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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
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26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
 
K.  
1
1
1
3
2
2
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4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
 
S.
1
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3
6
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16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
 
  K.  
S. E.
1
1
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1
1
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2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 211) Mond im Löwen, 15.08.2012 (22:19) ** (401)

401

Sehr geehrter Herr Laursen.

Allein schon die Definition und die weitere Implikation des Wortes bzw. Begriffes „Nationalstaat“ macht deutlich, daß Nationalstaaten gar nicht anders können als irgendwann mit anderen Nationalstaaten in Konflikt zu geraten. Der Nationalstaat war aber trotzdem das bis heute beste politische System, was Menschen je ausgedacht, entwickelt und schließlich vollendet haben. Die Demokratie, um nur eine von vielen wichtigen Komponenten zu nennen, ist ohne Nationalstaat nur dann möglich, wenn die politischen Einheiten kleiner als der Nationalstaat sind - wie es z.B. die antiken Stadtstaaten (Poleis), die abendländischen Städtebünde (Deutsche Hanse) oder die abendländischen Stadtrepubliken (z.B. Venedig, Florenz) waren. Alle politischen Gebilde jedoch, die größer bzw. mehr sind als ein Nationalstaat, können, selbst wenn sie es wollten, keine Staaten in engerem Sinne, keine Nationen, keine Demokratien u.s.w. sein, sondern nur Imperien, wie wir sie aus der Geschichte kennen, z.B. das römische und die vielen anderen Imperien, heute das Dollar-Imperium. Die EU ist ein Teil dieses Dollar-Imperiums, das man auch Globalismus oder NWO-System nennen kann. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn Sie sagen: „Die NWO ist so teuflisch“ (**), daß sie, „egal, was der Mensch tut, ... zur Katastrophe“ (**) führt.

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 212) Venus im Schützen, 15.08.2012 (22:29) ** (402)

402

Sehr geehrter Herr Laursen.

Es geht um das folgende Zitat:

„Wolfgang Eggerts Weltuntergangssekten tun schon ihr Möglichstes, um durch ihren grossen Einfluß auf das Weiße Haus, Pentagon und Netanjahu diesen christlichen und satanistischen (Freimaurerguru Albert Pike) Weltuntergang zu beschleunigen.“ (Anders Bruun Laursen, 14.08.2012, 22:31 **).

Was meinen Sie genau? Soll(te) der Weltuntergang etwa christlich und satanisch sein?

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 213) Sonne im Schützen, 15.08.2012 (23:12) ** (403)

403

Allopolitik und Homöopolitik (**|**|**|**|**|**|**|**).

Sehr geehrter Herr Laursen.

Die Aussage, daß Papst Benedikt XVI. und seine römisch-katholische Kirche eine Homöopolitik betreiben könnten, wie Sophophilia Philsopho vermutet (**), steckt ja auch indirekt in dem, was Sie, Herr Laursen, mit ihrem angeführten Beispiel sagen:

„2009 forderte der Papst die Eine-Weltregierung der neuen Weltordnung.“
(Anders Bruun Laursen, 14.08.2012, 22:31 **).

Es ist nämlich durchaus möglich, daß der Papst und seine römisch-katholische Kirche hier zwar einerseits mitmachen müssen, weil sie dem NWO-System zum Opfer gefallen sind - gemäß Ihrem Kommentar schon „seit 1830“ (**) -, aber andererseits ihre eigene Politik fortsetzen, indem sie so tun, als spielten sie bei der NWO mit, und in Wirklichkeit mit ihrer Homöopolitik effektiver und vor allem schneller die NWO bekämpfen - sie müssen wegen der desaströsen demographischen Entwicklung (**|**) schneller werden, wodurch sie „Zeit gewinnen“, um die Frage von Emskopp gleich mit zu beantworten (**). Die Geschichte wird es zeigen.

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 214) Mars im Widder, 15.08.2012 (23:50) ** (404)

404
Trilaterale Kommission
Die Shanghaier Organisation für
Zusammenarbeit (**|**|**) und die
Trilaterale Kommission (**|**|**|**).

Sehr geehrter Herr Laursen.

Daß Rußland und China sowie viele andere, und zwar eine wachsende Zahl an Staaten beim Globalismus nicht mehr mitmachen wollen, ist zu begrüßen. Ich bin mir jedoch nicht so sicher wie Sie, daß mit dem geplanten 3. Weltkrieg „die Endsynthese - der Weltstaat - erreicht“ wird und ob in dem dann „die Menschen »das reine Licht Luzifers sehen werden«“, wie Sie schreiben (**), Herr Laursen.

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 215) Venus im Schützen, 16.08.2012 (03:01) ** (405)

405

Lieber Herr Laursen.

Ich verstehe Sie trotzdem nicht ganz, weil ihr Text nach meinem Verständnis zu bibelorientiert ist.

Sind wir nun Ihrem Glauben nach im „Vorhof der Hölle“ (**), um „geprüft zu werden“ (**) oder um „die ewige Verdammnis vermeiden“ (**) zu können, weil wir „aus der Hölle in den Vorhof der Hölle (die Welt) gekommen sind, um doch eine Chance zu bekommen, die ewige Verdamnis zu vermeiden“ (**) ?

„Wo ich Christus erwarte, erwarten Pike und seine Freimaurer-Kollegen den Luzifer.“
(Anders Bruun Laursen, 31.07.2012, 22:45 **).

Ich weiß nicht, ob Sie diejenigen, die den Teufel - sei es als Luzifer oder als Ahriman z.B. - anbeten oder vergötzen, als Feinde ansehen oder ob Sie alles Teuflische einfach akzeptieren, weil es ja ein Bestandteil der Schöpfungs- und Offenbarunsgeschichte ist. Sehen Sie in der Bibel ein Buch oder Gottes Wort oder beides? Muß man, wenn man an eine theologische Geschichte glaubt, auch die darin eventuell enthaltenen Aussagen über die Zukunft genauso ernst nehmen, also glauben, wie den gesamten anderen Text? Kennen Sie eigentlich auch das von Rudolf Steiner entwickelte anthroposophisch vertiefte Christentum?

Ich weiß leider zu wenig über den Text in der Bibel. Das, was ich noch weiß, sind Überreste aus meiner Kindheit und frühen Jugend. Ich bin der festen Meinung, daß wir Europäer schon einmal überrumpelt worden sind mit einer für uns völlig fremden Religion - ich meine das in der Wüste des Morgenlandes entstandene Christentum, das uns Heiden des Abendlandes sehr gewaltsam übergestülpt worden ist. Jetzt sollen wir wiederum eine in der Wüste des Morgenlandes entstandene Religion - ich meine den Islam - übernehmen. Wir hätten schon damals - im 1. Jahrtausend - keine morgenländische Religion übernehmen sollen. Und jetzt droht uns schon wieder eine. Wir sollten lieber unser Heidentum, das immer noch in uns schlummert, verteidigen!

Warum sind wir in religiösen Dingen gerade gegnüber Menschen fremder Kulturen so tolerant und zuletzt sogar unterwürfig?

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 216) Mars im Widder, 16.08.2012 (03:20) ** (406)

406

Danke, Venus im Schützen, für die Schützenhilfe (!).

Ja, Herr Laursen, ich frage mich auch, ob Sie kämpfen (wie ich) oder nur glauben und hoffen.

Bekämpfen Sie die NWO?
Bekämpfen Sie den Globalismus?
Oder akzeptieren Sie die Globalisten und deren NWO,
weil Sie Vertrauen haben in Ihren Glauben und in Ihre Hoffnung?

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 217) Jupiter in der Waage, 16.08.2012 (18:23) ** (407)

407

Sehr geehrter Herr Laursen.

Ich begrüße Ihre Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Sie müssen über eine stoische Ruhe verfügen, um das, was sich momentan zusammenbraut, ertragen zu können, zumal Sie aufklären und die Leute zum Widerstand bewegen wollen, obwohl die genau das gar nicht wollen.

„Die Thora ist von den Pharisäern, den Verfassern des entsetzlichen, rassistischen Talmuds, niedergeschrieben - und man weiss, dass sie z.B. um das Jahr 200 den viel älteren Amos-Text zur Verherrlichung der Juden geändert haben. Mal sehen, ob die Weltuntergangs-Prophetien tatsächlich mit Hilfe der Weltuntergangs-Sekten sich erfüllen werden. Ich bin davon überzeugt. Die NWO baut auf dem Talmud, wurde von Mayer Amschel Rothschild sehr verehrt und von Wilhelm Carl Rothschild zum heutigen rabiaten Judentum ausgebaut.“ (Anders Bruun Laursen, 16.08.2012, 11:56 **).

Ist es deshalb nicht besser, und zwar gesünder (!) für uns, die Enteignung der Rothschilds (**|**) zu fordern, wie es hier im Blog auch bei Pfennigehrer und Dollarfuchser (**) sowie bei Mars im Widder (**) zu lesen ist?

Zu den Juden muß man sagen, daß es gar nicht sicher ist, ob es überhaupt noch Juden gibt. Es gibt zwar noch Menschen jüdischen Glaubens, nämlich ungefähr niedliche 0,086% der Menschen, aber es gibt wohl kaum noch Juden, die mit den Juden von vor 2000 Jahren verwandt sind. Der „Jude“ Benjamin Freedman (1890-1984) sagte schon vor langer Zeit: „Was wissen wir über die Juden? Ich nenne sie hier Juden, weil man sie allgemein so bezeichnet. Ich nenne sie nicht Juden, sondern »sogenannte Juden«, weil ich weiß, wer sie in Wahrheit sind. Über 90% derjenigen, die sich »Juden« nennen, sind Abkömmlinge der ... Khasaren.“ (Benjamin Freedman).

Sie, Herr Laursen, sehen in den den „Satan anbetenden Illuminaten/Freimaurerspitzen die allerschlimmsten Feinde der Menschheit. Sie haben schon die Menschen ihres Verstandes und ... ihrer Seele beraubt - so daß die Menschen nunmehr nur Roboter sind.“ (**). Darum ist es doch um so ratsamer, etwas dagegen (oder dafür? [siehe: Homöopolitik {**|**|**|**|**|**|**|**|**}]] zu tun als einfach nur zu warten:

„Ich sehe daher keine andere Hoffnung als die Wiederkunft Christi.“
(Anders Bruun Laursen, 16.08.2012, 11:56 **).

Das ist mir zu theoretisch, zu theologisch, zu religös, zu bibelorientiert, wie auch schon Venus im Schützen (**) gesagt hat. Die Christen haben bis zum Ende des 1. Jahrtausends gewartet, weil sie zu diesem Termin die Wiederkunft Christi erwarteten. Als das 1. Jahrtausend zu Ende war und die Wiederkunft Christi sich nicht ereignet hatte, waren die Gläubigen sehr enttäuscht. Mittlerweile ist auch das 2. Jahrtausend zu Ende. Werden wir noch bis zum Ende des 3. Jahrtausends warten müssen und zuletzt wieder enttäuscht sein?

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 218) Saturn im Schützen, 16.08.2012 (18:28) ** (408)

408

Sehr geehrter Herr Laursen, Sie haben geschrieben:

„Erst mit dem römischen Bischof, Cornelius (Papst von 251 bis 253; HB) und seinem zweiten Nachfolger, dem Verwandten des Cäsars und des Kaisers Augustus, Stephan (Papst von 254 bis 257; HB) wurde die Lehre Christi zunehmend politisiert - und ein Werkzeug des »Weltfürsten«. Christus gab den Menschen ein Angebot, und es steht jedem frei, es anzunehmen oder nicht. Christus will nur Freiwillige. Die Jünger des »Weltfürsten« gaben die Wahl zwischen der Taufe und dem Tod.“ (Anders Bruun Laursen, 16.08.2012, 11:56 **).

Das ist historisch richtig, obwohl man hinzufügen muß, daß es die Bestrebungen zur Politisierung der Christuslehre schon im 1. Jahrhundert gab:

„Unmerklich geriet in Rom auch schnell in Vergessenheit, daß Jesus nach dem Bericht des Matthäus (18; 18) die gleiche Sendung wie Petrus auch allen anderen Aposteln anvertraut hatte. Sollte Petrus der Einigende gewesen sein, so war er durchaus nicht über die anderen erhaben. Das hatte häufig praktische geschichtliche Folgen. Nur ungefähr 160 bis 170 Jahre nach dem Tode Jesu glaubte bereits Papst Viktor I. (reg. 189-199), die Gemeinden ganz Kleinasiens - damals ungefähr ein Drittel der ganzen Kirche - aus einem liturgischen Anlaß exkommunizieren zu können. Der Kirchenvater Irenäus von Lyon († 202) konnte ihn jedoch zurechtweisen und zum Nachgeben zwingen. Viktor I. nahm die Zurechtweisung noch auf sich und vermied dadurch ein Schisma, das schon damals hätte endgültig werden können. Es waren also schon Urformen bzw. Versuche spürbar, einen „päpstlichen Absolutismus“ auszubauen, lange bevor von einem eigentlichen Papsttum die Rede sein konnte. Noch war nämlich der Bischof von Rom wichtiger als der Papst; noch hatte der Bischof von Rom Hinweisen auf sich als Bischof unter Bischöfen Gehör zu schenken. Tertullian (ca. 150-220), der lateinische Kirchenschriftsteller, warf Papst Kalixt I. (reg. 217-222), dem ehemaligen Sklaven, in der Frage der Exkommunikation vor, er überschreite die Petrus von Jesus ganz persönlich übertragene Vollmacht, verkehre sie in ihr Gegenteil und setze sich damit über die Gesamtkirche hinweg. (Die Geschichte des Papsttums zeigt ja, daß Rom die selber vorgezeichnete Linie, die Linie einer Vollmacht, nicht mehr verlassen sollte, bis sie in der plenitudo potestatis, der schrankenlosen Papstallmacht, gipfelte). Zu dieser Entwicklung trugen jedoch auch, zumeist unfreiwillig, die Kirchenväter Irenäus von Lyon († 202) und Cyprian von Karthago († 258) das Ihre bei; der erste prägte nämlich den Begriff der principalitas, der zweite den noch viel weiter tragenden des primatus der Bischöfe von Rom. (Vgl. Primat). Der Zusammenhang mit den Entwicklungen im (quasi schon gestorbenen) römischen Kaisertum ist hier nicht zu übersehen. Aus dem ersten Begriff machte die Papst-Monarchie ihren über allen Herrschern der Erde stehenden Fürstenrang, aus dem zweiten Begriff den konsequent zum Dogma von der Unfehlbarkeit führenden Primat, der später vorausschauend in Rechtsparagraphen definiert wurde. Der primus inter pares konnte für die urchristliche, sehr jesusbewußte Kirche niemals eine Vertikalgewalt Petri von oben nach unten bedeuten, von der römischen Cathedra herab zu den übrigen Bischöfen, sondern nur eine einende apostolische Bindung der Liebe von der Cathedra zu den Cathedrae. Undenkbar wäre eine unwidersprochene Weisungsgewalt gewesen. Rom sollte lediglich die Einheit zeigen. Die Papstgeschichte lehrt jedoch, daß der Begriff der Liebe die effektive Kommandogewalt nur euphemistisch umhüllt. Diese Umhüllung erforderte eine systematische Sakralisierung der zu Päpsten gewordenen römischen Bischöfe und ihrer Äußerungen, was dann schließlich zum Begriff des „Heiligen Stuhles“, das heißt zum sakralisierten Möbelstück wurde. Man kann sich dies nicht konkret genug vergegenwärtigen, nicht anders als den Begriff eines „Apostolischen Palastes“, der sich schon als Formulierung über die Namen von Kirchen setzt: aus Petrus, also dem nach der Überlieferung mit dem Kopf nach unten Gekreuzigten, wurde langsam der Apostel-Fürst, der in einem Apostolischen Palast auf einem Heiligen Stuhl thront. (Ob Papsttum und Machtkirche sich dieses Widerspruchs jemals bewußt geworden sind?).  Papst Stephan I. (reg. 254-257) hatte deshalb auch keine Probleme, als er seinen Primat mit dem Zitat aus der Bibel (Matthäus, 16;18) begründete. Trotzdem: Mit den neuen Christenverfolgungen unter Kaiser Maximinus Thrax (reg. 235-238), die seit 250 unter Kaiser Decius (reg. 249-251) zur ersten staatlich durchorganisiertenen Christenverfolgung noch gesteigert wurden, fanden viele Päpste den Tod, z.B. durch Zwangsarbeit in Bergwerken, durch Hinrichtung oder durch andere Arten von Märtyrertod. 254 kam es zur 1. Reichsteilung, unter Kaiser Diokletian (reg. 284-305) zur 2. Reichsteilung (293) und nach dessen Abdankung zur 3. Reichsteilung (305), als die letzte Christenverfolgung (303-311) noch andauerte. Wegen der diokletianischen Christenverfolgung konnte erst nach einer Sedisvakanz von fast vier Jahren, der längsten in der Papstgeschichte, der nächste Papst gewählt werden: Marcellus I. (reg. 308-309). Mit den Toleranzedikten (311 und 313), dem 1. Konzil (325), der 4. Reichsteilung (337), der 5. Reichsteilung (364), dem 2. Konzil (381), dem Verbot aller Heiden-Kulte (Christentum als Staatsreligion; 391) und der 6. und endgültigen Reichsteilung (395) entfaltete sich das Papsttum vom ursprünglichen Bischofsamt zum Caesaro-Papismus, dem sich im Laufe der Geschichte der Papo-Caesarismus entgegenstellte. (WEITER). Die Ur-/Vorform des abendländischen Kirchenstaates materialisierte sich aus den Wirren des 4. Jahrhunderts heraus. Bald sollten auch die ersten skrupellosen wie folgerichtigen Fälschungen die Papstmacht verstärken.“ (Hubert Brune, Nacht - Nidation, 2001 ff., **).

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 219) Merkur im Steinbock, 16.08.2012 (23:58) ** (409)

409

@ Anders Bruun Laursen (an Jupiter in der Waage **):

„Sie schreiben: »Ist es deshalb nicht besser, und zwar gesünder (!) für uns, die Enteignung der Rothschilds zu fordern?« (**). Natürlich ist das gesünder. Aber wer kann und will es heute machen? Alle sind ja heute von ihm abhängig. Allerdings weiß ich durch Korrespondenz mit einem angeblichen 33. Grad Freimaurer, der mich zuerst töten wollte, daß es mindestens 2 Fraktionen von Illuminaten (**) gibt: Die eine sammelt sich um den Rothschild-Kapitalismus (These), die andere andere scheint sich um Gorbatschovs leninistisch-kommunistische Erd-Charta (Antithese) zu sammeln. Beide dienen natürlich Rothschilds Interessen - und wird m.E. zum endgültigen Clash zwischen Kapitalismus und Kommunismus - heute vom ehemaligen KGB-Offizier Putin geführt, führen, um aus der Asche den Phoenix Vogel entstehen zu lassen: Luzifers Neue kommunistische Weltordnung für die überlebende Masse, die dann von der faschistischen Elite wie Roboter ferngesteuert werden können - so glauben die Illuminaten.“ (Anders Bruun Laursen, 16.08.2012, 21:25 **).

Sehr geehrter Herr Laursen.

Man wollte Sie töten? Im Auftrag? Wie denn? Etwa mit Gift? Oder nach Mafiamethoden? Wahrscheinlich eher nach Mafiamethoden! Beispielsweise nach dem Motto: „Laß es wie ein Unfall aussehen!“

Da müssen nicht nur Sie, sondern wir alle wohl sehr vorsichtig sein!

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 220) Mayer Ampel Rotwild, 17.08.2012 (20:25) ** (410)

410

Sehr geehrter Herr Laursen, Sie haben geschrieben:

„Adam Weishaupt war der Sohn eines jüdischen Rabbis, bekehrte sich zum Katholizismus, wurde Jesuit, verließ den Orden, um sich 1770 durch Mayer Amschel Rothschild in Frankfurt a. M. für die Bildung einer Organisation werben zu lassen, durch die Rothschild mittels seines Geldes die Welt regieren könnte. Die Organisation wurde am 1 Mai 1776 Rothschild vorgestellt. Ich habe soeben eine Dissertation über Adam Weishaupts pädagogische Bedeutung zugeschickt bekommen. Viel seiner Natur sowie die des Illuminismus wird darin entlarvt. .... Die Dissertation macht ... klar, daß Weishaupt seine weltverbesserische Regierungsform - auf seinen persönlichen Vorstellungen basierend - auf die ganze Welt ausstrecken wollte. (Das Ziel, sagte er, sei eine Eine-Welt-Regierung, um die Elite die Welt regieren zu lassen, damit sie künftige Kriege verhindern könne).“ (Anders Bruun Laursen, Adam Weishaupts Erbe - Teil II: Eine-Welt-Regierung, 21.02.2010 **).

Meine Frage ergibt sich aus einer logischen Schlußfolgerung:

Wieso wollte oder sollte Weishaupt trotz der Tatsache, daß sein Auftraggeber Mayer Amschel Rothschild besonders durch Kriege reich und mächtig geworden war (**), ausgerechnet Kriege verhindern? **

Freundliche Grüße!

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