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<= [71][72][73][74][75][76][77][78][79][80] =>

Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 57
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
 
S.
1
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3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
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1
1
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0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 71) Hubert Brune, 26.02.2011 (21:31) ** (175)

175

Heimlicher Genozid, Ausbeutung der Mittelschicht.

Wir dürfen aber auch nicht vergessen, wie sehr wir Abendländer selbst und mit welchen nationalen Egoismen (besonders z.B. die Engländer) die bösen Geister gerufen haben, die wir jetzt nicht mehr loswerden. Es waren wir selbst, die die Moderne - unsere Moderne: die abendländische Moderne - gewollt haben, praktiziert haben und immer noch praktizieren. Wirtschafts- und gesellschaftspolitisch gesprochen: Es begann mit der Thesis als dem Liberalismus bzw. Kapitalismus (**); auf ihn folgte die Antithesis als der Links-Sozialismus bzw. Egalitarismus (**); und seit dem 9. November 1989 haben wir es mit der Synthesis als dem Rechts-Sozialismus bzw. Fraternitarismus (**) zu tun. Die Synthesis ist dabei für unsere Existenz die gefährlichste, weil selbstmörderischste. Was zu Hochzeiten des liberalistischen Kapitalismus und zu Hochzeiten des egalitaristischen Kommunismus nur wenige (z.B. Oswald Spengler) für möglich hielten, ist inzwischen tatsächlich eingetreten: die aus diesen zwei größten ideologischen Gegnern sich speisende Synthesis: der fraternitaristische Globalismus. Kapitalismus und Kommunismus - diese zwei Todfeinde - haben sich verbündet, um die Mitte auszubeuten (**|**). So konnte es auch zu dem von Spengler prophezeiten Bündnis zwischen der „weißen Weltrevolution“ (**) und der „farbigen Weltrevolution“ (**) kommen. Spengler wußte, es würden „sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen“ (**). Denn das „liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (**). Spenglers Prognosen sind größtenteils bereits Wirklichkeit geworden. ** **

Die Ausbeutung der Mittelschicht (**|**|**|**) kommt sowohl der Oberschicht als auch der Unterschicht zugute, und wenn das Nationale, ja die gesamte kulturelle bzw. rassische Gemeinschaft tabuisiert wird, kommt das all jenen, die dieses Tabu nicht betrifft, zugute. Daher auch das verlogene Gerede der „Multikulturalisten“ und „Genderisten“ von „Brüderlichkeit“ bzw. „Schwesterlichkeit“ (vgl. oben: „Synthesis“). Es sind ja insgesamt 93% der Menschheit, die davon profitieren, daß 7% der Menschheit ausgebeutet werden, wobei mit großer Verlogenheit behauptet wird, die 7% (die weiße Mittelschicht) beuteten die 93% (die globale Unterschicht und die globale Oberschicht) aus, und die größte Verlogenheit ist, daß zu den 93% auch die Oberschicht (rd. 1%) gerechnet wird - Oberschicht und Unterschicht als eine Interessengruppe! Das ist die „Synthesis“!

Es ist das ewig ungerechte Spiel (**): Ausbeutung quantitativ oder qualitativ Schwacher durch quantitativ oder qualitativ Starke. Modern gesprochen sind die Angehörigen der Unterschicht quantitativ sehr stark und qualitativ sehr schwach, die der Mittelschicht quantitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend) und qualitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend), die der Oberschicht quantitativ sehr schwach und qualitativ sehr stark. Ziehen Sie daraus nun bitte die Konklusion!
QuantitätQualität
Oberschichtsehr schwachsehr stark
Mittelschichtschwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
schwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
Unterschichtsehr starksehr schwach
Je näher sich die Mittelschicht am Anfang oder am Ende der Entwicklung befindet, desto schwächer ist sie. In der Frühphase befindet sich die Mittelschicht noch im Aufbau, ist also noch nicht so effizient ausbeutbar, und existieren größtenteils immer noch die alten Herrschaftsformen. In der Spätphase befindet sie sich im Abbau, weil sie wegen ihres angesammelten Kapitals effizient ausbeutbar geworden ist und aufgrund der größtenteils neuen Herrschaftsformen zum Abbau gezwungen wird.
KapitalMacht
Oberschichtsehr vielsehr viel
Mittelschichtwenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
wenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
Unterschichtsehr wenigsehr wenig
Weil also aufgrund von ökonomischen und historischen Bedingungen ein explizit gegen die Mittelschicht gerichtetes Bündnis von Ober- und Unterschicht während der Frühphase sehr unwahrscheinlich und während der Spätphase sehr wahrscheinlich ist, ist die Mittelschicht am meisten während der Spätphase gefährdet. Und diese Spätphase ist die Phase der „Synthesis“ (**|**), die ich eben beschrieben habe.

 

NACH OBEN 72) Hubert Brune, 26.02.2011 (21:37, 23:51) ** (176-177)

176

Weißenhaß.

Gerade solche Auzssagen wie die, die Chris Rock hier auskotzt, sind es doch u.a., die beweisen, wie notwendig es ist, uns und besonders unsere Nachkommen vor solchen linken Rassisten zu schützen. Wir Weiße brauchen ein Recht auf Selbstbestimmung, das uns vor den Weißenhassern (Rassisten, Faschisten von links und auswärts) schützt.

Daß es den Nichtweißen gefällt, die Weißen zu vernichten - Entschuldigung, ich meinte natürlich: die Weißen erst zu berauben und dann zu vernichten -, weiß mittlerweile jedes weiße Kind. Aber daß es unter den Weißen gerade die Herrschenden - offiziell und inoffiziell (siehe Lobby u.s.w.) - sind, die diejenigen Weißen, die deren Mittelschicht angehören, berauben und vernichten wollen, weiß leider noch nicht jedes weiße Kind. Noch nicht! Das muß sich ändern.

Unsere Links-Sozialisten und Links-Liberalisten urteilen über die Welt sehr extremistisch und einfach: haben sie z.B. die Wahl zwischen Leben und Luxus, so wählen sie den Luxus, weil sie gegen das Leben sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Mensch und Tier, so wählen sie das Tier, weil sie gegen den Menschen sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Kindern und Singletum, so wählen sie das Singletum, weil sie gegen die Kinder sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Alten und Jungen, so wählen sie die Jungen, weil sie gegen die Alten sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Gemeinschaft und Individuum, so wählen sie das Individuum, weil sie gegen die Gemeinschaft sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Mehrheit und Minderheit, so wählen sie die Minderheit, weil sie gegen die Mehrheit sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Weißen und Nichtweißen, so wählen sie die Nichtweißen, weil sie gegen die Weißen sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Abendländern und Nichtabendländern, so wählen sie die Nichtabendländer, weil sie gegen die Abendländer sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Deutschen und Ausländern, so wählen sie die Ausländer, weil sie gegen die Deutschen sind; haben sie z.B. die Wahl zwischen Mann und Frau, so wählen sie die Frau, weil sie gegen den Mann sind.
Beispiel ABeispiel BWahlBegründung
LebenoderLuxusLuxusSie sind gegen das Leben
MenschoderTierTierSie sind gegen den Menschen
KinderoderSingletumSingletumSie sind gegen die Kinder
AlteoderJungeJungeSie sind gegen die Alten 
GemeinschaftoderIndividuumIndividuumSie sind gegen die Gemeinschaft
MehrheitoderMinderheitMinderheitSie sind gegen die Mehrheit
WeißeoderNichtweißeNichtweißeSie sind gegen die Weißen
AbendländeroderNichtabendländerNichtabendländerSie sind gegen die Abendländer
DeutscheoderAusländerAusländerSie sind gegen die Deutschen
MannoderFrauFrauSie sind gegen den Mann
Unsere Links-Sozialisten und Links-Liberalisten sind lebensfeindlich, menschenfeindlich, kinderfeindlich, altenfeindlich, gemeinschaftsfeindlich, mehrheitsfeindlich (also: demokratiefeindlich, antidemokratisch), weißenfeindlich (also: rassefeindlich, rassistisch), abendländerfeindlich (also: kulturfeindlich, barbarisch), deutschenfeindlich, männerfeindlich (also geschlechtsfeindlich, sexistisch)!

Die Politik unserer Herrschenden ist eine Politik für den Luxus (gemeint ist selbstverständlich nur der Luxus der Herrschenden!), für das Tierische, für das Single-Dasein, für den Jugendwahn, für das Individuum, für die Minderheit, für die Nichtweißen, für die Nichtabendländer, für die Nichtdeutschen (also: Ausländer und nichtdeutsche Inländer), für die Nichtmänner (also: Frauen und „Geschlechtslose“), weil sie eine Politik gegen das Leben, gegen den Menschen, gegen die Kinder, gegen die Alten, gegen die Gemeinschaft, gegen die Mehrheit (Demokratie), gegen die Weißen, gegen die Abendländer, gegen die Deutschen, gegen die Männer ist. Eine solche Politik ist die Fortsetzung und deshalb nur die „Neo“-Form desselben Links-Liberalismus und desselben Links-Sozialismus, wie sie bereits seit dem Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert existieren. Um es philosophisch zu formulieren: Sie gehört zu der Spätform desselben Nihilismus, wie er bereits seit dem Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert existiert. **

Zweifellos sind unsere Links-Sozialisten und Links-Liberalisten totalitaristisch bzw. extremistisch. Und genau dieser Totalitarismus bzw. Extremismus ist die Staatsräson unseres Parteienstaates (der „PUP-Linken“ **). Bei uns regiert also immer noch ein totalitaristisches bzw. extremistisches Verbrechertum.

Unsere „Politisch-Korrekten“ (**|**|**|**|**|**|**|**|**), die also allesamt dem Lager der Links-Sozialisten und Links-Liberalisten (als dem kleineren Bündnispartner) angehören, predigen Selbstkritik bis hin zum Selbsthaß und meinen dabei aber - selbstredend - niemals das eigene Selbst, sondern immer nur die jeweils anderen Selbste. Die Einstellung zum Selbst hat nicht zufällig eine Ähnlichkeit mit der Einstellung zum Leben. „Der letzte Mensch der Weltstädte will nicht mehr leben, wohl als einzelner, aber nicht als Typus, als Menge; in diesem Gesamtwesen erlischt die Furcht vor dem Tode.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917-'22, S. 679 **). So wird das Selbst wie das Leben verneint und dennoch lieber das andere Selbst (z.B. des Nachbarn oder der Nation) wie das andere Leben (z.B. des Nachbarn oder der Nation) gemeint. So sind sogar Selbsthaß und Selbstschutz verbündet. Das ist nur scheinbar paradox und in Wirklichkeit der letze Wille des letzten Selbst. Dieses letzte Selbst kann z.B. das des letzten Mannes, des letzten Deutschen, des letzten Abendländers, des letzten Weißen und - zuletzt (!) - des letzten Menschen sein (Nietzsche läßt grüßen **).

177

So gefährlich der Weißenhaß seitens der Nichtweißen auch ist - und er ist sehr gefährlich (!) -, am gefährlichsten ist m.E. der Weißenhaß seitens der Weißen selbst, der so alt ist wie die abendländische (= westlich-weiße) Moderne und immer mehr und ganz besonders in letzter Zeit auf schreckliche Weise zugenommen hat. Ich meine den Autorassismus der Weißen.

Wir dürfen nämlich nicht vergessen, wie sehr wir - die Weißen - selbst und mit welchen nationalen Egoismen (besonders z.B. die Engländer) die bösen Geister gerufen haben, die wir jetzt nicht mehr loswerden. Es waren wir selbst, die die Moderne - unsere Moderne: die abendländische Moderne - gewollt haben, praktiziert haben und immer noch praktizieren.

Wirtschafts- und gesellschaftspolitisch gesprochen: Es begann mit der Thesis als dem Liberalismus bzw. Kapitalismus (**); auf ihn folgte die Antithesis als der Links-Sozialismus bzw. Egalitarismus (**); und seit dem 9. November 1989 haben wir es mit der Synthesis als dem Rechts-Sozialismus bzw. Fraternitarismus (**) zu tun. Die Synthesis ist dabei für unsere Existenz die gefährlichste, weil selbstmörderischste. Was zu Hochzeiten des liberalistischen Kapitalismus und zu Hochzeiten des egalitaristischen Kommunismus nur wenige (z.B. Oswald Spengler) für möglich hielten, ist inzwischen tatsächlich eingetreten: die aus diesen zwei größten ideologischen Gegnern sich speisende Synthesis: der fraternitaristische Globalismus. Kapitalismus und Kommunismus - diese zwei Todfeinde - haben sich verbündet, um die Mitte auszubeuten (**|**). So konnte es auch zu dem von Spengler prophezeiten Bündnis zwischen der „weißen Weltrevolution“ (**) und der „farbigen Weltrevolution“ (**) kommen. Spengler wußte, es würden „sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen“ (**). Denn das „liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (**). Spenglers Prognosen sind größtenteils bereits Wirklichkeit geworden. ** **

Wäre der Selbsthaß der Weißen nicht „hausgemacht“ - d.h. von den über die weißen Nationen herrschenden Weißen und Nichtweißen verordnet, ja befohlen (!) -, hätten die Nichtweißen weniger Möglichkeiten, ihren Weißenhaß so sehr kundzutun und die Weißen so sehr direkt zu bedrohen, wie sie es tun.

 

NACH OBEN 73) Hubert Brune, , 27.02.2011 (01:15) ** (178)

178

Die Mittelschicht ist kein Mythos!

Die Mittelschicht ist kein Mythos! Einen Mythos kann man nicht derart effizient ausbeuten, wie es die globalistischen Machthaber z.B. mit der deutschen Mittelschicht tun!

Unsere „Historiker“ sind auch keine Historiker mehr, sondern „Mitläufer“. Die „politikorrekte“ Zensur unserer Diktatoren geben wieder einmal vor, wie an welchem „Wesen die Welt genesen“ soll und erfinden dafür wieder viele Legenden, Mythen und andere Lügen.

Empfehlung, an diejenigen, die der „politikorrekten“ Zensur noch nicht total erlegen sind: Peter Sloterdijk (**|**|**|**) und die sogenannten „Sloterdijk-Debatten“ (**).

Die Ausbeutung der Mittelschicht kommt sowohl der Oberschicht als auch der Unterschicht zugute, und wenn das Nationale, ja die gesamte kulturelle bzw. rassische Gemeinschaft tabuisiert wird, kommt das all jenen, die dieses Tabu nicht betrifft, zugute. (**|**|**|**). Daher auch das verlogene Gerede der „Multikulturalisten“ und „Genderisten“ von „Brüderlichkeit“ bzw. „Schwesterlichkeit“ (vgl. oben: „Synthesis“). Es sind ja insgesamt 93% der Menschheit, die davon profitieren, daß 7% der Menschheit ausgebeutet werden, wobei mit großer Verlogenheit behauptet wird, die 7% (die weiße Mittelschicht) beuteten die 93% (die globale Unterschicht und die globale Oberschicht) aus, und die größte Verlogenheit ist, daß zu den 93% auch die Oberschicht (rd. 1%) gerechnet wird - Oberschicht und Unterschicht als eine Interessengruppe! Das ist die „Synthesis“!

 

NACH OBEN 74) Hubert Brune, 27.02.2011 (03:19, 03:53, 14:46, 15:12, 18:55) ** (179-183)

179

Demokratie.

@ Montgomery: „Wir sollten überlegen, wie die Demokratie selbst so gestaltet werden kann, daß ein Übergehen der Interessen der Mehrheit einfach nicht mehr möglich ist.“

Sie bestätigen mit diesem Satz die Tatsache, daß die „Interessen der Mehrheit“, wie Sie schreiben, übergangen werden und also: daß die Demokratie nicht existiert; denn „ein Übergehen der Interessen der Mehrheit“, wie Sie schreiben, impliziert, daß die Demokratie nicht existiert. Wir brauchen also gar nicht mehr zu „überlegen, wie die Demokratie ... so gestaltet werden kann, daß ein Übergehen der Interessen der Mehrheit einfach nicht mehr möglich ist“, weil wir das Nichtvorhandene nicht gestalten können. Verstehen Sie den Widerspruch, die Kontradiktion? Logik beachten! Ich hoffe, ich muß das nicht erklären.

Tatsache ist, daß bei uns gegen die Interessen der Mehrheit geherrscht wird. Also gibt es bei uns keine Demokratie. Bevor wir den zweiten Schritt tun, müssen wir den ersten Schritt tun: bevor wir „überlegen, wie die Demokratie ... gestaltet werden kann“, müssen wir eine Demokratie erst mal haben. Und erst danach können wir sie gestalten. Mit anderen Worten: es wäre bei uns schon viel ereicht, wenn wir eine Demokratie hätten. Und wenn wir sie hätten, dann könnten wir sie auch gestalten. Aber wir haben sie nicht!

180

@ Mittelschicht-„Blogger“

Zwei Fragen: 1.) Was versteht Ihr unter „Mittelschicht“? 2.) Wer gehört für Euch zur Mittelschicht?

Bevor sich eine Mittelschicht etablieren kann, müssen m.E. mehrere Voraussetzungen gegeben sein: A) Homogenität des Volkes (Gemeinschaft wie Nation o.ä.); B) Seele („Seelenbild“) des Volkes; C) Geist (Mentalität, „Ursymbol“) des Volkes; D) Infrastruktur; E) Bürgertum; F) Rechtliche Grundlage für eine Marktwirtschaft (Eigentumsgesellschaft u.s.w.).

181

So wie gewisse Voraussetzungen für die Entstehung einer Mittelschicht gegeben sein müssen (**), so müsen auch gewisse Vorausetzungen für die Vernichtung einer Mittelschicht gegeben sein: A') Möglichkeiten zur Vernichtung der Homogenität des Volkes (der Gemeinschaft wie Nation o.ä.); B') Möglichkeiten zur Vernichtung der Seele des Volkes; C') Möglichkeiten zur Vernichtung des Geistes des Volkes; D') Möglichkeiten zur Vernichtung der Infrastruktur; E') Möglichkeiten zur Vernichtung des Bürgertums; F') Möglichkeiten zur Vernichtung der rechtlichen Grundlage für eine Marktwirtschaft (Eigentumsgesellschaft u.s.w.).

Beginnt der Aufbau der Mittelschicht, beginnt in Reaktion darauf auch schon der Versuch zum Abbau der Mittelschicht. Je näher sich die Mittelschicht am Anfang oder am Ende der Entwicklung befindet, desto schwächer ist sie. In der Frühphase befindet sich die Mittelschicht noch im Aufbau, ist also noch nicht so effizient ausbeutbar, und existieren größtenteils immer noch die alten Herrschaftsformen. In der Spätphase befindet sie sich im Abbau, weil sie wegen ihres angesammelten Kapitals effizient ausbeutbar geworden ist und aufgrund der größtenteils neuen Herrschaftsformen zum Abbau gezwungen wird. Weil also aufgrund von ökonomischen und historischen Bedingungen ein explizit gegen die Mittelschicht gerichtetes Bündnis von Ober- und Unterschicht während der Frühphase sehr unwahrscheinlich und während der Spätphase sehr wahrscheinlich ist, ist die Mittelschicht am meisten während der Spätphase gefährdet. Und diese Spätphase ist die Phase der aus „freiheitlicher Thesis“, die ich auch „Liberalismus“ oder „Kapitalismus“ nenne, und „gleihheitlicher Antithesis“, die ich auch „Egalitarismus“ oder „Kommunismus“ nenne, zusammengesponnenen „brüderlichen (bzw. schwesterlichen!) Synthesis“, die ich auch „Fraternitarismus“ oder „Globalismus“ nenne. **

Daß die Mittelschicht ausgebeutet wird (**|**), sobald sie „reif“ dafür geworden ist (**|**), und daß auf diese Weise die illusionäre „klassenlose Gesellschaft“, allerdings in Form einer gleich armen Gesellschaft, doch noch wahr werden könnte, würde Marx und Engels vor Neid erblassen lassen, denn die auf den „Klassenkampf“ folgende „Diktatur des Proletariats“ („Prekariats“ würde man heute eher sagen) ist ja schon fast Realität geworden, obwohl oder eher weil die „Egalitaristen“ („Links-Sozialisten, „Kommunisten“, „Feminist[inn]en“ u.s.w.) mit ihrem größten Feind, den „Liberalisten“ („Kapitalisten“, „Individualisten“ u.s.w.), ein Bündnis eingegangen sind (für Marx und Engels war das noch undenkbar; einen Vorgeschmack lieferte das Anti-Hitler-Bündnis von 1941-1945; und seit 1989/'90 gibt es kein anderes mehr), aus dem sie als Sieger hervorgehen wollen - und nur dann nicht werden, wenn die „Liberalisten“, und zwar am besten im Bündnis mit den „Fraternitaristen“ („Rechts-Sozialisten“, „Konservativen“, „Traditionalisten“ u.s.w.), dies verhindern, doch müssen wir damit rechnen, daß ausgerechnet das seit 1989/'90 bestehende Bündnis zwischen „Liberalismus“ und „Egalitarismus“ sich als „Fraternitarismus“ verstanden wissen will. (**). Wieder gilt: „Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 164 **), wobei die im Bündnis stehenden Mächtigen nur darauf zu achten haben, daß sie möglichst oft den „Teufel an die Wand malen“. (Vgl. die Verdachts-, Vorwurfs- und Stich[el]wörter: „Nazi“, „Holocaust“, „Rassismus“, „Volksverhetzung“, manchmal reicht sogar auch schon das Erwähnen der Jahreszahlen „1933“ und „1945“). Wenn das heute fast untrennbar scheinende Bündnis zwischen Gleichheitswahnsinnigen und Ichverrückten nicht bald gebrochen wird, dann werden bei uns im Abendland bald die Lichter ausgehen. Ja, dann aber: „Gute Nacht!“. ** **

182

Wir haben ein Recht darauf, nicht so sein zu wollen wie die Einwanderer, schon gar nicht als deren Sklaven oder „ungläubige Steuerzahler“. Wenn heute schon an Schulen völlig unschuldige deutsche Kinder von ausländischen Kindern bzw. Kindern mit „Migrationshintergrund“ (**) als „Nazis“ diskriminiert, gehänselt, schikaniert, gemobbt, verprügelt, sexuell mißbraucht und gefoltert werden dürfen (**), dann frage ich mich, wohin das noch führen wird und warum ausgerechnet deutsche Juden dazu schweigen - vielleicht: weil sie die Zeit zwischen 1933 und 1945 gar nicht erlebt haben, lieber Rache an völlig Unschuldigen nehmen bzw. nehmen lassen und dabei überhaupt nicht merken, daß sie auch dadurch die damaligen Opfer der echten Nazis zumindest symbolisch noch einmal opfern, während sie die heutigen echten Judenfeinde sogar unterstützen. Eines der vielen Probleme der Juden ist, daß sie in ihrer Paranoia überall „Nazis“ wittern, wo gar keine sind, aber da, wo welche sind, keine sehen.

183

@ Knut Karnann

Hallo, Knut, und vielen Dank für Ihre Antwort!

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, ist meine Definition für „Mittelschicht“ in erster Linie am Kulturhistorischen orientiert, denn auch das Einkommen ist nicht ohne das Kulturhistorische richtig zu begreifen. Anders formuliert: Man sollte gewisse Regeln beachten, bevor man an die sehr wichtigen Größen wie Bruttoszialprodukt, Bruttonationaleinkommen u.s.w. herangeht. Ein gutes Beispiel ist auch diejenige Voraussetzung für die Bildung einer Mittelschicht, die ich unter dem Punkt F) genannt habe (**): Rechtliche Grundlage für eine Marktwirtschaft (Eigentumsgesellschaft u.s.w.). Eine Mittelschicht ist ohne sie nicht zu haben. Nun hat aber für den Fachidioten das Rechtliche mit dem Ökonomischen nichts zu tun, und das ist falsch! Leider wird dies immer wieder vergessen!

Ich hätte es auch so sagen können: Vorausetzung für die Vernichtung einer Mittelschicht ist die „Moderne“, wertephilosophisch gesprochen: der Nihilismus.

Es muß oben ja - genau genommen - zu den „Vorausetzungen für die Vernichtung einer Mittelschicht“ heißen: A) Möglichkeiten zur Vernichtung der Homogenität des Volkes (der Gemeinschaft wie Nation o.ä.); B) Möglichkeiten zur Vernichtung der Seele des Volkes; C) Möglichkeiten zur Vernichtung des Geistes des Volkes; D) Möglichkeiten zur Vernichtung der Infrastruktur; E) Möglichkeiten zur Vernichtung des Bürgertums; F) Möglichkeiten zur Vernichtung der rechtlichen Grundlage für eine Marktwirtschaft (Eigentumsgesellschaft u.s.w.).

Liebe Grüße

 

NACH OBEN 75) Herr Schütze, 28.02.2011 (23:15, 23:47, 23:51, 23:56) ** (184-187)

184
Abtreibung
Abtreibunsgsystem
Abtreibung und weibliche „Emanzipation“
Heimlicher Völkermord

Täglich (!) 8000 bis 10000 Abtreibungen in USA, Kanada und EU

Wenn täglich bis zu 10000 Menschen in USA, Kanada (beide zusammen bis zu 4000) und EU (bis zu 6000; davon in Deutschland bis zu 1000) abgetrieben werden, dann sind das jährlich bis zu 3,6525 Mio. und in 50 Jahren bis zu 182,625 Mio. Menschen. In diesen 50 Jahren von 1960 bis 2010 sind also in dieser Region sehr (sehr!) viel mehr Menschen durch Abtreibung gestorben als in den vorhergegangenen 50 Jahren von 1910 bis 1960 weltweit durch Weltkriege, Bürgerkriege, Revolten, Katastrophen, Unfälle u.ä..

185

Abtreibungssystem **

Die weltweit häufigsten Todesursachen je Jahr
Todesursachen
Quellen: UNO; WHO; Geiers Notizen, 16.09.2009 **

Das gesamte Abtreibungssystem - die Abtreibungspolitik, das Abtreibungswesen, die Abtreibungsindustrie -, kurz: die Abtreibunsgesellschaft ist ein Skandal ersten Ranges. Und der Staat zahlt dafür auch noch gigantische Summen. „Auf etwa 40 Millionen Euro wurden z.B. für 2003 die Aufwendungen der öffentlichen Haushalte in Deutschland geschätzt, um die Schwangerschaftsabbrüche medizinisch »lege artis« durchzuführen. (Vgl. FAZ, 05.06.2004, S. 8). Einsparungen an anderer Stelle gleichen den Aufwand aus. So kann der »Freistaat« Bayern sein »Landeserziehungsgeld« um 30 Millionen Euro auf Grund des geburtenrückgangs verringern.“ (Udo Steiner, Generationenfolge und Grundgesetz, in: Herwig Birg, Auswirkungen der demographischen Alterung und der Bevölkerungsschrumpfung auf Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, 2005, S. 26). Ein Skandal! Und unsere Verfassung, unser Grundgesetz wird pausenlos mit Füßen getreten: „Kinder kommen natürlich im Grundgesetz vor. Ein spezielles Grundrecht des Kindes findet sich aber nicht. Das Grundgesetz verlangt der Rechtsordnung zwar wirksame Vorkehrungen zum Schutz des Lebens ab. In der politischen und gesellschaftlichen Praxis spiegelt sich aber der Lebensschutz nicht wider.“ (Ebd., S. 26). Das sind sogar nur die harmloseren Seiten, denn Problem ist noch viel komplexer. Nur eine dekadente Gesellschaft leistet sich so viel Überfluß. Natürlich liegt es an einem liberalistisch-individualistischem System wie dem Abendland, wenn es es zu dem ohnehin schon vorhandenen Überfluß auch noch - und zwar zumeist ohne Grund (abgesehen von den wirklich harten Fällen, die aber eine sehr kleine Ausnahme sind) - die eigenen Nachkommen und letztendlich sich selbst abtreibt und gar nicht mehr weiß, wer oder was Männchen und Weibchen ist. Der Sinn dafür soll schon weg sein (**). Und die sehr wenigen Frauen, die wirklich von der Emanzipation profitieren, tun dies auf Kosten aller anderen Frauen, um über die Lobby an die Macht zu kommen und sie zu verteidigen - nicht nur gegen Männer, noch mehr gegen Frauen, also im Grunde doch gegen sich selbst. Wie unfruchtbar (**) ! Wie menschenfeindlich! Emanzipation und Abtreibung, und das auch noch auf Kosten des Staates, also: des Steuerzahlers!

Die von Eva Herman in ihrem vielbeachteten Essay „Die Emanzipation - ein Irrtum?“ gestellte Frage beantwortet Peter Mersch „mit einem klaren »Ja«. Eine weitestgehende Angleichung der Geschlechter führt in menschlichen Gesellschaften dagegen selbst bei optimaler Vereinbarkeit von Familie und Beruf dazu, daß die Opportunitätskosten für Kinder sowohl bei Frauen als auch bei Männern umso höher sind, je qualifizierter und beruflich engagierter die Eltern sind. Das daraus resultierende Nachwuchsverhalten dürfte den betroffenen Bevölkerungen sukzessive alle ihre Komponenten rauben. Oder anders gesagt: Solche Gesellschaften verarmen und verdummen - und zwar aus biologischen Gründen.“ (Peter Mersch, Die Emanzipation - ein Irrtum! Warum die Angleichung der Geschlechter unsere Gesellschaft  restlos ruinieren wird, 2007, Klappentext **). „Emanzen ..., Feministinnen, ... Berufsfeministinnen bilden ihre eigene Lobby, sie schreiben Artikel und Bücher, machen Politik und gestalten Gesetze. Hausfrauen und Mütter haben diese Möglichkeiten nicht. Aus diesem Grund entstand dieses Buch.“ (Eva Herman, Das Eva-Prinzip, 2006, S. 251). Eva Hermans Buch ist ein Buch gegen den Egoismus / Individualismus, gegen alle Aussterbenden (Singles, Emanzen, Feministinnen, Berufsfeministinnen, Weicheier, Frauenversteher & Co. u.s.w.), gegen die Diktatur von Kinderfeinden, Frauenbeauftragten und allen anderen freiwillig Unfruchtbaren, kurz gesagt: gegen die Dekadenz, gegen den Untergang!

186

Abtreibung und weibliche „Emanzipation“ **

Abtreibung und weibliche „Emanzipation“ bedeuten Lebens-, v.a. Menschenfeindlichkeit, Beschleunigung des Unterganges, Wille zum Tod.

Abtreibung
„Das Lebensrecht wird in einer Zangenbewegung immer weiter eingeschränkt: Die Mehrheit hat sich offenbar damit abgefunden, daß seit der Liberalisierung des Paragraphen 218 1974 rund neun Millionen Kinder durch Abtreibung nicht das Licht der Welt erblickt haben. Zu einem fürchterlichen Automatismus ist darüber hinaus die vorgeburtliche Selektion durch die Pränataldiagnostik geworden, so daß bei Indizierung einer möglichen Behinderung des Kindes zur Regel geworden ist, notfalls durch Spätabtreibung (nach der 22. Schwangerschaftswoche) die Geburt eines solchen Kindes zu verhindern. Gerade ist eine Einigung in der Großen Koalition über eine Erschwerung von Spätabtreibungen wieder gescheitert. Wenn eine Industrienation wie Deutschland jährlich offiziell über 130000 gezeugte Kinder zur sozial unerträglichen Belastung erklärt und tötet, dann kann man ahnen, wie lange es dauern wird, bis es angesichts explodierender Gesundheitskosten und zerfallender Familienstrukturen genauso normal wird, Tausenden alten Menschen »freiwillig« das Leben »abzukürzen«, weil sie einer lebensfeindlichen Gesellschaft nicht länger zur Last fallen wollen. Auch bei der in den 1970er Jahren von Feministinnen forcierten Liberalisierung des Abtreibungsrechts führte man spektakuläre Einzelfälle von Frauen in Notsituationen an und sang das Hohelied von der selbstbestimmten Entscheidung der Frau. In der Praxis ist daraus ein menschenverachtender gesellschaftlicher Zwang entstanden, so daß das sioziale Umfeld inzwischen häufig bei »unpassenden Schwangerschaften« nichts anderes mehr erwartet als die Abtreibung, die als eine Art Verhütungsmethode betrachtet wird. Nicht anders wird es bei der Sterbehilfe sein: Unter dem wachsenden Kostendruck »für Alte« wird aus dem »Recht zum Selbstmord« dann »unvermeidlich eine Pflicht« (Robert Spaemann).“ (Dieter Stein, Eine Schwelle ist überschritten, in: Junge Freiheit, 28/08, 04.07.2008, S. 1 **). „Dieser Befund ist von mehr als nur akademischen Interesse in einer Zeit, in der die Zahl der alleine in Deutschland täglich abgetriebenen Embryos auf 800 bis 1000 geschätzt wird (5000 bis 6000 in der EU, 2000 bis 4000 in Nordamerika, zusammen 8000 bis 10000, in 1 Jahr 2,922 Mio. bis 3,6525 Mio., in 50 Jahren 146,1 Mio. bis 182,625 Mio.! **). Mehr noch: Erstmals in der Geschichte der Menschheit scheint es möglich zu werden, den Menschen durch den Eingriff in das Genmaterial und durch »gender«-ideologisch gewollte Nivellierung der natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau gleichsam nach Maßgabe wirtschaftspolitischer Normen zu züchten.“ (Thomas Bargatzky, Was ist der Mensch?,  in: Junge Freiheit, 28/08, 04.07.2008, S. 26).

Allein schon diese drei Aspekte (Abtreibung, Euthanasie, wirtschaftspolitische Geschlechtsumwandlung) machen deutlich, was der Untergang einer Kultur, also einer Gemeinschaft (Entschuldigung: »Gesellschaft«, denn eine Gemeinschaft will sie ja schon lange nicht mehr sein), der Wille zum Tod wirklich bedeutet. Aus dem Abtreibung als Recht wird die Abtreibung als Pflicht, aus der Euthanasie als Recht wird die Euthanasie als Pflicht, aus der (biologischen) Geschlechtsumwandlung als Recht wird die (wirtschaftspolitische) Geschlechtsumwandlung als Pflicht. Im Grunde kann man ja sagen: Ohne Abtreibungen gäbe es kein Geburtendefizit, also keinen Bevölkerungsrückgang, sondern ein (zwar geringes, aber ideales) Sterbedefizit, also ein (zwar geringes, aber ideales) Bevölkerungswachstum. Die Abtreibung vergrößert das Geburtendefizit, den Bevölkerungsrückgang, enorm. Auch die Euthanasie, die vor allem zukünftig immer mehr eine Rolle spielen wird, vergrößert das Geburtendefizit, den Bevölkerungsrückgang. Und „Gender“ - das heißt: politische Geschlechtsumwandlung - sorgt für noch mehr Tötungen mittels Abtreibung und Euthanasie, vergrößert also das Geburtendefizit, den Bevölkerungsrückgang, denn „Gender“ ist ja gerade wirtschaftspolitisch erwünscht, weil damit die Frauenerwerbsquote erhöht wird. Die Tatsache, daß dabei die Geburtenzahlen und Bevölkerungszahlen, noch mehr reduziert werden, wird als negativer Nebeneffekt gerne in Kauf genommen. ** ** ** ** ** ** **

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Heimlicher Völkermord **

Bevor wir das Thema angehen, müssen wir verstehen, was Völkermord ist. Gemäß Artikel 2 der Konvention der Vereinten Nationen von 1948 über die Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermords (CPPCG) findet man unter den Definitionen der Vereinten Nationen über Völkermord - zusammen mit Akten des Krieges und der Gewalt - die folgenden zwei Definitionen finden:
Maßnahmen einzuführen, die darauf abzielen, Geburten innerhalb der Zielgruppe zu verhindern.
Der Zielgruppe vorsätzlich Lebensbedingungen aufzuerlegen, die dazu bestimmt sind, ihre physische Vernichtung im Ganzen oder in Teilen herbeizuführen.

„Inzwischen sind Maßnahmen eingeführt worden, um die Zahl der Geburten unter den europäischen Ureinwohnern bedeutend zu reduzieren (**|**). .... Die Empfängnisverhütungspille, die ursprünglich für verheiratete Frauen als Mittel zur Familienplanung erhältlich war, wird nun als Waffe der Frauenbefreiung gefeiert und in den weißen westlichen Nationen stark gefördert. Sie ist natürlich auch ein Mittel, um Kinder nicht in der Anzahl zu haben, wie sie jede Rasse braucht, um zu überleben. Selbst wenn die Pille versagt, ist es nun zum ersten Mal in der Geschichte leicht und in fast jeder westlichen Nation legal, unerwünschte Schwangerschaften abzubrechen. Als Folge von Gesetzen, die zur selben Zeit erlassen wurden, in der die Empfängnisverhütungspille weit verbreitet verfügbar gemacht wurde, sind im ganzen Westen Millionen um Millionen ungeborener Kinder getötet worden, hauptsächlich, in riesigem Ausmaß, aus Bequemlichkeitsgründen statt aus medizinischer Notwendigkeit (einschließlich dessen, was man das Szenario »verlasse den Freund und töte das Kind« nennen könnte). Wie bei der Empfängnisverhütung wird auch die Abtreibung wiederum sowohl als Recht als auch als Mittel zur Frauenbefreiung dargestellt; tatsächlich wird unterstellt, daß man frauenfeindlich sei, wenn man gegen die Abtreibung ist. In der Tat stellt die Populärkultur jene, die für das Leben sind, als böse oder unausgeglichen dar, während Leute, die für den Tod sind (**), als anständig, rational und sogar ziemlich heroisch dargestellt werden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

 

NACH OBEN 76) Herr Schütze, 01.03.2011 (01:09) ** (188)

188

Statt hier zu antworten, verweise ich auf meinen Text „Abtreibung“ vom 28.02.2011.

Männervernichtungspolitik - „Endlösung der Männerfrage“.

Unsere „Bundesregierung“ - also: das Oberkommando des Parteienstaates - verfolgt seit längerem mehrere Projekte von „Gleichstellung«“ und „Gleichbehandlung“, was in Wirklichkeit auf die Abschaffung des Mannes hinauslaufen soll.

Politische Geschlechtsumwandlung oder „Gender Mainstreaming“ sind nur andere Wörter für das politische Wahnsystem mit seiner Politik zur Abschaffung des Mannes.

Zu diesem Wahnsystem gehört auch die Abtreibungspolitik. Das ganze Politwahnsystem ist eine Untergangspolitik - ob sie nun mit der Verhütungs-, der Abtreibungs-, der Einwanderungs-, der Lohndumpings-, der Mittelschichtausbeutungs-, der Energie-, der Klimahysteriepolitik oder mit sonstiger Politik praktiziert wird. Mittlerweile ist fast keine der Einzelpolitiken frei von der Untergangspolitik.

Die dekadente Politik wird erst dann zu Ende sein, wenn der Nihilismus zu Ende ist, also dann, wenn es nichts mehr zu vernichten, umzuwerten, von der Mittel- auf die Ober- und die Unterschicht umzu„verteilen“, also auzubeuten gibt.

Siehe auch:
- „Abtreibung“,
- „Abtreibungssystem“,
- „Abtreibung und weibliche »Emanzipation«“,
- „Heimlicher Völkermord“.

 

NACH OBEN 77) Herr Schütze, 02.03.2011 (00:39, 20:51) ** (189-190)

189
Kulturtheorie und zwei Kulturtheorien im Vergleich **
Die „Kultur des Todes“ ist der Teil der Kultur, der sich „Zivilisation“ nennt
Oswald Spengler und Hubert Brune **

Die „Kultur des Todes“ ist der Teil der Kultur, der sich „Zivilisation“ nennt

Lieber Admin (Thomas R. E. Lentze), ich nehme Ihre Antwort zum Anlaß, mein Verständnis von der „Kultur des Todes“ als dem Teil der Kultur, der sich „Zivilisation“ nennt, zu verdeutlichen und orientiere mich dabei an einigen Ihrer Aussagen, die ich hier zitiere:

Thomas R. E. Lentze: „Ich sehe eher die umgekehrte Gefahr: Die künstliche Verlängerung des vegetativen Lebens von Menschen, die natürlicherweise sterben würden und sterben wollen, gegen ihren Willen. Das ist zwar in jedem einzelnen Falle mit sehr großen Kosten verbunden, aber seltsamerweise scheint der Trend in diese Richtung zu gehen. Es ist paradox!“ **

Ganz genau! Noch nie hat man etwas mittel- bis langfristig trotz der „sehr großen Kosten“ durchsetzen können, sondern immer hat man etwas mittel- bis langfristig wegen der „sehr großen Kosten“ aufgeben müssen.

Thomas R. E. Lentze: „Ich kann mir sogar vorstellen, daß dies als ein neues Foltermittel angewandt werden könnte, nach dem Motto: »Stirb langsam«.“ **

Vorstellbar ist vieles.

Thomas R. E. Lentze: „Es gibt jedenfalls zu denken, daß zahlreiche Menschen Testamente geschrieben haben für den Fall, daß sie unheilbar erkranken und gegen ihren Willen zum Fortleben gezwungen werden sollen.“ **

Jedenfalls ist das der Trend. Aber man darf nicht vergessen, wie schnell die Anpassungsprozesse sein, die Wendehälse sich drehen können, sobald die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen sich geändert haben.

Thomas R. E. Lentze: „Nimmt man die Wiederverkörperung an, dann wird man so werten, wie ich es oben getan habe. Lehnt man diese Idee ab, dann wird man das Leben - wie auch immer - um jeden Preis verlängern wollen ....“ **

Ich glaube nicht an den „Gutmenschen“, genauer gesagt: an den, der vorgibt, einer zu sein. Die abendländischen Ärzte sind zur Verlängerung des Lebens gezwungen, weil es für sie (noch!) keine andere Gesetzeslage gibt. Sobald sich etwas Grundlegendes ändert, wird sich auch die „Mentalität“ der Ärzte ändern. Wetten?

Man wird aber trotzdem auch dann noch „das Leben der Ungeborenen ... sehr gering bewerten“, wie Sie schreiben, weil man sich anderen Zwängen ausgesetzt hat, weil man sie fälschlicherweise für „vorteilhaft“ gehalten hat. Man denke nur an die heute überall in der westlichen Welt vorherrschende Priorität der (Finanz-)Wirtschaft gegenüber jeder Politik, jeder Rechtssprechung u.s.w., ja jeder Kultur überhaupt. Das nämlich ist die „Kultur des Todes“. Die „Kultur des Todes“ ist der Teil der Kultur, der sich „Zivilisation“ nennt. Es ist die „Zivilisation“, die den Tod einer Kultur heraufbeschwört. Sie ist der Teil der Kultur, der den Tod der Kultur will, der nihilistisch, aber auch verführerisch „modern“ ist.

Ich habe noch den alten, den deutschen Begriff von „Kultur“. Leider ist er durch den angelsächsischen Begriff „Civilisation“ - im Zuge der anglizistischen Seuche - in den Hintergrund getreten (**). Im Deutschen ist „Zivilisation“ einerseits das Hyponym zum Hyperonym „Kultur“, andererseits aber auch deckungsgleich mit Kultur, d.h. beide können je nach Text und Kontext auch Synonyme sein. Im Englischen aber ist „Civilisation“ stark abgegrenzt von „Culture“, d.h. beide sind fast nie wie Synomyme verwendbar. „Civilisation“ ist einerseits deckungsgleich mit dem deutschen Wort „Zivilisation“, andererseits zum Teil auch deckungsgleich mit dem deutschen Wort „Kultur“. Nun hat sich aber bei den Deutschen aufgrund der Politikorrekheit immer mehr die englische Version durchgesetzt. Und das ist selbst schon ein Zeichen von „Zivilisation“, wie ich sie verstehe - denn ich verstehe sie ja als den dekadenten Teil der Kultur (sprachwissenschaftlich gesagt: als Hyponym zum Hyperonym „Kultur“). Trotz (und wegen) der Tatsache, daß heute immer mehr Deutsche die englische Definition bevorzugen, ist die deutsche Definition der englischen Definition überlegen und - auch darum - vorzuziehen. Die englische Definition ist eine zivilisationistische Definition, d.h. sie ist nicht neutral, nicht wissenschaftlich, sondern von vornherein bewertend. Sie wertet die Kultur ab und die Zivilisation auf. Diese Definition ist pro-zivilisationistisch, weil sie selbst ein Ausdruck der Zivilisation ist. **

Es gibt einen Lebenstrieb und einen Todestrieb (**). Bezüglich einer Kultur ist ihre „Zivilisation“ der Todestrieb. Sie ist durch und durch nihilistisch. Ihr „Todeszug“ beginnt mit der Bekämpfung der alten Mächte, also auch der Kirche - dabei verspricht sie alles und kann auf Dauer nichts halten.

Thomas R. E. Lentze: „Der Kultur des Todes ist in aller Entschiedenheit entgegenzutreten.“ **

Ja, aber kann man das, wenn sie „Zivilisation“ (also: Teil einer Kulturgeschichte!) ist? ** ** **

Thomas R. E. Lentze: „Was stellen wir der Kultur des Todes entgegen?“ **

Die Kultur des Lebens! Und das ist die Kultur selbst!

Thomas R. E. Lentze: „Wenn wir ihr nichts entgegenzustellen haben, dann bliebe nur die Resignation.“ **

Amor fati?

Ich weiß es nicht, außer: daß auch ich grundsätzlich gegen die „Kultur des Todes“ bin.

Sollten wir unser Schicksal lieben? Oder ist Ihnen das zu NIETZSCHEANISCH? Sollten wir unseren Untergang FAUSTISCH gestalten? Oder ist Ihnen das zu SPENGLERIANISCH?

190

Oswald Spengler und Hubert Brune **

Spenglers Werke sind unbedingt zu empfehlen, nicht nur sein Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes (**), sondern auch seine nicht so bekannten Werke, besonders z.B. Preußentum und Sozialismus (**) und Jahre der Entscheidung (**). Daß Spengler „im heutigen Wissenschaftsbetrieb nicht viel gilt“, wie Sie schreiben (**), ist nicht ganz richtig; wenn Sie geschrieben hätten: „in der »Bundesrepublik« und den Teilen der Welt, die ihr gehorchen, an deren Wesen die Welt genesen soll“, dann ja; aber die Tatsache dieses Tabus verdeutlicht sogar noch mehr, wie aktuell Spenglers Thesen auch und gerade heute sind und in Zukunft vielleicht sogar noch mehr sein werden. Ähnliches gilt für Goethe, wenn man an Spenglers Methode, und für Nietzsche, wenn man an Spenglers Fragestellungen denkt; denn in Spenglers Hauptwerk heißt es ja im Vowort: „Zum Schlusse drängt es mich, noch einmal die Namen zu nennen, denen ich so gut wie alles verdanke: Goethe und Nietzsche. Von Goethe habe ich die Methode, von Nietzsche die Fragestellungen, und wenn ich mein Verhältnis zu diesem in eine Formel bringen soll, so darf ich sagen: ich habe aus seinem Augenblick einen Überblick gemacht. Goethe aber war in seiner ganzen Denkweise, ohne es zu wissen, ein Schüler von Leibniz gewesen. So empfinde ich das, was mir zu meiner eigenen Überraschung zuletzt unter Händen entstanden ist, als etwas, das ich trotz des Elends und Ekels dieser Jahre mit Stolz nennen will: als eine deutsche Philosophie.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. IX **).

Sie sagten, daß Sie das „Konzept von Spengler ... noch nicht gut“ kennen und sich in das Konzept „von Hubert Brune ... auch erst gründlicher einarbeiten“ müssen. (**). Sie können jedoch mit dem Konzept von Hubert Brune auch das Konzept von Spengler kennenlernen, weil es „nicht unerheblich von Goethe und Nietzsche, also am meisten von Spengler beeinflußt“ (**) ist, „sich aber trotzdem in gar nicht wenigen Aspekten von diesen“ (**) abhebt und deshalb als doch ziemlich unabhängig zu bezeichnen ist. Brunes Konzept von den zwei menschlichen Kulturerscheinungen - quasi als den zwei Kulturbahnen (**) - ist zwar laut eigener Aussage „sogar bisher von niemandem sonst vorgestellt worden, also einzigartig“ (**), doch sind auch in Brunes Theorie „Kulturen im allgemeinen und im besonderen (z.B. die verschiedenen Historienkulturen) als den Lebewesen sehr ähnlich aufzufassen. Außerdem sind alle Historienkulturen als Abweichungen (besonders in der künstlerischen Art bzw. Form) von der Menschenkultur zu verstehen, in die sie über ihre Modernen bzw. Zivilisationen allmählich wieder einmünden - allerdings auf jeweils andere, nämlich kulturspezifische Art und Weise. Insofern und auch aufgrund anderer Hypothesen, z.B. auch der über die »vorgeburtliche« Existenz einer jeden Kultur, unterscheidet sich“ Brunes Kulturtheorie „auch sehr von Spenglers Kulturtheorie.“ (**|**). Spenglers Kulturtheorie wird dennoch auf vielen Webseiten von Hubert Brune vorgestellt und erklärt (vgl. http://www. Hubert-Brune.de **). Anschaulich wird das z.B. auch dadurch, daß Brune Spenglers „Tafeln zur vergleichenden Morphologie der Weltgeschichte“ (**) jeweils unten mit einem Kommentar versehen und dabei erklärt hat, wie sehr sich seine Theorie von der Spenglers unterscheidet (**|**).

Zu dem von mir erwähnten Todestrieb (**|**), auf den Sie reagiert haben (**): Es mag sein, daß er als Begriff zu abstrakt ist - ähnlich wie die von Ihnen erwähnten „3 Gruppen von zerstörerischen Wesenheiten“ (**); aber ich habe mich auf ihn wie auf den Lebenstrieb nur bezogen, um deutlich zu machen, daß es im Leben sowohl einen Auf- als auch einen Abbau gibt, daß es im Leben so etwas wie Winter, Frühling, Sommer, Herbst und eventuell wieder Winter u.s.w. gibt. (Vgl. Abbildung). Die Genetik zeigt uns ebenfalls, daß es so ist. Das, was ich zum Todestrieb in diesem Forum auch schon in einem „früheren Beitrag“ (**) geschrieben habe, bezieht sich auf die auch eine Kulturgenetik (**) beinhaltende Kulturtheorie von Hubert Brune. **

Zyklus menschlicher Kulturen
Unterschiedliche Farben bedeuten hier
unterschiedliche Historiserungsphasen
& unterschiedliche Historienkulturen.
Wenn die „Ausschläge“ der einzelnen
Historienkulturen „abflachen“, dann
bedeutet das den Untergang dieser.

Die von Ihnen angesprochenen „Zwölftel der durch die Präzession bedingten Verschiebung des Frühlingspunktes im Tierkreis“ (**) spiegeln auch in ungefähr die von Spengler und Brune in ihren jeweiligen Kulturtheorien veranschlagten Kulturphasen und deren Dauer wieder. Besonders bei Brune: 12 Kulturphasen - verteilt auf die 4 Jahreszeiten -, die sich, nachdem sie „abgelaufen“ sind, auf stark abgeschwächte Weise formell „wiederholen“, und zwar in so schwacher Ausprägung, wie es vor dem Beginn der ersten Historienkultur (Mesopotamien/Sumer) schon der Fall war. (Vgl. Abbildung). Das heißt: Historienkulturen sorgen für die starken Schwingungen, die großen Amplituden - in positiver wie negativer Hinsicht. Sind für eine Kultur ihre 12 Kulturphasen beendet, ist für sie auch ihr aktiver Anteil an der Geschichte beendet. Wir Abendländer befinden uns gegenwärtig - gemäß Brunes Theorie - am Beginn der 12. Kulturphase (**), die Brune Befruchtung oder Cäsarismus nennt, womit er auch den Globalismus meint, wie er sagt (**). Das, was wir Abendländer heute „Globalisierung“ (Globalismus ist aber zutreffender) nennen, gab es in unterschiedlich stark ausgeprägter Form in den anderen Historienkulturen auch.

Das von Ihnen angepriesene „anthroposophische Konzept verschiedener Autoren, das - angeblich, und für mich glaubwürdig - durch geistige Empirie gewonnen wurde“ (**), ist mir nicht so sehr bekannt. Ich kenne Rudolf Steiner nicht besonders gut, aber immerhin ein Buch von ihm: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (1904). Es tut mir leid, daß ich mich noch nicht mehr mit „Anthroposophie“ beschäftigt habe; ich kann hier nur mit einer Ausrede parieren: Ich halte die „Anthroposophie“ - vielleicht fälschlicherweise - für ein bißchen „zu abgehoben“. Aber vielleicht wird sich meine Einstellung noch ändern. Ich bin ein sehr an der Wissenschaft orientierter, sie auch mit (philosophischer) Skepsis begegnender Mensch. Damit will ich aber nicht sagen, daß ich Agnostiker oder Atheist sei.

 

NACH OBEN 78) Herr Schütze, 03.03.2011 (22:37) ** (191)

191
Kulturtheorie und zwei Kulturtheorien im Vergleich **
Oswald Spengler und Hubert Brune **

Oswald Spengler und Hubert Brune **

Spengler hat Naturwissenschaften und Mathematik studiert. Was die zeitgenössischen Erkenntnisse der Naturwissenschaften angeht, so läßt sich mit ziemlicher Sicherheit sagen, daß Spengler sie weniger wie Goethe (z.B. gegen Newtons Physik) bekämpft, sondern mehr wie Nietzsche akzeptiert hat, obwohl er Goethe verehrt hat wie niemanden sonst. „Die Menschheit“ aber haben alle drei abgelehnt.

„Aber »die Menschheit« hat kein Ziel, keine Idee, keinen Plan, so wenig wie die Gattung der Schmetterlinge oder der Orchideen ein Ziel hat. »Die Menschheit« ist ein zoologischer Begriff oder ein leeres Wort.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. 28 **).

In der Fußnote dazu ist zu lesen:

„»Die Menschheit? Das ist ein Abstraktum. Es hat von jeher nur Menschen gegeben und wird nur Menschen geben« (Goethe zu Luden).“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. 28 **).

Ich füge hier zwei Textbeispiele an, die verdeutlichen, wie wichtig der Kontext ist:

„Das Leben hat ein Ziel. Es ist die Erfüllung dessen, was mit seiner Zeugung gesetzt war. Aber der einzelne Mensch gehört durch seine Geburt entweder einer der hohen Kulturen an oder nur dem menschlichen Typus überhaupt. Eine dritte große Lebenseinheit gibt es für ihn nicht. Aber damit liegt sein Schicksal entweder im Rahmen der zoologischen oder der »Weltgeschichte«. Der »historische Mensch«, wie ich das Wort verstehe und wie es alle großen Historiker immer gemeint haben, ist der Mensch einer in Vollendung begriffenen Kultur. Vorher, nachher und außerhalb ist er geschichtslos. Dann sind die Schicksale des Volkes, zu dem er gehört, ebenso gleichgültig wie das Schicksal der Erde, wenn man es nicht im Bilde der Geologie, sondern der Astronomie betrachtet.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917-1922, S. 613 **).

„Das Leben hat kein »Ziel«. Die Menschheit hat kein »Ziel«. Das Dasein der Welt, in welcher wir auf unserm kleinen Gestirn eine kleine Episode abspinnen, ist etwas viel zu Erhabenes, als daß Erbärmlichkeiten wie »das Glück der meisten« Ziel und Zweck sein könnten. In der Zwecklosigkeit liegt die Größe des Schauspiels. So empfand es Goethe. Aber dieses Leben, das uns geschenkt ist, diese Wirklichkeit um uns, in die wir vom Schicksal gestellt sind, mit dem höchstmöglichen Gehalt erfüllen, so leben, daß wir vor uns selbst stolz sein dürfen, so handeln, daß von uns irgend etwas in dieser sich vollendenden Wirklichkeit fortlebt, das ist die Aufgabe.“ (Oswald Spengler, Preußentum und Sozialismus, 1919, S. 85 **).

Hat - laut Spengler - das Leben nun ein Ziel oder nicht?

Eines ist sicher: Spengler ging es in dieser Frage um seinen Protest „gegen zwei Annahmen, die alles historische Denken bis jetzt verdorben haben: gegen die Annahme eines Endziels der gesamten Menschheit und gegen die Leugnung von Endzielen überhaupt.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917-1922, S. 613 **). In diesem Zusammenhang lassen sich auch die nur zunächst widersprüchlich erscheinenden Antworten auf die Frage nach dem „Ziel des Lebens“ und auch die Antwort auf die Frage nach „der Menschheit“ richtig verstehen. Spengler könnte also trotzdem auch mit einer die Menschheit mit einschließenden Kulturtheorie einverstanden sein,
Bild
und eine solche ist die von Hubert Brune (**|**). Laut Brune verläuft „die Geschichte der Menschheit ... auf mindestens zwei Bahnen (siehe Abbildung), und das heißt: die Menschwerdung (die 3. Kultur) ist als Menscheitsgeschichte die Bahn (»M«), auf der die Menschheit ihr WORUM-ES-GEHT (die 1. Kultur als „Zentrum“) umkreist, während sie selbst von jeder Historienkultur auf einer zweiten Bahn (»H«), die wir Kulturgeschichte (die 5. Kultur) nennen, umkreist wird. Denn: Um die Natur (bzw. Gott, Naturtechnik o.ä.) dreht sich die Menschwerdung (Menschen-Kultur), die von der Historiographik (vertreten durch die Historienkulturen) umkreist wird - also müssen sich beide um die Natur (bzw. Gott o.ä.) drehen. Menschen müssen also mindestens zwei Bahnen oder Ebenen berücksichtigen - aber dabei ihre Eigendrehung und Neigung nicht vergessen -, wenn sie ihre eigene Entwicklung verstehen wollen, wobei die erste Bahn bedeutender ist als die von ihr abhängige zweite Bahn. Wahrscheinlich wird die erste Bahn die zweite Bahn überdauern, aber es ist auch möglich, daß beide gleichzeitig verschwinden werden (**). Falls ja, wird das dann mit oder ohne „Zivilisation“ geschehen?“ (Hubert Brune, Kulturbahnen, in: http://www.Hubert-Brune.de **).

Nun zu Steiner:

Ich weiß, daß Steiner mit Goethe sehr vertraut war, daß er Bücher zu bzw. über Goethe und Nietzsche geschrieben hat (Beispiele: Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften, 1882-1897; Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, mit besonderer Rücksicht auf Schiller, 1886; Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit, 1895; Goethes Weltanschauung, 1897; Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen „Faust“ und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie, 1918) und daß das „auf Goethe fußende organische Denken (»Goetheanismus«) ... eine der Grundlagen der Anthroposophie überhaupt“ (**) ist. Auch ist mir das Goetheanum bekannt. Nur habe ich mich mit Steiner offenbar nicht intensiv genug beschäftigt, um mich näher zu dem, was Sie über ihn sagen, äußern zu können. Vielleicht erzählen Sie mir einfach mehr über Steiner und bekommen im Gegenzug von mir noch mehr Wissenswertes über Spengler und Brune. **

 

NACH OBEN 79) Herr Schütze, 04.03.2011 (22:45, 22:47) ** (192-193)

192

Heimlicher Völkermord (Fortsetzung) **

Empfängnisverhütung, Abtreibung, Machtergreifung.

Empfängnisverhütung gibt es zwar - mit unterschiedlicher Wirksamkeit - seit einigen Jahrtausenden, aber nie ist die Vermeidung des Schwangerwerdens so leicht gewesen wie seit 1960 (Antybabypille: Zulassung am 23.06.1960; zuerst auf dem Markt am 18.08.1960). Millionen und Abermillionen eingeborener weißer Kinder, deren Empfängnis die Natur beabsichtigte, sind seitdem als direktes Ergebnis der Antibabypille nicht empfangen worden. Die Empfängnisverhütungspille war ursprünglich für verheiratete Frauen als Mittel zur Familienplanung erhältlich und wurde schon bald darauf als Waffe der „Frauenemanzipation“ gefeiert und in den westlichen weißen Nationen stark gefördert. Selbst wenn die Pille versagt, ist es seitdem leicht und in fast jeder westlichen Nation legal, unerwünschte Schwangerschaften abzubrechen. Als Folge von Gesetzen, die zur selben Zeit erlassen wurden, in der die Empfängnisverhütungspille weit verbreitet verfügbar gemacht wurde, sind im ganzen Westen weitere Millionen um Millionen ungeborener Kinder getötet worden, hauptsächlich, in riesigem Ausmaß, aus Bequemlichkeitsgründen statt aus medizinischer Notwendigkeit (einschließlich dessen, was man das Szenario »verlasse den Freund und töte das Kind« nennen könnte). Wie schon bei der Empfängnisverhütung wird auch die Abtreibung wiederum sowohl als Recht als auch als Mittel zur „Frauenemanzipation“ dargestellt; tatsächlich wird unterstellt, daß man frauenfeindlich sei, wenn man gegen die Abtreibung ist.

„In der Tat stellt die Populärkultur jene, die für das Leben sind, als böse oder unausgeglichen dar, während Leute, die für den Tod sind, als anständig, rational und sogar ziemlich heroisch dargestellt werden. Ist es nur ein Zufall, daß die beiden größten gesellschaftlichen Veränderungen, die sich auf die menschliche Fortpflanzung auswirken, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Folge hatten, daß zig Millionen westlicher Kinder nicht geboren wurden? Falls doch, dann gibt es hier einen weiteren Zufall.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Mit der De-facto-Straffreistellung des Schwangerschaftsabbruchs wurde ein einmaliges Sonderrecht für Frauen geschaffen. Obwohl nach unserer Verfassung auch das noch ungeborene Leben geschützt ist, ließ das Bundesverfassungsgericht bei diesem Tötungsdelikt eine Ausnahme vom Bestrafungsgrundsatz in Form der strafausschließenden vorhergehenden Beratung zu. Auch darüber hinaus bleibt durch weitgefaßte Indikationen ein Schwangerschaftsabbruch für die Frau so gut wie in jedem Falle straffrei. Schwangeren Frauen ist damit faktisch ein Tötungsrecht über ihre ungeborenen Kinder eingeräumt, ihre Befindlichkeit wurde über das Lebensrecht der Kinder gestellt. Dies wurde zugelassen, obwohl bei der schon seit langem zur Verfügung stehenden Vielzahl an Verhütungsmöglichkeiten von vorneherein »ungewollte« Schwangerschaften kaum noch vorkommen dürften! Die Väter müssen weder befragt, noch informiert werden - sie haben die Entscheidung der Mütter und deren Folgen schlicht hinzunehmen.“ (Georg Friedenberger, Feminisiertes Recht - feminisierte Justiz **).

„Sexismus ist doch, wenn ein Mann eine Frau ungebeten anlächelt, also erniedrigt, oder ihre fehlende Beischlafs-Zustimmung nicht erkannt hat (wie sich nach dem Ende der Beziehung irgendwann herausstellt), oder wenn er eine Bewerberin nicht einstellt. Richtig? Das entscheidet, wer die Macht hat. Und zumindest über das Leben eines ungeborenen Menschen hat die Frau die totale Macht .... Tatsächlich haben die Befürworter des pränatalen Mordes ihre Forderung immer gerechtfertigt mit dem Überleben der Frau. Sie haben den Fall, daß das Austragen eines Kindes das Überleben der Mutter unter Umständen gefährdet, zum Regelfall erhoben. Die Mutter habe folgenden Standpunkt einzunehmen: »Entweder überlebt er, der manngezeugte Mensch - oder ich überlebe als selbstbestimmte Frau, als Herrin über meinen Leib.« Das Töten gezeugten Lebens durch die Frau ist eine - nicht hinreichende, aber notwendige - Bedingung, um die Macht des Mannes zu brechen. Nicht grundlos bezeichnete daher Georg Friedenberger die freie Abtreibung als die Königsdisziplin des Radikalfeminismus. Für die Fälle, wo doch ein Kind zur Welt kommt, war es nötig, die Macht des Vaters zu brechen, d.h. ihm eigenmächtig das Kind zu entziehen und den Automatismus der Unterhaltspflicht in Gang zu setzen. Ein weiterer Schritt bestand darin, ihn jederzeit durch Anruf bei der Polizei aus der Wohnung werfen zu können. Ist er immer noch nicht völlig demoralisiert, so wird ihm im nachhinein Vergewaltigung vorgeworfen. Die Beweislastumkehr macht es möglich. Diese Schritte sind jetzt alle gesetzlich abgesichert. Das ist eine Grundlage, auf welcher der globale Androzid nach Solanas bzw. nach Gearhart vollzogen werden kann. Das ist die Schaffung einer fast rein weiblichen, also besseren Welt wenn nicht durch einen physischen Androzid, dann durch Parthenogenese oder selektive Abtreibung - oder sagen wir doch gleich: durch Eugenik. Eugenik in letzter Konsequenz! Männer werden für Leistungserbringung und Kampfeinsätze zwar auch dann noch benötigt, in geringer Stückzahl. Sie müssen dann nur gut unter Verschluß gehalten werden, so wie die Erreger von Pest und Milzbrand in den Labors für biologische Kriegsführung. .... Sind denn Männer bei Frauen so unbeliebt? Nein, bei Frauen nicht. Das Problem ist nur, daß Feministinnen (also Sexistinnen), die Männer nun wirklich nicht mögen, sich für Frauen halten, vor allem meinen, in deren Namen sprechen zu dürfen. Und Frauen sind leider ein bißchen wie Kinder, d.h. beeinflußbar. Viele Männer übrigens auch. Das macht es noch schlimmer. .... Die Männer müssen dazugebracht werden, freiwillig an ihrer Auslöschung mitzuwirken, so wie eine besiegte Nation. Sie müssen ein unauslöschliches Schuldgefühl eingepflanzt kriegen, eine tiefe Scham, eine noch tiefere Resignation. Sie müssen zu Taten veranlaßt werden - zu Amokläufen -, die ihnen selbst vor Augen führen, daß sie kein Überlebensrecht besitzen.“ (Thomas R. E. Lentze, Lenin - Hitler - Schwarzer, 24. September 2010, 18:13 **  **  **).

193

Es folgt der ganze Text von Georg Friedenberger:

„Weiten Teilen der Gesellschaft scheint jedoch nicht bewußt zu sein, wie sehr die tatsächliche Entrechtung der Männer insbesondere in die »westlichen Zivilisationen« bereits Einzug gehalten hat. Besonders den insoweit offensichtlich recht unbedarften Männern selbst scheint dies erst langsam aufzugehen. Viele von Ihnen sehen sich immer noch auf der stärkeren Seite und meinen Frauen beschützen zu müssen. Geht man die wesentlichen Sonderrechte und Bevorzugungen für Frauen nüchtern durch, so läßt sich konkretisieren:

Mit der De-facto-Straffreistellung des Schwangerschaftsabbruchs wurde ein einmaliges Sonderrecht für Frauen geschaffen. Obwohl nach unserer Verfassung auch das noch ungeborene Leben geschützt ist, ließ das Bundesverfassungsgericht bei diesem Tötungsdelikt eine Ausnahme vom Bestrafungsgrundsatz in Form der strafausschließenden vorhergehenden Beratung zu. Auch darüber hinaus bleibt durch weitgefaßte Indikationen ein Schwangerschaftsabbruch für die Frau so gut wie in jedem Falle straffrei. Schwangeren Frauen ist damit faktisch ein Tötungsrecht über ihre ungeborenen Kinder eingeräumt, ihre Befindlichkeit wurde über das Lebensrecht der Kinder gestellt. Dies wurde zugelassen, obwohl bei der schon seit langem zur Verfügung stehenden Vielzahl an Verhütungsmöglichkeiten von vorneherein »ungewollte« Schwangerschaften kaum noch vorkommen dürften! Die Väter müssen weder befragt, noch informiert werden - sie haben die Entscheidung der Mütter und deren Folgen schlicht hinzunehmen.

Das Ehescheidungsrecht von 1977 darf als beispielloses Ausbeutungsrecht bezeichnet werden. Mit seiner Hilfe wird es in aller Regel Frauen ermöglicht, ihre geschiedenen Männer nach Strich und Faden abzuzocken, solange und soweit diese nur entsprechend leistungsfähig sind. Geschiedene Frauen können Unterhalt nach Ehestandard fordern, selbst wenn sie die Zerrüttung selbst herbeigeführt und/oder nichts zu diesem Standard beigetragen haben. Erziehen sie auch nur ein Kind, so müssen sie bis zu dessen vollendetem 8. Lebensjahr nicht einmal Teilzeit arbeiten, Vollzeit erst nach dem 16. Lebensjahr. Dagegen wird von nicht privat (vom Ex-Ehemann) alimentierten alleinerziehenden Müttern (mit Sozialhilfe) - zu Recht- schon ab dem 3. Lebensjahr eine Teilzeitbeschäftigung erwartet. Dieses von Feministinnen durchgesetzte »Recht« ermöglicht es Frauen also, eine Ehe ohne weiteres zu verlassen und dann, auch ohne jede Gegenleistung, vom geschiedenen Mann dennoch auf nicht absehbare Zeit versorgt zu werden.

Solches »Recht« hat nicht mehr den an sich grundgesetzlich verbürgten Schutz der Familie zur Grundlage, vielmehr geht es hier ausschließlich um die Sicherung der Machtposition der Frau im familiären Bereich. Dabei geht Frauenwohl auch über Kindeswohl.

Der tatsächlichen »Frauenemanzipation« hingegen leistet dieses »Recht« einen Bärendienst, denn es fördert gerade die Frauen, die selbst kaum etwas gelernt haben und sich nur auf das Einkommen des (geschiedenen) Ehemannes verlassen. Berufstätige Frauen und wirklich eigenständige Frauen werden damit geradezu verhöhnt!

- Sexuelle Belästigung, Mißbrauch, Vergewaltigung in der Ehe: Die Straftatbestände sind so ausgelegt, daß bereits die bloße Anschuldigung meist auch zur Verurteilung führt. Der beschuldigte Mann hat also kaum eine Chance wirksamer Verteidung. Der strafrechtliche Grundsatz »Im Zweifel für den Angeklagten« ist hier weitgehend außer Kraft gesetzt. Derartige Strafregelungen ermöglichen der Frau in praktischer Konsequenz auch eine ständige Erpressungsmacht. Bekanntlich werden besonders in Scheidungsverfahren Vorwürfe etwa des Kindesmißbrauchs erhoben, um Sorgerecht und Unterhaltszahlungen zu erlangen.

- Obwohl innerhäusliche Gewalt erwiesenermaßen mindestens ebenso oft von Frauen wie von Männern ausgeht, richten sich insoweit alle bestehenden und beabsichtigten Gesetze ausschließlich gegen diesbezügliche Männergewalt. Frauengewalt bleibt ungesühnt und soll wohl auch ungesühnt bleiben!

- Im Sozialrecht können Frauen um Jahre früher in die Rente gehen, obwohl sie die wesentlich höhere Lebenserwartung (mit + 7 Jahren) haben und so viel länger aus den Rentenkassen versorgt werden müssen.

- Im wichtigen Berufsfeld des öffentlichen Dienstes dürfen Frauen bei Einstellungen und Beförderungen generell bevorzugt werden, auch wenn sie nicht gleich- oder höher qualifiziert sind denn ihre männlichen Mitbewerber. Es wird massiv versucht, solche Regelungen auch privaten Arbeitgebern aufzuzwingen.

- Wehr- und Ersatzdienst: Männer müssen dienen, Frauen dürfen es !

- Der geschlechtsspezifische Notwehrbegriff, wie er in vielen Staaten der USA »gehandhabt« wird, läßt Frauen, die ihre Partner ermordet haben, oft mit glatten Freisprüchen davonkommen. Wenn sie nur behaupten, von ihm mißhandelt worden zu sein, wird ihnen vielerorts »Notwehr« zugebilligt!

Dies dürfte wohl der vorläufige Höhepunkt feminisierter Jusitz sein: Frauen brauchen ihre Männer nicht zu verlassen, wenn sie sich (tatsächlich oder nicht) mißhandelt fühlen - sie dürfen sie auch töten! In Fällen, in denen Frau hauptsächlich an das Geld des Partners herankommen will, dürfte sich diese Lösung durchaus als die schnellere und praktischere erweisen ....

- Erste Anzeichen reiner Frauenjustiz zeigen sich inzwischen auch bei uns - NOVO berichtete darüber: Ansätze solcher Verfahrensweisen waren in den letzten »WEIMAR(-Böttcher)«-Prozessen erkennbar. In einem Augsburger Prozeß wäre eine Frau, die ihre drei (3) Kinder ermordet hatte (und dies auch gestand), beinahe freigesprochen worden - besonders auf Antrag der zuständigen Staatsanwältin. Begründet werden sollte dies mit dem Grundsatz »Im Zweifel für die Angeklagte«, weil Gutachter nicht eindeutig ihre Schuldfähigkeit bestätigen mochten. Wenn das »In dubio pro reo« so rigoros zu verstehen wäre, könnte kaum noch ein Mörder verurteilt werden. In den meisten dieser Verfahren werden psychiatrische Gutachten eingeholt - und streng genommen zeigt das Gericht schon mit dem Beschluß, ein solches Gutachten anzuordnen, daß irgendwelche Zweifel an der Schuldfähigkeit bestehen. Jedenfalls könnte der Gutachter gleich selbst das Urteil sprechen, wenn das Gericht keinen Ermessens- und Beurteilungs-Spielraum mehr hätte! Trotz psych. Gutachtens hat also das Gericht immer noch nach seiner eigenen Überzeugung zu entscheiden. Gutachten dienen dabei nur der (möglichen) Hilfestellung.

An dieser Stelle die Frage: Hätte wohl in gleicher Situation (also bei gleichlautenden Gutachten und gleichgelagerten Ausreden im übrigen) die Staatsanwältin auch dann auf Freispruch plädiert, wenn anstelle der Mutter der Vater auf der Anklagebank gesessen hätte?

Das »In dubio pro reo« wird also bei verschiedenen Straftatbeständen zuungunsten von Männern eingeengt oder ganz aufgehoben, stehen dagegen Frauen vor dem Richter, besteht eine Neigung zu uferloser Ausdehnung dieses Begriffes!

FAZIT:

Wenn das »Recht« sich weiterhin zu ungunsten der männlichen Menschheitshälfte entwickelt, ist der sagenumwobene »Amazonenstaat«, in dem Männer lediglich noch als ausgebeutete Arbeitskräfte und in begrenztem Umfang zur Fortpflanzung gebraucht wurden, im übrigen aber getötet werden durften, in der Tat bald nicht mehr nur Utopie: Schon heute ist die Zahl männlicher Arbeitssklaven, insbesondere nach Ehescheidungen, Legion. Und so „praktische Einrichtungen“ wie der geschlechtsspezifische Notwehrbegriff ermöglichen es bereits, einen unliebsam gewordenen Partner sogar zu beseitigen, ohne mit einschneidenden Folgen rechnen zu müssen!“ (Georg Friedenberger, Feminisiertes Recht - feminisierte Justiz).

 

NACH OBEN 80) Herr Schütze, 07.03.2011 (00:14, 00:16, 23:50, 23:58) ** ** (194-197)

194
Kulturtheorie und zwei Kulturtheorien im Vergleich **
Kulturtheorie von Oswald Spengler **
Kulturtheorie von Hubert Brune **

Kulturtheorie von Oswald Spengler **

Spenglers Hauptwerk - Der Untergang des Abendlandes - trägt den Untertitlel: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Titel und Untertitel verraten nicht nur, worum es Spengler zu tun war, sondern auch die ihm zur Seite stehenden Geistespaten:

Goethe und Nietzsche verdankte Spengler „so gut wie alles, wie er selbst sagte. (**). Spenglers Ansatz gehört zu den zyklischen Geschichtsvorstellungen, die davon ausgehen, daß die Geschichte nicht einfach nur linear verläuft, sondern auch zyklisch, sich also in einem ständigen Auf und Ab befindet. Weil besonders der westliche Kulturkreis, die abendländische Kultur, der Linearität gegenüber der Zyklizität höhere Priorität einräumt, gilt es, den Blick auf die Zyklizität zu richten: Völker und Kulturen entstehen, haben einen Höhepunkt und vergehen letztendlich wieder. So schließt sich immer wieder ein Kreis, in dem ständig dieselben Muster und Stufen durchschritten werden, obwohl dieser Kreis nicht zweidimensional, sondern dreidimensional ist: eine Spirale. Die Geschichte hat, so scheint es, keinen Anfang und kein Ende, sondern läuft ewig innerhalb dieser Kreisläufe weiter.
Die großen acht Kulturen (**) durchlaufen nach Spenglers Vorstellung bestimmte Stadien, die man in Kurzform durch Vorzeit (bis zur „Geburt“!), Aufstieg, Blütezeit und Verfall definieren könnte. Laut Spengler entsteht jede Kultur fast urplötzlich, ihr Auftauchen ist fast rein zufällig und kaum zu erklären (nicht nur deshalb muß - jedenfalls gemäß der Theorie von Hubert Brune - auch die „vorgeburtliche“ Zeit unbedingt berücksichtigt werden!). Im Sinne Spenglers erlebt jede Kultur nach ihrer Geburt ein Bewußtsein, das in der Zeit vor ihrer Geburt nicht existiert hatte. Am Ende steht der völlige Zerfall der Kultur, der oft nach außen hin lange nicht sichtbar ist, sich nach innen aber unaufhörlich fortsetzt. Wenn auch der Herbst der Kultur zu Ende ist, wird auch nach außen sichtbar, daß die Kultur vergreisen wird. Schließlich erstarrt die Kultur, nimmt ihre endgültige, versteinerte Gestalt an, die sie aus eigener Kraft nicht mehr verändern kann. Der Wiedereintritt in eine nahezu geschichtslose Zeit ist somit vollzogen, so Spengler, denn: was folgt, ist wieder das zoologische Auf und Ab des primitiven Zeitalters, mag es sich auch in noch so durchgeistigte religiöse, philosophische und vor allem politische Formen hüllen.

Jede der acht Kulturen wird geprägt von Raum („Landschaft“) und Zeit, in deren Verlauf ihr „Seelenbild“ und ihr „Ursymbol“ immer deutlicher erkennbar werden (jedenfalls für den „[Er-]Kenner“). So sind z.B. die antike Kultur und die abendländische Kultur gegensätzlich, was sich an den beiden Seelenbildern - „apollinisch“ (Antike) und „faustisch“ (Abendland) und den beiden Ursymbolen „Einzelkörper“ (Antike) und „Unendlicher Raum“ (Abendland) erkennen läßt. Wie ein Dogma gegenüber aller Erfahrung, gelten auch Seelenbild und Ursymbol allgemein als unbeweisbar, deshalb sei hier darauf hingewiesen, daß der Unterschied zwischen Antike und Abendland sogar am Beispiel „Parallelenaxiom“ deutlich werden kann: Euklid hat in seinen „Elementen“ (um 312 v. Chr.) die mathematische Entsprechung für das antike Beispiel gegeben und Gauß fast einen „platonischen Monat“ später (um 1800) die für das abendländische.

Folgende Ursymbole sind in Spenglers Hauptwerk vornehmlich thematisiert: „Weg“ (ägyptische Kultur), „Nirwana“ (indische Kultur), „Tao (auch als Weg) oder auch Naturlandschaft, Naturarchitektur“ (chinesische Kultur), „Einzelkörper“ (antike Kultur) „Welthöhle“ (magische [arabische] Kultur), „Unendlicher Raum“ (faustische [abendländische] Kultur). Diese Ausdrucksformen machen das Einzigartige einer jeden Kultur aus, das sie von jeder anderen immer unterscheiden wird. Alles, was überhaupt geworden ist, alles, was die Kultur im Laufe ihres „Lebens“ erzeugt hat, geht zurück auf das kulturspezifische Ursymbol und ist Ausdruck einer Kulturseele. Nach Leo Frobenius: „Paideuma“.

Spenglers Hauptwerk „war in der ersten Niederschrift vollendet, als der große Krieg ausbrach. Es ist bis zum Frühling 1917 noch einmal durchgearbeitet und in Einzelheiten ergänzt und verdeutlicht worden. Die außerordentlichen Verhältnisse haben sein Erscheinen weiterhin verzögert. .... Der Titel, seit 1912 feststehend, bezeichnet in strengster Wortbedeutung und im Hinblick auf den Untergang der Antike eine welthistorische Phase vom Umfang mehrerer Jahrhunderte ....“ (Ebd., [Vorwort zur Ausgabe des 1. Bandes], S. X **). Spengler fragt nach einer „Logik der Geschichte“ (ebd., S. 3 **). Er fragt sich, ob es eine „metaphysische Struktur der historischen Menschheit, die von den weithin sichtbaren, populären geistig-politischen Gebilden der Oberfläche wesentlich unabhängig ist“ (ebd., S. 3 **), ja „diese Wirklichkeit geringeren Ranges vielmehr erst hevorruft“ (ebd., S. 3 **).

„Der Untergang des Abendlandes, zunächst ein örtlich und zeitlich beschränktes Phänomen wie das ihm entsprechende des Untergangs der Antike, ist, wie man sieht, ein philosophisches Thema, das in seiner ganzen Schwere begriffen alle großen Fragen des Seins in sich schließt. Will man erfahren, in welcher Gestalt sich das Schicksal der abendländischen Kultur erfüllen wird, so muß man zuvor erkannt haben, was Kultur ist, in welchem Verhältnis sie zur sichtbaren Geschichte, zum Leben, zur Seele, zur Natur, zum Geiste steht, unter welchen Formen sie in Erscheinung tritt und inwiefern diese Formen ... Symbole und als solche zu deuten sind. Das Mittel, tote Formen zu erkennen, ist das mathematische Gesetz. Das Mittel, lebendige Formen zu verstehen, ist die Analogie. Auf diese Weise unterscheiden sich Polarität und Periodizität der Welt. Das Bewußtsein davon, daß die Zahl der weltgeschichtlichen Erscheinungsformen eine begrenzte ist, daß Zeitalter, Epochen, Lagen, Personen sich dem Typus nach wiederholen, war immer vorhanden.“ (Ebd., S. 4 **).

„Ich nenne dies dem heutigen Westeuropäer geläufige Schema (Altertum-Mittelalter-Neuzeit ist gemeint [Herr Schütze]), in dem die hohen Kulturen ihre Bahnen um uns als den vermeintlichen Mittelpunkt alles Weltgeschehens ziehen, das ptolemäische System der Geschichte und ich betrachte es als die kopernikanische Entdeckung im Bereich der Historie, daß in diesem Buche ein System an seine Stelle tritt, in dem Antike und Abendland neben Indien, Babylon, China, Ägypten, der arabischen und mexikanischen Kultur - Einzelwelten des Werdens, die im Gesamtbilde der Geschichte ebenso schwer wiegen, die an Großzügigkeit der seelischen Konzeption, an Gewalt des Aufstiegs die Antike vielfach übertreffen - eine in keiner Weise bevorzugte Stellung einnehmen.“ (Ebd., S. 24 **).

Spengler erteilte der damals und auch heute immer noch üblichen Periodisierung Altertum-Mittelalter-Neuzeit mit ihrer teleologischen Grundkonzeption sowie ihrer Vernachlässigung der nicht-westlichen Kulturen eine gehörige Absage. Kulturen sind überindividuelle Wesenheiten, die Spengler als „Organismen“ auffaßte; sie durchlaufen somit jeweils einen Zyklus - mit Schicksal!

„Diesem allem, den willkürlichen, engen, von außen gekommenen, von eigenen Wünschen diktierten, der Historie aufgezwungenen Formen, stelle ich die natürliche, die »kopernikanische« Gestalt des Weltgeschehens entgegen, die ihm in der Tiefe innewohnt und sich nur dem nicht voreingenommenen Blick offenbart.“ (Ebd., S. 34 **).

„Ich erinnere an Goethe. Was er die lebendige Natur genannt hat, ist genau das, was hier Weltgeschichte im weitesten Umfange, die Welt als Geschichte genannt wird.“ (Ebd., S. 35 **).

„Der Untergang des Abendlandes, so betrachtet, bedeutet nichts Geringeres als das Problem der Zivilisation. Eine der Grundfragen aller höheren Geschichte liegt hier vor. Was ist Zivilisation, als organisch-logische Folge, als Vollendung und Ausgang einer Kultur begriffen?  Denn jede Kultur hat ihre eigne Zivilisation.“ (Ebd., S. 43 **).

„Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur. Hier ist der Gipfel erreicht, von dem aus die letzten und schwersten Fragen der historischen Morphologie lösbar werden. Zivilisationen sind die äußersten und künstlichsten Zustände, deren eine höhere Art von Menschen fähig ist. Sie sind ein Abschluß; sie folgen dem Werden als das Gewordene, dem Leben als der Tod, der Entwicklung als die Starrheit, dem Lande und der seelischen Kindheit, wie sie Dorik und Gotik zeigen, als das geistige Greisentum und die steinerne, versteinernde Weltstadt. Sie sind ein Ende, unwiderruflich, aber sie sind mit innerster Notwendigkeit immer wieder erreicht worden.“ (Ebd., S. 43 **).

Spengler veranschlagt für jede Kultur einen Zeitraum von rund 1000 Jahren oder mehr - einen Toleranzwert von mehreren Jahrhunderten durchaus zulassend.

„Jede Kultur durchläuft die Altersstufen des einzelnen Menschen. Jede hat ihre Kindheit, ihre Jugend, ihre Männlichkeit und ihr Greisentum.“ (Ebd., S. 144 **).

„Jede Kultur, jede Frühzeit, jeder Aufstieg und Niedergang, jede ihrer innerlich notwendigen Stufen und Perioden hat eine bestimmte, immer gleiche, immer mit dem Nachdruck eines Symbols wiederkehrende Dauer.“ (Ebd., S. 148 **).

„Wie Blätter, Blüten, Zweige, Früchte in ihrer Gestalt, Tracht und Haltung ein Pflanzendasein zum Ausdruck bringen, so tun es die religiösen, gelehrten, politischen, wirtschaftlichen Bildungen im Dasein einer Kultur.“ (Ebd., S. 148 **).

„In diesem Sinne wiederholt nun auch mit tiefster Notwendigkeit jedes irgendwie bedeutende Einzeldasein alle Epochen der Kultur, welcher es angehört.“ (Ebd., S. 149 **)

„Als Goethe den Urfaust entwarf, war er Parzival. Als er den ersten Teil abschloß, war er Hamlet. Erst mit dem Zweiten Teil wurde er der Weltmann des 19. Jahrhunderts ....“ (Ebd., S. 149 **).

„Und Goethes zweiter Faust, Wagners Parsifal verraten im voraus, welche Gestalt unser Seelentum in den nächsten, den letzten schöpferischen Jahrhunderten annehmen wird.“ (Ebd., S. 149 **).

„Als Homologie der Organe bezeichnet die Biologie deren morphologische Gleichwertigkeit im Gegensatz zur Analogie, die sich auf die Gleichwertigkeit der Funktion bezieht. Goethe hat diesen bedeutenden und in der Folge so fruchtbaren Begriff konzipiert, dessen Verfolgung ihn zur Entdeckung des os intermaxillare beim Menschen führte; Owen hat ihm eine streng wissenschaftliche Fassung gegeben. Ich führe auch diesen Begriff in die historische Methode ein.“ (Ebd., S. 149 **).

„Homolog sind die Lunge der Landtiere und die Schwimmblase der Fische, analog - in bezug auf den Gebrauch - sind Lunge und Kiemen. (**). Hier äußert sich eine vertiefte, durch strengste Schulung des Blicks erworbene morphologische Begabung, die der heutigen Geschichtsforschung mit ihren oberflächlichen Vergleichen - zwischen Christus und Buddha, Archimedes und Galilei, Cäsar und Wallenstein, der deutschen und der hellenischen Kleinstaaterei - völlig fremd ist. Es wird im Verlauf dieses Buches immer deutlicher werden, welch ungeheure Perspektiven sich dem historischen Blick eröffnen, sobald jene strenge Methode auch innerhalb der Geschichtsbetrachtung verstanden und ausgebildet worden ist. Homologe Bildungen sind, um hier nur weniges zu nennen, die antike Plastik und die abendländische Instrumentalmusik, die Pyramiden der 4. Dynastie und die gotischen Dome, der indische Buddhismus und der römische Stoizismus (Buddhismus und Christentum sind nicht einmal analog), die Zeit der »kämpfenden Staaten« Chinas, der Hyksos und der Punischen Kriege, die des Perikles und der Ommaijaden, die Epochen des Rigveda, Plotins und Dantes. Homolog sind dionysische Strömung und Renaissance, analog dionysische Strömung und Reformation. Für uns - das hat Nietzsche richtig gefühlt - »resümiert Wagner die Modernität« (**). Folglich muß es für die antike Modernität etwas Entsprechendes geben: es ist die pergamenische Kunst. (Die Tafeln am Anfang geben einen vorläufigen Begriff von der Fruchtbarkeit dieses Aspekts **).“ (Ebd., S. 150 **).

Gemäß Spengler gibt es zwischen den Kulturen „Gleichzeitigkeiten“, weil das, was (in) einer Kultur passiert, auch (in) jeder anderen Kultur passiert ist oder noch passieren wird. Zwar sind für uns die zeitlichen Unterschiede zwischen ihnen im mathematischen bzw. chronologischen Sinne abzählbar, also zahlenmäßig unterscheidbar, doch kommt es beim Verstehen der Kultur(en)geschichte darauf gar nicht so sehr an, weil die Kulturen in homolog(isch)er und analog(isch)er Beziehung zueinander stehen.

„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“ (Ebd., S. 209 **).

Aufgrund der „Gleichzeitigkeit“ passiert in Kulturen quasi immer wieder das Gleiche, das nur dadurch verschiedenartig wirkt, da es jeweils auf das Ursymbol zurückgeht und darum Ausdruck einer bestimmten Kulturseele ist, die die einzigartige Prägung verleiht. Alle Erscheinungen innerhalb einer Kultur - z.B. jeder Stil in Architektur und Kunst, jede Philosophie oder Wissenschaft, jede Staatsform, jedes Stadtbild u.s.w. - sind für sie ganz einzigartig und neu, innerhalb der Menschheitsgeschichte aber nur Symbole für das Ewig-Gleiche.

Ein zentraler Punkt in Spenglers Terminologie liegt in der Unterscheidung, die er zwischen Kultur und Zivilisation anstellt (**|**|**|**). Hat eine Kultur ihre „Tag-und-Nacht-Gleiche“ überschritten, ist sie Zivilisation. Demnach ist der Eintritt der Kultur in ihre Zivilisation identisch mit dem Eintritt der Kultur in ihren „Herbst“ (**|**). Die Zivilisation ist gekennzeichnet z.B. durch die Künstlichkeit von Architektur und Kunst, das Anwachsen der großen Weltstädte und durch generelle Dekadenzerscheinungen, die mit dem breitflächigen Absterben des ursprünglichen Lebensgeistes der Kultur verbunden sind. Für Spengler steht die Kultur näher am Zenit und die Zivilisation näher am Nadir.

Spengler beschreibt z.B. das Individuum der Zivilisation als den innerlich erstorbenen Menschen der späten Städte, seien es Babylon und Alexandria oder Paris und Berlin, dessen ganze geistige Existenz sich auf das Kausalitätsprinzip gründet. Wissenschaft und Atheismus sind die großen Themen jeder beginnenden Zivilisation. Bedeutsam ist der Rationalismus, der Verstand, der alles überprüfen und nichts mehr glauben will. Die Kunst wird künstlich, die Architektur wird form- und maßlos. Die alten Formen der Blütezeit werden plötzlich als Zwang empfunden, die man durchbrechen muß. Was nun stattfindet sind nur mehr Moden, pure Abwechslung, die für Entwicklung gehalten wird. Alte Stile werden wiederbelebt und verschmolzen, aber es entsteht nichts großes Neues. Das letzte Ergebnis ist laut Spengler ein feststehender, unermüdlich kopierter Formenschatz. Je mehr sich die Zivilisation ihrem Nadir nähert, desto mehr nähert sich z.B. auch die Macht der Wissenschaft dem Ende, eingeleitet durch eine Stimmung des Skeptizismus. In ihm kommen einer Kultur zum ersten Mal wieder Zweifel an den Möglichkeiten und dem Wahrheitsgehalt der Wissenschaft. Es zeigt sich für Spengler, daß Wissenschaft ein spätes und vorübergehendes Schauspiel ist. Das Abendland erlebte nach Spengler den letzten Höhepunkt seiner Wissenschaften im 19. Jahrhundert. Spengler räumt allerdings ein, daß die abendländische Wissenschaft durchaus etwas besonderes sei, das es noch in keiner bisherigen Kultur gegeben habe. Dennoch sei auch sie nur eine vorübergehende Erscheinung. Spengler prophezeit, daß Wissenschaft und Technik nur solange aufrecht erhalten, weiterentwickelt und von Nutzen sein werden, solange es Menschen gibt, die ihre Funktionsweise verstehen. Nimmt die Zahl dieser Menschen allmählich ab - wie es die von ihm in Aussicht gestellte zunehmende Kinderlosigkeit der Zivilisationsmenschen zwangsläufig mit sich bringen wird - so wird auch die von ihnen aufrecht erhaltene Technik irgendwann verschwunden sein.

Für das Abendland haben gemäß Spengler die Riesenkämpfe mit Napoleon begonnen und im 1. Weltkrieg, der gerade zu Ende ging, als Der Untergang des Abendlandes erschien, ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden. Die Tatsache, daß das 19. Jahrhundert verglichen mit Spenglers Beschreibungen relativ wenige solcher vernichtenden Kriege hervorgebracht hat, erklärt Spengler, indem er auf die angestrengte Diplomatie und die stehenden, jederzeit bereiten Heere jenes Jahrhunderts verweist. Dies beweise, daß man ständig zum Krieg bereit gewesen sei und nur die Angst vor den Folgen ihn immer noch im letzten Moment verhindert habe. Noch im 20. Jahrhundert werde, so prophezeite Spengler damals, diese Entwicklung ihren endgültigen Höhepunkt finden und der Zeitpunkt kommen, an dem die Diplomatie irgendwann nicht mehr greifen wird. (Den 2. Weltkrieg hat der 1936 verstorbene Spengler nicht mehr erlebt! Eine Wiederbelebung erhielten seine Ideen erst in den 1990er Jahren durch Samuel P. Huntington. In den 1990er Jahren erlebte Spenglers Gedankengut eine Renaissance, als Huntington in seinem 1996 erschienen Werk - Der Kampf der Kulturen - Spenglers Vorstellung weitgehend autonomer Kulturkreise wieder aufgriff und in seinem Modell einer neuen Weltordnung verwendete.).

Kennzeichnend für den Untergang einer jeden Kultur ist laut Spengler weiterhin die Erscheinung der zweiten Religiosität, die mit der schrittweisen Abkehr von der rationalen Wissenschaft einhergeht. Je mehr also die Wissenschaft ihren Sinn für die Menschen verliert, desto mehr verfällt jene Kulturseele wieder einem ursprünglichen Glauben, wie sie ihn ganz zu Beginn hatte. Die zweite Religiosität ist der ersten sehr ähnlich, nur daß sie diesmal nicht zur Geburt führt, sondern in ihrem zügellosen Drang zur Wiedergeburt in den Synkretismus, in die von da an von der fremden Seite dominierten Pseudomorphose (**) und nicht selten zum Tod der betreffenden Kultur. Das Besondere an dieser zweiten Religiosität ist ihre Massenwirkung bzw. die Tatsache, daß sie von unten kommt. Die Massen beginnen wieder zu glauben, zu beten. Die zweite Religiosität manifestiert sich in der Form von zahlreichen Sekten und Kulten, die immer mehr Zulauf finden, und der Verbreitung von esoterischen Moden. Laut Spengler geht mit der zweiten Religiosität der Cäsarismus einher. Es ist die Vollendnung, der Ausgang und das Ende der Demokratie. Demokratie ist für Spengler eine bloße Theorie, die darüber hinwegtäuscht, daß es in ihr ein anderes Mittel gibt, das darüber entscheidet, wer wirklich die Macht hat - denn das Volk hat sie sicher nicht. Dieses Mittel ist das Geld. Geld als ein von Gütern völlig abgelöster Begriff ist ein weiteres Symptom einer niedergehenden Kulturseele. Jede Zivilisation ist eine Diktatur des Geldes, jenem Wert, dem sich jetzt alles unterwirft. Geld bedeutet für Spengler den entscheidenden und einzigen echten Machtfaktor in jeder Demokratie.

„Historische Pseudomorphosen nenne ich Fälle, in welchen eine fremde Kultur so mächtig über dem Lande liegt, daß eine junge, die hier zu Hause ist, nicht zu Atem kommt und nicht nur zu keiner Bildung reiner, eigener Ausdrucksformen, sondern nicht einmal zur vollen Entfaltung ihres Selbstbewußtseins gelangt.“ (Ebd., S. 784 **).

Auch eine junge Kultur kann so mächtig sein, daß sie eine alte dort, wo sie zu Hause ist, überlagert. Das Beispiel zwischen der (alten) apollinischen Kultur, auch kurz „Antike“ genannt, und der (jungen) magischen Kultur, auch „Persien/Arabien“ genannt, macht es deutlich:

„Solange die Antike sich seelisch aufrecht hielt, bestand die Pseudomorphose darin, daß alle östlichen Kirchen zu Kulten westlichen Stils wurden. Dies ist eine wesentliche Seite des Synkretismus. .... Mit dem Hinschwinden der apollinischen und dem Aufblühen der magischen Seele seit dem zweiten Jahrhundert kehrt sich das Verhältnis um. Das Verhängnis der Pseudomorphose bleibt, aber es sind jetzt Kulte des Westens, die zu einer neuen Kirche des Ostens werden. Aus der Summe von Einzelkulten entwickelt sich eine Gemeinschaft derer, welche an diese Gottheiten und Übungen glauben, und nach dem Vorgange des Persertums und Judentums entsteht ein neues Griechentum als magische Nation.“ (Ebd., S. 800-801 **).

Bevor sich das Verhältnis der Pseudomorphose umkehrt und die Kultur geschichtslos wird, befindet sich die Kultur in ihrer letzten Phase, d.h. ihrer letzten geschichtlichen Phase. Sie ist gekennzeichnet von den letzten großen Taten, den Taten der Cäsaristen, und heißt folglich Cäsarismus.

Cäsarismus bedeutet auch, daß hinter den Parteien, welche die Fassade der Selbstbestimmung des Volkes aufrechterhalten, die wahre Macht in immer privatere Kreise verlagert wird. Die Parteien selbst lösen sich langsam und zunächst unbemerkt in persönliche Gefolgschaften auf. Sie sind nur noch scheinbar Mittelpunkt der entscheidenden Aktionen, die nach unten die Illusion einer Selbstbestimmung des Volkes aufrechterhalten. Cäsarismus ist jene Regierungsart, die trotz aller staatsrechtlichen Formen in ihrem inneren Wesen wieder die Herrschaft eines Einzelnen oder einer Gruppe ist - die Macht in Händen haltend, während der Bevölkerung weiterhin Demokratie suggeriert wird. Alle gesellschaftlichen Institutionen sind - trotz ihrer außenwirksamen Beibehaltung - letztendlich ohne Sinn und Gewicht. Bedeutung hat nur die ganz persönliche Gewalt, welche der Cäsar oder an seiner Stelle irgend jemand durch seine Fähigkeiten ausübt. Der Cäsarismus beendet die Diktatur des Geldes und gleichzeitig die Demokratie.

Was uns bevorsteht, ist die typische Geschichte einer ausgereiften Zivilisation, in welcher einzelne Völker (und nicht selten auch immer mehr aus unterschiedlichen Kulturen) um die militärische Vorherrschaft ringen werden. Daß ausgerechnet in dieser Zeit die Vorstellungen von Weltfrieden und Völkerversöhnung aufkeimen, ist laut Spengler kein Widerspruch. Die Abkehr der großen Mehrheit vom Krieg impliziert ja auch die uneingestandene Bereitschaft, die Beute der anderen zu werden, die nicht auf das Mittel des Krieges verzichten wollen. So erklärt es sich, daß die großen Kulturen in ihrem Endstadium nicht selten zum Opfer von immer wechselnden Fremdherrschaften wurden.

Imperialismus ist nach Spengler reine Zivilisation. Der kultivierte Mensch richtet seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen. Doch es sind erstarrte Imperien, deren innere Kraft längst erloschen ist und die ihre Macht höchstens aus einer rein militärischen Überlegenheit ableiten. Im Inneren zerfallen sie langsam aber sicher, was sich am Verfall der Wissenschaften, der Rückkehr der Bevölkerung zu alten Mythen und Religionen, der Kinderlosigkeit und ähnlichen Symptomen offenbart. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kultur Opfer von anderen wird, Barbaren etwa oder jungen Völkern einer gerade erwachenden Kulturseele.

Und so schließt sich der Kreis. Eine aus dem Fast-Geschichtslosen urplötzlich geborene Kultur erfüllt sich, indem sie ihre eigenen Künste, Stile, Wissenschaften, Kriege, Persönlichkeiten u.s.w. hervorbringt, bis sich ihre Gestaltungskraft langsam erschöpft und schließlich erlöscht. Die Kultur erstarrt, ihre Formen hören auf, sich zu entwickeln und sie kehrt in den nahezu geschichtslosen Zustand zurück, aus dem sie einst erwachsen ist. Diesem Schicksal wird, so Spengler, auch die abendländische Kultur nicht entgehen können.

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Kulturtheorie von Hubert Brune **

Brune geht unter Vorbehalt von ähnlichen Voraussetzungen aus wie Spengler. Anders als bei Spengler sind bei Brune vor allem folgende Hauptaspekte:
Kulturen sind keine Monaden (wie bei Spengler), sondern grundsätzlich offen gegenüber anderen Kulturen (fast wie bei Toynbee).
Vorgeburtliche Phasen der Kulturphasen sind von großer Bedeutung (bei Spengler spielen sie nur eine untergeordnete Rolle).
Zivilisatorische Phasen der Kulturen sind auch als bereits „vergreiste“ Phasen noch nicht völlig starr (wie bei Spengler), sondern können noch im Zyklus bleiben - wenn auch nur schwach.
Die Geschichte der Menschen verläuft auf mindestens zwei Bahnen, d.h. als eine Geschichte i.w.S. (Menschenkultur) und als eine Geschichte i.e.S. (Historienkulturen, die bei Spengler „Hochkulturen“ heißen und als die einzigen geschichtlich relevanten Kulturformen gelten).
Neben diesen Hauptaspekten gibt es noch weniger bedeutsame Aspekte und fast zu vernachlässigende Nebenaspekte, mit denen die Unterschiede zwischen Brune und Spengler in puncto Kulturtheorie herausgeschält werden können.

Kultur ist auch in Brunes Theorie eine zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Raum gebundene kulturelle Gemeinschaftsform - alltagssprachlich auch Kulturkreis genannt -, wird aber großzügiger definiert als in Spenglers Theorie. Für Brune ist sogar die Natur auf gewisse Art eine „Kultur“: die „1. Kultur“ (**). Kulturelle Einschachtelungen sind zu berücksichtigen, um zu verstehen, daß Kulturen nichts anderes sind als abgeleitete „Modernen“ aus einer ursprünglichen Kultur:

Kulturmodell

„Die Natur (Universum, Galaxien u.s.w.) als 1. Kultur ermöglicht die 1. Moderne (»Höheres Leben«); das »Höhere Leben« als 2. Kultur ermöglicht die 2. Moderne (Menschwerdung oder: Menschen-Kultur); die Menschen-Kultur als 3. Kultur ermöglicht die 3. Moderne (Historisierung oder: Neanthropinen-Kultur); die Neanthropinen-Kultur als 4. Kultur ermöglicht die 4. Moderne (Historiographik oder: Historien-Kultur[en]); die Historien-Kultur(en) als 5. Kultur ermöglicht die 5. Moderne  (Historismus oder Modernismus der Historien-Kultur[en]).“ **

„Ermöglicht“! Ob die Menschen-Kultur oder die Neanthropinen-Kultur oder die Historien-Kultur(en) auch realisiert wurden und/oder werden, ist prinzipiell nicht wichtig; wir wissen aber, daß es hinsichtlich unseres hier gestellten Themas (Vergleich zweier Kulturtheorien) mindestens eine menschliche Kulturform geben muß, aber auch mehrere menschliche Kulturformen geben kann. Brunes Kulturtheorie stellt sogar drei menschliche Kulturformen in Aussicht, doch zur Verdeutlichung der Geschichte als Unterscheidungsmerkmal kommen nur zwei in Frage, denn die mittlere (Historisierung oder Neanthropinen-Kultur) steckt ja als Übergangsform sowohl in der älteren (Menschwerdung oder Menschen-Kultur) als auch in der jüngeren (Historiographie oder Historien-Kultur[en]). Bei dieser Unterscheidung berücksichtigt Brune also zwei menschliche kulturelle Phänomene:
(1.) „»Menschen-Kultur« (Evolution bzw. Geschichte der Menschheit) als ein bis heute doch ziemlich abstrakt gebliebener „Kulturkreis“, da die Kultur dieser einen Menschheit ja konkret kaum existiert.“ **
(2.) „»Historien-Kultur« als die aus bislang acht unterschiedlichen »Historien-Kulturen« bestehende »Historiographie-Kultur«, und das heißt: die »Moderne der Moderne der Menschen-Kultur« bzw. die »Historiographie-Kultur der Historisierung der Menschen-Kultur« oder aber sogar die »Zivilisation der Zivilisation der Menschen-Kultur«.“ **
Brune geht davon aus, daß die Kultur als Hyperonym bzw. Superordination die Zivilisation als deren Hyponym bzw. Subordination in sich birgt.

Man kann die Entwicklung der Menschheit evolutiv und/oder histori(ographi)sch beschreiben, aber sie blieb so lange nur evolutiv, so lange ihr die Schrift fehlte - also ist sie erst seit Beginn der Schrift zusätzlich auch historiographisch. Gemäß meiner Theorie ist die Schriftlichkeit - zusätzlich zu der ihr vorausgegangenen Seßhaftigkeit, der »Neolithischen Revolution«, den ersten Städten u.ä. - der Grund für die Notwendigkeit der Aufteilung einer Erscheinung in zwei Erscheinungen: »Menschen-Kultur« (Evolution bzw. Geschichte der Menschheit) und die in ihr enthaltene »Historiographie-Kultur« (»Historien-Kultur«) mit den unterschiedlichen »Historien-Kulturen«. Die Aufteilung in diese beiden menschlichen Kulturphänome ist auch aus folgendem Grund sehr sinnvoll: Die »Menschen-Kultur« hat bis heute keine wirkliche Einheit bzw. kein wirkliches Organisationssystem werden können, ihre einzelnen „Historien-Kulturen“ dagegen sehr wohl. Die „Menschen-Kultur“ ist diesbezüglich bis heute sehr blaß und abstrakt geblieben - ganz im Gegenteil zu ihren »Historien-Kulturen«.**

Zu 1.) Die „Menschen-Kultur“ umfaßt also die „Evolution bzw. die Geschichte der Menschheit“ (**), nämlich: die „Prähominisierung“, die „Hominisierung“ , die „Sapientisierung“ und die „Historisierung“ (siehe Abbildung [**|**]). „Mit ihrer »Moderne« als ihrer »Historisierung« beginnt auch ihre »Zivilisation«, obwohl »Moderne« und »Zivilisation« nicht genau dasselbe bedeuten.“ (**). In Brunes Kulturtheorie ist auch die Unterscheidung von „Neuzeit“, „Moderne“ und „Zivilisation“ bedeutsam (**). (Doch darauf werden wir später eingehen **).

Die Menschwerdung ist noch lange nicht beendet! Sie wird definitiv erst mit dem Tod des letzten Menschen beendet sein. Das letztmalige echte Gefühl der Zusammengehörigkeit der Menschen als eine Menschheit war vielleicht die „Mondlandung“ (1969). Aber Einrichtungen wie die UNO, die ein historienkulturelles - nämlich ein abendländisches (und innerhalb des Abendlandes ein angelsächsisches und also ein genuin sehr wikingerhaftes [Motto: »Nimm dir, was du haben willst!«], zu „individuelles“ und darum unbrauchbares) - Konstrukt ist, oder die WTO dienen lediglich der Minderheit (4%) einer Minderheit (20% **) aller Menschen (100%). UNO, WTO, Weltbank und IWF sind also eher Beispiele dafür, daß ein Zusammengehörigkeitsgefühl aller Menschen eben gerade nicht entstehen soll. Die echten Gefühle dafür müssen aus der kulturellen Seele selbst kommen.“ **

Unterschiede beachten!

Zu 2.) Die „Historien-Kultur“ bedeutet „die aus den 8 »Historien-Kulturen« (die je verschieden sind **) bestehende »Moderne der Menschen-Moderne« - und das heißt: »Moderne der Moderne der Menschen-Kultur« oder auch »Historiographie-Kultur der Historisierung der Menschen-Kultur« oder eben sogar »Zivilisation der Zivilisation der Menschen-Kultur«. »Historien-Kultur« bedeutet somit einerseits die Moderne der Moderne der Menschen-Kultur und andererseits die eigenartigen und sich unterschiedlich (gemäß Spenglers Theorie zu wenig und gemäß Toynbees Theorie zu viel) beeinflussenden Historien-Kulturen (in der Fachliteratur oft »Hochkulturen« oder auch einfach nur »Kulturen« genannt), für die gilt: je näher, desto mehr Berührungen, gegenseitiger Einfluß und also Beziehungen, aber auch entschiedene Abgrenzung voneinander ....“ (**). Wie schon eingangs gesagt: Kulturen sind bei Brune keine Monaden (wie bei Spengler), sondern grundsätzlich offen gegenüber anderen Kulturen (fast wie bei Toynbee).

„Erstes Datum“ einer Kultur ist gemäß Brunes Theorie nicht die „Geburt“, sondern die „Ur-Geburt“ einer Kultur: „die Zeit der Befruchtung oder - genauer gesagt - die Zeit der Schlüpfung. Spengler sah das anders, obwohl auch er im Hinblick auf Kulturen die Vorgeburtlichkeit berücksichtigte und von Schwangerschaft sprach. Er bezog sich aber mehr auf Kulturen zwischen Geburt und Tod.“ (**). So weichen Brunes Daten für den Beginn einer Kultur von Spenglers Angaben erheblich ab. „Spengler vermutete auch, daß beispielsweise Rußland im 18. Jahrhundert die Chance zur 9. Kultur (gemeint ist: »Historien-Kultur« [Herr Schütze]) verpaßt hätte: Fehlgeburt! Rußland hatte (noch) keinen Karl Martell und auch (noch) keinen Karl d. Gr..“ (**). Es ist ähnlich wie gemäß der Evolutionstheorie in der Natur: Versuch und Irrtum, Optimierung und Versagen; gelingt etwas, entwickelt es sich entsprechend der Möglichkeiten, und gelingt etwas nicht, ist es gleich wieder weg.

Unterschiede beachten!

Die von Spengler angegebenen Daten bezüglich des „Beginns“ abendländischer Kultur weichen von Brunes angegebenen Daten um Jahrhunderte ab, denn Brunes Daten beziehen sich auf die Zeit um die „Urgeburt“ herum und Spenglers Daten auf die Zeit um die „Geburt“ herum. Das Abendland hatte seine »›Ur‹-Geburt« bzw. »Schlüpfung« in der Zeit von 20 v.C. bis 150 n.C., zu jener Zeit also, als z.B. Kaiser Augustus herrschte, Hermann der Cherusker (Arminius) Rom besiegte, Jesus, Paulus und die Evangelisten lebten und wirkten.“ (**). Die „Uterus“-Zeit, die Brune auch die „vor-/urkulturelle“ Zeit nennt, dauerte auch für das Abendland viele Jahrhunderte. Begriffe wie „pränatal“, „perinatal“, „postnatal“, die in Brunes Kulturtheorie vorkommen, hat Spengler nie benutzt, aber er sprach von „Vorzeit“, und die ging für ihn mit einem wichtigen Datum zu Ende, das Brune eben die „Geburt“ der Kultur nennt. „Das Abendland hatte seine „perinatale“ Zeit zwischen 732, als Karl Martell die Araber besiegte, und 774, als Karl d. Gr. das Langobarden-Reich eroberte. Karls Kaiserkrönung (800) war bereits die Abendland-»Taufe«.“ (**). – Was mich an Brunes Kulturtheorie besonders fasziniert, ist die Berücksichtigung der Zeit, als eine Kultur sich noch im Uterus der „Mutterkultur“ aufhielt. So ist laut Brune z.B. für die „faustische“ Kultur („Abendland“ **) die „magische“ Kultur („Persien/Arabien“ **) die „Mutterkultur“ und die „apollinische“ Kultur („Antike“ **) die „Vaterkultur“. Zum Ausdruck kommt z.B. das „Mütterliche“ in uns vertrauen Begriffen wie dem „Christentum“, das sowohl gemäß Spenglers als auch gemäß Brunes Kulturtheorie in der „magischen“ Kultur seine Wurzeln hat.

Entwicklung

Die Einteilung der einzelnen Phasen einer Kultur orientiert sich in Brunes Theorie an natürlichen Kreisläufen. Die Einteilung in 12 Phasen ist sinnvoll, weil sie auf die Jahreszeiten und die Tageszeiten verteilbar sind. Die Phasen bezeichnet Brune gemäß seiner „Kultu(h)r“ (**) entweder (tageszeitlich) mit der Uhrzeit im 2-Stunden-Rhythmus (0-2 bis 22-24 [„Uhr“]) oder (jahreszeitlich) mit den Tierkreiszeichen (Steinbock bis Schütze). Die Kultur beginnt ihr „Leben“ also mit Beginn des „Tages“ um „0 Uhr“ bzw. mit Beginn des „Winters“ am „21./22. Dezember“. Der Kreislauf ist prinzipiell nie beendet, weil er ja eine Periodizität darstellt. Also beginnt er am Ende des „Kulturtages“ bzw. des „Kulturjahres“ von neuem, wenn das Schicksal dies zuläßt. Diese Zyklizität bezieht sich auf alle Kulturen. Gemäß Brunes „Fünf-Kulturen-Theorie“ (**|**), die er auch „Fünf-Modernen-Theorie“ oder einfach „5+X“ nennt, ereignet sich nichts wirklich „Neues“ - hierin stimmen Brune und Spengler überein -, denn alles ereignet sich prinzipiell schon in der „1. Kultur“ (**) - der Natur, dem Universum, dem Kosmos, dem Weltall. Daß trotzdem auch für die anderen vier Kulturen Entwicklung stattfindet, hat mit der Kultur-(Ur)symbolik zu tun, denn eigentlich passiert in den anderen vier Kulturen quasi immer wieder das Gleiche, das nur dadurch verschiedenartig wirkt, da es jeweils auf das Ursymbol zurückgeht und darum Ausdruck einer bestimmten Kulturseele ist, die die einzigartige Prägung verleiht. Brune akzeptiert die eben erwähnte Entwicklung nur als eine in einen Zyklus integrierte Entwicklung, also als Aspekt in einer Spirale; ansonsten hält er es auch diesbezüglich mit Spengler, der in Anlehnnung an Goethe formulierte:

„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“ (Oswald Spengler, a.a.O. **). **

Wenn wir Menschen dank Planck, Einstein, Heisenberg und Hahn in der Lage sind, die Kernspaltung oder gar die Kernfusion zu „betreiben“, so sagt das zwar etwas über unsere kultur-(ur)symbolischen Leistungen aus, aber ansonsten nur etwas darüber, was die Natur schon seit der Strahlungs-Ära (10 oder 20 Sekunden bis 100000 oder 1 Millionen Jahre nach dem sogenannten „Urknall“ **) „betreibt“. Wir können nichts tun, was nicht vor uns schon die „1. Kultur“ (**) getan hat. Ob wir sie „Natur“, „Universum“, „Kosmos“, „Weltall“ oder „Gott“ nennen: sie ist unabhängig von uns und allen anderen Lebewesen. (Vgl. Schichtenlehre **). Auch dann, wenn wir wie Hubert Brune die „4 (Grund-)Naturkräfte“ als „Natur-Seelenbild“ (hierfür könnten sich übrigens auch z.B. die „Symmetrie“ oder der „Symmetriebruch“ o.ä. eignen) und die „Elementarteilchen“ als „Natur-Ursymbol“ (hierfür könnten sich übrigens auch z.B. der „Raum“, die „Zeit“ o.ä. eignen) benennen können, wissen wir nicht, warum was geschieht.

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Niedergang
Für Brune ist eine „Kulturphase“ der Inbegriff einer wohltemperierten Abrundung durch geistig-politische Tätigkeiten in einer bestimmten Zeitspanne, oft ausgedrückt durch technische, künstlerische, ökonomisch-politische und geistig-metaphysische Richtungen. Sie kann nur 30-115 Jahre andauern, wie im Falle des Rokoko, oder gar 200-343 Jahre, wie im Falle der Karolingik (einschließlich Ottonik) . Eine Phase umfaßt im Mittel etwa 180 Jahre. (Wenn Sie auf die Abbildung rechts klicken, können Sie die für das Jahr 2000 ermittelte Position des Abendlandes in der „Jahreszeit-Uhrzeit-Beziehung“ sehen [22:02 „Uhr“ bzw. 1° f {„Schütze“}], ebenfalls in der Abbildung oben [**]: 241° [= 1° f {„Schütze“}]). Ein „Kulturquartal“ umfaßt 3 Phasen, das sind durchschnittlich 500-600 Jahre, tatsächlich aber manchmal auch nur 300-350 Jahre, wie im Falle der abendländischen Jugend (Renaissance, Barock und Rokoko). Kulturelle Quartale bezeichnet Brune häufig analog zu den 4 Jahreszeiten (**|**) mit „Winter“, „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“, zu den 4 Tageszeiten (grob gesehen) mit „Nacht“, „Morgen“, „Nachmittag“ „Abend“ oder zu den 4 lebendigen Entwicklungszeiten (grob gesehen) mit „uterin“ (auch: „pränatal“), „kindlich“, „jugendlich“, „erwachsen“.

„Ein Kulturquartal ist eine Jahreszeit in dem Sinne, daß an ihr erkennbar wird, was sie ist, wenn sie gewissermaßen innehält. Winter, Frühling, Sommer und Herbst sind wie unterirdisches Wachstum, zarte Blüten, Hochblüte und Verfall, wie die pflanzliche Welt immer wieder bezeugt, aber nicht nur sie: die 4 Jahreszeiten (**|**) sind wie uterines, kindliches, jugendliches und erwachsenes Leben, z.B. auch vergleichbar mit dem der Säugetiere. Das erwachsene Leben kann mehrere Quartale umfassen; in dem Falle teilen die Älteren (Elter[e]n) ihr Leben mit den Kindern, Enkelkindern oder gar Urenkelkindern. In Kulturen war und ist dies auch möglich: China, Indien und die magische Kultur existieren als Zivilisationen (Erwachsene) schon länger als das Abendland.“ **
Ein historienkultureller Umlauf bzw. ein Durchlauf durch die 12 Historienkulturphasen dauert rund 2150 Jahre: „ein Zwölftel der durch die Präzession bedingten Verschiebung des Frühlingspunktes im Tierkreis“ (**), die man auch „Platonisches Jahr“ nennt.

Zur Unterscheidung von „Neuzeit“, „Moderne“ und „Zivilisation“ in einer Kultur
K U L T U R   D E S   A B E N D L A N D E S   ( A L S   B E I S P I E L )
„Altzeit“„Neuzeit“„Nach-/Endzeit“
„Ur-/Vorkultur“„Frühkultur“„Hochkultur“„Spätkultur“„Nach-/Endkultur“
–20/150711/800711/8001416/15171416/15171770/18151770/18152130/23002130/2300....?....
„Ur-/Vorzeit“„Frühzeit“„Hochzeit“„Spätzeit“„Nach-/Endzeit“
„Spätantike“„Mittelalter“„Neuzeit“„Moderne“
„Neuzeit i.w.S.“
„Neuzeit i.e.S.“
„Moderne i.w.S.“
„Moderne i.e.S.“
„Zivilisation“ i.e.S.
„Zivilisation i.w.S.“
(Ur-/Vorzivilisation)(Frühzivilisation)(Hochzivilisation)
„Zivilisation i.w.S.“ (Fortsetzung)
(Hochzivilisation)(Spätzivilisation)(Nach-/Endzivilisation)

„So wie es die Tabelle zeigt, so möchte ich den Unterschied von »Neuzeit«, »Moderne« und »Zivilisation« verstanden wissen. Das »Ab«, der »Abbau« einer Kultur ist identisch mit »Neuzeit« und / oder »Moderne« (also entweder »Neuzeit i.e.S.« + »Moderne i.e.S.« oder »Neuzeit i.w.S.« = »Moderne i.w.S.«), aber nur bis zu einer bestimmten Zeit mit »Zivilisation«, denn zur »Zivilisation« zählt auch noch die »Nach-/Endzeit«. Was »Moderne« und »Zivilisation« angeht, so gibt es allerdings auch noch Definitionen, die über die in der Tabelle dargestellte in gewisser Hinsicht hinausgehen, und zwar dann, wenn man eine Kultur selbst (a) als Moderne bzw. Teil einer Moderne oder (b) als Zivilisation bzw. Teil einer Zivilisation betrachtet. Solange Moderne und Zivilisation sich zeitlich noch decken, macht es bezüglich der zeitlichen Abgrenzung noch keinen Unterschied, welche Begriffe verwendet werden - inhaltlich dagegen bleibt der Unterschied stets gewahrt. So kann z.B. die gesamte Zeit der Historienkulturen (der Historiographik als nur einer Historien-Kultur) als Moderne oder Zivilisation der Historisierung noch so lange gleichermaßen angesehen werden, wie sie noch zeitgleich bleiben. Da aber in der Regel die Zivilisation später als die Moderne endet und bezüglich unserer Zukunft niemand genau vorhersagen kann, ob und wie lange unsere Zivilisation länger dauern wird als unsere Moderne, sollte man beide auch diesbezüglich möglichst nicht synonym verwenden.“ **

Brune verwendet diesbezüglich meistens den Moderne-Begriff, wie z.B. auch die folgende Abbildung verdeutlicht:
Moderne
Moderne-VorverlegungModerne-Aufschub
Vorverlegung - AufschubModerne
* * *
Vorteilhaft an dem Kulturmodell von Hubert Brune sind besonders die bereits angesprochenen Hauptaspekte, die die Unterschiede zu Spenglers Kulturmodell verdeutlichen (**): Gemäß Brunes Theorie sind nämlich die einzelnen Kulturen (1.) keine Monaden oder „Inseln“ in einem riesigen „Ozean“, sondern nur relativ geschlossene und ansonsten gegenüber anderen Kulturen offene „Inseln“ in einem kleinen „See“ auf einer größeren „Insel“ in einem relativ kleinen „Binnenmeer“, (2.) keine urplötzlich aus dem Nichts hervorgende, sondern zu dieser Zeit „pränatal“ sich entwickelnde Gebilde, (3.) keine ebenso plötzlich wieder verschwindende, sondern von schwachen auf starke, von starken auf schwache Schwankungen wechselnde und zuletzt nur noch schwachen Schwankungen ausgesetzte Gebilde, (4.) keine nur auf einer „Bahn“, sondern auf mindestens zwei „Bahnen“ sich entwickelnde Gebilde u.s.w.. Dadurch läßt sich - nur z.B. - viel besser (als bei Spengler) verstehen, warum Mesopotamien/Sumer, Ägypten, Antike, Maya/Inka gegen Ende ihres „Lebens“ den Einflüssen fremder Kulturen erlegen sind und Indien, China, Morgenland „überleben“ konnten. (Was aus dem Abendland werden wird, wird die Zukunft zeigen.) China schaffte es durch zunehmende Abschottung zur richtigen Zeit; das Morgenland schaffte es durch Aggressivität, mit der es aufgewachsen war (man bedenke allein schon seine geographische und in dem Zusammenhang zeitliche Mittellage!) und die es auch und besonders in „zivilisatorischer“ Zeit noch begleitete und begleitet (was heute der Westen „Islamismus“ nennt, ist ... Islam, also: aggressives Morgenland ohne Trennung von Religion und Politik); Indien schaffte es mit Mühe durch eine Mischung aus beiden Taktiken.

Mehr zur Theorie von Hubert Brune =>

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Lieber Admin, die von Ihnen angesprochenen Antinomien sind mir alle bekannt - auch die Vorgeschichten, Geschichten und Nachgeschichten dazu -, ich hatte eher eine Information über Rudolf Steiner und dessen Anthroposophie erwartet, wie mein damaliger Text ja auch bezeugt (**|**). Vielleicht könnten Sie mir folgenden Satz erläutern: „Der volle Realitätsbezug ist erst hergestellt unter Berücksichtigung der geistig schaffenden personalen Mächte.“ (**). Wer sind - Ihrer Meinung oder Ihrem Glauben nach - diese „geistig schaffenden personalen Mächte“?

 

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