WWW.HUBERT-BRUNE.DE
Kommentare zu Kommentaren im Weltnetz  Kommentare zu Kommentaren im Weltnetz  Kommentare zu Kommentaren im Weltnetz

<= [231][232][233][234][235][236][237][238][239][240] =>

Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1140
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
1101
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
6930
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
18,89%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
7,34
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
3,0164
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
6,079
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
1,1361
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 231) Herr Mann, 02.09.2012 (13:15) ** (423)

423

Ja, hallo erst ‘mal. Ich weiß gar nicht, ob Sie‘s wußten, aber Herr Schütze, den Herr Lentze kennt, hat mich beauftragt, ihn als Kommentator (oder meinte er: Kommandeur?) würdig zu vertreten.

Folgend mein erster Kommantar (oder: erstes Kommando?):

Herr Lentze hat völlig recht, wenn er schreibt:

„Meine Kritik an der gegenwärtigen Männerbewegung besteht seit eh und je darin, daß immer noch so getan wird, als müßte die prinzipielle Menschenfeindlichkeit des Feminismus erst bewiesen werden. In Wahrheit ist das schon unzählige Male bewiesen worden, und zwar durchaus auf wissenschaftlichem Wege. .... Das muß nicht erst wissenschaftlich bewiesen werden.“ (**).

Ich kenne viele „Vertreter“, die sich für „Oppositionelle“ halten und doch nur Scheinoppositionelle sind. Bei so scheinoppositionellen Blogs wie z.B. „PI“ oder „Fakten-Fiktionen“ gibt es die auch zu genüge. Wenn die wenigstens „homöopolitisch“, wie Herr Schütze in Anlehnung an Hubert Brune häufig sagt, vorgehen würden, würden sie wenigstens den Gegner schneller als ohne „Homöopolitik“ zu Fall bringen können - vorausgesetzt, daß das Konzept „Homöopolitik“ auch wirklich zum Erfolg führt. Doch die Scheingegner sowohl des Globalismus als auch des Feminismus verdoppeln lieber ihren Fehler: sie bestätigen und verstärken ihren „Gegner“ und laufen Gefahr, dafür als echte Gegner bestraft zu werden, obwohl sie doch nur Scheingegner sind und ihren „Gegner“, wie gesagt, bestätigen und verstärken.

Scheingegner bleiben immer in den Fängen ihres Scheingegners, obwohl bzw. weil sie ihn für einen echten Gegner halten. Die von Herrn Lentze angesprochene „Männerbewegung“ ist, wenn sie sich wirklich so verhält, wie Herr Lentze sie beschreibt, ein Witz, eine Karikatur ihrer selbst, jedenfalls keine ernstzunehmende Gefahr für deren Scheingegner, der ja durch sie sogar noch mehr Erfolge verbuchen kann als ohne sie, sich obendrein über sie lustig machen und sie trotzdem auch bestrafen (lassen) kann. „Der Feminismus ist eingebettet in die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Entwicklungen ...“ (Herr Schütze, 14.11.2011, 15:43 [**|**]), die mittlerweile fast ausschließlich vom Globalismus ausgehen.

Freundliche Grüße!

Herr Mann

 

NACH OBEN 232) Heinsöhnchen, 02.09.2012 (21:40) ** (424)

423

Zwang zur Kinderlosigkeit (**|**). ** **

@ Michel Houellebecq. Bist Du‘s wirklich?

„Man erhöht die Steuern einfach dermaßen, daß beide Eltern sozusagen gezwungen werden, (auch) erwerbstätig zu sein.“ **

Das, was Du da beschreibst, bedeutet ja letzten Endes, daß Heinsohn doch recht hat:

„Menschen, die zu ihrer Existenzsicherung keinen Nachwuchs benötigen“,
wie z.B. die Lohnarbeiter und die Sklaven, tendieren zur Kinderlosigkeit!
(Vgl. Gunnar Heinsohn, Menschenproduktion, 1979, S. 11 et passim **).

Die Geschichte zeigt uns doch aber, daß es auch anders geht!

 

NACH OBEN 233) Konversativer, 08.09.2012 (03:47) ** (425)

425

Zwang zur Kinderlosigkeit (**|**). ** **

Heinsöhnchen bezog sich ja ja auf Gunnar Heinsohn (**), denn der hatte einfach („kackfrech“) behauptet, daß Lohnarbeiter wie Sklaven zur Kinderlosigkeit tendieren. Die Frage ist doch wirklich, ob das überhaupt stimmt, Leute! Aber bitte nicht wieder mit dem Beispiel Schweden kommen, sondern auf meine bzw. Heinsöhnchens Aussage ganz allgemein eingehen, wenn es möglich ist.

 

NACH OBEN 234) Gropressiver, 08.09.2012 (04:13) ** (426)

426

Zwang zur Kinderlosigkeit (**|**). ** **

Nicht nur in Schweden, sondern in ganz Europa wollte man die Frauen nicht selbstverantwortlich dem freien Arbeitsmarkt überlassen, sondern gab ihnen ein warmes „Pöstchen im Öffentlichen Dienst“ (**), der zu diesem Zwecke massiv ausgeweitet wurde, und jeder kennt das Bild: überall untätig herumlungernde Tussen. Das ist vielleicht in Schweden besonders ausgeprägt, aber eigentlich überall in Europa so.

 

NACH OBEN 235) Hitolf Adler, 05.10.2012 (22:44) ** (427)

427

@ T. R. E. Lentze

„Warum wird der Mann heute so sehr verteufelt? Weil er, im Gegensatz zur Frau, gerade nicht das Lustprinzip verkörpert, sondern die Ichfunktionen der Scham und des Gewissens. Das war es übrigens, was Hitler so sehr am (ursprünglichen) Judentum haßte und fälschlich auf das gegenwärtige Judentum übertrug.“ **

Interessante Aussage. Dennoch scheint sie mir (zu sehr) von der Psychoanalyse beeinflußt zu sein, und das heißt, daß sie nichts beweist und nichts widerlegt. Um mich wenigstens halbwegs überzeugen zu können, müßten Sie mehr Belege oder gar Beweise liefern.

„Bekennende Homosexuelle werden heute hofiert, weil sie das Lustprinzip verkörpern, anders gesagt: weil sie unmännlich sind.“ **

Auch diese Aussage geht mir zu sehr auf die Psychoanalyse zurück, und das heißt, daß sie nichts beweist und nichts widerlegt.

„Auf jeden Fall wurde der Biologismus, der mit Hitler begonnen hatte, mit dem Austausch des Feindbildes oder Klassenfeindes um noch eine Stufe tiefer gesetzt.“ **

Der Biologismus hattte schon viel früher begonnen. Auch der Darwinismus, auf den sich Hitler und der gesamte Nationalsozialismus beriefen, war schon eine Folge - und also nicht Ursache - der biologistischen Bewegung(en).

 

NACH OBEN 236) Adler Hitolf, 05.10.2012 (23:02) ** (428)

428

@ T. R. E. Lentze

Die Belege oder Beweise sollten jedoch aus historischen Tatsachen und, wenn sie schon auf rein theoretische Aussagen zurückgehen, solchen Aussagen bestehen, die nicht von expliziten Gegnern des Nationalsozialismus stammen - der Wissenschaftlichkeit wegen!

 

NACH OBEN 237) Volker A. Grünspan, 06.10.2012 (00:51, 17:13, 17:35, 19:27) ** (429-432)

429

Wir schöpfen doch nicht deshalb immer wieder Geld aus dem Nichts (indem wir es einfach drucken [lassen]), damit auf der „mittleren“ und „unteren“ Ebene etwas anderes getan wird als das, was es uns bringt: noch mehr Geld und also noch mehr Macht. Der feministische Kurs wird beibehalten! Basta!

430

Warum wurde mein Beitrag gelöscht? Gibt es eigentlich mittlerweile überall nur noch Zensur?

431

Mein Beitrag hatte sehr wohl einen Bezug zum Thema, einen sehr gewichtigen sogar!

Deshalb bitte ich darum, ihn wieder sichtbar zu machen.

Es ist nicht nur wichtig, was von wem auf der „mittleren“ und „unteren“ Ebene verboten oder geschützt wird, sondern mehr noch, für wen es warum getan wird.

432

Wenn also der feministische Kurs beibehalten werden soll, so deshalb, weil diejenigen, die durch ihn reicher und mächtiger werden (und das sind zuallererst Männer!), das so wollen - und das impliziert den reibungslosen Verlauf dessen, was von der „oberen“ Ebene diktiert wird. Und diktiert wird eben u.a.: Der feministische Kurs wird beibehalten!

Deshalb wollen die „Oberen“ und müssen deren Funktionäre Ihnen das Veröffentlichen von antifeministischen Texten verbieten.

Haben Sie mich jetzt verstanden?

 

NACH OBEN 238) Hostiriker, 12.10.2012 (01:31, 13:04, 16:25, 23:32) ** (433-436)

433

@ Der Alte **

„Fakultät für ökologische Ökonomie der Uni Freiburg “ „Ökologische Ökonomie“? Das ist nicht nur lustig, sondern auch fast schon eine Tautologie. Und dieser „Uni“ glauben Sie?

434

„Demos“-Problem (**|**|**|**|**).

Das Produktivitätsproblem geht einher mit dem Demographieproblem, und zwar insofern, als daß immer weniger Menschen für die Produktion benötigt werden, und die wenigen, die benötigt werden, möglichst billig sein sollen. Letztendlich zerstört sich dieses Wirtschafts(sub)system über die vor allem vom „Zinsstreß“ ausgelösten technischen Innovationen selbst, und es kommt für die Gewinner dabei lediglich darauf an, dadurch genügend Reichtum und also Macht anzusammeln. Das Spiel kann danach wieder von vorne beginnen oder auch nicht - je nachdem, welche politischen Rahmenbedingungen existieren.

Wenn also die Produktion die Reproduktion vernachlässigt, wenn die Wirtschaft wichtiger geworden ist als die Demographie (umgekehrt ist es übrigens ebenfalls desaströs), dann kann am Ende dieses Prozesses nur noch eine kleine Oberschicht mit ihren willfährigen Helfern einen Gewinn erwirtschaften, während alle anderen Menschen (ungefähr 99%) nur noch wie die Tiere dahinvegetieren, verdummt, verarmt, verkleinert, der natürlichen und der politischen Selektion völlig ausgeliefert.

Das Umverteilungsproblem betrifft die Fleißigen als die Leistungsträger, die ausgebeutet werden, und die Oberschichtler, die ausbeuten, sowie die Unterschichtler, die zunächst dank der Unterstützung durch die sozialistische Politik ebenfalls ausbeuten und am Ende mit den ehemaligen Mittelschichlern in der Gosse bzw. im Zoo landen, jedenfalls nur noch zoologisch eine Rolle spielen, d.h. von heute auf morgen ausgemerzt werden können - das liegt dann nur noch an den „Gesetzen“ der Natur und der Oberschicht.

435

„Demos“-Problem (**|**|**|**|**).

@ Grinario, 11.10.2012, 07:20 **

„Wir Deutschen müssen uns entscheiden, ob wir aus der Eurozone austreten sollen.“ (Grinario, 11.10.2012, 07:20 **). Herr Grinario: Wissen Sie wirklich nicht (mehr), wie wir - die Deutschen - in die Eurozone gekommen sind? Die meisten Menschen machen den Fehler, von der Demokratie auszugehen - logisch gesprochen ist das ein Proton Pseudos, ein Grundirrtum als die falsche Voraussetzung zu Anfang einer Beweisführung, aus der andere Irrtümer folgen. Die Demokratie, von der Sie gedanklich ausgehen, gibt es nicht. Eine Demokratie ohne Demos heißt Kratie, also: Herrschaft - abslout, und das bedeutet Absolutismus. Wir leben in einer mindestens siebzigprozentigen Diktatur, weil nur noch in einer höchstens dreißigprozentigen Demokratie, und wenn wir von der EU ausgehen, dann leben wir sogar in einer vierundneunzigprozentigen Diktatur, weil nur noch in einer höchstens sechsprozentigen Demokratie. Das Volk hat also fast gar nichts zu sagen. Zum eben erwähnten Absolutismus fehlen hier und heute also nur noch sechs Prozent.

Wer hat die Deutschen denn gefragt, ob sie in die NATO wollten, ob sie in die Montan-Union, EWG, EG, EU wollten, ob sie die D-Mark aufgeben und den Euro wollten, ob sie die Kriege mitmachen wollten, die fast überall auf dem Globus toben? Hätte man uns - die Deutschen - gefragt, dann wären wir heute nicht in der NATO, nicht in der EU, hätten keinen Euro, müßten uns nicht an irgendwelchen höchstkriminellen Kriegen beteiligen.

436

Besser als Ihr Proton Pseudos ist der Text, den Sie angeboten haben, Herr Grinario (**). „Lesenswert“ sei er, und da haben Sie recht (**). Ludwig Poullain ist auf den Tag genau ein Jahr jünger als Helmut Schmidt und gehört wie dieser einer Generation an, die nicht so naiv war und ist wie die auf sie folgenden Generationen. Im Grunde sehe ich es ähnlich wie Poullain: das Ende der sogenannten „Eurozone“ wird kommen - so oder so -, denn sie war ja sowieso eher eine Besatzungszone, und in diesem Ende steckt auch eine durchaus günstige Gelegenheit.

 

NACH OBEN 239) Hostiriker, 13.10.2012 (22:27, 23:48) ** (437-438)

437

„Demos“-Problem (**|**|**|**|**).

@ Grinario **

Entschuldigung, aber Sie haben meinen Text offenbar gar nicht gelesen oder Sie wissen nicht, was mit dem Proton Pseudos, obwohl ich dessen Definition ebenfalls angegeben habe, gemeint ist! Ich sage es daher noch einmal: Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus, denn Sie gehen vom Demos, von der Demokratie aus, die es aber in diesem Fall gar nicht gibt (und nebenbei gesagt: in der Geschichte hat es hat eine Demokratie zu 100%, ja sogar zu „nur“ 70% sowieso nie gegeben!). Aus einem Proton Pseudos folgen weitere, andere Irrtümer, nämlich als falsche Schlußfolgerungen: Sie ziehen deshalb immer die falschen Schlüsse, weil Sie von falschen Voraussetzungen ausgehen. Ihre Prämissen (vgl. Syllogismus) sind falsch, und bei Ihnen ist die „Demokratie“ die erste und der „Rechsstaat“ die zweite falsche Prämisse.

1.) Demokratie-Existenz als 1. falsche Prämisse.

Die Tatsache, daß man alle vier Jahre mit einem Kugelschreiber ein Kreuz auf einem Papierblatt machen darf, beweist nicht die Existenz der Demokratie - eher im Gegenteil. Außerdem: Die EU-Regierung (und das ist eben nicht das EU-Parlament, denn dieses Parlament hat keine Entscheidungsgewalt, also keine Macht) ist keine gewählte - das gilt für alle wichtigen Organe der EU: Rat, Kommission, Gerichtshof, EZB. Italien und Griechenland haben Regierungschefs, die nicht gewählt worden sind.

2.) Rechtsstaat-Existenz als 2. falsche Prämisse.

Die Tatsache, daß es auf einem Papier geschrieben steht, es gäbe einen Rechtsstaat, beweist nicht, daß es ihn auch wirklich gibt. Dem Papier nach war auch der Nationalsozialismus ein Rechtsstaat und übrigens auch eine Demokratie! Die Nationalsozialisten mußten keine rechtlichen Änderungen - z.B. in der Verfassung - vornehmen, und das, obwohl bzw. weil Deutschlands Weimarer Republik demokratischer verfaßt war als dessen spätere Bundesrepublik.

Sie haben außerdem geschrieben: „Es gibt eine Verfassung mit der Festlegung der Menschenrechte, es gibt Gerichte, die auch für die Regierenden unangenehme Urteile fällen.“ (**). „Wer »Menschheit« sagt, will betrügen.“ (Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen, 1927, S. 55 **) - das gilt auch für die Sprecher des Wortes „Menschenrechte“! Wer für sich im Namen der „Menschheit“ oder der „Menschen“ Rechte einfordert, will betrügen, will sich Vorteile, Reichtum und also Macht verschaffen, will andere Menschen unterdrücken und ihnen unterstellen, sie seien „böse“ und müßten gehorchen, um so „gut“ zu werden wie die Mächtigen.

Schade, daß ich das alles erklären muß, denn deshalb komme ich nicht zu dem, was ich eigentlich sagen will.

438

„Demos“-Problem (**|**|**|**|**).

@ Grinario **

Wer vor 1968 noch nicht die Grundschule verlassen konnte, hat kaum noch etwas über Regeln - wie z.B. die Grammatik - gelernt. Seit 1990 ist diese Entwicklung noch einmal exponentiell verstärkt worden. Kein Wunder also, daß es zu immer mehr Dummheit und Sprachverwirrtheit gekommen ist. Meine Texte sind gut les- und verstehbar. Es gibt also zwischen Ihnen und mir bezüglich unserer Meinungen wahrscheinlich gar keine großen Unterschiede, aber wir müssen uns ja auch verständigen. Wenn Sie aber meinen Text nicht richtig verstehen, ist das kaum möglich. Wahrscheinlich ist das auch Sinn und Zweck jener Bildungspolitik, die zu dem geführt hat und weiterhin führen wird, was ich eben beschrieben habe: Dummheit und Sprachverwirrtheit.

Mit andern Worten: Sie haben wieder etwas falsch verstanden! Ich habe auch nicht gesagt, daß Ihr Text schlecht ist, sondern lediglich, daß der Text von Poullain „besser“ (**) ist.

Über die Demokratie urteile ich übrigens ähnlich wie Aristoteles.

Es würden „Entscheidungen hingenommen“ (**), haben Sie geschrieben, aber darum geht es gar nicht, weil die Entscheidungen von der globalen Oberschicht, also nicht demokratisch, sondern diktatorisch getroffen werden. Ich sage es noch einmal: Sie gehen von den falschen Voraussetzungen aus! Die wirklich wichtigen politischen Institutionen - globalistische Banken, Weltbank, IWF, BIZ, Fed, UNO, EU, OSZE, EZB, IGH, EGH u.v.a. - sind nicht auf demokratische, ja noch nicht einmal auf repräsentativ-demokratische Weise zustandegekommen, und keiner ihrer Mitglieder ist je gewählt worden!

Kein Mensch regt sich darüber auf! Komisch! Es sind eben nicht die „Dschungelcamp-Gucker“ (**), von denen Sie gesprochen haben, denn die Dschungelcamp-Gucker sind sowieso eher US-Amerikaner und Engländer, jedenfalls ist das Dschungelcamp eine anglistisch-anglizistische Erfindung - zur Ablenkung vom selbständigen Denken. „Entscheidungen hingenommen“ (**) haben also eher Leute wie Sie, die sich noch für die Rahmenbedingungen interessieren, in denen sie leben (müssen), denn Leute wie Sie müssen noch „überzeugt“ werden, Dschungelcamp-Gucker nicht mehr.

Sie haben von der „Pseudo-Demokratie Putins“ (**) gesprochen und es unterlassen, auch von der Pseudo-Demokratie der EU zu sprechen. Sie haben von der „»Volks«-Demokratie der Chinesen“ (**) gesprochen, und das ist ein Pleonasmus bzw. eine Tautologie, die benutzt werden, um etwas entweder (a) zu erklären oder (b) zu vertuschen - und natürlich wollen „Kommunisten“ vertuschen: „Volks-Demokratie“ heißt (übersetzt) „Volks-Volksherrschaft“! Und was ist das? Was wollen uns diese „Mensch-Menschen“ damit sagen? Ähnelt das nicht sehr der Rhetorik unserer Globalisten? Muß ich Ihnen diese Fragen wirklich beantworten?

Ich gebe Ihnen einen Tipp:

Lassen Sie einmal aus rein experimentellen Gründen Ihre beiden Prämissen (**|**) weg! Vielleicht verstehen Sie mich dann besser: „Demokratie“ und „Rechtsstaat“ existieren in der nichtsprachlichen Wirklichkeit kaum noch, dagegen in der sprachlichen Wirklichkeit - als rhetorische Wörter - um so mehr!

 

NACH OBEN 240) Historiker, 14.10.2012 (01:51, 17:22) ** (439-440)

439

@ Hostiriker

Ich stimme Dir zu. Für den vernünfigen Ablauf des Wirtschaftens braucht man vernünftige Regeln, und diese Regeln müssen Bestand haben können. Das Wirtschaften, jedenfalls das auf Eigentum basierende Wirtschaften bedarf also solcher Regeln, die möglichst verbindlich gelten. Es bedarf der Schrift als der Vorschrift: Menschen müssen „erst einmal eine auf Schrift basierende Rechtsprechung eingerichtet haben ..., bevor sie eine Eigentumswirtschaft entwickeln können. Ohne diese kulturellen Voraussetzungen wie z.B. Schrift und schriftlich fixiertes Recht ist eine Eigentumswirtschaft nicht möglich.“ (Hubert Brune **). Und tatsächlich: Die Menschen brauchen seit ihrer Seßhaftwerdung für das ordnungsgemäße Wirtschaften die Schrift. Ein auf Schrift basierendes Recht gibt seitdem die Rahmenbedinungen für das Wirtschaften vor. Wer es ändern will, muß (a) sich damit auskennen, dafür ausgebildet sein, Jurist sein, oder (b) Vorausetzungen für die Änderung schaffen, sich damit auskennen, dafür ausgebildet sein, Politiker sein.

Wer also seine Gewinne, seinen Reichtum mehren und dadurch seine Macht stärken will, muß gegebenenfalls die Rahmenbedingungen für das Wirtschaften ändern, und das heißt: Recht und Politik so ändern, daß ein reibungsloser (also auch: widerstandsloser) Ablauf gewährleistet ist. Und genau das geschieht immer wieder. Mal mehr, mal weniger - und heute ist es eben wieder mal mehr!

Den Globalisten ist also jedes Mittel recht, um ihr Ziel zu erreichen! Demokratie und Rechtsstaat zählen also für sie zu den Dingen, die sie bei der Verfolgung ihrer Ziele überhaupt nicht gebrauchen können. Wenn es nach Demokratie und Rechtsstaat aussieht (d.h. daran geglaubt wird) und das Gegenteil praktiziert wird, dann haben sie die besten Aussichten, ihre Ziele zu erreichen!

440

„Demos“-Problem (**|**|**|**|**).

@ Grinario ** ** ** ** ** **

Mein Zwillingsbruder (Hostiriker) will, wie er sagte, seine „Energie nicht mehr vergeuden“ - deshalb vertrete ich ihn jetzt einmal kurz.

Sie scheinen noch relativ jung zu sein. Freuen Sie sich darüber. Und Ihr Pseudonym ist wundervoll, weil es sich auf einen Ort bezieht, der wegen seiner Geschichte in mir Glücksgefühle hervorruft. Grinario ist nämlich der keltische Ortsname für Köngen und der aus dem Keltischen übernommene lateinische Name für das Kastell Köngen.

Mein Zwillingsbruder hat recht, wenn er bei vielen Menschen das selbständige Denken vermißt. Es ging ihm nicht darum, Sie zu beleidigen, sondern lediglich darum, vor allem auf logische Fehler hinzuweisen, die, wenn man sie zur Voraussetzung nimmt, zu weiteren Fehlern führen (vgl. Proton Pseudos).

Wenn z.B. Demokratie und Rechtsstaat nicht oder nur noch zu einem sehr geringen Prozentsatz existieren (vgl. Hostiriker, 13.10.2012, 22:27 **), dann ist es logisch falsch, daraus den Schluß und gegebenfalls weitere Schlüsse zu ziehen, die auf diesen falschen Voraussetzungen beruhen: (1.) Demokratie, (2.) Rechtsstaat. Es ist eben eine historische Tatsache, daß alle wichtigen Institutionen auf unserem Globus (z.B. Weltbank, IWF, BIZ, Fed, UNO, EU, OSZE, EZB, IGH, EGH u.v.a.) sich nicht demokratisch entwickelt haben, daß keiner ihrer Mitglieder gewählt worden ist, daß die (Noch-)Staaten, in denen zwar alle „Jubeljahre“ einnmal und ohne jede Auswirkung gewählt wird, von diesen globalen Institutionen abhängig sind, und in manchen Ländern (z.B. Italien und Griechenland) Politiker ohne Wahl und Befragung einfach diktatorisch eingesetzt worden sind. Trotzdem glauben Sie, daß das demokratisch sei oder zumindest, daß das mit der Demokratie (weil ja Voraussetzung!), vereinbar sei. Und das ist eben falsch! Sie haben immer irgendwelche „Schuldigen“ im Visier: Wähler, Volk, „Dschungelcamp-Gucker“ u.s.w., die aber überhaupt gar nicht relevant sind und deswegen auch keine Schuldigen sein können, denn: die Voraussetzung, es gäbe eine Demokratie, ist falsch, und deshalb ist auch die Schlußfolgerung, die Politik könne sich durch Änderung des Wahlverhaltens ebenfalls ändern, falsch. Das hat mit Meinungen überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit Logik und empirisch überprüfbaren Tatsachen. Wenn Demokratie nicht oder nur zu einem verschwindend geringen Prozentsatz existent ist, dann existiert in der politischen Wirklichkeit der „Demos“ nicht.

Mit Meinungen hat das gar nichts zu tun. Deshalb hat mein Zwillingsbruder auch mit folgenden Satz recht: „Es gibt also zwischen Ihnen und mir bezüglich unserer Meinungen wahrscheinlich gar keine großen Unterschiede, aber wir müssen uns ja auch verständigen.“ (Hostiriker, 13.10.2012, 23:48 **). Auch an Ihrer Aussage, daß „die Bereitschaft die politischen Ereignisse zu beobachten und darauf zu reagieren in Deutschland nicht sehr ausgeprägt“ (**) sei, entdeckt man wieder Ihr (wahrscheinlich von Schule, Universität, Medien kritiklos übernommenes) Feindbild: Deutschland. Glauben Sie in Italien, um nur ein Beispiel zu nennen, sei das anders als in Deutschland? In Italien ist das eher schlimmer! Italien hat im letzten Jahr einen Regierungschef bekommen, der weder von dem italienischen Volk noch von anderen Völkern gewählt worden ist. Niemand in Itallien tut etwas dagegen. Ich weiß aber schon jetzt, daß für Sie Italien kein Feindbild ist, ohne mit Ihnen darüber auch nur eine Silbe gesprochen zu haben. Komisch! Nicht wahr? Wahrscheinlich ist das auch nicht Italiens Schuld, sondern (wiederum) Deutschlands, Nicht wahr? - Nein, so kommt man nicht weiter. Man kann nur mit selbständigen Denken weiterkommen! Man kann auch anders reagieren als Sie, und an einem anderen Beispiel kann ich ebenfalls klar erkennen, daß Sie lediglich mit bedingtem Reflex reagieren, nämlich auf den Satz: „Wer »Menschheit« sagt, will betrügen.“ (Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen, 1927, S. 55 **). Es ist doch in erster Näherung gar nicht wichtig, was Carl Schmitt sich dabei gedacht hat - das ist erst in zweiter oder dritter Näherung wichtig -, sondern zuerst ist wichtig, was der Satz bedeutet und ob er logisch wahr oder falsch ist, ob er empirisch überprüfbar und, wenn ja, als empirisch belegt gelten kann.

Gelenktes Denken statt selbständiges Denken - das ist genau das, was den Globalisten bei der Änderung der Rahmenbedingungen bis heute sehr geholfen hat, und, wie mir u.a. meine Internet-Erkundungen sagen, wohl auch weiterhin helfen wird. Sie brauchen unmündige Bürger. Das US-Volk war deren erstes Opfer (1913, als die Fed - das Geldmonster - gegründet wurde), das englische und französische Volk war deren zweites Opfer, weil England und Frankreich den 1. Weltkrieg beginnen und nicht beenden, weil nicht verlieren (denn sie hatten keine Chance, den 1. Weltkrieg militärisch zu gewinnen!), sonderm lieber gigantische Summen, Waffen und anderes Kriegsmatreial bei ihrem Verbündeten USA leihen, also gigantische Schulden machen wollten, die später vom deutschen Volk, dem dritten und größten Opfer, bezahlt werden mußten und auch wurden und werden, denn Deutschland zahlt heute immer noch.

Weil Sie auch immer wieder von „Menschenrechten“ sprechen, so betrachte ich es als meine Pflicht, Ihnen noch einmal mitzuteilen, daß man ein Wort sowohl mit „positivem“ als auch mit „negativem“ Vorhaben benutzen kann. Warum gehen Sie immer davon aus, daß, wer „Menschenrechte“ sagt, immer nur das Gute daran meint und, wenn ja, das Gute für die jeweils anderen und nicht für sich selbst meint? Das wissen Sie doch gar nicht. Aber wir wissen aus der Biologie, speziell aus der Verhaltensbiologie, daß schon Tiere, insbesondere unsere nächsten Verwandten, die Primaten, zur Erreichung ihrer Ziele hauptsächlich mit solchen Mitteln vorgehen, die wir Betrug, Heuchelei und vor allem Lüge nennen. Kennen Sie Peter Sloterdijk? Weil Sie mich nicht kennen, zitiere ich lieber ihn, weil nicht ich, wohl aber er in der Öffentlichkeit bekannt ist und meine Aussagen, wenn auch nur auf seine Weise (aber darauf kommt es ja primär nicht an [siehe oben]), ebenfalls verdeutlicht:

„Die Menschenrechtsformulierungen fangen an als Schutzrechtsformulierungen. .... Weil Verrechtlichung von falsch formulierten Menschenrechten in der Tat erstens Widersprüche ergibt und zweitens die Notwendigkeit, ... warum man die Rechte durch Pflichten ergänzen muß, ... - weil die Menschenrechtsformulierungen allesamt auf der Basis des modernen metaphysischen Individualismus sich artikuliert haben. .... Wir haben einen primären Individualismus und eine sekundäre Vergesellschaftung - das ist ein Denkfehler von einer solchen monströsen Dimension, daß man Jahrhunderte brauchen wird, das wieder zu beheben. .... Man kann es an den Artikeln der Erklärung von 1948 (**) sehr gut zeigen: sie sind alle falsch formuliert - alle -, und zwar fangen nämlich alle mit every-one oder no-one an, also: das ONE ist das Subjekt des Rechts, und das ist anthropologisch falsch! Wir müssen das Rechtssubjekt anders konstruieren .... Wir kommen in einen mörderischen Anthropozentrismus (**) hinein, der letztlich selbstmörderisch ist .... Und es stellt sich heraus, daß letzten Endes auch unter dem Schein der Allgemeinheit die modernen Menschenrechte Privilegien gewesen sind: es waren wieder Gattungsprivilegien, die nun in Form einer ermächtigten Herrengattung gegenüber dem Rest ... durchgesetzt werden, und das führt notwendigerweise in einer vernetzten Welt zu einer selbstmörderischen Entwicklung.“ (Peter Sloterdijk, in der TV-Sendung Baden-Badener Disput, 1998).

Es geht fast immer um Betrug, wenn von „Menschenrechten“ die Rede ist, weil die kleine Minderheit der Betrügenden die riesige Mehrheit nicht direkt (weil dann: ohne Erfolg) betrügen kann.

Man darf das Denken nicht immer von irgendwelchen Ideologien abhängig machen, weil man sich dann meistens zum Opfer macht. Man soll möglichst selbständig denken!

 

==>

 

NACH OBEN

www.Hubert-Brune.de

 

 

WWW.HUBERT-BRUNE.DE

 

NACH OBEN