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Prägnant und möglichst knapp formulierte Gedanken

von

Friedrich (von) Schiller (1759-1805)

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„Mit der Liebe Flügel eilt die Zukunft // In die Arme der Vergangenheit, // Lange sucht der fliehende Saturnus // Seine Braut – die Ewigkeit.“
Friedrich Schiller, Phantasie an Laura, 1782

„Freude, schöner Götterfunken, // Tochter aus Elisium, // Wir betreten feuertrunken // Himmlische, dein Heiligthum.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Deine Zauber binden wieder, // was der Mode Schwerd getheilt; // Bettler werden Fürstenbrüder, // wo dein sanfter Flügel weilt.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Seid umschlungen, Millionen! // Diesen Kuß der ganzen Welt! // Brüder - über'm Sternenzelt // muß ein lieber Vater wohnen.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Ihr stürzt nieder, Millionen? // Ahndest du den Schöpfer, Welt? // Such ihn überm Sternenzelt, // über Sternen muß er wohnen. // Freude heißt die starke Feder // in der ewigen Natur. // Freude, Freude treibt die Räder // in der großen Weltenuhr. // Blumen lockt sie aus den Keimen, // Sonnen aus dem Firmament, // Sphären rollt sie in den Räumen, //
die des Sehers Rohr nicht kennt.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Göttern kann man nicht vergelten, // schön ists, ihnen gleich zu sein. // Gram und Armut soll sich melden, // mit den Frohen sich erfreun. // Groll und Rache sei vergessen, // unserm Todfeind sei verziehn, // Keine Thräne soll ihn pressen,
keine Reue nage ihn.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Unser Schuldbuch sei vernichtet! // ausgesöhnt die ganze Welt! // Brüder überm Sternenzelt // richtet Gott, wie wir gerichtet.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Freude sprudelt in Pokalen, // in der Traube goldnem Blut // trinken Sanftmut Kannibalen, // Die Verzweiflung Heldenmut -- // Brüder, fliegt von euren Sitzen, // wenn der volle Römer kraißt, // Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: // Dieses Glas dem guten Geist.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Auch die Toden sollen leben! // Brüder trinkt und stimmet ein, // Allen Sündern soll vergeben, // und die Hölle nicht mehr seyn.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.“
Friedrich Schiller, Ode an die Freude, 1785

„Das Ungewisse und Geheimnisvolle gibt den Vorstellungen der Menschen von der Zukunft nach dem Tode etwas Grauenvolles.“
Friedrich Schiller, Vom Erhabenen, 1793

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief, 1795

„Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige // dorten, du habest // Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
Friedrich Schiller, Der Spaziergang, 1796
(Übersetzung der von Herodot überlieferten Inschrift des Denkmals an den Thermopylen)

„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, // Und würd' er in Ketten geboren.“
Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens, 1797

„Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, // Vor dem freien Menschen erzittert nicht!“
Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens, 1797

„Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft; // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.“
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, II, 1, 1804

„Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.“
Friedrich Schiller, Demetrius / Fürst Sapieha, 1805

 

 

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- Literaturverzeichnis -