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Geschichte meines Webangebots

Zur befruchtenden Vorgeschichte der Vorgeburtsgeschichte meines Webangebots. - Seit 1989 hegte ich den Wunsch, eine elektronische Datenbank als Ort der Hinterlegung, Aufbewahrung, Konservierung meiner Gedanken zu nutzen und sie gleichzeitig der Öffentlichkeit so zur Verfügung zu stellen, wie es das 1969 entstandene Arpanet, ein Intranet, in einem regionalen Ausmaß getan hatte, bevor es 1989 begann, dies auch in einem globalen Ausmaß zu tun, also zum „Internet“ werden konnte und auch wurde (). Es kam zu dieser Zeit zu einer „Befruchtung“ jenes Wunsches durch die Idee seiner Umsetzung in die Realität. Wie genau ich was auf elektronische Weise zu konservieren gedachte, spielte zu dieser Zeit trotzdem noch keine Rolle. Das änderte sich erst 1993 mit der „Schlüpfung“ meines Webangebots, das sich „einnisten“ wollte.

M E I N   W E B A N G E B O T
„    W    i    n     t    e    r    “ „    F    r    ü    h    l    i    n    g    “ „     S     o     m     m     e     r     “ „     H     e     r     b     s     t     “
1993 bis 20.04.2001 20.04.2001 bis 2007/2008 2007/2008 bis 2010 2010 bis 05.01./08.03.2014
M E I N   K U L T U R K R E I S
„    W    i    n     t    e    r    “ „    F    r    ü    h    l    i    n    g    “ „     S     o     m     m     e     r     “ „     H     e     r     b     s     t     “
–20/ 150 bis 711/800  711/800 bis 1416/1517 1416/1517 bis 1770/1815 1770/1815 bis 2130/2300
M E I N   L E B E N
„    W    i    n     t    e    r    “ „    F    r    ü    h    l    i    n    g    “ „     S     o     m     m     e     r     “ „     H     e     r     b     s     t     “
VON DER SCHLÜPFUNG BIS ZUR GEBURT VON DER GEBURT BIS ZUR SCHULREIFE VON DER SCHULREIFE BIS ZUR EHEREIFE VON DER EHEREIFE BIS ZUR RENTENREIFE

Die Geschichte meines Webangebots ähnelt einer zyklisch sich vollziehenden Entwicklung. Sie läßt sich am besten erzählen als eine dem Zyklus folgende „Biographie“ eines ganz bestimmten Lebewesens. Das Analogon aus dem Tierreich müßte auf jeden Fall eines aus der Säugerklasse (Säugetiere, Mammalia, Theria), wahrscheinlich eines aus der Plazentaunterklasse (Höhere Säugetiere, Plazentatiere, Placentalia, Eutheria) sein; denn auch mein Webangebot hat Zeiten in einer „Gebärmutter“, einem „Uterus“, mit einem „Mutterkuchen“, einer „Plazenta“, verbracht. Allerdings befand sich diese „Gebärmutter“ in einem Gehirn.

Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots Zur Geschichte des Webangebots
Aus der „Einnistungszeit“ meines Webangebots:
Modelle für die Gedanken, die in das spätere Webangebot miteinflossen.
Aus der „Embryonalzeit“
meines Webangebots.
Aus der „Fötalzeit“
meines Webangebots.
„Geburt“
meines Webangebots.
Seit Beginn der „Rentenzeit“
meines Webangebots.

Alles, was in meinem Webangebot zu finden ist, hat immer auch zu tun mit dem aus seiner „vorgeburtlichen“ Zeit. Dies gilt besonders für das Hauptthema, also für alles, was mit Kulturen und Historienkulturen, also auch mit Geschichte zu tun hat. Es gilt aber auch für das Thema Natur, das in gewisser Hinsicht ebenfalls zum Hauptthema gehört, weil Natur und Kultur in Wirklichkeit nicht voneinander zu trennen sind. All dies ist bereits vorgedacht, vorgeschrieben und vorkonzipiert worden in der „vorgeburtlichen“ Zeit meines Webangebots, also in der Zeit von 1993 bis zum 20. April 2001. Der 20. April ist „nur“ der „Geburtstag“ meines Webangebots. Es hat also am 20. April 2001 „lediglich“ das „Milieu“ gewechselt. Fast jede Seite meines Webangebots beinhaltet immer noch die Grundgedanken aus der „vorgeburtlichen“ Zeit. Mit anderen Worten: Grundvoraussetzung für alle späteren Gedanken, Texte, Graphiken, Tabellen, Karten und Bilder in meinem Webangebot sind diejenigen aus seiner „vorgeburtlichen“ Zeit. Fast alles existierte zu dieser Zeit im Grundsatz bereits. Der mehr qualitative als quantitative Aufbau geschah sowohl in dieser Zeit zwischen der „Schlüpfung“ (1993) und der „Geburt“ (20.04.2001) als auch in der Zeit zwischen der „Geburt“ (20.04.2001) und der „Schulreife“ (2007/2008) meines Webangebots. Danach begann bereits der qualitative Abbau durch nur-noch-quantitativen Aufbau, also durch pure Zunahme, außergewöhnliche Ausdehnung. Das Webangebot war also spätestens 2007/2008 fertig, nämlich fertig aufgebaut, der größte Teil war schon vorher aufgebaut, vor allem war fast alles bereits vor der „Geburt“ (20.04.2001) meines Webangebots in Büchern und Notizblöcken schriftlich fixiert, konserviert, so daß ich vieles hätte nur abschreiben müssen, was ich aber nicht tat, doch trotzdem allen Grundgedanken treu blieb und auch treu bleiben werde, weil mir gar nichts anderes übrig bleibt, denn würde ich von den Grundgedanken abweichen, dann würde ich auch von meinem Webangebot abweichen, es quasi „töten“, was ich niemals tun werde. Seit 2007/2008 ist es nicht mehr möglich, meinem Webangebot noch mehr Qualität zu verleihen. Ich könnte ihm eine andere Qualität geben, ja, aber das wäre eben „töten“. Also kann ich den Kern mit seinen Grundgedanken als das Hauptthema nur unterstützen, indem ich dem Webangebot auf außergewöhnliche Weise mehr Quantität gebe, es auf außergewöhnliche Weise ausdehne, aber auch vor einer stets möglichen Überausdehnung schütze.

Der Intensivunterricht ist das einzige Thema, das bald nach der „Geburt“ meines Webangebots aufgegeben wurde, so als wäre es die „Plazenta“ meines Webangebots gewesen (). Es wurde schnell deutlich, das dieses Thema in dem neuen Milieu Internet eher hinderlich als hilfreich ist. Intensivunterricht sollte weiterhin auf persönliche Anwesenheit beschränkt bleiben.

2007 begann ich mit dem Posten in Webforen und Weblogs (), doch die exponentielle Zunahme dieses Postens begann erst 2010 (), noch sehr viel verstärkter 2014 () durch das Posten in dem Webforum „I Love Philosophy“ (), also sozusagen durch einen riesigen „ILP-Effekt“ (), sodaß ich gar nicht auf das Ende sehen möchte („wehe, wehe ...!“). Diese und ähnliche Beispiele stehen für die Tatsache, daß mein Webangebot zwar zunimmt, expandiert, und zwar mehr als je zuvor, aber inhaltlich, nämlich qualitativ, abnimmt, weil die vielen anderen, hauptsächlich durch das besagte Posten entstandenen Themen den „Schwerpunkt“ verlagern (). Ich deute mein Posten im Internet übrigens als den Ausdruck für den Expansionswillen aufgrund der Unmöglichkeit, das eigene Webangebot noch zu verbessern. Wenn „drinnen“ alles gesagt ist, muß „draußen“ geredet werden.

Mein Webangebot ist eine Enzyklopädie. Ist etwa auch nichts Enzyklopädisches mehr hinzufügbar? Nun, es ist allgemeiner, also auch thematisch umfangreicher als das Hauptthema. Doch das bedeutet nicht, daß es weniger ausgefüllt sein muß. Außerdem ist meine Enzyklopädie - d.i. mein Webangebot - ziemlich eng mit dem Hauptthema und allen anderen Themen verbunden. Und das darf und soll auch so bleiben. Das Problem, das wir hier besprechen, ist auch nicht die Hinzufügbarkeit. Es kann sogar immer alles hinzugefügt werden. Das Problem ist das Alter meines Webangebots. Ab einem bestimmten Alter ist es fertig, reif. Was ich beispielsweise die „Schulreife“ meines Webangebots nenne, ist nicht anderes als die Reife für den Schulungswettbewerb mit anderen Webangeboten. So gesehen ist also das Posten im Internet, also außerhalb des eigenen Intranets, ein geeignetes Mittel für den Schulungswettbewerb mit anderen Webangeboten. Nur sollte das Posten nicht übertrieben werden, zumal es ohnehin immer mehr zunimmt: „Schulreife“, „Ehereife“, „Rentenreife“ - das sind (in der genannten Reihenfolge) die drei Etappen zur jeweiligen Beschleunigung und Frequenzerhöhung, wenn es um die Außenpräsenz geht. Am Ende hat sich fast immer alles so weit ausgedehnt, daß es zum Kollaps kommt. Ein solcher Kollaps bedeutet, daß der Webanbieter sein Webangebot beendet, weil es ihm (oder er ihm?) zu „fremd“ und/oder zu lästig geworden ist.

Das Internet ist die „Rekapitulation-der-Moderne-innerhalb-der-Moderne“ (). Es ist Bestandteil der Spätmoderne und rekapituliert die bisherige Zeit der Moderne noch einmal im Zeitraffer bis zu dem Zeitpunkt, an dem es selbst zu Ende ist. Jene bisherige Zeit der Modene ist zunächst also die früh- und hochmoderne Zeit, sodann aber, weil dabei ja Zeit vergeht, auch die jeweils bereits zur Vergangenheit gewordene Zeit der Spätmoderne, so daß am Ende das Internet die gesamte Moderne (sprich: einschließlich sich selbst) rekapituliert haben wird. Ob das Internet schon „bei sich selbst angekommen“ ist, ist unwahrscheinlich, aber eben auch noch nicht eindeutig zu sagen; sicher ist aber, daß es die Rekapitulation der Frühmoderne bereits hinter sich hat, denn die Internetuser sind nicht mehr in einem „optimistischen Fieber“, sind nicht mehr tief in dem „naiven Glauben an den technischen Fortschritt“ und die seinetwegen verlockende „Freiheit“ verstrickt, nicht mehr „total berauscht“, sondern bereits ein bißchen „ernüchtert“. Spätestens dann, wenn das Internet „bei sich selbst angekommen“ sein wird, werden seine „User“ bemerkt haben, daß die „digitale Technik“ nur die konsequente Fortsetzung der „analogen Technik“ und also letztlich die Ersetzung der Menschen durch Maschinen bedeutet.

Vielleicht wird es den Menschen gar nicht möglich sein, das Ende der Moderne zu erleben, weil sie bis dahin zu 100% durch Maschinen ersetzt und infolgedessen ausgestorben sein werden (). Mein Webangebot würde sich bis dahin vielleicht „verselbständigt“ oder von Maschinen dazu veranlaßt worden sein, sich aufzulösen. Doch vielleicht werde ich zuvor schon die Veröffentlichung meines Webangebots beendet haben (ich habe es, wenn auch nur vorübergehend, schon einmal getan ). Sie ist eh nur ein kleiner Punkt im schier unendlich großen Digitaluniversum.

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