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Mond

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4-6Erstes LebenHomo erectus heidelbergensis18-20
6-8Tyrannosaurus RexProconsul16-18
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    Zum Inhalt

Fast sechseinhalb Jahrtausende Historienkulturen     

Zwei Arten von Zeitlichkeit haben ihre Geburtsstäte im Haus der bewohnten Uhr: die eine Art der Zeit läuft auf ein Ereignis zu, die andere Art der Zeit dient der ewigen Wiederkehr des Gleichen - im Kreis drehend!

Geschichte verläuft nicht nur linear, sondern auch zyklisch. Sie hat also auch Ähnlichkeit mit Kreisläufen oder Periodizitäten. Die Jahreszeiten und die Wiederkehr von Tag und Nacht sind kosmologisch bedingte Ereignisse. (Jahreszeiten). Und der „Faust“ des Abendlandes erfand kreisrunde Uhren, die nicht zufällig die halbierte Tageszeit anzeigen. (Mechanische Uhren). Von 0 bis 12 Uhr leben wir im winterlichen und frühjährlichen Auf, von 12 bis 24 Uhr im sommerlichen und herbstlichen Ab. (Vgl. Uhr-Konjunktuhr Konjunkturzyklus als Teil des Kulturzyklus).

Eine Kult-Uhr ist, wie auch der Tierkreis oder die Tages- und Jahreszeiten, gut geeignet, Zyklus und Linearität der Geschichte so miteinander zu verbinden, daß Kulturgeschichte als das erscheint, was sie ist: eine spiralförmige Kreisbewegung um eine lineare Punktbewegung.

Sowohl phänomenologisch als auch didaktisch bietet die Kultu(h)r den Vorteil, über Analogien eine Kultur besser verstehen zu lernen, indem man sie mit (mindestens) einer anderen Kultur oder aber ihre eigenen Phasen miteinander vergleicht - auch kosmologisch und biologisch. Mir geht es hier hauptsächlich um das Werden und den Vergleich zweier Kulturen. Das Abendland ist kulturell verwandt mit der elterlichen Antike. Das Abendland ist aber darum nicht die Fortsetzung der Antike. Eine Kultur hat ihr eigenes Wesen und Leben. Auch ein Mensch führt nicht das Leben eines anderen Menschen. Antike und Abendland sind zwei zu unterscheidende Kulturen. Eine Kultur ist wie ein Wesen der Lebenden und ein Leben der Wesentlichen.

Universum und Kulturen

Natürliche Kult-Uhr Universum und Natur Natürliche Kultur Natur und Kultur

Wenn Universum und Natur identisch sind und der Pantheismus - nach dem Idealisten und Romantiker Friedrich Schleiermacher (1768-1834) ist er die heimliche Religion der Deutschen - das Weltall oder die Natur zu Gott macht, dann dürfen auch Galaxien(haufen) und Kultur(kreise) sowie Sternsysteme (also auch Planetensysteme) und menschliche Techniksysteme (also auch menschliche Sozialökosysteme: Völker, Nationen) als Analogien angesehen werden. So gilt, daß die Natur als „1. Kultur“ (Primär-Kultur) bereits das Leben wie in einem „Uterus“ in sich trägt (Uterus), also immer auch schon Kultur beinhaltet und daß das sogenannte „höhere Leben“, zu dem Menschen gehören, wohl mindestens so selten ist wie ganz bestimmte Ereignisse und Zustände oder z.B. wie diejenigen Planetensysteme im Weltall, die Leben ermöglichen. Dazu gehören mindestens 4 Voraussetzungen:

Universum mit Hintergrundstrahlung

1) Universum (Alter, Zeit, Ort, Art), 2) Galaxie (mit mehreren Sternengenerationen), 3) Sonne (wichtig z.B. ist die Drehimpuls-Übertragung auf die Planeten) und 4) Jupiter als Planet der Spende und des Beschützens von Leben und großen Veränderungen, weil er z.B. Kometen und Asteroiden (Planetoiden) von der Erde fernhält, sie ihr aber hin und wieder doch schickt, um der Evolution auch durch Revolution (Meteoriten) auf die Sprünge zu helfen (Voraussetzungen). Die Natur macht nämlich sehr wohl Sprünge, wie seit Max Planck (1858-1947) auch die Naturwissenschaftler wissen (Max Planck (1858-1947)).


Jupiter Ohne Jupiter träfen „Tod“ bringende Meteoriten die Erde etwa alle 100 000 Jahre! Jupiter
Vgl. Beispiele von Massenaussterben Dank Jupiter treffen „Revolution“ bringende Meteoriten die Erde etwa alle 100 Mio. Jahre! Vgl. Beispiele von Massenaussterben
Jupiter Jupiter schützt die inneren Planeten Jupiter
1.) durch seine exakte Sonnen-Distanz und Anziehungskraft davor, daß die Sonne sie nicht an sich reißt,
2.) davor, daß Objekte von außerhalb des Sonnensystems (die Kometen) sie nicht zu häufig treffen,
3.) davor, daß Objekte aus dem Asteroidengürtel (die Planetoiden) sie nicht zu häufig treffen,
4.) vor Langeweile, weshalb er ihnen (etwa alle 100 Mio. Jahre) einen Meteoriten schickt.

 

Aus anthropozentrischer Sicht gehören zur Entwicklung bis zu den Historien-Kulturen ebenfalls mindestens vier Voraussetzungen: 1) Leben, 2) Höheres Leben, 3) Menschwerdung (Evolution der Menschen-Kultur), 4) Historisierung (Geschichtlichwerdung der Menschen-Kultur), und zwar bis zur Historiographik (Historien-Kulturen), die auch die Quintessenz in sich trägt. Bevor also mit der Schrift die Historien-Kulturen beginnen können, müssen vier Ebenen schon „historisiert“ sein: 1) Kultur, 2) Wirtschaft (Ökonomie bzw. Häuslichkeit, Hausverwaltung), 3) Technik (fast alle Produkte und Artefakte, besonders z.B. aus der „Industrie“, aber nicht nur), 4) Kunst (z.B. Produkte und Artefakte aus den Medien).

1) Unser Universum ist insofern Natur, als diese ihre 4 Einzelkräfte entwickelte und Inflation, Strahlung, unser expansives Weltall mit Galaxien (haufen) und Sternsystemen ermöglichte. Letztere sind zumeist Doppelsternsysteme, aber auch Sonnensysteme mit Planeten, die sogenannten Planetensysteme). Die Natur selbst bringt also die (Primär-) Kultur hervor, die man auch die allgemeine Vor-/Urkultur nennen kann - zu unterscheiden ist sie von der spezifischen Ur-/Vorkultur einer jeden Einzelkultur (wie z.B. der apollinischen Antike oder des faustischen Abendlandes). Jede anfängliche Kultur muß - wie Jupiter mit seiner exakten Sonnen-Distanz und enormen Anziehungskraft - auch über eine ganz bestimmte Natur-Distanz und eigenkulturelle Anziehungskraft verfügen. Die kleinsten Kulturformen sind übrigens vergleichbar mit kleinsten Planeten bzw. Planetoiden (Kleinplaneten).

2) Jede Galaxie (mit Vorgeschichte!) wäre demnach zu vergleichen mit einem Kulturkreis, einer Ökonische als einem kulturellen Haus des Seins, einer Häuslichkeit, kurzum: einer Wirtschaft (d.h. auch mit Wirt und Parasit!). Entscheidend ist, daß alles Kulturfremde abgwehrt werden kann, weshalb eine Distanz auch bereits vorher entwickelt sein muß (Siehe: 1)). Anderenfalls muß sich eine Kultur - wie Jupiter - als „Staubsauger“ bewähren und die Fremdlinge spurlos verschlingen. Auch die kleinste Kulturform sollte nach Möglichkeit einen Begleiter haben, der die Häuslichkeit angenehm macht. Der Mond, der unseren Planeten Erde begleitet, ist der Größe nach zu urteilen, für uns zu groß, weshalb sich die Vermutung aufdrängt, daß auch unsere Wirtschaft, die unsere Kultur begleitet, für uns zu groß sein könnte.

3) Die Sonne ist der Brüter und damit die Maschine, der Motor oder das Herz für Leben; im kulturellen Sinne steht sie für die Technik, also für fast alle Produkte bzw. Artefakte, z.B. für die Industrie-Produkte. Wenn ein Stern, wie unsere Sonne, den Drehimpuls zu 99% auf die Planeten übertragen hat, dann bietet er ihnen dadurch die Möglichkeit zu mehr „Eigenverantwortung“ oder „Selbständigkeit“ und gleichzeitig dem Leben eine Perspektive. Leben hätte sich auf einem sich kaum oder gar nicht bewegenden Trabanten wohl nicht entwickelt, weil es für Leben zu ungünstig ist, einer nur (zu) heißen Tagseite und einer nur (zu) kalten Nachtseite ausgesetzt zu sein. Und: wenn die Sonne nicht binnen kurzer Zeit (ca. 1 Mio. Jahre) einen fast zur Sonne, dann zum großen, auf ideale Distanz gehenden und relativ selbständigen Jupiter bekommen, sondern statt dessen ihr Material in die Unendlichkeit geblasen hätte, wäre unser Planetensystem mit der späteren Evolution nicht entstanden. Was die Sonne für die Planeten ist, ist die Technik für jede Lebewesen-Kultur, z.B. für die Menschen-Kultur, also auch für die Historien-Kulturen. Trotzdem muß wie jeder Planet auch jede Lebewesen-Kultur (bis hin zur kleinsten Kulturform) über eine ganz spezielle eigene Technik verfügen (können).

4) Jupiter ist in unserem Sonnensystem (Planetensystem) Kunst, Kunstwerk und Künstler gleichermaßen, denn er schickt dem Leben im angemessenen Zeitabstand seine als „Medien-Produkte“ aufzufassenden „Artefakte“ (Meteoriten), die für Revolutionen notwendig sind, während er das Leben in der Regel vor den Tod bringenden Objekten schützt, denn das Leben, das viel Zeit für Evolution braucht, hätte in den zu kurzen Zeitabständen niemals eine Chance. Die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel, denn hin und wieder braucht jede Evolution auch Revolution, jedes Leben einen Neunanfang, jede Langeweile eine kurzweilige Unterbrechung. Man vergesse auch nicht, daß ohne den Riesenplaneten Jupiter die anderen Planeten in der Frühzeit von der Sonne in den Weltraum geblasen worden wären, weshalb auch jede Kultur den folgenden Hinweis nicht vergessen sollte: Zurück ins Universum (kultursprachlich: Zurück zur Natur) bedeutet für ein innerhalb des Offenen abgeschlossenes System eine Entlassung in die Grenzenlosigkeit des Alls und darum auch: Untergang ins Nichts.

 

Natur und Kultur (und Librationspunkte)
Kultur, Wirtschaft, Kunst und Technik (und Librationspunkte)
Bestimmte Phänomene, wir nennen sie mal „Moderne Punkte“ (), befinden sich auf der Bahn einer Kultur (auch darum „Kulturkreis“ genannt) um die Natur an Orten relativer Stabilität oder auf der Natur-Kultur-Verbindungsgeraden an Orten relativer Stabilität. (Vgl. Punkte 1 bis 5). Die Phänomene an anderen Punkten sind durch die „Gravitation“ anderer Kulturformen aus der Bahn gezogen worden. Die Kunst mit ihren Richtungen kann man z.B. definieren als Phänomene an Orten relativer Stabilität, denn sie richten sich entweder nach der Kultur, die sich nach dem Stand der Technik richtet, oder der Wirtschaft, die sich nach dem Stand der Kultur richtet.
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