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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
1
2
3
6
8
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12
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14
70
150
300
380
610
849
990
 
P. Z.
 
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50%
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33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
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26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
 
K.  
1
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2
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0  
158
97
246
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1949
 
S.
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16
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271
517
686
2300
3880
5829
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
 
  K.  
S. E.
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2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
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1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 201) Hubert Brune, 11.07.2012 ** (389)

389

@ Shirshasana (Heinrich Wagner)

Danke, mir geht es gut. Als wir uns das letzte Mal schrieben, waren wir noch beim „Sie“; jetzt bieten Sie mir schon das „Du“ an; wenn wir so weitermachen, sind wir bald beim „Ich“. Sollten wir es nicht lieber erst noch mit dem „Ihr“, dem „Wir“ und dem „Er“ versuchen, bevor wir zum „Du“ oder sogar zum „Ich“ übergehen?

Was das Higgs-Teilchen u.ä. angeht, so lade ich Sie ... / Dich zur Diskussion ein, indem ich zunächst einige meiner Texte empfehle:
Physik-Verzeichnis,
Universum,
4 Naturkräfte,
Elementargeschichte
.
Zur Information:
Quark-Ära
Naturkräfte (Wechselwirkungen)
Gemäß der theoretischen Physik müßte es auf der subatomaren Ebene auch hypothetische Elementarteilchen wie z.B. das Higgs-Teilchen (benannt nach Peter Higgs) geben, um die Elementarteilchen mit Massen zu „versehen“. Man braucht ein solches Higgs-Teilchen oder ein ähnliches Elementarteilchen, um die beiden Kernkräfte und den Elektromagnetismus, also 3 von 4 Naturkräften (Wechselwirkungen) vereinigen zu können. Und für den Schub der vermuteten „Inflation“ (**) des noch sehr jungen Universums könnte auch das Higgs-Feld verantwortlich sein. Aus der Theorie folgt für die Energiedichte des Higgs-Feldes eine Äquivalenzdichte von etwa 1076 g/cm³. Unterschritt die Dichte der Energie des noch sehr jungen Universums diesen Betrag, bestimmte die Energie des Higgs-Feldes die Dynamik des Universums und entsprach einem zwar vorübergehenden konstanten, aber dennoch extrem hohen Hubble-Effekt (**). Es gibt jedoch auch andere Theorien für die Ursache einer solchen „Inflation“. Außerdem gibt es Theorien, die gegen eine solche „Inflation“ sprechen.

Freundliche Grüße!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 202) Mark Pfennig, 31.07.2012 (21:45) ** (390)

390

@ Mark Taler **

Je nachdem, wann das passieren wird, werden (a) wir trotzdem weiter versklavt werden, oder es werden (b) alte Verhältnisse zurückkehren (Nationalismus u.s.w.), die nicht genauso, aber immerhin doch ähnlich wie sie sein werden.

Freundliche Grüße!

Mark Pfennig

 

NACH OBEN 203) Pfennigehrer und Dollarfuchser, 04.08.2012 (19:20, 19:25, 19:27) ** (391-393)

391

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Wir sind der Meinung, daß es mehrere Möglichkeiten gibt, den Trend zu stoppen.

1) Allopolitische Kampfmittel u.a.:
1.1) Enteignung der gesamten Finanzmafia (einschließlich Fed u.a.), Verstaatlichung ihres Vermögens; 
1.2) Boykott, Widerstand, Demonstrationen u.v.a. gegen das gesamte System des Dollarimperiums; 
1.3) Solidarität mit allen Oppositionsbewegungen (einschließlich Kirche, denn die hat noch Energie); 
1.4) Umwandlung der negativen in eine positive Bevölkerungspolitik durch genügend eigene Nachkommen. 
2) Homöopolitische Kampfmittel u.a.:
2.1) Beschleunigung der Ausbeutungspolitik durch freiwilliges Ausscheiden aus der Mittelschicht; 
2.2) Forderung der Abschaffung der Mittelschicht, so daß die Unterschicht auf 99 Prozent ansteigen kann; 
2.3) Forderung des Krieges gegen unsere Nation, denn den fordern die anderen Nationen ja eh schon; 
2.4) Forderung der Auflösung der Bundesrepublik in ungefähr hunderttausend eigenständige Kontinente. 

392

Zu 1) Allopolitische Kampfmittel sind diejenigen Kampfmittel, die völlig anders (vgl. altgriech.: alloV, „anders“, „anders beschaffen“) wirken bzw. anderes bewirken als das, was bekämpft werden soll: die „Krankheitssymptome“.

Zu 1.1) Daß die gesamte „Finanzindustrie“ ein Mafiahaufen ist, braucht wohl nicht erwähnt zu werden, aber die wenigsten Menschen wissen, daß die Zentralbank der USA, die Fed, eine private Bank ist, die am 23. Dezember 1913 gegründet wurde - kurz vor dem 1. Weltkrieg (auch das ist kein Zufall!) - und aus der zuvor republikanischen USA eine plutokratische Diktatur gemacht hat. Wenn die gesamte Finanzmafia enteignet würde, würden dadurch Güter frei, die einem Geldwert in ungefähr der Höhe des BIP’s der EU von 2008 (**) entsprechen dürften und an die Weltbevölkerung verteilt werden könnten.

Zu 1.2) Die Maßnahmen, die dazu führen, daß das Dollarimperium zusammenbricht, sind denen, die Kenner der Geschichte seit dem Ende des 18. Jahrhunderts sind, geläufig. Es sind die Maßnahmen, die sich gegen den Kapitalismus richten. Da wir es bei der Finanzmafia und ihren Helfershelfern nicht nur mit Kapitalisten, sondern auch mit Kommunisten und Faschisten in einem, nämlich mit Globalisten zu tun haben und die meisten nicht einen Cent von dem, was sie ihr Eigentum nennen, ehrlich verdient haben, müssen wir unsere Mittel besonders hartnäckig einsetzen.

Zu 1.3) Zu den Oppositionsbewegungen zählen wir auch unsere Kirche und sogar auch viele nichtwestliche Organisationen, z.B. die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ [**|**|**]). Wir können uns unsere Verbündeten im Kampf gegen einen so mächtigen, global operierenden Feind nicht mehr aussuchen. Wenn der Wikingergeist als das englische System gegen den Ordensgeist als das krichliche System (unter Vorherrschaft des Papstes) antritt, so ist das laut Oswald Spengler der Endkampf: „der Wikingergeist und der Ordensgeist werden den Kampf zu Ende führen“ (**). Wir müssen mithelfen, daß der Ordensgeist siegt.

Zu 1.4) Zweifellos muß die demographische Notlage bekämpft werden. Eine negative Bevölkerungspolitik, eine negative Selektion, ein „Survival of the Unfittest“ führt lediglich ins Chaos, in die Anarchie! Wir müssen wieder, um den Bestand halten zu können, genügend eigene Kinder haben! Die Propagandisten lügen wieder einmal, wenn sie sagen, Frauen wollten die „Gleichstellung“ mit den Männern. Die meisten (mehr als 90%) der Frauen wollen das, was sie früher auch immer schon wollten. Jetzt, wo sie so sein müssen wie die Männer, bekommen sie auch die ganzen negativen Nebenwirkungen der angeblichen „Gleichstellung“ zu spüren: Mehr Arbeit, mehr Streß, mehr Süchte, mehr Krankheiten, geringere Lebenserwartung, weniger Lebensqualität, mehr Frust, mehr Vereinsamung, weniger Nachkommen, weniger Versorger im Alter ... u.s.w.!

Zu 2) Homöopolitische Kampfmittel sind diejenigen Kampfmittel, die ähnlich (vgl. altgriech.: omoioV, „ähnlich“, „gleichartig“) wirken bzw. ähnliches bewirken wie das, was bekämpft werden soll: die „Krankheitssymptome“. Bei der Beschleunigung des jetzigen Trends fragen sich viele wahrscheinlich, wie es möglich sein kann, damit erfolgreich werden zu können. Aber es kann klappen - zumindest gemäß der Theorie -, denn homöopolitische Kampfmittel haben, wenn sie die „Krankheitssymptome“ wirklich „heilen“, den angenehmen Nebeneffekt, durch den u.a. Zeit gewonnen und wenigstens ein Teil des Nachwuchses erhalten werden kann. **

Zu 2.1) Wenn die Mittelschichtler ihr gesamtes Vermögen an Geld- und Sachwerten von heute auf morgen den Oberschichtlern geben - denn die kriegen es ja übermorgen sowieso -, dann beschleunigen sie die Ausbeutungspolitik und sind sogleich Unterschichtler. Von Unterschichtlern ist nichts zu holen. Unterschichtler haben aber Zeit für Kinder, und wenn man zu denjenigen gehört, die Unterschichtler zwar geworden, aber vom Leistungsdenken her Mittelschichtler geblieben sind (darin ist nur dann ein Widerspruch, wenn man homöopolitische Kampfmittel für unmöglich hält), dann kann dadurch die demographische Notlage (siehe 1.4) bekämpft werden.

Zu 2.2) Diese Forderung ist nur aus strategischen Gründen zu erheben, weil beabsichtigt ist, daß die Mittelschichtler nur vorübergehend Unterschichtler werden und während der Übergangszeit eine Unterschicht von 99 Prozent eine Menge Chaos anrichten kann, so daß wieder durchgestartet werden kann.

Zu 2.3) Diese Forderung ist nur aus strategischen Gründen zu erheben, weil der Krieg die Reinigung bringt, so daß wieder durchgestartet werden kann.

Zu 2.4) Diese Forderung ist nur aus strategischen Gründen zu erheben, weil die Auflösung der Bundesrepublik Chaos stiftet, das dann die Reinigung bringt, so daß wieder durchgestartet werden kann.

393

Können wir das schaffen? Utopisch erscheinen einem die homöopolitischen Kampfmittel nur dann, wenn das an den Mainstream angepaßte Gewohnheitsdenken und -handeln in einem dominiert. Man muß auch vorübergehend mit dem Kapitalismus sympathisieren können, um den Kapitalismus zu besiegen; man muß auch vorübergehend mit dem Kommunismus sympathisieren können, um den Kommunismus zu besiegen; man muß auch .... Unsere Herrschenden machen es doch vor: sie sympathisieren mit ihrem angeblich größten Gegner (Beispiel: NSU [**|**|**|**|**]), um ihn zu besiegen. Spionage beinhaltet Homöopolitik! Trends beim politischen Gegner zu verstärken, um sie zu besiegen, ist Homöopolitik. Warum lassen wir zu, daß die Oberschicht Homöopolitik betreibt? Und wenn wir es schon zulassen (müssen), dann sollten wir selbst auch Homöopolitik betreiben!

 

NACH OBEN 204) Georg von und zu Groschen und Gulden, 13.08.2012 (14:20) ** (394)

394

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

@ Pfennigehrer und Dollarfuchser **

Ihr meint also, daß die von der herrschenden Politik der Globalisten bei uns verursachte „herrschende Krankheit“ eine ähnliche und doch „künstliche Krankheit“ dazubekommen soll, damit sie über diesen homöopolitschen Weg von unserem „Immunsystem“ effektiver bekämpft werden kann. Das ist eine gute Idee. Ich weiß jedoch nicht, ob das wirklich klappt.

 

NACH OBEN 205) Phophosil, 13.08.2012 (20:55) ** (395)

395

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Das Homöopolitik-Konzept erinnert wohl nicht zufällig an Hahnemanns Homöopathie und an Sloterdijks Homöotechnik-Konzept, das ebenfalls an Hahnemanns Homöopathie erinnert, oder?

Homöopolitische Mittel sind demnach völlig anders als allopolitische Mittel, die sich ständig verändern und bei denen die „Nebenwirkungen“ größtenteils noch gar nicht abzusehen sind. Allopolitik - quasi die „Schulpolitik“ (um Hahnemann zu zitieren) - bedeutet das Gegenteil von Homöopolitik. Der Allopolitiker verwendet ein „Medikament“, das zwar die „Symptome“ einer psychosoziologischen „Krankheit“ vernichtet, das psychosoziologische „Immunsystem“ aber nicht in die Lage versetzt, eine solche „Krankheit“ in Zukunft selber zu bekämpfen. Der Homöopolitiker hingegen verwendet ein Mittel, dessen Wirkung der der jeweiligen psychosoziologischen „Krankheit“ ähnlich ist, die er „behandelt“, denn nur so werden die psychosoziologischen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Was in der Medizin „klappt“ (Georg von und zu Groschen und Gulden, 13.08.2012, 14:20 **), könnte dann in der Politik auch „klappen“, wenn die psychosoziologischen „Existenzen“ - um z.B. die Wörter „Körper“, „Gesellschaft(en)“, „Seelen“ vermeiden zu können - daran glauben und ihr Vertrauen nicht mehr nur in die Allopolitik, sondern auch in die Homöopolitik investieren. Denn es stimmt: „Utopisch erscheinen einem die homöopolitischen Kampfmittel nur dann, wenn das an den Mainstream angepaßte Gewohnheitsdenken und -handeln in einem dominiert.“ (Pfennigehrer und Dollarfuchser, 13.08.2012, 19:27 **).

 

NACH OBEN 206) Haßverderber und Spaßprediger, 13.08.2012 (21:09) ** (396)

396

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Wir sind uns darin nicht einig. Einerseits ist die Homöopolitik ein Unternehmen, das wegen der „Verschlimmerung der Krankheit“ sehr, wenn nicht sogar zu sehr risikobehaftet ist (Haßverderber); andererseits muß sie es jedoch auch sein, weil sonst offenbar tatsächlich keine Chancen auf „Heilung“ mehr bestehen, wir aber die „Heilung“ und auch weiterhin viel Spaß haben wollen (Spaßprediger).

 

NACH OBEN 207) Sophophilia Philsopho, 14.08.2012 (21:06) ** (397)

397

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Ja, hallo erst mal!

Ich bin die Schwester vom Phophosil, und er hat recht (**). Der Allopolitiker macht die Gesellschaft erst so richtig krank und abhängig, weil er deren Immunsystem schwächt und mit den Nebenwirkungen seiner alloplitischen Medikamente immer mehr neue Krankheiten bewirkt, die das Immunsystem noch mehr und immer mehr schwächen.

Es ist ein Teufelskreis. Wenn das gesellschaftliche Immunsystem zu schwach ist, um selbst noch fremde Eindringlinge zu bekämpfen, und dennoch den Willen zur Heilung hat, läuft die Gesellschaft Gefahr, von jedem alles versprechenden Heiler oder Heiland abhängig zu werden, und das nützt wiederum nur den Heilung versprechenden und nichts haltenden Mächtigen.

Die Allopolitik verstärkt und beschleunigt die Krankheit einer Gesellschaft. Zwar mag es zunächst so aussehen, als ob auch die Homöopolitik die Krankheit einer Gesellschaft verstärke und beschleunige, doch die Krankheitssymptome, die sie bekämpft, sind ja sowieso schon da, weshalb sie sie lediglich „künstlich“ verstärkt bzw. beschleunigt, um von dem gesellschaftlichen Immunsystem um so „effektiver bekämpft werden“ zu können (vgl. Georg von und zu Groschen und Gulden, 13.08.2012, 14:20 **).

Eine Allopolitik zerstört das Immunsystem, eine Hömopolitik stärkt es.

Papst Benedikt XVI. und seine römisch-katholische Kirche betreiben, so vermute ich, in gewisser Hinsicht auch eine Homöopolitik - wahrscheinlich ohne zu wissen, was das ist. Oder ist die römisch-katholische Kirche schon zu sehr von den provokativen Undercover-Agenten der nicht-christlichen Globalisten befallen?

 

NACH OBEN 208) Westfalenkopp, 14.08.2012 (23:09) ** (398)

398

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Sie, werte Frau Philsopho, haben etwas vergessen (**): die Frage nach der bereits vorhandenen Immunschwäche unserer Geellschaft. Ab wann ist die Homöopolitik nicht mehr in der Lage, einer Gesellschaft zu helfen? Oder kann sie etwa immer helfen?

Ich bin dem Verweis gefolgt (**), der Ihrem hier veröffentlichten Namen unterlegt ist. Dort ist ein Kommentar zu lesen, als dessen Autor ein gewisser Herr Schütze (ein Pseudonym?) angegeben ist, der sich auf das von Hubert Brune entwickelte Konzept einer Homöopolitik bezieht (**|**|**|**|**|**|**), wie ich herausgefunden habe, weil Herr Brune sein Konzept im Internet veröffentlicht hat. Herr Brune scheint diesbezüglich von Hahnemanns Konzept der Homöopathie ausgegangen zu sein und dazu einige philosophische Aspekte von Nietzsche und Sloterdijk berücksichtigt zu haben.

 

NACH OBEN 209) Emskopp, 14.08.2012 (23:57) ** (399)

399

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Heißt das jetzt, daß wir durch die Homöopolitik auch Zeit gewinnen?

Wenn die Allopolitik die Gesellschaft immunschwächer und süchtiger nach noch mehr Immunschwäche macht, wenn also die Allopolitik die Krankheit der Gesellschaft immer nur noch mehr schwächt - „noch mehr und immer mehr“ (Sophophilia Philsopho, 14.08.2012, 21:06 **) - und die Homöopolitik tatsächlich das Immunsystem stärkt, dann sollten wir doch möglichst bald mit der Stärkung des Immunsystems anfangen. Oder?

 

NACH OBEN 210) Mars im Widder, 15.08.2012 (16:05) ** (400)

400

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Sehr geehrter Herr Anders Bruun Laursen, Sie haben u.a. geschrieben:

„Homöopolitik: Hegelsche Antithese, die ... nicht zum erwünschten Zusammenprall mit der These und damit nicht zur Synthese führt. .... Wer Homöpolitik betreibt macht sich moralisch ebenso schuldig im laufenden Hochverrat wie das NWO-System.“ (Anders Bruun Laursen, 14.08.2012, 23:31 **).

Das NWO-System ist aber nun leider nicht die „These“, sondern die „Synthese“. Um dagegen wiederum eine neue „Antithese“ zu bilden, müßte aus dem NWO-System schon wieder eine „These“ hervorgehen, doch das ist nicht und das wird auch so schnell nicht geschehen. Hegels Dialektik ist also deshalb nicht falsch.

Wenn ich Ihnen kurz erläutern darf: Das NWO-System ist die Synthese aus der These namens Liberalismus (Kapitalismus, Individualismus u.s.w.) und der Antithese namens Egalitarismus (Kommunismus, „roter“ Sozialismus u.s.w.), und eine solche Synthese kann man das NWO-System auch Fraternitarismus (Globalismus, „grüner“ Sozialismus u.s.w.) nennen - denken Sie nur beispielsweise an die vielen Versuche, eine Ökoreligion (eine Verbrüderung mit allen Lebewesen des Globus, ja mit dem Globus selbst, z.B. nach dem klimahysterischen „grünen“ Motto: „du bist nichts, dein Globus ist alles“) zu etablieren.

Recht haben Sie bezüglich der gewollten massiven Einwanderung, die in ihrem Ausmaß jetzt schon die Völkerwanderung zu einer Dorfwanderung degradiert. Dazu gehören auch viele andere Tricks der Propagandisten, z.B. ihr (größtenteils frauenfeindlicher) „Feminismus“, ihr Rassismus, den sie dem weißen „Demos“ (Volk) in die Schuhe schieben, um die weiße Rasse zu vernichten („Endlösung der weißen Rasse“), oder ihr Staaten- bzw. Nationenhaß, der auf etwas andere, aber ähnliche Weise demselben Zweck dient. Die Globalisten wollen, ja müssen deshalb die Restdemokratie auch noch abschaffen. Unsere Nachkommen werden in einem völlig demokratiefreien, also postdemokratischen Zeitalter leben.

Diesbezüglich ergeben sich z.B. für Karlheinz Weißmann „ im wesentlichen drei Möglichkeiten:
1.Die utopische, die im Grunde mit der alten, aus der Aufklärung abgeleiteten Geschichtsphilosophie begründet wird, daß die Demokratie den einzig denkbaren Abschluß der Menschheitsgeschichte bildet und die Post-Demokratie keine oder jedenfalls eine kalkulierbare Gefahr darstellt; oder wie es der Verfassungsrichter Udo di Fabio ausdrückt: »Letztlich werden wir zu einer Welt kommen, in der gut regierte Staaten und Staatenverbindungen, die in ihren Grundlagen freiheitlich und demokratisch verfaßt sind, ihre Infrastruktur der Wirtschafts- und Gewerbeförderung, ihr Rohstoff- und Energiemanagement, die Ordnung der Finanzmärkte, die Bedingungen für Bildung und soziale Sicherung so pflegen, daß die Chancen für alle steigen.« Worauf eine derart optimistische Einschätzung beruht, ist kaum zu erklären (doch, nämlich mit US-Hörigkeit; HB), immerhin wird sie von allen geteilt, die an die Eigengesetzlichkeit der globalen Demokratisierung glauben, was auf einen erheblichen Teil der Bürgerlichen und der Linken zutrifft.
2.Die nostalgische, verfochten von denen, für die Demokratie und Nationalstaat direkt zusammengehören und die mit der Souveränität des Nationalstaats auch die Demokratie gerettet sehen. Ihre Erwartungen sind nicht so groß wie die der Utopisten, wobei ihr Begriff von »Nation« im allgemeinen ebenso unreflektiert ist wie ihr Begriff von »Volk«, das heißt: Auch wenn man die EU oder andere supranationale Gebilde als undemokratisch ablehnt und die Gesetzgebungsgewalt bei den Nationalparlamenten belassen sehen will, bleibt der Tatbestand der Oligarchisierung des Systems und ebenso die beschriebene Zersetzung der Bedingungen für einen demokratischen Legitimitätsglauben. Zudem wird man sich fragen müssen, ob Nationalstaaten stark genug sind, um die kommenden militärischen und ökonomischen Auseinandersetzungen zu überstehen.
3.Die unverantwortliche, wie sie Angell, aber auch andere Libertäre, etwa Hans Hermann Hoppe, vertreten, die im Grunde eine zynische Sieger-Ideologie entwerfen. Hier könnte Post-Demokratie tatsächlich zur Chiffre für ein »neo-autoritäres Ideologem« (Karsten Fischer, 2006, a.a.O., S. 47) werden, aber damit hat es sich auch. Die Unverantwortlichen betrachten die Frage nach dem Gemeinwohl als erledigt und die europäische Überlieferung nur als Vehikel, um eine Welt vorzubereiten, in der ebenso intelligente wie skrupellose Individuen ihren Vorteil auf möglichst effektive Weise durchsetzen und die Gesellschaft tatsächlich auf »Verträgen« beruht, die man nach Gutdünken schließt oder aufhebt.
Was von den Vertretern dieser Ansätze in jedem Fall übersehen wird, ist die Notwendigkeit, das Politische für die Zukunft neu zu gestalten. Die einen glauben an dessen fortschreitende Zivilisierung, die zweiten an Kontrolle mit den altbekannten Mitteln, die dritten an die Überwindung in einem Zeitalter, das dann nicht nur postdemokratisch, sondern auch postpolitisch sein müßte.“ (Karlheinz Weißmann, Post-Demokratie, 2009, S. 78-81 **).

„Nichts spricht dafür, daß es dazu kommt. Das Politische mag von der Bindung an den Staat abgelöst sein, aber es wird sich nicht auflösen. Das sollte jede verantwortliche Haltung in ihre Überlegungen einbeziehen und sich wieder um die Klärung der Bedingungen mühen, die eine »gute Ordnung« ausmachen. Die ist nicht als Restauration des klassischen Staates denkbar, aber sie wird mit seiner Gestalt doch viel mehr Ähnlichkeit haben müssen als mit Stammesgesellschaften oder Stadtrepubliken.“ (Karlheinz Weißmann, Post-Demokratie, 2009, S. 81 **).

„Damit zu einem letzten Punkt: Der Begriff Post-Demokratie ist inhaltlich unbestimmt. Wer das Wort nicht nur als Schreckvokabel benutzt, erwartet irgendein Danach, das sich von der Gegenwart oder der jüngsten Vergangenheit - negativ - unterscheidet. Ohne Zweifel besteht Grund zur Sorge. Aber das Kernproblem ist nicht das Verschwinden der Demokratie, sondern das Verschwinden des Staates, der auch die Voraussetzung der Demokratie bildet. Der Staat erodiert an der Basis durch die Auflösung der tragenden Institutionen und verliert sich nach oben durch die Einfügung in immer andere, immer neue, unkontrollierbare Strukturen, die theoretisch oder praktisch seine Souveränität aufzuheben suchen. Verglichen mit diesem Problem (**) ist die Frage nach der Zukunft der Demokratie sekundär.“ (Karlheinz Weißmann, Post-Demokratie, 2009, S. 81-82 **).

Für Karlheinz Weißmann spricht vieles „dafür, daß uns nicht nur ein nachdemokratisches Zeitalter, sondern auch ein nachstaatliches Zeitalter bevorstehen könnte“ (ebd., S. 76 **). Das beurteile ich genauso. Mit anderen Worten: Der Globalismus wird siegen! Leider! Was ich hier Globalismus nenne, nannte Oswald Spengler „Cäsarismus“, und er bedeutet u.a.: „Innerer Zerfall der Nationen in eine formlose Bevölkerung. Deren Zusammenfassung in ein Imperium von allmählich wieder primitiv-despotischem Charakter.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. 70 **). Wer solche Aussagen als „pessimistisch“ beschimpfen will, sollte vorher die Fakten, Daten und Zahlen genau studieren, um danach festzustellen, daß sie nicht pessimistische, sondern realistische Aussagen verdeutlichen.

Wie ist Ihre Meinung dazu, Herr Laursen?

Was Ihre Aussage über die seit 1830 bestehende finanzielle Abhängigkeit des Vatikans von Nathan Mayer Rothschild angeht (**), so verweise ich auf einen Text, der die Enteignung der Rothschilds und Rockefellers zum Inhalt hat (**|**).

Sie haben außerdem geschrieben, daß Sie „nach wie vor nur eine Hoffnung“ (**) sehen und meinen die „Wiederkunf Jesu Christi“ (**). Für Sie gibt es ja aber offenbar auch jene „Lösung“ (**), die Sie den „seit Jahrhunderten“ (**) von „Elitisten“ (**) geplanten 3. Weltkrieg nennen, und der sei Ihrer Meinung nach von den USA „schon eingeleitet“ (**) worden - „im Namen des Krieges gegen Al Qaida“ (**). Zum 3. Weltkrieg könnte gerade ich sehr viel sagen, unterlasse es aber, weil ich zunächst Ihre Reaktion abwarten möchte.

Freundliche Grüße!

 

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