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- Wir sitzen in der Falle -
Die sogenannten „Menschenrechte“ beschleunigen den Untergang
- Solche „Menschenrechte“ vernichten alles Menschliche -

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Die sogenannten „Menschenrechte“ sind keine Rechte, sondern Rechtfertigungen für die Ausbeutung der Erde (**) und den Neokolonialismus (**). Sie sollen - als Euphemismus - die Menschen beruhigen und verheimlichen, daß sie der Hauptteil des Programms derjeneigen sind, die zu den größten politischen Verbrechern der Geschichte zählen. Die Menschenrechte bzw. der Fraternitarismus (**) ist der „Zivilglaube“ des Rechts-Sozialismus (**), der die Synthesis von Liberalismus (**) als Thesis und Links-Sozialismus (**) als Antithesis sein will bzw. soll. Seit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 (**) ist dabei jedoch eine andere Komponente des Rechts-Sozialismus - nämlich dessen „Ziviltheologie“: der Konservati(vi)smus (**) - unberücksichtigt geblieben, weshalb dieses falsche „Menschenrechte“-Projekt, das als „Ziviltheologie“ lieber den sowohl liberalistischen als auch links-sozialistischen Kosmopolitismus (**) bevorzugt, entweder schon bald scheitern oder aber den Untergang des Abendlandes (**) beschleunigen wird, und zwar auch trotz seiner Übereinstimmung mit der sowohl liberalistischen als auch rechts-sozialistischen „Zivilreligion“ namens Humanitarismus (**). Das „Menschenrechte“-Projekt hat also bis heute noch nicht seine richtige Form gefunden und ist deshalb abzulehnen. Und selbst dann, wenn es seine richtige Form gefunden haben wird, wird es gefährlich bleiben, weil es ein gegen das Abendland gerichtetes abendländisches (und also faustisches!) Nihilismus-Projekt ist. Früher (vormodern bzw. vorzivilisatorisch) war man Angehöriger eines Paares (also verheiratet!), einer Familie, einer Sippe, eines Stammes, eines Volkes , einer Nation, einer Glaubensgemeinschaft, einer Kultur. All dies - die riesengroße Mitte sozusagen - wird durch das Nihilismus-Projekt der Moderne bzw. Zivilisation zerstört. Die Formen, die es angeblich fördert, gibt es in der Praxis der Menschen gar nicht: „Menschheit“ und „Individuen“. Folglich zerstört es tatsächlich alles Menschliche. Das ist Nihilismus - das Projekt der Moderne bzw. Zivilisation jeder Kultur und in besonders starker Form der abendländischen Kultur, denn ihr Nihilismus ist faustisch!

 

NACH OBEN Recht auf Tradition !

Das Recht auf Tradition beinhaltet auch das Recht auf Abwehr jeder Überfremdung und steht auf derselben Stufe wie das Recht auf ethnische Homogenität, das Recht auf Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft, das Recht auf Heimat, das Recht auf Identität  und das Recht auf Territorialität. Diese Rechte sind dem auf Universalität abhebenden Egalitarismus (**) geradezu diametral entgegengesetzt, auch wenn z.B. das Wort „Homogenität“ zunächst einen anderen Eindruck vermitteln mag - „ethnische Homogenität“ bedeutet Homogenität (z.B. des Volkes, der Nation) innerhalb einer Nicht-Homogenität (der Menschheit) -, denn sie gehen von der Differenz, dem Unterschied, dem Ungleichen unter den Menschen so lange aus, wie es keine Menschheitsgesellschaft und keine politisch handlungsfähige Menschheitsregierung gibt. Und das dürfen sie. Doch die sogenannten „Menschenrechte“ von 1948 (**) gehen von genau dem Umgekehrten aus: sie gehen davon aus und argumentativ so vor, als gäbe es bereits eine Menschheitsgesellschaft und eine politisch handlungsfähige Menschheitsregierung (nämlich verkörpert durch die USA). Eine Menschheitsgesellschaft und eine politisch handlungsfähige Menschheitsregierung, die durch die USA verkörpert wird, sind jedoch Lug und Betrug.

Wir haben es also bei dieser „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 mit einer riesigen Mogelpackung zu tun, die höchst gefährlich ist, denn sie zertrümmert all das, was eben z.B. mit Tradition, ethnischer Homegnität, Identität, Heimat und Territorialität zu tun hat. Da sie eine rein abendländische Erfindung ist und das Abendland bereits schrumpft (**), während der Rest der Welt wächst (**), ist sie einer der Hauptbeiträge des Abendlandes zu seinem Suizid (vgl. Guillaume Faye, „Der Ethnozid der Europäer“; Siegfried Kohlhammer, „Das Ende Europas?“). Es ist vielleicht der letzte Beitrag des Abendlandes zur Zerstörung eines Teils oder sogar des ganzen Abendlandes, bevor diese Zerstörung den Nichtabendländern überlassen werden wird. Nichtabendländer haben keine oder zumindest eine völlig andere Auffassung von „Menschenrechten“. Wenn sie die Herren der Welt sein werden, dann werden sie die „Menschenrechte“, weil sie abendländische (westliche, speziell: us-amerikanische) sind, abschaffen oder zumindest so umformulieren, daß sie zu einer nichtabendländischen Kultur - z.B. der chinesischen (ostasiatischen) oder der indischen (südasiatischen) oder der morgenländischen (westasiatischen) - passen.

Ex-Kolonisierte sollen Ex-Kolonisierer kolonisieren, Ex-Sklaven sollen Ex-Sklavenhalter versklaven (**). Also ist doch längst jenes Wirklichkeit geworden, was Oswald Spengler (1880-1936) bereits wußte (**) und die auf die „weiße Weltrevolution“ (**) folgende „farbige Weltrevolution“ (**) nannte, dabei auch das mögliche Bündnis zwischen beiden ansprechend: „Wie, wenn sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen?  Das liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (**). Die Mächtigen der „Weißen“, besonders die in Europa und hier ganz besonders die in der EU (**), sind heute tatsächlich Verbündete der „Farbigen“, sie beschützen sie in altbekannter Manier des „Klassenkampfes“, um den „Rassenkampf“ zu tarnen (ebenfalls altbekannt), den sie gemeinsam gegen das Volk der „Weißen“ führen. ** **

Wer diese Tatsache nicht wahrnimmt, kann oder will ohnehin nichts wahrnehmen. Sie ist mittlerweile so deutlich wahrnehmbar, daß sehr böse Gründe haben muß, wer sie nicht wahrnehmen will. Was jedoch geschieht bei uns? Durch Verharmlosungen, Tabuisierungen, Verbote und Kriminalisierungen wird der Prozeß noch verstärkt und verschärft. Das Bündnis zwischen unseren Mächtigen aus Politik, Lobby, Medien und xenophilen „Revolutionären“ einserseits und den Einwanderer-„Revolutionären“ andererseits wird also intensiviert. Dabei wird das ohnmächtige weiße Volk wieder einmal geopfert - diesmal eben von jenem Machtbündnis aus weißen Mächtigen und farbigen Einwanderern (dies beschreibt übrigens die vorletzte Stufe, denn erst in der letzten Stufe werden auch die weißen Mächtigen, sofern zuvor nicht emigriert, Opfer der farbigen Einwanderer). Die weißen Verantwortlichen sollen sich später nicht damit herausreden dürfen (auch darum dieser Text), nichts davon gewußt zu haben. Wahrscheinlich werden sie diese Ausrede aber gar nicht nötig haben, weil sie, sofern sie überhaupt noch leben werden, wahrscheinlich sagen werden: Sie (die Weißen als der weiße ohnmächtige Demos) hätten ja selbst nicht mehr leben wollen, keine Nachkommen mehr gezeugt, also aussterben wollen. Das wird man wohl kaum abstreiten können, doch die politische Verantwortung dafür haben an erster Stelle (und mit weitem Abstand zur zweiten) stets die Mächtigen.

„Die mehrrassische Gesellschaft ist zugleich die Umkehrung und die Fortsetzung der kolonialen Gesellschaft ...“ (**), so Guillaume Faye (*1949) in einem 1988 veröffentlichten und von Pierre Krebs herausgegebenen Buch (**).  ==>
„Die Anhänger der Assimilierung der nach Europa Immigrierten (sowie die ihrer Integration durch das Getto-System einer plurikulturellen Gesellschaft) wollen genauso verfahren wie die messianischen Bekehrer der Indianer, die nivellierenden Jakobiner und vor allem die Kolonisatoren des 19. bzw. des beginnenden 20. Jahrhunderts. Mit dem Unterschied allerdings, daß sie jetzt uns durchkolonisieren wollen. Es ist ein bitterer und tragischer Widerspruch der Geschichte, daß das ex-kolonisierende Europa heute an erster Stelle der endgültig zu kolonisierenden Völker steht. Und höchste Ironie: die afro-asiatischen Immigranten, die Söhne also derjenigen, die der Kolonialismus damals zu ethnozidieren begann und deren Identität er zerstörte, werden heute dazu benutzt, Europa um den Rest seiner Identität zu bringen, sind heute die Werkzeuge unserer eigenen »Hyperverwestlichung«! Die mehrrassische Gesellschaft ist zugleich die Umkehrung und die Fortsetzung der kolonialen Gesellschaft; und die Vielrassigkeit ist eine Hypostase, eine Erscheinungsform des Kolonialismus. In beiden Fällen führt der Progressismus, das Fortschrittlertum, den Reigen, und wir können jetzt begreifen, daß der Kolonialismus lediglich das Kindesalter der Mehrrassen-Ideologie war. Im Unterbewußtsein der Progressisten und der Sozialdemokraten muß es doch irgendwo diese Wahnvorstellung — eine Mischung von Masochismus und Alterophobie (Abneigung gegen den Anderen) — geben: Die Südvölker zu kolonisieren, zu verwestlichen und zu entkulturieren reichte nicht aus, wir müssen sie jetzt zu uns kommen lassen, damit wir zusammen in einer riesigen kulturellen Orgie uns gegenseitig ent-identifizieren. Wir, die die Träger eurer Entkulturierung waren, rufen euch jetzt herbei, damit ihr uns und euch entpersönlicht!“  (**).
„Die Ideologie, die die Vielrassenheit heute befürwortet und steuert, ist keineswegs neu — trotz ihres Anspruchs, es zu sein. Das Lehrgebäude der französischen Republik orientiert sich ausdrücklich an dem »nationalen« Modell der zentralisierenden Monarchen, das auf der Zwangsangleichung der Volksgruppen und der Abschaffung ihrer Identitäten gründete. Die Kolonisierung der Volksgruppen durch den Zentralstaat, der überseeische Kolonialismus und die heutige Vielrassenheit bzw. Assimilation gehen in Frankreich wie von selbst ineinander über. Die gegenwärtige »multikulturalistische« Regierungsmacht setzt lediglich die Lehren ihrer Vorgänger fort. Paradoxerweise ist die französische Identität Opfer der französischen Ideologie ....“ (**).
„Daß die mehrrassische Gesellschaft die Gettos schafft und den Rassismus institutionalisiert, wird durch den Umstand bekräftigt, daß ab einem gewissen Prozentsatz von »Farbigen« diese ihre Rassenautonomie fordern. Innerhalb der britischen Arbeiterpartei haben die Neger die Bildung einer »schwarzen Sektion« der Labour Party (einer echten Partei in der Partei) gefordert und erzielt (Daily Mail, 15. April 1985). Nach dem belgischen Beispiel, das angesichts des Flamen-Wallonen-Konflikts sämtliche Institutionen zu doppeln gezwungen ist, machen wir uns allmählich eine Gesellschaft zurecht, in der alle Bereiche auf die verschiedenen Rassen und Ethnien zugeschnitten sind. Es erübrigt sich zu sagen, daß das Gemeinschaftsgefühl sowie die Begriffe des öffentlichen Wohls und Dienstes darunter leiden werden, daß als soziales Bindemittel nur noch die kaufmännisch-vertraglichen Beziehungen ökonomischer Interessen bestehen werden.“ (**).
„Die mehrrassische Gesellschaft schafft es, den gewöhnlichen Rassismus und die gesellschaftliche Zersetzung mit der absoluten Herrschaft des täglichen Kosmopolitismus zu überlagern, und läuft darauf hinaus, alle menschlichen Beziehungen, die nicht auf dem materiellen Interesse beruhen, abzuschaffen. Die mehrrassische Gesellschaft, deren Wachstum mit der Verstärkung der liberalkapitalistischen Gesellschaftsform, dem Aufschwung der neoliberalen Theorien und der allmählichen Verdrängung der politischen Mächte durch die techno-ökonomischen im Westen zusammenhängt, ist ebenfalls eine Folgeerscheinung der »Neuen Konsumgesellschaft«, die durch die Tribalisierung des Gesellschaftskörpers gekennzeichnet ist. Daraus ergibt sich, daß die einzigen »warmen« Gesellschaftsbeziehungen die privaten oder intra-ethnischen (intra-tribalen) Bindungen sein werden; was die Beziehungen und »Verbindungen«, die auf nationaler und makrosozialer Ebene erfolgen, anbelangt, sie werden immer kälter, anonym, technisch, merkantilisiert sein. Die mehrrassische Gesellschaft trägt also dazu bei, jenen pathologischen Zug der heutigen Bevölkerungen hervorzuheben und zu stärken: Zunahme der Vermassung und des anonymen Individualismus, Abstumpfung der bürgerlichen Bindungen und des gemeinschaftlichen Altruismus.“ (**).
„Wir müssen ... den gleichen Wunsch, den gleichen Willen, den beispielsweise Afrikaner oder Araber äußern, wenn sie sich einem eventuellen Eindringen der Europäer widersetzen und ihrer vererbten Identität treu bleiben. So wie es normal und legitim ist, daß der Araber, der afrikanische Neger, der Japaner sie selbst bleiben wollen, daß der Afrikaner zwangsläufig ein Schwarzer oder der Asiat ein Gelber ist, so ist es nämlich legitim, natürlich und notwendig, daß dem Europäer das Recht zuerkannt wird, die Vielrassenheit zu verwerfen und sich als Weißer zu behaupten. Diesen Standpunkt als rassistisch zu bezeichnen, ist eine empörende Zumutung. Die eigentlichen Rassisten sind vielmehr diejenigen, die in Europa an der Bildung einer mehrrassischen Gesellschaft arbeiten.“ (**).
„Wir müssen die Ansiedlung farbiger Völker in Europa ebenso bekämpfen, wie der Kolonialismus bekämpft werden mußte, dem dieselben farbigen Völker einst durch die Weißen unterzogen worden waren — und zwar im Namen des Antirassismus. Die Geschichte zeigt nämlich, daß die Gesellschaften, die sich auf die Mischung oder brutale Nebeneinandersetzung weit entfernter Bevölkerungen gründen, letzten Endes solche Gesellschaften werden, die vom Geist der Rassenfrage (wie einst bei der sozialen Frage) geplagt werden, deren unabwendbaren Hintergrund der Massenrassismus, der Alltagsrassismus bilden — wie die USA oder Brasilien es zur Genüge belegen. Die nord- und südamerikanischen Gesellschaften erbringen den Nachweis dafür, daß die Assimilierung der einzelnen Ethnien zu einem gemeinschaftlichen und kulturellen Ganzen mißlingt und daß nur das hierarchisierte Nebeneinander der Menschengruppen fortbesteht. Glaubt man im Ernst, daß unser gegenwärtiges soziokulturelles Modell, das nicht einmal bei Alteingesessenen konsensuell wirkt, äußerst verschiedene Bevölkerungen wird verbinden können?“  (**).
„Im Namen des Antirassismus müssen wir also die mehrrassische Gesellschaft und ihre Verfechter verurteilen. Im Namen des Antirassismus müssen wir all diejenigen anprangern, die die Existenz der Rassen und Identitäten beseitigen wollen und deren Feinde ebenso der Stammeuropäer wie der auf seine Ethnie stolze Afrikaner sind. Die Anhänger des mehrrassischen Kosmopolitismus zielen in Wirklichkeit darauf ab, eine höchst rassistisch geprägte soziale Organisation der Welt zu gründen: Sie wollen eine planetarische Zivilisation mit westlich-amerikanischer Kultur errichten, wo die Weißen die Mischlinge und die Farbigen beherrschen (da letztere es schwer haben werden, sich in das ja »weiße« westliche kulturelle Modell einzugliedern), wo jedes Land einen heterogenen melting pot darstellt, in dem eine verwestlichte Kaste herrschen wird. Es handelt sich genau um die weltweite Ausbreitung des rassistischen Modells der us-amerikanischen Gesellschaft. Teilen, um zu herrschen. Die Totalitarismen wollen auseinandergesprengte Gemeinschaften.“ (**).
„Aus Antirassismus, aus Achtung vor den Rassen und den Völkern ziehen wir diesem Modell das Modell einer heterogenen Welt homogener Völker (und nicht umgekehrt) vor, das allein die Achtung vor dem Anderen garantieren kann. Man wird in Europa den afrikanischen oder den arabischen Menschen achten, wenn sie nicht mehr dazu aufgefordert werden, sich zu integrieren und damit als spezifizierte Menschen zu »verschwinden« oder in ihre Gettos zu flüchten, wenn sie als Fremde mit eigenem Vaterland, und nicht als Parias in Assimilationsnöten betrachtet werden können.“ (**).
„Auf niedrigst biologischer Ebene erörtern heute erklärte Rassisten (im Privaten, denn das öffentliche Bekenntnis wird, wie früher im Falle der Homosexualität, bestraft) oder professionelle Antirassisten die Problematik um die Identität der Völker. Die Rassenfrage erlangt also heute den gleichen Status wie die soziale Frage und in mancher Hinsicht wie die sexuelle Frage vor einigen Jahrzehnten. Und — tragisches Verhängnis — je mehr man den Rassismus »tabuisiert« und gegen ihn Gesetze erläßt, desto mehr wird er zur hintergründigen Norm aller Debatten und alltäglichen Verhaltensweisen .... Der Rassismus, bösartige Endstufe der zugrunde gehenden Identitäten, wirft seinen Schatten auf jeden von uns.“ (**).
„Die Rassenfrage ist zum inneren Dämon der westlichen Welt nicht nur durch die Planetarisierung der Geschichte, die Abschaffung der Entfernungen oder die politischen Verfechter des Rassismus im 19. und 20. Jahrhundert geworden (in den angelsächsischen Ländern, in Deutschland und in Frankreich — dem Geburtsland des theoretischen Rassismus, wie Zeev Sternhell es nachgewiesen hat); die Rassenpsychose ist größtenteils der Sozialdemokratie anzulasten, die sich als »antirassistisch« bekennt, die aber historisch seit etwa hundert Jahren für den Kolonialismus, später für den unter dem Deckmantel der »Entkolonisierung« getarnten Neokolonialismus, schließlich für die Organisierung der Immigration und der mehrrassischen Gesellschaft in Europa anscheinend verantwortlich ist.“ (**).
„Das ist aber nicht alles: Ein weiterer Faktor wirkte bei der Ausbreitung der Rassenpsychose. Paradoxer- und logischerweise sind es die sogenannten antirassistischen Kreise und die militanten Humanisten, die mit ihrer obsessiven und pathologischen Anprangerung u.a. des »Faschismus« und des »Nazismus« dazu beigetragen haben, diese Lehren in Gesellschaften wieder attraktiv und präsent zu machen, wo sie nach dem Krieg eigentlich verschwunden waren. Wir stehen hier einer der denkbar schönsten Erscheinungen sozialer Heterotelie gegenüber.“ (**).
„Hitler bleibt am Leben, als Mythos, dank des Eifers seiner Widersacher, die seine Rückkehr phantasmagorisch immer wieder verkünden, obwohl er in den 1960er Jahren tatsächlich verschwunden war. Es vergeht kein Tag, ohne daß eine fragwürdige »historische« Veröffentlichung über nazistische Untaten, ein werbender Fernsehfilm über die Deportation, den »Holocaust«, den Widerstand usw. herauskommt. Die Faszination gegenüber dem Phänomen Faschismus-Rassismus-Nazismus wirkt sich auf die Medien aus, unter dem pädagogischen Vorwand, die Bevölkerungen dagegen immun zu machen, oft aber mit dem Hintergedanken, ein gutes finanzielles Geschäft zu machen, wie die skandalösen und zweifelhaften Affären um das »Tagebuch der Anne Frank« (eine Fälschung) oder um den Film »Holocaust« es zeigen. Eine Psychoanalyse dieser vierzig Jahre danach immer heftiger auftretenden obsessiven Syndrome würde bei den pädagogischen Anprangerern der Dreiheit Faschismus-Rassismus-Nazismus ein Phänomen der Anziehung-Abstoßung aufdecken, den ununterdrückbaren Wunsch, »darüber zu sprechen«, das Bedürfnis, eine Rassenpsychose und einen ausgeprägten Rassismus zwecks ihrer Erkennung (bei den anderen) sowie ihrer ständigen Verurteilung gleichzeitig zum Ausdruck zu bringen und zu verdecken. Intellektuelle wie Jean-Pierre Faye, Bernard-Henri Lévy, Albert Jacquard, André Taguieff, Simone Weil verbringen ihr Leben damit, imaginäre Hitleristen oder die Rückkehr Mussolinis hinter der kleinsten neopoujadistischen Bewegung (nach dem französischen Politiker Pierre Poujade, der die Unzufriedenheit der Bauern und Kleinhändler mit der Wirtschaftspolitik in den 1950er Jahren ausnützte und eine politische Partei gründete) aufzustöbern, und sind eigentlich für die Verbreitung dieses »arischen Mythos« verantwortlich, für die ideologische »Verrassung« unserer Gesellschaft und für die Aufrechterhaltung von Hitlers Schatten in der Vorstellungswelt der heutigen Europäer.“ (**).
„Ein solches Syndrom ist mit dem vergleichbar, was für den Sex in den christlichen Kreisen vor nicht allzu langer Zeit galt. Die »antimasturbatorischen Pfaffen« unserer Bildungsanstalten, die Schirmherrinnen, die imaginäre Orgien anprangerten, oder die Familienväter als Homosexuellenaufstöberer (-fahnder, -riecher) waren von den imaginären Vorfällen, die sie verurteilten, stark angezogen und sorgten vor allem dafür, daß sie bei anderen faszinierend und verlockend wirkten. Der von dem Sex oder der Rasse, dem Antisemitismus oder der Päderastie Besessene verbreitet, indem er sein Psychodrama von Verdächtigungen und Tabus schafft, seine Besessenheit und seine Begierden und ermöglicht somit das Auftauchen einer Erscheinung, die er anscheinend verurteilt. In diesem Zusammenhang ist die unglaubliche Werbungskampagne zugunsten der mehrrassischen Gesellschaft zu erwähnen, die 1985 in Frankreich mit der Unterstützung der Regierung, der Vereinigung »SOS-Racisme« und z.T. der Presse gestartet wurde. Das subtile Ziel dieser Kampagne war zugleich, die französische Identität zu entwerten (»Frankreich ist wie ein Mofa, es läuft mit Kraftstoffgemisch«), ethnische (namentlich antiarabische) Spannungen hervorzurufen und die mehrrassische Gesellschaft als eine Tatsache hinzustellen. Die Jugend war moralisch verpflichtet, ein (mehrere hunderttausendmal verkauftes) antirassistisches Abzeichen zu tragen; wer es ablehnte, wurde ausdrücklich beschuldigt. Das überzeugendste Ergebnis dieser Kampagne war es, die Bevölkerung bezüglich der Rassenfrage, die somit offiziell erstmals seit 1945 ans Tageslicht kam, gespalten zu haben und die Zahl der Befürworter einer brutalen Abschiebung der Farbigen erheblich zu steigern .... Wir können sogar die Ansicht vertreten, daß seit 1985 Frankreich das erste Land Europas ist, wo die Rassenfrage offen und ausdrücklich gestellt ist, wo die Identitätsfrage eine ethnische und biologische Formulierung erfährt und wo der Rassismus zu einer gewöhnlichen Denkungsart wurde, übrigens sowohl bei den Farbigen wie auch bei den anderen.“ (**).
„Eine faszinierende Atmosphäre der »Tabuisierung« des Phänomens vornehmlich bei den jungen Generationen zu schaffen, war nämlich eines der wichtigsten soziologischen Ergebnisse, die B.-H. Lévy, A. Taguieff und Genossen (übrigens in der Folge von Hannah Arendt) mit ihrer Ankündigung von der Rückkehr des »Ausschwitz-Geistes« erzielten. Das »Hitler-kenn-ich-nicht« hätte gegen eine Wiedergeburt rassistischer oder faschistischer Lehren dadurch immunisieren können, daß sie in Vergessenheit oder in der Fadheit der Nostalgie untergegangen wären; statt dessen hat die ständige Warnung vor einer unmittelbar bevorstehenden »Wiedergeburt der widerlichen Bestie« — sachlich betrachtet — wieder neonazistische Sekten ins Leben gerufen. Auch die stupide Litanei über das Thema »Es gibt keine Rasse« hat selbstverständlich eine rassistische Gegenoffensive gefördert. Die Warnung vor dem »großen-blonden-arischen-Nazi-Rassisten« ließ eine pathologische Faszination für diesen Mythos aufkommen, den man auszutreiben vorgab. Die Schriften eines Bernard-Henri Lévy zeugen von einer verdächtigen Faszination für die arische Thematik sowie von einem impliziten Protest gegen die Barbarität all dessen, was aus einer »reinen« europäischen Kultur hervorgehen würde.“ (**).
„Die unzähligen ermahnenden Reden über den Rassismus, den Faschismus, den Nazismus; die ständige Suggerierung der angeblichen Wiedergeburt eines Massenantisemitismus; die immer wiederkehrende stupide Assoziierung des blonden, gewalttätigen, rassistischen, rechtsradikalen Ariers mit seinem in der Gestalt eines Juden oder eines Südländers dargestellten Opfers tragen dazu bei, im öffentlichen Geist eine Art »negativen arischen Mythos« zu pflegen und zu entfalten, der sich aber genauso wie der »positive arische Mythos« auswirkt.“ (**).
„Eine Parallele kann diesbezüglich gezogen werden: So wie die westlichen und die »Volksdemokratien« bestrebt sind, sich zu legitimieren, ihre großartigen Pleiten in den Schatten zu stellen und das Blut, das ihnen seit 1945 an den Händen klebt, zu waschen (indem sie den »faschistischen Totalitarismus« als phantasmagorischen Feind anzeigen), so findet unsere Gesellschaft kein Ende, ihren Sieg über Hitler und Mussolini zu feiern, und zwar um die gegenwärtigen Fragen zu verdecken, die sie konkret nicht lösen kann: »Der Schoß der widerlichen Bestie ist immer noch fruchtbar«, so lautet — gemäß Brechts berühmter Formel — der gründende und legitimierende Mythos einer Gesellschaft, die sich selbst nur noch damit rechtfertigen kann, daß sie sich als Bollwerk gegen einen latenten, jederzeit erstehbaren, nie besiegten Faschismus-Rassismus-Nazismus aufstellt.“ (**).
„Der Mythos des latenten Faschismus schließt die Vorstellung in sich, daß die europäische — insbesondere aber die französische und die deutsche — Kultur vom Wesen her schuldig sei, solche »Teufel« hervorzubringen (für die Autoren B.-H. Lévy und André Glucksmann ist ein identitäres und autonomes Europa barbarisch), und daß sie demnach unter Aufsicht bleiben und — durch den Kosmopolitismus — ihre kulturelle und ethnische Identität verlieren müsse. (Diesen Standpunkt vertritt ebenfalls die Kirche, die aus Moralität die Adoption außereuropäischer Kinder befürwortet oder die Rassenkreuzung ermutigt.) Dieser Mythos ermöglicht aber auch, die Schandtaten zu banalisieren und in den Schatten zu stellen, welche die westlichen, aber auch die kommunistischen Staaten seit Dresden und Hiroshima immer wieder begangen haben: abgeschobene oder niedergemetzelte Bevölkerungen nach dem Krieg in Europa, Bürgschaft für die willkürlichen Annexionen der Sowjetunion, das sowjetische System der Gulags, unzählige Kriegsverbrechen durch die westlichen und die kommunistischen Staaten bei sämtlichen Konflikten, die seit 1950 die Welt erschüttert haben usw.. Kurzum, die seit dem Krieg einbalsamierte, sorgfältig gepflegte Leiche Hitlers kommt dieser riesigen ideologisch-politischen Bewegung, die als »egalitär, humanitaristisch und demokratistisch« zu bezeichnen ist, zugute. Sie umfaßt von den Kommunisten bis hin zu den Liberalen alle Mitwirkenden der sogenannten antifaschistischen »Front«, alle Erben des Judäo-Christentums, dessen Hände - wenn auch trocken - ebenfalls mit Blut befleckt sind. Hitlers Leiche dient dazu, den impliziten Totalitarismus dieser Bewegung zu legitimieren, die Tragweite ihrer Untaten zu bagatellisieren. Die letzten wären die von Israel im Libanon begangenen Kriegsverbrechen und Völkermordversuche, die wir aber entschuldigen müssen, weil sie die Tat der »Auschwitz-Überlebenden« sind.“ (**).
„Paradoxerweise sind es also die »Anprangerer« des Nazismus, die für dessen Fortbestand sorgten, ihn sogar in Form des Mythos verstärkten — und damit dem schaurigen Martin Bormann a posteriori Recht gaben .... Die pädagomanische Wut, den Rassismus und den Antisemitismus selbst und vor allem dort, wo sie — glücklicherweise — nicht anzutreffen sind, zu verurteilen und zu verfolgen, kristallisiert endgültig deren Vorstellung im Volksbewußtsein. Manche Leute, die bislang zwischen einem Juden und einem Nicht-Juden keinen Unterschied (jedenfalls keinen größeren als zwischen einem Katholiken und einem Evangelischen, einem Bretonen und einem Antilleneinwohner) machten, erfuhren durch die Lehrer der Antisemitismusbekämpfung, daß der Jude möglicherweise kein Bürger wie jeder andere ist, die Judenheit keine Eigenheit wie jede andere darstellt und der Antisemitismus eine »besondere« (gesteigerte) Erscheinungsform des Rassismus ist. Otto Straßer und Edouard Drumont hätten sich nichts Besseres erhoffen können. Die seit Beginn der 1970er Jahre gestarteten obsessiven Feldzüge gegen den Rassismus und den Antisemitismus führten dazu, den Juden anzuzeigen und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu »verrassen«.“ (**).
„Was die neonazistischen Sekten nicht schafften, wurde von den »anti-rassistischen« Kreisen und den Sektierern der Menschenrechte vollbracht. Es war zwar nicht ihre Absicht — das muß man ihnen lassen. Sie waren eher dumm (bzw. michelig; HB) als pervers. Im Bereich der politischen Propaganda ist die Dummheit aber unverzeihbar, weil sie zu den schlimmsten und unerwartetsten Ergebnissen führen kann. Diese Ergebnisse sind heute offensichtlich: der Antisemitismus greift — nicht nur in Frankreich — wieder um sich, und zwar um so schneller, als er die verdächtige Saftigkeit der verbotenen Frucht bekommt. Was den gewöhnlichen Rassismus anbelangt, erübrigt es sich sogar, auf seine Ausprägung hinzuweisen ....“ (**).
„Über die Verblendung hinaus ist es dennoch möglich, bei den Professionellen des Antirassismus manche unklare Appetenzen zu entdecken. Die zahlreichen Schnitzer eines Albert Jacquard (**) über die »blonden Arier« und die »Immigranten, die wie Hunde reagieren«, die hitleromanischen Phantasmen eines Bernard-Henry Lévy, dessen letzter Roman eine Anthologie nazimorpher Obsession ist, das Toben eines Pierre-André Taguieff gegen den Hitlerfaschismus, den er hinter jeder Tür vermutet wie die alten Jungfern den Vergewaltiger — hat dies alles nicht mehr oder weniger mit einem verdrängten Wunsch zu tun? Eine negative Faszination freilich, die aber auf einen immer bedeutenderen Markt von Faszinierten trifft — da diese blühenden zweifelhaften Schriften angeblich zur besseren Darstellung der »Nazi-Gefahr« ihre »historischen« Aspekte offenbaren wollen.“ (**).
„Der rassistische Gedanke, der die Kraft und Form eines Archetyps erhalten hat, bleibt nun im Pantheon der Werte als möglicher Rückgriff. So wie die Christen Anlaß zu schwarzen Messen und dämonischen Kulten geben, so geben unsere lieben »Demokraten« und unsere vom antirassistischen Fraternalismus Besessenen Anlaß zur Entstehung einer rassistischen »Kultur«. In vielen Fällen schafft heute der Antirassismus den Rassismus — und nicht umgekehrt. Genauer gesagt: Indem der Antirassismus zu Unrecht und systematisch als »rassistisch« entweder durchweg klassische xenophobe Verhaltensweisen bezeichnet, bei denen der Rassenhaß ursprünglich nicht anzutreffen ist, oder alltäglich soziale Haltungen, die von jeglichem Rassismus frei sind, trägt er letzten Endes dazu bei, die besagten Verhaltensweisen wirklich rassistisch zu machen. Auch die von den besessenen Antirassismus-Jägern geschaffene Atmosphäre rassistischer Verdächtigung läßt die Farbigen vermuten, daß sie überall der Diskriminierung ausgesetzt sind, was sie soziologisch dazu bewegt, sich selbst auf rassistisch diskriminierende Weise zu verhalten.“ (**).
„Daraus ergibt sich der äußerst nachteilige Umstand, daß jede Behauptung von einer europäischen Identität Gefahr läuft, als »rassistisch« diskreditiert zu werden. Und das ist überhaupt die Krone des Ganzen, da der Rassismus die Wertminderung des Anderen bezeichnet, und nicht die Selbstbehauptung. Es gilt also, als Anstifter zum Rassismus all diejenigen anzuzeigen, die eine Beziehung zwischen der durchaus legitimen Behauptung von einer europäischen ethnischen Identität und dem Rassismus herzustellen versuchen.“ (**).
„Alle Europäer leiden in unterschiedlichem Maße an Selbstbeschuldigung. Diese tritt bei antirassistischen Psychosen in Erscheinung, die sich der Medien und der Öffentlichkeit bemächtigen, sobald eine Affäre um einen Außereuropäer zum Gegenstand der gerichtlichen Chronik wird. Das antirassistische Drama nimmt pathologische Formen an und wirkt sich als eine Art krankhafte Autotherapie der Gesellschaft aus. Es geht darum, einen Dämon, den man in sich trägt, auszutreiben: indem man einen imaginären Rassismus (die Flut von sogenannten rassistischen »Verbrechen« im Zusammenhang mit den alltäglichen Schlägereien) verurteilt oder indem man sich behördlicherseits weigert, die von den Außereuropäern begangenen Delikte zu bestrafen — aus Angst, der schweren Sünde verdächtigt zu werden. Dieses masochistische Syndrom verschärft noch den Massenrassismus.“ (**).
„Die politischen und ideologischen Kreise, denen es an der Entwurzelung der Europäer, an ihrem Identitätsverlust viel liegt, spielen eine besonders aktive Rolle bei der Verschärfung dieses Rassismus, und zwar gemäß einer doppelten Strategie: zum einen fördern sie die mehrrassische und kosmopolitische Gesellschaftsform, die die Gettos aufrechterhält sowie die Entwurzelung der In- und Ausländer pflegt; zum anderen rufen sie einen Volksrassismus hervor, indem sie die Behörden wie die Bürger dazu anregen, die Gesetze gegen die Fremdländischen nicht anzuwenden; indem sie mit subtilen Pressekampagnen Europäer und Fremde gegeneinander hetzen; kurzum indem sie sich ständig über den »bösen Wolf« auslassen, um eben den Wolf kommen zu lassen. Diese Strategie zielt darauf ab, die europäische Gesellschaft in eine Dublette der zugleich mehrrassischen und mehrrassistischen us-amerikanischen Gesellschaft zu verwandeln. Gemäß dem Beispiel der US-Amerikaner müssen die Europäer identitätslose Individuen werden, die in ihrem ethnischen Gefängnis eingesperrt sind und durch die westlich-materialistische Lebensweise oder durch die »Kommunikation« eines schwachsinnigen audiovisuellen Apparats verbunden werden sollen.“ (**).
„Wird man sich dieser Realität bewußt, so kann man die Problematik des Rassismus, so wie sie von offizieller Seite dargelegt wird, auf den Kopf stellen. Der Rassismus ist auf der Seite derer, die für Europa und eventuell für weitere historische Gebilde eine mehrrassische Gesellschaftsform anstreben; der Rassismus ist auf der Seite derer, die sich das Monopol für den Antirassismus anmaßen; der Rassismus ist auf der Seite derer, die Rassenzugehörigkeit und -bewußtsein, d.h. die Ethnizität der Weltvölker, entwerten, die die Rassen (ein nach wie vor unschätzbarer Reichtum der Menschengattung) zu beseitigen gedenken, indem sie sie auf die Stufe bloßer individueller biologischer Kategorien, auf die Stufe bloßer ethnographischer, oberflächlicher »Kuriositäten« erniedrigen wollen. Der Rassismus ist auf der Seite derer, die uns weismachen wollen, daß die Anerkennung des Rassenkomplexes und der ethnischen Identitäten zum xenophoben Superioritätskomplex führe — während in Wirklichkeit die Verachtung der anderen Rassen, der Superiorismus wie der Rassenhaß in Gesellschaften egalitärer Nebeneinanderstellung der Rassen (USA) aufkommen. Kurzum, der Rassismus ist auf der Seite derer, welche die im biokulturellen Sinne aufgefaßte ethnische Identität zugunsten von falschen, entkulturierenden und primitiven Zugehörigkeiten entwerten: rein politische Modelle (»westliche Demokratie«, »Zivilisation der Menschenrechte« usw.) oder — schlimmer — ökonomische (»Sozialismus«, »Freie Welt« usw.).“ (**).
„Der echte Widerstand gegen den Rassismus bedingt vielmehr, daß die Bekräftigung des ethnischen Bewußtseins und der ethnischen Tatsache von allen Völkern, auch von dem eigenen, als legitim anerkannt wird. Das Recht auf Identität bedeutet für ein Volk auch das Recht auf eine relative ethnische Homogenität und das Recht auf eine Territorialität, das heißt auf eine Souveränität über eine politische Einheit, so daß die Ethnizität und das unabhängige territoriale Gebilde eindeutig zusammenfallen; das Recht eines Volkes auf Identität ist nämlich nicht gewährleistet, wenn es innerhalb einer umfangreichen politischen Einheit mit anderen Minderheiten zusammenlebt und wenn es nicht die Souveränität über ein Gebiet hat, in dem seine Ethnie am meisten vertreten ist. Eine Nebeneinandersetzung von Ethnien im Rahmen einer »Makrogesellschaft« führt systematisch zu einem sozialen Mosaik, wo die Gettos, der Rassenhaß, der kulturelle und religiöse Haß herrschen. Die USA, der Libanon, die westafrikanischen Länder, Südafrika, die Sowjetunion machen die Schädlichkeit des ethnischen Zusammenlebens anschaulich und bringen tribalisierte Nationen zur Schau, wo der Innenkolonialismus herrscht.“ (**).

Für Faye heißen die Gewinner des Rassismus USA, UdSSR und Israel (Zionismus), weil sie von ihren eigenen Problemen und Verbrechen ablenken können, indem sie sie auf Europa übertragen und es mit Hilfe der dorthin eingewanderten Nichteuropäer und den entsprechenden Gesetzen ihnen ähnlich mehrrassisch und letztlich politisch handlungsunfähig machen (letzteres wird allerdings nicht von Faye, sondern von mir thematisiert). Die poltische Handlungsunfähigkeit Europas ist das mittel- bis langfristige Ziel der USA. Dieser Kampf zwischen den USA und Europa ist der letzte große inner-abendländische Kampf (sofern man die USA als abendländisch bezeichnen darf!), denn nach diesem Kampf wird das Abendland (sofern es dann noch existieren wird!) nur noch mit nicht-abendländischen Mächten große Kämpfe zu bestreiten haben (sofern es dann noch kämpfen können wird!). Und das geht nur, wenn es zusammenhält. Wie soll es aber zusammenhalten können, wenn es bereits zu viele Nicht-Abendländer bei sich aufgenommen hat und folglich politisch handlungsunfähig geworden ist? Politisch handlungsunfähig geworden durch den gegen die USA verlorenen Kampf, der übrigens eigentlich Krieg heißen muß, von einem Wirtschaftsweltkrieg (**) derselben Gegner begleitet wird und darum sogar 3. Weltkrieg (**) genannt werden muß. Die Hauptgegner sind - wie schon in den beiden vorherigen Weltkriegen - USA und Deutschland. **

Eine EU (**) wäre schon vor dem 1. Weltkrieg möglich gewesen, nämlich wie heute unter deutscher Führung - denn anders als heute wäre es auch damals nicht gegangen (**), und anders als heute würde es auch zukünftig nicht gehen (**|**|**|**). Doch anders als damals die Deutschen, die dies schon vor dem 1. Weltkrieg wußten, hatten Engländer, Franzosen, Italiener und andere nichtdeutsche Europäer immer noch nicht verstanden, daß auch wegen dieser europäischen Einigung, die Deutschland ja auch schon vor dem 1. Weltkrieg vorgeschlagen hatte, ein Weltkrieg völlig unsinnig ist und daß im Falle eines solchen Krieges dieser möglichst bald beendet werden muß und deshalb ein Verständigungsfrieden für alle Beteilgten, insbesonders aber für alle Europäer die günstigere Lösung ist als ein von den US-Amerikanern, die nur bedingungslose Kapitulationen kennen, hier zwar nicht von ihnen allein beabsichtigtes (weil die alten Machterhältnisse zwischen Europa und USA noch größtenteils intakt waren), aber dennoch in Übereinstimmung mit Engländern und Franzosen u.a. mit zu verantwortendes Diktat. Es waren also vor allem die US-Amerikaner, die den Verständigungsfrieden unmöglich machten - mit Absicht. Denn als sie damit begannen, auch aktiv in den Weltkrieg einzugreifen (materiell unterstützt hatten sie ihre Verbündeten von Anfang an), wußten sie, daß nur mit Hilfe der USA ein Sieg über Deutschland möglich sein und anderenfalls Deutschland mit hundertprozentiger Sicherheit siegen würde (**). Die US-Amerikaner nutzten diese für sie erstmals in Europa sich ergebende günstige Gelegenheit zu ihrem weiteren Aufstieg. Dieser Prozeß hat bis heute kein Ende gefunden - im Gegenteil! ** ** ** ** ** ** ** ** ** **

Das Ziel der USA war und ist, und zwar auch schon seit Beginn des 1. Weltkrieges, den Konkurrenten Deutschland, und mit Deutschland war ganz Europa - weil von Deutschland abhängig - gemeint, zu vernichten. Daß also letztendlich auch England, Frankreich, Rußland und alle anderen mit den USA Verbündeten in Europa zwar nicht kriegspolitisch, aber eben doch wirtschaftlich ebenfalls vernichtet werden sollten, haben die Engländer, Franzosen, Russen und alle anderen mit den USA verbündeten Europäer überhaupt nicht begriffen. Sie waren (und sind - das zeigt z.B. auch die heutige EU-Politik deutlich) dazu zu dumm! **

Festung Europa

Wir, die Deutschen als Hauptmacht der Europäer, müssen eine „Festung Europa“ (**) aufbauen - wie wir sie schon vor dem 1. Weltkrieg aufbauen wollten (**)! Wenn wir das nicht schaffen, dann sind wir schlechterdings am Ende. „Europa hat nur noch die Möglichkeit, sich als Festung zu verteidigen. Und ich weiß nicht, ob Europa das kann.“ (Gunnar Heinsohn am 29.10.2006 im Philosophischen Quartett - Thema: Radikalismus und Bevölkerungswachstum). Dem bleibt nur hinzuzufügen: Europa darf nicht länger nur ein Imperium bleiben, sondern muß eine Nation werden. Und ich weiß nicht, ob Europa das kann.

Wir können unser Europa, unsere abendländische Kultur erhalten, indem wir unser Recht auf Tradition einfordern oder gar einklagen und unsere Grenzen vor Eindringlinge stark schützen. Natürlich wird uns dabei Gegenwind um die Ohren pfeifen, doch da werden wir dann „durchmüssen“, denn wir sind genauso im Recht, wie es die von Europäern Kolonisierten und Versklavten zwischen 1492 und 1992 waren. Sie haben letztendlich ihr Recht durchgesetzt. Werden wir das auch schaffen, wenn es zur Notwendigkeit, unsere nackte Existenz zu retten, gekommen sein wird? Wird es dann bereits zu spät sein? Werden wir nicht schon vorher, und zwar möglichst bald, Vorkehrungen getroffen haben müssen? Wir haben das Recht dazu! Also dürfen wir dieses auch nutzen!

Die „westlichen“ (abendländischen) Werte verteidigen wir und nicht jene, die wir bekämpfen - es sind die Werte, von denen jene, die wir bekämpfen, viel mehr profitieren als wir. Weil wir also auch diesbezüglich stark benachteiligt sind, haben wir noch einen Grund mehr zur rechtlichen und folglich auch politischen Korrektur. Wir müssen wieder mehr berücksichtigen, daß es unsere Werte sind. Zwar sind auch die Menschenrechte von 1948 unser Produkt, aber sie sind dringend zu korrigieren.

Auch die Wirtschaft ist nicht unabhängig von Werten. Also laßt uns auch die Werte für die Wirtschaft ändern - trotz des Hasses, den Wirtschaftsglobalisierer - diese extremen Liberalisten (**), Liberisten (**), radikalen Mitte-Faschisten (**) - dabei empfinden.

Faye und ich stimmen in der kulturgeschichtlichen Analyse nicht so ganz überein. Für den Nietzscheaner Faye ist das Christentum zu überwinden - er schreibt sogar: „Judäo-Christentum“ -, denn laut Faye begann die „westliche Zivilisation ... mit der Christianisierung Europa zu entkulturieren“ (**); für mich jedoch ist das Christentum Teil „mütterlichen“ Erbes, denn die „Mutter“ unserer Kultur ist die morgenländische bzw. - laut Spengler - „arabische“, „magische“ Kultur. Faye berichtet, Pierre Bérard sei der Ansicht, „daß das christliche Aufpfropfen auf die heidnische europäische Kultur eine entkulturierende Wirkung hatte und eine »synkretische«, unbeständige Kultur hervorbrachte, aus der wir heute austreten müßten“ (**). Ich weiß nicht, ob das wirklich notwendig ist - wenn ja, dann ist das gemäß meiner Theorie einerseits eine nicht leicht zu lösende Aufgabe und andererseits, wenn es dabei um den Synkretismus geht (**), ein mindestens ein Jahrhundert umfassender Prozeß, der uns sowieso bevorsteht (doch wie der dann ausgehen wird, weiß heute noch niemand). Eines ist jedenfalls sicher: Wir müssen uns Europäern Europa erhalten und dabei besonders an unsere Nachkommen denken - unbedingt (!) -, und das bedeutet, daß wir Kinder in angemessener Anzahl zeugen müssen, um ihnen ein glückliches Leben in einem sicheren Europa gewährleisten zu können!

 

NACH OBEN Der Ethnozid der Europäer  (Guillaume Faye)

–  Die Hintansetzung der deutschen und der griechischen Kultur
–  Das Dogma von der Einheit des Menschengeschlechts
–  Die Krise der Weiblichkeit und die Verweiblichung des Mannes
–  Müssen wir wieder ethnozentrisch werden?


„Neben der Gefahr der mehrrassischen Gesellschaft und dem Verlust ihrer anthropologischen Identität betrifft die zweite Herausforderung (**), mit der sich die europäische Zivilisation auseinanderzusetzen hat, die Aufgabe der eigenen Kultur und den Verzicht darauf, sich eine neue zu geben.


Der Ethnozid der Europäer Die Hintansetzung der deutschen und der griechischen Kultur

Deutschland symbolisiert im heutigen Europa die Verdrängung aus dem Erbe, die systematische Entkulturierung, die Untreue gegenüber der Herkunft. Das von beiden Jalta-Komplizen auseinandergenommene Deutschland war das Labor der Amnesie, ein Symbol für den gemeinsam von UdSSR und USA gestarteten Versuch einer Auslöschung der europäischen Identität. Das Vaterland Goethes, Mozarts, Hölderlins wurde zur Figur des europäischen kulturellen Martyriums, wurde der Ort, wo sich die vorsätzliche und programmierte Zerstörung der kulturellen und nationalen Identität am wirksamsten herausgestellt hat. Darum wird möglicherweise aus Deutschland der stärkste Widerstand gegen diese identitäre Entwurzelung hervorgehen; eine Bewegung, die vielleicht zur Volksbewegung werden und das übrige Europa nach sich ziehen wird .... Der Verlust der kulturellen Identität, der den Europäern droht, sowie der Versuch, sie um ihre Herkunft — insbesondere ihre »griechische«, »homerische« — zu bringen, bildet die akuteste Gefahr, uns aus der Geschichte zu verdrängen, an uns einen endgültigen Ethnozid zu begehen, und zwar mit einer schrecklicheren Wirksamkeit als die politisch-militärische Neutralisierung oder die wirtschaftliche Kolonisierung, denen wir ebenfalls zum Opfer gefallen sind.

In seiner Einführung in die Metaphysik erklärt Heidegger, daß ein Volk in die Geschichte mit der Poesie eintritt, die seinen logos und seine Sprache gründet und die es gleichzeitig als Volk gründet. Und wir Europäer, erklärt er ferner, begannen mit den homerischen Dichtern und den vorsokratischen Philosophen als solche zu existieren. Was spielt sich aber heute ab, welche Bedeutung kommt dem kulturellen Krieg zu, der Europa gemacht wird, damit es als solches zu existieren aufhört — wenn nicht der Versuch, in unserem Gedächtnis Parmenides, Heraklit und Homer durch die Bibel und die Propheten zu ersetzen?

Deutschland und die deutsche Kultur sind natürlich den heftigsten Angriffen ausgesetzt, sofern sie »am griechischsten« sind, sofern sie zum metaphysischen Volk, dem philosophisch »hütenden« Volk Europas, dem geopolitischen Volk der Mitte gehören.

Die deutsche Kultur, ihre Philosophen und vor allem ihre Dichter in den riesigen lauwarmen Ozean der westlichen Zivilisation (d.h. des Sammelsuriums, das in den USA seit hundert Jahren zustande gekommen ist) zu versenken, das ist die Garantie dafür, daß sich die Deutschen und die übrigen Europäer affektiv nicht mehr auf ihr Erbe berufen werden, daß ihr Gedächtnis nicht mehr in ihrem Erbe wurzeln wird, sondern in der Kaugummi-Kultur der us-amerikanischen Cowboys, Rocker, Pastoren oder Trucker. Die Deutschen und die übrigen Europäer werden endgültig zu existieren aufgehört haben, wenn sie die Überzeugung gewonnen haben, daß sie die Söhne der »Menschheit« seien, daß ihre Kultur ebenso von Hollywood und Milton Friedman wie von Parmenides oder Hölderlin herstamme.

Nach Bernard-Henry Lévy dozierte Jacques Attali, der Berater von Präsident Mitterrand, daß es »keine europäische Identität gibt«. Die Verbissenheit, mit der manche Kreise jegliche Bekräftigung einer spezifischen Kultur und Anthropologie unterbinden, erscheint als eine neuere gesellschaftspolitische Erscheinung von besonderer Bedeutung. Europa existiert nicht, sagen sie, Europa ist nur die »B-Zone« des Westens. Europa hat überhaupt niemals existiert, es ist lediglich das Produkt von Kreuzungen, von melting pots. Die Hervorhebung des trügerischen Umstands, daß Europa stets kosmopolitisch gewesen sei und eigentlich zu keiner Zeit eine, seine Spezifität gefunden habe, zielt natürlich darauf hin, die augenblickliche Zerstörung unserer Identität durch den Kosmopolitismus als normale und positive Fortsetzung dessen hinzustellen, was seit jeher gewesen sei. (Dieselben Kreise, die jegliche europäische Persönlichkeit verleugnen, erkennen dagegen oft eine »[us-]amerikanische Identität« an, obwohl die USA gerade auf der Idee der Plurikulturalität gründen!). Der »Identitätskrieg« beherrscht demnach unsere Jahrhundertwende. Es handelt sich um einen kulturellen, politischen, geopolitischen, anthropologischen und vor allem ideologischen Krieg. Für oder gegen die Identität? So lautet die »große« Frage, die heute, ausdrücklich oder nicht, sämtliche ideologischen Debatten beseelt. Seitdem die französische »Neue Rechte« als Losungswort das »Recht auf Verschiedenheit« verlangte, wurde dieses überall aufgegriffene Thema zu einem der Dreh- und Angelpunkte der neuen Gruppierungen und Debatten. Da sie diesem »Recht auf Verschiedenheit« nichts entgegenzusetzen hatten, versuchten allerdings die Gegner der Identität der Völker — die Anhänger des Kosmopolitismus, die ja zugleich die Erben des Individualismus, des Liberalismus und der sogenannten Menschenrechte sind — es auf recht geschickte Weise von innen zu neutralisieren. Wie? Indem sie es als Recht auf individuelle Verschiedenheit auffaßten.

Aus der Sicht einer identitären Ideologie der Verwurzelung kann eine derart verzerrende Auffassung der »Verschiedenheit« überhaupt nichts werden. Die u.a. auch von Genetikern verfochtene Lehre von der individuellen Verschiedenheit liegt allen Gesellschaften, die nichts anderes als Mosaiken und tribalisierte Additionen von Gettos darstellen, zugrunde und befindet sich genau in der Linie der heute voll im Angriff liegenden okzidentalistisch-us-amerikanischen Ideologie. Das Recht auf Verschiedenheit ist unter dem Aspekt einer gemeinsamen Verschiedenheit aufzufassen. Das »Recht auf Verschiedenheit« ist in erster Linie das Recht auf Zugehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft.


Der Ethnozid der Europäer Das Dogma von der Einheit des Menschengeschlechts

Zu den Dogmen des jüdisch-christlichen Universalismus, die die Identität der Völker besonders gefährden, gehört das von der Einheit des Menschengeschlechts, wobei letzteres als metaphysische Substanz begriffen wird. Diese Idee der einzigartigen Menschheit (eine Addition von Individuen und Kindern desselben Gottvaters), die anormale und nur vorläufige Zugehörigkeiten verwerfen soll, rührt von der biblischen Menschenauffassung — einer offensichtlich ethnozidären und totalitären Auffassung — her. Die biblische Argumentation drängt eine Weltanschauung auf, wo das Absolute gegenüber den besonderen Vorstellungen entscheidend ist, wo die Betrachtung vom Allgemeinen zum Besonderen — bei ausbleibender Wechselbeziehung — führt: das Besondere befindet sich stets in einem entwerteten Unterhalb. Diese der Weltanschauung der europäischen Paganismen völlig entgegengesetzte Argumentation »leitet das, was wir über das Besondere wissen können, von dem ab, was wir über das Absolute wissen sollen« (Alain de Benoist, a.a.O.) — ihr wird jedoch gegenwärtig von der gesamten Biologie, Anthropologie und Physik widersprochen. In der Genesis und in der Lehre der Kirchenväter gründet sowohl dieser ethnozidäre Mythos von der Einheit des Menschengeschlechts wie auch der Archetypus eines universalen Menschen (einer monogenetischen Wesenheit aus demselben Stamm); und dieses Modell führt zur Entwertung der Identitäten.

Der Rassismus, kennzeichnende Haltung der egalitären und entwurzelten Gesellschaften, gründet u.a. in diesem biblischen und christlichen Begriff von der Einheit des Menschengeschlechts. In der Tat: Selbst wenn die Besonderheiten der einzelnen Menschengruppen zugunsten eines »neutralen« und »allgemeingültigen« Modells (die Menschheit, die göttliche Filiation, der adamische Mythos usw.) herabgesetzt werden, bleibt dennoch dieses als überlegen geltende Modell, nach dem sich zu richten alle aufgefordert sind, das Modell einer geoffenbarten Wahrheit, die ursprünglich nur einer Minderheit eigen war: das Gesetz Jahwes, die Lehre der Kirche und heute, in der Folge, die Zivilisation des jüdisch-christianisierten Westens.

Das »Recht« aller Menschen auf die christliche Taufe und später auf die »Zivilisation« (Ideologie der Menschenrechte) zu bekräftigen, heißt also implizit zugeben, daß ihr eigenes ethnisch-kulturelles Modell unterlegen ist und daß sie sich an dem Minderheitsmodell der Bibel, dann des Okzidents zu orientieren haben. Wenn der jüdisch-christliche Universalismus tatsächlich der Nährboden des Rassismus (sowohl der Assimilation wie auch der Superiorität) ist, so müssen sich die Europäer heute dessen bewußt werden, daß ein solcher Rassismus, wenn er einst zu ihren Gunsten und auf Kosten der kolonisierten Völker arbeitete, heute infolge einer ironischen Umkehrung eben gegen die europäische Identität wirkt, die ihrerseits zugunsten der mehrrassischen (d.h. der arassischen) Gesellschaft und des kulturellen Zusammenbrauens eines planetarisch gewordenen Okzidents verschwinden soll. Auch wenn Blandine Barret-Kriegel zu Recht behaupten konnte, daß »die Vorstellung vom Menschen biblisch ist« (a.a.O.), müssen wir sofort hinzufügen, daß diese Vorstellung rassistisch und für die in ihrem Namen begangenen Geno- und Ethnozide verantwortlich ist und daß diese Vorstellung auf keiner Tatsache beruht. Der Gattungsbegriff »Mensch« ist nämlich nicht menschlich; er ist zoologisch. Das gesamte paganische Denken (hierbei von der Ethologie und der Anthropologie bestätigt) betont dagegen, daß die Völker und die Menschen, die hauptsächliche Realität der menschlichen Erscheinung, eine biokulturelle und nicht mehr zoologische Realität darstellt, daß die Kulturen und die Personen sich selbst bauen, indem sie der rein tierischen Realität einer »Menschheit« entgehen. Letztere fassen die Genetiker übrigens immer mehr als polygenetisch auf; das heißt, daß sie auf mehrere genetische, vor der Homo-sapiens-Stufe differenzierte Quellen zurückgeht und daß sie gleich den übrigen lebenden Gattungen dazu berufen ist, sich zu differenzieren und zu stauden.

Robert Jaulin, Edmund Leach und viele andere hoben hervor, daß die modernen Totalitarismen, die Ethnozentrismen, die Alterophobie (Negierung der Identität des Anderen durch Angleichung an sich selbst) ihren Ursprung in dem biblischen Universalismus und seiner progressistischen Auffassung der Geschichte (Eschatologie zur Abschaffung der Unterschiede) hat und daß das heutige Europa paradoxerweise den Ideologien zum Opfer fällt, die es verehrt und zur Unterwerfung der anderen benutzt hatte. Der Biblismus, der dem Anderen (dem Heiden oder dem Moslem) seine Religion verwehrte; der Jakobinismus, der die Legitimität der ethnischen Partikularismen bestritt; der progressistische Okzidentalismus, der im Namen der Menschenrechte (weltliche Version der christlichen Nächstenliebe) die Indianer von ihrer Indianität und die Afrikaner von ihrem Tribalismus »befreien« wollten, kehren nun ihre ethnozidäre Logik gegen die Europäer selbst; ihnen spricht heute dieselbe Ideologie das Recht auf Bekräftigung ihrer kulturellen Identität ab, das Recht auf Bewahrung ihrer Ethnizität und sogar ihrer politischen Souveränität.

Der Okzident ist schon deshalb ethnozidär, weil er bekehrungssüchtig ist und weil diese Proselytenmacherei die tragische Verbindung des früheren expansiven Dynamismus der Europäer mit dem jüdisch-christlichen Universalismus ist. Die westliche Zivilisation, die sich als moralische Lehre, als Pastoraltheologie versteht, begann mit der Christianisierung Europa zu entkulturieren. Es wundert also nicht, daß dieses okzidentalisierte Europa — als Stätte des sogenannten Eröffnungsethnozids — und seine Verlängerung (UdSSR-USA) den anderen den gleichen Ethnozid zufügt, den es selbst aussteht.

Da sich nun aber der planetarisch werdende Okzident gegen seine Geburtsstätte Europa wendet, erfahren die Europäer sozusagen ihren zweiten Ethnozid. Der erste war das Werk der Christianisierung (Einführung einer dem lokalen Heidentum fremden Mentalität); der zweite war das Werk der Okzidentalisierung, der gegenwärtigen Mondialisierung, mit ihrer doppelten Logik der endgültigen Identitätszerstörung: mehrrassische Gesellschaft und (US-)Amerikanisierung.

Der erste Ethnozid, welcher der Einbürgerung des Christentums entsprach, war nicht völlig zerstörend, weil das religiöse Zeitalter des Christentums, vor allem mit dem Katholizismus, ein Synkretismus europäischer und heidnischer Werte war. Das »christliche« Europa blieb Europa, wenn auch eingeschränkt. Der zweite dagegen ist mit einem radikalen Identitätsverlust gleichzusetzen, da wir das Judäo-Christentum in seiner Vollendung, d.h. die eigentliche Essenz des Biblismus erdulden: den Aufbau der Weltkirche in Form der entwurzelten Welt-Gesellschaft.

Im Hinblick auf den zweiten Ethnozid schreibt Pierre Bérard: »Die Verstoßung des Anderen stellt die offensichtlichste Äußerung von Alterophobie dar. Der Ethnozentrismus äußert sich aber auf eine subtilere, da anscheinend weniger polemische Weise; es handelt sich um die Negierung des anderen durch Angleichung an sich selbst. Die negierende Handlung stellt hier den Anderen als nicht-fern, als identisch hin, so daß die Möglichkeit, das Problem der Verschiedenheit zu erörtern und die Identität sowie die Originalität der anderen Kultur nicht mehr gegeben ist. Diese Halluzination, sofern man sich in der Andersheit spiegelt, sich in dem »Anderen« sieht, hat mit »externer Autoskopie« zu tun. Ideologisch gesehen wird sie von einer noumenalen, einer bloß gedachten Auffassung der Menschheit hervorgerufen.« Pierre Bérard ist der Ansicht, daß das christliche Aufpfropfen auf die heidnische europäische Kultur eine entkulturierende Wirkung hatte und eine »synkretische«, unbeständige Kultur hervorbrachte, aus der wir heute austreten müßten. Er schreibt dazu: »Die Trümmer der heidnischen Kultur strömten in das »Unterbewußte« des Gesellschaftskörpers zurück, während sich ein christliches »Über-Ich« schichtweise bildete und seine egalitären, universalistischen Werte in immer stärkeren Dosen in die Kultur des Abendlands injizierte. Heute wird das kollektive Über-Ich in dem Maße zwingender, wie es die parusischen Forderungen seiner Anfangszeit entdeckt.« (Pierre Bérard, a.a.O.).

Demzufolge stellt der okzidentale Biblismus und die Ideologie der Menschenrechte die Indianität und die Europäität als Hindernisse für die Würde des indianischen oder europäischen Individuums hin. Erst wenn es sich seiner ethnischen und kulturellen Identitäten entäußert, wird es die Menschenwürde erlangen. Genauer gesagt: Erst wenn es das okzidental-jüdisch-christliche Modell annimmt und dem biblischen Universalismus huldigt, wird es nicht mehr unrein sein, wird es wirklich ein Mensch werden.

Die Menschen werden aufgefordert, ihre Bindungen an ihre Heimat, ihr Vaterland, ihre Ethnie aufzugeben, damit sie überhaupt als Menschen anerkannt und gerichtet werden können. »Der jüdische Universalismus« schreibt Robert Jaulin, »sowie seine kulturelle Nachkommenschaft (darunter das Christentum) unterscheidet sich von den anderen Kulturen grundsätzlich darin, daß Gott als Herr seiner Kosmologie sich nicht in die irdische Welt, in die Organisation der Staaten, der Orte einträgt.« (Robert Jaulin,a.a.O.). Alain de Benoist vertritt denselben Standpunkt. »Für Jahwe sind die Unterschiede zwischen den Menschen und den Völkern vorübergehend nebensächlich und überhaupt oberflächlich.« (Alain de Benoist, a.a.O.; vgl. ders., Heide-Sein zu einem neuen Anfang, 1982). Wie Gerard Hervé (vgl. a.a.O.) weist Pierre Bérard nach, daß die biblischen Propheten (»alle Völker sind vor ihm nichts und gelten ihm als nichtig und eitel«, Jesaja 40-17; und Paulus: »da gibt es nicht mehr Juden und Griechen«, Galater 3-28) die ethnischen und kulturellen Unterschiede unter den Menschen auf eine Strafe Gottes zurückführen und »eine Welt ohne Unebenheiten« herbeisehnen; und damit rechtfertigen sie den tief gründenden biblischen und jüdisch-christlichen Haß auf die Reiche (Imperien) und die Legitimität der Ethnozide, ja sogar der Genozide.

Der Prozeß des Identitätsverlustes und des Ethnozids gründet aber nicht ausschließlich auf der Entwurzelung und Dekulturation. Er stützt sich ebenfalls auf eine Philosophie der Geschichte sowie auf eine besondere Auffassung des Zeitlichen.

In der linearen Betrachtung der Zeit, die von der im Westen herrschenden Ideologie vertreten wird, ist der zentrale Begriff der Identität gefährdet. Diese Auffassung der Zeit trug u.a. dazu bei, die Akkulturation, die Entwurzelung und die Amnesie der Völker, auf die sie angewandt wurde, zu beschleunigen. Die progressistische Betrachtung der historischen Zeit (eine jüdisch-christliche Anschauung) stellt die Vergangenheit als ein endgültig Abgeschlossenes dar, das vergessen werden muß. Die Tradition wird nun zu einem sinnlosen Begriff, da eine Tradition ja nichts anderes ist als eine lebendige Vergangenheit, die innerhalb der Gegenwart wirkt und von dieser kristallisiert wird. Ausschließlich nach theologischen oder politisch-weltlichen Parusien orientiert, wurden die Europäer stets dazu bewogen, ihre Vergangenheit, also ihre Identität zu vergessen. Wenn man heute z.B. von der Unabwendbarkeit einer kosmopolitischen und us-amerikanisierten Gesellschaft überzeugen will, entkräftet man die europäische Vergangenheit gegenüber dem, worum es angeblich einzig geht: das messianische Warten auf eine »tischgenossenschaftliche«, rassengemischte und multinationale Welt. In dieser linearen Betrachtung wird die Persönlichkeit der Völker — die an ihrer Vergangenheit und an nichts anderem zu messen ist — für überholt und unbedeutend erklärt; es zählt nur noch das zu erreichende »Ziel« ab dem Nullpunkt, ab der »neutralen Gegenwart«, die das Heute darstellt.


Der Ethnozid der Europäer Die Krise der Weiblichkeit und die Verweiblichung des Mannes

Aber nicht nur der Ethnozid, der Kulturkrieg und der westliche Progressismus bewirken die Entidentifizierung der Europäer. Zu den gegen uns eingesetzten ideologischen und kulturellen Waffen kommt eine physiologische Auflösung unserer Persönlichkeit. Um ihr historisches Gedächtnis gebracht, sind unsere Zeitgenossen nicht mehr darauf bedacht, ihre Stammlinie zu sichern. Sind der Anblick leerer Wiegen und der dramatische Widerspruch einer Gesellschaft, die der Jugend niedrig schmeichelt und unter der toten Last der Greise zusammenstürzt, nicht etwa das überzeugendste und tragischste Zeichen des Europessimismus?

Im ausgehenden 20. Jahrhundert taucht die Frage nach dem demographischen Überleben mit aller Wucht auf. Mitten im technischen Zeitalter, mitten im dumpfigen Zeitalter des bürgerlichen Überflusses quält die Rückkehr des rein Biologischen unser Bewußtsein. Trotz der durchaus antinatalistischen herrschenden Ideologie durchdringt der Notruf der Demographen die Mediensperre: Europa erzeugt nicht mehr genug Kinder. Eine alternde, gegenwartsbezogene Gesellschaft, die von der Illusion einer unnatürlichen Jugendlichkeit besessen ist, gibt sowohl ihre Traditionen als ihre historische Zukunft auf.

Dadurch wird die Bedeutung der Frau umso mehr unterstrichen. Die Frauenproblematik und -mythologie beherrschen die Jahrhundertwende. Das Bild der Frau ist das neue Rätsel, das neue Epizentrum des europäischen Bewußtseins. Die Frau steht mit auf dem Spiel: sie schenkt das Leben und sorgt für den demographischen Fortbestand; sie ist aber auch diejenige, die die Werte weiter gibt. In einer identitätsgefährdeten Zivilisation (Zivilisation einer Kultur; HB) kommt der (kulturellen und biologischen) Frauenfrage eine große Bedeutung zu.

In dem zerrissenen Bewußtsein des von seinem eigenen Untergang geplagten europäischen Menschen bekommt der Verlust der Frau und ihre mögliche Zurückeroberung heute eine tragische, zentrale Bedeutung. In der Volksvorstellung beheimatete Bilder, wie die angebliche Neigung der europäischen Frau zum Nicht-Europäer, ihre Unfruchtbarkeit gegenüber der Immigrantin oder der Frau der Dritten Welt, die ebenso sexuelle wie sozial wachsenden Forderungen der Frauen gegenüber den ihrer Virilität enthobenen Männern, bestätigen das dramatisch aufkommende Unbehagen des europäischen Mannes gegenüber der europäischen Frau; ein Unbehagen, das die Bedeutung der weiblichen Funktion in unserer niedergehenden Kultur erhöht und Julien Freund zu dem Ausspruch bewegt, daß wir »von der Ära der Anthropologen zu der der Gynäkologen« übergegangen sind. Der Mythos von der höheren Virilität des afrikanischen Mannes, der Anspruch der europäischen Frau auf Nicht-Befruchtung und Selbständigkeit (Überreste des »Feminismus«), das Aufkommen neuer sexuellen Sitten, die auf den weiblichen Organismus und seine Forderungen gelegte Bedeutung (und damit implizit auf die mögliche Impotenz des in seinem Stolz verletzten Mannes, der sich nun »bewähren« muß), all dies trägt dazu bei, eine Atmosphäre des Verdachts gegen die europäische Frau zu schaffen: sie soll ihrer sexuellen Treue, ihrer biologischen und genesischen Pflicht, ihrer Aufgabe, die traditionellen Werte weiter zu geben, »zuwidergehandelt« haben.

Dieser Verdacht gegen die Frau, eine subtile Mischung von chronischer Misogynie und Gynäkomanie, wohnt, begründet oder nicht, nunmehr dem gestörten Bewußtsein des verletzten Europa von heute inne. Die pornographische Überfülle (»Busen auf der ersten Seite!«), die für alle unsere Medien kennzeichnend ist, wirkt zugleich als Kompensation und als Verstärkung der gegenüber der Frau empfundenen Frustration. Diese kennzeichnet die Psyche des europäischen Mannes, der von der Scheidung und der Ehelosigkeit, ja sogar von der Sterilisation und der Homosexualität gequält wird.

Der »androgyne Look« ... drückt nicht nur ein pathogenes Phantasma des Egalitarismus aus (der die Unterschiede zwischen Männlichem und Weiblichem nun konkret leugnet), sondern offenbart auch den subtilen Willen, die Frau um ihre erzeugende und mütterliche Funktion zu bringen zugunsten des entfremdeten und gefälschten Bildes der »femme virile«. Diese vorherrschende Androgynie verweist auf einen der beunruhigendsten Aspekte des Identitätsverlustes, auf den biologischen Identitätsverlust nämlich: die systematische und theatralische Erhöhung der Homosexualität (sie hat mit der Eingliederung und der Anerkennung der homosexuellen Tatsache als normaler gesellschaftlicher Komponente nichts zu tun, sondern kommt einem umgestülpten Puritanismus gleich) sowie der Einsatz androgyner Modelle im Mode- und Werbungsapparat drücken eine mehr oder minder unbewußte Ablehnung der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung aus und unterstehen einem gewissen Willen zum biologischen Selbstmord, der mit dem sterilisierenden Narzißmus der westlichen Zivilisation völlig übereinstimmt.

Die androgyne Frau und der theatralische Homosexuelle stoßen im gleichen unnatürlichen und einheitlichen Stil zueinander und bilden das Modell eines neutralen, völlig entwurzelten, sterilisierten (in beiden Sinnen) Individuums. Ein Individuum, das auf jede Nachkommenschaft, jede Zukunft und jede Tradition verzichtet hat; das uns das traurige Gesicht einer entmutigten, von dem langweiligen No-futur-Thema besessenen europäischen Generation zeigt; das aufgegeben hat, sich geschichtlich fortzusetzen, und nur noch die anfällige Stimmung der »Neuen Konsumgesellschaft« fortsetzen will.

Alles läuft also auf die umfassende Entvirilisierung des Europäers hinaus, für die er einzig verantwortlich ist und die einer Selbstkastration, einem Selbstmord gleichkommt, allerdings einem Selbstmord »mit Lächeln«, wie das eines traurigen Clowns. Mit einer gewissen krankhaften Freude, einem frohlockenden Masochismus billigt und fördert ein Großteil der europäischen Eliten den Verlust unserer kulturellen und anthropologischen Identität und unseren totalen Niedergang. Dieser »Europessimismus« verbirgt sich hinter einem Optimismus, der dennoch Glaubwürdigkeit vermissen läßt: man erspäht freudestrahlend das Aufkommen einer höchst fruchtbaren Gesellschaft kulturellen Zusammenbrauens, aus der angeblich wie in den USA eine »neue Identität« hervorgehen würde: die einer »offenen Kultur«, in der sich sämtliche Einflüsse verwischen würden. Man will also jene alte progressistische Illusion, die Leopold Senghor bereits in den 1960er Jahren als »Zivilisation des Universalen« getauft hatte, als neuen Weg hinstellen. Zum Glück aber verwerfen neue Eliten dieses Projekt, weil sie sich seines Überaltertseins bewußt sind, weil sie es für unästhetisch und demobilisierend (da ohne Selbstbehauptungswillen) halten und weil sie dessen senilen Fatalismus erfassen. Deshalb versuchen sie umhertappend zu ihrer Identität zurückzufinden, die sich um drei Angelpunkte drehen soll: die Heimat, das nationale Vaterland und Europa, wobei letzteres die Rolle des großen verbündenden Mythos spielt, der mit zwar unscharfen, dennoch außerordentlich verlockenden Bildern gefüllt ist.


Der Ethnozid der Europäer Müssen wir wieder ethnozentrisch werden?

In der Optik der drei Identitäten, der »regionalen«, »nationalen« und »kontinentalen«, wäre es vergeblich und lächerlich, die Stufe der nationalen Zugehörigkeit entfernen zu wollen.

Die Regionalisten wollten es eine Zeit lang. Abgesehen davon, daß dies utopisch ist und die Bedeutung der historischen Traditionen übergeht, erscheint dieser Gesichtspunkt ungemein rationalistisch und totalitär. Obwohl sich die Nationen Europas auf völlig unterschiedlichen Prinzipien (volksmäßige z.B. in Deutschland und Italien; staatliche z.B. in Frankreich und Spanien) gründeten, bestehen sie nun als historisch-geographische Realitäten und ernten starke Zugehörigkeitsgefühle.

Man muß die nationalen, europäischen Identitäten vereinigen, sie als einander ergänzend betrachten und sie nicht gegenüberstellen. Man wird um so mehr ein Deutscher, Franzose oder Italiener sein, als man ein Europäer ist, und um so mehr ein Europäer, als man mit seiner deutschen, französischen oder italienischen Identität verbunden ist; selbst wenn ein »Deutscher« zu sein nicht genau das gleiche bedeutet wie ein »Franzose« zu sein. Es gilt demnach, die nationale Identität von oben (Europa) zu ergänzen und von unten (die Region) zu verankern. Diese »identitäre Gymnastik« wird übrigens in Frankreich am meisten Probleme aufwerfen, weil die französische Nation leider allzu oft ihren Nationalismus entweder als Universalismus (wie heute die USA) oder als Opposition zu ihren Nachbarn auslegte, in beiden Fällen nach einem antieuropäischen Schema. Alles ist aber immer möglich: War die »gaullistische« Ideologie — die es wiederzubeleben gälte — nicht im Grunde zugleich von dem Regionalismus und dem Bau eines blockfreien Europa-der-Nationen angezogen, in dem die französische Identität zur Behauptung der europäischen Macht beitragen sollte?

Wie die traditionellen Gesellschaften müssen wir ethnozentrisch werden oder wieder werden, und nicht ethnozidär. Wie Claude Lévi-Strauss es nämlich unterstreicht (vgl. a.a.O.), sind die sogenannten »primitiven« Völker sowie die Völker der Gegenwart, die nicht sterben wollen, dazu gezwungen, sich selbst als Mittelpunkt zu nehmen, den anderen mehr oder minder »fremd« zu werden. Das vielleicht beste Mittel, den Anderen zu achten, ist, ihn etwas zu vergessen ....

Dem wird man entgegenhalten, daß diese Entwicklung zu einer Welt führen würde, in der jeder steril verschlossen wäre, und daß das »wienerische« Europa zur Zeit seines kulturellen Glanzes kosmopolitisch gewesen sei. In Wirklichkeit wohnte der frühere europäische Kosmopolitismus Europa inne, das damals allein einen Makrokosmus darstellte; alles ändert sich, wenn der Makrokosmus weltweites Ausmaß gewinnt. Der Kosmopolitismus wirkt dann sterilisierend und homogenisierend. Ein echter Austausch wie einst, als die Kulturen als verhältnismäßig autozentrierte »Blöcke« nebeneinander standen, erfolgt erst dann, wenn jeder eine starke Persönlichkeit und einen relativen Abstand zu den anderen wahrt. Alle äußerst fruchtbaren Beziehungen, die Europa mit der arabischen, indischen und chinesischen Welt pflegte, veranschaulichen das. Heute hingegen führt das weltweite kulturelle Zusammenbrauen »plurikultureller« Gesellschaften mit Massen-Narzißmus zu kulturellen Produkten, die denen der identitären Völker unterlegen sind, weil sie sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Menschen beziehen. Die »Kommunikation« bleibt entgegen einer weiteren zeitgenössischen Illusion dann weitgehend aus. Jeder schließt sich ein in seinem Getto, seiner kulturellen Zunft, seinem gesonderten Geschmack, und die Kultur verliert ihre volkstümliche und organische Bedeutung.

Nun entsteht ein kulturelles Kaleidoskop: Man findet »alles«, wie in einem Supermarkt; »für jeden Geschmack« gibt es etwas, von Mozart bis zur Funkymusik, aber die Kultur büßt ein, was ihre Originalität nährt: ihre Verwurzelung in einer ethnopopulären Identität. Alle Auswirkungen lassen sich zwar heute noch nicht feststellen, da die Identitäten noch existieren, da das Zusammenbrauen erst stattfindet und noch nicht abgeschlossen ist, da es beispielsweise im »arabischen Rock« noch ein arabisches Element gibt, was den Anhängern der plurikulturellen Gesellschaft zu dem Glauben verhilft, daß ein größerer Reichtum aus dem Zusammenbrauen hervorgehen werde .... In Wirklichkeit, und der Untergang des Jazz zeigt es zur Genüge, liefert der kulturelle melting pot zwar zunächst durchaus »annehmbare« Erzeugnisse, mündet dann aber in die neoprimitive rationalisierte Massenkultur (siehe die heutigen us-amerikanischen Exporte), und zwar sobald die ethnopopulären Identitäten gestorben oder folklorisiert sind.

Unter diesen Voraussetzungen bleibt jeder Austausch, jede Kommunikation aus, schwindet jeder »Unterschied«. Die einzigen zugelassenen Unterschiede sind die, die innerhalb jeder aseptisierten plurikulturellen Zone wieder auftauchen, das sind die nach »Geschmacksklasse« oder nach soziologischen bzw. ökonomischen Kategorien programmierten kulturellen Sektoren. Es handelt sich um das letzte Stadium des kulturellen Todes. Jeder ist in seiner Konsumierung kultureller Waren, in seinem Getto gefangen und ignoriert den Anderen. Die USA liefern uns diesbezüglich einen erbaulichen Anblick: den der totalen Verachtung für alles, was nicht für den beschränkten Geschmack des Durchschnitts-us-amerikaners vor-verdaut ist.

Eine Kultur kann nur fortbestehen, der Mensch kann der Primitivität und der Barbarei der Entgeistigung nur entgehen, die Achtung vor dem Anderen kann nur einsetzen, die Fruchtbarkeit des Gedanken- und Sensibilitätsaustausches kann nur andauern, die Erfindungskraft kann sich nur behaupten, wo die Kultur in einem ethnopopulären Bewußtsein wurzelt, wo die Eingebung aus dem Autozentrismus eines Volkes hervorgeht. Angesichts solcher Gefahren bietet nur noch der »Kulturkampf eine anständige Perspektive für die Europäer. Es hat keinen Zweck, sich mit der us-amerikanisch-westlichen Kultur abzufinden; wir müssen sie einer ständigen »Spannungsstrategie« unterziehen und sie, zusammen mit der mehrrassischen Gesellschaftsform, zu einer bevorzugten Zielscheibe machen. Die Entkulturierung und der Identitätsverlust sind zum Glück nicht immer vollständig. Die Selbstverleugnung ist selten absolut. Und häufig sind es die der größten Entkulturierung, dem gewaltigsten Ethnozid ausgelieferten Völker, die aus dem tiefsten Grund des Volksgedächtnisses den Willen, sich eine neue Identität zu geben, schöpfen. Möglicherweise keimt dies im heutigen Westeuropa, und vor allem in dem Land, das systematisch am meisten entkulturiert und entwurzelt wurde: Deutschland. Soziologen und Ethnologen nennen diese Widerstands- und Wiederbelebungsphase Gegen-Akkulturation in bezug auf das, was sich in mehreren Regionen der Dritten Welt (Schwarzafrika, arabische Länder, Südamerika) beobachten läßt. »Zu dieser Phase rufen wir heute die europäische Kultur auf«, schreibt Pierre Bérard, »sowie alle, die in der Welt unter dem Joch eines proselyten Okzidents seufzen. Dieser von seinen Anhängern als »Verus Israel« hingestellte Okzident verwirklicht das Wort aus dem Deuteronomium: »Der Herr, dein Gott, rottet die Völker aus, zu denen du kommst ihr Land einzunehmen« (2. Moses, 12,29).« (Pierre Bérard, a.a.O:).“ (Guillaume Faye, Der Ethnozid der Europäer, in: ders., Die neuen ideologischen Herausforderungen, in: Pierre Krebs [Hrsg.], Mut zur Identität, 1988, S, 214-216). **

 

NACH OBEN Kulturelle Grundlagen wirtschaftlichen Erfolgs (Siegfried Kohlhammer)

„Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten hier zwei Denkweisen: der Kulturrelativismus und die universalistischen Wirtschaftswissenschaften. Die Grundlage für den Kulturrelativismus bildet der Grundsatz: »Alle Kulturen sind von gleichem Wert und erfüllen im großen und ganzen überall dieselben Aufgaben.« Dies war seit dem Zweiten Weltkrieg das dominierende Paradigma, das auch offiziell – zum Beispiel durch die UNESCO– gefördert wurde. Kultur löste Klima und Rasse als Erklärungsmuster für die Unterschiede unter den Völkern ab, aber unter der Bedingung der Gleichwertigkeit aller Kulturen, woraus dann notwendig zu folgen schien, daß alle Kulturen auch allen wichtigen Zielen gleichermaßen gut dienen konnten – also etwa Zielen wie der Abschaffung des Hungers, dem Schutz vor Krankheiten und willkürlicher Gewalt, kurzum: den in der UNO-Menschenrechtserklärung festgehaltenen Postulaten.

Die Kulturanthropologie oder Ethnologie wurde zur Leitwissenschaft dieses Paradigmas, und wie ein Botaniker keine nützlichen oder schädlichen Pflanzen kennt, so waren auch die Kulturen vor Gott und den Ethnologen alle gleich: gleichen Werts. Aber während es der Agrarwissenschaft gestattet war, aus ihrer Nutzenperspektive heraus Pflanzen als nützlich oder schädlich einzustufen, war es im Bereich der Kulturen nicht möglich, pragmatisch nach deren größerer oder geringerer Eignung für wirtschaftliche Entwicklung oder Menschenrechte zu fragen. Zu sehr schien das der kolonialistischen und rassistischen Verachtung fremder Kulturen zu ähneln. Und wenn alle Kulturen gleichwertig und gleichermaßen funktional sind, ist es unsinnig, in der jeweiligen Kultur eine Erklärung für unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung zu suchen.

Die Ethnologie vertrat einen Kulturrelativismus, den man eigentlich besser einen Kulturabsolutismus nennen sollte, da er die Kulturen voneinander isolierte und in ihrem Geltungsanspruch verabsolutierte. Wahr und falsch, gut und schlecht, schön und häßlich, reich und arm, krank und gesund – alles war relativ zur Kultur einer Gesellschaft und nur innerhalb ihrer selbst zu beurteilen, nicht nach allgemeinen, universalen Maßstäben, die es für die Kulturrelativisten prinzipiell nicht geben konnte.

Das Spannungsverhältnis zwischen Kulturrelativismus und allgemeinen, universalen Werten und Rechten war schon früh zutage getreten, etwa in der Opposition gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen 1948 von seiten der Amerikanischen Anthropologischen Gesellschaft, und zwar mit der Begründung, damit zwinge der Westen der übrigen Welt seine Werte auf. Offenbar funktionierten die verschiedenen Kulturen im Hinblick auf die allgemeinen Menschenrechte nicht gleich, sondern verschieden. Dieses Problem aber wurde lange nicht weiter beachtet oder diskutiert, man ging von einer prinzipiellen Vereinbarkeit der relativistischen und der universalistischen Position aus. Bewahrung und Schutz von Kulturen war konsequenterweise das zentrale Anliegen der Kulturrelativisten und Multikulturalisten, nicht Veränderung. Mit der konservierenden Einstellung gegenüber fremden Kulturen ging oft deren romantische Verklärung einher, eine westliche Tradition, die seit etwa dreihundert Jahren existiert. Westliche Wunschphantasien der von gesellschaftlichen Zwängen freien, nichtmaterialistischen, sinnenfrohen, im Einklang mit der Natur lebenden glücklichen fremden Kulturen erschwerten zusätzlich eine realistische Einschätzung anderer Kulturen (und der eigenen noch dazu).

Dagegen entstanden dann ab den 1990er Jahren Forschungsprojekte und wissenschaftliche Werke, die Zweifel weckten an der vorausgesetzten funktionalen Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Kulturen – offenbar gab es Kulturen, die menschliche Grundbedürfnisse wie Nahrung, Gesundheit, Sicherheit vor willkürlicher Gewalt, Schutz des Eigentums besser befriedigten als andere, gab es »Sick Societies«, »kranke Gesellschaften«, um den provozierenden Titel des grundlegenden Werks des Ethnologen Robert B. Edgerton zu zitieren. Ein anderer Autor, der Wirtschaftshistoriker David Landes, sprach gar im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung von »toxischen« Kulturen. Im Unterschied zur Ethnologie und Kulturanthropologie waren in den Sozialwissenschaften kulturalistische Ansätze bewahrt und weiterentwickelt worden. Das lag an dem langen Schatten Max Webers und seines Hauptwerks, Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, das man als die Gründungsurkunde des wissenschaftlichen Kulturalismus betrachten kann.

Das zweite gegen den Kulturalismus wirkende Paradigma waren die modernen Wirtschaftswissenschaften. Dort hatten sich in den 1960er Jahren die sogenannten Formalisten durchgesetzt: Die Methoden der Wirtschaftswissenschaften sind ihnen zufolge kulturell neutral und universell gültig. Zugrunde liegt das auf alle Menschen zutreffende Modell des Homo oeconomicus (beziehungsweise der Rational Choice Theory), der nutzenmaximierend und kostenminimierend auf die gleichen wirtschaftlichen Anreize überall wesentlich gleich reagiert. So schreibt der Wirtschaftswissenschaftler William Easterly in seiner Kritik des Kulturalisten Lawrence E. Harrison, es spreche doch sehr viel für die Ansicht, »daß die Menschen überall gleich sind und auf die richtigen ökonomischen Gelegenheiten und Anreize reagieren werden«. Die Ökonomen bestritten nicht, daß der Mensch mehr ist als nur Homo oeconomicus, aber das spielte für die Wirtschaft keine Rolle. Wirtschaftliche Fragen waren mit dem Instrumentarium der Wirtschaftswissenschaften lösbar – wie denn sonst?

Die These vom Einfluß der Kultur auf das wirtschaftliche Handeln ist für diese Ökonomen zu wenig auf präzise Ursache-Wirkung-Verhältnisse hin überprüfbar, also nicht den statistisch-mathematischen und strengen empirischen Verfahren zugänglich, die vielen als Grundlage ihrer Wissenschaft gilt. (Das löbliche Beharren auf wissenschaftlichen Standards wird aber dann fragwürdig, wenn es die Behandlung relevanter zum Gegenstand gehörender Fragen blockiert. Es gibt unterschiedliche Grade der Wissenschaftlichkeit, nicht nur die Alternative zwischen wissenschaftlich und unwissenschaftlich, und es ist vernünftiger, eine wichtige Frage mit dem zur Verfügung stehenden Grade von Wissenschaftlichkeit anzugehen, als sie zu ignorieren oder die Antworten der Beliebigkeit anheimzugeben.) Das Nicht-Wirtschaftliche taucht nur negativ, als Hindernis der Wirtschaft auf – läßt man die Wirtschaft nur in Ruhe, werden alle prosperieren. Wirtschaftliches Wachstum wird als das Normale unterstellt, erklärungsbedürftig ist nur der Mißerfolg eines Landes. Der wird in der Regel als Resultat politischen Eingreifens in den Wirtschaftsprozeß gesehen.

Sei es, weil die Realität selber den beiden genannten Theorien zunehmend widersprach, sei es, weil man sich der von jeher bestehenden Widersprüche zunehmend bewußt wurde, spätestens mit den neunziger Jahren wurden kulturalistische Positionen immer häufiger vorgetragen, diskutiert und auch akzeptiert, und man sprach bereits von einer »kulturalistischen Wende«. Lawrence E. Harrison veröffentlichte 1985 sein bahnbrechendes Werk Underdevelopment Is a State of Mind; Harrison ist Entwicklungsexperte und begann als jugendlicher Idealist bei Kennedys »Allianz für den Fortschritt« in Lateinamerika. Es waren seine jahrzehntelangen Erfahrungen in der Entwicklungsarbeit und Entwicklungspolitik, die ihn eher widerwillig zu seinen kulturalistischen Positionen getrieben haben. Mit Who Prospers? versuchte er 1992 zu klären, welche Auswirkungen kulturelle Werte auf wirtschaftliche und politische Entwicklung haben. Im Jahre 2000 gab er dann zusammen mit Samuel P. Huntington den programmatischen Band Culture Matters heraus, der auch ins Deutsche übersetzt worden ist. (Samuel P. Huntington / Lawrence E. Harrison (Hrsg.), Streit um Werte - Wie Kulturen den Fortschritt prägen, 2002). 2006 veröffentlichte er The Central Liberal Truth, worin er untersucht, wie Politik eine Kultur positiv verändern kann.

1998 erschien David Landes’ Wohlstand und Armut der Nationen, worin der Wirtschaftshistoriker eine entschieden kulturalistische Haltung einnahm. Von Landes stammt auch die kulturalistische Parole »Max Weber hatte recht«. Ein anderer bedeutender Wirtschaftshistoriker – wirtschaftshistorische Kenntnisse scheinen kulturalistische Positionen zu befördern –, hat vor kurzem eine sorgfältig abwägende Untersuchung und reservierte Unterstützung des Kulturalismus in der Ökonomie veröffentlicht.

Wenn wir Kulturen daraufhin untersuchen, wieweit sie Wohlstand und Wohlergehen der Menschen, Freiheit und Menschenrechte fördern oder hemmen, so können wir deutliche Unterschiede zwischen den Kulturen feststellen und sie unter diesem Aspekt bewerten. Ja wir müssen es tun, wenn wir an Veränderungen zum Besseren interessiert sind. Diese Veränderungen zum Besseren können von außen zwar »gefordert und gefördert« werden, im wesentlichen jedoch können sie nur von den betreffenden Kulturen selber geleistet, können nicht von außen auferlegt oder gar erzwungen werden.“ (Siegfried Kohlhammer, Kulturelle Grundlagen wirtschaftlichen Erfolgs, in: Merkur, 2. November 2006). **

 

NACH OBEN Schaffung einer Bewegung indigener Europäer (Fjordman) **

„Das nächste Mal, wenn führende EU-Politiker China wegen dessen Behandlung von Minderheiten verurteilen, schlage ich vor, daß die Chinesen wie folgt antworten:
»Ja, wir sind eine antidemokratische Organisation, die mit der Unterdrückung des einheimischen tibetischen Volkes befaßt ist, aber Sie sind eine antidemokratische Organisation die mit der Unterdrückung der einheimischen Völker eines ganzen Kontinents befaßt ist.«
Es gibt keinerlei Sympathie zwischen mir und der Kommunistischen Partei Chinas, einer Organisation, die für den Tod von zig Millionen ihrer Bürger verantwortlich ist, aber selbst die chinesischen Regierungsbehörden streben nicht vorsätzlich danach, ihr eigenes Volk durch gewalttätige Moslems zu verdrängen. Die europäischen Behörden hingegen schon.

In dekadenten Gesellschaften der Vergangenheit öffneten die Behörden nicht die Tore für feindselige Nationen und verboten die Opposition dagegen als Intoleranz und Barbarophobie. Das, womit wir es im modernen Westen zu tun haben, ist nicht nur Dekadenz; es ist mit der größte Verrat der Geschichte. Unsere so genannten Führungseliten verabschieden Gesetze, mittels denen die Opposition gegen unsere Enteignung als »Rassismus und Haßrede« verboten wird. Wenn wir einheimischen Europäer unseren Medien und Politikern zuhören, dann ist es, als ob wir nicht einmal existieren, dann ist es so, als ob es normal wäre, daß sie die Interessen anderer Nationen über die ihrer eigenen stellen. Obwohl wir »demokratische« Regierungen haben, haben viele westliche Länder Behörden, die gegenüber ihrem eigenen Volk feindseliger eingestellt sind als gegenüber Diktatoren in Entwicklungsländern. Warum?

Simon Heffer drückt im Daily Telegraph die Vermutung aus, daß die Masseneinwanderung, die in Großbritannien insbesondere von den Labourregierungen Blair und Brown begünstigt wurde, nicht aufgrund von Inkompetenz stattfindet, sondern Teil einer »von einer Doktrin angetriebenen Entschlossenheit des New Government von 1997 ist, unsere nationale Identität zu zerstören und den Multikulturalismus voranzutreiben.« (**). Ich stimme dem zu, aber diese staatlich gesponserte Politik des Bevölkerungsaustauschs ist weit davon entfernt, sich auf Großbritannien zu beschränken.

Statistiken, die im Jahr 2008 diskutiert wurden, zeigten klar, daß die Masseneinwanderung keine positiven Effekte auf die Wirtschaft Großbritanniens hatte, und ich habe vergleichbare Berechnungen unter anderen aus Frankreich, Dänemark und Norwegen gesehen. Im Gegenteil, es ist ein Abziehen von Finanzmitteln von der einheimischen Bevölkerung, und das auch schon dann, wenn wir die Terrorwelle, die Unsicherheit und die Straßengewalt, die über Westeuropa von Schweden über Deutschland in die Niederlande hinwegfegt, nicht mit einbeziehen. Und als Gipfel des Ganzen sind die Kosten der Zerstörung des nationalen Zusammenhalts und des geschwächten kulturellen Erbes nicht kalkulierbar, und doch geht die Masseneinwanderung weiter, als ob nichts wäre. Im April 2008 erschien ein Bericht, in dem ausgeführt wird, daß Spanien bis zum Jahr 2020 über zwei Millionen zusätzliche ausländische Arbeitskräfte braucht, von denen viele vermutlich aus dem islamischen Nordafrika kommen werden. Die Verfasser des Berichts riefen die spanische Regierung auf, ein neues Einwanderungsgesetz zu verabschieden, um »die legale Einreise zu erleichtern, Vorteile aus den Neuankünften zu ziehen und die Integration zu fördern.« **

Ich habe früher schon mit dem Gedanken gespielt, man solle einheimischen Norwegern den rechtlichen Status des indigenen Volkes Norwegens geben. (**). Ein Großteil meiner Ahnen lebt hier schon seit dem Ende der letzten Eiszeit, das heißt bereits so lange, wie dieses Land für Menschen bewohnbar ist. Die ursprünglichen Siedler kamen aus Mitteleuropa (aus Deutschland) und andere Europäer kamen hinzu. (**). Genetische Spuren von Völkern nahöstlicher Herkunft, die den Ackerbau in Europa verbreiteten, sind zwar nachweisbar, aber bis vor kurzem waren die meisten Europäer zu einem überwältigenden Anteil die Nachfahren von Männern und Frauen, die schon seit Zehntausenden von Jahren in dieser Region leben.

Genetisch gesehen haben europäische Ureinwohner somit länger auf ein und demselben Kontinent gelebt als die amerikanischen Ureinwohner. Viele Südostasiaten sind Nachkommen von südchinesischen Siedlern, die die ursprünglich dort heimischen dunkelhäutigen Einwohner in frühgeschichtlicher Zeit verdrängten, genauso wie viele der Länder des subsaharischen Afrikas von Bantu-Invasoren bevölkert sind, die in großen Teilen Afrikas die ursprünglichen Khoi-San-Völker verdrängten oder auslöschten. Heutige Japaner leben noch nicht so lange in Japan wie Europäer in Europa. Und doch wurde die schottische Ratsfrau Sandy Aitchison dafür beschimpft, daß sie das Wort »indigen« für einheimische Briten benutzt hat. Warum wird es als lächerlich oder bösartig angesehen, wenn wir Europäer unsere Rechte geltend machen? Allen wird zugestanden, daß sie ihre Kultur bewahren dürfen mit Ausnahme der Menschen europäischen Ursprungs? Ist es das? Warum ist Kolonialismus immer schlecht, nur dann nicht, wenn mein Land, das keine koloniale Geschichte hat, von Völkern der Dritten Welt kolonisiert wird?

Westeuropäer haben in den letzten Jahren mehr Einwanderung in einer kürzeren Zeitspanne hingenommen als jemals irgendeine Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte friedlich hingenommen hat. Wenn wir uns eine Pause gönnen wollen, dann haben wir das Recht dazu. Womit wir es zu tun haben, ist keine »Einwanderung«, sondern Kolonisierung, und im Fall der Moslems sind es international organisierte Bestrebungen, unsere Länder zu erobern. Wenn Nicht-Europäer das Recht haben, der Kolonisierung Widerstand entgegenzubringen, dann haben Europäer dieses Recht auch. Die Schweiz, Schweden, Finnland und Norwegen haben so gut wie überhaupt keine koloniale Vergangenheit. Die Deutschen hatten eine Kolonie in Namibia. Warum sollten sie deshalb Millionen von türkischen Moslems aufnehmen, die ihrerseits eine tausendjährige brutale koloniale Vergangenheit haben? Es sind heutzutage kaum Briten in Pakistan, warum also sollten die Briten es zulassen, daß große Zahlen von Pakistanis sich in Großbritannien niederlassen? Und wenn die Algerier von Frankreich die Unabhängigkeit fordern konnten, warum können dann die Franzosen nicht die Unabhängigkeit von den Algeriern fordern?

Meine Nation läuft Gefahr, noch in diesem Jahrhundert demographisch ausgelöscht zu werden, und Vergleichbares geschieht in den anderen nordischen Ländern. Wir bewegen uns von einer der erfolgreichsten Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte weg und hin zur Auslöschung innerhalb des Zeitraums weniger Generationen, wenn das derzeitige Niveau der Masseneinwanderung anhält. Darf ich darüber besorgt sein oder ist das »rassistisch«? Der Autor Gore Vidal sagte einmal: »Norwegen ist groß und leer genug, um 40 bis 50 Millionen heimatlose Bengalen aufzunehmen. Wenn die Norweger sagen, daß sie das doch lieber nicht wollen, kann man das dann als Rasismus bezeichnen? Ich denke nicht. Es ist einfach nur Selbsterhaltung, das oberste Gesetz aller Spezies.« Thomas Jefferson sagte, »das Gesetz der Selbsterhaltung steht über dem geschriebenen Gesetz,« und er hatte Recht damit.

Vor zwei Jahren habe ich geschrieben: »Nach allen möglichen Standards sind wir eine der erfolgreichsten Kulturen der Welt, unser größter Fehler, der uns schließlich ins Grab bringen könnte, ist wahrscheinlich unsere Naivität. Warum um alles in der Welt sollten wir still zusehen, wie unser Land von den erfolglosesten Kulturen der Welt unterworfen wird? Der grundlegendste Instinkt aller Lebewesen bis hinunter auf die bakterielle Ebene ist Selbsterhaltung. Im Jahr 2006 hat man ein Recht auf Selbsterhaltung, wenn man eine Amöbe ist, aber nicht, wenn man ein Skandinavier ist. Vielleicht wäre die Lösung, zu argumentieren, daß Skandinavier tatsächlich eine Amöbenart sind und daß wir den besonderen Schutz des WWF benötigen. Wir sollten zur Beweisführung einige unserer feinen Exemplare linker Intellektueller und Journalisten ausstellen. Dann dürfte das nicht allzu schwierig sein.« **

Nur weil ich ausgeführt habe, daß es mir nicht gefallen würde, wenn ich zu einer verfolgten Minderheit in meinem eigenen Land werden würde, wurde ich beschuldigt, ein »weißer Nationalist« zu sein, was sehr viel darüber aussagt, wie Menschen europäischer Herkunft inzwischen dämonisiert werden. Was ist mit Koreanern und Japanern? Wenn diese beispielsweise von Nigerianern und Pakistanis ersetzt würden und in ihren eigenen Städten von Leuten, die freiwillig in ihre Länder gezogen sind, schikaniert werden würden, würden sie dann als »gelbe Nationalisten« beschimpft werden, wenn sie sich widersetzen würden? Warum existieren eigentlich die Begriffe »gelber Nationalist«, »brauner Nationalist« und »schwarzer Nationalist« so gut wie überhaupt nicht, während der Begriff »weißer Nationalist« existiert? Ist das nicht schon an sich ein Zeichen für einen Doppelstandard?

Ursprünglich begann ich damit, fast ausschließlich über den Islam zu schreiben und ich schreibe immer noch vorwiegend über den Islam. Allerdings habe ich erkannt, daß wir es mit einem ganzen Zensurregime zu tun haben, das beseitigt werden muß, bevor wir uns mit dem Islam auseinandersetzen können. Ich werde in jeder Situation den Kampf von Buddhisten, Hindus, Sikhs, Bahais, Juden, afrikanischen Christen, chinesischen Taoisten usw. gegen den islamischen Djihad hervorheben und unterstützen, denn es ist ein globaler Kampf. Ich habe das immer getan und ich werde das immer tun.

Was ich nicht tun werde, ist mein Land auszuliefern, denn es steht mir nicht zu, das zu tun. Ich sehe niemanden sonst, der still akzeptiert, in dem Land, in dem seine Vorfahren seit dem Ende der letzten Eiszeit gelebt haben, zur Minderheit zu werden. Und ich sehe nicht ein, warum ich das dann tun sollte. Es schert mich nicht, wenn weiße Westler »sich davor fürchten, Rassisten genannt zu werden«. Ich werde meinen Nachfahren kein ruiniertes Land hinterlassen, nur weil ich Angst hatte, mit Schimpfwörtern belegt zu werden. Wenn Sie denken, daß es »rassistisch« ist, wenn Europäer ihr Erbe bewahren und ihre Kinder vor Übergriffen schützen wollen, dann bin nicht ich der Heuchler hier. Dann sind Sie es.

Ich schlage hiermit vor, daß einheimische Europäer eine Bewegung indigener Europäer gründen sollten, zugunsten der traditionellen Mehrheitsbevölkerungen Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Österreichs, Belgiens, der Niederlande, Dänemarks usw. - inspiriert von der Declaration on the Rights of Indigenous Peoples. Die Bewegung indigener Europäer sollte das Recht indigener Völker unterstützen, ihre Selbsterhaltung, Traditionen, Souveränität und Kultur als Mehrheitsbevölkerung in ihren eigenen Ländern zu bewahren.

Die Liste der Ziele und Vorgaben sollte folgendes beinhalten:
1.)
Das Recht, unsere traditionellen Mehrheiten in unseren eigenen Ländern aufrechtzuerhalten, unsere eigene Souveränität und unsere eigene Selbstbestimmung zu kontrollieren. Wir wünschen keinem anderen Volk auf der Erde Schaden oder hegen negative Gefühle gegen es, aber wir bestehen darauf, unsere eigenen Mehrheiten in unseren eigenen Ländern aufrechtzuerhalten, und zwar ohne des »Rassismus« beschuldigt zu werden. Wir weisen die derzeitigen Trends zurück, die predigen, daß wir kein Recht haben, uns der unbeschränkten Masseneinwanderung aus nicht-indigenen Kulturen entgegenzustellen, sie zu kontrollieren oder zu vermindern.
2.)
Das Recht, unsere Kinder unsere Kulturen, Sprachen, historischen Interpretationen, religiösen Feiertage und Traditionen ungehindert lehren zu dürfen. Wir widersetzen uns den Trends in der Bildung, die unsere Kinder ermutigen, ihre Kultur, Traditionen, religiösen Praktiken und Geschichte entweder zu vergessen oder zu verabscheuen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
3.)
Das Recht, unsere eigenen indigenen religiösen Feiertage und Feste zu schätzen und zu praktizieren. Wir weisen derzeitige Trends zurück, die predigen, daß traditionell europäische religiöse oder kulturelle Feste wie zum Beispiel Weihnachten »rassistisch« oder »ausgrenzend« seien und daher »zurückgenommen«, »umbenannt« oder anderweitig heruntergespielt oder abgeschafft werden müssen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden. Wir weisen die derzeitige Politik zurück, unsere indigenen Kulturen seien in irgendeiner Weise defizitär und daher nicht vollständig, wenn sie nicht von anderen, nicht-indigenen Kulturen »bereichert« werden.
4.)
Das Recht, unsere eigenen indigenen religiösen, nationalen, ethischen und kulturellen Symbole aufrecht zu erhalten, zu schätzen und offen zu zeigen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die predigt, unsere Jahrhunderte alten Nationalflaggen oder ethnischen Symbole seien irgendwie »rassistisch« oder »ausgrenzend«, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
5.)
Das Recht, den Ausdruck unserer indigenen Kultur wie Musik, Kunst und Bildhauerei aufrecht zu erhalten, zu schätzen, zu schützen und offen zu zeigen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die predigt, daß indigene europäische Kultur wie zum Beispiel Statuen von Wildschweinen, Volkslegenden, in denen Schweine und Hunde vorkommen, Gemälde mit christlichen oder klassisch heidnischen Motiven, Kriegerdenkmäler mit christlichem Bezug usw. aus der Öffentlichkeit verbannt, zerstört, abgeändert oder anderweitig behandelt werden, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
6.)
Das Recht, unsere indigenen Begräbnisstätten, Strukturen, Gebäude, Kirchen, Museen und andere öffentliche Werke und Strukturen aufrecht zu erhalten, zu schätzen und vor Zerstörung, Modifikation oder anderweitiger Umwandlung zu schützen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die besagt, daß indigene öffentliche Werke geändert oder modifiziert werden müssen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden, oder »Platz zu schaffen« für öffentliche Strukturen oder Werke, die nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu Gute kommen (z.B. Jahrhunderte alte indigene Gräber ausgraben, um »Platz zu schaffen« für nicht-indigene Friedhöfe, äußerlich sichtbare christliche Symbole und Statuen von Kirchen entfernen u.s.w.).
Herr Franco Frattini von der EU-Kommission, der ungewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Regierung von fast einer halben Milliarde Menschen, hat gesagt, daß die Europäer innerhalb von nur einer Generation weitere zig Millionen Einwanderer aufnehmen sollen. Der britische Außenminister Milliband hat gesagt, daß die EU sich erweitern und nordafrikanische und nahöstliche islamische Länder aufnehmen solle. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Sarkozy und haben dies Anfang 2008 bekräftigt (**). Das ist Teil einer organisierten Bestrebung danach, daß Europa vor der Islamisierung kapituliert, und das dauert nun schon seit Jahrzehnten an. Da die Europäische Union den freien Personenverkehr über die Grenzen hinweg beinhaltet, bedeutet das, daß die europäischen Führungspolitiker die Schleusen für zig Millionen Moslems und andere nicht-indigenen Menschen zu einem Zeitpunkt öffnen, zu dem einheimische Europäer um das Überleben ihrer Zivilisation fürchten und sich wie Fremde in ihren eigenen Städten fühlen. Gleichzeitig warnt Ernst Uhrlau, der Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes, vor der zunehmenden Selbstbehauptung gewaltbereiter Djihad-Organisationen in Nordafrika. **

Aufgrund dieser Beweislage kann die Europäische Union schwerlich als etwas anderes gesehen werden als eine kriminelle Organisation, deren Ziel die demographische Enteignung und kulturelle Marginalisierung der indigenen Völker eines gesamten Kontinents ist. Konsequenterweise sollte die EU umgehend und vollständig aufgelöst werden. Wir einheimischen Europäer sollten eine Interimszeit der öffentlichen Ent-Eurabisierung fordern, während der die Lügen, die von pro-islamischen Multikulturalisten verbreitet wurden, aus unseren Geschichtsbüchern entfernt werden und ein angemessener Respekt für die europäischen kulturellen Traditionen wiederhergestellt wird. Diejenigen hochrangigen Offiziellen, die an der Schaffung Eurabiens beteiligt waren, sollten wegen Verbrechen gegen ihre eigene Zivilisation vor Gericht gestellt werden.“ (Fjordman, Schaffung einer Bewegung indigener Europäer, 2008 **).

 

NACH OBEN Was tun?  (Thilo Sarrazin)

„Es ist das Recht einer jeden Gesellschaft, selbst zu entscheiden, wen sie aufnehmen will, und jedes Land hat das Recht, dabei auf die Wahrung seiner Kultur und seiner Traditionen zu achten. Auch in Deutschland bzw. Europa sind solche Überlegungen legitim, und sie werden ja auch zunehmend angestellt. Dabei kommt man um Urteile nicht herum, und es wäre auch ganz falsch, ihnen auszuweichen. Diese Urteile betreffen sowohl die Anforderungen, die wir an die Integrationsfähigkeit und Integrationsbereitschaft von Migranten stellen, als auch die Frage, wen wir überhaupt als Migranten akzeptieren wollen.

Für mich ist es wichtig, daß Europa seine kulturelle Identität als europäisches Abendland und Deutschland seine als Land mit deutscher Sprache wahrt, als Land in Europa, vereint mit den umgebenden Franzosen, Niederländern, Dänen, Polen und anderen, aber doch mit deutscher Tradition. Dieses Europa der Vaterländer ist säkular, demokratisch und achtet die Menschenrechte.

Soweit Immigration stattfindet, sollten die Migranten zu diesem Profil passen bzw. sich im Zuge der Integration anpassen. Ich möchte, daß auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, daß das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, daß dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

Ich möchte nicht, daß wir zu Fremden im eigenen Land werden, auch regional nicht. Der gefürchtete Rechtsradikalismus wird nicht dadurch gefördert, daß wir unsere legitimen Präferenzen klar äußern und das politische Handeln nach ihnen ausrichten, sondern dadurch, daß wir die Dinge schleifen lassen .…“ (Thilo Sarrazin, Was tun?, in: Der Spiegel, 28.03.2010, S, 138-140 [Auszüge]). **

 

NACH OBEN Das Ende Europas? (Siegfried Kohlhammer)

„Als die französische Theaterregisseurin Rayhana Anfang des Jahres nur knapp einem Terrorattentat entging, fragte die Internationale Liga für Frauenrechte: »Wer hätte sich vorstellen können, daß im Frankreich des Jahres 2010 eine Frau nur deshalb angegriffen wird, weil sie ein Theaterstück geschaffen hat, das Islamisten mißfällt?«  Ja, wer hätte sich das vorstellen können? Ich zum Beispiel, und recht bedacht wohl auch der Rest der Menschheit, soweit er nicht seit über dreißig Jahren im Koma liegt oder anderweitig ebenso ignorant, weltfremd und realitätsblind ist wie die Internationale Liga für Frauenrechte.

Hervorheben will ich die Bremer Habilitationsschrift Staat und Migration von Stefan Luft (**), einen vorzüglichen Ratgeber in allen Fragen der Migration nach Deutschland. Interessant ist Luft auch deshalb, weil die Integrationsprobleme in Deutschland auch bei ihm ein zentrales Thema darstellen, er aber weitgehend auf Kategorien wie Islam, Muslime u.s.w. verzichtet und vor allem soziologischen, soziokulturellen, ökonomischen und anderen »säkularen« Erklärungsmodellen vertraut. Staat und Migration unterscheidet sich von den meisten Werken zur Migrationsforschung durch seine Ablehnung von Migrationsforschung als einer Leidensgeschichte, mit den Migranten einzig als Opfern der Mehrheitsgesellschaft – diese Sicht ist auch insofern falsch, als sie die Gewinne, ökonomisch und freiheitlich, der meisten Migranten in den Hintergrund rückt.

Niemals zuvor in der Migrationsgeschichte hat es einen derartig hohen Grad an materieller, rechtlicher und ideologischer Unterstützung der Migranten von staatlicher und nichtstaatlicher Seite gegeben wie im heutigen Europa, und Deutschland nimmt dabei den Spitzenplatz ein. Seit vielen Jahrzehnten werden hier erhebliche Summen für Integration ausgegeben, in die Sprachprogramme allein sind Milliardenbeträge investiert worden. Schon die Gastarbeiter in den 1960er Jahren waren von Anfang an arbeits- und sozialrechtlich gleichgestellt, erhielten also Tariflohn, Arbeitslosengeld und -unterstützung, Kinder- und Wohnbeihilfe, BAFÖG, ärztliche Betreuung – das volle Programm. Das hatte denn auch zur Folge, daß das (1973 eingestellte) Gastarbeiterprogramm zwar für die Privatwirtschaft, auf deren Druck es eingeführt worden war, einen Erfolg darstellte, nicht aber gesamtwirtschaftlich, da die Folgekosten die Gewinne schließlich übertrafen. Generell gilt in Europa, daß die Migranten insgesamt den Wohlfahrtsstaat mehr kosten, als sie zu ihm beitragen. Eine Lösung der Probleme Europas durch mehr Migranten, wie sie die EU wünscht, ist eher unwahrscheinlich.

Während früher den Einwanderern selbst die Last der Integration auferlegt wurde – und sie funktionierte in der Regel, auch ohne Sozialhilfen und Wohlfahrtsstaat und Antidiskriminierungsgesetze – gilt heute Integration immer mehr als in die Verantwortung des Staates fallend. Und doch sind die Ergebnisse insgesamt immer dürftiger. »Nie zuvor in der Geschichte der Migration gab es so viel Rücksichtnahme und Planung. Doch die Ergebnisse waren dürftig.« (Laqueur, a.a.O.) Das hatte unter anderem zur Folge, daß der Anteil der Erwerbstätigen unter den Migranten stetig sank und eine Lebensplanung auf der Grundlage von Sozialhilfe möglich wurde. So machen etwa die Muslime in Dänemark 5 Prozent der Bevölkerung aus, nehmen aber 40 Prozent der wohlfahrtsstaatlichen Leistungen in Empfang – und andere Länder weisen ähnliche Missverhältnisse auf. »Die Muslime in Europa erhielten mehr wohlfahrtsstaatliche Leistungen als jede andere Gruppe irgendwo und irgendwann." (Bruce Bawer, a.a.O.). Omar Bakri Mohammed, Gründer der islamistischen Hizb ut-Tahrir in England, lebte mit seiner Familie von wohlfahrtsstaatlichen Leistungen in der Höhe von circa 2000 Pfund im Monat. »Der Islam erlaubt mir, die Leistungen des (wohlfahrtsstaatlichen) Systems in Anspruch zu nehmen. Ich bin ohne Einschränkungen anspruchsberechtigt. Ohnehin lebt ja der größte Teil der Führerschaft der islamischen Bewegung von Sozialhilfe.«

Überall in Europa, wo eine nennenswerte Zahl muslimischer Zuwanderer sich niedergelassen hat, stößt man auf dieselben Probleme – und es scheint dabei keine Rolle zu spielen, ob die Muslime aus Pakistan oder aus der Türkei kommen, aus Algerien oder aus Bangladesch. Diese Probleme scheinen alle ihren Grund in der zunehmend mißlingenden Integration zu haben, wobei gerade auch die zweite und dritte Generation, die traditionell die Integration schaffte, nicht besser integriert sind. Deutlich zeigt sich dies an den ethnischen Kolonien vieler Städte.

Das Bezirksamt Neukölln von Berlin schreibt 2004: »Da die Migranten einen Großteil der Neuköllner Bevölkerung ausmachen und die Integration in die deutsche Gesellschaft auf breiter Front mißglückt ist, bildet sich immer stärker eine Parallelgesellschaft heraus« und konstatiert eine »zunehmende Islamisierung der Neuköllner Altstadt«. Solche Viertel weisen einen überproportional hohen Anteil von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern, von Armut und Schulabbrechern auf mit überproportional hohen Kriminalitätsraten und Gewaltdelikten. Die Bildungsferne des Elternhauses, die oft mit einem Desinteresse an der Schule einhergeht, trägt neben anderem zu einer geringen Schul- und Berufsausbildung der Heranwachsenden bei, zu Schulschwänzen und Schulabbruch. Die Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind gering, womit eines der wichtigsten Mittel des Ausbildungs- und Berufserfolges sowie der Integration entfällt.

Diese ethnischen Kolonien und der Aufenthalt darin perpetuieren sich, statt wie in den klassischen Einwandererländern Durchgangsstation zur Aufnahme in die neue Gesellschaft zu sein. Sie fördern Isolation und Segregation vom Aufnahmeland, was durch die Islamisierungswelle der letzten Jahrzehnte verstärkt wird. Sie können zu Gebieten eigenen Rechts werden, »islamischen Räumen«, wohin sich die Polizei nur noch im Großaufgebot wagt und in denen ein hoher Anpassungsdruck herrscht. »Regiert« werden sie von Imamen und Gemeindeführern, »Identitätswächtern«, die durch psychischen Druck und auch durch Zwang und Gewalt die Kultur des Herkunftslandes in ihrer traditionellsten und den Islam in seiner radikalsten Form durchsetzen. Hier werden Mißtrauen, Abneigung und Verachtung gegenüber der Aufnahmegesellschaft gelehrt, gepflegt, gefördert.

Wie sehr die Aufnahmegesellschaft abgelehnt wird, zeigt auch die Heiratspraxis: Mehrheitlich werden die Ehepartner aus dem Herkunftsland geholt und selbst den potentiellen Ehepartnern der eigenen Ethnie im Aufnahmeland vorgezogen, von den Einheimischen ganz zu schweigen. So fällt eines der probatesten Integrationsmittel weitgehend aus. Eine Untersuchung über jugendliche Zuwanderer aus dem Jahr 2003 faßt Luft so zusammen: »Statistisch besteht ein Zusammenhang zwischen ausgeprägt islamischer Orientierung, sozialer Deklassierung und mangelnder Integration.« Während aber »bei einheimischen Jugendlichen eine hohe Religiosität mit günstigen sozioökonomischen Rahmenbedingungen einhergeht, verhält sich dies bei den Migranten umgekehrt .... Deutlich ist allerdings bei den muslimischen Jugendlichen, daß das Bildungsniveau dann am niedrigsten im Vergleich aller Migrantengruppen ausfällt, wenn ihre Religiosität stark ausgeprägt ist.«

Die Zahl der muslimischen Immigranten ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung noch gering und meist im einstelligen Bereich, 12 Prozent in Frankreich; problematisch ist deren Konzentration in bestimmten Städten, wo ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung oft 30 oder mehr Prozent beträgt, bei Kindern und Jugendlichen zuweilen schon mehr als die Hälfte, genauer: in bestimmten Stadtvierteln. Sie weisen die höchsten Geburtenzahlen auf, was für viele Städte den Zeitpunkt absehbar macht, wo die Kultur und Religion dieser ethnischen Kolonien majoritär werden und die Städte in einem von den meisten Einheimischen und von vielen – auch muslimischen – Zugewanderten nicht gewünschten Sinne prägen werden.

Die Idee einer islamischen Eroberung Europas ist keineswegs Erfindung hysterischer Islamophober – sie wird den Europäern immer wieder von Muslimen unter die Nase gerieben. Der Imam Abu Baseer erklärt: »Eines der Ziele der Immigration ist die Neubelebung des Dschihad und die Geltendmachung der Macht über die Ungläubigen. Immigration und Dschihad gehören zusammen. Das eine ist Folge des anderen und hängt davon ab.« Einer der Führer der dänischen Muslime hat einen Traum: »Wir werden schließlich die Mehrheit sein.« Ein bei jungen Muslimen in Stockholm beliebtes T-Shirt trug die Aufschrift »2030 – dann übernehmen wir«. Beim Prozeß gegen die Islam4UK-Gruppe in England trug ein Demonstrant vor dem Gericht ein Plakat mit der Aufschrift »Islam will dominate the world. Freedom can go to Hell«.

Bereits 1974, mit dem Beginn der Reislamisierungswelle, hatte der algerische Präsident Boumedienne (Boukharrouba) vor der UN-Generalversammlung erklärt: »Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.« 1978 forderte eine vom Islamic Council in Europe organisierte Konferenz die Muslime auf, ihre eigenen religiösen Gemeinschaften von den Behörden als gleichberechtigt mit anderen anerkennen zu lassen – soweit kein Problem. Dann heißt es: »Schließlich kann die Gemeinschaft versuchen, politische Rechte als eine die Nation konstituierende Gemeinschaft zu erlangen. Sobald sie diese Rechte erhalten hat, sollte die Gemeinschaft versuchen, ihre spezifischen Merkmale auf die gesamte Nation hin auszudehnen.«

Zu keiner Zeit waren Rassismus, Xenophobie und Diskriminierung gesellschaftlich so geächtet, und nie zuvor waren die Einwanderer rechtlich so weitreichend geschützt. Unter in dieser Hinsicht weit ungünstigeren Bedingungen gelang früher von großen Teilen der einheimischen Bevölkerung abgelehnten und angefeindeten Gruppen wie den Juden oder Chinesen Integration und schließlich ein – über das Niveau der einheimischen Bevölkerung hinausgehender – Wirtschaftserfolg. Und beides erreichen auch heute in Europa andere Migrantengruppen wie die Vietnamesen, die indischen Hindus und andere. Warum reüssieren in der Regel die orthodoxen Zyprioten, nicht aber die muslimischen Türken?

Keine andere Religion kann sich einer so weitreichenden und passionierten Verteidigung von staatlicher Seite und in den Medien erfreuen wie der Islam, die Bücher von Bawer und Phillips belegen das überzeugend.

Muslime in aller Welt sehen sich als Opfer einer Verschwörung des Westens (und der Juden, wahlweise auch der Freimaurer) gegen den Islam. Premierminister Mahathir von Malaysia erklärte in seiner Eröffnungsrede vor der Islamic Summit Conference im Oktober 2003: »Wir sind alle Muslime. Wir werden alle unterdrückt. Wir werden alle gedemütigt.« Die Muslime seien mit »der Zerstörung ihrer Religion und der Ummah« konfrontiert. Solcher Paranoia muß der Gedanke einer Islamophobie des Westens ganz selbstverständlich vorkommen. Erklärenswert wäre jedoch, warum die Idee im Westen selbst solchen Anklang fand und unermüdlich und ohne handfestes Beweismaterial herumgereicht wird.

Die Konzentration auf Islamophobie als Hauptproblem ist umso schwerer verständlich, als die Opfer ethnisch motivierter Übergriffe und Gewalttaten zumeist Juden, andere Einheimische und Mitglieder anderer Ethnien sind, wobei Muslime die Haupttätergruppe stellen. »Der Zahl der Verhaftungen und Verurteilungen zufolge werden erheblich mehr – ethnische und kriminelle – Gewalttaten von jungen Muslimen begangen als von ›Islamophoben‹«, schreibt Walter Laqueur. Generell waren in den letzten Jahren Gewalttaten von Muslimen gegen Nichtmuslime sehr viel häufiger als umgekehrt. Im Jahre 2001 versechsfachten sich die Gewaltakte gegen Juden und jüdisches Eigentum in Europa. Allein in Frankreich wurden zwischen September 2002 und März 2003 über 1300 einschlägige »hate crimes« gezählt.

Das Schicksal eines EU-Berichts über diese Welle des Antisemitismus verrät einiges über die EU und die obwaltende Islamophilie in Europa. Der Bericht brachte nicht das gewünschte Ergebnis – weiße einheimische Jugendliche als Haupttäter –, sondern verwies auf muslimische Jugendliche. EU-Generalsekretär Solana verweigerte Mitte 2003 die Veröffentlichung: Der Bericht entspreche nicht den Qualitätskriterien. Als der Bericht dann ein Jahr später doch erschien, war er begleitet von einer Pressemitteilung: »die größte Gruppe von Tätern bei antisemitischen Aktivitäten scheinen junge, unzufriedene weiße Europäer zu sein«. Eine weitere Quelle des Antisemitismus »in einigen Ländern« seien junge Muslime. Aber aus den Daten des Berichts ergab sich, daß das Gegenteil zutraf.

Keine andere Migrantengruppe beklagt sich so häufig über Diskriminierung und Mangel an Respekt und stellt derart exorbitante Forderungen, deren Zurückweisung dann als weiterer Beweis für Islamophobie gilt. Als der frühere englische Innenminister Charles Clarke 2005 erklärte, über die Einführung des Kalifats und der Scharia, die Aufhebung der Gleichheit der Geschlechter und der Meinungsfreiheit könne es keine Verhandlungen geben, sah ein Vertreter von Hizb ut-Tahrir Britain darin »einen Angriff gegen den Islam«. (**|**|**). Ein dänischer Muslimführer beklagte sich 2004 über den Säkularismus der dänischen Gesellschaft als »eine widerwärtige Form der Unterdrückung«.

Und keine andere Migrantengruppe droht derart ungeniert und ungestraft – und erfolgreich – mit Gewalt, sobald sie sich gekränkt oder herausgefordert fühlt. Gleichwohl gilt ihr die bis an Selbstaufgabe reichende Rücksichtnahme seitens der Regierungen und Medien. Um bei der EU zu bleiben: Zusammen mit den EU-Regierungen soll ein »gemeinsames Lexikon« erstellt werden, wodurch »den Entstellungen des muslimischen Glaubens und der Entfremdung der muslimischen Gläubigen« ein Riegel vorgeschoben wird.

Daß auch die Medien diese befremdliche Selbstzensur gegenüber den Muslimen praktizieren, legt zumindest der Fall der us-amerikanischen Society of Professional Journalists nahe, deren erklärtes Ziel die Verteidigung der Meinungsfreiheit und -vielfalt ist. Auf ihrem Kongreß im Jahre 2007 verabschiedete sie eine Reihe von Richtlinien für die Berichterstattung über Araber und Muslime: »Wenn Sie über Terrorismus schreiben, vergessen Sie nicht, weiße Rassisten, radikale Abtreibungsgegner und andere Gruppen mit vergleichbaren Aktivitäten einzubeziehen.« Wortverbindungen wie »Islamic terrorist« oder »Muslim extremist« seien zu vermeiden.

Wenn es stimmt, daß Arbeit und Arbeitsplatz ein wesentlicher Integrationsfaktor sind, dann kann das Wegbrechen der traditionell für ungelernte Migranten geeigneten industriellen Arbeitsplätze in den letzten Jahrzehnten ein wesentlicher Grund für den Integrationsmißerfolg sein.

Wenn es stimmt, daß schulische und berufliche Bildung sowie gute Kenntnisse der Sprache des Aufnahmelandes wichtige Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz und beruflichen Erfolg sind, dann ist die fehlende Qualifikation der meisten muslimischen Migranten ein Integrationshindernis. Anders gesagt: Eine Immigrationspolitik, die nicht auf die Qualifikation der Immigranten achtet, ist ein Fehler. Und wenn der Bildungsstand der Eltern von besonderer Bedeutung für den schulischen Erfolg der Kinder ist, dann ist der niedrige Bildungsstand der meisten muslimischen Eltern ein Integrationshindernis auch für die Kinder.

Wenn es stimmt, daß die Herkunft aus einem traditionellen bäuerlich-dörflichen Milieu oder aus der städtischen Unterschicht ein Integrationshindernis darstellt, haben viele muslimische Migranten Probleme mit der Integration.

Ein ebenfalls für alle Migranten geltendes, traditionsbewahrendes Integrationshindernis sind paradoxerweise die Folgen des ihnen zur Verfügung stehenden technischen Fortschritts, der es erlaubt, einen fast ununterbrochenen Kontakt mit dem Herkunftsland aufrechtzuerhalten, sei es die persönliche Kommunikation mit Verwandten und Freunden via Telefon und Internet, sei es allgemeine Information oder Unterhaltung über die Medien (Zeitungen, Internet und vor allem Satelliten-TV). Billige Flüge erlauben jährliche längere Aufenthalte in der alten Heimat. Je intensiver der Kontakt mit dem Herkunftsland, desto geringer in der Regel die Integrationsbereitschaft.

Hinzu kommen im Fall der muslimischen Migranten die Interventionen der Herkunftsländer, die erhebliche finanzielle und kulturpolitische Anstrengungen unternehmen, die Migranten an der Integration zu hindern – von Koranschulen und anderen kulturellen Einrichtungen bis zur Entsendung von Lehrern, Imamen u.s.w.. Das gibt es bei anderen Gruppen in viel geringerem Maße, wenn überhaupt.

Immer wieder wird überraschenderweise von den Autoren der Sozial- und Wohlfahrtsstaat als Integrationshindernis angeführt. Naiverweise würde man annehmen, daß die Fürsorge des Aufnahmestaates Anerkennung finden und die Integration fördern würde. Oft waren ja eben diese Sozialleistungen das Motiv für die Migration. Traditionell fungierten die Arbeit und der Arbeitsplatz als eine wesentliche integrative Instanz. Der Sozialstaat unterminiert dieses Prinzip, indem Erwerbslosigkeit materiell soweit abgesichert ist, daß ein Existenzniveau weit über dem im Herkunftsland durch Arbeit erzielbaren möglich wird. Ein Bericht des Bezirksamtes Neukölln beschreibt das Dilemma: »Kinder und Jugendliche wachsen in einem sozialen Umfeld auf, in dem die Nichtteilhabe am Erwerbsleben und die Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung Normalität sind. Dies hat Konsequenzen für die Integrations- und Leistungsbereitschaft.« Ghadban formuliert das so: »Ein unerwarteter Effekt der Wohlfahrt besteht darin, die Abkapselung der Gruppe zu fördern und die Integration zu verhindern, eigentlich den Sinn und Zweck der Sozialhilfe zu verfehlen.«

Wenn aber diese Integrationshindernisse für alle Migranten gelten, warum haben dann in der Regel die Muslime deutlich mehr Integrationsschwierigkeiten als andere Migrantengruppen? Warum ist die Segregation der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland besonders stark ausgeprägt? Warum wohnt und lebt sie lokal sehr viel konzentrierter, während die anderen Gruppen eher im Stadtgebiet verstreut leben? Warum ist ihre Arbeitslosenquote sehr viel höher? In England ist die Arbeitslosigkeit unter den Muslimen dreimal so hoch wie bei anderen. Warum findet sich nur bei den Muslimen massenhaft das Phänomen der Heiratsmigration (»Importbräute«)? Warum unterscheiden sich die Türken am deutlichsten von den Deutschen in Bildungsniveau, beruflicher Qualifikation, Bildungsferne? Warum ist gerade unter Muslimen die freiwillige Selbstabgrenzung und Verachtung der Kultur des Aufnahmelandes so viel weiter verbreitet als bei anderen?

Neben den oben angeführten generellen Integrationshindernissen wird immer wieder im Fall der Muslime der islamische Fundamentalismus als Grund angeführt. Aber warum sollte der islamische Fundamentalismus Integrationshindernis sein? Andere religiöse Fundamentalismen waren dies nicht. Die Geschichte der Migration ist voll von fundamentalistischen Bewegungen und Sekten, die in Länder, die ihnen Religionsfreiheit gewährten, auswanderten und sich dort früher oder später integrierten.

Die obligate absolute Unterscheidung von Islam und Islamismus dürfte ein Hindernis für genaueres Nachfragen gewesen sein. Generell galt: Die Guten gingen ins Töpfchen des Islam, die Schlechten ins Kröpfchen des Islamismus. Die beiden, so der gewünschte Eindruck, haben nichts miteinander gemein: Der Islam war zum Islamismus gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Aber es gibt theologisch und politisch-ideologisch nichts Wesentliches am Islamismus, das sich nicht in der Geschichte des Islam finden ließe. Der Islamismus breitet sich nicht deshalb weltweit unter den Muslimen aus, weil er eine ganz neue faszinierende Form des Islam wäre, sondern weil er die seit mehr als tausend Jahren vertrauten Gebote und Verbote des Islam gegen eine sich globalisierende Moderne (abendländischer Kultur; HB) stellt. Der Islamismus läßt sich als eine Reislamisierung und eine der – schon von Ibn Chaldun (**) beschriebenen – periodisch in der Geschichte des Islam auftretenden Erneuerungs-, Reinigungs- und Erweckungsbewegungen verstehen.

»Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.« So lautet ein Hadith. Der Islam erstrebt nicht ein gleichberechtigtes Nebeneinander mit anderen Religionen und kulturellen Systemen, sondern die Herrschaft des Islam über die anderen, die zu seinem superioren System – der besten Gemeinschaft, die je auf Erden entstand – in einem Verhältnis der Inferiorität und Duldung stehen. Der Respekt, der von den Muslimen unermüdlich eingeklagt wird, meint nicht die Anerkennung als Gleichberechtigte, sondern als Superiore und damit die Bekundung der Inferiorität der anderen. Superiorität bedeutet Ehre, Inferiorität Demütigung und Unterwürfigkeit. Beides soll öffentlich sichtbar gemacht werden durch Gesten und Worte. »Überall dort, wo Muslime leben, beansprucht der Islam unbedingte Geltung für sich«, heißt es bei Bassam Tibi. In den islamischen Ländern war und ist es Tradition, daß die Ungläubigen einzig in der Rolle unterworfener Schutzbefohlener geduldet werden, nicht als Gleiche.

Das angemessene Verhältnis des Nichtmuslims zu den Muslimen ist das des Dienens. Ein Muslim darf dementsprechend nicht im Verhältnis eines Befehlsempfängers zu einem Nichtmuslim stehen: Man kann sich unschwer vorstellen, welche Konsequenzen dieses Gebot, wird es denn ernst genommen, für die Integration im Bildungsbereich und am Arbeitsplatz hat. Im Falle einer Isolation von der deutschen Gesellschaft und einer exzessiven Orientierung an der Herkunftskultur, so Ghadban, werde »die deutsche Gesellschaft nicht als eigene betrachtet, sondern als Beutegesellschaft, die zugunsten der eigenen Gesellschaft auszunutzen wäre«. Wenn Omar Bakri erklärt, der Islam billige seinen Empfang von Sozialleistungen von einem nichtislamischen Staat, meint er damit die Tributzahlung, die die geduldeten Nichtmuslime den Muslimen schulden. Eine solche islamische Uminterpretation der Sozialhilfe könnte zu ihrer Akzeptanz als Normalität sowie zu ihrem Mißbrauch bei vielen Muslimen beitragen.

Prinzipiell steht die Welt des Islam in einem feindlichen Verhältnis zu den nichtislamischen Ländern: Sie gelten bekanntlich als Gebiet des Krieges, gegen das bis zu seiner Islamisierung Krieg zu führen ist; einen dauernden Frieden darf es nicht geben, nur einen vorübergehenden Waffenstillstand. Diese Feindseligkeit gilt auch für das Verhältnis der Muslime zu den – geduldeten – Nichtmuslimen innerhalb einer islamischen Gesellschaft. So ist es etwa der muslimischen Frau verboten, einen Nichtmuslim zu heiraten. Mit dem Tode gar wird die Konversion eines Muslims bestraft.

Eine Konsequenz einer derartigen feindlichen Haltung kann das Streben nach der Schaffung islamischer Räume innerhalb der nichtislamischen Gesellschaft sein. Luft zitiert eine Studie des Zentrums für demokratische Kultur von 2004: »Mit ihren vielfältigen Aktivitäten versuchen islamistische Organisationen, ›islamisierte Räume‹ zu schaffen, Milieus, in denen das gesamte Leben der Gemeinschaft den religiösen Vorschriften entsprechend gestaltet wird, einschließlich der Rechtsordnung.« Laut Ghadban verfestigt und legitimiert die fortschreitende Islamisierung die Strukturen der Parallelgesellschaft: »Es wird in allen Antworten deutlich, daß die Personen sich keine soziale Eingliederung in die deutsche Gesellschaft vorstellen können und sie ihr eigenes soziales Milieu bewahren möchten.«

Verstärkt werden kann diese Feindseligkeit durch eine vor allem unter Schiiten verbreitete bis zum Abscheu gehende Abneigung gegenüber der rituellen Unreinheit der unbeschnittenen, schweinefleischessenden, alkoholtrinkenden, sexuell ausschweifenden, schlimmstenfalls gar homosexuellen Ungläubigen. Hier kann dann der Kontakt sogar zur Verunreinigung des Gläubigen führen. Auf der mit Chomeni in der gesamten islamistischen Bewegung wieder zu Ehren gekommenen traditionellen Liste der unreinen Dinge stehen neben Hund, Schwein, Urin, Exkrementen u.s.w.. auch die Nichtmuslime.

Der Islam kollidiert mit dem säkularen Staat und Recht, mit der Demokratie und der Idee der Volkssouveränität und der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz. Das gilt auch für das westliche Prinzip des Individualismus: der nur durch allgemeine Gesetze einschränkbaren Selbstbestimmung des autonomen Einzelnen. Das islamische Recht steht im Zentrum des Islam. Dieses »göttliche Recht beschränkt sich nicht auf die Ordnung der äußeren Dinge des Lebens; es gilt ohne Einschränkung für alle Lebensbereiche«, schreibt Bassam Tibi. Dadurch ist auch »die Entsprechung des Sakralen und des Politischen im Islam« bedingt, religiöse und politische Funktionen gehen ineinander über: »Bis heute können wir kein säkularisiertes Sozialsystem im islamischen Orient vorfinden.«

Der Islam als kulturelles System sanktioniert den religiösen Totalitarismus und verhindert die Verwirklichung der Menschenrechte. Islam bedeutet Absenz von Religionsfreiheit und von Toleranz im neuzeitlichen Sinne, Unterdrückung von Minderheiten und Frauen. »Nieder mit allen Demokratien und allen Demokraten!«,  rief der Berliner »Haßprediger« 2004 – ein Kollege in Kopenhagen schloß sich ihm an: »Kein Muslim kann Säkularismus, Freiheit und Demokratie akzeptieren. Allah allein steht es zu, die Gesetze zu erlassen, wie eine Gesellschaft geordnet sein soll. Die Muslime wünschen und ersehnen, daß das Gesetz Allahs das Gesetz der Menschen ersetzt.«

Eines der wichtigsten Integrationshindernisse für Muslime ist die Angst, daß die Frauen – Ehefrauen, Töchter, Schwestern – verwestlichen und vor allem durch Verstöße im Bereich der Sexualmoral die Ehre der Familie verletzen. Es ist fraglich, wie weit sich das notwendig aus dem Islam ergibt, Tatsache aber ist, daß es in erster Linie Muslime sind, die diese Befürchtungen hegen, die Frauen im Hause und unter männlicher Bewachung halten und die Gewalt gegen Frauen und Ehrenmorde begehen. »Man hätte erwartet, daß die Menschen im Kontakt mit der Moderne in Deutschland zu einem mehr emanzipatorischen Verständnis der Position der Frau kommen würden, die Untersuchung zeigt aber das Gegenteil«, berichtet Ghadban von der von ihm untersuchten Gruppe libanesischer Muslime. Die Überwachung und Kontrolle der Frauen als Träger der Ehre des Mannes und der Familie, die inferiore Stellung der Frau im Islam differieren erheblich von der in Deutschland angestrebten Rolle der Frau.

Ein weiterer, für die Integration indirekt relevanter Gesichtspunkt ist die religiöse Legitimierung von Gewalt im Islam. Wohl nicht zufällig weigerten sich im April 2005 die islamischen Länder in der UN Human Rights Commission, der geplanten Ächtung religiöser Gewalt zuzustimmen. Nach den Terroranschlägen in London im selben Jahr wurde in der UN Sub-Commission on Human Rights erneut ein Versuch unternommen, im Namen einer Religion begangene Mordtaten zu verurteilen, aber die Rede des Antragstellers wurde von Vertretern der islamischen Länder so oft unterbrochen, daß er sie nicht beenden konnte.

»Zugewanderte Jugendliche – insbesondere aus dem islamischen Raum – sind hinsichtlich Gewalttätigkeit deutlich stärker auffällig als andere Gruppen«, schreibt Stefan Luft. Einer von ihm zitierten Untersuchung zufolge erfahren muslimische Jugendliche »wesentlich häufiger als andere innerfamiliäre Gewalt«. »Anders als in allen anderen religiösen Gemeinschaften« gehe mit erhöhter Religiosität »keine stärkere Ablehnung jugendlichen Gewalthandelns durch die Eltern« einher. »Insgesamt ergibt sich somit ein konsistentes Bild dahingehend, daß muslimische Jugendliche sowohl auf der Einstellungs- als auch auf der Verhaltensebene eine deutlich stärkere Neigung zu Gewalt erkennen lassen.« Das läßt sich nicht, wie eine andere Studie zeigt, auf die üblichen Verdächtigen zurückführen: »Die höhere Gewaltbelastung ist real. Weder die häufig schlechte soziale Lage, das niedrige Bildungsniveau, noch ein selektives Anzeigeverhalten oder Mechanismen der Strafverfolgungsbehörden können also die höhere Gewaltbelastung insbesondere Jugendlicher türkischer Herkunft erklären.«

Auffällig ist auch, daß es den muslimischen Gewalttätern oft nicht um das normalerweise mit einer bestimmten Gewalttat verbundene Ziel geht: »Die Täter demonstrieren mit diesen Gewalttaten auch Macht. Die Opfer erleben dies als traumatisierend«, ergibt sich aus einer anderen Untersuchung. Dem Verfasser einer Langzeitstudie über eine türkische Jugendbande gab deren »Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit doch Rätsel auf«: »Charakteristisch scheint mir für viele Gewaltsituationen, daß ... Gewalt eine eigentümliche Bedeutung aus der Erniedrigung der Opfer gewann«.

Das gilt wohl auch bei der Gewalt gegen Frauen, die im Fall sexueller Gewalt zugleich die Demütigung und Entehrung der gesamten Familie nach sich zieht. (Es hilft aber, wenn man die vergewaltigte Frau umbringt.) Bei Laqueur heißt es: »alle Experten stimmen darin überein, daß der Prozentsatz junger Muslime in europäischen Gefängnissen ihren Anteil an der Bevölkerung bei weitem übersteigt. Das gilt auch für die Fälle von Vergewaltigung, die in vielen Banden Teil des ›Übergangsritus‹ geworden ist, besonders in Frankreich und in geringerem Maße in Skandinavien und Australien.« 2001 wurde berichtet, daß in Norwegen 65 Prozent der Vergewaltigungen von »nichtwestlichen Immigranten« (2 bis 3 Prozent der Bevölkerung) begangen wurden (die Statistik von 2007 zeigte kein Sinken der Rate an). Ein Mufti in Dänemark erklärte laut Bawer, »daß Frauen und Mädchen, die kein Kopftuch tragen (einschließlich der Nichtmuslime) keinen Respekt verdienten und selber dafür verantwortlich seien, wenn sie vergewaltigt werden«.

Antisemitismus: Die islamische Judenfeindschaft ist im Koran und den Hadithen vorgegeben und wurde mittlerweile, unter anderem auch durch die Väter des Islamismus, auf den Stand des nazistischen Antisemitismus gebracht – Mein Kampf ist neben den Protokollen der Weisen von Zion ein oft angebotenes Buch in vielen islamischen Ländern. Nirgendwo herrscht heute ein so brutaler, mordlustiger Antisemitismus wie unter den Muslimen in der islamischen und außerislamischen Welt. Wer hätte sich vorstellen können, daß Die Protokolle als eine »aktualisierte« einundvierzigteilige Fernsehserie, zur besten Sendezeit 2003 in Ägypten verbreitet, an mehr als zwanzig andere arabische Sender verkauft wird? Wo sonst würde noch die Mär vom mit dem Blut nichtjüdischer Kinder gebackenen Matzebrot verbreitet? Wo sonst wird der Holocaust laut und öffentlich selbst von den Spitzen des Staates geleugnet? Schon 1992 schrieb Daniel Easterman, es verbreite sich in der arabischen Welt »eine Form des Antisemitismus, die sich meiner Ansicht nach nur mit den Vorgängen im Dritten Reich ... vergleichen läßt. Politischer Antizionismus wird zunehmend von primitivster antijüdischer Polemik verdrängt.«

Das hindert die islamische Propaganda keineswegs, das Entsetzen und die Schuldgefühle über den Holocaust im Westen für sich zu instrumentalisieren und die Muslime als die »neuen Juden« darzustellen, als die prospektiven Opfer des anstehenden nächsten Holocaust in Europa. Es gibt anscheinend Leute, die so etwas ernst nehmen. Wenn, um einen Namen zu nennen, ein Antisemitismusforscher wie Wolfgang Benz Islamkritikern eine Verwandtschaft mit dem Antisemitismus unterstellt (und allein der Antisemitismus in der Welt des Islam wäre schon Grund genug, diesen zu kritisieren), anstatt sich um die virulenteste Form des Antisemitismus in der heutigen Welt zu kümmern, drängt sich das Wort »realitätsgestört« auf. So will man heute an den Muslimen gutmachen, was damals an den Juden verbrochen wurde.

Doch für die Vermutung, daß der Islam selbst ein wichtiger Faktor bei der auf breiter Front mißlingenden Integration der Muslime in die westliche Gesellschaft sein könnte, spricht tatsächlich vieles.“ (Siegfried Kohlhammer, Das Ende Europas?,  in: Merkur, 12. April 2010). **

 

NACH OBEN Stefan Lufts „Staat und Migration“ (**) deprimierend

„Der Anstoß zur Anwerbung von Gastarbeitern ging jeweils vom Ausland aus, sei es bei Italienern, sei es bei anderen, besonders auch im Falle der Türkei! An der Einwanderung seit den Zeiten der Gastarbeiter bis zu den Asylbetrügern heute waren alle Parteien im Bundestag beteiligt, jede besonders zu ihrer jeweiligen Regierungszeit. Natürlich ist die CDU anfangs der 1960er Jahre weniger schuld als beispielsweise die CDU unter Kohl, denn damals ließen sich die Folgen nicht so leicht abschätzen. Es gab durchaus viele Politiker, die glaubten, die Gastarbeiter würden wieder zurück in ihre Heimatländer ziehen, es gab aber auch zu allen Zeiten Warner in der Politik, die nie gehört wurden.

Die Anwerbung von immer mehr Ausländern für unsere Fabriken war natürlich primär ein Anliegen der Industrie und der Wirtschaftsverbände, deren Wünschen die Politik damals meist bereitwillig folgte. Das deutsche Volk wurde von 1960 bis heute NIE gefragt, ob es mit Millionen von Ausländern überschwemmt werden wollte. Im Bundestag gab es dazu keine einzige Debatte oder Abstimmung. Alles lief Schritt für Schritt, Stufe für Stufe weiter und eskalierte. Während CDU, FDP und SPD am Anfang durchaus die wirtschaftliche Seite der Einwanderung als logisches Argument auf ihrer Seite hatten, spielte relativ früh aber bereits die Ideologie herein. Schon in den siebziger Jahren kam der „Familiennachzug“ ins Spiel, und schon damals war kaum umstritten, daß der in Deutschland stattzufinden hatte und nicht etwa in der Türkei, wo sich die Fmilien ja auch hätten vereinigen können.

Kohl hat in den 1980er Jahren geschlampert, Wirtschaft oder Einwanderung hat ihn keinen Deut interessiert. Immer mehr spielten auch nationale und internationale Gerichtsentscheide herein. Dazu kam nun die Ideologie der Achtundsechziger nach dem Motto: Deutsche böse, Ausländer gut! Diese Stufe haben wir nie mehr verlassen. Heute sind wir, was die Einwanderung angeht, nicht mehr souverän. Es ist fast unmöglich, einen Ausländer abzuschieben. EU-Bestimmungen, europäische Gerichtshöfe für dies und das, der Zug fährt weiter, und keiner wird ihn mehr bremsen. Siehe auch vorigen Beitrag! So weit meine Zusammenfassung aus der Lektüre, Luft schreibt neutral und nicht anklagend.

Wer kann uns noch vor analphabetischen Anatoliern, islamischen Moscheen und den armen Flüchtlingen und Asylbetrügern aus aller Herren Länder retten? Drei Dinge: Manchmal gibt es in der Geschichte eine völlig überraschende Wende, von niemand vorhergesehen, von niemand erwartet. Wer hätte 1987 den Untergang des Ostblocks drei Jahre später prophezeit? Wie diese Wende aussehen könnte, weiß keiner, sie ist aber nicht ausgeschlossen! Zweitens ist ein finanzieller Kollaps der EU, also Deutschlands nicht unmöglich. Ein totaler wirtschaftliches und finanzielles Chaos würde die Altparteien so beschädigen, daß sie nichts mehr zu melden hätten und neue Köpfe an die Regierung kämen, die unideologisch die Karre aus dem Dreck ziehen müßten. Drittens hilft uns vielleicht das Ausland. In der Schweiz gibt es eine SVP mit 30% und einem Minarettverbot. In Italien regieren Berlusconi und die Lega Nord, in Holland hat Wilders’ Partei schwer zugelegt. In Frankreich kommt ein Burkaverbot, Spanien scheint zu folgen. In Österreich ist eine starke Rechte, in Ungarn regieren die. Kurzum, es sieht nicht so aus, als ob unsere Nachbarn alle so linksgrün verblödet seien wie wir Bundesdeutsche! Vielleicht springt irgendwann doch noch ein Funke über? Schon 15% der Stimmen für eine neue Partei würden genügen, daß auch die Grünen nicht mehr jeden ideologisch verbrämten Furz lassen könnten. Mehr kann aber realistischerweise nicht erwartet werden. Das Gefasel vom »Volksaufstand«, eine Lieblingsidee unserer Neonazis, kann man getrost vergessen!“  (Fakten-Fiktionen, Stefan Lufts „Staat und Migration“ deprimierend, 16.07.2010 **). **

 

NACH OBEN Die verschwiegenen Kosten der Zuwanderung (Udo Ulfkotte)

„Vergessen Sie die horrenden Kosten der Wirtschaftskrise. Sie sind trotz der vielen Milliarden, die wir alle dafür bezahlen müssen, nichts im Vergleich zu jenen Beträgen, die wir für die Heuschrecken der Zuwanderungsindustrie ausgeben. Es ist politisch nicht korrekt (**|**|**|**), die Zahlen zu addieren. Denn Politiker und Medien sprechen bei Migranten aus der Türkei und anderen fernen Ländern gerne von angeblicher »Bereicherung«. Doch jetzt wird abgerechnet.

Die Wahrheit lautet: Bestimmte Migrantengruppen kosten uns pro Jahr weitaus mehr als die Wirtschaftskrise. Über eine Billion (!) Euro haben Migranten allein in Deutschland in unseren Sozialsystemen bislang an Schäden verursacht (**|**|**).

  • Wußten Sie, daß schon mehr als vierzig Prozent der Sozialhilfebezieher in Deutschland Ausländer sind und die von ihnen verursachten Kosten für die Steuerzahler pro Jahr (!) höher sind als die Kosten der Finanzkrise?

  • Wußten Sie, daß Migranten laut Armutsberichten immer ärmer werden und zugleich von Jahr zu Jahr mehr Milliarden ins Ausland schaffen? ** **

  • Wissen Sie, wie viele türkische Hartz-IV-Empfänger Schwarzgeldkonten in Liechtenstein haben?

  • Wußten Sie, daß deutsche Sozialgerichte Sozialhilfebetrug bei Migranten inzwischen als »kulturelle Besonderheit« akzeptieren und mit dieser Begründung auf Rückforderung der betrügerisch abkassierten Summen verzichten?

  • Wußten Sie, daß wir seit Jahrzehnten Türken und Mitglieder von Balkan-Großfamilien, die noch nie in Europa gewesen sind, kostenlos und ohne einen Cent Zuzahlung in der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung mitfinanzieren? Davon können ethnische Deutsche, deren Krankenkassenbeiträge ständig erhöht werden, nur träumen. Wußten Sie, daß die Bundesregierung seit 2003 versprochen hat, diese Benachteiligung ethnischer Deutscher endlich zu beenden, es aber bis heute nicht getan hat?

  • Wußten Sie, daß wir Millionen von Menschen in der Migrationsindustrie (**) dafür entlohnen, daß sie solche Zustände im Eigeninteresse zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze immer weiter verschlimmern und unseren einstigen Wohlstand skrupellos vernichten?

Wie kann es sein, daß wir diesen Wahnsinn aus Gründen der politischen Korrektheit (**|**|**|**) bislang niemals in Frage gestellt haben? Diese gigantische Wohlstandsvernichtung bewirkt nur eines: Fremdenfeindlichkeit und wachsenden Unmut unter jenen, die dafür bezahlen müssen. Im »Lustigen Migrantenstadl« heißt die Zukunft für Deutsche jetzt: Armut ist für alle da. Es sei denn, wir öffnen die Augen und ziehen endlich die notwendigen Konsequenzen.“ (Udo Ulfkotte, Armut ist für alle da - die verschwiegenen Kosten der Zuwanderung, 2010). **

Hier Auszüge aus einem Kapitel des 2010 erschienenen Buches von Udo Ulfkotte (Kein Schwarz - kein Rot - kein Gold - Armut für alle im „Lustigen Migrantenstadl“, 2010), in dem es um Krankenversicherungen geht:

„Hierzulande legal lebende Türken haben Anspruch darauf, daß auch ihre im Ausland lebenden Angehörigen kostenlos mitversichert werden. Sie haben richtig gelesen: Wenn in Deutschland lebende Türken ihre minderjährigen Töchter in der Türkei zwangsverheiraten, dann sind diese in der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung mitversichert. Hier lebende Türken haben — trotz leerer Kassen — auch weiterhin Anspruch darauf, daß ihre in der Türkei lebenden Angehörigen — sogar die Eltern — im Krankheitsfall Leistungen aus der deutschen Krankenversicherung erhalten, und zwar auch dann, wenn diese niemals in Deutschland gewesen sind.

Rechtsgrundlage dieser Regelung ist das deutsch-türkische Abkommen vom 30. April 1964 über Soziale Sicherheit. Die Bevorzugung ausländischer Familienangehöriger in der kostenlosen Mitversicherung deutscher Krankenkassen widerspricht genau genommen dem Gleichbehandlungsgrundsatz und stellt Deutsche erheblich schlechter als in Deutschland lebende Türken. Schließlich ist deutschen Krankenversicherten die Einbeziehung von Eltern in die Familienmitversicherung verwehrt. Bei Deutschen dürfen nur Ehegatten, Lebenspartner und Kinder beitragsfrei in die gesetzliche Familienversicherung aufgenommen werden.

Es war das in Bielefeld beheimatete Westfalen-Blatt, das am 18. Juli 2003 zum ersten Mal über dieses Thema berichtete. (Es war Erika Steinbach, CDU-MdB, die eine entsprechende Anfrage im Bundestag eingebracht hatte; HB). Die Überschrift des Artikels lautete »Ein Tabu — milliardenschwer«. Dem Bericht zufolge kostet die beschriebene Praxis die deutschen Krankenversicherungen viele Milliarden Euro. Der Artikel erregte Aufsehen — und die Politik wurde wach: Die Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilte dann 2003 zum Thema »beitragsfreie Krankenversicherung der Eltern ausländischer Arbeitnehmer« in der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung lapidar mit: »Insofern besteht hier in der Tat eine Ungleichbehandlung gegenüber den in Deutschland lebenden Eltern von GKV-Versicherten.« Geändert haben die Politiker allerdings nichts. Wir Deutschen zahlen weiterhin viele Milliarden Euro für Menschen, die nie in Deutschland waren und dennoch hierzulande krankenversichert sind.

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung wissen Sie, daß Sie und Ihre Kinder in Deutschland jetzt vom Kassenarzt nicht einmal mehr eine Warze entfernt bekommen, ohne daß Sie einen bestimmten Betrag zuzahlen müssen. Und wenn Ihre Kinder eine Zahnregulierung benötigen, dann wird es ziemlich teuer – für SIE. Nicht so für Onkel Mehmet aus Anatolien oder einen Opa in Mazedonien, im Kosovo oder im früheren Jugoslawien, selbst wenn dieser noch niemals in seinem Leben in Deutschland gewesen ist. Man hat ja Verwandtschaft, die in Deutschland versichert ist. Diese Mitbürger erhalten dann die neuen Zähne oder andere Gesundheitsleistungen komplett von den deutschen Krankenversicherungen finanziert — selbstverständlich ohne Zuzahlung.

Türken und Balkanbürger werden also gegenüber Deutschen mit Wissen der zuständigen Bundestagspolitiker bewußt in der Gesetzlichen Krankenversicherung bevorzugt. Warum kündigt man das Abkommen dann nicht einfach? Die CDU/CSU teilte dazu mit, wenn das Abkommen mit der Türkei ersatzlos gestrichen werde, dann dürfte auch die deutsche Rentenversicherung an Türken, die in Deutschland gearbeitet haben und ihren Lebensabend nun in der Heimat verbringen, keine Renten mehr ins Ausland überweisen. Zitat: »Schließlich sehen die Sozialversicherungsabkommen verschiedene Regelungen im Bereich der Rentenversicherung vor, deren Wegfall für die betroffenen Arbeitnehmer von Nachteil wäre. Dies gilt insbesondere für die Zusammenrechnung von deutschen Versicherungszeiten mit Versicherungszeiten des anderen Vertragsstaats. Sie bietet den betroffenen ausländischen Staatsangehörigen, die auch in Deutschland Rentenbeiträge gezahlt haben, die Möglichkeit, durch die Zahlung einer Rente für ihre deutschen Versicherungszeiten ihren Lebensabend in ihren Heimatstaaten zu verbringen. .... Ich bitte daher um Ihr Verständnis, daß die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach einer eingehenden Befassung mit dem Themenkomplex keine kurzfristige Kündigung der von Ihnen zu Recht kritisierten Sozialversicherungsabkommen anstrebt. Wir werden gleichwohl in unserer weiteren parlamentarischen Arbeit gegenüber der Bundesregierung auf Mittel und Wege dringen, die zu einer alsbaldigen Abänderung der ungerechten Mitversicherungsregelungen führen.« Der Text wurde im Jahre 2003 formuliert. Was ist seither geschehen? Nichts! Wir zahlen weiter.

Die Kosten für die Überweisungen in die Türkei und andere Staaten — ähnliche Abkommen existieren mit Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina — sind in den vergangenen Jahren beständig gestiegen. Über immer neue »Zusatzgebühren« (höhere Beitragssätze) steigen parallel dazu auch die Krankenversicherungskosten für deutsche Arbeitnehmer beständig weiter. Das deutsch-türkische Abkommen vom 30. April 1964 über Soziale Sicherheit wird dabei allerdings nicht angetastet. Türkische Mitbürger werden auch weiterhin keine zusätzlichen Kosten für ihre automatisch mitversicherten Eltern zahlen müssen. Die deutschen Versicherten sind aus dieser Perspektive gesehen Menschen zweiter Klasse.

Zudem werden auch jene ausländischen Mitbürger, die nicht über in Deutschland lebende Verwandte in der deutschen Krankenversicherung abgesichert sind, trotzdem — illegal — mitversorgt. Es handelt sich um einen Milliardenbetrug mit Krankenversicherungsausweisen, die über einen Mikrochip verfügen. Deutschland ist demzufolge für unsere Mitbürger ein Schlaraffenland in puncto ärztlicher Versorgung. Ein Fachmann, der Funktionär der Kassenärztlichen Vereinigung ist, sagt zur deutschen Gesundheitsversorgung: »Auf dem Balkan beispielsweise gibt es so gut wie keine. Da braucht nur einer vom Balkan zu kommen, der einen Bekannten oder Verwandten in Deutschland mit gleichem Namen und einer gewissen Ähnlichkeit hat, und sich dessen Chipkarte ausleihen. Schon ist das Ding geritzt. Mit dieser Chipkarte ist der Fremde bei der ersten Arztbehandlung in das deutsche Gesundheitssystem integriert — bis hin zur Herzoperation.« Mehrere Personen ohne gesetzliche Krankenversicherung nutzen dann gemeinsam eine Chipkarte, die sogenannte »wandernde Chipkarte«.

Oder »Gesundheitstouristen« aus dem Ausland sind mit der Karte ihrer Angehörigen oder Bekannten unterwegs. Es wurden in Deutschland schon Chipkarten identifiziert, die zeitgleich von mehr als 75 (!) verschiedenen Personen eingesetzt wurden. Auch das sind keine Einzelfälle.

Den gesetzlichen Krankenkassen droht in Deutschland nach eigenen Angaben etwa ab 2011 der finanzielle Kollaps, der Ruin, der totale Zusammenbruch. Das komplette System funktioniert nicht mehr. Die Idee der Krankenversicherung, die ja allen Beitragszahlern gerade Schutz vor Unsicherheit bringen soll, wird mit dem absehbaren Zusammenbruch ad absurdum geführt. Zu verdanken haben wir das vor allem dem aggressiven Ausplündern unseres Gesundheitssystems durch Mitbürger, die nicht einen Cent in das System einzahlen, dafür aber stets und ständig massenhaft Mittel aus ihm kassieren, die letztlich jedes Jahr in die Milliarden gehen ....“ (Udo Ulfkotte, Kein Schwarz - kein Rot - kein Gold - Armut für alle im „Lustigen Migrantenstadl“, August 2010).

 

NACH OBEN Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen

–  Verschiedene Stimmen und Stimmungen
–  Genetik, Intelligenz und Bildung
–  Zitate aus dem Buch
–  Heutige Faschisten nennen sich nicht „Faschisten“, sondern „Anti-Faschisten“!
–  Was bedeutet Taqiyya (Takijja)?
–  Was also tun?


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Verschiedene Stimmen und Stimmungen

Auf die kritischen Stimmen der Linksextremen wird hier aus zwei guten Gründen nicht eingegangen: (1.) sie sind bekannt, weil unsere Machthaber sie jeden Tag in ihren Medien propagandistisch wiederholen und wiederholen lassen (von ihren Medienfunktionären); (2.) sie sind zu einseitig (linksextremistisch und also linksfaschistisch, linksrassistsch, vor allem antideutsch, antiabendländisch, kulturfeindlich, antiweiß u.s.w., kurz: menschenfeindlich) und darum sowohl logisch als auch ethisch FALSCH!

Ralph Giordano stellte sich auf Sarrazins Seite und stimmte seinen Thesen zu, daß große Teile der Migranten weder integrationsfähig noch -willig seien. Giordano lobte die „furchtlose“ Sprache des Buches und sah die Chance, durch die Veröffentlichung Integrationshemmnisse zu beseitigen. Sarrazins These zu Genen von Juden und Basken wurden von Giordano zwar nicht geteilt, sie sind seines Erachtens aber auch als Vorwand genutzt worden, um nicht über muslimische Parallelgesellschaften sprechen zu müssen. Allerdings vermißte Giordano bei Sarrazin Empathie mit muslimischen Einwanderern. (Vgl. Ralph Giordano, Sarrazins Buch: Ein Stoß ins Herz der Political Correctness, in: Die Welt **).

Inhaltliche Zustimmung kam auch von Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel in der Jungen Freiheit, der Sarrazin als „Überbringer schlechter Botschaften“ von „Menschenrechtsverletzungen lobte, die hierzulande zu Lasten von Mädchen und Frauen innerhalb der muslimischen Bevölkerung“ gehen. Er kritisierte eine „gewissen Doppelmoral, wenn Politiker wie die Grünen-Chefin Claudia Roth, die sich sonst immer für Frauenrechte stark machten, Sarrazin nun verdammen.“ (Ex-BDI-Chef Henkel, Die Mehrheit der Deutschen unterstützt Sarrazins Thesen, in: Junge-Freiheit.de **).

„Udo Ulfkotte vertritt im Merkur die Auffassung, daß der gegen Sarrazin gerichtete Vorwurf, er hetze pauschal gegen Einwanderer, ins Leere gehe, da »gerade die zugewanderten Mitbürger, die sich hier nach ihren Möglichkeiten integrieren«, sich »fragen, warum wir gegen die schwarzen Schafe aus ihren Reihen rein gar nichts unternehmen und diese sogar noch bevorzugen«.“ (Merkur-online, Udo Ulfkotte: Sarrazin hat Recht!, 29. August 2010 **).

„»Wir sehen gerade wieder, daß Menschen wie Thilo Sarrazin bei Umfragen zwei Drittel der Bevölkerung hinter sich haben. Aber alle führenden Politiker erklären ihn für verrückt. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis sich dies rächt«, sagte Ulfkotte der Leipziger Volkszeitung. Es sei nach wie vor nicht gewollt, die Probleme der Zuwanderungspolitik schonungslos zu benennen und Fehlentwicklungen zu stoppen. »Stattdessen proben wir weiter die Aufführung des Märchens ›Des Kaisers neue Kleider‹. Der einfache Bürger darf nicht sagen, daß der Kaiser nackt ist, man muß als einfacher Bürger immer nur klatschen. So ist das heute in Deutschland, aber irgendwann ist die Märchenstunde zu Ende.«“ (Merkur-online, Udo Ulfkotte: Sarrazin hat Recht!, 29. August 2010 **).

„Die heftige Schelte gegen arbeitsunwillige Migranten ohne Deutschkenntnisse und Sozialhilfebetrüger dürfe nicht als undifferenzierter Rundumschlag mißverstanden werden. »Gerade die zugewanderten Mitbürger, die sich hier nach ihren Möglichkeiten integrieren, rechtschaffend Leben und ihrer Arbeit nachgehen sowie ihre Steuern bezahlen, fragen sich, warum wir gegen die schwarzen Schafe aus ihren Reihen rein gar nichts unternehmen und diese sogar noch bevorzugen«, so Ulfkotte. .... Ulfkotte unterstützt inhaltlich die umstrittenen Thesen Sarrazins zu Migrationsproblemen und Auswüchsen des Islams. Man müsse endlich offen darüber sprechen, daß bis bis 2007 allein durch die Migranten in den deutschen Sozialsystemen ein Minus von mehr als einer Billion Euro entstanden sei (**|**|**). »Wir haben eine völlig absurde Migrationsindustrie (**|**) entstehen lassen. 1252 Euro könnte jeder deutsche Steuerzahler rein statistisch gesehen jedes Jahr heute mehr netto in der Tasche haben, wenn wir nicht diese irrsinnigen Summen für bildungsresistente und rückständige Migranten ausgeben würden.“ (Merkur-online, Udo Ulfkotte: Sarrazin hat Recht!, 29. August 2010 **).

„Migranten, die ohne Deutschkenntnisse und mit geringem Bildungsniveau dauerhaft von den Sozialtransfers abhängig sind, kritisiert Ulfkotte als »Wohlstandsvernichter«. Auch bei der Kritik an Muslimen unterstützt der Islamkritiker Sarrazin. Der Islam sei vor allem eine aggressive Ideologie, »die unter Demokraten in Europa keinen Platz haben darf«, so Ulfkotte. Mit Blick auf die Integrationsanstrengungen der Bundesländer fordert Ulfkotte, die Stellen der Integrationsbeauftragten abzuschaffen. Stattdessen müsse es für integrationsunwillige Zuwanderer »Rückführungsbeauftragte« geben. Integration sei eine » Bringeschuld der Migranten« und keine staatliche Aufgabe. Zudem sollten nach niederländischem Vorbild staatliche Transferleistungen für Neu-Zuwanderer gestoppt werden, um die Sogwirkung des Sozialstaates zu bremsen. »Das machen die Niederländern seit diesem Sommer so.
Neu eintreffende Migranten haben in den Niederlanden künftig keinen Cent Anspruch auf staatliche Sozialleistungen. Das schreckt ab« , so Ulfkotte.“ (Merkur-online, Udo Ulfkotte: Sarrazin hat Recht!, 29. August 2010 **).

Laut Necla Kelek, die das Buch offiziell vorstellte, leiste Sarrazin einen wichtigen Beitrag, indem er Muslime auffordere, über ihre Rolle in Deutschland zu reflektieren. Ihm Rassismus vorzuwerfen, sei absurd, denn der Islam sei keine Rasse, sondern Kultur und Religion. Kelek teile Sarrazins Sorge um Deutschland. (Vgl. Focus-Magazin, Sarrazin reizt die Regierung, 29. August 2010 **). „In der Sache kann Sarrazin niemand widerlegen.“ (Arnulf Baring). „Sarrazin trifft den Kern einer Politik, die von falschen Voraussetzungen ausgeht.“ (Necla Kelek).

Zustimmung kam auch von Manfred Rouhs, der Sarrazin den Vorsitz der Kleinpartei Pro Deutschland anbot, sowie von Jörg Krebs von der NPD, der Sarrazin in einem offenen Brief dankte. (Vgl. Süddeutsche.de, Zustimmung aus dem rechten Lager **). Die DVU lobte ebenfalls Sarrazin und wies auf starke inhaltliche Übereinstimmungen bei Geburtenrückgang bei den Deutschen, Bildungsmisere, mangelnde Integration, Ausländerkriminalität, Zuwanderungspolitik, wachsender Unterschicht und langsamer Islamisierung hin. (Vgl. Die-Rechte.info, Sarrazin und die Forderungen der DVU **). Ähnlich äußerte sich Rolf Schlierer von den Republikanern: „Sarrazin hat ehrlich gesagt, was Sache ist.“ (Zitiert in: Rep.de, Sarrazin hat recht! **).

Der Journalist Berthold Kohler nennt den Umgang mit Sarrazins Buch einen „üblichen Prozeß“ auch aus Reihen derer, die zunächst die Einwanderung und später die von ihr verursachten Probleme geleugnet hätten. (Vgl. FAZ, Der übliche Prozeß. 27. August 2010 **). „Die Botschaft für Sarrazin, aber auch andere potentielle Abweichler vom politischen Mainstream, die Sarrazins der Zukunft, ist klar: Wer solche ... Bücher schreibt, muß sich auf politische und gesellschaftliche Ächtung gefaßt machen. Letzteres hat in Sarrazins Fall, sehr zur Enttäuschung und Überraschung seiner Scharfrichter, nicht mehr ganz funktioniert. Aber auch Sarrazin braucht Polizeischutz. In Potsdam wollten Künstler, gewöhnlich große Freunde der Kunst- und Meinungsfreiheit, nicht mehr ihre Bühne betreten, wenn Sarrazin auf ihr seine Thesen verteidigen dürfe. Die Freiheit der Andersdenkenden war einmal. Auch Voltaire scheint in Potsdam und Berlin nicht mehr häufig gelesen zu werden.“ (FAZ.net, Die roten Linien, 10. September 2010 **).

Zur Methode „Ausschlußandrohung“: „Das ist das Metathema, das den Erregungspegel des Volkes im Fall Sarrazin hochhält: Was darf man in dieser Republik sagen und schreiben, ohne die mitunter bis zur Existenzgefährdung reichende »Menschenverachtung« zu erfahren, die Sarrazins Kritiker nur bei ihm erkennen können? Und wer bestimmt die Grenzen des Meinungskorridors? Beides war jahrzehntelang geklärt: Die Linke in Politik und Publizistik zog die roten Linien, von der Ausländerpolitik bis zur »Vergangenheitsbewältigung«. Hinter dem autoritären Gebaren der Antiautoritären zeigt sich ein tiefes Mißtrauen dem Urteilsvermögen des Volkes gegenüber. Die Methode Ausschluß(androhung) statt argumentative Auseinandersetzung findet bis heute reichlich Anwendung: von der auch auf diesem Feld stromlinienförmig gewordenen CDU bis zur SPD, von der Bundesbank bis zur Vertreibungsstiftung, wo sich jetzt schon Mitglieder selbst ausschließen, wenn andere nicht ausgeschlossen werden. Ob Hohmann, Clement, Sarrazin oder Steinbach: In keinem dieser Fälle wurde aufgedeckt, daß gegen ein Strafgesetz verstoßen worden ist.“ (FAZ.net, Die roten Linien, 10. September 2010 **).

Henryk Broder kritisierte in der „Welt“ den Umgang mit Sarrazins Buch als den „ersten Fall von Hexenjagd in Deutschland seit Mitte des 17. Jahrhunderts“ (die letzte Hexe Europas wurde 1782 in der Schweiz geköpft; HB) und bezweifelte, „daß alle, die Thilo Sarrazin jetzt so voreilig kritisieren, sein Buch überhaupt gelesen haben.“ (Zitiert in: Focus-Magazin, Sarrazin reizt die Regierung, 29. August 2010 **)

Der Philosoph und Medientheoretiker Norbert Bolz forderte bezüglich der Debatte über das Buch Respekt vor Andersdenkenden und sprach von „Jakobinern in den Feuilletons“. Norbert Bolz „hat sicherlich Recht, wenn er Sarrazins Buch und die Affäre für eine Zäsur, oder, wie er es sagte, für »eine Art Geschichtszeichen« hält. Das Volk lasse sich weder von der Politik noch von den »Jakobinern« in den Feuilletons den Mund verbieten.“ (FAZ.net, Eine Art Geschichtszeichen, 6. September 2010 **). „Es blieb dem Soziologen Bolz vorbehalten, ein vorläufiges Resümee der Affäre zu ziehen. Gewiß, es gebe viele Parallelgesellschaften, sagte er, nicht zuletzt eine »Parallelgesellschaft Politik«, die mit der Wirklichkeit im Lande nicht mehr viel zu tun habe. Die Auseinandersetzungen der vergangenen Tage seien ein wahrer »Offenbarungseid« der politischen Klasse gewesen, die durch ihren »ziemlich katastrophalen Umgang« mit der Causa Sarrazin einen »unglaublichen Druck« aufgebaut und »die Leute zum Narren gehalten« habe. Meinungsfreiheit heiße eben auch »Respekt vor Andersdenkenden«. Die ganze Angelegenheit sei ein »Geschichtszeichen«, das eine neue Phase einleiten könnte. Dazu gehöre auch Widerstand gegen »die neuen Jakobiner«, ob in der Politik oder in den Feuilletons. Man möchte hinzufügen: Fast schlimmer sind all jene, die viel reden und nichts sagen, all die politischen Opportunisten und Diskursfeiglinge, die immer erst dann »über die Sache« sprechen wollen, wenn sich der Pulverdampf verzogen hat.“ (Reinhard Mohr, Jetzt geht's erst richtig los, in: Spiegel Online, 6. September 2010 **).

In einem Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ arbeitet der ehemalige Bundesbildungsminister und Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi (SPD), eine „reflexhafte Ächtung“ Sarrazins statt eines „fairen Prozesses“ heraus. „Nur in Deutschland macht man sich unmöglich, wenn man das Offensichtliche benennt.“ Im weiteren Verlauf des Artikels stellt Dohnanyi einige Kernthesen des Buches im Kontext der aktuellen Kritik erneut vor, um sich dann der SPD zuzuwenden: „Aus keiner europäischen Linkspartei würde Sarrazin wegen dieses Buches ausgeschlossen. Wenn die SPD ihn ausschließen will, stehe ich bereit, ihn vor der Schiedskommission zu verteidigen.“ (Süddeutsche.de, Feigheit vor dem Wort, 5. September 2010 **). „Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler verteidigte hingegen Sarrazins Thesen: »Die Kritiker Sarrazins sollten nicht den Eindruck erwecken, daß sie einen Andersdenkenden am Aussprechen der Wahrheit hindern. Sarrazin ist nicht irgendein hergelaufener Polemiker, sondern hat in wichtigen Staatsämtern Herausragendes geleistet – was in allen Parteien auch anerkannt wurde.« Gauweiler sagte weiter: »Auch wenn man ihm nicht in allen Punkten folgen muß: Zum Thema Überforderung Deutschlands durch Einwanderung haben sich Helmut Schmidt, Oskar Lafontaine und auch Rudolf Augstein schon härter geäußert.«“ (Deutsche Welle, Sarrazin legt gegen Migranten nach, 29.08.2010 **).


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Genetik, Intelligenz und Bildung

Der Wissenschaftler Siegfried Lehrl sagte in einem Interview zu Sarrazins Thesen, daß Gebildete immer weniger Kinder bekämen, die geistige Fitneß bei weniger Gebildeten abnehme, und Intelligenz zu 50–80% erblich sei, und daß weniger Gebildete ihre Kinder oft falsch erzögen. Er sagte, es gäbe einige wissenschaftliche Hinweise dafür, daß die anhand von Intelligenztests und Pisa-Studien gemessene Intelligenz seit ungefähr Ende der 1990er Jahre abgenommen habe (**) und die grundsätzliche Gefahr einer geistigen Verarmung in der Zukunft bestünde, wenn betreffende Personen nicht dazu gebracht würden, am gesellschaftlichen einschließlich kulturellen Leben mehr teilzunehmen, da sie sich in ihrem Lebensstil oft darauf eingerichtet hätten, nicht aus der Misere herauszukommen. (Vgl. Die Welt, Sarrazin zu beschimpfen, führt nicht weiter, 27. August 2010 **).

Intelligenz ist größtenteils genetisch bedingt - so viel ist klar. Früher nahm man an, der Anteil der vererbten Intelligenz läge bei 90-94%. Doch seit Ende des 20. Jahrhunderts ist auch gerade diesbezüglich immer mehr Bescheidenheit in Wissenschaft unf Forschung eingekehrt - nicht zuletzt deshalb, weil die linke Politik ihr immer mehr diktiert. Aber dennoch verteidigt z.B. „James J. Lee von der Harvard-Universität die Position, daß die Intelligenz mittelschichtig erzogener weißer Kinder zu 75 Prozent vererbt ist (**). Diesen Befund präsentiert 1997 als Altmeister der Zwillingsforschung Thomas J. Bouchard ... (**). .... Überdies zeigt die größte Untersuchung an eineiigen (74) und zweieiigen (52) Zwillingspaaren, die ähnliche wie auch extrem unterschiedlich pädagogische Umwelten einschließt, daß die Betroffenen in g (generelle Intelligenz) zu 77 Prozent übereinstimmen, obwohl die zweieiigen Paare von vornherein unterschiedliche biologische Ausstattungen mitbringen (**).“ (Gunnar Heinsohn, Gabriel und die Gene, 13.09.2010 **).

Bevor die Scheinmoralisten und Nihilisten sich weiterhin empören, daß das eine „Ungerechtigkeit“ sei, soll hier nur noch einmal daran erinnert werden, daß es auch „ungerecht“ ist, wenn der Eintagsfliege bei ihrer „Emanzipation“ niemand - schon gar nicht ein „Gleichstellungsbeauftragter“ - hilft, denn auch sie ist ja im Vergleich zu vielen anderen Tieren und insbesondere zu uns Menschen extrem im Nachteil. Linke stecken voller Ressentiments, haben Minderwertigkeitskomplexe und können die nur dann kompensieren, wenn sie sich bei ihrem „Mündel“, das sie als „benachteiligt“ ansehen bzw. anzusehen vorgeben, einschleimen und mit dessen Hilfe an die Macht kommen. Von ihrem heutigen „Mündel“ werden sie allerdings nicht mehr lange profitieren können, weil es keinen „Vormund“ (mehr) braucht, sondern ihn ihrerseits nur benutzt, um an die Macht zu kommen.

Vergessen wir nicht, daß mehr als 80%, laut Umfrage gar 89% (**) des Volkes Sarrazins Thesen zustimmen, daß Sarrazin „bei der nächsten Bundestagswahl aus dem Stand heraus weit mehr als 20 Prozent der Wählerstimmen für sich bekommen“ (**) würde! Vergessen wir aber auch nicht, daß unser Parteienstaat keine neuen Parteien duldet und diese mit Verboten, Isolationshaft und vielen anderen Stasi-Methoden bestraft, um sie zu vernichten!

Daß es in dieser sogenannten Bundesrepublik NIE eine Demokratie gegeben hat, kann gar nicht oft genug gesagt werden! Wenn nun auch noch durch die linksfaschistischen Reaktionen auf Sarrazin deutlich wird, daß eine Mehrheit total unterdrückt und eine Minderheit bedingungslos geschützt wird, dann kann niemand mehr leugnen, daß es sich bei der bundesrepublikanischen Regierungsform nicht um eine Demokratie, die bekanntlich vom Volk, von der Nation, von der Mehrheit ausgeht, handelt, sondern um eine Oligarchie (das gute Gegenstück dazu heißt Aristokratie [**], doch dazu sind unsere Politiker viel zu doof), genauer gesagt eine oligarchische Diktatur, ein antidemokratischer Parteienstaat. **


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Zitate aus dem Buch **

„Im Deutschland des Jahres 2017 war die Politik eigentlich ganz zufrieden mit sich selbst. Die Wirtschaft wuchs zwar nur langsam, aber sie wuchs immerhin. Seit Herbst 2017 führte Angela Merkel eine schwarz-grüne Bundesregierung.
Die Koalitionsvereinbarung kündigte eine Gesetzesinitiative an, mit der die Unterstützung von Xenophobie und Islamophobie unter Strafe gestellt werden sollte. Jürgen Trittin hatte im Wahlkampf für Wirbel gesorgt mit seiner Aussage: „50 Prozent Araber sind mir lieber als fünf Prozent Rechtsradikale.“
Gegen heftigen Widerstand der Union waren die Deutschkurse als Voraussetzung für die Einreise von Familienangehörigen abgeschafft worden. In den Koalitionsverhandlungen hatten die Grünen ein wissenschaftliches Gutachten von Professor Gideon Botsch ... der Universität Potsdam vorgelegt (in einer Studie vom Januar 2010 hatte Gideon Botsch Äußerungen von Thilo Sarrazin übrigens als »eindeutig rassistisch« eingestuft; HB). Darin wurde belegt, daß es Ausdruck einer latent faschistoiden Gesinnung mit rassistischen Anklängen sei, wenn Deutsche einen Vorrang der deutschen Sprache forderten.
Die neue Ministerin für Familie und Migration – eine junge Frau vom linken Flügel der nordrhein-westfälischen CDU – machte deutlich: Unter den Aspekten der weltweiten Überbevölkerung, des Umweltschutzes wie auch der fragwürdigen deutschen Vergangenheit leiste Deutschland mit seinen niedrigen Geburtenraten eigentlich einen positiven Beitrag zur Zukunft der Menschheit. (Diese linksextreme Frau sagt mit nur anderen Worten genau das, was Adolf Hitler kurz vor Ende des 2. Weltkrieges auch gesagt hat - das ist abscheulich rassistisch, nämlich linksrassistisch! HB **). Fallende Bevölkerungszahlen schafften nämlich Platz.
In der öffentlichen Debatte legte schließlich Patrick Bahners, Feuilletonchef der FAZ, das entscheidende Gewicht in die Waagschale. In einem hochintelligenten Artikel, den keiner verstand, wies er zwingend nach: Erst die kulturelle Selbstaufgabe des deutschen Bürgertums sei der Beleg dafür, daß es seine Liberalität wirklich ernst nehme. (Dieser linksextreme Mann sagt ebenfalls mit nur anderen Worten genau das, was Adolf Hitler kurz vor Ende des 2. Weltkrieges auch gesagt hat - das ist abscheulich rassistisch, nämlich linksrassistisch! HB **). Er wiederholte zudem seine bereits 2010 gefallene Äußerung, daß „sich die Islamkritik tatsächlich mit dem Antisemitismus der Gebildeten im deutschen Kaiserreich vergleichen“ lasse. Das saß, in diese Ecke wollte keiner gestellt werden.
Bereits von 2015 an hatte sich die jährliche Immigration deutlich erhöht; etwa die Hälfte der Immigranten kam im Rahmen des »Familiennachzugs« (der übrigens nur ein Vorwand ist - sonst nichts; HB), bei der anderen Hälfte handelte es sich überwiegend um Wohlstandsflüchtlinge aus Afrika sowie Nah- und Mittelost.
Das Bruttosozialprodukt hatte um das Jahr 2020 sein Wachstum eingestellt. Auf der anderen Seite wuchsen die Rentenausgaben und die Kosten für die Sozialtransfers weiter, weil die Zahl der Empfänger unaufhörlich stieg. Da die Mehrwertsteuer bereits bei 25 Prozent lag, blieb nur die Erhöhung der Einkommensteuer.
Von 2040 an orientierte sich ein stetig wachsender Teil der wohlhabenden Privatleute ins Ausland und wechselte den Wohnsitz unter Mitnahme des Privatvermögens.
Unbemerkt hatte sich währenddessen ein Wandel in der Wählerschaft vollzogen. Wie Allensbach anläßlich der Bundestagswahl 2045 ermittelte, hatten bereits 30 Prozent der Erstwähler einen muslimischen Hintergrund. Aber bereits seit 2030 hatte es in einer wachsenden Zahl von Großstädten muslimische Bevölkerungsmehrheiten gegeben, und 2050 hatte mehr als die Hälfte der Oberbürgermeister einen türkischen, arabischen oder afrikanischen Migrationshintergrund (**). Das prägte die Kommunalpolitik.
Im Jahre 2045 hatte es erneut einen Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar gegeben. Der Oberbürgermeister, ein nachdenklicher, tiefreligiöser Mann mit arabischem Migrationshintergrund (**), machte sich die Sache nicht leicht. Am Ende aber trat er vor die Presse und verkündete, das Vorrecht auf dieser Welt gebühre den Lebenden und nicht den Toten. Die knappen Städtebauförderungsmittel seien daher in der Gestaltung des Vorplatzes für die neue Moschee besser angelegt.
In den folgenden Jahrzehnten setzte der Verfall von Kirchen, Schlössern und Museen ein. Die Deutschen, die sie hätten besuchen können, wurden immer älter, und es waren auch immer weniger. Gegen große Widerstände legte die Bundesregierung 2080 ein Sonderprogramm zur Rettung des deutschen Kulturerbes auf. Die Mehrheit war knapp, denn dafür mußte eine Rentenerhöhung aufgeschoben werden. Mit bebender Stimme rief eine Vertreterin der »Grauen Panther« in den Plenarsaal: »;Was hat der deutsche Rentner im Rollstuhl davon, wenn der Bamberger und Kölner Dom saniert werden, er aber seine Pflegestufe nicht bezahlen kann?«
In einem wegweisenden Grundsatzurteil hatte das Bundesverfassungsgericht 2030 entschieden, es widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, einen Bewerber mit Migrationshintergrund (**) nicht zu berücksichtigen, weil seine Bewerbung sprachliche Mängel aufweise.
Noch viel wichtiger aber war das Urteil zum Verfassungsrang der Muttersprache aus dem Jahre 2037. Im Kern der Ballungsgebiete überwiege die Zahl der Kinder mit türkischer und arabischer Muttersprache. Deren Menschenwürde werde beeinträchtigt, wenn sie auf Deutsch radebrechen müßten, anstatt sich frei in der eigenen Muttersprache auszudrücken.
Die Auswertung der Einschulungsstatistik ergab, daß 2045 noch 48 Prozent, 2075 lediglich 30 Prozent und 2105 gar nur noch 20 Prozent der Einschüler für den muttersprachlichen Unterricht das Fach Deutsch wählten. Im Bayerischen Wald und in der Uckermark lag der Anteil 2105 zwar immer noch bei 50 Prozent, in Hamburg, Frankfurt und Berlin aber nur bei rund zehn Prozent.
Im Jahre 2100 konnte der »kritische Historiker« zufrieden registrieren, daß Deutschland seine demographischen Probleme vorbildlich und multikulturell korrekt gelöst hatte. (Dieser »kritische Historiker« sagt ebenfalls mit nur anderen Worten genau das, was Adolf Hitler kurz vor Ende des 2. Weltkrieges auch gesagt hat - das ist abscheulich rassistisch, nämlich linksrassistisch! HB). Zwar war die Bundesrepublik im Lebensstandard weit hinter China zurückgefallen, auch Indien hatte Deutschland im Pro-Kopf-Einkommen überholt, aber man zeigte der Welt, daß sich die Probleme friedlich lösen ließen.
Einige muslimische Feuerköpfe forderten jetzt eine neue Nationalflagge mit schwarzem Hintergrund, rotem Halbmond und goldenen Sternen. Das war vielleicht ein bißchen übertrieben. Aber andererseits hatten sie das Recht dazu, sie waren ja die demokratische Mehrheit. (Denn jetzt - nach mehr als eineinhalb Jahrhunderten (!) - konnte man sich ja wieder ohne Lüge auf die Demokratie berufen! HB). Und Deutschland blieb immerhin schwarz-rot-gold .....“ (Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, 2010). **


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Heutige Faschisten nennen sich nicht „Faschisten“, sondern „Anti-Faschisten“!

Kurz vor seinem Tod sagte Adolf Hitler angesichts der drohenden Niederlage, daß das Deutsche Volk seine Existenz nicht mehr verdient habe, weil es den Krieg zu verlieren drohe, und daß darum nun einer anderen Rasse die Zukunft gehöre. Das ist Rassismus! Rassist ist, wer einer Gemeinschaft von Menschen das Existenzrecht verweigert und dies rassenpolitisch begründet. Nationalist ist, wer seine Nation in allem bevorzugt, nicht selten sogar einer fremden Nation das Existenzrecht verweigert und dies national- oder auch rassenpolitisch begründet. Nationalsozialist ist, wer dazu linksextreme Methoden benutzt, wie sie z.B. der sogenannte Marxismus der Art Bolschewismus (Leninismus, Stalinismus, Maoismus u.s.w.) mit insgesamt mehr als 100 Mio. Todesopfern praktizierte. Der Nationalsozialismus war in seiner Methodik linksextrem (**). Aber eben nur in seiner Methodik. Die hatte er sich vom Bolschewismus abgeguckt. Und auch eopochengeschichtlich gehört er eindeutig in die „Links-Sozialismus-Epoche“, die zeitlich fast ganz genau identisch ist mit der abendländischen „Krise“-Phase (**): 1871-1990 (Vorstufe 1871-1914, Hochstufe 1914-1945, Endstufe 1945-1990 **). Er gehört sogar deren Hochstufe bzw. Hochform an - daher erklärt sich auch seine Haltung als Anti-Marxismus. Jedes „Anti“ ist nur die exakte Entsprechung auf der anderen Seite und bedient sich derselben Methodik wie sein Gegner. Unsere heutigen Herrschenden aus Politik, Lobby, Justiz, Medien, Wissenschaft (v.a. Geistes- und Sozialwissenschaften), Forschung u.s.w. sind in ihrer Antideutschpolitik linksextremistische Rassisten. Jeder heutige Nazi nennt sich nicht „Nazi“, sondern „Anti-Nazi“. Jeder heutige Rassist nennt sich nicht „Rassist“, sondern „Anti-Rassist“. Jeder heutige Faschist nennt sich nicht „Faschist“, sondern „Anti-Faschist“. Die sogenannte „Antifa“ ist die „Fa“ und jeder „Nazis-raus“-Heuler der wahre Neo-Nazi.
Adolf Hitler sagte auch, daß die Germanen Europa, Nordafrika, Westasien und Teile Zentralasiens geeint hätten, wenn sie nicht Christen, sondern Moslems geworden wären - was in dem Fall allerdings erst nach der Großen Völkerwanderung, die bekanntlich vom 4. bis zum 6. Jahrhundert dauerte, hätte passieren können, weil der Islam erst im 7. Jahrhundert begründet wurde, als die meisten Germanen längst Christen geworden waren. Das, was der Islam später realisierte, hätten schon zuvor die Germanen in einem noch viel größeren Maßstab realsieren können, wenn sie ähnlich religiös-politisch verfaßt gewesen wären wie später die islamischen Völker. Das war ungefähr das, was Hitler meinte, und auch hier zeigt sich wieder, daß Hitler den Linksextremen ähnlicher war als den Rechtsextremen. Und wie ist es heute? Wer zeigt denn heute eine ähnliche positive Einstellung zum Islam wie Hitler, bewertet den Islam ähnlich positiv wie Hitler, sieht im Islam eine ähnliche politische Lösung wie Hitler, will so etwas wie den Islamfaschismus? Wieder sind es die Linksextremen! Die Linksextremen sind die wahren Faschisten, die wahren Rassisten (ihr Antijudaismus und Antideutschismus z.B. sind leicht zu durchschauen, und wer linke Ideologie kennt, weiß auch warum)! Und unser Parteienstaat unterstützt und verstärkt diesen linksextremen Wahnsinn!

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: »Ich bin der neue Faschismus.« Er wird sagen: »Ich bin der Antifaschismus.«“ (Ignazio Silone).


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Was bedeutet Taqiyya (Takijja)?

Die Migranten müssen nur abwarten und bis dahin so tun, als ob es ihnen um westliche Werte ginge, die sie in Wirklichkeit mehr hassen als alles andere. „Taqiyya“ bezeichnet im Islam die Erlaubnis, bei Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz rituelle Pflichten zu mißachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen, zu verleugnen. (Vgl. Ignaz Goldziher: Das Prinzip der Takijja im Islam, in: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, 1906, S. 213–226). Die Praxis der schiitischen Taqiyya entwickelte sich im 9./10. Jahrhundert als Reaktion auf die Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit. (Vgl. Rudolf Strothmann-Moktar Djebli, Taqiyya, in: Encyclopedia of Islam, 2003, S. X, 134a-136a). Der Koran erlaubt in Notsituationen die Verheimlichung oder gar Verleugnung des Glaubens – solange man innerlich am Glauben festhält (Sure 16, Vers 106), die vordergründige Freundschaft mit Feinden des Islams (Sure 3, Vers 28) und den Genuß verbotener Speisen (Sure 6, Vers 119). Die Koranverse, die Taqiyya erlauben, werden von der Tafsir-Wissenschaft in Verbindung gebracht mit dem Fall des Ammar B. Yasir, der gezwungen worden war, Götter, nämlich altarabische Gottheiten, zu verehren. Überliefert wurde der Fall zweier muslimischer Gefangener des „falschen Propheten“ Musailima, von denen einer den Märtyrertod wählte, der andere aber sein Leben rettete, indem er vorgab, dem Gegenpropheten zu huldigen. Der Prophet Mohammed soll bei der Nachricht des Todes erklärt haben:
„»Der Getötete ist dahingegangen in seiner Gerechtigkeit und seiner Glaubensgewißheit und hat seine Herrlichkeit erlangt; Heil ihm! Dem andern aber hat Gott eine Erleichterung gewährt, keine Züchtigung soll ihn treffen.«“ (Rudolf Strothmann, Handwörterbuch des Islam, 1976).
Da für die Ausübung der Taqiyya das Element der Furcht vor massiver Verfolgung maßgeblich ist, konnte sie, wie das ebenfalls ursprünglich in der schiitischen Tradition begründete Märtyrertum, lange Zeit in der vorherrschenden orthodoxen Sunna nicht in gleicher Weise Fuß fassen. Allerdings kommt die Taqiyya im Sunnismus gleichermaßen vor und ist keine konfessionell bestimmte Eigenart. Weil Sunniten Gebiete, die nicht unter islamischer Herrschaft stehen, verlassen sollen, wenn sie dort ihre Religion nicht ausüben können, kommen sie auch selten in Situationen, die die Taqiyya erforderlich machen würde. Doch das hat sich bekanntlich geändert. Dank ausgerechnet einer säkularen, nämlich der liberalistischen Gesetzgebung des Abendlandes!


Stimmen und Stimmungen zu Thilo Sarrazins Thesen Was also tun? **

Das gesamte Abendland hat erschreckend niedrige Geburtenraten, sogar Bevölkerungsrückgang ist hier (im ganzen Abendland!) schon längst eine Tatsache. Und wenn nun ein alter, d.h. überalteter Abendländer einem jungen, d.h. überjüngten Morgenländer ein liberalistisches Gespräch („Diskurs“, so Habermas) aufzwingen will, dann ist es kein Wunder, daß der Morgenländer nur aus Gründen der Taktik (vgl. Taqiyya) dem ja so weisen Abendländer zustimmt, denn anders als der liberalistische Abendländer, der sich weiterhin falsche Hoffnungen macht, weiß er ja ganz genau, daß er nur genügend Nachkommen zeugen muß, daß es eben seine Nachkommen sein werden, die nur noch warten müssen, daß endlich der letzte Abendländer sein letztes weisestes Liberalismus-Lichtlein auf seine individuelle Art und Weise ausmacht.

Falls das Abendland nicht doch noch langsam erwacht (erwache!), wird es noch mehr als jetzt schon Diener des Morgenlandes sein - d.h. bis zum Tod des letzten Abendländers. Einen Ausweg wird es bald nämlich nicht mehr geben. Und das wird dann der Preis gewesen sein für die abendländische Moderne mit ihrer besonders extremistischen (radikalistischen, totalitaristischen) Art der Übertreibung von „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Brüderlichkeit“ ! ** ** ** **

Schuld an der desaströsen Einwanderungs- und Integrationspolitik haben einzig und allein die Herrschenden aus Politik und Lobby und zu einem etwas geringeren Teil auch Medien. Das Volk ist nicht gefragt worden, es ist noch nicht einmal darüber informiert worden. Die desaströse Einwanderungs- und Integrationspolitik ist dem Volk jahrzehntelang verschwiegen worden, und als sie nicht mehr zu verschweigen war, ist sie „gutgeredet“, „euphemisiert“ worden. Das sind alles typische Kennzeichen eines diktatorischen Systems.

Eine Gesellschaft, die von ihrer Vergangenheit und Zukunft nichts wissen will und nur noch die Gegenwart akzeptiert, also auch alle ihre Probleme nur noch auf die Gegenwart bezieht und auch nur in der Gegenwart lösen will, ist keine Gesellschaft mehr - und eine Gemeinschaft schon erst recht nicht. Sogar der so häufig und auf völlig hysterische Weise hergestellte Bezug zum Nationalsozialismus hat nichts mit einem Bezug zur Vergangenheit, ja nicht einmal mit einem Bezug zur Geschichte, sondern einfach nur mit einem Bezug zur Gegenwart zu tun, denn er soll deswegen ständig präsent sein, weil er gegenwärtiges Verhalten vorschreiben, eine neue Übung, eine neue Religion begründen soll. Wer die Dreidimensionalität geschichtlicher Zeit (**) nicht akzeptiert, akzeptiert den dazugehörigen Raum auch nicht.

Wenn wir z.B. unser Recht auf Tradition (**) und z.B. unsere Pflicht zur Tradition (**) nicht akzeptieren und praktizieren, dann wird uns bald eine fremde Tradition aufgezwungen werden. Der Rechts-Sozialismus (**), den ich als eine Synthese aus Liberalismus (**) und Links-Sozialismus (**) verstehe (und nicht favorisiere!) wird kommen - ob wir ihn wollen oder nicht -, denn wenn er nicht von uns selbst herbeigeführt wird, dann wird er uns als ein fremdes Phänomen von Fremden aufgezwungen werden. Wir haben keine andere Wahl mehr. Einen Mittelweg gibt es nicht. „Multikulti“ (**|**|**|**|**) und ähnliche Unmöglichkeitprojekte sind gescheitert - das geben mittlerweile auch schon einige Politiker zu. Darum sollten wir möglichst bald selbst zur Umsetzung übergehen, bevor es andere tun. Denn wenn wir es nicht tun, werden sie es tun. So oder so. Noch haben wir die Möglichkeit, uns weiterhin selbst zu bestimmen. Wenn wir aber so weitermachen, wird es damit vorbei sein. Die westlichen Werte werden dann vernichtet sein - für immer!

Wir können unsere Werte nur mit konservativer Politik retten und sichern, und daß wir sie retten und sichern, sind wir ganz besonders unseren Kindern und Frauen schuldig, denn gerade sie haben bisher von diesen Werten profitieren können, und weil auch alle unsere Nachkommen von unseren Werten profitieren sollen, müssen wir konservativer werden, mit Hilfe konservativer Politik unsere Werte retten und konsequent allen Nachkommen sichern. Diese Werterettung und -sicherung dient - wie gesagt - allen Nachkommen, besonders den weiblichen, weil gerade sie den Unterdrückern aus denjenigen fremden Kulturen, in denen sie weniger bedeuten als ein Haustier, hilflos ausgesetzt sind und es in Zukunft noch mehr sein werden, wenn unsere Politiker hieran zuvor nichts geändert, sondern weiterhin michelig geschlafen haben werden, so, wie wir es von ihnen kennen, wie sie es in der Vergangenheit getan haben und in der Gegenwart immer noch tun. Sie sind in der Verantwortung, also in der Schuld, den Nachkommen die Zukunft zu sichern. Unsere Politiker müssen darauf sogar einen Eid leisten, und sie haben - nur nebenbei gesagt - immer nur einen Meineid abgegeben, denn sie haben gelogen, weil eben einige unserer Nachkommen schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Möglichkeit haben, so frei zu leben, wie wir es noch konnten. Und das haben sie nur ihren herrschenden Politikern zu verdanken. Leute wie Sarrazin sind dagegen wie ein selten zu findener Edelstein, der die herrschenden Politiker dazu anstößt, endlich in eine andere, eine bessere, nämlich (wert)konservative Politik zu machen.

Vergessen wir nicht, daß die bereits mehr als 95% integrationsunfähigen und -unwilligen Migranten uns und ganz besonders unseren Nachkommen (am meisten den weiblichen) und auch den weniger als 5% integrationsfähigen und -willigen Migranten schaden! Der Schaden betrifft jeden Bereich - also nicht nur Sozial- und Steuersystem, Bildung, Wissenschaft, Technik, Wirtschaft u.a. -, und am Ende werden alle unsere Kulturwerte vernichtet sein!

Man kann die Geschichte dieser Migrationspolitik in drei Stufen einteilen: (1.) die Zeit der Bestimmung der Migrationspolitik durch den Liberalismus (als „Thesis“ **) - erst wirtschaftlich, dann politsch -, also die Zeit bis „1968“ (politisch) oder bis 1973 (wirtschaftspolitisch), als es wegen der Ölkrise zum Anwerbestopp kam; (2.) die Zeit der Bestimmung der Migrationspolitik durch den Links-Sozialismus (als „Antithesis“ **), die im Zusammenhang mit der 1969 begonnenen „sozialliberalen“ Koalition begann und bis heute nicht geendet hat, obwohl sie 1989/'90 hätte zu Ende sein müssen (!); (3.) die Zeit der Bestimmung der Migrationspolitik durch den Rechts-Sozialismus (als „Synthesis“ **), die noch nicht gekommen ist, aber 1989/'90 ihren Beginn hätte haben müssen (!).

Angefangen hat es also mit dem (1.) Liberalismus, vertreten durch Wirtschaftslobby und Wirtschaftspolitik; danach hat der (2.) Links-Sozialismus „den Karren tief in den Dreck gefahren“; und „den Karren aus dem Dreck geholt“ hat bisher niemand, obwohl der (3.) Rechts-Sozialismus damit längst hätte beginnen müssen. Der dritte Weg ist übrigens auch nicht die beste aller Lösungen (**), doch haben wir wohl keine andere Wahl mehr (**) und vor allem: Wir müssen endlich damit anfangen!Ausgerechnet auf der migrationspolitischen Stufe 2 (= Links-Sozialismus bestimmt die Migrationspolitik) stehenzubleiben, ist diesbezüglich der größte Fehler überhaupt, aber für die innerabendländischen Nihilisten und ihre außerabenländischen Verbündeten aus der morgenländischen Kultur die größte Aussicht auf Erfolg.  –  Es ist auch möglich, daß es überhaupt keine Möglichkeit mehr zur Rettung des Abendlandes gibt. (Schönen Gruß von Oswald Spengler !).  Aber auch und gerade dann sollten wir nicht auf der migrationspolitischen Stufe 2 stehenbleiben, sondern unseren Stolz (**) bewahren und kämpfen, denn ein Untergang kann, aber muß nicht mit dem Tode enden!

Unsere Politiker müssen sofort mit der Politik gegen Integrationsunfähige und -unwillige beginnen (**|**|**), weil sonst schon bald der Untergang des Abendlandes würde besiegelt werden können - in dem Fall mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für immer (!) -, während der neue, aber nur schwache und schon lange währende Aufgang des Morgenlandes einen weiteren wichtigen Impuls würde bekommen können (**). Schuld an dem Untergang des Abendlandes, der in dem Fall - wie gesagt - mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den Tod des Abendlandes (und das heißt auch: all seiner Werte!) bedeuten würde, hätten dann unsere Herrschenden aus Politik, Lobby, Justiz, Medien u.s.w.. Sie haben bis heute nichts dagegen unternommern. Schlimmer noch: Sie insbesondere haben ihn ermöglicht, dann verstärkt, beschleunigt und sich an den direkten Angriffen auf das Immunsystem des Abendlandes durch die „Fremderreger“ sogar auch aktiv beteilgt - als Nihilisten!

Unsere Politiker meinen nicht Freiheit, wenn sie „Freiheit“ sagen und für sie zu kämpfen vorgeben; unsere Politiker meinen nicht Gleichheit, wenn sie „Gleichheit“ sagen und für sie zu kämpfen vorgeben; unsere Politiker meinen nicht Brüderlichkeit, wenn sie „Brüderlichkeit“ sagen und für sie zu kämpfen vorgeben. Sie meinen immer nur ihre eigenen Interessen und die der sie beinflussenden Parteien und Lobbyisten. Deutsche Politiker haben die Pflicht, im Bundetsag die Interssen des Deutschen Volkes zu vertreten, aber sie tun genau das Gegenteil, sie sind also Demokratiefeinde.

Ein „Freiheitspolitiker“ sorgt nicht für Freiheit, sondern lediglich dafür, seine eigene Zukunft und die der ihn beinflussenden Parteien und Lobbyisten zu sichern, weshalb das Gegenteil von Freiheit und eine regulierungswütige Hyper-Bürokratie entsteht. Eine „Gleichstellungsbeauftragte“ sorgt nicht für Gleichstellung, sondern lediglich dafür, ihre eigene Zukunft und die Zukunft der sie beinflussenden Parteien und Lobbyisten zu sichern, weshalb das „Ministerium für Gleichstellung“ und mit ihm und durch ihn auch die Ungleichheitent immer wichtiger und immer größer werden muß. Eine „Menschenrechtspolitiker“ sorgt nicht für Menschenrechte, sondern lediglich dafür, seine eigene Zukunft und die Zukunft der ihn beinflussenden Parteien und Lobbyisten zu sichern, weshalb das Gegenteil von Menschenrechten, eine regulierungswütige Hyper-Bürokratie und immer mehr „Institutionen für Menschenrechte“ entstehen. Das alles, während andere diese beschlossenen Regulierungen (fälschlicherweise auch noch „Gesetze“ [**|**|**] genannt), diese Hyper-Bürokratie, diese zunehmende Unfreiheit-durch-„Freiheit“, diese neuen Ministerien, diese zunehmende Ungleichheit-durch-„Gleichheit“, diese neuen Institutionen, diese zunehmende Unbrüderlichkeit-durch-„Brüderlichkeit“ (Unmenschenrechte-durch-„Menschenrechte“) für ihre Zwecke immerm mehr ausnutzen können.

Wenn wir uns und ganz besonders unseren Nachkommen, aber auch den integrationsfähigen und -willigen Migranten unsere abendländische (westlichen) Werte retten und sichern wollen, dann haben wir noch viel zu tun und müssen zuerst unsere Politik ändern. Wenn wir das nicht tun werden, dann werden unsere Werte bald vernichtet sein - für immer!

 

NACH OBEN Pflicht zur Tradition !

–  „Menschenrechte“ berücksichtigen nicht das Wesen des Menschen
–  Linke Diktatoren an ihre Funktionäre: „Laßt es wie »Demokratie« nur aussehen!“
–  Vernichtung der Gemeinschaftsformen durch die Nicht-Gemeinschaftsformen
–  Zur Lüge über Wiederaufbau, Gastarbeiter, Einwanderer und 1950er, 1960er Jahre
–  Weltoffenheit als Transzendenz
–  Feminismus / Genderismus
–  Heimlicher Völkermord
–  Was macht man beim Kulturuntergang?


Die Pflicht zur Tradition beinhaltet - analog zum Recht auf Tradition - auch die Pflicht zur Abwehr jeder Überfremdung und steht auf derselben Stufe wie die Pflichten, die ethnische Homogenität, die Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft, die Heimat, die Identität und das Territorium zu wahren, zu verteidigen, weiterzugeben und sonstwie der Zukunft zu erhalten.


Pflicht zur Tradition! „Menschenrechte“ berücksichtigen nicht das Wesen des Menschen

Diese Pflicht ist wie das Recht mit den „Menschenrechten“ vereinbar. Die „Menschenrechte“ müssen aber trotzdem dahingehend stark abgeändert werden, daß sie nicht mehr nur dem im Grunde widersprüchlichen individualistisch-egalitaristischen Zweckbündnis dienen, das scheinbar einerseits nur das „Individuum“ und andererseits nur die „Menschheit“ berücksichtigt, also paradox und vom Ansatz her völlig falsch ist. Beide Bündnispartner profitieren sehr von dieser individualistisch-egalitaristischen Paradoxie und diesem völlig falschen Ansatz. „Menschenrechte“, die auf der individualistisch-egalitaristischen Paradoxie und dem völlig falschen Ansatz, der Mensch sei „Individuum“ und zugleich „Menschheit“, basieren, sind überhaupt keine „Menschenrechte“, weil sie das Wesen des Menschen - das, was der Mensch ist (**) - nicht berücksichtigen. Der Mensch ist genau das, was die Vertreter des Zweckbündnisses und der „Menschenrechte“ ignorieren. Das, was die Vertreter des Zweckbündnisses und der „Menschenrechte“ als Basis für ihre „Menschenrechte“ reklamieren, genau das ist der Mensch nicht.

Der Mensch ist nicht vom „Individuum“ und auch nicht von der „Menschheit“ her bestimmbar. Der Mensch ist von dem her bestimmbar, was dazwischen liegt, z.B.: Paar (Ehe u.ä.), Familie, Gruppe, Sippe, Stamm, Volk, Nation, Kultur (**) - also zunehmend von „klein“ zu „groß“ und von „warm“ zu „kalt“, wobei bis heute keine kleinere Gemeinschaftsform als das Paar und keine größere Gemeinschaftsform als die Kultur (der Kulturkreis sozusagen) erreicht worden sind - ob die seit der abendländischen Moderne mächtig gewordenen „Organisationssysteme“ (**) bzw. „Superorganismen“ (**) diese Regel brechen werden, ist noch nicht vorhersagbar.

Menschen sind Gemeinschaftswesen, aber sie sind nicht oder noch nicht die „Menschheit“ oder einzelne „Individuen“ oder beides zugleich. Nur in abstracto bzw. im theoretischen, im wissenschaftlichen, im philosophischen, im religiös-theologischen, im idealistischen, im ideologischen Sinne können sie das sein. In der Praxis ihres Lebens ist es für Menschen bedeutungslos, ob sie als die „Menschheit“ oder die einzelnen „Individuen“ oder beides zugleich angesehen werden. Unsere heute gültigen „Menschenrechte“ sind keine Menschenrechte, weil sie paradox und falsch formuliert sind. Die Verfasser dieser „Menschenrechte“ waren reine Theoretiker, Rechtstheoretiker, Ideologen und v.a. Interessenvertreter, Machthaber, die ihre Macht absichern und ausbauen wollten. Die Voraussetzungen, die ihre „Menschenrechte“ beinhalten, gab und gibt es gar nicht. Alles Lug und Betrug! **

Zwar soll innerhalb des Rechtssystems, vor dem Gesetz, jeder Fall auch als Einzelfall und also jeder Mensch auch als „Individuum“ berücksichtigt werden. Doch umgekehrt darf das nicht dazu führen, daß man ein solches „Individuum“, das es ja genetisch-biologisch unzweifelhaft gibt (aber soziobiologisch eben schon nicht mehr! **), zur Bedingung eines jeden Rechtsspruchs macht, weil man gar nicht weiß und auch gar nicht wissen kann, ob eine genetisch-biologische Rechtsprechung gerechter ist als eine soziobiologische. Ähnliches gilt für den Fall „Menschheit“. Es ist falsch, davon auszugehen, daß Menschen die „Menschheit“ seien, und dieser Fehlschluß wird uns noch genauso in „Teufels Küche“ bringen wie der Fehlschluß, daß der Mensch ein „Individuum“ sei. „Es ist anthropologisch falsch, davon auszugehen, daß der Mensch ein Individuum ist; er ist ein historisches Tier; er ist ein Paarwesen“ (Peter Sloterdijk, in der TV-Sendung: 45. Baden-Badener Disput, 1998). Der „metaphysische individualistische Ansatz ist anthropologisch falsch und führt notwendigerweise auch in Fehlformulierungen auf allen Ebenen“ (ebd.). Selbstverständlich gilt das für beide Fehlschlüsse, also sowohl für den individualistischen als auch für den egalitaristischen.

Menschenrechte sind nicht-individualistisch und nicht-egalitaristisch zu begründen. Wo „Brüderlichkeit“ (**) fälschlicherweise lediglich als eine paradoxe Mischung aus „Freiheit“ (**) und „Gleichheit“ (**) verstanden wird und diese Dreifaltigkeit der „Bürgerlichen Revolution“ obendrein noch mit „Demokratie“ verwechselt wird, da ist entweder völlige Unwissenheit oder zielbewußte Absicht im Spiel. Diese Absicht besteht ja darin, die zu beherrschenden Menschen zu belügen und zu betrügen, während die Herrschenden sich „freiheitlich“ bereichern und sich „gleichheitlich“ geben, weil ihnen ja alles außer ihrer eigenen Macht gleichgültig ist. (Hier entpuppen sich die als „Liberalisten“, „Egalitaristen“ und „Fraternitaristen“ Maskierten als das, was sie wirklich sind: Mächtige Nihilisten **). Will man also klären, wen man rechtlich schützen will - z.B. die Herrschenden (so ist es eigentlich immer, auch und erst recht bei der heutigen Gesetzeslage) -, so hat man nach menschlichen Katastrophen (Kriege, „Revolutionen“ u.ä.) die beste Gelegenheit dazu, sofern man Sieger ist.

Eine echte Brüderlichkeit sieht ganz anders aus als die, die unsere Herrschenden propagieren. Sie haben mit ihrer Rechtsprechung und aufgrund dieser mit ihrer Politik dafür gesorgt, daß nur ihre Interessen geschützt werden. Bei einer echten Brüderlichkeit muß man für etwas ganz anderes sorgen. Bevor man überhaupt zu einer Rechtsprechung kommt, muß eindeutig geklärt sein, was und wen man beschreibt - das ist eine der wichigsten Voraussetzungen dafür -, denn tut man das nicht, ist in keiner Weise gewährleistet, daß gerecht geurteilt werden kann, und ein Rechtssystem ohne Gewähr für Gerechtigkeit beim Urteilen ist ja gerade jenes Rechtssystem, das von den heutigen abendländischen Staaten zwar offiziell abgelehnt, aber trotzdem praktziert wird: ein unsicheres bzw. nicht-gerechtes Rechtssystem.

Wir brauchen solche Menschenrechte, die davon ausgehen, daß der Mensch einem bestimmten Paar, einer bestimmten Familie, einer bestimmten Sippe, einem bestimmten Stamm, einem bestimmten Volk, einer bestimmten Nation, einer bestimmten Kultur angehört (**), denn nur so können Menschen als rechtlich gleich gelten, weil eine im Vergleich dazu kleinere oder größere Bestimmung nicht möglich und folglich in der Praxis auch nicht durchführbar ist, d.h.: weil der Mensch nicht von der nur in der Theorie möglichen kleineren Einheit „Individuum“ und auch nicht von der nur in der Theorie möglichen größeren Einheit „Menschheit“ her bestimmbar ist. Und wenn man ihn dennoch von diesen beiden Einheiten her definiert und auf das Rechtssystem anwendet, erhält man in der Praxis keine Menschenrechte, keine Menschheit und keine Individuen, sondern noch mächtigere Machthaber, noch mehr Ungerechtigkeit und noch mehr Kriege.

EgalitätEgalitätFraternitätFraternität
 Libertät
 Libertät

Das moderne (extremistische) Politwahnsystem gleicht einem Pendel, das seine Extrempunkte verwirklichen will und also wirklich so gar nicht erreichen kann. „Freiheit“ („Libertät“), „Gleichheit“ („Egalität“), „Brüderlichkeit“ („Fraternität“) kann es so nicht geben, wie es sich die Politwahnsinnigen vorstellen. Allein schon die Anthropologie als die Lehre vom Menschen spricht dagegen, und die Praxis beweist es auch.

Trotzdem werden immer wieder Moderne (Extrenmisten) versuchen, dieses moderne (extremistische) Ziel zu erreichen. Aber jeder Versuch, der unternommen wird, scheitert - meistens leider erst nach Jahrzehnten - an der Undurchführbarkeit, weil ihm die Fundierung fehlt. Kein Mensch ist wirklich im absoluten Sinne frei, sondern nur im relativen Sinne; Menschen sind nicht im absoluten Sinne gleich, sondern nur im relativen Sinne; Menschen sind nicht im absoluten Sinne brüderlich, sondern nur im relativen Sinne. Für diese relativen Werte zu kämpfen, lohnt sich immer, denn sie werden ständig mißbraucht. Wer sie aber im absoluten Sinne verstanden haben will, hat andere Absichten, will sie mißbrauchen und vernichten, will lügen und betrügen, will den Nihilismus aus Machtgründen.

Auch und vor allem die heute gültige Praxis von „Freiheit (**), Gleichheit (**), Brüderlichkeit“ (**), dient nicht denen, die für diese Werte kämpfen, sondern lediglich denen, die gegen sie kämpfen. Schon längst stehen bei allen abendländischen Nationen diese Werte lediglich auf dem Papier, während die Praxis schon längst den Untergang der Abendländer akzeptiert hat und die Übergabe der Macht an die Morgenländer vorbereitet. Wer heute frei, emanzipiert, gleichberechtigt sein will, wird später nicht frei, emanzipiert, gleichberechtigt sein, sonden versklavt (siehe: Steuern an Muslime, Kopftuch-, Burka-, Heiratszwang und andere barbarische Versklavungen und Unterdrückungen - von den Ehrenmorden und anderen kriminellen Gewalttaten gar nicht erst zu reden -, denn dies alles findet ja heute schon bei uns statt). Man darf darüber nicht sprechen, weil es dummerweise nicht „politikorrekt“ (**|**|**|**|**|**|**|**|**), also tabuisiert, zensiert und verboten ist.

Zur Religion der Menschrenrechte (**) heißt es u.a. bei Alain de Benoist:

„Die Ideologie der Menschenrechte ist nicht nur unfähig, die individuellen Freiheiten bei den anderen zum Erstarken zu bringen; sie trägt auch dazu bei, daß die zivilen Freiheiten bei uns verkümmern. Indem sie die Rechte des abstrakten Einzelnen über die konkreten Zugehörigkeiten stellt, neigt die Ideologie der Menschenrechte ebenso wie der Liberalismus dazu, im Namen einer fortwährenden Gegenwart die Vergangenheit wegzuradieren und die Zukunft zurückzusetzen.“ (**).

„Als profane Übertragung der mosaischen Gesetze und der noachidischen Gebote kann die Ideologie der Menschenrechte eigentlich nur eine Reduzierung oder eine Homogenisierung bewirken (und wahrscheinlich auch bezwecken). »Jene vereinheitlichende Funktion des Dekalogs gegenüber dem Volk Moses«, schreibt Ghislaine R. Cassin ferner, »soll die Allgemeine Erklärung diesmal gegenüber der gesamten Menschheit ausüben.« Zu diesem Zweck gilt es, auf die Rechte des Menschen an sich hinzuweisen, und zwar gegen die konkreten Rechte der konkreten Menschen innerhalb ihrer konkreten Gemeinschaften. Der Mensch, den die Ideologie der Menschenrechte beschützt, ist ein nicht-bodenständiger. Er hat kein Erbe und keine Zugehörigkeit - oder er will beide zerstören. Dieser Mensch möchte gern, daß die anderen ebenfalls ungebunden werden. Er würde gern zusehen, wie sie ihr eigenes Erbe abtreten und zu Nachtwandlern werden. Dieses Schreckgespenst berührt uns aber nicht.“ (**).

„Indem die Ideologie der Menschenrechte Recht und Freiheit auf Universalien, auf eine »abstrakte Vollkommenheit« gründet, untergräbt sie die Freiheiten und die konkreten Rechte der Individuen und Gemeinschaften. Indem sie verschiedene Quellen des Rechts homogenisiert, d.h. vermischt, schafft sie die (für moderne Gewaltherrschaften günstigen) Voraussetzungen zu einer ständigen Aufhebung der besonderen, differenzierten Rechte im Namen eines »Universal- und Naturrechts«.“ (**).

„Gibt es etwa auf der ganzen Erde nur eine Einheitskultur, deren Modell überall durch ein nach westlichen Kriterien zivilisiertes« Schulsystem gelehrt werden müßte? Besteht nicht in manchen Kulturen auch eine traditionelle Schulung, die außerhalb der Schule geschieht? Der Westen versucht, der ganzen Menschheit eine einheitliche Form des Unterrichts und der Wissensübertragung, folglich auch eine einheitliche Kultur und Weltanschauung aufzuzwingen. Was ist andererseits unter »Sklaverei« zu verstehen? Nach Auffassung der Ideologie der Menschenrechte hört die Sklaverei auf, sobald die Arbeit mit Geld entlohnt wird. Würde aber nicht die Einfuhr einer billigen fremdländischen Arbeitskraft nach Europa - aus der Sicht eines Irokesen zum Beispiel - als neue Form der Sklaverei erscheinen? Und überhaupt: Hat die westliche Welt nicht etwa neue Formen der »Sklaverei« und der kollektiven Unterdrückung geschaffen, und zwar durch den wirtschaftlichen Imperialismus, die kulturelle Beherrschung und die »Diktatur der Medien«?“ (**).

Auf diese Weise erkennen wir die Gefahr, welche die »universalen« Prinzipien in sich bergen. Sie schließen nämlich in juristischen Bezeichnungen sowie in typisch okzidentalischen Vorstellungen Begriffe ein, die von jeder Kultur unterschiedlich wahrgenommen werden. Mit der gesamten christlichen, dann rationalistischen Philosophie ... münden sie in dieselbe Illusion ein: sie geben vor, eine juristische und philosophische Sprache für den ganzen Planeten freizulegen. Sie wollen einen einzigen Signifikanten (Ausdrucksseite des sprachlichen Zeichens) für alle Signifikate (Inhaltsseite des sprachlichen Zeichens) finden.“ (**).

„Die 1776 in Philadelphia unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung von Amerika postuliert: »Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: daß alle Menschen gleich geschaffen sind; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; daß dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören« daß zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden.« Es ist wahrlich schwierig, in so wenig Sätzen soviel Unsinn auszusprechen. Daß »alle Menschen gleich geschaffen sind«, stimmt nicht - und die Überlegung, ob es gut ist, daß sie es werden, kann nur subjektiv sein: Nur der Mensch ist wirklich Schöpfer, und er kann nicht von »Natur aus« mit irgendeinem Recht oder irgendeiner Pflicht ausgestattet worden sein. Die Regierungen wurden nicht nur eingesetzt, um die persönlichen Rechte zu sichern; sie setzten sich vielmehr selbst ein, um verschiedenen Verpflichtungen nachzukommen, allen voran der Pflicht, den Völkern ein Schicksal zu verleihen. Was die »selbstverständlichen Wahrheiten« betrifft, sind sie ebenso wenig wirklich und »selbstverständlich« wie die goldenen Berge oder die sechsfüßigen Einhörner. Aber die ganze Ideologie der Menschenrechte » keimt« bereits in diesen Behauptungen.“ (**).

„Die Verwirklichung der weltbürgerlichen Ideologie der Menschenrechte führt ... zu einer Einschränkung der politischen Souveränität der nationalen Staaten. Mit Bezug auf Montesquieu befürwortete Jean-Marie Benoist noch vor kurzem eine Art »Richterregierung« für Europa. Nationale oberste Gerichtshöfe, die einem europäischen obersten Gerichtshof unterstünden, müßten auf alle Hemmnisse aufmerksam machen, mit denen die Regierungen den vollen Genuß der Menschenrechte erschweren könnten. Solche auf dem zweideutigen Prinzip der »Gewaltenteilung« gründenden Auffassungen könnten nur zur Einsetzung eines Obersten Weltgerichtshofes führen - eines ungeheuren, gegen die nationalen Mächte und Regierungen ... gerichteteten Gleichschaltungsapparat ....“ (**).


Pflicht zur Tradition! Linke Diktatoren an ihre Funktionäre: „Laßt es wie »Demokratie« nur aussehen!“

„Kein Zweifel, der Wille der Bevölkerung interessiert in Deutschlands Politetagen niemanden mehr.“ (Udo Ulfkotte, in: KOPP, 27.08.2010 **). Und zu den abscheulichen Machenschaften gegen Thilo Sarrazin heißt es hier: „Weil Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch (**) leicht nachprüfbare Fakten aufgeschrieben hat, die politisch nicht korrekt sind (**|**|**|**), regen sich jene Politiker auf, die sonst den Meinungsäußerungen aus dem Volke selbst dann kein Gehör schenken, wenn Massen auf die Straßen gehen. Bei einer Umfrage unter (bislang) 100 000 Internetnutzern erhielt Sarrazin von 89 Prozent der Befragten Zustimmung für seine angeblich extrem umstrittenen Aussagen. Und wer Sarrazin und seinem neuen Buch auf keinen Fall Glauben schenken mag, der wird auch bei weiteren Neuerscheinungen zu den Kosten der Zuwanderung fündig, die Sarrazins Aussagen stützen und mit Zahlen und Quellen untermauern (**). Sarrazins Kritiker buhlen derweil darum, wenigstens 50 Prozent der Bürger für sich zu gewinnen. Sarrazins Werte werden sie wohl nie erreichen. Thilo Sarrazin würde bei der nächsten Bundestagswahl aus dem Stand heraus weit mehr als 20 Prozent der Wählerstimmen für sich bekommen. Daran zweifelt niemand. Nun sind Neugründungen von Parteien bislang immer an zwei Dingen gescheitert: entweder am fehlenden Geld oder an nicht vorhandenen vorzeigbaren politischen Weggefährten.“ (Ebd.). Sarrazin weiß auch, daß 97% der zugewanderten Muslime heiraten nur eigene Landsleute heiraten (müssen), denn sich zu integrieren oder sogar mit der einheimischen Bevölkerung zu vermischen, wäre ja „unislamisch“. Im Islam gilt das Gesetz der Scharia und die sieht kein Selbstbestimmungsrecht für Frauen vor. Also verstoßen zugewanderte Muslime gegen geltendes deutsches Recht. Dieses Recht muß aber von jemandem eingefordert werden! Wer wagt es? (**|**|**). Wird Sarrazin nun in die USA abgeschoben (**)? Doch auch dort herrschen ja bereits Diktatoren!


Pflicht zur Tradition! Vernichtung der Gemeinschaftsformen durch die Nicht-Gemeinschaftsformen

Nicht-kollektive Formen (Individualform, Universalform) sollen gemäß dem Willen ihrer Befürworter alle Kollektivformen zerstören, und wenn die größte Kollektivform, die Kultur, gestorben ist, dann ist es ihnen auch zum größten Teil gelungen, aber nicht zu dem Preis, den sie angeblich gerne hätten - daß die nicht-kollektiven Formen schon bald an die Stelle der Kollektivformen treten würden (jedenfalls gibt es dafür bisher kein Beispiel) -, sondern zu dem Preis, daß sie als Symptom genauso verschwinden werden wie zuvor der von ihnen zerstörte Teil der Kollektivformen. Jeder Versuch, eine Kollektivform durch die Individualform oder die Universalform zu ersetzen, führt letztlich über Kriege brutalster Art in Untergang und Tod. Die größtmögliche Zerstörung der im Grunde unzerstörbaren kleinen Kollektivformen beschleunigt den Zerfall der großen Kollektivformen natürlich am meisten. Am Zerstörungsgrad kleiner Kollektivformen ist der Untergang großer Kollektivformen direkt erkennbar.

Die deutschen Stämme als ein Beispiel für die Gemeinschaftsformen mittlerer Art (**|**|**) sind seit dem Wiener Kongreß (**) immer mehr „zerrissen“ worden: seitdem sind die deutschen Stämme auf zwei, drei, vier oder noch mehr verschiedene Neu-Gemeinschaftsformen verteilt worden, weil die politischen Grenzen immer wieder neu gezogen worden waren. Seitdem sind z.B. die Westfalen Teil der 1815 neugegründeten preußischen Provinz Westfalen, Teil des mittel- und südwestlichen Königreichs Hannover, Teil des Fürstentums Schaumburg-Lippe, Teil der Grafschaft Waldeck-Pyrmont, seit 1929 zusätzlich Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau, (Eingliederung Waldecks), seit 1949 Teil der neugegründeten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. Ein anderes Beispiel sind die Franken, die Teil Bayerns, Baden-Württembergs und Hessens sind, oder die Schwaben, die Teil Bayerns und Baden-Württembergs sind, oder die Rheinischen, die in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland beheimatet sind, oder die Brandenburger, die komplett in Brandenburg und Berlin, aber zum Teil auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen zuhause sind. Diese „modernen“ Verhältnisse treffen auf alle tradtionellen deutschen Stämme zu (auch Bayern gibt es nicht nur in Bayern, sondern auch in Österreich und Italien). Die abscheuliche, zutiefst kriminelle Vertreibung deutscher Stämme aus Ostdeutschland (u.a. Pommern, Schlesien, Posen, Danzig, Westpreußen, Ostpreußen, Memel, Sudeten, Prag und anderen Teilen Böhmens) sowie Ost- und Südosteuropa (**) kam noch als Vermischung hinzu, weil viele der Vorfahren dieser Vertriebenen ursprünglich (zumeist im 11., 12., 13. Jh.) aus anderen west- und mitteldeutschen Gebieten kamen als denen, in denen sie aufgenommen wurden.

Die Veränderungen der mittleren Gemeinschaftsformen haben - so tragisch sie in vielen Fällen und so furchtbar kriminell sie auch seitens der Bolschewisten und ihren Mitläufern auch gewesen sind (!) - nicht die Umwälzungen gebracht, die die Zerstörer aller Gemeinschaftsformen gern gehabt hätten. Die Zerstörung der Gemeinschaftsformen kleinster bzw. wärmster und größter bzw. kältester Art (**|**|**|**) ist da effektiver, und zwar am effektivsten mit den „Werkzeugen“ des Nihilismus (**|**|**|**). Zuletzt jedoch sind leider alle Gemeinschaftsformen gleichermaßen betroffen, d.h. im Falle des nihilistischen „Erfolges“: zerstört. Ist eine Gemeinschaftsform im Aufbau, also jung, ist sie sehr erfolgreich, fast unbezwingbar, jedenfalls erfolgreicher als jeder Zerstörungsversuch; ist sie aber im Abbau, also alt, ist sie immer weniger erfolgreich, wird immer mehr in Frage gestellt und zuletzt, wenn es für sie ganz schlecht läuft, völlig zerstört (**|**).

Gemeinschaften sind deshalb am erfolgreichsten, weil sie vom Gemeinschaftssinn, von der Bindung - eben: vom Gemeinchaftlichen - getragen werden. Innerhalb der Gemeinschaft darf es zwar auch gesunde Egoisten geben, doch nach außen hin darf es immer nur um die jeweilige Gemeinschaft gehen, zu der man gehört. Eine im gesunden Sinne egoistisch motivierte gegenseitige Hilfe dient ja sogar der Gemeinschaft. Aber eine „Gesellschaft“ bleibt eine chaotische Gruppe von Egoisten dann, wenn sie diese auch nach außen hin ist. Eine Gesellschaft, die gleichzeitig keine Gemeinschaft ist, ist erfolglos. Sogar eine „Welt“-Gesellschaft, falls deren Bildung in der Zukunft überhaupt gelingen würde, müßte auch eine „Welt“-Gemeinschaft sein, um erfolgreich sein zu können. Wenn sie das nicht sein würde, würde sie das Ende der Menschheit bedeuten. Nur eine Gemeinschaft ist erfolgreich, denn sie ist nach außen hin erfolgreich. Eine Gesellschaft kann es nur sein, wenn sie nach außen hin keine Gesellschaft, sondern eine Gemeinschaft bildet. Eine Gemeinschaft aber ist auch dann erfolgreich, wenn sie nach innen hin eine Gesellschaft bildet. Mit anderen, einfachen Worten: Wenn wir nach außen hin nicht zusammenhalten, folgt die Niederlage, der Untergang.

Die Vernichtung unserer Gemeinschaftsformen - von der Ehe bis zur Kultur (**|**) - funktioniert nur, wenn es Vernichtungswillige nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der Gemeinschaftsformen gibt. (**|**) Solche „Elemente“ gibt es zwar immer, aber nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort in gleich großer Zahl und mit gleich großer Wirkung. Da im Aufbau befindliche Kollektivformen kaum oder fast gar nicht vernichtbar sind, müssen die Vernichtungswilligen aufgeben oder ein gewisses Alter der Kollektivformen abwarten, denn im Abbau befindliche Kollektivformen sind relativ leicht vernichtbar (**|**). Vernichtungswillige müssen also, wenn ihre Zeit gekommen ist, zu reifen Nihilisten herangewachsen sein (**) und können um so mehr auf Vernichtungserfolge hoffen, je mehr sie Unterstützung von außen bekommen. Dies ist z.B. in unserem Kulturkreis der Fall bei den Linken, die auf ihre Verbündeten aus dem morgenländischen Kulturkreis setzen können (und für die sie zu sprechen meinen, d.h. die sie als „Mündel“ mißbrauchen, während im Gegenzug ihr „Mündel“ sie als „Handlanger“ für die Machtübernahme des Morgenlandes im Abendland mißbraucht), wobei es ihnen gleichgültig ist (Egalitaristen ist außer ihrer eigenen Macht immer alles gleichgültig), daß ihre Verbündeten - gemäß ihrer eigenen (linken) Terminologie und Ideologie - nicht Linke, sondern Rechte sind. „Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 164). Spengler kannte das Zweckbündnis zwischen der „weißen Weltrevolution“ (**) und der „farbigen Weltrevolution“ (**) sehr genau, weil er ahnte, daß „sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen“ (**). Denn das „liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (**). So Spengler damals. Und heute sind viele seiner Prognosen Wirklichkeit geworden. ** **

Wenn die Kultur zur Zivilisation (**) geworden ist, gelingt es ihr nicht mehr, den Nihilismus erfolgreich abzuwehren. „Zivilisation will etwas anderes, als Kultur will: vielleicht etwas Umgekehrtes“ (**) , so Nietzsche. Die Kultur dient der Immunität. Eine Kultur, die zivilisiert ist, ist eine Kultur, die immunschwach ist. Zivilisation bedeutet Immunschwäche der Kultur. Da hilft nur noch ein Kulturarzt. Oder ist der etwa auch tot?  Daß Gott tot ist, die Werte entwertet sind u.s.w., dies war also z.B. im Abendland schon Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhunderts eine Tatsache. Der Nihilismus begleitet eine Kultur zwar von Anfang an, aber er dominiert die Kultur erst ab der Zeit, ab der sie modern, zivilisiert geworden ist. Im „Auf“ und damit im „Aufbau“ einer Kultur ist an ihr kein Nihilismus sichtbar, obwohl er in ihr bereits schlummert. Wenn das „Auf“ in ein „Ab“ wechselt, zeigt er sich erstmals, aber er ist noch zu schwach, um wirksam sein zu können. Das „Ab“ und damit der „Abbau“ einer Kultur ist identisch mit „Neuzeit“ und / oder „Moderne“ (also entweder „Neuzeit i.e.S.“ + „Moderne i.e.S.“ oder „Neuzeit i.w.S.“ = „Moderne i.w.S.“), aber nur zum Teil mit „Zivilisation“ (also „Moderne i.e.S.“ + „Endzeit“). Erst mit Beginn der Zivilisation bzw. Moderne i.e.S. beginnt auch der Nihilismus wirksam zu werden. Und wir müssen uns schon noch etwas gedulden, weil das Ende des Nihilismus identisch ist mit dem Ende der „Moderne“, aber glücklicherweise nicht mit dem Ende der „Zivilisation“, das wiederum identisch ist mit dem Ende der „Endzeit“ (!), und das heißt: mit einem möglicherweise offenen Ende. Somit ist zwar möglich, daß es für die Zivilisation unserer Kultur und also auch für unsere Kultur selbst ein offenes Ende gibt, aber nicht für den Nihilismus unserer Kultur. ** ** **

Es ist unsere Aufgabe, den Nihilismus so zu überwinden, daß der durch ihn angerichtete Schaden nicht völlig irreparabel werden wird. Wir Abendländer stehen heute am Beginn der Spätmoderne (**), gemäß Kult-Uhr (**): wir befinden uns am Anfang der Kulturphase, die ich Befruchtung oder Cäsarismus (**), manchmal auch Globalik oder Globalismus (**) nenne. Diese Phase ist die letzte der abendländischen Moderne, ob auch der abendländischen Kultur insgesamt, wird sich spätestens am Ende dieser Phase zeigen, weil mit ihr der Zivilsationshöhepunkt der abendländischen Kultur erreicht sein wird, und da dieser für die Zivilisationisten und für die Feinde des Abendlandes der Höhepunkt und für die Kulturisten und die Freunde des Abendlandes der Tiefpunkt ist, wird er auch eine Auskunft über die gleichzeitig angefertigte nihilistische Bilanz geben. Bis dahin - wir haben dafür noch Zeit bis ungefähr 2130 oder sogar noch später (**) - müssen wir unsere Interessen durchgesetzt haben, am besten schon morgen. Es ist unsere Pflicht gegenüber unseren Nachkommen (auch und gerade dann, wenn sie noch schneller weniger werden als heute), denn sie sind unschuldig an allem, was überhaupt je geschehen ist, weil sie ja heute noch gar nicht leben. Es ist unsere Pflicht, die auch mit unserer Pflicht zur Tradition zu tun hat, weil wir nur aufgrund unserer Vergangenheit für unsere Zukunft kämpfen können, wobei Vergangenheit im Sinne Martin Heideggers als „Gewesenheit“ verstanden werden soll. (Vgl. Martin Heidegger, Einführung in die Metaphysik, 1935 [**]; auf Heidegger sich beziehend: Guillaume Faye, Die Dreidimesionalität der geschichtlichen Zeit, in ders., Die „Tradition“ im Lichte der faustischen Seele, in: ders., Die neuen ideologischen Herausforderungen, in : Pierre Krebs [Hrsg.], Mut zur Identität, 1988, S. 219-225 [**]). Man ist nicht nur in einem Raum, sondern auch in einer Zeit zuhause, und zwar dreimensional.

„Dem Vergangenen der linearen Zeitauffassung (Vergangenheit in der Terminologie Heideggers) müssen wir das Vergangene der dreidimensionalen Zeit entgegenstellen, das Heidegger als Gewesenheit bezeichnet. Die Zukunft baut man nicht auf der »Vergangenheit« sondern auf der »Gewesenheit«, das heißt auf dem, was den archè, den gründenden Anfang, enthält. (Vgl. Martin Heidegger, Einführung in die Metaphysik, 1935). Die Zukunft baut man nicht auf einem Determinismus (entweder dem der Progressisten, die von der angeblichen Richtung der Geschichte behandelt werden, oder dem der reaktionären Traditionalisten, die in der Bindung an eine geschlossene und zwingende Tradition gefangen sind), sondern auf der Treue gegenüber einem Schicksalsprojekt, für das man sich freiwillig entschieden hat. .... Wagner gab übrigens vom Begriff Volk eine Definition, die mit unserer Auffassung völlig übereinstimmt. Für ihn waren die Mitglieder ein und desselben Volkes diejenigen, die, in der gleichen gegenwärtigen Not lebend, sich der von ihnen gewählten »Väter« gemeinsam erinnern und auch ein ebenso gemeinsames Zukunftsprojekt formulieren. Die Vergangenheit ist dann nicht mehr, was abgeschafft und auf immer verloren ist, sondern das, was »geworden ist« und seine Präsenz hier und jetzt durchsetzt, ja sogar was wird, was andauert und zu werden nicht aufhört, da die historische Zukunft das Werden der Vergangenheit aufnehmen soll. In dieser Sicht ist die gesamte Zeit (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) in einer dreifachen Osmose ein und dasselbe Werden, ein und dasselbe Ereignis. Die Gegenwart des Volkes ist nicht mehr jener Nullpunkt, jener leere Augenblick des asymptotischen Segments, das zum Ende der Geschichte (**|**|**|**|**|**|**) führt, sondern Präsenz, andauernde Präsenz (Anwesenheit bei Heidegger). Diese Anwesenheit bei der eigenen Geschichte und innerhalb der historischen Dreidimensionalität der Zeit ist in dem griechischen Verb »sein« (einai) wiederzufinden, das »in der Dauer anwesend sein« bedeutet. Die Dauer schließt aber auch den Raum, d.h. die Heimat ein. Die Gegenwart der dreidimensionalen Zeitauffassung bedeutet nicht nur, daß das Volk seine eigene Geschichte besitzt, sondern auch, daß es in seinem Raum verwurzelt ist: ein zusätzlicher Grund für die herrschende kosmopolitische Mentalität (**|**|**|**), diese Anschauung der Zeit abzulehnen und ihr die lineare Auffassung vorzuziehen. Der Begriff »Anwesenheit«, in dem die Vorsilbe »an« den Raum bezeichnet, weist daraufhin, daß die Gegenwart der dreidimensionalen Zeit nicht nur das stets wirkende historische Gedächtnis einschließt, sondern in seiner Fortdauer auch das Territorium der Vorfahren, den Boden enthält, wo das Volk seine Geschichte begangen hat und begeht. Diese dreidimensionale Auffassung der Geschichte ist weder »revolutionär« noch »zyklisch«, noch »reaktionär«, noch »progressistisch«. Sie schließt diese Kategorien ein und übersteigt sie zugleich. Da, wo Tradition und Modernismus als gegensätzlich betrachtet wurden, werden sie als harmonierend in Betracht gezogen. Ein solcher Gesichtspunkt ist verwandt mit dem der deutschen Konservativen Revolution, deren Auffassung der Geschichte sowohl dem Progressismus wie auch dem reaktionären Traditionalismus entgegengesetzt war. Einen revolutionär-konservativen Standpunkt einzunehmen heißt zugleich, eine Rückkehr zum Ursprung und eine Selbstprojizierung in die Zukunft vollziehen, heißt den Willen bekunden, den Anfang wiederzufinden (Heideggers »griechischen Anfang«) und ihn verwandelt in der Zukunft zu rehabilitieren, und zwar gemäß einem Vorgang, den Nietzsche »die ewige Wiederkehr des Gleichen« nannte. Selbstverständlich ist eine solche Perspektive überhaupt nicht erfaßbar für all diejenigen, die der linearen, eschatologischen und messianischen Auffassung der Zeit ausgeliefert sind, für die Anhänger des christlichen Progressismus. Diese Perspektive können wir ebenfalls als faustisch bezeichnen — in bezug auf die Bedeutung von Goethes dramatischer Gestalt: der faustische Mensch ist »riskiert« (und Heidegger definiert den Menschenstand als das höchste Wagnis für sich und die Welt); er ist gewissermaßen von seinen Göttern »verdammt«, die er wagemutig und trotzend herausfordert. Der faustische Mensch ist in diesem Sinne des-installiert.“ (Guillaume Faye, Die Dreidimesionalität der geschichtlichen Zeit, in: ders., Die „Tradition“ im Lichte der faustischen Seele, in: ders., Die neuen ideologischen Herausforderungen, in : Pierre Krebs [Hrsg.], Mut zur Identität, 1988, S. 219-225, hier S. 220-222). **

Wir haben das Recht auf unsere Geschichte und die Pflicht zu unserer Geschichte, und wie genau wir dieses Recht und diese Pflicht wahrnehmen und ausüben, ist einzig und allein unsere Angelegenheit. Rechte und Pflichten bezüglich unserer Tradition bedeuten nicht ein stures Stehenbleiben in der Vergangenheit, sondern beziehen sich auf Vergangenheit (Herkunft, Gewesenheit), Gegenwart (Anwesenheit) und Zukunft insgesamt (vgl. Dreidimensionalität geschichtlicher Zeit **). Eine „menschliche Kultur“, mit der ich mich ja selbst auch auseinandersetze (**), gibt es in der Praxis nicht, sondern nur gemäß jener Theorie, die u.a. auch zu den „Menschenrechten“ geführt hat. Solche „Menschenrechte“, die ohne praktische Fundierung sind, sind gefährlich. Und wenn dann auch noch z.B. die islamischen Staaten in der UNO fordern, daß ihre „Scharia“ über diese „Menschenrechte“ gestellt wird (**|**|**), so ist das doch mehr als ein Indiz dafür, daß meine These von der Falschheit dieser „Menschenrechte“ richtig ist, denn diese „Menschenrechte“ sind westliche „Menschenrechte“ - und das heißt: hauptsächlich von US-Amerikanern und Engländern gemäß ihrer Interessen begründet und formuliert - und deshalb für mindestens 80 Prozent der Weltbevölkerung völlig inakzeptabel (**). Andererseits können wir Abendländer uns aber auch nicht einfach aufgeben - wie es leider längst schon Praxis ist -, sondern müssen uns unserer Pflicht bewußt werden, auf unsere Rechte zu pochen. Demzufolge müssen die „Menschenrechte“ umformuliert werden in Richtung eines interkulturellen „Deals“, der die Verteidigung abendländischer Kulturwerte ohne Einschränkung bei gleichzeitiger Entschleunigung mit Einschränkung abendländischer Wirtschaftsinteressen beinhaltet. Dieser „Deal“ muß uns Abendländer vor nichtabendländischen Eroberungen schützen (ohne Einschränkung!); im Gegenzug erklären wir uns bereit, unsere Wirtschaftsinteressen einzuschränken (mit Einschränkung!), denn wir können und dürfen nicht auf alles verzichten. **

Schichten der deutschen Gesellschaft

Die Tatsache, daß die Mittelschicht ausgebeutet wird (**|**) und auf diese Weise die illusionäre „klassenlose Gesellschaft“, allerdings in Form einer gleich armen Gesellschaft, doch noch wahr werden könnte, würde Marx und Engels vor Neid erblassen lassen, denn die auf den „Klassenkampf“ folgende „Diktatur des Proletariats“ („Prekariats“ würde man heute eher sagen) ist ja schon fast Realität geworden, obwohl oder eher weil die „Egalitaristen“ („Links-Sozialisten, „Kommunisten“, „Feminist[inn]en“ u.s.w.) mit ihrem größten Feind, den „Liberalisten“ („Kapitalisten“, „Individualisten“ u.s.w.), ein Bündnis eingegangen sind (für Marx und Engels war das noch undenkbar; einen Vorgeschmack lieferte das Anti-Hitler-Bündnis von 1941-1945; und seit 1989/'90 gibt es kein anderes mehr), aus dem sie als Sieger hervorgehen wollen - und nur dann nicht werden, wenn die „Liberalisten“, und zwar am besten im Bündnis mit den „Fraternitaristen“ („Rechts-Sozialisten“, „Konservativen“, „Traditionalisten“ u.s.w.), dies verhindern, doch müssen wir damit rechnen, daß ausgerechnet das seit 1989/'90 bestehende Bündnis zwischen „Liberalismus“ und „Egalitarismus“ sich als „Fraternitarismus“ verstanden wissen will. (**). Wieder gilt: „Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 164), wobei die im Bündnis stehenden Mächtigen nur darauf zu achten haben, daß sie möglichst oft den „Teufel an die Wand malen“. (Vgl. die Verdachts-, Vorwurfs- und Stich[el]wörter: „Nazi“, „Holocaust“, „Rassismus“, „Volksverhetzung“, manchmal reicht sogar auch schon das Erwähnen der Jahreszahlen „1933“ und „1945“). Wenn das heute fast untrennbar scheinende Bündnis zwischen Gleichheitswahnsinnigen und Ichverrückten nicht bald gebrochen wird, dann werden bei uns im Abendland bald die Lichter ausgehen. Ja, dann aber: „Gute Nacht!“. ** **

Wir haben ein Recht darauf, nicht so sein zu wollen wie die Einwanderer, schon gar nicht als deren Sklaven oder „ungläubige Steuerzahler“. Wenn heute schon an Schulen völlig unschuldige deutsche Kinder von ausländischen Kindern bzw. Kindern mit „Migrationshintergrund“ (**) als „Nazis“ diskriminiert, gehänselt, schikaniert, gemobbt, verprügelt, sexuell mißbraucht und gefoltert werden dürfen (**), dann frage ich mich, wohin das noch führen wird und warum ausgerechnet deutsche Juden dazu schweigen - vielleicht: weil sie die Zeit zwischen 1933 und 1945 gar nicht erlebt haben, lieber Rache an völlig Unschuldigen nehmen bzw. nehmen lassen und dabei überhaupt nicht merken, daß sie auch dadurch die damaligen Opfer der echten Nazis zumindest symbolisch noch einmal opfern, während sie die heutigen echten Judenfeinde sogar unterstützen. Eines der vielen Probleme der Juden ist, daß sie in ihrer Paranoia überall „Nazis“ wittern, wo gar keine sind, aber da, wo welche sind, keine sehen.

Veränderungen im Einkommen
Prozentuale Veränderungen (gegenüber 1992) des durchschnittlichen Nettoeinkommens pro Kopf
in Deutschland.

Eine verkehrte Kultur, die Zivilisation nur noch sein will (**|**|**), ist barbarischer als eine unziviliserte Kultur - u.a. auch darum, weil ihre Leistungsträger (**) nur noch mit sich selbst und ihrer Arbeit beschäftigt sind und dabei in letzter Konsequenz eben doch den sie ausbeutenden und vernichtenden Mächtigen und Nicht-Leistungsträgern dienen, während die Nicht-Leistungsträger nur noch mit der Überproduktion von immer mehr Nicht-Leistungsträgern und der Ausbeutung und also Vernichtung der Leistungsträger beschäftigt sind und dabei die Mächtigen, aber auch sich selbst bereichern. Das ist die tiefere Bedeutung von fast schon euphemistisch klingenden Floskeln wie z.B. diese: Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wenn die Mittelschicht schrumpft - d.h. gemäß linker Terminologie: „egalisiert“ wird -, dann sind nämlich am Ende dieses Prozesses mindestens 99 Prozent der Mittelschicht in der Unterschicht. ** ** ** ** ** ** **

Wenn also die Mittelschicht vernichtet ist, mögen die Linken und ihre Verbündeten aus dem Migranten-Prekariat zunächst frohlocken, weil sie dann vielleicht den Kapitalismus besiegt zu haben glauben, doch das ist ein sehr fataler Fehler. Denn von der Vernichtung der Mittelschicht profitiert neben der Unterschicht, die im übrigen auch nur vorübergehend (!) profitiert, vor allem und dauerhaft die Oberschicht - und das heißt: nicht Niederlage, sondern Sieg des Kapitalismus. (Und deswegen nur nebenbei bemerkt: Marx und Engels lagen also nicht so sehr in ihrer Analyse, sondern in ihren Folgerungen falsch). Meine Folgerung aus der Tatsache, daß die Mittelschicht des Westens und seiner Ableger untergeht, daß Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden, ist, daß die staatliche Unterstützung (Arbeitslosen- und Sozialhilfe, Hartz IV u.s.w.) nicht mehr finanziert werden kann; und das ist ein Desaster, für das in erster Linie die Oberschicht und das ober- und unterschichtenfreundliche und also mittelschichtenfeindliche Politsystem des Westens und seiner Ableger verantwortlich sind. Aus der Oberschicht des Westens und seiner Ableger könnte in Zukunft ein neuer, weltweit operierender Adel entstehen - damit hätte sich auch im sozio-ökonomischer Hinsicht wieder einmal bewahrheitet, daß Geschichte primär zyklisch und nicht primär linear verläuft.

Milliardäre
Exponentieller Anstieg der Milliardäre. Zum Beispiel: 1998 waren es 230, und 2004 waren es 587, und 2007 waren es 946. Allein in diesen neun Jahren stieg die Zahl um 311,3 %!

Als am 15. September 2008 die 3. Weltwirtschaftskrise (**|**) begann, gab es „auf der Erde rund 10 Millionen Menschen in der Millionärs- und Multimillionärskategorie ..., dazu schon über 1000 Milliardäre (**). Aus diesen Vermögenseliten bildet sich ein neues abstraktes Übervolk, das dieselben Eigenschaften aufweist, die man vom alten europäischen Adel kannte .... Jeremy Rifkin hat vor ein paar Jahren ein Buch (**) vorgelegt, das indirekt die Entstehung des neofeudalen Systems behandelt: Wir ersetzen, so seine These, heute Grundbesitz durch Zugang zu privilegierten Gütern, zu wertvollen Informationen, zu Luxusobjekten, zu elitären Adressen, zu exquisiten Kanälen und machtnahen Korridoren. Zugangskompetenz ist heute das Schlüsselgut, nicht Grundeigentum. Wir beobachten eine rasante Refeudalisierung auf überterritorialem Niveau. Und naturgemäß lebt niemand feudaler als jemand, der innerhalb des neuen Metavolks, des 10-Millionen-Volkes der Reichen, von gleich zu gleich kommuniziert.“ (Peter Sloterdijk, Unruhe im Kristallpalast, in: Cicero, Januar 2009).


Pflicht zur Tradition! Zur Lüge über Wiederaufbau, Gastarbeiter, Einwanderer und 1950er, 1960er Jahre

In Deutschland gab es Gastarbeiter vom 19. Jahrhundert bis 1945 und von 1957 bis heute. Als Deutschlands Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg stattfand, hat sich daran kein einziger Ausländer beteiligt! Warum auch? Zu der Zeit war für sie in Deutschland nichts zu verdienen! Ausländer haben den Deutschen beim Wiederaufbau nicht geholfen, sondern im Gegenteil: sie haben ihnen den Wiederaufbau erst aufgezwungen durch Bomben und danach enorm erschwert (!) durch Abgaben materieller, finanzieller, menschlicher u.a. Art - ich nenne nur einige der vielen Stichwörter wie z.B. Demontage, Reparationen, Techniker- und Patenteraub, Deportationen, Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeitsdienst (z.B. im Indochinakrieg), Zwangskriegdienst u.s.w. u.s.w. u.s.w. (**). Kein anderes Volk wäre fähig gewesen, ein so vom Bombenholocaust zerstörtes Land so schnell und noch dazu in einer so völlig demoralisierten Situation wieder aufzubauen.

Nachdem 1945 der letzte Gastarbeiter Deutschland verlassen hatte, kam der nächste Gastarbeiter also erst wieder 1957 - ein Italiener (der erste türkische Gastarbeiter kam übrigens erst in den 1960er Jahren **). 1957 war Deutschland längst wiederaufgebaut und befand sich bereits im sogenannten „Wirtschaftswunder“, daß in Wahrheit ein Verdienst der für ihren Fleiß bekannten Deutschen, also kein „Wunder“ war. 1957 - also noch viele Jahre vor dem Eintreffen des ersten türkischen Gastarbeiters - ging es also überhaupt nicht mehr um Wiederaufbau, sondern um Wohlstand, und nur dieser interessierte die Gastarbeiter, weil sie am deutschen Wohlstand teilhaben wollten, weil sie ins gelobte Paradies Deutschland (**|**|**) kommen wollten. Warum auch nicht? Allen nach Deutschland gekommenen Gastarbeitern - seit dem 19. Jahrhundert bis 1945 und von 1957 bis heute - ging und geht es um den Wohlstand, der in Deutschland immer viel höher war und ist als bei ihnen zuhause (**|**|**). Das ist doch völlig klar und logisch! Trotzdem wird von unseren Politikern, deren Medienfunktionären und Lobbyisten seit einiger Zeit immer öfter die Lüge verbreitet, daß die Gastarbeiter sich am Wiederaufbau beteiligt hätten. Das ist eine niederträchtige Lüge! Sie wissen das. Sie lügen, um sich beliebt zu machen, um die Effiziens der Ausbeutung der Deutschen durch die Migrationsindustrie ins Unendliche wachsen zu lassen!

Die nächste Lüge betrifft die Propaganda, die ebenfalls immer häufiger zu hören ist: Gastarbeiter wären nicht freiwillig, sondern gezwungenermaßen zu uns gekommen. Da diese Lüge in dieser Form noch (noch!) zu sehr auffällt, sagen unsere bundesdiktatorischen Sprechmonopolisten: Gastarbeiter hätten hier bei uns arbeiten müssen (müssen!), obwohl sie in Wahrheit zu uns gekommen sind, um an unserem Wohlstand teilhaben zu können (**). Weil es immer mehr Menschen geben wird, die sich an die Gastarbeiterzeit nicht mehr erinnern wollen, weil sie so eher ihre Interessen durchsetzen können, oder nicht mehr erinnern können, weil sie diese selbst nicht erlebt haben, rechnen Bundesdiktatoren, ihre Klientel, die Lobbygruppen und die Medienbosse damit, daß sie ihre Lügen schon bald in der „Zwangsversion“ erzählen können, um endlich die Politik der „Umvolkung“ rechtfertigen zu können. Jeder Autochthone (Einheimische) kann dann endlich sogar überall und jederzeit als „Nazi“ denunziert werden, wie es heute in Medien, Parlament, Schulen und „Problemregionen“ (das ist noch harmlos ausgedrückt) längst an der Tagesordnung ist. Sind heute also die Deutschen - als „die »Nazis«- „die »Juden«“ und die Juden die „Nazis“?

„Der Jude“ als der ewige „Sündenbock“ ist schon seit sehr gewisser Zeit der Deutscheals der ewige „Nazi“.
Daß dies eine Tatsache und nicht eine Fiktion ist, wie man immer noch gern unterstellt, ist heute überall zu sehen.
Diejenigen, die immer „Zivilcourage“ nur fordern, weil sie keine haben, sind selbst Angehörige der Bundes-Stasi.
Wenn bei uns ein Mensch sein Recht auf freie Meinungsäußerung, das offenbar nicht mehr geschützt ist, kundtut,
dann muß er sich Spießroutenläufen, Hexenprozessen, pöbelhafter Selbstjustiz, allen Stasi-Methoden ausliefern.
Der erste, einfachste, wirksamste und doch dümmste, verlogenste, verleumderischste Vorwurf heißt dann:„Nazi“.

Spätestens seitdem unsere Diktatoren den Befehl ausgaben, daß Deutschland ein „Einwanderungsland“ sei, spricht man nicht mehr von „Gastarbeitern“, sondern von „Einwanderern“, „Immigranten“ oder kurz „Migranten“. Die Lügen unserer Politiker, Lobbyisten und Medienfunktionäre sind seitdem noch mehr gewachsen; sie nahmen in gleich hohem Maße zu wie die Zahl der Einwanderer; sie wachsen ja exponentiell, wie man weiß. Das Deutsche Volk ist nie gefragt worden, ob es Gastarbeiter, ob es die Einwanderungen, die ja unsinnig, gefährlich und viel zu teuer sind (**|**|**), ob es die EU (**), ob es die NATO (**), ob es Militäreinsätze (Kriege), ob es den Euro (**) - um nur einige wenige von sehr vielen Beispielen zu nennen - haben will oder nicht. Fast alle Entscheidungen unserer Bundesdiktatoren hätten wir, das Volk, vehement abgelehnt bzw. genau umgekehrt getroffen. Aber wir dürfen ja nicht einmal die allerklitzekleinste Politik mitentscheiden. Alles verboten! Reinste Diktatur! Und wenn wir auch nur einen kleinen Laut von uns geben, der die Einwanderer auch nur vielleicht beleidigen könnte (man beachte den Konjunktiv!), schwingen unsere Dikatoren schon die „Nazi-Keule“, während sie gleichzeitig den Einwanderern die Füße küssen. Kein Wunder also, daß auch die Kinder der Einwanderer die autochthonen Kinder diktatorisch behandeln und von ihnen das Füßeküssen fordern (**) - und das ist noch nett umschrieben! Sie werden von unsereren lügenden Diktatoren, die sich selbst „Demokraten“ nennen, „Einwanderer“ genannt, weil sie doch Eroberer und Räuber, jedenfalls Krieger sind ! Ausnahmen gibt es dabei immer, aber auf die muß ich mich nicht beziehen, weil das ja schon unsere Bundesdiktatoren im völlig übertriebenen Sinne tun und ihre Lügen uns zwingen, darauf entsprechend zu reagieren.

Wenn bundesdiktatorisch propagiert wird, daß in den 1950er und 1960er Jahren Deutschland noch - ach - so anders gewesen sei als heute, so ist zu dazu zweierlei zu sagen: nämlich, daß (1.) dies so nicht stimmt, weil das (2.) für alle abendländischen Nationen gilt, also nicht für Deutschland allein - die USA waren bis 1968 sogar noch ein rassistisches System, eines der größten Apartheitssysteme der Welt (Rassentrennung, wohin man auch schaute) -, wobei Deutschland (West) damals sogar eines der weltoffensten Länder, wahrscheinlich sogar das weltoffenste Land überhaupt war. Also haben wir es bei der bundesdiktatorischen Propaganda über das Deutschland der 1950er und 1960er Jahre - wieder einmal - mit einer infamen Lüge oder mit sehr viel Unwissenheit zu tun. Wenn also - wieder einmal - die von einer triploiden Schizophrenie geplagten und als „Liberalisten“, „Egalitaristen“, „Fraternitaristen“ maskierten Nihilisten so tun, als „dikutierten“ sie, und in Wirklichkeit immer nur diktieren und zensieren, muß man wissen, daß sie lügen und betrügen. ** **

Zur Zuwanderungspolitik, zu der das Deutsche Volk wiederum - wie schon zuvor zur Gastarbeiterpolitik - nicht gefragt worden ist (Demokratie hat es in der Bundesrepublik NIE gegeben!), und zur Integration, die natürlich eher Nicht-Integration heißen müßte, nur soviel: Die Zuwanderung ist völlig unsinnig , viel zu gefährlich, viel zu teuer (**); und weil sie viel zu teuer ist, ist sie auch eine Abwanderungspolitik (immer mehr junge qualifizierte Deutsche wandern aus, während bzw. weil immer mehr nicht-qualifizierte Ausländer einwandern); die Integration ist bis heute eher eine Nicht-Integration (Stichwort u.a.: Pararllelgesellschaft) geblieben, weil schon z.B. an dem Wort „Deutschtürke“, das ja immer noch einen Türken bezeichnet, statt z.B. des Wortes „Türkdeutscher“, das ja schon mal einen Deutschen bezeichnet, zu erkennen ist, daß eine Integration bei uns nicht stattfindet, daß diese von den Verantwortlichen auch gar nicht gewollt ist und daß unsere Politiker Versager sind.


Pflicht zur Tradition! Weltoffenheit als Transzendenz

„Weltoffenheit“ ist ein Begriff ist, der auch anthropologisch eine sehr wichtige Rolle spielt. Ich erinnere an Heideggers Begriff von „Weltoffenheit“ und die Ähnlichkeit mit dem der „Transzendenz“ als dem von der Angst ausgelösten „Überstieg“ über die „Uneigentlichkeit“ des „Daseins“ hinweg zur vollwertigen Existenz. Als eine solche Transzendenz ist die Weltoffenheit aber kein „Ausweg“ aus der tragischen Ausweglosigkeit des Daseins selber. Die „Geworfenheit“ ist das unentrinnbare Überantwortetsein des Daseins an sein eigenes „In-der-Welt-Sein“, d.h. an sich selbst, das „Wovor der Angst“. Bevor unsere Bundesdiktatoren wieder anfangen, auch Heidegger in irgendeine Ecke zu stellen, in die er ganz sicher nicht gehört, sei daran erinnert, daß sie seit ihrem Anfang ihre Gegner nicht als Andersdenkende oder Querdenker betrachten oder gar akzeptieren oder sogar respektieren, sondern sie verdächtig machen, sie bespitzeln lassen, tabuisieren, zensieren und am liebsten verbieten!Mit wissenschaftlichem, objektivem, philosophischem und neutralem Umgang haben Bundesdiktatoren nichts im Sinn - im Gegenteil: sie vermeiden und bekämpfen ihn ja. **

Ernst Nolte schrieb 1963: „Faschismus ist Antimarxismus, der den Gegner durch die Ausbildung einer radikal entgegengesetzten und doch benachbarten Ideologie und die Anwendung von nahezu identischen und doch charakteristisch umgeprägten Methoden zu vernichten trachtet, stets aber im undurchbrechbaren Rahmen nationaler Selbstbehauptung und Autonomie.“ (Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, 1963, S. 51 **). 2002 schrieb er: „Diese Definition bedeutet, daß der Faschismus nicht ohne Bezugnahme auf das ältere Phänomen des Marxismus verstanden werden kann und daß ... vom Faschismus schweigen soll, wer nicht vom Marxismus reden will. Aber der Marxismus wird nicht etwa angeklagt und verworfen, sondern er gilt offenbar als ein ungemein starkes und bedeutendes Phänomen, da er diesen faschistischen Antimarxismus und offenbar auch andere Antimarxismen zur Bezugnahme zwingen, ja sogar erzeugen kann. Und beim Marxismus bleibt diese »Faschismustheorie« nicht stehen, sondern sie nimmt ausdrücklich auf jene Gesellschaftsordnung Bezug, aus der sowohl der Marxismus wie der Faschismus hervorgegangen sind und die als die Gesellschaftsordnung des »Liberalen Systems« bezeichnet wird. Diese wird wiederum mit einem philosophischen Begriff in Beziehung gesetzt, demjenigen der »Transzendenz«, dem »Wesen des Menschen«. In der Gesellschaft des Liberalen Systems, so heißt es, wird die Transzendenz, die als »Weltbezug« oder »Weltoffenheit« den Menschen von allen anderen Wesen unterscheidet, erstmals über Religion und Philosophie hinaus »praktisch«, d.h. zur konkreten Weltbemächtigung. Von hier aus erklärt sich die zweite und philosophische Definition des Faschismus, die sich auf den Nationalsozialismus als »Radikalfaschismus« beschränkt: »Der Nationalsozialismus war der Todeskampf der souveränen, kriegerischen, in sich antagonistischen Gruppe. - Er war praktischer und gewalttätiger Widerstand gegen die Transzendenz.« (Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, 1963, S. 507 **).“ (Ernst Nolte, Der kausale Nexus, 2002, S. 220 ** **). Der Heidegger-Schüler Nolte weiß genau, worüber er schreibt. Und natürlich ist auch er von den Bundesdiktatoren verdächtig gemacht, bespitzelt, tabuisiert, zensiert und nahezu verboten worden. Unglaublich!

Weltoffenheit ist ein Begriff aus der philosophischen Anthropologie. Er bezeichnet die relativ ausgeprägte Entbundenheit des Menschen von organischen Zwängen (Trieben) und seiner unmittelbaren Umwelt und betont seine Öffnung hin zu einer von ihm selbst hervorgebrachten kulturellen Welt. Damit einher geht, daß der Mensch in relativer Weise ohne festgelegte Verhaltensmuster geboren wird und sich größtenteils die Verhaltenssicherheit in der Welt immer erst erwerben muß. In der Alltagssprache jedoch bedeutet dieses Wort eine Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen. Man spricht dann z.B. davon, daß ein Mensch oder eine Gesellschaft, daß eine Stadt, eine Nation, eine Kultur weltoffen sei. An diesen beiden unterschiedlichen Deutungen von Weltoffenheit erkennt man sehr gut, daß Philosophie wie auch Wissenschaft Wörter und Begriffe möglichst objektiv verstehen, analysieren und ggf. neudeuten wollen, während die Alltagssprache mehr oder weniger erziehungsabhängig, vom Machthaber abhängig bleibt. Um es etwas spitzer zu formulieren: Hier liegt der Unterschied zwischen der relativen Freiheit und der relativen Unfreiheit. Bei beiden ist darauf zu achten, daß sie nicht ins Absolute abdriften und daß sie nicht zu sehr von den Machthabern verabsolutiert, totalisiert, auf deren Interessen beschränkt werden.

Unsere Bundesdiktatoren lassen mittlerweile das Volk die Alltagssprache nur noch so sprechen, daß sie ihren Machtinteressen entspricht, und Forscher und Denker, die sich ihrer Freiheit widmen wollen, nur noch dann gewähren, wenn es ihren Machtinteressen entspricht. Was bei uns seit 1968 immer mehr eingeschränkt worden ist, ist die Freiheit. Obwohl die „68er“ doch immer damit prahlen, daß sie für die Freiheit gewesen seien, ist gerade durch ihre Bewegung die Freiheit immer mehr eingeschränkt worden. Wenn man bedenkt, daß heute der Markt für solche Schriften nahezu verboten ist, die z.B. zu Nietzsches, Spenglers, Heideggers und größtenteils auch Noltes Zeit völlig frei verfügbar waren, daß in der Zeit bis 1968 (Ausnahme: 1933 bis 1945) noch frei gedacht, geforscht und gesprochen werden durfte, daß nach 1968 und wiederum noch mehr nach 1989 (!) die Freiheit sowohl in akademischer als auch alltäglicher Hinsicht immer weiter eingeschränkt worden ist. Dieser Prozeß verläuft exponentiell! Unglaublich!

Wer sich heute „Konservativer Revolutionär“ nennt, wird sofort von den Mächtigen aus Politik, Lobby und Medien als „Nazi“ abgestempelt - das ist eine diskriminierende Beleidigung, Verleumdung, Diskredierung, ja Rufmord. In Wirklichkeit waren die Konservativen Revolutionäre wie auch die tradionellen Konservativen die einzigen wirklich mutigen Widerständler gegen die Nazis. So wie man nach dem 2. Weltkrieg und noch sehr viel mehr nach 1968 und wiederum sehr viel mehr nach 1989 mit Menschen dieser politisch rechten Richtung umging und umgeht, ist ein Skandal, ja ein Verbrechen! Unglaublich!

Ob man als „Nazi“ denunziert wird oder nicht, hat nichts mit der Nazigeschichte und also auch nichts damit zu tun, ob man wirklich ein Nazi bzw. Neonazi ist oder nicht, sondern damit, ob man der link(sextrem)en „Politkorrektheit“ (**|**|**|**) widerspricht oder nicht, ob man Freigeist ist oder Untertan, ob man noch selbst denkt oder denken läßt, ob man noch selbst spricht oder sprechen läßt (vgl. Orwells „Neusprech“ **), ob man das Meinungsmonopol der Diktatoren akzeptiert oder nicht u.s.w., kurz: ob man sich der Diktatur unterwirft oder nicht.


Pflicht zur Tradition! Feminismus / Genderismus
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Besonders gefährlich ist der Feminismus bzw. Genderismus, weil er den Mann abschaffen will - und zwar weltweit -, also den globalen Androzid als die globale „Endlösung der Männerfrage“ will. Ein faschistischeres, rassistischeres, sexistischeres, menschenfeindlicheres Unternehmen hat es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegegeben. Wahrscheinlich haben die meisten Menschen sich mit diesem „Projekt“ deswegen noch nicht so sehr beschäftigt, weil sie es noch gar nicht bemerkt haben, weil es sehr versteckt, heimtückisch - umgangssprachlich gesagt: „hinten ’rum“ -, auf typisch feminine Art abläuft. Das „Projekt“ hat sich bereits mit Hilfe der Methode namens „Viktimologie“ bzw. „Viktimismus“ und selbstverständlich auch im Namen der angeblichen „Menschenrechte“, die ja in Wirklichkeit Ausbeutungsrechte sind, viele „Erfolge“ gegen die angeblichen „Täter“ Männer, die ja in Wirklichkeit die Opfer sind, „erstritten“, also: erraubt, erstohlen, erbeutet. Es sind Männer, die diesen Frauen diese „Erfolge“ ermöglichen, und es sind ebenfalls Männer, die dadurch verarmen, seelisch verkrüppeln, suizidal, nicht wenige aber auch rachsüchtig werden. Je länger die Dauer dieses Prozesses, desto schlimmer die Folgen. Das führt zu irreparablen Schäden. Das betrifft vor allem die sich aus den einmal erreichten „Erfolgen“ der Feministen (Femifaschisten, Genderisten) und Feministinnen (Femifaschistinnen, Genderistinnen) ergebenden Konsequenzen, weil diese dann als vollendete Tasachen zu akzeptieren sind bzw. sein werden, wenn vielleicht auch nur vorübergehend - ein sich danach garantiert ereignender „Rachefeldzug“ würde wahrscheinlich ebenfalls alles Mönströse der Vergangenheit in den Schatten stellen.

Das erklärte Ziel des Genderismus ist die „geschlechter-sensible“ Neubewertung aller Bereiche des Lebens, und das ist nichts anderes als Sexismus - dieses Wort in Analogie zum Rassismus verstanden. So wie in einem rassistischen System alle Bereiche des Lebens rassen-sensibel abgeklopft werden - also z.B. gefragt wird, ob Weiße (früher: Schwarze) bestimmte öffentlichen Einrichtungen betreten dürfen, oder auch nur die Frage aufkommt: „Ist diese mentale Einstellung weiß (bzw. schwarz)?“ -, so soll heute gleichsinnig in bezug auf die Geschlechter gefragt und entschieden werden, und dies von den höchsten Ebene herunter, hierarchisch-bürokratisch gestaffelt.

Auch wenn, ja gerade weil der Begriff „Gender“ das soziale Geschlecht bezeichnet und nicht das sexuelle, so handelt es sich im „Gender Mainstreaming“ um Sexismus. Analog handelte es sich im Rassismus um die sozialen Aspekte und die Bewertung der Rassen und nicht um eine Untersuchung ihrer biologischen Merkmale. Und da die Geschlechter weltweit gleichverteilt sind, wird die Sexualisierung des Sozialen nicht von rassistischen bzw. sexistischen Staaten, sondern von übernationalen Institutionen, nämlich von der UNO, dann von der EU herab, zur „Hauptströmung“ - das heißt zum vordringlichsten weltpolitischen Interesse (!) - erklärt. **

Durch die vordergründige Geschlechtsneutralität darf man sich überhaupt nicht täuschen lassen. Es geht um die Überführung der Zweigeschlechtigkeit des Menschen in seine Eingeschlechtigkeit - wohlgemerkt: Eingeschlechtigkeit, nicht Un- oder Übergeschlechtigkeit! Ziel ist der weibliche Klon. Um dies zu erreichen, wird die Mannheit demoralisiert, die Frauheit hingegen aufgewertet und zur eigentlichen, emanzipierten, zukünftigen Menschheit erklärt - offiziell nie in dieser Klarheit, aber mit der höchsten organisatorischen Energie.

Wenn man eine Rangfolge bei den Geschlechtern feststellen will, dann kommt man eher zu dem Schluß, daß das weibliche das erste und das männliche das zweite Geschlecht ist. Nicht die Tradition hat geirrt, sondern die feministisch-femifaschistisch-genderistische Wahnsinn irrt überall und jederzeit. Erst mit dem männlichen Geschlecht beginnt, zunächst auf biologischer Ebene, d.h. durch Rekombination zweier Genome, eine Steigerung in der Vielfalt und damit auch der Entwicklung. Und mit der kulturellen bzw. seelischen und geistigen Evolution beginnt auch das eigentliche Mensch-Sein. Erst durch den Mann wird der Mensch zum Menschen im Sinne eines Kulturträgers. Matrifokale Gesellschaften, wie wir sie in rudimentären Formationen heute noch aufsuchen können, sind schriftlose Gesellschaften. Paul Julius Möbius brachte es 1900 auf den Punkt:
„Wie die Thiere seit undenklichen Zeiten immer dasselbe thun, so würde auch das menschliche Geschlecht, wenn es nur Weiber gäbe, in seinem Urzustände geblieben sein. Aller Fortschritt geht vom Manne aus.“ (Paul Julius Möbius, Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes, 1900, S. 18).

Vergleich zwischen Kommunismus, Nationalsozialismus und Feminismus.
Wenn Kommunisten ihren Massenmord (der bis heute größte der Geschichte) an gesellschaftlichen Schichten und - vermeintlichen oder tatsächlichen - Regimegegnern durchführten, so war ihnen sicher klar, daß es sich dabei um einen nie endenden Massenmord handelt. Denn der Kampf gegen die „Bourgeosie“, Systemgegner, Produktionsmittelbesitzer u.s.w. kann ja niemals endgültig sein. Er muß fortgesetzt werden, und zwar ständig und administrativ.
Der von den Nationalsozialisten begangene Massenmord zielte hingegen auf Endgültigkeit. Sie ist auch erreichbar. Denn wenn der letzte Angehörige einer bestimmten Rasse oder eines bestimmten Volkes umgebracht oder gestorben ist, dann ist hiermit auch die Grundlage einer Reproduktion beseitigt. Die Auslöschung ist also biologisch fundiert.
Die Jungfernzeugung (Parthenogenese) im Konzept gewisser Feministen und Feministinnen geht noch einen gewaltigen Schritt weiter. Ist die Parthenogenese technisch erst einmal möglich, dann ist ein globaler Androzid, wie ihn V. Solanas in ihrem SCUM-Manifest zur Vernichtung der Männer gefordert hat, gar nicht mehr nötig. Zu fragen wäre also:
Wird die Möglichkeit einer Jungfernzeugung, wenn sie technisch erst einmal möglich ist, auch jeder Frau zur Verfügung gestellt? Wird es irgendwann überhaupt noch vermeidbar sein, daß Frauen dieses Mittel ergreifen? Warum sollte ihnen das überhaupt verboten werden, wenn sie jetzt schon über - durchaus blutige - Eingriffe an ungeborenen Menschen in ihrem Leib entscheiden dürfen? Wird überhaupt ein öffentliches oder staatliches Interesse bestehen, die Menschheit so zu klonifizieren, um sie auf Frauen zu reduzieren? Wahrscheinlich, denn bereits jetzt findet ja auf kultureller Ebene eine Verweiblichung und Klonifizierung statt. Geschichte wird zunehmend ausgelöscht. Die sogenannte „Shoa“ wird mißbraucht, um eine „Stunde Null“ für Deutschland festzusetzen, nämlich die bedingungslose Kapitulation im Mai 1945. Die Geschichte wurde somit zwar nicht ganz gelöscht, aber weitgehend umgeschrieben und entwertet, und das Ziel bleibt, die gesamte Geschichte zu löschen. Das Bildungswissen heutiger Abiturienten entspricht oft nicht einmal dem früherer Hauptschüler. Und das in Deutschland, dessen Schul- und Hochschulsystem im 19. und 20. Jahrhundert weltweit führend war und von den Völkern der Welt beneidet und nachgeahmt wurde.

Weil das Ziel des Sexismus (des Feminismus) die Klonifizierung der Menschheit ist, und zwar durch die Frau, die keines Mannes mehr bedarf (die Frau kann Klone gebären - der Mann nur sehr bedingt), wäre es die Aufgabe unserer Kultur oder aller Institutionen unserer Kultur, besonders auch z.B. der Kirche, mit allerhöchstem Einsatz und auch persönlichem Risiko den Feminismus zu denunzieren und zu bekämpfen. Denn auch der Feminismus zielt auf das „ewige Leben“, allerdings auf ein solches, das (1.) die Mannheit ausschließt (zumindest überflüssig macht) und (2.) keine Entwicklung mehr ermöglicht, sondern die Verfestigung endgültig macht. Das liegt an sich schon im Wesen des Weiblichen (und ist insofern nicht negativ zu bewerten), ergibt sich aber bei der Klonung zusätzlich aus dem Fortfall der Rekombination der Gene. Dabei ist der biologische Vorgang der Fortzeugung durch Klonung nur das Instrument, das Vehikel einer gewollten Rückbildung: Der Mensch soll zum Tier werden, nicht äußerlich, aber in jeder anderen Hinsicht. Der Ausschluß des Mannes durch Klonung ist insofern nur ein Hilfsmittel, das die jetzt schon laufende kulturrevolutionäre Geist-Kastration des Menschen, also die Verweiblichung im Geiste, unterstützt.

Und: Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit, und das macht ihn verführbar. Kommt die Bequemlichkeit des Denkens hinzu, dann läßt er sich die Sterilität der institutionalisierten Verweiblichung und Homosexualität als das verkaufen, was sie gerade nicht ist: „Selbstbestimmtes Leben“. Es handelt sich um Manipulation in allerhöchstem Maße, welche die Verwaltung der Menschheit, an deren Spitze ein globaler Diktator (Cäsarist) als der verkörperte Antichrist thront, nicht nur ermöglicht, sondern sogar notwendig macht.

Sollen Christen deswegen aus der Kirche austreten? Die Antwort hängt davon ab, ob die Kirche nichts weiter als ein Selbstbedienungsladen oder ein Dienstleistungsunternehmen ist bzw. werden wird. Für die Schwächen innerhalb der kirchlichen Glaubensgemeinschaft sind ihre Gläubigen mitverantwortlich. Sie müssen die Kirche notfalls ändern. Das schließt eine christliche Arbeit außerhalb der formellen Kirchen-Mitgliedschaft nicht aus, ermöglicht sie vielleicht sogar erst.

Wenn nicht das abendländische Volk und auch nicht die abendländische Kirche Widerstand gegen diesen längst global operierenden Feminismus zu leisten vermögen, dann weiß ich nicht, welche andere abendländische Institution oder welches der nichtabendländischen Völker und welche der nichtabendländischen Institutionen das zu leisten vermögen, zumal ja nicht zufälligerweise fast alle abendländischen Institutionen bzw. Kollektivformen (**|**|**|**) mittlerweile durchlöchert sind vom Nihilismus und, weil dieser ja der abendländischen Kultur selbst entstammt und mittlerweile die Welt beherrscht, der Vernichtung direkt ausgesetzt sind.

Die Abendländer dürfen den Widerstand nicht allein den Kirchen überlassen. Durch diese „Laßt-die-da-oben-mal-machen“-Einstellung tragen sie sogar Mitschuld an der Schaffung von immer mehr parasitären, mafia-ähnlichen und noch kriminelleren Gruppen. Was die Abendländer mehr denn je brauchen - nicht wenige von ihnen sogar (wieder) erwerben müssen -, ist der Mut zu ihrer Zukunft und als eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür der Mut zu ihrer Herkunft (Vergangenheit, Geschichte). Denn ohne die gibt es auch keine Zukunft. Das wissen natürlich auch die Nihilisten und Nihilistinnen, weshalb sie ja ständig an der Auslöschung der Geschichte „basteln“. Auch brauchen die Abendländer die klare Erkenntnis, daß die „Toleranz“, zu welcher sie immer öfter und immer eindringlicher aufgefordert werden, eine ganz und gar falsche, eine verderbliche Toleranz ist, der ihre Gegner zudem mit immer mehr Intoleranz begegnen.

Das, was hier für alle Abendländer in Hinsicht auf den von ihnen zu bekämpfenden kultur(kreis)geschichtlich bedingten Nihilismus gilt, gilt analog (!) für alle Weißen in Hinsicht auf den zu bekämpfenden Rassismus gegenüber Weißen, wozu auch deren Autorassismus bzw. Selbsthaß gehört, für alle Männer in Hinsicht auf den zu bekämpfenden feministischen Rassismus bzw. Sexismus gegenüber Männern, wozu auch deren Autorassismus bzw. Autosexismus gehört, und für diejenigen Menschen, die den feministischen Rassismus bzw. Sexismus bzw. Genderismus gegenüber Menschen nicht (mehr) tolerieren und bekämpfen (hoffentlich bald mit Erfolg!). Und nicht vergessen: Auch Feminismus, Femifaschismus, Sexismus, Genderismus sind Formen des Nihilismus - allerdings die schrecklichsten aller Zeiten (und sie sind nicht zufällig abendländischer Herkunft)!


Pflicht zur Tradition! Heimlicher Völkermord

Bevor wir das Thema angehen, müssen wir verstehen, was Völkermord ist. Gemäß Artikel 2 der Konvention der Vereinten Nationen von 1948 über die Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermords (CPPCG) findet man unter den Definitionen der Vereinten Nationen über Völkermod - zusammen mit Akten des Krieges und der Gewalt - die folgenden zwei Definitionen finden:
Maßnahmen einzuführen, die darauf abzielen, Geburten innerhalb der Zielgruppe zu verhindern.
Der Zielgruppe vorsätzlich Lebensbedingungen aufzuerlegen, die dazu bestimmt sind, ihre physische Vernichtung im Ganzen oder in Teilen herbeizuführen.

„Inzwischen sind Maßnahmen eingeführt worden, um die Zahl der Geburten unter den europäischen Ureinwohnern bedeutend zu reduzieren (**). .... Die Empfängnisverhütungspille, die ursprünglich für verheiratete Frauen als Mittel zur Familienplanung erhältlich war, wird nun als Waffe der Frauenbefreiung gefeiert und in den weißen westlichen Nationen stark gefördert. Sie ist natürlich auch ein Mittel, um Kinder nicht in der Anzahl zu haben, wie sie jede Rasse braucht, um zu überleben. Selbst wenn die Pille versagt, ist es nun zum ersten Mal in der Geschichte leicht und in fast jeder westlichen Nation legal, unerwünschte Schwangerschaften abzubrechen. Als Folge von Gesetzen, die zur selben Zeit erlassen wurden, in der die Empfängnisverhütungspille weit verbreitet verfügbar gemacht wurde, sind im ganzen Westen Millionen um Millionen ungeborener Kinder getötet worden, hauptsächlich, in riesigem Ausmaß, aus Bequemlichkeitsgründen statt aus medizinischer Notwendigkeit (einschließlich dessen, was man das Szenario »verlasse den Freund und töte das Kind« nennen könnte). Wie bei der Empfängnisverhütung wird auch die Abtreibung wiederum sowohl als Recht als auch als Mittel zur Frauenbefreiung dargestellt; tatsächlich wird unterstellt, daß man frauenfeindlich sei, wenn man gegen die Abtreibung ist. In der Tat stellt die Populärkultur jene, die für das Leben sind, als böse oder unausgeglichen dar, während Leute, die für den Tod sind (**), als anständig, rational und sogar ziemlich heroisch dargestellt werden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **). **

Wenn täglich bis zu 10000 Menschen in USA, Kanada (beide zusammen bis zu 4000) und EU (bis zu 6000; davon in Deutschland bis zu 1000) abgetrieben werden, dann sind das jährlich bis zu 3,6525 Mio. und in 50 Jahren bis zu 182,625 Mio. Menschen. In diesen 50 Jahren von 1960 bis 2010 sind also in dieser Region sehr (sehr!) viel mehr Menschen durch Abtreibung gestorben als in den vorhergegangenen 50 Jahren von 1910 bis 1960 weltweit durch Weltkriege, Bürgerkriege, Revolten, Katastrophen, Unfälle u.ä..
Das gesamte Abtreibungssystem - die Abtreibungspolitik, das Abtreibungswesen, die Abtreibungsindustrie -, kurz: die Abtreibunsgesellschaft ist ein Skandal ersten Ranges. Und der Staat zahlt dafür auch noch gigantische Summen. „Auf etwa 40 Millionen Euro wurden z.B. für 2003 die Aufwendungen der öffentlichen Haushalte in Deutschland geschätzt, um die Schwangerschaftsabbrüche medizinisch »lege artis« durchzuführen. (Vgl. FAZ, 05.06.2004, S. 8).

„Ist es nur ein Zufall, daß die beiden größten gesellschaftlichen Veränderungen, die sich auf die menschliche Fortpflanzung auswirken, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Folge hatten, daß zig Millionen westlicher Kinder nicht geboren wurden? Falls doch, dann gibt es hier einen weiteren Zufall. Es gibt natürlich andere, weniger offensichtliche Arten, Geburten zu verhindern, als bloß die Empfängnis zu verhüten oder Föten zu töten, man braucht nur ein Umfeld zu schaffen, das die Zielgruppe von der Fortpflanzung abhält. Als Ergebnis aufeinanderfolgender vorsätzlicher politischer Maßnahmen in genau demselben historischen Zeitraum, in dem die oben beschriebenen Veränderungen stattfanden, wird die große Mehrheit der Frauen nun dazu gezwungen, zu arbeiten, statt zu Hause zu bleiben und Familien aufzuziehen. Man sagt ihnen natürlich, daß es befreiend ist, bis zu zwölf Stunden oder mehr pro Tag von zu Hause weg zu sein (und für die meisten von uns die Telearbeit, oder daß man abends Arbeit mit nach Hause nimmt), wohingegen sie in Wirklichkeit keine Wahlmöglichkeit haben. Was hat sich geändert? Es hat weit weniger mit gesellschaftlichen Einstellungen zu tun als mit der neuen wirtschaftlichen Realität. Noch in den 1960ern reichte das, was ein Mann nach Hause brachte, für die Erhaltung seines Heimes und seiner Familie aus, die im Durchschnitt größer war als eine moderne westliche Familie. Das ist für jeden unterhalb des Managerniveaus nicht länger möglich, und wenn, dann nur, wenn der Ehemann jeden Tag stundenlang als Pendler unterwegs ist. Dies ist nicht zufällig geschehen, es geschah nicht wegen des »natürlichen Fortschritts«, es war das Ergebnis absichtlicher politischer Handlungen und von Regierungspolitik.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Zum Beispiel ist einer der Gründe dafür, daß die Löhne der Männer nicht mit den Kosten für die Erhaltung von Heim und Familie Schritt gehalten haben, die Masseneinwanderung gewesen, die in zynischer Weise benutzt wurde, um die Löhne zu drücken. Eine kürzliche Studie in den USA hat geschätzt, daß die Einwanderung durch das Drücken der Löhne eine beträchtliche Umverteilung von einheimischen Arbeitern hin zu einheimischen Kapitalbesitzern auslöst (**). Es wurde berechnet, daß sich diese Umverteilung auf 2% des BIP beläuft, oder kolossale 250 Millionen Dollar jährlich im gegenwärtigen Ausmaß. Und es sind die einheimischen Eliten, die diese Summe auf Kosten einheimischer Arbeiter gewinnen, deren Löhne künstlich niedrig gehalten werden. Eine ähnliche Zahl wird sicherlich für Europa zutreffen, wo die Masseneinwanderung ebenfalls die Löhne nach unten zwingt. Infolgedessen können die meisten Männer ihre Familien nicht mehr allein erhalten. Als direkte Folge davon arbeiten nun die meisten Frauen, und die meisten arbeitenden Frauen schieben das Kinderkriegen auf und haben weniger Kinder als frühere Generationen. Ich wiederhole, es ist eine Lüge, daß Frauen jetzt die »Wahlfreiheit« haben, zu arbeiten; sie haben keine Wahl, sie haben keine Option außer der Arbeit. Das ist keine Befreiung. Was immer Ihre Ansichten zu Empfängnisverhütung, Abtreibung und arbeitenden Frauen sein mögen (ich bin gewiß dafür, daß Frauen die Freiheit haben, sich für das Arbeiten zu entscheiden), es ist unmöglich zu leugnen, daß - wie oben beschrieben -, ob nun vorsätzlich oder nicht, aus bewußter Regierungspolitik resultierende Maßnahmen in jeder westlichen Nation eingeführt worden sind, die alle die Geburtenrate unter einheimischen Europäern drastisch reduziert haben. Nichts davon ist von Natur aus geschehen, und nichts davon war unvermeidlich. Für mich klingt das ziemlich wie eine der Definitionen der UNO für Genozid.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„In der Zwischenzeit pumpen die westlichen Regierungen jedes Jahr Milliarden von Dollars in Hilfsprogramme, die dazu bestimmt sind, die Geburtenrate in nichteuropäischen Ländern zu erhöhen. Dieselben Minister, die zu Hause für Abtreibung werben, feiern die Reduktion der Kindersterblichkeit in Drittweltländern; ist dies kein doppelter Maßstab? Während unsere Bevölkerung altert und unsere Geburtenrate fällt, nimmt die nichteuropäische Bevölkerung auf ein untragbares Niveau zu. Zur Zeit von »Live Aid« im Jahr 1984 betrug die Bevölkerung Äthiopiens 42 Millionen; sie liegt jetzt bei fast 81 Millionen und soll bis 2050 145 Millionen erreichen, und das sind alles Äthiopier (es gibt nicht viel Einwanderung nach Äthiopien). Abgesehen von Simbabwe treffen ähnliche Beispiele auf fast jedes Drittweltland zu. 1950 lag die Bevölkerung von Pakistan, einem weiteren Empfänger bedeutender europäischer Hilfe und ein Nettoexporteur von Einwanderern, bei 40 Millionen; jetzt sind es 169 Millionen, und man erwartet, daß bis 2050 295 Millionen erreicht werden (**). Währenddessen stürzt die europäische Bevölkerungszahl ab, und in beider Hinsicht kann die Ursache des demographischen Wandels auf vorsätzliche Akte westlicher Regierungen zurückgeführt werden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Sirenengesänge flüstern moralische Erpressung in unsere westlichen Ohren: »Wir müssen unsere Bevölkerungszahl weiter reduzieren, um den Planeten zu retten« (**|**), aber diese Propaganda zielt nur auf uns ab, den weißen Westen, die einzige Gruppe auf diesem Planeten, die dringend ihre Bevölkerungszahl erhöhen muß, um zu überleben. Warum? Ist es nicht offensichtlich für jeden, der immer noch denken kann, daß unsere »Overlords« eine Agenda haben, wenn sie absichtlich eine Politik betreiben, die darauf abzielt, die Bevölkerungszahl von Gruppe A zu reduzieren, während sie die Bevölkerungszahl von Gruppe B massiv erhöht? Unsere schrumpfende Geburtenrate, für die unsere Regierungen wohl konspiriert haben, ist dann ihre Ausrede für den Import von Millionen über Millionen über Millionen von Einwanderern in unsere Heimatländer, um das zu ersetzen, was wir nicht hervorgebracht haben, soll heißen: um uns zu ersetzen. Und dies bringt uns zur zweiten der beiden Definitionen des Genozids: daß man für die Zielgruppe absichtlich Lebensbedingungen herbeiführt, die dazu bestimmt sind, ihre physische Vernichtung in Teilen oder im Ganzen herbeizuführen.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Die Tatsache ist nicht mehr zu widerlegen, daß „weitreichende gesellschaftliche Veränderungen infolge absichtlicher Akte durch die Regierungen Europas und aller anderen einst weißen westlichen Nationen erfolgreich darin waren, mindestens eine der Definitionen der Vereinten Nationen für das zu erfüllen, was einen Akt des Genozids gegen eine ethnische Gruppe ausmacht. Leichter, kostenloser und offiziell ermutigter Zugang zu oraler Empfängnisverhütung, die Legalisierung der Abtreibung, effektiv auf Verlangen, und Veränderungen der ökonomischen Struktur, die die durchschnittliche Familieneinheit dazu gezwungen haben, nicht mehr aus einem Broterwerber und einer Kinderbetreuerin zu bestehen, sondern stattdessen aus zwei Brotverdienern, haben direkt eine katastrophale Verringerung der Geburtenrate unter Weißen europäischen Ursprungs geführt. Alle drei Veränderungen sind die direkte Folge absichtlicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Maßnahmen der Nachkriegsregierungen, und man kann unmöglich argumentieren, daß eine Reduktion der Geburten kein primäres Ziel zumindest der ersten beiden war, oder daß eine Reduktion der Geburten keine direkte Folge der dritten war. Daher stelle ich Ihnen die Tatsache zur Überlegung anheim, daß aus bösem oder anderem Willen Maßnahmen gesetzt worden sind in der Absicht, die Geburten unter der Zielgruppe zu reduzieren. Wobei diese Gruppe die eingeborenen Europäer sind. Dieses Mittel des Genozids ist in Artikel 2 der Konvention der Vereinten Nationen über die Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermordes (CPPCG) eindeutig definiert.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Im selben Zeitraum sind „von genau den gleichen westlichen Regierungen monumentale Anstrengungen unternommen worden, um die Geburtenraten anderer ethnischer und rassischer Gruppen zu erhöhen. Manche mögen argumentieren, daß Gegenmaßnahmen, wie Wohlfahrtszahlungen und überhaupt das Kindergeld selbst eingeführt wurden, die aktiv zum Gebären von Kindern ermutigen. Wie die Zahlen jedoch deutlich zeigen, haben sie diesen Effekt nicht gehabt, zumindest nicht unter der Zielgruppe. Weiße Lohnverdiener mögen das Kindergeld begrüßen, aber es sind nur jene Weißen auf den alleruntersten gesellschaftlichen Ebenen, die Wohlfahrtszahlungen als Anreiz zur Fortpflanzung betrachten könnten. Andererseits hat dies, nachdem der Wohlfahrtsstaat in Britannien und ähnliche Wohlfahrtseinrichtungen in Europa zu den primären Anreizen zur Einwanderung gehören, und nachdem es primär die Einwandererfamilien sind, die Wohlfahrtszahlungen und Kindergeld erhalten, wodurch es ein signifikantes Wachstum der Geburtenraten gegeben hat, das weit davon entfernt ist, den schädlichen Effekt anderer politischer Maßnahmen auszugleichen, wenn überhaupt, den Schaden erhöht, der den eingeborenen europäischen Völkern zugefügt wurde. Dies deshalb, weil der Honigtopf für die Einwanderung, der durch einen für alle freien Wohlfahrtsstaat geschaffen wurde, einer der vielen Wege ist, durch die ein weiterer Akt begangen wurde, der auf die Beschreibung des Genozids paßt. Dies ist die absichtliche Herbeiführung von Lebensbedingungen für die Zielgruppe, die darauf abzielen, deren physische Vernichtung in Teilen oder im Ganzen herbeizuführen.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Sarkozy z.B. sagte vor einigen Jahren: „Der einzige Weg, die Gewalt und den Haß in einer multikulturellen Gesellschaft zu beenden, liegt in der Vermischung der Rassen.“ Damit verlangte er die Ausradierung des französischen Volkes! „Es ist ein riesiger Unterschied zwischen einer freien Gesellschaft, die interrassischen Sex zuläßt, und der aktiven Förderung von Massenvermischung für ein politisches Ziel, und doch sind Sarkozy, Marr und die anderen Rassenvermischungsprediger zu sehr von Ideologie geblendet, um zu sehen, daß das, was sie wirklich befürworten, ethnische Säuberung ist. Oder bin ich etwa zu großzügig zu ihnen?“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Was hat also diese Einstellung verursacht? Eine Ansicht, die jeder Generation vor den 1960ern so fremd gewesen wäre? Warum wird es als akzeptabel betrachtet, uns Dinge anzutun, die Schock und Aufschrei zur Folge hätten, wenn sie irgendjemand anderem angetan würden? Der Grund ist klar, Europäern wurde beigebracht, über sich selbst anders zu denken, und täuschen Sie sich nicht, man hat ihnen absichtlich beigebracht, sich so zu sehen, wie sie es jetzt tun. Es mag bizarr erscheinen zu behaupten, daß unsere Medien und unsere Lehrer eine gefälschte Geschichte geschaffen und sich dann daran gemacht haben, uns per Gehirnwäsche Schuldgefühle über Dinge zu vermitteln, die nie geschehen sind, oder die nicht in der Weise geschehen sind, wie sie unseren Kindern und in der Tat dem Großteil der Generationen nach 1960 beigebracht werden, aber genau das passiert. Was unseren Kindern in der Schule über unsere Geschichte und unsere Gesellschaft beigebracht wird, sind Lügen ....“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Dies wird während der gesamten Kindheit und bis ins Erwachsenenalter von einem ständigen Propagandatrommelfeuer begleitet, das uns Tag und Nacht durch unsere Unterhaltungs- und Nachrichtenmedien aufgezwungen wird. Nicht nur werden wir unablässig mit Darstellungen der gleichen gefälschten Geschichte konfrontiert, mit der unsere Kinder indoktriniert werden, sondern auch mit einer gefälschten Gegenwart, die sich im populären Spielfilm und in der Unterhaltung abbildet und in der stark gesäuberten und selektiven Meinungsmache, die sich heutzutage als Nachrichten ausgibt. Die Nachrichten sind wohl noch schändlicher als selbst die Spielfilme, weil sie vorgeben, objektiv und wahrheitsgemäß zu sein, wo sie doch das genaue Gegenteil sind. Alles, was so hingedreht werden kann, daß es die Phantasie eines multikulturellen Utopia, das ständige Narrativ von der Opferrolle der Nichtweißen oder von der den Weißen innewohnenden Schlechtigkeit unterstützt, wird groß herausgestellt. Währenddessen wird alles verzerrt, verlogen oder überhaupt unterdrückt, was den multikulturellen Traum untergraben könnte, die Weißen als Opfer zeigt oder Schlechtigkeiten unter Nichtweißen bloßstellt.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Das Ergebnis ist eine schlaffe, stumpfsinnige Nation von Menschen, denen nur an Trivialem und Besitz liegt, die tatsächlich glauben, daß die Geschichte ihrer Rasse schändlich ist, daß ihr Land eine Schuld gegenüber anderen Nationen hat, und was am entscheidendsten ist, denen es egal wäre, wenn ihr Volk vom Antlitz der Erde verschwinden würde. Schlimmer noch ist, daß vielen etwas in ihrem Unterbewußtsein sagt, daß es sogar rassistisch wäre, wenn es sie kümmern würde. Und hier habe ich das Wort erwähnt, das zu einer der tödlichsten Waffen geworden ist, die gegen die europäische Rasse benutzt werden, und der giftigste Wirkstoff ihrer Zerstörung. »Rassist«, dieses unehrliche, vielseitig verwendbare kleine Wort, das nun schon seit Jahrzehnten benutzt worden ist, um unser Volk zu mobben, einzuschüchtern und herumzukommandieren, als Mittel, um uns eine zynische politische Agenda aufzuzwingen, die sie auf demokratische Weise niemals hätten erreichen können. Wir, die toleranteste und gutwilligste Rasse auf Erden, die Menschen auf dem Planeten, die am wenigsten rassischer, stammesmäßiger oder xenophober Feindseligkeit schuldig sind, sind exklusiv mit diesem kleinen Wort so weit terrorisiert worden, daß wir lieber zusehen, wie unsere eigene Rasse vernichtet wird, als zu riskieren, so genannt zu werden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Falls irgendjemand von uns doch den Terror überwindet und sich gegen die Lügen ausspricht, sind Gesetze eingeführt worden, die es den Behörden ermöglichen, sie aufzuspüren und unter dem Beifall der kläffenden kontrollierten Medien strafrechtlich zu belangen. In Großbritannien und anderswo in Europa ist es jetzt gesetzlich festgelegt, daß das Aussprechen der Wahrheit ein strafbares Vergehen sein kann (und wir nennen uns lachhafterweise immer noch eine freie Gesellschaft). Es ist jetzt alles zu unserem Nachteil gestaltet. Wir sind die Opfer eines Hasses, den man nicht sieht; wir sind nicht und waren niemals die Haupttäter.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Bleibt zu hoffen, „daß ich in diesen beiden Einträgen habe demonstrieren können, daß im Laufe des letzten halben Jahrhunderts Maßnahmen gegen die einheimischen Völker Europas und weltweit gegen diejenigen europäischen Ursprungs eingeführt worden sind, auf welche die international anerkannten Definitionen des Völkermords (**) zutreffen und die unentrinnbar zu unserer Vernichtung als Rasse führen. .... Wie ich bereits gesagt habe, sind Maßnahmen eingeführt worden, die bezwecken, Geburten unter uns zu verhindern und die erfolgreich die Geburt vieler Millionen von uns verhindert haben. Gleichzeitig haben vorsätzliche Maßnahmen, die von denselben Regierungen ergriffen wurden, die Geburtenrate von Nichteuropäern um Milliarden erhöht (vier Milliarden seit 1950). Während ihre Anzahl wächst, schrumpft unsere Zahl, und über die gesamte westliche Welt gerechnet hat dies unter den Europäischstämmigen zu einem größeren Verlust potentieller Leben geführt als jeder frühere Weltkrieg und frühere Naturkatastrophen außer möglicherweise der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert und bestimmt zu einem größeren als jeder frühere Genozid.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Masseneinwanderung, der niemals in irgendeinem Staat in demokratischer Abstimmung zugestimmt wurde, verdrängt die eingeborenen Völker Europas und jene europäischer Herkunft überall auf dem Planeten. Für Britannien und Nordamerika wird vorhergesagt, daß sie irgendwann zwischen 2050 und 2066 mehrheitlich nichtweiße Staaten werden, und dasselbe wird bis zum Ende des Jahrhunderts auf den Rest Europas zutreffen, mit der möglichen Ausnahme des nördlichen Rußlands.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Manche würden argumentieren, daß schon der Austausch einer Rasse oder Kultur gegen eine andere für sich genommen ein Akt des Genozids ist. Zusätzlich wird jedoch die unvermeidliche Massenverdrängung und Vermischung, die bereits stattfindet, die Europäer weiter als homogene ethnische Gruppe unterminieren (ein Ergebnis, das manche, die so gehirngewaschen und ihrer stinkenden Ideologie verhaftet sind, tatsächlich als wünschenswert sehen). Weiters kann man angesichts der Anzeichen, daß bedeutende Zahlen der Einwanderer der einheimischen Bevölkerung und ihrer Kultur aktiv feindlich gesinnt sind, nur raten, wie sich auf die eingeborene Bevölkerung auswirken wird, wenn diese Gruppen zu einer Mehrheit werden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Mittlerweile ist unser Volk jetzt schon seit vier Jahrzehnten einer unablässigen Indoktrination, Propaganda und, wie viele meinen, Gehirnwäsche ausgesetzt gewesen. Man hat ihnen Lügen und Desinformation verabreicht, die dazu bestimmt sind, ihr Identitätsgefühl, ihren Stolz auf ihre Identität und letztendlich ihren Willen zum Überleben als Volk zu untergraben. Mittels des obigen und vieler anderer Beispiele, auf die ich verweisen könnte, sind uns Lebensbedingungen aufgezwungen worden, die die Herbeiführung unserer Vernichtung im Ganzen oder in Teilen nicht verfehlen können und das tatsächlich bereits tun. Es geschieht, das ist nicht zu leugnen. Ich habe mir nichts davon ausgedacht, ich habe bloß die Fakten vor Ihnen ausgebreitet, und die Schlußfolgerung schreit einem ohne Aufforderung von mir entgegen.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Nur zwei Fragen bleiben noch: Warum geschieht es? Um wirklich Genozid zu sein, muß es einen Vorsatz geben. Gibt es wirklich eine Massenverschwörung böser Menschen, die dazu entschlossen sind, die weiße Rasse zu vernichten? Die Handlungen sind vorsätzlich, aber ist ihr unvermeidliches Ergebnis ihre Absicht? Oder gibt es andere Faktoren, andere Agenden und andere Motive, die uns dorthin gebracht haben, wo wir sind? Es macht für uns natürlich wenig Unterschied aus, ob man nun durch Mord oder Totschlag umgebracht wird, man ist dennoch tot. Es ändert jedoch, wie man über die Täter urteilt. Und die schwierigste Frage: was, wenn überhaupt, kann getan werden, um den Lauf dessen zu ändern, was der unvermeidliche Weg zu unserer Vernichtung zu sein scheint?“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Fakt ist, „daß im Laufe des letzten halben Jahrhunderts oder mehr Handlungen gegen die weiße europäische Rasse begangen worden sind, auf die mindestens zwei der Definitionen des Genozids zutreffen, die im Artikel 2 der UN-Konvention zur Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Genozids zutreffen (**). Es sind Maßnahmen eingeführt worden, die dazu vorgesehen sind, Geburten unter weißen Europäern zu verhindern und die die Abtreibung oder verhinderte Geburt von allermindestens zigtausenden weißer Kinder zur Folge gehabt haben. Über die gesamte westliche Welt zusammengerechnet liegt die Zahl der potentiellen Geburten unserer ethnischen Gruppe, die entweder durch chemische Mittel oder aktiven physischen Eingriff verhindert worden sind, bei hunderten Millionen (nach meinen Berechnungen sind es für USA, Kanada und EU im Zeitraum von 50 Jahren [1960-2010] 146,1 Mio. bis 182,625 Millionen Menschen! HB **).

An dieser Stelle im Narrativ muß ich in Richtung jener meiner Kritiker nicken, die mir vorwerfen, eine Apologetin des Zionismus zu sein, und zugeben, daß es unmöglich ist, die jüdische Rolle in den frühen Anstrengungen zur Untergrabung der westlichen Gesellschaft zu ignorieren. Juden waren unverhältnismäßig unter jenen vertreten, die die marxistische Theorie voranbrachten und die großen und tödlichen kommunistischen Monolithen errichteten, die im gesamten zwanzigsten Jahrhundert große Teile der Menschheit zermalmten. Eine bedeutende Mehrheit jener, die in den 1920ern die subversive Denkschule der Frankfurter Schule gründeten, die die Kritische Theorie entwickelten und diese böseste und schädlichste aller Ideologien, die »Politische Korrektheit« (**|**|**|**|**|**|**|**|**), waren jüdische Akademiker und jüdische politische Denker. Sie waren auf keinen Fall ausschließlich jüdisch, aber in überwältigendem Ausmaß. Es ist auch unmöglich, die gegenwärtige Rolle der Juden im Universitätswesen auszublenden, ganz zu schweigen von den jüdischen anti-weißen Propagandisten innerhalb der Medien und natürlich Hollywoods.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Jedoch, während es ignorant und unehrlich wäre, die Rolle auszublenden, die Juden in den frühen Anstrengungen zur Unterminierung der westlichen Gesellschaft spielten, und die Rolle, die viele bedeutende Juden immer noch in den massierten Reihen spielen, die gegen uns angetreten sind, ist es auch möglich, ihre Rolle zu überschätzen. Wenn jene in der nationalistischen Gemeinde den Juden und irgendeiner riesigen zionistischen Verschwörung die Schuld für alle Angriffe gegen die weiße Rasse geben, wenden sie sich einem einzelnen, historischen und schnell schrumpfenden Feind zu, während sie viele weit üblere und jetzt gefährlichere Widersacher ignorieren.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Ich möchte die frühen kommunistischen Verschwörer, so böswillig sie auch gewesen sein mögen, mit einem verblendeten Wissenschaftler vergleichen, der eine fehlerhafte chemische Waffe entwickelt hat, die, sobald sie ihrem Opfer injiziert wird, ein Eigenleben annimmt, hirnlos vorangetrieben von ihren Konstruktionsmängeln und unabhängig von den Plänen ihres Schöpfers. Jene, einschließlich vieler Juden, die sich gegen unsere Großväter verschworen, stellten sich vor, daß wir heute unter universaler marxistischer Herrschaft leben würden, nicht daß wir vor der Aussicht auf ein universales islamisches Kalifat stehen würden.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Die marxistische Theorie übt eine starke Anziehungskraft auf die Herzen und Geister der westlichen Eliteintellektuellen aus. Durch ihre jahrzehntelange Komplizenschaft infiltrierten die Tentakel des Sowjetsystems allmählich den Westen und gewannen die Kontrolle über unsere mächtigsten Institutionen, am spektakulärsten innerhalb der Medien und des Bildungswesens, zwei Gebiete, von denen sie sich richtigerweise ausrechneten, daß sie dort dem System am meisten Schaden zufügen konnten, das sie zu stürzen trachten. Nachdem sie die Kontrolle innerhalb der beiden mächtigsten Mittel der Meinungsformung gewonnen hatten, machten sie sich daran, zuerst allmählich, aber später schneller, die Öffentlichkeit des Westens mit dem Ziel zu indoktrinieren, sie weniger willig oder fähig zu machen, gegen ihren schließlichen Sturz Widerstand zu leisten, während man gleichzeitig jeden aus der ins Visier genommenen Organisation entfernte, der nicht die erlaubte Ideologie teilte. Die Indoktrination zielte darauf ab, das Gefühl des Patriotismus und der nationalen Identität zu untergraben, das nötig ist, um eine Kultur zu bewahren, und sie nahm viele Formen an, wie die Herabwürdigung und Umschreibung der europäischen Geschichte, die Herabsetzung und Trivialisierung unserer Kultur. Zuerst wurde dies als Form des Klassenkampfes gesehen, bei dem die ursprünglichen Ziele die Mittel- und Oberklasse waren, die vernichtet werden würden, wenn die Arbeiter sich gegen sie erhoben, wie es in Rußland geschah. Außerhalb Rußlands wurde der Klassenkampf jedoch aufgegeben, als die weiße Arbeiterklasse die ihr zugewiesene Rolle nicht spielte und sich der Mittelklasse als Ziel zur Zerstörung anschloß. Rasse wurde die neue Waffe bei der Unterminierung einer Kultur durch nationales Schuldgefühl. Antirassismus, der ausschließlich gegen die Zielrasse gerichtet war und die Einflößung eines Gefühls der Scham und Schuld für eine Vergangenheit beabsichtigte, die in Wirklichkeit nie stattgefunden hatte, nützte eine Schwäche innerhalb eines toleranten und gutwilligen Volkes aus, das immer darum besorgt war, das Richtige zu tun und den Underdog zu schützen. Als Folge davon wurde das unehrliche Getrommel vom »weißen Unterdrücker« und »schwarzen Opfer«, begleitet vom sinnlicheren »black sexy« und »white surrender« zur ständigen Begleitmusik hinter der Populärkultur der gesamten 1960er, 1970er und 1980er. Dies war ein noch tödlicheres Gift, unsere Feinde wußten aus der Geschichte, daß nichts eine Gesellschaft so effektiv unterminiert wie der Multikulturalismus. Daher formten sie den Schmelztiegel zynisch um zum Gral unseres Zeitalters. Andere »-ismen« wurden eingesetzt, wie eine trügerische Form des Feminismus, die dazu bestimmt war, als »Befreiung« verkleidet die Familie zu untergraben, während er den Frauen eine neue sexualisierte Sklaverei auferlegte, die uns Erwartungen verkaufte, die nur mit gespreizten Beinen und kinderlos erreicht werden konnten. Zur selben Zeit überzeugten Sirenengesänge junge Frauen davon, daß ein Leben der unnatürlich herbeigeführten Sterilität, mit der Abtreibung als Rückversicherung, das Mittel zur Erfüllung bot. In dieser Weise wurden Entwicklungen wie orale Empfängnisverhütung, Abtreibung und soziale Veränderungen zu Instrumenten des Genozids.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

„Feinde des Westens infiltrierten auch zahlreiche andere Bereiche, wie das Rechtswesen, die Politik und die Sicherheitsdienste, aber mit dem Bildungswesen und den populären Medien ergriffen sie ihre mächtigsten Waffen, und sie haben sie seit mindestens einem halben Jahrhundert unerbittlich gegen uns eingesetzt. Die dafür verantwortlichen Menschen sind nicht verschwunden, als der Kommunismus fiel; das Ziel, den Westen zu stürzen und durch ein Utopia kommunistischen Stils zu ersetzen, war keine Option mehr, aber das änderte nicht das Ziel, den Westen zu stürzen.“ (Sarah Maid of Albion, Der heimliche Genozid, 2011 **).

Wir dürfen aber auch nicht vergessen, wie sehr wir Abendländer selbst und mit welchen nationalen Egoismen (besonders z.B. die Engländer) die bösen Geister gerufen haben, die wir jetzt nicht mehr loswerden. Es waren wir selbst, die die Moderne - unsere Moderne: die abendländische Moderne - gewollt haben, praktiziert haben und immer noch praktizieren. Wirtschafts- und gesellschaftspolitisch gesprochen: Es begann mit der Thesis als dem Liberalismus bzw. Kapitalismus (**); auf ihn folgte die Antithesis als der Links-Sozialismus bzw. Egalitarismus (**); und seit dem 9. November 1989 haben wir es mit der Synthesis als dem Rechts-Sozialismus bzw. Fraternitarismus (**) zu tun. Die Synthesis ist dabei für unsere Existenz die gefährlichste, weil selbstmörderischste. Was zu Hochzeiten des liberalistischen Kapitalismus und zu Hochzeiten des egalitaristischen Kommunismus nur wenige (z.B. Oswald Spengler) für möglich hielten, ist inzwischen tatsächlich eingetreten: die aus diesen zwei größten ideologischen Gegnern sich speisende Synthesis: der fraternitaristische Globalismus. Kapitalismus und Kommunismus - diese zwei Todfeinde - haben sich verbündet, um die Mitte auszubeuten (**|**). So konnte es auch zu dem von Spengler prophezeiten Bündnis zwischen der „weißen Weltrevolution“ (**) und der „farbigen Weltrevolution“ (**) kommen. Spengler wußte, es würden „sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen“ (**). Denn das „liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (**). Spenglers Prognosen sind größtenteils bereits Wirklichkeit geworden. ** **

Die Ausbeutung der Mittelschicht (**|**|**|**|**|**) kommt sowohl der Oberschicht als auch der Unterschicht zugute, und wenn das Nationale, ja die gesamte kulturelle bzw. rassische Gemeinschaft tabuisiert wird, kommt das all jenen, die dieses Tabu nicht betrifft, zugute. Daher auch das verlogene Gerede der „Multikulturalisten“ und „Genderisten“ von „Brüderlichkeit“ bzw. „Schwesterlichkeit“ (vgl. oben: „Synthesis“). Es sind ja insgesamt 93% der Menschheit, die davon profitieren, daß 7% der Menschheit ausgebeutet werden, wobei mit großer Verlogenheit behauptet wird, die 7% (die weiße Mittelschicht) beuteten die 93% (die globale Unterschicht und die globale Oberschicht) aus, und die größte Verlogenheit ist, daß zu den 93% auch die Oberschicht (rd. 1%) gerechnet wird - Oberschicht und Unterschicht als eine Interessengruppe! Das ist die „Synthesis“!

Es ist das ewig ungerechte Spiel (**): Ausbeutung quantitativ oder qualitativ Schwacher durch quantitativ oder qualitativ Starke. Modern gesprochen sind die Angehörigen der Unterschicht quantitativ sehr stark und qualitativ sehr schwach, die der Mittelschicht quantitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend) und qualitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend), die der Oberschicht quantitativ sehr schwach und qualitativ sehr stark. Ziehen Sie daraus nun bitte die Konklusion!
QuantitätQualität
Oberschichtsehr schwachsehr stark
Mittelschichtschwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
schwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
Unterschichtsehr starksehr schwach
Je näher sich die Mittelschicht am Anfang oder am Ende der Entwicklung befindet, desto schwächer ist sie. In der Frühphase befindet sich die Mittelschicht noch im Aufbau, ist also noch nicht so effizient ausbeutbar, und existieren größtenteils immer noch die alten Herrschaftsformen. In der Spätphase befindet sie sich im Abbau, weil sie wegen ihres angesammelten Kapitals effizient ausbeutbar geworden ist und aufgrund der größtenteils neuen Herrschaftsformen zum Abbau gezwungen wird.
KapitalMacht
Oberschichtsehr vielsehr viel
Mittelschichtwenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
wenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
Unterschichtsehr wenigsehr wenig
Weil also aufgrund von ökonomischen und historischen Bedingungen ein explizit gegen die Mittelschicht gerichtetes Bündnis von Ober- und Unterschicht während der Frühphase sehr unwahrscheinlich und während der Spätphase sehr wahrscheinlich ist, ist die Mittelschicht am meisten während der Spätphase gefährdet. Und diese Spätphase ist die Phase der „Synthesis“ (**|**), die ich eben beschrieben habe.


Pflicht zur Tradition! Was macht man beim Kulturuntergang?

Wenn unsere Bundesdiktatoren nicht bald ihre Einwanderungspolitik beenden und die Rückführungspolitik beginnen, dann wird hier und im ganzen übrigen Abendland bald keine Mittelschicht mehr existieren, weil sie die extrem hohen Kosten der Einwanderer ruinieren (im Vergleich zu den Kosten der Einwanderer sind die Kosten der letzten globalen Finanzkrise [3. Weltwirtschaftskrise ** ** **] „Peanuts“!). Die Oberschicht des Abendlandes und seiner Ableger interessiert das nicht, denn sie transferiert ja den größten Teil ihres Geldes in die „Steueroasen“!), so daß sie sich rein willkürlich an den Kosten der Einwanderer beteiligt oder eben nicht.

Wäre es vielleicht besser, beim Beschleunigen dieses Untergangs mitzuhelfen, um den Nihilismus auf diese Weise zu besiegen bzw. zu überwinden? Da, wo keine Werte mehr vorhanden sind, kann der Nihilismus auch keine mehr vernichten! Man könnte doch vielleicht den Untergang unseres Ganzen verhindern, indem man den Untergang eines Teils unseres Ganzen beschleunigt! Ähnlich wie in der Homöopathie (**)! Man schlüge den Nihilismus mit seinen eigenen Waffen! Je höher die Kosten, desto schneller der Untergang eines Teils unseres Ganzen, so lautet die Formel. Passend dazu das linke Rezept: (1.) Finanz-/Wirtschaftskrisen verstärken; (2.) Lohnarbeit verweigern; (3.) Steuer- und Gebührenzahlungen verweigern; (4.) Unterschichten-Verhalten annehmen (vermehrte Kinderproduktion u.s.w.); (5.) Sozialhilfe übermäßig einkassieren; (6.) Forderungen erhöhen; (7.) Leistungen jeder Art total verweigern; (8.) Linksextreme (= Linksfaschisten, -rassisten) wählen; (9.) Einwanderung verstärken; (10.) Feminismus (= Femifaschismus, -rassismus) bzw. Genderismus verstärken u.s.w.. Und weil dieses Programm ja eh abläuft - vor allem auf linker Seite (und die Politik bei uns ist zum größten Teil ja eh linke Politik! ** ** ** ** ** ** **), muß man es nur verstärken, um gemäß der oben genannten Formel „Erfolg“ zu bekommen. Aber: Kann das wirklich die Lösung unseres Problems sein?

Nietzsche hatte vorausgesehen, daß seine Nachfolger den Aufschwung der egalitär-nihilistischen Bewegung nicht aufhalten könnten, und forderte uns auf, als aktive Nihilisten die Fortsetzung dieses Prozesses bis zur Fäulnis zu wünschen. Nietzsche hatte vorausgesehen, daß sich die Europäer in das verwandeln würden, was sie heute geworden sind: in »köstliche Sklaven«. Nietzsches Aufruf an die Europäer, den ... Nihilismus ... zu überwinden, den egalitären Zyklus — wenn historisch möglich — aufzugeben und in dem Surhumanismus (**) die Regenerierung ihrer Geschichte sowie die Rückkehr zu ihrer Identität zu erfahren — dieser Aufruf nimmt die Form eines Mythos (des »surhumanistischen Mythos«, den Wagner und Heidegger formulierten) an, das heißt die denkbar realitätsschwerste und stärkste Form. .... Eine Regenierung des europäischen Paganismus, eine historische Verwirklichung des Surhumanismus, eine Überwindung des westlichen Egalitarismus setzen ..., wie Nietzsche es ausdrücklich betonte, eine Umwertung aller bislang angenommenen Werte voraus.“ (Guillaume Faye, a.a.O., S. 217-218 **). **

Wir haben das Recht und aber auch die Pflicht, unsere Tradition zu bewahren - dazu gehört natürlich unser Raum und unsere Zeit, das heißt z.B. unsere deutsche bzw. abendländische Geschichte. Eine Tradition der Menschheit gibt es so nicht, und ob es sie irgendwann einmal geben wird, wissen wir nicht. Die sogenannten „Menschenrechte“ beziehen sich auf Abstraktheiten (**|**|**). Bevor mit ihnen noch mehr Unsinn getrieben wird als heute schon (u.a. auch die schon erwähnte Forderung in der UNO, das „Kalifat“ und die „Scharia“ über alles zu stellen und damit die „Menschenrechte“ zu vernichten [**|**|**]), müssen wir unbedingt dafür sorgen, daß die jetzt noch geltenden „Menschenrechte“ echte Menschenrechte werden, und das bedeutet: sie müssen dringend so umformuliert werden, daß ein Menschenrecht erst dann bestimmbar und anwendbar ist, wenn definitiv ausgeschlossen ist, daß Menschen nur als Individuen und Menschheit Rechte haben können.

Mit den heute gültigen „Menschenrechten“ kann u.a. deshalb so sehr viel Unsinn getrieben werden, weil sie eben nicht fundiert sind und es daher allen Nihilisten - ob sie von oben oder von unten, von innen oder von außen kommen - noch leichter machen, ihren Willen zur Macht (**) auf Kosten sämtlicher Werte des Abendlandes durchzusetzen. Nicht wir, sondern die Nihilisten wollen die „Menschenrechte“ vernichten. So wie die fleißige Mittelschicht in den Nationen des Abendlandes und seinen Ablegern von der Ober- und der Unterschicht ausgebeutet und quasi von innen „ausgehöhlt“ wird, so wird sie über die heute gültigen „Menschenrechte“ weltweit ebenfalls von der Ober- und der Unterschicht ausgebeutet und quasi von außen „ausgehöhlt“. Die Unterschicht ist zwar auch von dieser Ausbeutung betroffen, doch sie trifft es immerhin nur von oben und von außen, wenn auch sehr stark. Die Mittelschicht aber ist die Hauptleidtragende; sie trifft es von überall her: von oben und von unten sowie von außen und von innen - und das jeweils doppelt!

Es stimmt: Wer „Individuum“ sagt, will sich selbst belügen, und „wer »Menschheit« sagt, will betrügen.“  (Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen, 1927, S. 55 **). Die Anthropologie - und nicht die Ideologie (!) - muß (wieder) die Interpretation der Menschenrechte bestimmen. Anthropolgisch gesehen ist der Mensch ein Wesen der Kollektivformen; nach den heute noch geltenden „Menschenrechten“ gilt der Mensch jedoch als ein Wesen der nicht-kollektiven Formen (Individualform, Universalform). Und weil nicht-kollektive Formen in Zeiten des Nihilismus kollektive Formen vernichten und die heute noch geltenden „Menschenrechte“ ausschließlich Rechte der Nicht-Kollektiven sind, sind sie als ein Nihilismus-Projekt zu interpretieren. ** **

Menschen, die sich selbst belügen wollen und „Individuum“ sagen, schaden damit nicht nur sich selbst, und wenn sie sich sogar noch mit Menschen verbünden, die betrügen wollen und „Menschheit“ sagen, sind sie für den Rest der Menschheit extrem gefährlich. Die Interessen, die diese Menschen verfolgen, haben nicht mit dem zu tun, wovon sie sprechen. Sie wollen wirklich nur belügen und betrügen! ** **

 

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© Hubert Brune, 2001 ff. (zuletzt aktualisiert: 2014).

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