr), (b) die Irrtümer sind widerlegt und deshalb als Irrtümer bestätigt. Aus dem Text geht zwar hervor, wie es gemeint ist, aber trotzdem: Wie sollen wir den Satz mit den „widerlegten Irrtümern« genau verstehen ?

2.) War Himmler Feminist?

3.) Ist der Feminismus ein „Himmlerismus“?

386

Mephisto ... begreift gerade ganz genau, was Faust antreibt. Er will sich seiner nur bedienen, ihn verführen - und dazu muß er wissen, was Faust will. Oder deute ich das falsch?

387

„Ja, eindeutig. Was den Faust wirklich bewegt, kann er nicht verstehen. Vergleiche hierzu die Ausführungen Steiners im Textverweis. Die Lektüre ist etwas zeitaufwendig, aber hilfreich. Übrigens ist m.W. das Goetheanum die einzige Einrichtung, wo der Faust jedes Jahr aufgeführt wird. Für die Anthroposophen ist Goethes Faust sehr interessant, auch weil er in großer Zahl Wahrheiten enthält, die durch das moderne Hellsehen bestätigt werden können.“ (**).

Ihrer Aussage, Mephisto könne nicht verstehen, was Faust wirklich bewegt, stimme ich nicht oder nur teilweise zu. Dann stimme ich schon eher der anthroposophischen Sicht zu, nach der, wie Sie sagen, „Goethes Mephisto als eine etwas unorganische Vermischung von Luzifer und Ahriman“ erscheint (**). Sind Sie sich sicher, was Steiners Rezeption von Goethes „Faust“ angeht?

Was führt Sie zu der Frage (oder zur Annahme), daß Feminismus ein Himmlerismus sei?“ (**).

Na, ja - das ergibt sich eben aus der Fragestellung selbst: Wenn ich den Feminismus und den „Himmlerismus“, so es ihn gibt, gedanklich zusammenbringen will, dann muß ich es von beiden Seiten aus tun; ich muß also fragen, ob der Feminismus ein „Himmlerismus“ und/oder der „Himmlerismus“ ein Feminismus sei. Beides ist ja dann nicht egal, wenn z.B. die Zeit berücksichtigt wird.

Zum Beispiel: Wenn der Feminismus ein „Himmlerismus“ ist, dann hat der Feminismus vom „Himmlerismus“ etwas übernommen oder sich ihm ganz angepaßt; wenn der „Himmlerismus“ ein Feminismus war oder ist, dann hatte oder hat der „Himmlerismus“ etwas vom Feminismus übernommen oder sich ihm ganz angepaßt. Und wenn man das so betrachtet, dann fällt einem sofort auf, wie unterschiedlich die beiden Fragen bzw. Antworten sein können.

Zwei andere Fragen, die noch mehr verdeutlichen, was ich meine, sind folgende:
1.) Ist der Mann eine Frau?
2.) Ist die Frau ein Mann?
Wenn der Mann eine Frau ist, dann muß nicht notwendigerweise auch die Frau ein Mann sein. Es kann so sein, muß aber nicht.

Deshalb sind auch meine beiden Fragen (1. ob Himmler Feminist, 2. ob der Feminismus ein „Himmlerismus“ sei) nicht einfach austauschbar; sie sind nicht identisch, sie sind nicht äquivalent (p <=> q), um es mal im Sinne der formalen Logik zu sagen, denn sie haben nicht denselben Wahrheitswert (p <=> q). Äquivalenz bedeutet in der formalen Logik: p und q sind dann und nur dann wahr, wenn beide denselben Wahrheitswert haben (Notation: p = q oder p <=> q). Bilaterale Implikation heißt die Äquvalenz auch. Es gilt sowohl p => q als auch q => p, z.B.: Heiko ist Heinzis Vater => Heinzi ist Heikos Sohn und umgekehrt.

Wenn der „Himmlerismus“ ein Feminismus war oder ist, dann ist nicht notwendigerweise (quasi wie automatisch) auch der Feminismus ein „Himmlerismus“ - und umgekehrt: Wenn der Feminismus ein „Himmlerismus“ ist, dann war oder ist nicht notwendigerweise (quasi wie automatisch) auch der „Himmlerismus“ ein Feminismus.

Verstehen Sie jetzt, was ich gemeint habe?

Beide Fragen waren nicht einfach nur so als zwei unterschiedliche Fragen gestellt, sondern ganz bewußt, weil man sie unterscheiden muß, um z.B. herauszufinden, ob sie äquivalent sind oder nicht; sind sie äquivalent, dann sind auch die Antworten äquivalent; sind sie nicht äquivalent, dann sind auch die Antworten nicht äquivalent. Meine beiden Fragen sind nicht äquivalent, also können auch die Antworten darauf nicht äquivalent sein.

Weil Sie auf eine der beiden Fragen nicht eingegangen sind, kann man daraus ja auch folgern, für Sie seien die Fragen äquivalent. Sind sie aber nicht - wie eben gezeigt -, also mußte ich die eine der beiden Fragen noch einmal stellen.

Dreimal soll jetzt genügen: Ist der Feminismus ein „Himmlerismus“?

Es hat den Feminismus schon lange vor Himmler gegeben - das wissen wir. Trotzdem kann er oder können Teile von ihm sich später dem „Himmlerismus“ angepaßt haben - das gilt übrigens auch für die Zukunft. Auch in der Zukunft kann ja der Feminismus noch ein „Himmlerismus“ werden, wenn er nicht schon längst einer ist.

 

NACH OBEN 200) Mark Taler, 10.03.2012 (23:30) ** (388)

388

Was werden wir eigentlich machen, wenn das Dollar-Imperium, zu dem ja auch das Euro-Imperium gehört, endgültig zerfällt?

Was werden wir dann tun?

Vieles und viele deuteten und deuten ja sogar an - u.a. auch Frederick William Engdahl (**)-, daß dieser Zerfall längst endgültig ist.

 

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