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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1140
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
1101
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
6930
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
18,89%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
7,34
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
3,0164
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
6,079
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
1,1361
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 101) Hubert Brune, 18.10.2011 ** (226)

226

@ Geonaut (Michael Boden)

Vielen Dank für Ihre Gästebuch-Einträge.

Meine Website existiert seit April 2001 (!), und eine nicht geringe Menge an Gedanken und vorbereitetem Text stammt noch aus dem letzten Jahrtausend (!); sie und auch die des Jahres 2000 und der ersten dreieinhalb Monate des Jahres 2001 habe ich im April 2001 ins Internet gestellt (**|**) und in den Jahren danach einige von ihnen umformuliert, eleminiert und permutiert; die mittllerweile größere Menge stammt jedoch aus der Zeit zwischen April 2001 und heute.

Nun können Sie in etwa errechnen, wieviel Zeit pro Woche hinter der von ihnen als „liebevoll aufbereitet“ (**) bezeichneten „Fülle des Wissens“ (**) , von der sie „wie erschlagen“ (**) sind, „stecken“ (**) - wie Sie geschrieben haben. Soviel sei verraten: Das von Ihnen als das „kleine Universum“ (**) gepriesene Webangebot hat tatsächlich „50-60 Std. Arbeit die Woche“ (**) gekostet.

In meinem Webangebot steckt tatsächlich sehr viel Arbeit. Beispielsweise erstellte ich vom 20.04.2001 bis zum 28.08.2011 gemäß meiner (Pausen nicht berücksichtigenden) Statistik durchschnittlich:
–   rd. eine halbe Textdatei pro Tag (rd. 3½ Textdateien pro Woche und rd. 183,69 Textdateien pro Jahr **) mit rd. 14,92 KB pro Tag (rd. 104,41 KB pro Woche und rd. 5447,88 KB pro Jahr **);
–   rd. 0,57 Bilddateien pro Tag (rd. 4 Bilddateien pro Woche und rd. 208,69 Bilddateien pro Jahr **) mit rd. 25,62 KB pro Tag (rd. 179,31 KB pro Woche und rd. 9356,18 KB pro Jahr **);
rd. 27,93 Links pro Tag (rd. 195,51 Links pro Woche und rd. 10203 Links pro Jahr **).
Weil meine Statistik keine Pausen berücksichtigt, muß ich bezüglich der tatsächlichen, also der die Pausen berücksichtigenden Arbeitszeit eine Schätzung vornehmen und sage: ich habe bisher pro Woche durchschnittlich rd. 10½ Textdateien mit rd. 313,23 KB, rd. 12 Bilddateien mit rd. 537,93 KB und rd. 587 Links erstellt, was eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 56 Stunden ergibt. Diese im Nenner befindliche Zahl für die Arbeitsstunden pro Woche ist um den Faktor 3 geringer als diejenige, die sich gemäß meiner Statistik ergibt (168 Stunden = 1 Woche), während die im Zähler befindlichen Zahlen für alle Dateien und Links um den Faktor 3 größer sind als diejenigen, die sich gemäß meiner Statistik ergeben (wollten wir also die tatsächlichen Zahlen für die Dateien und Links pro Woche [168 Stunden] errechnen, müßten wir die dafür in der Statistik angegebenen mit 9 multiplizieren). Ich habe dreimal mehr Dateien und Links dreimal schneller erstellt, als die Statistik angibt. Bezüglich der Dateien und Links leuchtet das sofort ein, doch bald auch bezüglich der Arbeitszeit, denn:
–  mindestens ein Vierttel pro Zeiteinheit ist als arbeitsfrei zu bewerten, also sind z.B. pro Woche (168 Stunden) durchschnittlich mindestens 42 Stunden arbeitsfreie Zeit nötig;
–  immerhin kann in den meisten Fällen mindestens die Hälfte pro Zeiteinheit als arbeitsfrei bewertet werden, also können z.B. pro Woche (168 Stunden) durchschnittlich mindestens 84 Stunden als arbeitsfreie Zeit angesehen werden;
meine berufliche und private, jedenfalls nicht meinen Webseiten gewidmete Arbeitszeit beläuft sich auf rd. 24 Stunden pro Woche (168 Stunden), so daß nach Abzug dieser 24 Stunden pro Woche und der arbeitsfreien Zeit von 84 Stunden pro Woche nur noch maximal 60 Stunden pro Woche für meine Webseiten übrigbleiben;
– gemäß eigener Einschätzng standen mir in diesen 10,36 Jahren meistens nur durchschnittlich 50 bis 60 Stunden pro Woche für diese Arbeit zur Verfügung;
Meine oben erwähnte Wochenarbeitszeit von 56 Stunden für die Erstellung meiner Webseiten ist also sehr realistisch. Sie entspricht einer Tagesarbeitszeit von 8 Stunden, wenn man von 7 Arbeitstagen pro Woche ausgeht, und einer von 11,2 Stunden, wenn man von 5 Arbeitstagen pro Woche ausgeht. Wenn ich dann noch meine andere Arbeitszeit hinzunehme, so bin ich bei - sage und schreibe - 80 Stunden pro Woche. Sie entspricht einer Tagesarbeitszeit von 11,43 Stunden, wenn man von 7 Arbeitstagen pro Woche ausgeht, und einer von 16 Stunden, wenn man von 5 Arbeitstagen pro Woche ausgeht. Bin ich ein Arbeitssüchtiger, ein „Workaholic“? Nein! Meine Arbeitszeit ist so hoch oder niedrig wie die eines Arbeiters am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. **

Zu den letzten beiden (**) Ihrer Sätze:

Es gibt bei allem Gier- bzw. Erosprinzip immer auch noch das Stolz- bzw. Thymosprinzip. Eros und Thymos sind die zwei Brennpunkte in der Ellipse des Lebens. Seit einiger Zeit versucht zwar das eine Prinzip immer mehr, das andere in Vergessenheit zu bringen, doch dadurch wird nicht verifiziert, sondern falsifiziert, daß das eine wichtiger als das andere sei.


Mit freundlichen Grüßen!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 102) Herr Schütze, 23.10.2011 (23:26) ** (227)

227

Diktatur!

@ Thomas R. E. Lentze (Admin)

Zu Ihrem Artikel: „Der »Spiegel« löscht bereits veröffentlichte Kommentare zum Holocaust.“ **

Es werden mittlerweile fast überall Kommentare gelöscht, also auch sogar bei solchen Anbietern, die eigentlich Gründe genug hätten, dies deshalb nicht zu tun, weil sie selbst von den „etablierten“ Mainstream-Anbietern, wozu z.B. selbstverständlich auch der „Spiegel“ gehört, so sehr angegiftet, kriminalisiert und sonstwie bekämpft werden, daß jeder Kommentar der mit ihnen Sympathisierenden sofort gelöscht, d.h. vernichtet wird. So funktioniert Diktatur!

Zu Ihrem Artikel: „Auch zum Papst-Besuch werden zustimmende Leserbriefe nicht zugelassen.“ **

Da kann man wieder einmal deutlich sehen, wie weit die Diktatur bereits fortgeschritten ist. Die Zensur dient bekanntlich dazu, die vom Diktat der Herrschenden Abweichenden zu vernichten.

Teile und herrsche (divide et impera)! Brot und Spiele (panis bzw. panem et circenses)! - Ein harmonisches, homogenes, nationales Volk ist für diese Art von Diktatoren zu unbequem, also teilen (!) sie es, indem sie es aufspalten: Fremde einwandern lassen, immer mehr feindliche Gruppen begründen, aufbauen und zum „Rassen- und Klassenkampf“, also zum Krieg zulassen u.s.w. u.s.w. u.s.w.. Durch Brot und Spiele wird das Herrschen ebenfalls erleichtert. Ich muß darauf jetzt nicht im einzelnen eingehen. Wir stecken seit langem schon in der Falle. Wer soll uns eigentlich noch von dieser Diktatur befreien? Die Christen? Die Antifemisten? Die Chinesen? Die Moslems? Die Neger?

Viele schon warnten vor diesen Gefahren - ich nenne hier nur einige von ihnen: Goethe, Nietzsche und Spengler -, ob wir diese Gefahren selbstkritisch als typisch modern, typisch christlich, typisch abendländisch oder sonstwie bezeichnen: Sollen wir uns unseren Eroberern - die bekanntlich nicht an uns, sondern lediglich an unseren Reichtum interessiert sind (immer gieriger werdend) - ergeben oder nicht? Freiwillig? Unter Tränen? Amor fati? Kämpfen?

 

NACH OBEN 103) Herr Schütze, 03.11.2011 (18:25, 18:41, 18:45) ** ** ** ** ** ** (228-230)

228

Feminismus, Genderismus (**|**|**|**|**|**|**).

Guten Tag, Herr Lentze!

Auch für Sie ist ja „Sexismus-Kritik ... immer Feminismus-Kritik, nicht aber umgekehrt. Anders gesagt: Feminismus ist umfassender als Sexismus.“ (**). Ich möchte daher zu einigen Ihrer Texte (**|**|**) erneut Stellung beziehen.

Zum „natürlichen hierarchischen Unterschied zwischen Mann und Frau“ (**) haben Sie u.a. geschrieben:

„Aufstände, Umwälzungen, Revolutionen können immer nur von einem Beherrschtem gegenüber dem Herrschenden ausgehen. So sind z.B. die einzelnen Körperzellen dem Organismus untergeordnet: Dieser ist Herrscher, jene sind Beherrschte. Tendenziell, d.h. wenn der Organismus seine beherrschende Kraft verliert, entarten Zellen aber zu Krebszellen. Sie vollziehen dann einen Umsturz (der Hierarchie), beherrschen den Organismus und töten ihn. Und da sie ihm bestimmungsgemäß untergeordnet sind, töten sie mit diesem Akt auch sich selbst. In vergleichbarer Weise wirken Sexistinnen. Der Sexismus saugt den sozialen Organismus finanziell und demographisch aus. Frauen zahlen vielleicht ein Viertel der männlichen Beträge in die Sozialkassen, schöpfen aber über drei Viertel ab. Der Sexismus steigert den Leistungs-Transfer von Mann zu Frau immer noch weiter. Vor allem aber zerstört er die Familien und menschlichen Verhältnisse. Im übrigen kommt eine gegenwärtig viel diskutierte Studie von Susan Pinker zum Resultat, daß Männer gerade von ihren biologischen Voraussetzungen her dafür geschaffen sind, in Hierarchien (hier: in Betrieben) die Führung einzunehmen. Neu ist das zwar nicht - es gibt viele Studien dieser Art, die zum gleichen Ergebnis kommen -, aber es wird auch regelmäßig wieder verdrängt. .... Angenommen, in einer Fabrik habe ein Umsturz stattgefunden; die Lohnarbeiter hätten ihre Vorgesetzten an die Fließbänder gedrängt und sich selbst die Führungsetage erobert; all dies habe aber angeblich nur geschehen müssen, um langfristig »Gleichheit und Gerechtigkeit« herzustellen. Wenn nun den Betriebsleitern die Situation unerträglich wird und sie überdies zur Erkenntnis gelangen, daß der Betrieb »den Bach runtergeht«, dann werden sie nicht weit kommen, wenn sie ihrerseits Gleichbehandlung für sich fordern. Sie würden verlacht, wahrscheinlich sogar noch weiter degradiert werden. Ebenso wird ein Mann, der von Frauen Gleichbehandlung fordert, von ihnen als das behandelt, was er ist: als ein Herrscher, der durch Fehlverhalten seine Legitimität preisgegeben und sich damit unterhalb des Status der Frau begeben hat. Dies ist eine Beobachtung, die immer wieder gemacht werden kann, nicht nur auf dem Feld des Geschlechterkampfes, sondern auch z.B. in entkolonialisierten Gebieten. Dort wird ein Weißer, der sich freimütig als ein Gleicher ausgibt, verlacht, da er den Anschein erweckt, von seiner eigenen Gruppe verstoßen worden zu sein. In der Folge wird ihm der unterste Platz in der bestehenden Hierarchie zugewiesen - und eben gerade nicht der gewünschte Status der Gleichheit! Zu einem vergleichbaren Resultat, allerdings auf dem Felde der betrieblichen Hierarchie, kommt auch die o.g. Studie bzw. das Interview mit Susan Pinker.“ (Thomas R. E. Lentze, Was ist Sexismus?, 07.10.2009 **).

Daß ein Weißer, weil er sich als „Gleicher“ ausgibt, von Schwarzen verlacht und darufhin der unterste Platz ihrer Hierarchie zugewiesen wird, ist ein interessanter Aspekt, der mir in dieser weitreichenden Konsequenz noch nicht so sehr bekannt gewesen ist. Daß der sexistische Feminismus den Mann genauso oder - wahrscheinlich noch schlimmer - behandelt und behandelt sehen will, dagegegen schon seit langem sehr. Man kann gar nicht deutlich genug aussprechen, wie sehr der sexistische Feminismus verwandt mit dem extremsten Rassismus und Klassismus (Egalitarismus / Kommunismus / Links-Sozialismus) ist, ja beide sogar übertrifft.

Den ersten Teilerfolg für den Versuch, den „natürlichen hierarchischen Unterschied zwischen Mann und Frau“ (**) zu vernichten, konnte keine andere Institution als die Frankfurter Schule verbuchen, wie auch Sie wohl meinen:

„Die »68er-›Kultur-Revolution‹« ... hat ihre Wurzeln im Neo-Marxismus (als: Freudomarxismus; Anm. von mir), genauer gesagt in der »Kritischen Theorie« der Frankfurter Schule. Ihre Vertreter (Horkheimer, Adorno, Habermas, H. Marcuse, W. Reich, A. Mitscherlich u.v.a.) hatten zu ihrem erklärten Ziel die Abschaffung jeglicher Herrschaft. Dabei verliehen sie dem Begriff »Herrschaft« (und übrigens dem des Patriarchats) den schlechten Beigeschmack, den er auch heute noch hat. Weitere Ziele, die sie verfolgten, waren u.a.:
  • Sturz des obersten Wertes (Gott), Zerstörung des Christentums;

  • totale Ent-Hierarchisierung der Gesellschaft;

  • Zerstörung der Familie; stattdessen staatliche Erziehungsdiktatur;

  • Kreation eines narzißtischen, polymorph perversen, prä-ödipal regredierten Menschen, der das Lustprinzip über das Leistungsprinzip stellt, der sich von der »Tyrannei« eines »Ich« oder gar »Über-Ich« befreit hat und der sich an den Erwartungen der Anderen orientiert;

  • Ent-Pathologisierung der Krankheit, ihre Erklärung aus patriarchal-repressiv-lustfeindlichen Strukturen;

  • Institutionalisierung sexueller Perversionen.
Wer durch diese Ideologie geprägt wurde - und das sind wir alle aufgrund des »revolutionierten«, weiblich dominierten Bildungswesens -, der wird kaum mehr anders können, als den chaotischen Ist-Zustand und den kollektiven Hedonismus als »Fortschritt« (zum »Guten«) zu bewerten.“ (Thomas R. E. Lentze, Was ist Sexismus?, 07.10.2009 **).

Sie kennen die folgende Aussage wahrscheinlich auch: „Die Kritische Theorie ist tot!“ (Peter Sloterdijk, in: Die Zeit, 09.09.1999 **). Hoffentlich ist diese Aussage richtig! Falls nicht, schließe ich mich sofort der Ihrigen an:

„Eine »Kritik der Kritischen Theorie« (also der Frankfurter Schule) ist gefordert!“ (Thomas R. E. Lentze, Was ist Sexismus?, 07.10.2009 **).

Sogenannte „Revolutionen“ haben erst ab dem Zeitpunkt einen Sinn, ab dem sie für die sogenannten „Revolutionäre“ auch wirklich lohnen (**|**|**). Die „Bürgerliche Revolution“ von 1789 entwickelte sich deshalb in Frankreich, weil dort die Adeligen alle Nichtadeligen und sogar auch nicht wenige Niederadelige ausgesaugt und dabei soviel Geld angesammelt hatten, daß sich für diejenigen, die die „Revolution“ praktizierten - wenige Ex-Adelige und etwa gleich wenige Advokaten aus dem Bürgertum -, das Gegen-Aussaugen lohnte, um den ausgesaugten Nichtadeligen (Bürgern) Reichtum versprechen und vielleicht zum Teil auch geben zu können. Und wenn z.B. heute die abendländische Oberschicht entmachtet und deren Reichtum an die abendländische Unterschicht verteilt werden würde, dann würde diese, wenn gleichzeitig die abendländische Mittelschicht in gleichem Ausmaß weiterhin ihre Leistung erbringen würde, von dieser Umverteilung mehrere Jahrhunderte lang gut leben können (**). „Revolutionen“ lohnen sich also seit der Moderne für alle und jeden „Revoluzzer“ immer mehr. Moderne „Ideologien“ entstehen darum auch zeitgleich mit der Moderne selbst, wenn diese bereits genügend Kapital für die Umsetzung jener angesammelt hat. Die Oberschicht will natürlich solche „Revolutionen“ verhindern, und dafür ist es für sie am günstigsten, wenn sie „Verbündete“ findet, also entweder (a) mit der Mittelschicht gegen die Unterschicht oder (b) mit der Unterschicht gegen die Mittelschicht operiert. Letzteres (b) geschieht in exponentiell zunehmendem Maße im Abendland seit dem „Mauerfall“ (09.11.1989) und ist deshalb besonders effizient, weil die Mittelschicht von der Ober- und der Unterschicht ausgebeutet wird - allerdings für die Unterschicht nur kurz- bis mittelfristig, denn mittel- bis langfristig hat die Unterschicht nichts mehr davon und verarmt wieder bis hin zum Hunger, aber die Oberschicht wird reicher und reicher und reicher. Die Abendländer erleben also spätestens seit dem „Mauerfall“ eine extrem mittelschichtfeindliche Politik - das Desaströseste daran folgt erst noch - und ihre Politiker behaupten das Gegenteil, denn sie müssen lügen! Am Ende wird die „Brüderlichkeit“ sowohl die „Gleichheit“ als auch die „Freiheit“ „aufgehoben“ (**) haben.

Entstehung der modernen Ideologien (**) aus der „bürgerlich-revolutionären“ Parole!
„Freiheit“„Gleichheit“„Brüderlichkeit“
„Libertät“„Egalität“„Fraternität“
„Liberalismus“„Egalitarismus“„Fraternitarismus“
Dieses „Modell“ wird immer wieder durchgespielt, auf alles bezogen und reinszeniert.
Zuerst wird mit der „Freiheit“ gelockt, aber dann, weil es die nur bedingt gibt und ihr widersprochen werden kann, mit der sie widersprechenden „Gleichheit“ gelockt, die es aber ebenfalls nur bedingt gibt, weshalb schließlich nur noch mit der „Brüderlichkeit“ gelockt werden kann, obwohl es auch sie nur bedingt gibt.  –  „1789“ scheitert immer!  –  Ein weiteres Beispiel unter vielen:
Die „Kritische Theorie“ gibt der Parole tautologisch-„spezielle“ Attribute, u.a.. das Sexuelle:
„Sexuelle Freiheit“„Sexuelle Gleichheit“„Sexuelle Brüderlichkeit“
Die „Kritische Theorie“ verfährt wie oben beschrieben, doch sie nimmt den Prozeß gedanklich so vorweg, daß sie ihn sowohl vom Anfang als auch vom Ende her theoretisch und, wie sie glaubt, auch praktisch durchspielen kann. Letzteres ist ihr größter Fehler. So entsteht ihr „Zwangskosensualisms“, wie Niklas Luhmann richtig beschrieben hat (**). Die „Kritische Theorie“ läutet bereits die letzte Stufe ein: den sexistischen „Feminismus/Genderismus“!
Der „Feminismus“ gibt der Parole ein feministisches Attribut:
„Feministische Freiheit“„Feministische Gleichheit“„Feministische Schwesterlichkeit“
Der sexistische „Feminismus/Genderismus“ gibt der Parole ein sexistisches Attribut:
„Sexistische Freiheit“„Sexistische Gleichheit“„Sexistische Schwesterlichkeit“
ThesisAntithesisSynthesis

Der sexistische „Feminismus/Genderismus“ will die Abschaffung des Mannes und nennt das, wenn er „euphemistisch argumentiert“, die „Abschaffung der Geschlechter“. Haben nicht die Bürgerlichen gleich nach ihrer „Revolution“ 1789 ihre Ziele verraten, indem sie die „Freiheit“ durch die „Gleichheit“ und diese wiederum durch die „Brüderlichkeit“ ersetzten - bis dann alles in den Napoleonischen Kriegen endete, und das „Revoluzzer“-Spiel danach erneut losbrach? Haben nicht die Sozialisten ihre Ziele verraten, indem sie die von Karl Marx geforderte „Diktatur des Proleatriats“ zur Notwendigkeit machten, d.h. dadurch ihr „Paradies“ - den „Kommunismus“ - indirekt leugneten, ad absurdum führten, widerlegten? Und gilt dies nicht auf sehr ähnliche Weise auch für den „Feminismus/Genderismus“? Ich sage eindeutig: Ja!

Weil bei all diesen „Revoluzzer“-Spielen auch gelernt wird, wissen die „Revoluzzer“ immer mehr über die Abläufe einer „Revolution“ und können sie deshalb von vorn und von hinten spielen. Der Vorteil besteht für sie in der Undurchschaubarkeit dieses Spiels für die meisten Menschen - die sogenannte „Masse“ -, wodurch es immer mehr Zeit in Anspruch nehmen und immer mehr Schaden anrichten kann.

Das Katastrophale an all diesen „Revoluzzern“ ist, daß sie alles vernichten: daß sie Nihilisten sind, und das gilt mit weitem Abstand am meisten für die sexistischen „Feministinnen/Genderistinnen“ (sie sind von niemandem mehr zu toppen, weil sie, falls sie ihr „Ermächtigungsgesetz“ durchsetzen, das Ende der Menschheit herbeiführen werden). Der durch „Umverteilung“ und „Quotierung“ zu immer mehr Reichtum und also Macht gekommene „Feminismus/Genderismus“ vernichtet mittels seiner Machtinstrumente - insbesondere Geburtenkontrolle (!) - zuerst die abendländische Familie und darum auch die abendländische Gemeinschaft, die abendländische Kultur, zuletzt die Männer dieses Planeten. Sie bringt genau das zur „Endlösung“, mit dem die Frankfurter Schule („Kritische Theorie“) begonnen hat: den „natürlichen hierarchischen Unterschied zwischen Mann und Frau“ (**) zu vernichten! Diese „Endlösung“ ist die „Endlösung der Männerfrage“, und die bedeutet: die Vernichtung der Männer!

Es wäre jetzt aber wenig sinnvoll und folglich auch wenig hilfreich, wenn man dem sexistischen „Feminismus/Genderismus“ allein die Schuld für diese menschenfeindliche Entwicklung gäbe. Er hat - historisch gesprochen - noch nicht einmal die Hauptschuld, weil es nicht wenige der Männer selbst waren, die diese Entwicklung ermöglichten. Die Hauptschuldigen an dieser menschenfeindlichen Entwicklung tragen jene Männer im Abendland, weil sie sie erst möglich machten, machen und noch einige Zeit machen werden.

Ob die „Kritische Theorie“ schon „tot“ (Peter Sloterdijk, in: Die Zeit, 09.09.1999 **) ist oder nicht, spielt mittlerweile keine sehr große Rolle mehr, weil sie vom „Feminismus/Genderismus“ längst übertroffen und machtpolitisch abgelöst bzw. geschluckt worden ist. Fraß hier die „Revolution“ wieder ihre Kinder? Was die „Revolution“ von 1789 exemplarisch vorgemacht hat, betrifft jede ihrer Nachfahren in zunehmendem Maße: Man hat sich und seinen Mitstreitern (Mitläufern) die „Freiheit“ versprochen und über den Weg der „Gleichheit“ und „Brüderlichkeit“ eine diktatorische Schreckensherrschaft aufgebaut. Und diese kann nur durch Gegengewalt beendet werden. Auch die „Kritische Theorie“ hat sich und ihren Mitstreitern (Mitläufern) die „Freiheit“ - eine tautologische „spezielle“: die „Freiheit als Abschaffung jeder Herrschaft, jeder Hierarchie“ (sie hat sie tautologisch „spezialisieren“ müssen, weil die „Freiheit“ ja längst durch die Geschichte widerlegt worden war) - versprochen und über den Weg ihrer „Gleichheit“ (tautologisch „speziell) und ihrer „Brüderlichkeit“ (tautologisch „speziell) eine diktatorische Schreckensherrschaft aufgebaut. Und auch der „Feminismus/Genderismus“ hat sich und seinen Mitstreiterinnen (Mitläuferinnen) die „Freiheit“ - eine tautologische „spezielle“: die „Freiheit als Abschaffung der Männerherrschaft“ (er hat sie tautologisch „spezialisieren“ müssen, weil die „Freiheit“ ja längst durch die Geschichte widerlegt worden war) - versprochen und über den Weg seiner „Gleichheit“ (tautologisch „speziell) und seiner „Schwesterlichkeit“ (tautologisch „speziell) eine diktatorische Schreckensherrschaft aufgebaut. Dieser Prozeß ist noch nicht abgeschlossen.

Ihr Schluß:

Entweder stehen Frauen nicht auf der Stufe von Erwachsenen. Dann allerdings bräuchten wir unbedingt ein Patriarchat. Denn im Patriarchat genießen Frauen die Vorzugsrolle beschützenswerter Wesen. Oder wir betrachten Mann und Frau als hierarchisch gleich. Dann haben sie aber auch gleiche Leistungen zu erbringen. Und zwar überall und nicht nur da, wo es ihnen vorteilhaft erscheint! Wie wäre es, wenn auch Frauen einmal mehr als das Doppelte zahlen? Wir könnten es dann ja »positive Diskriminierung« nennen!“ (Thomas R. E. Lentze, Was ist Sexismus?, 07.10.2009 **).

Volle Zustimmung! Allerdings ist das Gleichheitsideal nicht oder nur bedingt realisierbar (**|**|**) - abgesehen davon, daß sich die sexistischen Frauen ihre erst einmal erreichten Gewinne nicht mehr nehmen lassen und nach ihrer endgültigen Machtergreifung ihr Programm durchziehen werden.

229

In Ihrer auf den Tag genau 2 Jahre später gegebenen Neufassung (**) haben Sie u.a. geschrieben:

„Manch einer, der z.B. durch eine Suchmaschine auf diese Seite kommt, dürfte schon beim Lesen des Wortes Sexistinnen-Pranger stutzig werden: Sexistische Frauen, gibt es die denn? Allerdings! Freilich, es gibt auch sexistisch aktive Männer (die sogenannten »lila Pudel«), sogar sexistisch agierende Firmen, NGOs und Behörden. Sie alle werden hier berücksichtigt. Jedoch lege ich dem vorliegenden Pranger einen Begriff von Sexismus zugrunde, der als Opfer nur Männer, und zwar als Kollektiv, zuläßt, und Frauen prinzipiell ausschließt. Dieser Begriff widerspricht bisherigen Gewohnheiten. Denn die meisten Artikel, welche den Sexismus abhandeln, betrachten als Opfer dieser Haltung Frauen - entweder ausschließlich, oder in der Hauptsache. Denn zwar wird die Möglichkeit von Männern als Ziele sexistischer Verunglimpfung üblicherweise eingeräumt, aber dann doch recht abstrakt, das heißt, um der theoretischen Vollständigkeit Genüge zu tun. Hat sich schon jemals ein Mensch wegen sexistischer Verunglimpfung von Männern verantworten müssen? Es wird Zeit, die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).

So wie Männer immer nur als Täter und niemals als Opfer in der Lügenpropaganda der „Gewissensindustrie“ existieren, so auch Christen, Weiße, Abendländer, Deutsche. (Vgl. z.B. die Umwertungsfabrik „OTTO“, die rund um die Uhr aus Opfern Täter und aus Tätern Opfer macht.) Es gilt also für all jene, denen man ein schlechtes Gewissen einpflanzen und die man zu Verbrechern abstempeln, die man teilen, aufspalten, überfremden will, um ihnen ihre mehr oder weniger noch vorhandene Macht entreißen, um sie problemloser beherrschen zu können (**). „Gewissensindustrielle“ und andere Viktimisten brauchen dafür jede ihnen nützliche Lüge; sie behaupten fälschlicherweise von sich und denjenigen, die sie vermeintlich vertreten, sie seien „Opfer“ - ihr Erfolg wäre anders auch gar nicht erklärbar, ist doch mittlerweile der Wettbewerb im Bereich des Viktimismus zu einer gigantischen Spirale herangewachsen. Sie bedienen sich aller Mittel - dabei sind zwefellos die Lüge und die mit ihrer Hilfe möglich werdenden Anklagen die wichtigsten Hauptmittel - mit fatalen Folgen für die auf verlogenste Weise zu „Tätern“ abgestempelten Opfer. Ein Beispiel der Folgen: „Positive Diskriminierung“ als die größte Diskriminierung aller Zeiten. „Positive Diskriminierung“ wird als Euphemismus benutzt, um die himmelschreiende Ungerechtigkeit vertuschen zu können: Diskriminierung aller Männer bis hin zur Diskriminierung aller Weißen - nicht selten sogar einhergehend mit der Aufforderung zum Töten (allein die Ermordung der Männer bedeutet: Ermordung von rd. 50% der Menschen), zum größten Verbrechen aller Zeiten!

Zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Rassismus und Sexismus:

Rassismus und Sexismus - ihre Unterschiede.

  1. Die Zielgruppen des Rassismus existieren regional und / oder partial, d.h. sie konzentrieren sich auf geographisch begrenzte Gebiete, ansonsten auf einen verstreut wohnenden, aber meist eher kleinen Teil der Erdbevölkerung.

  2. Die Zielgruppen des Sexismus existieren global, denn die beiden Geschlechter sind auf der Erde gleich verteilt. Von geographisch bestimmter Konzentration kann keine Rede sein.

  3. Anders als der Rassismus hat der Sexismus kaum Schwierigkeiten mit der Definition seiner Zielgruppen. Denn Mann und Frau sind nicht nur durch ihre körperlichen Merkmale, sondern auch über ihre bürgerlichen Namen viel eindeutiger definiert als die Angehörigen bestimmter Ethnien.

  4. Zudem sind uns die Geschlechter der Anschauung nach viel weniger fremd, weil immer und überall »mitten unter uns«: als Eltern, oft auch als Geschwister, mit denen wir gemeinsam aufgewachsen sind. Später begegnen uns beide Geschlechter fast immer auch in Gestalt von Arbeitskollegen. Daß uns hingegen Vertreter anderer Ethnien begegnen, ist weitaus weniger selbstverständlich.

Rassismus und Sexismus - ihr Gemeinsames.

Um als rassistisch oder sexistisch zu gelten, muß eine Einstellung - in meinem Verständnis - folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Die Rasse oder das Geschlecht unterliegt einer polarisierenden Wertung. Kategorien einer solchen Wertung sind z.B. lebenstüchtig-degeneriert; schöpferisch-parasitär; machtbesessen-friedensstiftend; gewalttätig-schutzbedürftig.

  2. Die Bewertung oder Zuschreibung wird in den Dienst von Interessen gestellt, vor allem von politischen Interessen. Hierbei geht es also immer um Macht, wobei Wertungen den Zweck von Legitimation erfüllen.

  3. Eine Legitimation wird nicht unbedingt offengelegt; oder sie wird es nur teilweise. So beruhte die Einführung des Gewaltschutzgesetzes auf einer polarisierenden Wertung von Männern als gewalttätig und Frauen als schutzbedürftig; das gilt auch heute noch für seine Exekution. Dennoch ist die Formulierung des Gesetzes weitgehend geschlechtsneutral. - Mit Gesetzen, die ethnische Gruppen betreffen, verhält es sich teilweise ähnlich.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).

So wie Sie hier Unterschiedliches und Gemeinsames von Rassismus und Sexismus festgestellt und kurz erläutert haben, so kann man auch Unterschiedliches und Gemeinsames aller modernen Ideologien (**|**) feststellen und kurz erläutern: Moderne Ideologien sind immer Totalitarismen, das heißt: deren „Ziele“ werden immer auf totalitäre Weise vertreten und verteidigt. Ihre Gegner werden stets gleichgeschaltet oder sonstwie mundtot gemacht, körperlich und/oder seelisch bzw. geistig getötet, und was dabei schlimmer ist, können nur die jeweiligen Opfer beurteilen. Totalitaristische Ideologien lassen entweder nur den Staat oder nur den Einzelnen gelten - total! Was für die Moderne auf der allgemeinen Ebene gilt, gilt für den Totalitarismus auf der politischen und ökonomischen Ebene. Ideologien des Totalitarismus sind Ideologien der Moderne; darum unterscheiden sie sich nicht wirklich. **

Zur Leugnung der Geschlechter:

„So seltsam es klingt: Auch die Existenz definierter Geschlechter wird zunehmend geleugnet. Aber das liegt eigentlich nur in der Konsequenz einer Gleichheits-Ideologie oder »Diktatur des Relativismus«, welche unter dem Vorwand einer angeblich wünschenswerten »Freiheit von Herrschaft und Hierarchie« die allgemeine Vermassung anstrebt und vorbereitet, um darauf dann eine umso brutalere Zwangs-Herrschaft zu begründen. Innerhalb der Geschlechterdebatte wird die bloße Konstruktion nicht nur des sozialen, sondern sogar des biologisch verankerten Geschlechts u.a. von Judith Butler behauptet. Eine andere Erscheinungsform dieser Tendenz ist die sogenannte »Queer«-Theorie. In jedem Falle geht es darum, bisher als natürlich geltende (Werte-)Ordnungen zu durchbrechen, was natürlich immer nur für Menschen vorteilhaft ist, die aus diesen Ordnungen bisher herausgefallen sind. Nicht mehr diese gelten jetzt als kriminell oder krank, sondern jene, die weiterhin Ordnungen anerkennen. Darunter fallen z.B. überzeugte Christen. Es ist klar, daß es unter dieser Voraussetzung, käme sie voll zum Zuge, auch keinen Sexismus im strengen Wortsinne mehr geben kann. Tatsächlich gibt es bereits ein Ersatzwort: den »Heterosexismus«. Ein Heterosexist ist demnach ein Mensch, der die Heterosexualität als Norm betrachtet und dafür auch eintritt. Und als solcher gilt er natürlich als kriminell oder krank. Darin bekundet sich die Intoleranz der »Toleranten«, welche regelmäßig auf eine totalitäre Steigerung derjenigen Grausamkeit hinausläuft, die sie zu bekämpfen vorgibt.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).

Dem ist nichts hinzuzufügen oder wegzustreichen.  –  Ich zitiere daher jetzt 'mal einen anderen Menschen:

„Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. .... Unsre ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wächst, wie auf eine Katastrophe los: unruhig, gewaltsam, überstürzt: einem Strom ähnlich, der ans Ende will, der sich nicht mehr besinnt, der Furcht davor hat, sich zu besinnen. .... Der hier das Wort nimmt, hat umgekehrt nichts bisher getan als sich zu besinnen: als ein Philosoph und Einsiedler aus Instinkt, der seinen Vorteil im Abseits, im Außerhalb, in der Geduld, in der Verzögerung, in der Zurückgebliebenheit fand; als ein Wage- und Versucher-Geist, der sich schon in jedes Labyrinth der Zukunft einmal verirrt hat; als ein Wahrsagevogel-Geist, der zurückblickt, wenn er erzählt, was kommen wird; als der erste vollkommene Nihilist Europas, der aber den Nihilismus selbst schon in sich zu Ende gelebt hat, – der ihn hinter sich, unter sich, außer sich hat. Denn man vergreife sich nicht über den Sinn des Titels, mit dem dies Zukunfts-Evangelium benannt sein will »Der Wille zur Macht. Versuch einer Umwertung aller Werte« – mit dieser Formel ist eine Gegenbewegung zum Ausdruck gebracht, in Absicht auf Prinzip und Aufgabe; eine Bewegung, welche in irgendeiner Zukunft jenen vollkommenen Nihilismus ablösen wird; welche ihn aber voraussetzt, logisch und psychologisch; welche schlechterdings nur auf ihn und aus ihm kommen kann. Denn warum ist die Heraufkunft des Nihilismus nunmehr notwendig? Weil unsre bisherigen Werte selbst es sind, die in ihm ihre letzte Folgerung ziehn; weil der Nihilismus die zu Ende gedachte Logik unsrer großen Werte und Ideale ist, – weil wir den Nihilismus erst erleben müssen, um dahinter zu kommen, was eigentlich der Wert dieser »Werte« war .... Wir haben, irgendwann, neue Werte nötig. .... Es ist ein Irrtum, auf »soziale Notstände« oder »physiologische Entartungen« oder gar auf Korruption hinzuweisen als Ursache des Nihilismus. .... Not, seelische, leibliche, intellektuelle Not ist an sich durchaus nicht vermögend, Nihilismus (d.h. die radikale Ablehnung von Wert, Sinn, Wünschbarkeit) hervorzubringen. .... Es fehlt der erlösende Stand und Mensch, die Rechtfertiger. .... Was bedeutet Nihilismus? Daß die obersten Werte sich entwerten. Es fehlt das Ziel, es fehl die Antwort auf das »Warum«. (Friedrich W. Nietzsche, Der Wille zur Macht, S. 3-10 **).

Vielleicht sehen Sie in dem Text von Nietzsche keinen direkten Zusammenhang zu Ihrem Text über den Sexismus und seine Grausamkeiten. Ich schon. Denn nur Nihilisten können so vorgehen, wie Sie es beschrieben haben, oder wie ich selbst es schon mehrfach beschrieben habe.

Antwort auf die Frage: Was ist Sexismus?

„Unter Sexismus kann mancherlei verstanden werden. Unter anderem:
  1. Die Einstellung, wonach alles Mögliche, was üblicherweise nicht sexuell verstanden wird, dennoch so ausgelegt wird:
    1. biologistisch als Pansexualismus. Klassischer Vertreter: Sigmund Freud (1856-1939). Er konstruierte eine »Libido« als alles beherrschende, sogar kulturtreibende Kraft und unterstellte selbst Kleinkindern sexuelle Triebhaftigkeit.

    2. soziologistisch als Genderismus: Alle möglichen gesellschaftlichen Verhältnisse und Einrichtungen werden »geschlechtersensibel« interpretiert, was u.a. zu sprachlichen Neubildungen wie »Salzstreuerinnen« führt. (Gemeint sind die Gefäße zum Salzstreuen.)
  2. eine habituelle, oftmals unreflektierte Denkweise, Ausdrucksweise oder Handlung, in welcher Geringschätzung oder Verachtung des anderen Geschlechtes zum Ausdruck kommt.

  3. eine systematisch ausgearbeitete Ideologie, in welcher eines der beiden Geschlechter (d.h. ihre Vertreter als Kollektiv) als besser, aber unterdrückt, das andere als minderwertig, aber herrschend ausgewiesen wird.

  4. die struturelle Benachteiligung der Vertreter eines der beiden Geschlechter.

  5. die Auffassung, daß Heterosexualität normal und normierend sei. Diffamierender Ausdruck für diese »sexistische« Auffassung: Heterosexismus.
Vertreter des Sexismus bzw. Differenz-Feminismus (siehe: 3.) sind nicht nur Frauen, sondern - erstaunlicherweise - auch Männer. Was sie anzielen, sind aber ausschließlich Männer - niemals Frauen. Einen umgekehrten ideologischen Sexismus (der also Männer als höherwertig ansieht) gibt es nicht. Dies gilt sowohl empirisch wie theoretisch. Empirisch gibt es, soweit ich weiß, keinen ideologischen Sexismus, der sich gegen Frauen richtet, d.h. der Frauen als minderwertig oder sogar als eingeschränkt lebenswürdig betrachtet. .... Theoretisch ist ein ideologischer Sexismus, der sich gegen Frauen richtet, also ein »Maskulismus« als Spiegelbild des Feminismus, unmöglich. Denn diese Annahme hätte zur Voraussetzung, daß Mann und Frau prinzipiell gleich seien. Sie sind es aber nicht. Die Gleichheit von Mann und Frau ist vielmehr ein links-ideologisches Konstrukt, das weder durch Tatsachen noch durch ein gesundes Empfinden bestätigt wird. So ist es eine (von Feministinnen) oft beklagte Tatsache, daß auch wirtschaftlich erfolgreiche Frauen grundsätzlich »nach oben« oder gar nicht heiraten. Das liegt aber eben nicht an ihren vermeintlichen »Vorurteilen« - dafür sind diese Frauen durchaus zu intelligent -, sondern an ihrem gesunden Empfinden.

Es bleibt somit als einziger ideologischer Sexismus nur der Feminismus. Er beruht darauf, daß die natürliche Befähigung des Mannes zur Herrschaft über die Frau im Grunde gefühlt, nicht aber ertragen wird. Der Feminismus ist die Kompensation eines Minderwertigkeitsgefühls von Männern in Frauenleibern, unterstützt von Frauen in Männerleibern (»Lila Pudel«). Erstere wollen die Herrschaft an sich reißen; letztere wollen sich ihnen unterwerfen. Während die ersteren an ihrer Pathologie leiden, dieses mit einer Ideologie der eigenen Höherwertigkeit kompensieren, ihr tatsächliches Versagen mit Unterdrückung erklären und zur Rechtfertigung ihrer »Entschädigungs«-Ansprüche eine ständige Schuldzuweisung betreiben, profitieren die letzteren aus dem entstehenden Sittenverfall und spenden den Erzeugerinnen Beifall.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).

Für mich ist es übrigens keineswegs erstaunlich, daß auch Männer „Vertreter des Sexismus bzw. Differenz-Feminismus“ sind (**). Es gab und gibt ja auch zu den Armen sich zugehörig „fühlende“ Nachkommen von Reichen. So wie überhaupt die Wortführer aller „Revolutionen“ größtenteils einer höheren Schicht entstammen als die, deren Vertreter sie sind oder zu sein scheinen. Das ist es ja gerade. Wenn es Sich-und-seinesgleichen-Widerspechende nicht gäbe, wenn es die antithetischen Bewegungen nicht gäbe, kurz: wenn es die Antithesis (**) nicht gäbe, dann hätten wir auch keine nennenswerte Entwicklung, sondern nahezu Stillstand: wir hätten die Bäume dann wohl nie verlassen. Und weil dies so ist, denken die „Linken“, sie und ihre Ideale bzw. Ideologien seien „fortschrittlich“, wobei sie vergessen, daß der Weg, den sie beschreiten, der rückschrittlichste Weg überhaupt ist, den ja auch schon ihr Lieblingsschlagwort „Revolution“ („revolutio“ (lat.) = Rücklauf, Zurückwälzen, Umdrehung) verrät - oder auch Rousseaus „Zurück zur Natur!“ (**|**|**|**). Die „Linken“ vergessen, daß sie im Laufe des 20. Jahrhunderts als Vertreter der Unterschicht immer überflüssiger geworden sind, ihrem Arbeiterproletairiat beim Verschwinden zugesehen und sich dabei um 180 Grad gedreht haben, zu Vertretern einer Eingewanderten-Unterschicht geworden sind. Sie hätten sich entweder längst umbenennen oder zugeben müssen, daß sie selbst die Ausbeuter und Unterdrücker geworden sind, die sie angeblich noch bekämpfen. Denn es ist längst eine Tatsache, daß die Ober- und die Unterschicht gemeinsam die Mittelschicht ausbeuten und unterdrücken (**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**). Die Antithesis, der Widerstand, die Opposition ist also keinesfalls immer eine Angelegenheit derjenigen, die die Armen und Schwachen vertreten. Die Armen und Schwachen können nämlich aufgrund ihrer großen Anzahl (Quantität, Masse!) sehr wohl zur Macht kommen, und mit Hilfe ihrer Vertreter ist ihnen das auch immer wieder gelungen, wie die Geschichte gezeigt hat. Die Antithesis, der Widerstand, die Opposition kann, ja muß gelegentlich also durchaus auch aus anderen Reihen als denjenigen der Unterschicht kommen. Grundsätzlich sind zwischen den Schichten alle Bündnisse möglich. Sie kommen aber immer nur dann jeweils zur vollen Entfaltung, wenn ihr Erfolg für sie absehbar ist (**|**). Deshalb gibt es in der Geschichte auch immer wieder dann z.B. das oben bereits erwähnte Bündnis zwischen der Ober- und der Unterschicht, wenn sich für beide Seiten die Ausbeutung und Unterdrückung der Mittelschicht lohnt. Die unterschiedlichen, ja zumeist sogar gegensätzlichen Interessen zweier Schichten sind wie weggeblasen, wenn die Ausbeutung einer anderen Schicht sich für beide lohnt, wenn diese also ein gemeinsames Interesse haben - zumindest vorübergehend (das ist aber ziemlich egal, weil Schichten mehr dynamische als statische Gebilde sind). Gemeinsames Interesse löscht gegenseitigen Haß aus. „Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 164 **). Darum ist es für mich auch nicht erstaunlich, daß auch Männer „Vertreter des Sexismus bzw. Differenz-Feminismus“ sind. **

Zur Einordnung des Sexismus in die totalitären Ideologien und Systeme der Moderne:

„Der Sexismus beruht auf der weitreichendsten Verschwörungstheorie aller Zeiten. Die erste ihrer Art war die des Kommunismus, welcher eine verschworene Ausbeuterklasse unterstellte. Im nationalen Sozialismus wurde die Klasse der Verschwörer ausgeweitet auf das »Weltjudentum«. Der Feminismus hat dann die Verschwörungstheorie erweitert auf die gesamte Mannheit, also die halbe Menschheit. Sie besagt: Frauen sind nicht auf natürliche Weise »benachteiligt«, sondern auf eine künstliche. Diese besteht seit Jahrtausenden in Gestalt der Unterdrückung durch ein Patriarchat. Anderenfalls wären Frauen an Kultur und Zivilisation gleichbeteiligt. Die Methode der Massenvernichtung hat im Sexismus ebenfalls seine bisher höchste Steigerung erfahren. .... Im Sexismus (Feminismus) schließlich ist die Massenvernichtung privatisiert worden. Nicht nur Urteile sind jetzt weggefallen, sondern auch Schuldvorwürfe und Anklagen. Vollzugsort ist der geschützteste aller Orte, der Mutterleib. Vollzugsberechtigt sind allein Mütter; Väter haben kein Mitspracherecht über ihre eigenen Nachkommen mehr! Bezog sich der Klassenkampf im Kommunismus lediglich auf eine soziale Schicht, die man u.U. noch wechseln konnte, so ist der Klassenkampf im nationalen Sozialismus bereits biologistisch inspiriert. Immerhin sind auch da die Grenzen noch durchlässig; so kann man zum Judentum übertreten bzw. seine Herkunft bisweilen verleugnen. Hingegen ist der sexistisch-feministische Klassenkampf zutiefst biologistisch, da kein Merkmal so tief körperlich verankert, so leicht erkennbar und so schwer zu verändern ist wie die Geschlechtszugehörigkeit. Die Betroffenen, also Männer, haben so gut wie keine Möglichkeit mehr zum Widerstand, etwa um ihr ungeborenes Kind zu retten oder dem Kindesentzug mit angeschlossener Unterhaltssklaverei zu entgehen. Der Sexismus ist somit als Metamorphose von Kommunismus und Rassismus zu bewerten. Es handelt sich um die Ideologie des Klassenkampfes in ihrer bisher letzten Steigerung.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).

Der „Feminismus/Genderismus“ benutzt mit eiskalter Berechnung und Willkür die Männer auch dadurch, daß er sie zwischen ihrer Millionen Jahre alten natürlichen Stellung und ihrer unnatürlichen, weil nur politisch diktierten gesellschaftlichen „Soll-Stellung“ aufreibt, wodurch sie in eine vom Feminismus diktierte zutieftst mißliche Lage geraten: sie sind ganz „oben“ (wie immer schon), wenn es um ihre Pflichten geht, und ganz „unten“ (wie noch nie), wenn es um ihre Rechte geht; sie sind ganz „oben“, weil sie wegen „Unterdrückung“ und „Ausbeutung“ angeklagt werden (sollen), und ganz „unten“, weil sie die wirkliche Unterdrückung und Ausbeutung akzeptieren (sollen). Männer haben wirklich „so gut wie keine Möglichkeit mehr zum Widerstand“ (**). In dieser Falle sitzen Männer schon seit längerem. Man darf dabei nicht vergessen, daß die uralte Stellung des Mannes zwar „oben“ ist, aber nicht zwecks „Ausbeutung und Unterdrückung der Frau“ (so ein Unsinn können sich nur Dekadente ausdenken!), sondern zwecks jener ebenso alten Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die für jeden Mann bedeutet: höchste Risikobereitschaft und volle Verantwortung für alle anderen Menschen in der jeweiligen Gemeinschaft. Männer sind (nämlich: in ihrer Rolle!) bezüglich Frauen keine Widerständler - eben auch deshalb, weil ihre Stellung Millionen Jahre alt ist und sie nur selten in ihrer Geschichte zum Widerstand gegen Frauen genötigt worden sind (und wenn, dann immer aus unnatürlichen Gründen!).  –  Ich bin realistisch genug (Pessimisten sagen: „pessimistisch genug“), um festzustellen, daß insbesondere die abendländischen Männer nicht oder noch nicht in der Lage sind, sich gegen den ebenfalls abendländischen Feminismus erfolgreich zu wehren. Auch deshalb wage ich die Vorhersage, daß sie sich gegenüber ihren Ausbeuterinnen und Unterdrückerinnen aus der sogenannten „Frauenbewegung“ - auf ähnliche Art wie die Angehörigen der Mittelschicht sich gegenüber ihren Ausbeutern und Unterdrückern aus der Ober- und der Unterschicht (**) - immer mehr beugen werden. Leider! Trotzdem bleibt die Hoffnung - und daher die Forderung: Männer müssen den Widerstand praktizieren, weil der sexistische Feminismus die Massenvernichtung will!

Zur Frage der Ursachen und der Überwindung des Sexismus (Feminismus):

„Nach allem, was ich erkennen kann, beruht der Sexismus auf einer - unsere gesamte Lebenswelt bestimmenden - Ent-Hierarchisierung, die eine unmittelbare Folge von Kommunismus und Nationalsozialismus und deren Erstursache die Säkularisierung ist. Sie begann mit der Leugnung Gottes und setzte sich in der Selbst-Entwertung des Mannes konsequent fort. Der Mann hätte niemals durch die Frau in Frage gestellt werden können, wenn er sich seiner göttlichen Ebenbildlichkeit bewußt geblieben wäre. Erst sein selbstverschuldeter Fall brachte ihn um die Herrschaft über die Frau, und verschaffte der Frau den Willen zur Selbstverkennung und zur Selbstüberhebung, ja zur Herrschaft über den Mann. Es kennzeichnet die Herrschaft der Frau, daß der »Neue Mann« eine weibliche Erfindung ist. Der einzige mögliche Weg zur Überwindung des Übels ist die Anerkennung der ursprünglichen Hierarchie, in welcher der Mann die Herrschaft (d.h. auch Fürsorge-Pflicht) über die Frau innehat. Eine bloße Dokumentation der tatsächlichen Benachteiligung des Mannes in rechtlicher Hinsicht wird gar nichts nützen; sie wird, im Gegenteil, die Frau letztlich in der vermeintlichen Legitimität ihrer Herrschaft nur bestätigen und eine totalitäre Struktur, d.h. die perfekte Gynokratie herbeiführen. Das sicherste Hindernis auf diesem Wege ist die Gutgläubigkeit in die Einsichtsfähigkeit des Aufrührers. Es gehört zum innersten Wesen des Kindes gegenüber dem Erwachsenen und des Weibes gegenüber dem Manne, daß es die Grenzen seiner tyrannischen Macht erkunden und nach Möglichkeit überschreiten wird. Das Ideologem der Gleichheit, welches Ungleiche gleichzustellen sich bestrebt, hat noch immer Unglück bewirkt. Es bedarf eines weltweiten Erwachens der Mannheit, also der wahren Menschheit, um den Sexismus zu überwinden.“ (Thomas R. E. Lentze, Das ist Sexismus, 07.10.2011 **).
Die Physiker haben recht: Was im Gleichgewicht ist, ist tot! Folglich ist der Egalitarismus - der „Gleichheits“-Wahn - die Todessucht, das Streben zum Tod! Egalitaristen sind Sterbende, Aussterbende, Untergehende - kulturgeschichtlich oder philosophisch gesprochen: Dekadente, Zivilisierte, Moderne, Nihilisten! Auch Liberalisten und Fraternitaristen sind Dekadente, Zivilisierte, Moderne, Nihilisten! Innerhalb dieses modernen, d.h. totalitären Ideologie-Systems (Liberalismus, Egalitarismus, Fraternitarismus) ist auch der Feminismus mit seinen Varianten zu finden (in der folgenden Abbildung nur in grober Vereinfachung dargestellt **):

Feminismus

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Zu den Vernichtungslagern des Feminismus:

„Zwar kennt der Feminismus keine Vernichtungslager aus Holz oder Stein. Dafür aber sterben die Menschen jetzt in warmen Mutterleibern, und ihre Opferzahl ist nicht geringer als in den Vorgängersystemen. .... Keine Anklage und kein Prozeß geht der Tötung voran, lediglich die Willenserklärung einer Frau. Die Erklärung, daß ihr die Sorge um einen kleinen Menschen lästig ist. In diesem System sind wir alle, die wir seit der Neufassung des § 218 am Leben sind, Überlebende. Nicht unsere politische Linientreue, nicht unsere Verteidigung, sondern allein die Laune einer Frau, eine glückliche Laune, hat es verursacht, daß wir noch am Leben sind. Es hätte auch anders kommen können. Doch die Frau hat von ihrer Möglichkeit der straffreien »Abtreibung« keinen Gebrauch gemacht, so wie viele Lageraufseher von ihrer Möglichkeit des straffreien Abknallens von Gefangenen keinen Gebrauch gemacht haben. Aber der Feminismus hat auch eine neue Form der Folter geschaffen. Sie besteht nicht in der Zufügung von körperlichem Schmerz. Das ist altmodisch. Sie besteht vielmehr in einer neuen Qualität der Demütigung und Verunsicherung, wie sie bisher niemals in der Menschheitsgeschichte systematisch ausgeübt worden ist - nämlich in der polizeilichen Wohnungsverweisung aufgrund des Gewaltschutzgesetzes. Dabei genügt es, daß die Frau den Mann beschuldigt. Der Rest ist ein Automatismus der Exekutive. Ermittlungen werden nicht durchgeführt, können es auch gar nicht gemäß der Intention des Gesetzes; nachträgliche Klagen der betroffenen Männer (sie sind zu fast 100% betroffen) haben noch niemals Erfolg gehabt. Das Gesetz suspendiert durch seine bloße Existenz den Rechtsstaat - der ja ohnehin, wie Feministen sagen, nur eine patriarchale Erfindung ist. Es ist so, wie wenn ein verantwortlicher Unternehmensleiter, der als solcher Löhne zu zahlen hat, jederzeit auf Wunsch der Belegschaft vor die Tür gesetzt werden kann, er selbst aber niemanden entlassen darf. Umgekehrt darf jeder Lohnnehmer kündigen, Weiterzahlung des Lohnes verlangen, Lehrlinge mitnehmen und deren Entlohnung ebenfalls verlangen. Einem solchen Unternehmensleiter würde damit gesagt: »Du stehst nicht in führender Position, ja nicht einmal auf gleicher Augenhöhe. Nein, du stehst hierarchisch weit unterhalb deiner Lohnnehmer.« Wer würde dann noch ein Unternehmen gründen wollen, zumal ein solches, das wächst?“ (Thomas R. E. Lentze, Der Feminismus und seine ... innere Blut-und-Bodenpolitik, 23.03.2011 **).

Ich muß Ihnen danken für diese Sätze, weil mittlerweile dieses diktatorische EU(RO)-Wahnsystem der EUdSSR wegen seines Dogmatismus, seiner Zensur („Politkorrektheit“ **) jede Art von Freiheit - außer der weltfinanzökonomischen - verboten hat! Das betrifft selbstverständlich auch, ja insbesondere die Meinungsfreiheit, wie z.B. ganz explizit der von Wahnsinnigen diktierte „§ 218“ zeigt: eine andere Meinung als die von „oben“ vorgegebene ist zwar nicht offiziell, aber in der Wirklichkeit eben doch verboten! Wer es wagt, sie auszusprechen, riskiert Strafen wie z.B. Jobverlust, fristlose Kündigung, Entlassung, Berufsverbot u.s.w.. Was bei all dem ebenfalls besonders auffällt, ist die Widersprüchlich und Schizophrenie derjenigen Leute, die einerseits den Massenmord an den Menschen-im-Uterus bejahen, weil sie allen Frauen die Abtreibung (**|**|**|**|**|**) erlauben, ja geradezu aufzwingen, aber andererseits die Lüge verbreiten, ihn zu verneinen, weil sie allen Wissenschaftlern die Embryonenforschung verbieten. Wer behauptet, gegen und für die Abtreibung zu sein, lügt! Der Feminismus und alle mit ihm Verbündeten (dazu gehören alle Regierungen und Lobbygruppen in Europa, USA und Kanada) haben - weil sie den Massenmord an den Menschen-im-Uterus bejahen und per Gesetze veranlassen, daß er in die Praxis umgesetzt wird - die Hauptverantwortung für die Opfer: allein in den 50 Jahren von 1960 bis 2010 in Europa, USA und Kanada waren es: 182,625 Millionen ermordete Menschen!

Zur Demütigung des Mannes:

Heimlicher Genozid
„Es geht dem System ... um die Demütigung des Mannes, um seine Erfahrung der Unbehaustheit. Es ist eine Art von innerer Blut- und Bodenpolitik: Nach der Wegnahme des Kindes, in dem sein Blut fließt, nun auch noch die Wegnahme der Behausung. So wie seine erste Behausung, der Uterus, sich als potentielles Todeslager herausstellt; so wie seine zweite Behausung, das Elternhaus, oft ein trostloses Durchgangslager war; so erweist sich sein selbstgeschaffenes Zuhause jetzt als Endlagerstätte verbrannter Hoffnungen und verlorenen Vertrauens. Im Namen der »Selbstbestimmung« der Frau wird Leben vernichtet, wird familiäre Heimatlosigkeit geschaffen und wird die Unbehaustheit zur existenziellen Erfahrung gemacht. Das hatten die Überlebenden der Vernichtungslager den Überlebenden des Feminismus voraus: Ihre Vernichtung und ihre Vertreibung war nocht nicht privatisiert. Konnten sie der staatlichen Verfolgung entkommen, so blieb ihnen die Hoffnung auf eine Familie und eine Behausung. Diese Hoffnung gibt es heute nicht mehr - und das gilt allein für die Angehörigen eines der beiden Geschlechter. Staatliche systematische Repression im Namen der Frau ist vorgedrungen bis in die letzten Räume.“ (Thomas R. E. Lentze, Der Feminismus und seine ... innere Blut-und-Bodenpolitik, 23.03.2011 **).

Ihre Texte zum Thema „Feminismus“ sind wohl durchdacht, in einer angemessenen, wohltemperierten Sprache vorgetragen und von großer Bedeutung.

Zur Skepsis schrieb Peter Sloterdijk einmal:

„Skepsis ist der Habitus, das Überzogene am Gewöhnlichen auflaufen zu lassen und endgültige Ergebnisse stets als vorläufige hinzustellen. Allerdings kann die Skepsis ihrerseits hyperbolisch werden - dann tritt sie neu-pathetisch an die Rampe und heißt Dekonstruktion. In dieser Pose wir das Verzichtenkönnen auf sichere Resultate zu einer Leistungsschau des Zweifels. .... Die emanzipierte Hyperbelkritik wird nicht mehr berabsetzend oder dekonstruktiv gegen die Gebilde vorgehen; sie nimmt sich, ohne sie abzuleiten, die Freiheit, Steigerungen des Lebens zu applaudieren, grundlos. Es genügt, daß der »Himmel Übermuth« (Nietzsche) über einer Übertreibung steht, um ihr Recht zu geben. Dies entzieht der Skepsis nichts von ihrer zivilisierenden Kraft. Aber anders als der Kritizismus, der an Herabsetzungen interessiert bleibt, hegt die Skepsis Sympathien für Übertreibungen aller Art, im Bewußtsein, ihnen nicht erliegen zu müssen. Die Vorausetzung hierfür schafft der freie Geist, der zur Verführung Abstand hält.“ (Peter Sloterdijk, Nicht gerettet, 2001, S. 263, 273 **).


Freundliche Grüße!

Herr Schütze

 

NACH OBEN 104) Hubert Brune, 03.11.2011 (20:50) ** (231)

231

Quadrialismus statt Orgonomie.

Sehr geehrter Herr Nasselstein!

In Ihrem Aufastz über das wissenschaftliche Programm der Orgonomie heißt es u.a.:

Hubert Brune zufolge fehlen in der Wissenschaft die folgenden sechs Bindeglieder. Die entsprechenden »Missing Links« (**) zu finden sei heute »Hauptaufgabe der Wissenschaft« (**):

    1. das Bindeglied zwischen Mathematik und Physik (**);
    2. das Bindeglied zwischen Chemie und Biologie (**);
    3. das Bindeglied zwischen Biologie und Ökonomie (**);
    4. das Bindeglied zwischen Soziologie und Psychologie (Nasselstein hat mich hier falsch zitiert! HB) (**);
    5. das Bindeglied zwischen Semiotik und Linguistik (**);
    6. das Bindeglied zwischen Linguistik und Philosophie (**).

Diese Bindeglieder sind zentrale Themen der Orgonomie ....“ (Peter Nasselstein, Das wissenschaftliche Programm der Orgonomie, 22.08.2011 **).

Ganz abgesehn davon, daß sie mich nicht ganz richtig zitiert haben (ich habe nicht von „Soziologie und Psycholgie“, wie sie fälschlich behaupten, sondern von Ökonomie und Semiotik gesprochen!) und die sich aus meinem Seinsschichtenmodell (**|**) ergebenden Regeln nicht beachtet haben, behaupten Sie, daß Wilhelm Reich u.a. diese Bindeglieder - mehr oder weniger - gefunden hätten, was ich jedoch ganz anders beurteile.

Wilhelm Reich hat meiner Analyse zufolge keine hinreichenden Argumente geliefert, um das von mir aufgestellte Hauptproblem der Wissenschaft (**) zu lösen. Reichs »Orgon« bzw. seine Lehre, die er »Orgonomie« nannte, »wegen ihrer Nähe zu ›Kunst‹ und ›Religion‹ ... zu einem mythologischen Wahnsystem« (Peter Nasselstein, Die orgonomische Bewegung [Teil 2], 26.04.2011 **) zu machen, ist zwar nicht zu empfehlen; trotzdem ist sie wegen ihrer doch zu spekulativen Aussagen keine Lösung für das von mir aufgestellte Hauptproblem der Wissenschaft (**). Ich schlage daher mein Quadrialismus-Modell, das ich auf diversen Seiten meines Webangebots bereits vor Jahren vorgestellt habe (vgl. auch mein Konzept innerhalb der Kategorienlehre und insbeondere der Schichtenlehre), als Lösung vor:

Quadrialistisches Weltbild

Mein Quadrialismus-Modell hat den Vorteil, daß es acht Bereiche, in denen sich auch die Bindeglieder bzw. »Missing Links« (**) befinden, auf insgesamt vier Schichten (Anorganisches, Organisches, Seelisches, Geistiges) und insgesamt vier Seinsweisen (Ordnug, Materie, Funktion, Bewußtsein) so verteilt, daß jeder Bereich sowohl einer Schicht als auch einer Seinsweise zugeordnet werden kann, wodurch der Vorteil entsteht, die Probleme von Monismus, Dualismus und Trialismus zu umgehen und zumindest für so lange, wie die Wissenschaft ihr Hauptproblem (**) nicht lösen wird (also vielleicht: ewig), als Ersatz, als Prothese, als Krücke funktionieren kann, denn: Vergessen wir nicht, daß auch die Wissenschaft im Grunde lediglich ein »Für-wahr-Halten«, also ein Glaube ist (**). Die wissenschaftlichen Probleme nehmen vom Anorganischen (Physik, Chemie) über das Organische (Biologie, Ökonomie) bis zum Seelischen (Semiotik, Linguistik) zu und von hier aus über das Geistige (Philosophie, Mathematik) bis zum Anorganischen (Physik, Chemie) wieder ab ... u.s.w. .... Bezogen auf die Seinsweisen nehmen die wissenschaftlichen Probleme von der »Ordnung« (ordinale Seinsweise: Mathematik, Physik) über die »Materie« (materiale Seinsweise: Chemie, Biologie) bis zur »Funktion« (funktionale Seinsweise: Ökonomie, Semiotik) zu und von hier aus über das »Bewußstsein« (phänomenale Seinsweise: Linguistik, Philosophie) bis zur »Ordnung« (ordinale Seinsweise: Mathematik, Physik) wieder ab ... u.s.w. .... Die größten wissenschaftlichen Probleme liegen also gar nicht - wie zumeist angenommen - im Geistigen (viertunterste [oberste] Schicht) oder im Bewußtsein (phänomenale Seinsweise), sondern im Seelischen (drittunterste Schicht) oder in der Funktion (funktionale Seinsweise), und folglich dort, wo sich das Seelische und die Funktion treffen bzw. überlappen: in der »seelischen Funktion« (Semiotik) also. Ihr gegenüber liegen in der »anorganischen Ordnung« (Physik) die kleinsten wissenschaftlichen Probleme.

Wissenschaftler haben nach wie vor die größten Probleme mit der seelischen Funktion! Interessant ist, daß gerade auch die Psychologen diese Probleme noch größer gemacht haben. Sie wissen immer noch nicht (sogar noch weniger als früher!), was die Seele - die »Psyche« - überhaupt ist, wer oder was sie wie bewegt, ja ob es sie überhaupt gibt, d.h. ob sie überhaupt »existiert«. Die Wissenschaft hat bezüglich der Psyche weniger Fort- als Rückschritte gemacht, ist also nicht weiter gekommen, nicht klüger, sondern dümmer geworden, und bezüglich der Semiotik als der seelischen Funktion - also: der Funktion der Seele (Psyche) - gilt dies eben sogar noch mehr. Umgekehrt hat die Wissenschaft bezüglich der Physik bei weitem mehr Fort- als Rückschritte gemacht, ist also sehr viel weiter gekommen, nicht dümmer, sondern sehr viel klüger geworden. Die Folgerung aus den letzten beiden Sätzen könnte sein, daß die Wissenschaft oder eher noch die Wissenschaftstheorie zunächst versuchen sollte, von der Physik als der anorganischen Ordnung aus zu starten, um z.B. das Bindeglied zur Mathematik als der geistigen Ordnung, d.h. das »›Missing Link‹ zum Wissen« (**), wie ich es nenne, zu finden. Andersherum formuliert: Die Wissenschaft sollte nicht den diesbezüglich größten Fehler machen und von der Semiotik als der seelischen Funktion aus zu starten, um die »Missing Links« zu finden, weil sie dann mit den meisten und größten Fehlern begönne und also ihr Mißerfolg am wahrscheinlichsten wäre (**). Man kann das logischerweise auch umgekehrt sehen. Und die Verlockungen zur Forschung sind dabei ja ebenfalls groß. Doch ich kann nur immer wiederholen: Vergessen wir nicht, daß auch die Wissenschaft im Grunde lediglich ein »Für-wahr-Halten«, also ein Glaube ist (**), daß dieser Glaube ein (Sub-)System des Systems Sprache (Sprache ist mehr als nur Linguistik, in meinem Quadrialismus-Modell reicht sie von der organischen Materie bis zur geistigen Ordnung), also Wissenschaft größtenteils Sprache ist (**). Man gewönne in Hinsicht auf die »Missing Links« bzw. Bindeglieder am wenigsten durch gerade diese Vorgehensweise von der Semiotik als der seelischen Funktion aus; und dies heißt eben nicht, daß die Semiotik als die seelische Funktion ein uninteressantes Forschungsgebiet wäre - es ist eher umgekehrt!

Für die Ökonomie als die organische Funktion (hierunter können wir z.B. Bedürfnisse u.ä. verstehen) und die Lingusitik als das seelische Bewußtsein gilt das, was für die Semiotik als die seelische Funktion gilt, in nur etwas geringerem Ausmaß ebenfalls (**). Wir kommen daher zu folgender »Bewertung«:
Wissenschaftliche Disziplin **Aussichten auf das Finden der wissenschaftlichen »Missing Links« **
Physik / anorganische Ordnunggut
Chemie / anorganische Materie gut bis befriedigend
Biologie / organische Materiebefriedigend bis ausreichend
Ökonomie / organische Funktionausreichend bis mangelhaft
Semiotik / seelische Funktionmangelhaft
Linguistik / seelisches Bewußtsein ausreichend bis mangelhaft
Philosophie / geistiges Bewußtseinbefriedigend bis aureichend
Mathematik / geistige Ordnunggut bis befriedigend
Wie äußerst schlecht auch das Verstehen der Ökonomie (Wirtschaft) immer noch ist, zeigen z.B. Gunnar Heinsohn und Otto Steiger in ihrem 1996 erschienenen Buch Eigentum, Zins und Geld (**|**). Doch am schlechtesten ist die Semiotik verstanden (vgl. auch die mangelhafte Note in der Tabelle). Ich bin nur hinsichtlich der Aussichten auf das Finden des »›Missing Links‹ zum Wissen« (also: zwischen Physik und Mathematik [**]), des »›Missing Links‹ zum Leben« (also: zwischen Chemie und Biologie [**]) und des »›Missing Links‹ zur Weisheit« (also: zwischen Lingusitik und Philosophie [**]) relativ optimistisch. Und das bedeutet, daß gemäß meinem Quadrialismus-Modell (**|**) die Wissenschaftler zwar herausfinden mögen, was Wissen - z.B. als »Weltformel« - (für sie) sei und es als (ihr) »Für-wahr-Halten«, also (ihren) Glauben (**) den Wissenserwerbenden erfolgreich vermitteln können, daß sie vielleicht auch (ihr) Leben und vielleicht auch noch (ihre) Weisheit (z.B. als ihrer Weisheit letzter Schluß) mit Erfolg verbreiten können, aber daß sie dies nur können, wenn sie stets berücksichtigen, daß auch ihre Wissenschaft im Grunde lediglich ein »Für-wahr-Halten«, also ein Glaube ist (**). Wir Menschen sind nicht wirklich fähig, das Wissen vom Glauben völlig abzutrennen.
Im »Nachrichtenbrief« von Peter Nasselstein (Die Identitätsphilosophie und das Orgon [Teil 2], 30.03.2011 [
**]) habe ich die folgenden drei Zitate gelesen:
»Die Findung der Wahrheit ist nur noch durch den Sprung in das Reich der Metaphysik gesichert.«
(Max Planck).
»Zu den elementaren Gesetzen führt kein logischer Weg, sondern nur die auf Einfühlung in die Erfahrung sich stützende Intuition.«
(Albert Einstein).
»Die großen Fortschritte der Wissenschaft geschehen nicht, indem man ängstlich am Beweisbaren klebt.
Sie geschehen durch kühne Behauptungen, die den Weg zu ihrer eigenen Bestätigung oder Widerlegung selbst erst öffnen.«
(Carl Friedrich von Weizsäcker).
Mit diesen drei Zitaten werden uns aus dem »Grenzdenken« (
**) entstandene »relativierte Denkweisen« (**) von drei »hohen Spätdenkern« (**) des Abendlandes präsentiert. Sie gelten für uns - die faustischen Abendländer! Wenn unsere Kultur der Dekadenz, dem Nihilismus irgendwann - vielleicht in 1-2 Jahrhunderten - vollends zum Opfer gefallen sein wird, dann wird auch eine typisch abendländische Denk- und Glaubensweise zu Ende oder zumindest so sehr »versteinert«, »vereist«, »erstarrt« sein, daß nichts Abendländisch-Neues mehr erdacht und folglich geglaubt werden kann. Ich will damit sagen, daß auch die abendländische Wissenschaft spätestens dann ihre Grenzen, ihr Ende gefunden haben wird. Und wenn von ihr irgendetwas »überleben« soll, dann müssen wir Abendländer uns endlich etwas »ausdenken«, was dafür geeignet ist - die »Klimahysterie« z.B. ist es garantiert nicht!“ (Hubert Brune, 22.08.2011).


Freundliche Grüße!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 105) Hubert Brune, 09.11.2011 (18:46) ** ** (232)

232

Lügen über das Klima.

„Der von den Lügnern - eine ihrer Institutionen heißt WBGU („Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WWW.WBGU.DE) - als Maßnahme zum sogenannten »Klimaschutz« (**) geforderte sogenannte »Geselschaftsvertrag für die Große Transformation« („Geselschaftsvertrag für die Große Transformation“) soll einen gefährlichen Rückschritt zur Agrargesellschaft, ja später wahrscheinlich sogar darüber hinaus zur Jäger-und-Sammler-Gesellschaft bewirken (**). Um dieses Ziel zu erreichen, wollen sie die globale Bevölkerung auf 1 Milliarde, ja später wahrscheinlich sogar auf nur wenige Millionen reduzieren. Anders formuliert: Sie wollen sich und ihren Nachkommen die Zukunft sichern.

»Entsprechen die geringen Energieflußdichten ... nur einem Bevölkerungspotential von maximal ein bis zwei Milliarden Menschen« (**) und »haben die Entwicklungsländer es deshalb abgelehnt, diesem ›Selbstmordpakt‹ zuzustimmen« (**), weil sie »eine massive Bevölkerungsreduktion« (**) nicht akzeptieren, so bleibt als Resultat für den WBGU, daß allein die westliche Bevölkerung weiterhin reduziert und zuletzt verschwunden, also dem Genozid total zum Opfer gefallen sein wird. Doch trotz Genozid kann ja das Ziel des WBGU überhaupt nicht erreicht werden, weil ja die nichtwestlichen Bevölkerungen weiterhin wachsen, während die ohnehin schon lange schrumpfenden westlichen Bevölkerungen verschwinden (weiterhin zumeist durch Abtreibung, also: Tötung im Uterus-KZ)!

Die Globalisten tun nichts für, sondern alles gegen die Menschheit oder - anders herum - nichts gegen, sondern alles für sich. Je selbstsüchtiger die Globalisten werden, desto globaler wird das Ausmaß ihrer Lügen!

Wenn die Globalisten wirklich etwas für den Globus, für die Menschheit, für die Umwelt, für den Frieden tun wollen würden - alle ihre diesbezüglichen Behauptungen sind Lügen -, dann würden sie zunächst einmal, weil am wichtigsten, für ein Gleichgewicht der globalen Bevöllkerungsverteilung sorgen, also für die Zunahme der westlichen Bevölkerung bis auf 2,13 Kinder pro Frau und die Abnahme der nichtwestlichen Bevölkerung ebenfalls bis auf 2,13 Kinder pro Frau, ebenso für einen gleichen Generationenabstand. Wer das für »rassistisch« hält, hat von Demographie und Politik keine Ahnung und verrät bloß die eigene rassistische Einstellung als Selbsthasser, als Gegner seinesgleichen, als Inländerfeind, als Linksrassist, kurz: als Rassist. Nur eine ausgeglichene globale Bevölkerungsstruktur kann ein echter Garant für den globalen Frieden sein; denn nur eine ausgeglichene Verteilung der globalen Bevölkerung gewährleistet auch deren friedliche Entwicklung.

Was aber tun unsere nihilistischen Globalisten wirklich? Eindeutige Antwort: Sie vernichten ihre eigene, die westliche Bevölkerung und schauen zu, wie die nichtwestliche Bevölkerung weiterhin wächst. So aber können sie ihren angeblichen Willen zur Reduktion der globalen Bevölkerung (noch) nicht verwirklichen. Sind oder werden sie das Opfer der nichtwestlichen Menschen, oder werden die nichtwestlichen Menschen Bevölkerung doch noch ihr Opfer werden? Werden sie sich verkalkulieren oder nicht?

„Dekarbonisierung“ soll die Abschaffung einer auf fossile Energieträger basierende Energiewirtschaft bedeuten - nebenbei wird so getan, als gehöre auch die Kernkraft dazu, und das ist ebenfalls eine Lüge - ohne Lüge wären wir ja aber auch nicht im „Neuen Deutschland“, im „Neuen Europa“, in der „Neuen Welt“, in der „Neuen Weltorbung“ („New World Order“). „Dekarbonisierung“ kann aber auch die Abschaffung aller auf Kohlenstoff basierenden Stoffe (aus denen ja auch Lebewesen bestehen!) bedeuten, also: Abgedrehte unter den Globalisten wollen allein überleben, alle anderen Menschen vernichten, indem sie von ihnen verlangen, auf alle auf Kohlenstoff basierende Stoffe zu verzichten (und dadurch auf sich selbst), damit sie - die wenigen Globalisten - sich ein noch angenehmeres Leben machen können, als sie ohnehin schon haben. Das ist eben typisch für Diktatoren, und unter ihnen sind die globalistischen Diktatoren selbstverständlich die mächtigsten, wahnsinnigsten und menschenfeindlichsten!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Gedenktag (9. November!)!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 106) Hubert Brune, 09.11.2011 (18:48) ** (233)

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Versailles 2.0.

Zu Ihrer Bemerkung: „Die EZB will 1,7 Billionen verschleudern auf Kosten Deutschlands, damit französische Banken nicht Bankrott erklären – das ist Versailles 2.0! Versailles war ein Diktat, an dem Deutschland sich ausblutete von 1919 bis Oktober 2010. Es ist perfekte Regie, jetzt gleich nahtlos weiterzumachen.“ (Ulrich Malunat, 22.09.2011 **).

Das ganze europäische Wahn-Gebilde nach dem 2. Weltkrieg - ob „Montan-Union“, „EWG“, „EU“, „Euro“ oder sonstwie (**|**|**|**|**|**|**) - ist die Fortsetzung des Versailler Diktats (**|**). Also ist diese Wahn-Union auch bereits seit ihrem Anfang (**) nichts anderes als eine Transfer-Union. Es geht hier um die Fortsetzung der Siegerpolitik bzw. -justiz, die schon im November 1918 begonnen hat, die von Hitler im März 1936 zwar beendet wurde, weshalb ihm jedoch der 2. Weltkrieg aufgezwungen (**), gegen ihn mit viel Glück gewonnen werden, sie also ab Mai 1945 wieder fortgesetzt werden konnte. Die von Hitler herbeigeführte kurze Pause (9 Jahre + 2 Monate, ohne Krieg: 3 Jahre + 6 Monate) hat also zuletzt daran auch nichts ändern können, weil der 2. Weltkrieg ebenfalls verloren wurde, was eben u.a. bedeutet, daß Deutschland seit Mai 1945 noch mehr zahlt, zahlt und zahlt. Und die Lüge von der „Einheit“ - in Wahrheit: die 3. Folge des Versailler Diktats - bedeutet, daß Deutschland seit Oktober 1990 bzw. - etwas später - seit der Euro-Einführung noch mehr als je zuvor zahlt, zahlt und zahlt. Ohne jede Geschichtskenntnis ist, wem hier nicht gleich die Analogie von Karthago und Deutschland auffällt. (Und wenn es so weitergehen wird, dann wird - nicht zufällig - die Analogie von Judäa und Deutschland folgen!). „Irgendwie kann das Gefühl aufkommen, daß der ganze freie Markt und Welthandel gegen Deutschland arbeitet.“ (Ulrich Malunat [**|**]). Dieser „ganze freie Markt“ ist jedoch ein diktierter Markt, also kein freier, sondern ein erzwungener. „So wie es aussieht, hat niemals in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen.“ (Ulrich Malunat [**]). Das Sozialamt Deutschland zahlt an alle und jeden. Es bezahlt die Welt. An Deutschlands Sozialwesen soll die Welt genesen!


Zum „Verrecken“.

Zu Ihrer Bemerkung: „Inzwischen bin ich soweit, daß es mir fast schon wurscht ist, denn wenn diverse Deutsche so ignorant sind, wie sie ganz offensichtlich sind, dann sollen doch ihre Kinder und Kindeskinder das bekommen, was ihnen die Eltern einbrockten. »Deutschland verrecke« heißt die Agenda. »Deutschland muß untergehen«. Fast bin ich soweit zu sagen: Von mir aus, jeder bekommt was er sich verdient.“ (Ulrich Malunat, 22.09.2011 **).

Linke Spinner mit ihren riesigen Minderwertigkeiskomplexen sollte man als das verstehen, was sie sind (Psychopathen), und mehr nicht. Wem das Nationale zu kurz kommt, sollte sich 'mal überlegen, daß auch alles Antinationale deswegen Nationales ist, weil es innnerhalb einer Nation nur gilt, d.h. nationalbezogen und -spezifisch, also national ist. Beim Antinationalisten dreht sich alles nur um den Nationalismus - ähnlich wie sich beim Antikapitalisten Marx alles nur um den Kapitalismus drehte (auch hieß eines seiner bekanntesten Bücher nicht „Die Kommune“ oder „Der Kommunismus“, sondern „Das Kapital“ **). Das Antinationale verneint zwar das Nationale, ist aber ansonsten mit ihm identisch; Antinationale denken und handeln wie Nationale, weil Antinationale trotz, ja gerade wegen ihrer Verneinung des Nationalen dem Nationalen verhaftet, ja treu bleiben. So ist es bei uns ja: Man ist insofern für die Nation, als man gegen die Nation ist. Das ist völlig paradox, aber so ist es bei uns doch: paradox! Die Behauptung, gegen und für die Nation zu sein, ist eine Paradoxie oder aber ganz einfach eine Lüge - ebenso wie z.B. die Behauptung, gegen und für die Abtreibung zu sein (**)! Die Lüge regiert eben bei uns. Je mehr Lügen die Herrschenden verbreiten und verbreiten lassen, desto weniger Probleme haben sie beim Herrschen. Das gilt auch, ja sogar ganz besonders für das Herrschen nach dem Motto: „Teile und herrsche“ („divide et impera“)! Das Volk darf darauf nur nicht hereinfallen. Die Mächtigen lügen immer! Ihre treuesten Untertanen - wie z.B. die eben erwähnten linken Spinner - springen auf den mächtigen Lügenzug auf und verbreiten die Lügen ihrer Herrschenden. Denjenigen aber, die sich dagegen sträuben, wird heute mit Entlassung bis hin zum Berufsverbot gedroht, um sie gefügig zu machen, um sie mundtot zu machen, um sie von der Lüge zu „überzeugen“.

Wer »Deutschland verrecke« ruft, ruft auch »Juda verrecke«! Die „linken“ Spinner verraten mit diesem Ruf etwas, was eigentlich wenigstens die Historiker hellhörig machen müßte. Aber die Historiker reagieren gar nicht. Sie schweigen! Wie von oben befohlen! Sie sollen gleichgeschaltet sein, Angst vor Berufsverbot u.ä. haben, nicht mehr Wissende, sondern nur noch Gläubige, nicht mehr von der freien Meinungsäußerung Profitierende, sondern nur noch vom diktierten Dogma Abhängige, nicht mehr Wissenchaftler, sondern nur noch Religiöse sein. Daß heute in Deutschland »Deutschland verrecke« gerufen und in demselben Sinne verwendet wird wie »Juda verrecke«, zeigt:
(a) daß die meisten Menschen aus der Geschichte nichts lernen (können - und daß ausgerechnet die Juden hier am meisten schweigen, ja totschweigen, zeigt es besonders explizit!);
(b) daß das Zeitalter des Nationalismus (**) noch längst nicht vorbei ist, denn sein Ende wird ja sogar auch und besonders mit Hilfe des Antinationalismus sowie der Synthese aus ihm und dem Nationalismus aufgeschoben (am meisten und längsten ausgerechent durch den Antinationalismus **);
(c) daß es in Europa und hier besonders in Deutschland fast gar keine Demokratie mehr gibt (**|**|**|**) - denn gäbe es sie in ausreichendem Maße noch, dann entsprächen die Geschehnisse mehr dem Willen der Mehrheit; aber in Wirklichkeit entsprechen die Geschehnisse dem Willen einer kleinen Minderheit (dem „Dressuradel“), die selbst einer noch kleineren Minderheit (dem „Staatsadel“), die selbst einer noch viel kleineren Minderheit (dem „Weltadel“) gehorcht -, denn das, was seit den 1990er Jahren schönfärberisch „Globalisierung“ genannt wird, bedeutet in Wirklichkeit eindeutig: Erzeugung eines Imperiums. **
Man sollte aber deswegen nicht gleich verzweifeln. Eines ist jedenfalls klar: Dumme Leute zu finden, die irgendwelche „Verrecke“-Sprüche rufen (sollen), ist gerade unter diesen eben genannten Bedingungen eine Kleinigkeit - solche Dummköpfe findet man immer. Sie kann man ganz leicht und relativ schnell auch wieder „umerziehen“ - wie „umerzogen“ sie auch bereits zu sein scheinen. Das wirklich große Problem ist etwas anderes, nämlich: die demographische Entwicklung und (weil unsere nihilistischen Herrscher das auch wissen) die politische Entwicklung, die auf die wirtschaftliche Entwicklung als eines der Hauptmotive für die katastrophale demographische Entwicklung so einwirken soll, daß sie heimlich den Genozid bewirkt (**|**). Wie weit dieser Wahnsinn noch getrieben werden wird - und ob es z.B. wegen des „Teile-und-herrsche“-Prinzips, obwohl dieses jenen ja mitverursacht hat, gestoppt werden wird (z.B. dann, wenn die Zahl der Einheimischen und der Eingewanderten für die Herrschaft am günstigsten ist) -, ist noch nicht absehbar und eben vor allem auch davon abhängig, wie lange hier die Aussterbenden ausbeutbar bleiben werden.

Unsere heutigen Herrschenden aus Politik, Lobby, Justiz, Medien, Wissenschaft (v.a. Geistes- und Sozialwissenschaften), Forschung u.s.w. sind in ihrer Antideutschpolitik linksextremistische Rassisten (und also eigentlich: rechtsextremistische Rassisten - je nachdem, wie man „links“ und „rechts“ definiert). Jeder heutige Nazi nennt sich nicht „Nazi“, sondern „Anti-Nazi“. Jeder heutige Rassist nennt sich nicht „Rassist“, sondern „Anti-Rassist“. Jeder heutige Faschist nennt sich nicht „Faschist“, sondern „Anti-Faschist“. Die sogenannte „Antifa“ ist die „Fa“ und jeder „Nazis-raus“-Heuler der wahre Neo-Nazi. **

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: »Ich bin der neue Faschismus.« Er wird sagen: »Ich bin der Antifaschismus.«“ (Ignazio Silone).


Ich wünsche Ihnen einen schönen Gedenktag (9. November!)!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 107) Hubert Brune, 14.11.2011 (12:39) ** (234)

234

Globale Finanzkrise.

Sehr gute Analyse mit sehr vielen Fakten und Quellenangaben. Gratulation!

Man möge sich immer daran erinnern, daß jeder Deutsche auch heute noch das höchtste Pro-Kopf-Einkommen hätte, wenn es nicht den Neid, die Eifersucht, die Gier der meisten Ausländer gäbe, die aus diesen rein egoistischen Motiven heraus den Deutschen Kriege, insbesondere die Weltkriege, die Mitgliedschaft in der NATO und eben in dem europäischen Wahn-Gebilde, das von der „Montan-Union“ bis zur „EU“ und zur „Eurozone“ reicht, aufgezwungen haben, um die Deutschen auszubeuten, sich auf Kosten der Deutschen zu bereichern.

Ich will damit nicht sagen, daß wir andere Völker an unserem Reichtum nicht teilhaben lassen sollen. Im Gegenteil: Wir wollen andere Völker an unserem Reichtum teilhaben lassen! Nur sollen sie sich gefälligst bei uns bedanken. Das haben sie noch nie getan. Auch wir haben einen Stolz! Der wird ständig mit Füßen getreten. Auch von unseren eigenen Herrschenden. Das muß sich endlich ändern. Es geht um die Wiederherstellung der Akzeptanz des Stolzes, ja überhaupt der thymotischen Regungen; die völlig wahnsinnige Übermacht der Gier bzw. des „Eros“ über den Stolz bzw. den „Thymos“ muß endlich eingedämmt werden (**|**|**|**|**|**). Dadurch schützen wir auch die Umwelt. Die heutige Umweltpolitik ist verlogen - genauso wie alle Wirtschafts- und Finanzpolitik, alle Kriegspolitik, ja überhaupt alle Politik, und zwar vor allem deswegen, weil Deutschland seit 1918 ausgebeutet wird!

Das ganze europäische Wahn-Gebilde nach dem 2. Weltkrieg - ob „Montan-Union“, „EWG“, „EU“, „Euro“ oder sonstwie (**|**|**|**|**|**|**) - ist die Fortsetzung des Versailler Diktats (**|**); also ist es auch schon seit seinem Anfang (**) mehr als eine Transferunion. Es geht hier um die Fortsetzung der Siegerpolitik bzw. -justiz, die schon im November 1918 begonnen hat, die von Hitler im März 1936 zwar beendet wurde, weshalb ihm jedoch der 2. Weltkrieg aufgezwungen (**), gegen ihn mit viel Glück gewonnen werden, sie also ab Mai 1945 wieder fortgesetzt werden konnte. Die von Hitler herbeigeführte kurze Pause (9 Jahre + 2 Monate, ohne Krieg: 3 Jahre + 6 Monate) hat zuletzt daran auch nichts ändern können, weil der 2. Weltkrieg ebenfalls verloren wurde, was eben u.a. bedeutet, daß Deutschland seit Mai 1945 noch mehr zahlt, zahlt und zahlt. Und die Lüge von der „Einheit“ - in Wahrheit: die 3. Folge des Versailler Diktats - bedeutet, daß Deutschland seit Oktober 1990 bzw. - etwas später - seit der Euro-Einführung noch mehr als je zuvor zahlt, zahlt und zahlt. Ohne jede Geschichtskenntnis ist, wem hier nicht gleich die Analogie von Karthago und Deutschland auffällt. (Und nebenbei gesagt: wenn es so weitergehen wird, dann wird - nicht zufällig - die Analogie von Judäa und Deutschland folgen!). „Irgendwie kann das Gefühl aufkommen, daß der ganze freie Markt und Welthandel gegen Deutschland arbeitet.“ (Ulrich Malunat [**|**]). Dieser „ganze freie Markt“ ist jedoch ein diktierter Markt, also kein freier, sondern ein erzwungener. „So wie es aussieht, hat niemals in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen.“ (Ulrich Malunat [**]). Das Sozialamt Deutschland zahlt an alle und jeden. Es bezahlt die Welt. An Deutschlands Sozialwesen soll die Welt genesen!

Das, was außerhalb Deutschlands die Deutschen bedeuten, das bedeutet innerhalb Deutschlands die Mittelschicht: Leistungsträger (**|**|**)! Die Leistungsträger sind es, ohne die es nicht geht, ohne die aber auch niemand mehr ausgebeutet werden könnte! Deutschland, die Deutschen, d.h. - genauer - Deutschlands Mittelschicht wird sowohl von der Oberschicht als auch von der Unterschicht bzw. deren Vertretern innerhalb und außerhalb Deutschlands rigoros und ohne jeden Skrupel ausgebeutet, und zwar viel mehr als die industriellen Proletarier im 19. Jahrhundert (**|**|**). Das die Situation für die Mittelschicht heute viel gefährlicher ist (und besonders noch werden wird!), als sie es für die industriellen Proletarier des 19. Jahrhunderts war, zeigt sich auch insbesondere daran, daß die Mittelschicht des 21. Jahrhunderts zu wenig Nachwuchs und also immer weniger Zukunftsaussichten hat, während die Unterschicht des 19. Jahrhunderts zu viel Nachwuchs und immer mehr Zukunftsaussichten hatte (deshalb reagierte Bismarck schon in den 1880er Jahren entsprechend mit Sozialversicherungen für alle und Zulassung der Arbeiterparteien - Deutschland war auch diesbezüglich Weltführer **). Deshalb warten wir darauf und fordern, daß Deutschlands Mittelschicht endlich politisch vertreten wird. Es ist ein Skandal, daß dies noch nicht geschehen ist! **

Ohne Deutschland kann Europa nicht überleben! Und weil das alle wußten und wissen, die an den beiden Weltkriegen gegen Deutschland teilnahmen und an diesem 3. Weltkrieg gegen Deutschland teilnehmen, mußten und müssen sie ständig Lügen erfinden, um Deutschland, die Deutschen und besonders deren Mittelschicht immer mehr ausbeuten zu können. Deutschlands Reichtum soll allmählich auf andere Länder übergehen, und genau das geschieht auch - seit November 1918. Und diese Tatsache, daß das schon seit 1918 geschieht, läßt erkennen, daß es noch sehr lange so weitergehen kann. Deutschland war mehr als ein Jahrhundert lang das reichste Land der Welt (**)! Trotz Ausbeutung! Trotz Zerstörung! Trotz aller anderen Kriegs- und Nachkriegsverbrechen seiner Kriegsgegner! Dank der Leistung der Deutschen ist Deutschland so rasch aufgestiegen und - nach dem jeweiligen kurzen Unterbrechungen wegen besonders extremer Ausbeutung durch seine neidischen Gegner - noch rascher wiederaufgestiegen auf Platz 1 der Welt (**)! Es war und ist der Wille, der Fleiß, die Arbeit, die Leistung der Deutschen, wodurch sie den Platz 1 der Welt erreichen und immer wieder erreichen konnten und können, aber der damit einhergehende immense Reichtum auch immer wieder seitens ihrer neidischen Gegner ausgebeutet, also zerstört werden sollte und soll und bekanntlich auch wurde und wird - außerdem wußten und wissen Deutschlands neidsche Gegner ja, daß die Deutschen immer wieder Reichtum produzierten und produzieren (vgl. auch: „Nachhaltigkeit“). Das durch Arbeit (Leistung!) erbrachte Vermögen der Deutschen war und ist so hoch, daß durch sie zunächst nur Ober- und Mittelschicht immens reicher wurden, dann alle drei Schichten immens reicher wurden, aber schließlich nur noch Ober- und Unterschicht immens reicher wurden und werden, ja jeder Oberschichtler ein nie dagewesenes Ausmaß an Reichtum (die globale Oberschicht ist mittlerweile reicher als alle Oberschichten der Menschheitsgeschichte zusammen [**|**|**|**]) erreichen und jeder Unterschichtler zu jeder diesbezüglichen Zeit hundertprozentig sicher sein konnte und kann, allein davon mindestens ein Jahrhundert lang genauso gut wie oder bald höchstwahrscheinlich sogar besser leben zu können als die von ihm Ausgebeuteten. Der „gemeinsame Nenner“ für Ober- und Unterschicht war, ist und wird immer sein: Unterdrückung und Ausbeutung der Mittelschicht.

Erst wenn der letzte Mittelschichtler Deutschlands so arm ist, daß er seinen Ausbeutern aus der Ober- und der Unterschicht nicht mehr helfen kann, werden diese ihn links (!) liegen lassen und sogleich sich von allen Verpflichtungen ihm gegenüber (denn die Ausgebeuteten werden dann ja genauso arm sein wie oder höchtswahrscheinlich sogar noch ärmer sein als seine Ausbeuter aus der Unterschicht) auf dieselbe verlogene Weise trennen, wie zu Zeiten ihrer Aufdrängung, ja Nötigung (vgl. § 240 StGB) und Erpressung (vgl. § 253 StGB) zwecks Ausbeutung, denn: Aubeuter bedienen sich der Lüge, um ausbeuten zu können und um nicht bestraft oder gar selbst ausgebeutet (also: gegenausgebeutet) werden zu können. Es war zwar die Oberschicht, die mit der Ausbeutung begann, und danach waren es zwar die Ober- und die Mittelschicht, die die Ausbeutung fortsetzten, doch schließlich waren und sind es es die Ober- und die Unterschicht, die die Ausbeutung in einem nie zuvor dagewesenen Ausmaß praktizierten und praktizieren. Die Forderung an alle Mittelschichtler Deutschlands, sich endlich gegen ihre Ausbeuter und Unterdrücker aus Ober- und Unterschicht der Welt (also: innerhalb und außerhalb Deutschlands) zu wehren und - weil sie heute von keiner (keiner!) in Deutschland etablierten Partei mehr vertreten werden (**) - von einer Partei vertreten zu lassen, ist mittlerweile ein seit langem schon überfälliges Gebot:
Mittelschichtler aller Deutschen vereinigt Euch!

 

NACH OBEN 108) Herr Schütze, 14.11.2011 (14:05) ** ** ** ** ** ** (235)

235

Feminismus, Genderismus (**|**|**|**|**|**|**).

Sehr geehrter Herr Lentze!

Zunächst dieses Zitat:

»Man neigt zur Annahme, daß der Völkische Feminismus ... untergegangen sei oder nur in Nischen existiere. Das stimmt nicht ganz, denn er ist auch heute massenhaft verbreitet - nur nicht mehr unter seinem verdienten Namen. In jedem Falle spielt das Geschehen in einer hierarchisch gegliederten Gesellschaft. .... Bemerkenswert ist der Rückgriff auf die - eigentlich vergangene - Welt der Einzelkämpfer, also der Ritter und anderer Helden, und dies selbst da, wo die Handlung in der Zukunft spielt. In jedem Falle spielt das Geschehen in einer hierarchisch gegliederten Gesellschaft. Die Handelnden sind also elitär, ihr Geschlechterverhältnis dagegen egalitär. Feindbild im Völkischen Feminismus ist immer eine andere Rasse, ein anderes Volk oder eine global operierende Organisation - seien es die Juden und/oder ›Überstaatlichen‹, Freimaurer und Jesuiten (bis 1945); seien es Zwerge, Riesen, Tiermenschen, Untote oder sonstwie gruppenbildende Entartete. Allerdings ist klar, daß in der Nachkriegsordnung die Feindbilder gewechselt haben und zumindest nicht mehr von Juden die Rede ist. Christen und Muslime werden aber weiterhin thematisiert, und zwar massenhaft in haßerfüllten Leserkommentaren, nicht nur auf Netzseiten wie PI (›Politically Incorrect‹). Denn fast immer, wo sie als Feindbilder vorkommen, wird ihnen - zumindest implizit - Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. Hierbei handelt es sich um einen - ich möchte es mal so ausdrücken - unterschwellig Völkischen Feminismus. Er ist egalitär, was das Verhältnis der Geschlechter angeht, jedoch elitär, soweit es das Verhältnis zum Gegner betrifft. Und der Gegner, das ist die monotheistische Religion, entweder ingestalt des Christentums oder aber des Islams. Insgesamt bleibt festzustellen, daß der Völkische Feminismus viel weiter verbreitet ist, als man gemeinhin denkt; ja daß er heute ein Massenphänomen darstellt. Man sieht das nur dann nicht, wenn man diesen Begriff reflexhaft mit dem Nationalsozialismus und der Zeit davor verbindet. Doch frage sich ein jeder, ob er etwa nicht für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eintrete. (Ich bin gegen sie, aber ich vertrete keine Mehrheitsmeinung.) Frage ein jeder ebenfalls, ob nicht Judentum, Islam sowie die strengen Formen des Christentums dieser Gleichberechtigung im Wege stehen. Und frage er sich drittens, ob er nicht für heidnische, sexualbetonte Kulte eine gewisse Sympathie empfindet.« (Thomas R. E. Lentze, Formenkreis des Feminismus, 02.11.2011).

Zur Verortung des Völkischen Feminismus innerhalb des Feminismus:

Feminismus

Meiner Meinung nach ist die von Ihnen vorgenommene Gliederung des Feminismus in jeweils zwei »Äste« mit jeweils zwei »Zweigen« insofern grob richtig, als daß sie wegen der Komplexität des Feminismus ohnehin nur grob dargestellt werden kann. Sie stellen auf eine Ihrer Webseiten die »vier Formen«, wie Sie sie nennen, auch in Form von Text vor (**). Der Völkische Feminismus, um den es hier ja geht (**), ist meiner Analyse zufolge wahrscheinlich jedoch sowohl dem Identitäts-Feminismus als auch dem Differenz-Feminismus zuzuordnen - und er ist nicht sexistisch, wie ja auch Sie betonen (**). „Feminismus ist umfassender als Sexismus.“ (**). Der Völkische Feminismus scheint nach meinem Dafürhalten eine besondere Rolle innerhalb des Feminismus zu spielen: er steht einerseits im Zentrum und andererseits an der Grenze des Feminismus.

Auch Ihrem Urteil nach ist die erste Zweiteilung - Identitäts-Feminismus und Differenz-Feminismus - eine »gröbere Zweiteilung« und »schon seit längerer Zeit bekannt. Sie besagt, daß es in der Hauptsache zwei Richtungen gibt. Nach ersterer sind Mann und Frau natürlicherweise gleich; tatsächliche Unterschiede, gemeint sind Benachteiligungen zu Lasten der Frau (!), seien künstlich und erforderten Korrekturen. Dabei setzt die marxistische Fraktion auf die politische Diktatur des Feminats, die völkische Fraktion auf subversive Restauration alteuropäischen Gemeinschaftslebens. Der anderen Richtung zufolge sind Mann und Frau von Natur aus verschieden, und zwar dergestalt, daß die Frau den höherwertigen, würdigeren Teil darstellt. Folglich ist das männliche Geschlecht, um nicht zu stören, entweder zu entmachten und zu reduzieren (sexistische Fraktion), oder es hat zumindest gelegenheitsweise gewisse Benachteiligungen einzustecken (opportunistische Fraktion). Genauer besehen sind die Verhältnisse aber komplizierter. So haben beide Richtungen je eine Fraktion, deren Vertreter sich durch Homosexualität auszeichnen, und die weiblichen unter ihnen (die ›Lesbofeministinnen‹) zudem durch eine bemerkenswerte Militanz. Die zwei übrigen Fraktionen sind jedoch sexuell normal.« (Thomas R. E. Lentze, Formenkreis des Feminismus, 02.11.2011).

In Ihrer Systematik gehört der Völkische Feminismus zum Identitäts-Feminismus, obschon ja »genauer besehen ... die Verhältnisse ... komplizierter« (**) sind. Meiner Analyse zufolge ist der gesamte Feminismus eingebettet in die Systematik der modernen Ideologien, also der Totalitarismen, die aus der „bürgerlich-revolutionären“ Parole hervorgegangen sind:

Entstehung der modernen Ideologien (**) aus der „bürgerlich-revolutionären“ Parole!
„Freiheit“„Gleichheit“„Brüderlichkeit“
„Libertät“„Egalität“„Fraternität“
„Liberalismus“„Egalitarismus“„Fraternitarismus“
Dieses „Modell“ wird immer wieder durchgespielt, auf alles bezogen und reinszeniert.
Zuerst wird mit der „Freiheit“ gelockt, aber dann, weil es die nur bedingt gibt und ihr widersprochen werden kann, mit der sie widersprechenden „Gleichheit“ gelockt, die es aber ebenfalls nur bedingt gibt, weshalb schließlich nur noch mit der „Brüderlichkeit“ gelockt werden kann, obwohl es auch sie nur bedingt gibt.  –  „1789“ scheitert immer!  –  Ein weiteres Beispiel unter vielen:
Die „Kritische Theorie“ gibt der Parole tautologisch-„spezielle“ Attribute, u.a.. das Sexuelle:
„Sexuelle Freiheit“„Sexuelle Gleichheit“„Sexuelle Brüderlichkeit“
Die „Kritische Theorie“ verfährt wie oben beschrieben, doch sie nimmt den Prozeß gedanklich so vorweg, daß sie ihn sowohl vom Anfang als auch vom Ende her theoretisch und, wie sie glaubt, auch praktisch durchspielen kann. Letzteres ist ihr größter Fehler. So entsteht ihr „Zwangskosensualisms“, wie Niklas Luhmann richtig beschrieben hat (**). Die „Kritische Theorie“ läutet bereits die letzte Stufe ein: den sexistischen „Feminismus/Genderismus“!
Der „Feminismus“ gibt der Parole ein feministisches Attribut:
„Feministische Freiheit“„Feministische Gleichheit“„Feministische Schwesterlichkeit“
Der sexistische „Feminismus/Genderismus“ gibt der Parole ein sexistisches Attribut:
„Sexistische Freiheit“„Sexistische Gleichheit“„Sexistische Schwesterlichkeit“
ThesisAntithesisSynthesis

Innerhalb der Feminismus-Systematik sind also meiner Analyse zufolge mehrere Dreierschritte (vgl. Hegels System bzw. Dialektik) enthalten, die aber allesamt wiederum in dem Dreischritt der »bürgerlich-revolutionären« Totalitarismus-Systematik enthalten sind und diese stets wiederholend kopieren. Weil bei diesem Kopieren extrem übertrieben wird, entsteht der Eindruck mit dem Trugschluß, es handele sich dabei um etwas Neues; in Wirklichkeit ist es etwas Altes; es wird wieder vorbeigehen und nach einer mehr oder weniger langen Zeit des Vergessens wiederkommen (jedenfalls war das bisher immer so!). Und nachdem wir die Phase der »bürgerlich-revolutionären« Antithesis als der (ideologischen!) Dominanz der »Gleichheit« und also auch des »Gleichheit«-Feminismus (Identitäts-Feminismus) über die »bürgerlich-revolutionäre« Thesis als die »Freiheit« und also auch den »Freiheits«-Feminismus (Feminismus am »bürgerlich-revolutionären« Anfang) verlassen haben, beschreiten wir die Phase der »bürgerlich-revolutionären« Synthesis als der (ideologischen!) Dominanz der »Brüderlichkeit« und also auch des »Schwesterlichkeits«-Feminismus (Differenz-Feminismus) über jeweils beide (Antithesis und Thesis - wie eben beschrieben), indem sie »aufhebt« (**). Das wird noch eine spannende Phase werden, denn sie hat ja erst mit dem „Mauerfall“ am 9. November 1989 begonnen! »Brüderlichkeit« und »Schwesterlichkeits«-Feminismus« stehen ja - jedenfalls nach dem Verständnis des bisher Gesagten - in einem ganz bestimmten Widerspruch zueinander und werden daher wohl kaum zu einem gemeinsamen »Aufheben« (**) in der Lage sein. Oder doch? Und wenn doch, dann aber garantiert nicht mit dem »Sexistischen Feminismus« (er ist ja einer der »Zweige« des »Schwesterlichkeits«-Feminismus, der ja als »Ast« Differenz-Feminismus heißt **). Der Völkische Feminismus könnte vielleicht dazu in der Lage sein - doch in Lentzes Systematik (**) ist er kein »Zweig« des Differenz-Feminismus, sondern des Identitäts-Feminismus (**). Müssen Sie Ihre Systematik ändern? Oder ich meine?

Der Völkische Feminismus ist eben wohl doch nicht nur ein »Zweig« des Identitäts-Feminismus, wie Lentze meint (**|**), sondern auch ein »Zweig« des Differenz-Feminismus, d.h. sowohl dem Identitäts-Feminismus als auch dem Differenz-Feminismus zuzuordnen, wie ich meine.

 

NACH OBEN 109) Herr Schütze, 14.11.2011 (15:43) ** ** ** ** ** ** (236)

236

Feminismus, Genderismus (**|**|**|**|**|**|**).

Guten Tag, Herr Lentze!

Ich möchte kurz auf die folgenden Zitate in Ihrem Kommentartext und auf diesen selbst eingehen, und zwar unter besonderer Bezugnahme auf den sehr engen Zusammenhang zwischen der Ausbeutung der Mittelschicht (v.a. in Deutschland) durch die Ober- und die Unterschicht einerseits und der Ausbeutung der Männer durch den sexistischen Feminsmus bzw. Genderismus andererseits.

Einige Stellen des folgenden Textes sind da, wo ich Sie zitiere, (a) eingezogen oder (b) doppelt eingezogen und in grauer Farbe (nämlich da, wo ich Sie mich zitierend zitiere).

„»Und wenn z.B. heute die abendländische Oberschicht entmachtet und deren Reichtum an die abendländische Unterschicht verteilt werden würde, dann würde diese, wenn gleichzeitig die abendländische Mittelschicht in gleichem Ausmaß weiterhin ihre Leistung erbringen würde, von dieser Umverteilung mehrere Jahrhunderte lang gut leben können. ›Revolutionen‹ lohnen sich also seit der Moderne für alle und jeden ›Revoluzzer‹ immer mehr. Moderne ›Ideologien‹ entstehen darum auch zeitgleich mit der Moderne selbst, wenn diese bereits genügend Kapital für die Umsetzung jener angesammelt hat.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:25 **).

War mir bisher nicht bekannt.“ (Thomas R. E. Lentze, Was die Linkspopulisten mit ihrer Ideologie ... anrichten, 04.11.2011; 16:30 **).

Ich hoffe, daß ich mit dem folgenden Text mehr als scheinbar zuvor zur Bekanntmachung beitragen kann.

Sobald etwas zu holen ist, für das sich das Holen auch wirklich lohnt, wird auch versucht, es zu holen (**|**|**). Wir kennen das doch auch von anderen Lebewesen. Jedes „höhere“ Lebewesen macht auf laienhafte Weise das, was jeder Buchhalter auf professionelle Weise macht: die Differenz von Erträgen und Aufwendungen, von Gewinn und Verlust berechnen (G.-u.-V.-Konto erstellen), um bilanzieren (eine Bilanz - ein Schlußbanzkonto, eine Schlußbilanz und danach wieder eine Eröffnungbilanz - erstellen), also entscheiden zu können, ob es sich lohnt oder nicht und ggf. wie sehr oder wie sehr nicht. Jedes „höhere“ Lebewesen verfährt so ohne irgendein Nachdenken darüber - auch die meisten Menschen denken gar nicht darüber nach, sondern lassen einfach ihr Stammhirn entscheiden (mit oft fatalen Folgen!). Die meisten räuberischen Menschen zu Beginn der Moderne oder heute in der Spätphase der Moderne kannten und kennen nicht die genauen Zahlen als Beträge des Kapitals, des Vermögens der zu beraubenden Menschen, aber wußten und wissen, daß es bei diesen Lohnenswertes zu rauben gibt. Ein solches Wissen reicht ihnen aus, um den Raub in die Tat umzusetzen, und: Der Mensch ist ein Raubtier! (**|**). Außerdem haben gerade die Armen nicht zufällig seit dem Beginn der Moderne immer mehr Argumente und Fürstreiter auf ihrer Seite, wie man weiß - und im Abendland war das auch noch bis zum Ende des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts berechtigterweise so, in der Übergangszeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts schon weniger und danach gar nicht mehr.

Man muß also bei dem Thema, auf das ich mich in dem von Ihnen zitierten Text (**|**|**) beziehe, mein primäres Anliegen dabei berücksichtigen: Antworten auf die Fragen nach bestimmten Wirkungen und Auswirkungen bestimmter (Kultur-)Phänomene in einem bestimmten Raum zu einer bestimmten Zeit - in diesem Fall nämlich: im Abendland zur Zeit seiner Moderne.

Mittlerweile ist es doch so, daß die Ober- und die Unterschicht - beide (beide!) - so gut wie nichts mehr zu verlieren haben: die Oberschicht deswegen, weil sie seit dem Beginn des Globalismus (also seit etwa 1989/'90) sich und ihren Reichtum überall auf dem Globus verstecken und folglich nicht beraubt werden kann; die Unterschicht deswegen, weil sie keinen Reichtum hat und folglich nicht beraubt werden kann. Wenn die Ober- der Unterschicht zu verstehen gibt, sie solle doch ruhig „Revolution“ spielen und die „Reichen“ enteignen (lassen - nämlich: durch seinen Staat!), also berauben, dann ist sie selbst davon nicht betroffen, weil die Unterschicht sich lediglich an der Mittelschicht vergreifen kann und auch längst tut - ein Beispiel: in den westlichen Großstädten brennen nicht die Autos von Oberschichtlern, also u.a. von Carlos Slim Helú (2011 der reichste Mensch der Welt www.Forbes.com), Bill Gates (2011 der zweitreichste Mensch der Welt www.Forbes.com), Barack Obama (2011 der mächtigste Mensch der Welt www.Forbes.com), Angela Merkel (2011 der viertmächtigste Mensch der Welt www.Forbes.com und die mächtigste Frau der Welt www.Forbes.com), Karl Albrecht (2011 der zwölftreichste Mensch der Welt www.Forbes.com) ... u.s.w. -, sondern die von Mittelschichtlern. Die Oberschicht unterstützt die Unterschicht bei der Ausbeutung der Mittelschicht, um selbst noch viel mehr ausbeuten zu können; denn die Oberschicht beutet die Mittelschicht ja bei weitem am meisten aus. Vergessen Sie also bitte nicht:
Milliardäre
„Exponentieller Anstieg der Milliardäre. Zum Beispiel: 1998 waren es 230, und 2004 waren es 587, und 2007 waren es 946. Allein in diesen neun Jahren stieg die Zahl um 311,3%!“ (Hubert Brune, Kapitalismuskritik, 2001).
Veränderungen im Einkommen
„Prozentuale Veränderungen (gegenüber 1992) des durchschnittlichen Nettoeinkommens pro Kopf
in Deutschland.“
(Hubert Brune, Kapitalismuskritik, 2001).
Ungefähr seit dem Ende des 20. Jahrhunderts (nämlich: seit es keine in Lohnarbeit stehende Unterschicht, kein Arbeiterproletariat mehr gibt) ist im Abendland die Möglichkeit zur Ausbeutung der Unterschicht immer weniger, dagegen aber der Ober- und der Mittelschicht immer mehr vom Erfolg gekrönt, weshalb die Oberschicht folgender Logik folgt und sich verspricht:
„Ich beraube die Mittelschicht und erlaube der Unterschicht, dies (in geringerem Umfang natürlich) auch zu tun.“
„Ich schütze mich auf diese Weise davor, zum Opfer einer Gegen-Ausbeutung durch die Unterschicht und/oder die Mittelschicht zu werden.“
Ich mache die Mittelschicht zu einem, ja dem Feind der Unterschicht, um eine Verständigung oder sogar ein mögliches Bündnis zwischen ihnen zu verhindern.
Ich beraube und unterdrücke die Mittelschicht solange, bis sie nicht mehr existiert; denn ich muß sie ja nur in ihrer Leistungsträgerschaft fordern, so daß ich von ihr immer mehr Steuern und Abgaben bekomme und nichts mehr zu befürchten habe, weil sie mehr mit ihrer Arbeit als mit allem anderen - z.B. mit ihrer Fortpflanzung - beschäftigt ist. (Und: dies kann ich von der Unterschicht nicht fordern, nicht erwarten, nicht einmal hoffen, weil die Unterschicht mittlerweile bei uns im Abendland nur noch ein vom Staat ge- und unterstütztes, außerdem ein globales, ohnehin immer wachsendes und daher meine Macht anstrebendes, dagegen aber die Mittelschicht nur ein regionales, nur ein arbeitendes, darum menschenfeindliches und ohnehin verschwindendes Phänomen ist).“
Die Oberschicht macht sich bei der Unterschicht beliebt; sie hat - besonders seit der „Bürgerlichen Revolution“ von 1789 (**) - Angst vor „Revolutionen“ sie hat mehr Angst vor der Unter- als vor der Mittelschicht; sie hat Angst, ihren Reichtum und also ihre Macht zu verlieren (**). Daß diese Angst nicht grundlos ist, zeigen - z.B. in Deutschland - die seit ungefähr 1989/'90 immer schneller wachsende Zahl der Milliardäre und die gleichzeitig (zwar!) noch langsam wachsende Zahl der Armen (diese wächst u.a. deshalb langsamer als jene, weil beide die Mittelschicht ausbeuten!), obwohl die Oberschicht die Unterschicht an der Ausbeutung der Mittelschicht teilhaben läßt. Die Oberschicht gewinnt bei diesem Raub selbstverständlich sehr viel mehr als die Unterschicht, aber solange auch die Unterschicht gewinnt (wir dürfen ja nicht vergessen, daß die „Armut“ im gesamten Westen importiert ist - durch rasant wachsende Einwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen) und ihr immer wieder Gewinn versprochen werden kann, befindet die Oberschicht sich ziemlich in Sicherheit. Sie hat die Mittelschicht insgeheim zum Feind erklärt, um sich an ihr in einem Ausmaß wie nie zuvor zu bereichern und bei der Unterschicht, weil diese davon auch profitiert (obwohl sehr viel weniger), eine Freundschaft vorzutäuschen.

Um auf den sehr engen Zusammenhang zwischen der Ausbeutung der Mittelschicht (v.a. in Deutschland) durch die Ober- und die Unterschicht einerseits und der Ausbeutung der Männer durch den sexistischen Feminsmus bzw. Genderismus andererseits einzugehen, möchte ich zunächst jemanden zitieren, den ich Ihnen schon vorgestellt habe (**|**|**):

Steueraktive und Steuerpassive
1) 6,1% zahlen 70% der Steuern;
2) 24,4% zahlen 30% der Steuern;
3) 19,5% sind von Steuern befreit;
4) 50% sind zu 100% Sozialfälle.
1+ 2) 30,5% Steueraktive;
3 + 4) 69,5% Steuerneutrale, - passive.
Steueraktive und Steuerpassive
1) 70% der Steuern von 6,1% bezahlt;
2) 30% der Steuern von 24,4% bezahlt.
1+ 2) 100% der Steuern von 30,5% bezahlt.

„Wir dürfen aber auch nicht vergessen, wie sehr wir Abendländer selbst und mit welchen nationalen Egoismen (besonders z.B. die Engländer) die bösen Geister gerufen haben, die wir jetzt nicht mehr loswerden. Es waren wir selbst, die die Moderne - unsere Moderne: die abendländische Moderne - gewollt haben, praktiziert haben und immer noch praktizieren. Wirtschafts- und gesellschaftspolitisch gesprochen: Es begann mit der Thesis als dem Liberalismus bzw. Kapitalismus (**|**); auf ihn folgte die Antithesis als der Links-Sozialismus bzw. Egalitarismus (**|**); und seit dem 9. November 1989 haben wir es mit der Synthesis als dem Rechts-Sozialismus bzw. Fraternitarismus (**|**) zu tun. Die Synthesis ist dabei für unsere Existenz die gefährlichste, weil selbstmörderischste. Was zu Hochzeiten des liberalistischen Kapitalismus und zu Hochzeiten des egalitaristischen Kommunismus nur wenige (z.B. Oswald Spengler **) für möglich hielten, ist inzwischen tatsächlich eingetreten: die aus diesen zwei größten ideologischen Gegnern sich speisende Synthesis: der fraternitaristische Globalismus. Kapitalismus und Kommunismus - diese zwei Todfeinde - haben sich verbündet, um die Mitte auszubeuten. So konnte es auch zu dem von Spengler prophezeiten Bündnis zwischen der »weißen Weltrevolution« (**) und der »farbigen Weltrevolution« (**) kommen. Spengler wußte, es würden »sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen« (**). Denn das »liegt in der Natur der Dinge, und keine der beiden Revolutionen wird die Hilfe der andern verschmähen, nur weil sie deren Träger verachtet. Gemeinsamer Haß löscht gegenseitige Verachtung aus.« (**). Spenglers Prognosen sind größtenteils bereits Wirklichkeit geworden (**|**).“ (Hubert Brune, „Menschenrechte“ als Untergangsbeschleuniger, 2001 **).

„Die Ausbeutung der Mittelschicht kommt sowohl der Oberschicht als auch der Unterschicht zugute, und wenn das Nationale, ja die gesamte kulturelle bzw. rassische Gemeinschaft tabuisiert wird, kommt das all jenen, die dieses Tabu nicht betrifft, zugute. Daher auch das verlogene Gerede der »Multikulturalisten« und »Genderisten« von »Brüderlichkeit« bzw. »Schwesterlichkeit« (vgl. »Synthesis« [**|**|**]). Es sind ja insgesamt 93% der Menschheit, die davon profitieren, daß 7% der Menschheit ausgebeutet werden, wobei mit großer Verlogenheit behauptet wird, die 7% (die weiße Mittelschicht) beuteten die 93% (die globale Unterschicht und die globale Oberschicht) aus, und die größte Verlogenheit ist, daß zu den 93% auch die Oberschicht (rd. 1%) gerechnet wird - Oberschicht und Unterschicht als eine Interessengruppe! Das ist die »Synthesis«!“ (Hubert Brune, „Menschenrechte“ als Untergangsbeschleuniger, 2001 **).

„Es ist das ewig ungerechte Spiel (**): Ausbeutung quantitativ oder qualitativ Schwacher durch quantitativ oder qualitativ Starke. Modern gesprochen sind die Angehörigen der Unterschicht quantitativ sehr stark und qualitativ sehr schwach, die der Mittelschicht quantitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend) und qualitativ schwach bis stark (phasenweise zunehmend und abnehmend), die der Oberschicht quantitativ sehr schwach und qualitativ sehr stark. Ziehen Sie daraus nun bitte die Konklusion!
QuantitätQualität
Oberschichtsehr schwachsehr stark
Mittelschichtschwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
schwach bis stark (Frühphase),
stark (Hochphase),
stark bis schwach (Spätphase)
Unterschichtsehr starksehr schwach
Je näher sich die Mittelschicht am Anfang oder am Ende der Entwicklung befindet, desto schwächer ist sie. In der Frühphase befindet sich die Mittelschicht noch im Aufbau, ist also noch nicht so effizient ausbeutbar, und existieren größtenteils immer noch die alten Herrschaftsformen. In der Spätphase befindet sie sich im Abbau, weil sie wegen ihres angesammelten Kapitals effizient ausbeutbar geworden ist und aufgrund der größtenteils neuen Herrschaftsformen zum Abbau gezwungen wird.
KapitalMacht
Oberschichtsehr vielsehr viel
Mittelschichtwenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
wenig bis viel (Frühphase),
viel (Hochphase),
viel bis wenig (Spätphase)
Unterschichtsehr wenigsehr wenig
Weil also aufgrund von ökonomischen und historischen Bedingungen ein explizit gegen die Mittelschicht gerichtetes Bündnis von Ober- und Unterschicht während der Frühphase sehr unwahrscheinlich und während der Spätphase sehr wahrscheinlich ist, ist die Mittelschicht am meisten während der Spätphase gefährdet. Und diese Spätphase ist die Phase der »Synthesis« (**|**), die ich eben beschrieben habe.“ (Hubert Brune, „Menschenrechte“ als Untergangsbeschleuniger, 2001 **).

Der sogenannte „Kampf »gegen« die Ungerechtigkeit“ ist in Wirklichkeit ein Kampf für noch mehr Ungerechtigkei! Je länger er andauert, desto extremer, umfassender wird die Ungerechtigkeit. Dies zeigt sich auch im sogenannten „Geschlechterkampf“, der anfangs als ein Kampf für die „Freiheit“ (vom Mann!), dann als ein Kampf für die „Gleichheit“ (mit dem Mann!) und schließlich als ein Kampf für die „Schwesterlichkeit“ (ohne den Mann!) imaginiert und auf ziemliche paradoxe Weise durchgeführt wurde und wird. In Wirklichkeit geht es um die Ausbeutung und Vernichtung des Mannes - und zwar ganz ähnlich wie bei der Ausbeutung und Vernichtung der Mittelschicht (der Deutschen, der Abendländer, der Weißen, der Christen, der Männer ... [ja, und dann?] ...): der Gegner wird nicht sofort oder bald, sondern allmählich mit quasi lang wirkendem Gift vernichtet, denn: je länger er noch exisitiert, desto mehr kann man ihn ausbeuten. Man könnte meinen, es sei eine „sehr intelligente Strategie“, doch es ist im Grunde eine einfache Erfolgsrechnung - wie eben beschrieben (**). Dieser Kampf ist genauso dekadent (euphemistisch gesprochen: „modern“, „zivilisiert“) wie alle anderen modernen, zivilisierten Kämpfe.

„»Zuerst wird mit der „Freiheit“ gelockt, aber dann, weil es die nur bedingt gibt und ihr widersprochen werden kann, mit der sie widersprechenden „Gleichheit“ gelockt, die es aber ebenfalls nur bedingt gibt, weshalb schließlich nur noch mit der „Brüderlichkeit“ gelockt werden kann, obwohl es auch sie nur bedingt gibt. – „1789“ scheitert immer! .... Haben nicht die Bürgerlichen gleich nach ihrer „Revolution“ 1789 ihre Ziele verraten, indem sie die „Freiheit“ durch die „Gleichheit“ und diese wiederum durch die „Brüderlichkeit“ ersetzten - bis dann alles in den Napoleonischen Kriegen endete, und das „Revoluzzer“-Spiel danach erneut losbrach?« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:25 **).

Diese Folge muß ich erst noch durchdenken. War bisher, ich gebe es zu, nicht mein Thema.“ (Thomas R. E. Lentze, Was die Linkspopulisten mit ihrer Ideologie ... anrichten, 04.11.2011; 16:30 **).

Es sollte aber auch Ihr Thema sein, wie ich meine, denn: Der Feminismus ist eingebettet in die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Entwicklungen, die wiederum in den Kulturkreis eingebettet sind. Ich sage noch einmal: Man muß bei dem Thema, auf das ich mich in dem von Ihnen zitierten Text (**|**|**) beziehe, mein primäres Anliegen dabei berücksichtigen: Antworten auf die Fragen nach bestimmten Wirkungen und Auswirkungen bestimmter (Kultur-)Phänomene in einem bestimmten Raum zu einer bestimmten Zeit - in diesem Fall nämlich: im Abendland zur Zeit seiner Moderne. Die Phänomene der „Bürgerlichen Revolution“, wozu eben u.a. die modernen Ideologien (einschließlich Feminismus!) gehören, folgen stets - mehr oder weniger - dem Schema „Freiheit–›Gleichheit–›Brüderlichkeit“. Dieses Schema ist erstmals von 1789 bis 1815 durchgespielt worden und hat sich danach stets - mehr oder weniger - wiederholt (besonders ideologiegeschichtlich, wie gesagt), wobei der zeitliche Rahmen größer und kleiner sein kann. Im größeren Zeitrahmen: die Moderne bzw. Zivilisation in ideologiegeschichtlicher Hinsicht! Im kleineren Zeitrahmen: die jedem fleißigen Schüler bekannten sogenannten „Revolutionen“, z.B. die von 1789 in Frankreich, die von 1848/'49 in vielen Ländern Europas, die von 1871 in Frankreich („Pariser »Kommune«“), die von 1917 in Rußland* (*sie zählt nur teilweise mit, weil: in Rußland, also außerhalb des Abendlandes, aber abendländischer Herkunft!), die von 1918/'19 in Deutschland und Österreich-Ungarn, die von 1989/'90 in vielen Ländern Europas. Wichtig für unser Thema hier ist der größere Zeitrahmen, also: die Moderne bzw. Zivilisation in ideologiegeschichtlicher Hinsicht! Sie kann man einteilen in drei Phasen:
1.)Vorherrschaft der „Freiheit“ (v.a. des „freien“ Marktes über den „geschlossenen“ Staat) - ungefähr von 1789 bis 1870;
2.)Vorherrschaft der „Gleichheit“ (v.a. des „geschlossenen“ Staates über den „freien“ Markt)- ungefähr von 1871 bis 1989;
3.)Vorherrschaft der „Brüderlichkeit“ (synthetisierend; für den Feminismus: „Schwesterlichkeit“) - ungefähr von 1990 bis ...?....
Denken Sie 'mal an die schrankenlose Entwicklung des Liberalismus in der Zeit von 1789 bis 1870 (siehe: 1.) oder an die dazu antithetische Entwicklung des Egalitarismus von 1871 bis 1989 (siehe: 2.) oder an die Entwicklung des Fraternitarismus von 1990 bis ...?... (siehe 3.), der nur noch damit beschäftigt ist, Liberalismus und Egalitarismus zu versöhnen oder zu synthetisieren (**), wofür z.B. auch die schrecklich mächtigen Institutionen wie Weltbank, IWF, WTO, UNO, WBGU , WWF, EU, OIC u.v.a. (einschließlich „Gender“-Institutionen u.s.w.) stehen.

Alle diese Institutionen sind abendländischer Herkunft (ob sie mittlerweile von anderen Teilen der Welt verinnerlicht worden sind, spielt dabei nur eine Nebenrolle, weil die Idee der abendländischen Kulturseele entstammt). Man kann auch den Feminismus letztlich nicht genau verstehen, wenn man ihn aus diesen ihn einrahmenden Entwicklungen immer nur isoliert. Dem Feminismus reicht längst nicht mehr „nur“ die „Freiheit“ (vom Mann!) und auch nicht mehr „nur“ die „Gleichheit“ (mit dem Mann!), sondern seit einiger Zeit will er die „Schwesterlichkeit“ (ohne den Mann!) durchsetzen, und zwar synthetisierend: die Thesis „Freiheit“ in erhöhter Form in sich bewahren (aufheben **) und die die Thesis negierende Antithesis „Gleichheit“ auf einer erhöhten Ebene negieren (aufheben **). Der Feminismus will nämlich in dieser synthetischen Phase (siehe 3.) gar nicht mehr die „Gleichheit“ (mit dem Mann!), sondern die erhöhte Form der „Freiheit“ (vom Mann!), d.h. die „Schwesterlichkeit“ - das ist die feministische Synthesis! **

Diese Synthesis können Sie auch den Feminismus-als-Sexismus (also den Sexistischen Feminismus) nennen, denn er ist - mit eben nur deutlicherer Betonung - dasselbe Phänomen wie der eben beschriebene Feminismus-als-Synthesis (der synthetische Feminismus). Ihn gab es selbstverständlich auch schon vor dieser synthetischen Phase, aber er war zu der Zeit noch nicht die vorherrschende Variante des Feminismus, und das Vorherschen ist entscheidend (auch für das Verständnis). Der Feminismus ist, wie alle anderen Ideologien der Moderen auch, dem Verständnis sehr leicht zugänglich, wenn man ihn dem eben beschriebenen Dreierschritt (vgl. Hegels Dialektik **) unterzieht. Wie der Feminismus selbst folgt auch seine synthetische Variante - also: der Feminismus-als-Sexismus - diesem Dreierschritt. **

Ein anderes plausibles Beispiel sind die Parteien, die ja alle - auch nicht zufällig - dieselbe „Geburtsstunde“ haben wie die „Bürgerlichen Revolution“ von 1789. Sobald Parteien entstanden sind, spalten sie sich auf, und man erkennt, daß auch sie dabei dem Schema „Freiheit–›Gleichheit–›Brüderlichkeit“, das bei ihnen auch „Mitte–›Links–›Rechts“ (**|**|**) genannt werden kann. - Dies läßt sich auch an vielen anderen Beispielen zeigen - jeder Kulturkreis ist angefüllt mit solchen Beispielen.

So wie aus der ehemaligen Unterschicht eine Mittelschicht gemacht worden ist - ungefähr in der Zeit von 1871 bis 1989 (siehe: 2.), diese seit ungefähr 1990 (siehe 3.) immer mehr ausgebeutet und eine neue Unterschicht immer mehr importiert wird, so sind die Frauen in die Lohnarbeit gebracht, den Männern der Mittelschicht „gleichgestellt“ (siehe: 2.) worden und werden wie sie seit ungefähr 1990 (siehe 3.) in exponentiell zunehmendem Maße ausgebeutet. Der sehr bedeutende Unterschied ist aber, daß die Frauen der Mittelschicht - wie alle Frauen - eine Lobby haben (sogar auch dann, wenn sie mit ihr gar nichts zu tun haben wollen!) und die Männer der Mittelschicht nicht. Die Herrschenden und die Lobbyisten (die mittelbar Herrschenden) behaupten, hier gäbe es eine „Ungerechtigkeit“, aber sie meinen damit nicht die Ungerechtigkeit gegenüber den Männern der Mittelschicht, sondern die in der Wirklichkeit nicht vorhandene gegenüber den Frauen. Die in der Wirklichkeit vorhandene Ungerechtigkeit gegenüber den Männern der Mittelschicht wird dabei einfach ausgeblendet, schlimmer noch: durch die in der Wirklichkeit nicht vorhandene gegenüber den Frauen ersetzt. Die künstlich erhobene „Ungerechtigkeit“ ist nämlich, wie das Wort „künstlich“ schon verrät, keine natürliche und auch keine wirklich gesellschaftliche, sondern eine rein finanzökonomisch kalkulierte, um die Lohnkosten senken zu können. Und da es diese ökonomische Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen Wirtschaftslobby und Frauen wirklich auch gibt und eine Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern nicht (!), hat es der Feminismus so leicht, das immer größer gewordene Vakuum zu füllen. Der Feminismus entstammt ja nicht einer finanzökonomischen und auch nicht einer frauentypischen Lobby, sondern den gegebenen Situationen in einem geographischen Raum (Abendland) zu einer geschichtlichen Zeit (Moderne) mit den Möglichkeiten zu „Revolutionen“ und kann deshalb seine Lüge verbreiten, er sei aus sich selbst entstanden und strebe gar keine finanzökonomische Lobby, keine Macht an, sondern beseitige lediglich „Ungerechtigeiten“.

Mit anderen Worten: Der Mann hat die Frau an die Macht gebracht - ja getragen!

Ich sage voraus: Wenn der Ertrag aus der Ausbeutung der Mittelschicht bei Null angekommen sein, wenn also die Mittelschicht nicht mehr existieren wird, dann wird auch die Moderne mit allen ihren wahnsinnigen Ideologien, zu denen auch der Feminismus gehört, bei Null angekommen sein, also nicht mehr existieren! ** ** **

Ich hoffe, daß ich mit dem bisherigen Text mehr als scheinbar zuvor zur Bekanntmachung beigetragen habe. **

„»Die Hauptschuldigen an dieser menschenfeindlichen Entwicklung tragen jene Männer im Abendland, weil sie sie erst möglich machten, machen und noch einige Zeit machen werden.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:25 **).

Da stimme ich allerdings zu. Bei schlecht geratenen Kindern tragen auch die Erzieher (d.h. heute vor allem Mütter) zumindest eine Mitschuld.“ (Thomas R. E. Lentze, Was die Linkspopulisten mit ihrer Ideologie ... anrichten, 04.11.2011; 16:30 **).

Hier habe ich ein kleines Problemchen mit dem Adverb „allerdings“, denn: wenn Sie „da ... allerdings“ zustimmen, bedeutet das nach den Regeln der Grammatik und Logik, daß Sie meinen vorherigen Sätzen (**) nicht zustimmen. Meinetwegen. Allerdings (!) ergäbe das dann Probleme der Übereinstimmung mit vielen Ihrer anderen Äußerungen.

„»Abgesehen davon, daß sich die sexistischen Frauen ihre erst einmal erreichten Gewinne nicht mehr nehmen lassen und nach ihrer Machtergreifung ihr Programm durchziehen werden.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:25 **).

Darin sehe ich in der Tat ein ernstes Problem. Das Frauenwahlrecht werden wir auf friedlichem Wege auch nicht mehr los. Womit ich nicht sagen will, daß wir den Unfrieden, der zu seiner Abschaffung nötig ist, aktiv herbeiführen sollten. Der wird schon von selber kommen.“ (Thomas R. E. Lentze, Was die Linkspopulisten mit ihrer Ideologie ... anrichten, 04.11.2011; 16:30 **).

Da können Sie sicher sein! Mein von Ihnen zitierter Satz ist zwar auch, aber nicht nur im Hinblick auf das Frauenwahlrecht gemeint, sondern auf die Gewinne (also: ganz allgemein), und zu denen gehört eben auch das Frauenwahlrecht.


Mit besten Wünschen!

Herr Schütze

 

NACH OBEN 110) Herr Schütze, 14.11.2011 (15:54) ** ** ** ** ** ** (237)

237

Feminismus, Genderismus (**|**|**|**|**|**|**).

Weiter geht's, Herr Lentze!

Einige Stellen des folgenden Textes sind da, wo ich Sie zitiere, in grauer Farbe und (a) eingezogen oder (b) doppelt eingezogen (nämlich da, wo ich Sie mich zitierend zitiere).

„»Ich zitiere daher jetzt 'mal einen anderen Menschen: ›.... Denn warum ist die Heraufkunft des Nihilismus nunmehr notwendig? Weil unsre bisherigen Werte selbst es sind, die in ihm ihre letzte Folgerung ziehn; weil der Nihilismus die zu Ende gedachte Logik unsrer großen Werte und Ideale ist, – weil wir den Nihilismus erst erleben müssen, um dahinter zu kommen, was eigentlich der Wert dieser »Werte« war .... Wir haben, irgendwann, neue Werte nötig.‹ .... - Vielleicht sehen Sie in dem Text von Nietzsche keinen direkten Zusammenhang zu Ihrem Text über den Sexismus und seine Grausamkeiten. Ich schon. Denn nur Nihilisten können so vorgehen, wie Sie es beschrieben haben, oder wie ich selbst es schon mehrfach beschrieben habe.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:41 **).

Ich kenne diesen Text von Nietzsche. Möchten Sie mir zustimmen, wenn ich sage, daß die erste Seligpreisung aus der Bergpredigt (Matt. 5,3): »Selig sind die Bettler um Geist [oder die geistig Armen, Verarmten], denn ihrer ist das Reich der Himmel« das Gleiche besagt?“ (Thomas R. E. Lentze, Nihilismus, 03.11.2011; 22:40 **).

Ja, jedenfalls ist eine solche Deutung ebenfalls möglich.

„»So wie überhaupt die Wortführer aller ›Revolutionen‹ größtenteils einer höheren Schicht entstammen als die, deren Vertreter sie sind oder zu sein scheinen. Das ist es ja gerade. Wenn es Sich-und-seinesgleichen-Widerspechende nicht gäbe, wenn es die antithetischen Bewegungen nicht gäbe, kurz: wenn es die Antithesis nicht gäbe, dann hätten wir auch keine nennenswerte Entwicklung, sondern nahezu Stillstand: wir hätten die Bäume dann wohl nie verlassen. Und weil dies so ist, denken die ›Linken‹, sie und ihre Ideale bzw. Ideologien seien ›fortschrittlich‹, wobei sie vergessen, daß der Weg, den sie beschreiten, der rückschrittlichste Weg überhaupt ist, den ja auch schon ihr Lieblingsschlagwort ›Revolution‹ (›revolutio‹ [lat.] = Rücklauf, Zurückwälzen, Umdrehung) verrät - oder auch Rousseaus ›Zurück zur Natur!‹.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:41 **).

Richtig erkannt und gut ausgedrückt.“ (Thomas R. E. Lentze, Nihilismus, 03.11.2011; 22:40 **).

Vielen Dank!

„»Der ›Feminismus/Genderismus‹ benutzt mit eiskalter Berechnung und Willkür die Männer auch dadurch, daß er sie zwischen ihrer Millionen Jahre alten natürlichen Stellung und ihrer unnatürlichen, weil nur politisch diktierten gesellschaftlichen ›Soll-Stellung‹ aufreibt, wodurch sie in eine vom Feminismus diktierte zutieftst mißliche Lage geraten: sie sind ganz ›oben‹ (wie immer schon), wenn es um ihre Pflichten geht, und ganz ›unten‹ (wie noch nie), wenn es um ihre Rechte geht« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:41 **).

Wiederum gut ausgedrückt.“ (Thomas R. E. Lentze, Nihilismus, 03.11.2011; 22:40 **).

Wiederum vielen Dank!

„»Man darf dabei nicht vergessen, daß die uralte Stellung des Mannes zwar „oben“ ist, aber nicht zwecks ›Ausbeutung und Unterdrückung der Frau‹ (so ein Unsinn können sich nur Dekadente ausdenken!), sondern zwecks jener ebenso alten Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die für jeden Mann bedeutet: höchste Risikobereitschaft und volle Verantwortung für alle anderen Menschen in der jeweiligen Gemeinschaft.« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:41 **).

So ist es. Den Vorwurf der Unterdrückung erheben immer nur diejenigen, die nie in der Verantwortung waren. Ich habe das übrigens auch erst lernen müssen. In meiner Jugend war ich oppositionell eingestellt und schimpfte auf meine »ausbeuterischen« Arbeitgeber. In Afrika wurde ich dann selbst Unternehmer. Seitdem kann ich mich in die Leistungsträger besser hineinversetzen.“ (Thomas R. E. Lentze, Nihilismus, 03.11.2011; 22:40 **).

Das ist eine gute Nachricht!

„»Die Physiker haben recht: Was im Gleichgewicht ist, ist tot! Folglich ist der Egalitarismus - der „Gleichheits“-Wahn - die Todessucht, das Streben zum Tod! Egalitaristen sind Sterbende, Aussterbende, Untergehende ....« (Herr Schütze, Feminismus, Genderismus, 03.11.2011; 18:41 **).

Das merken sie leider nur nicht, außer wenn es zu spät ist. Auch dies läßt sich anthroposophisch tief begründen, und dann wird es erst interessant. Das bloße Feststellen, auch bei Nietzsche, ist ja letztlich ermüdend, weil auch er keine Lösungen bietet. Nur ist seine Sprache dermaßen lebendig, daß man ihn trotzdem gerne liest.“ (Thomas R. E. Lentze, Nihilismus, 03.11.2011; 22:40 **).

So ist es. Allerdings (!) ist Nietzsche nicht nur ein Feststeller, sondern auch ein Anbieter von Lösungen, wenn man darunter auch eine Art von Befreiung versteht, z.B. durch „psychische Verarbeitungen“ bis hin zur Beendigung des Leids und Elends durch Beschleunigung der Beschleunigung. Die Beschleunigung als die Moderne nannte schon lange vor Nietzsche kein geringerer als Goethe das Veloziferische“!

 

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