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Jahr  S. E. 
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 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
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2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
2018 30
2019 18
2020 202
 
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P. Z.
 
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S.E. (S.)
T. (S.)
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K.  
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P. Z.
 
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  K.  
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5,3279
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1,8333
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
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3,770
4,569
5,888
6,080
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5,923
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K. (S.)
T. (S.)
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1,0164
1,1362
1,0843
1,0316
1,0710
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1381) Herr Schütze, 18.12.2020, 20:00 (7677)

7677

Platon, Aristoteles, Kant, Hegel
Hegel ging von Kant aus, so wie Aristoteles von Platon ausging. Kant war sowohl ein Philosoph der Aufklärung als auch ein Philosoph der Überwindung der Aufklärung, ein Philosoph des Idealismus. Platon (427-347), der 80 Jahre alt wurde, und Aristoteles (383-322), der 61 Jahre alt wurde, sind von Kant (1724-1804), der 80 Jahre alt wurde, und Hegel (1770-1831), der 61 Jahre alt wurde, zeitlich genau gleich entfernt. Und philosophisch verhalten sich der antike Platon und der moderne Hegel bzw. Goethe zueinander wie der antike Aristoteles und der moderne Kant.

Platon   Aristoteles   Leibniz   Kant   Goethe   Hegel
Wenn man unter Philosophie alles Wissen und Genialität und dabei die Technik ausdrücklich mitmeint, dann war Leibniz der größte Philosoph aller Zeiten. Versteht man unter Philosophie das Denken und die Weisheit allein, läßt man also die Begabung bezüglich der Technik weg, so muß man Platon und Hegel bzw. Goethe (er wird als Philosoph immer noch unterschätzt) einerseits sowie Kant und Aristoteles andererseits nennen. So is als „Vater der Moderne“ entweder Kant oder Hegel bzw. Goethe zu nennen.

In Hegels Philosophie ist ja auch der Aspekt der Anerkennung enthalten, auf die ich hier schon oft im Zusammenhang mit dem Thema „Angst“ eingegangen bin: „Angst vor dem Verlust der Anerkennung“. Was mich darüber hinaus an Hegels Philosophie besonders interessiert, sind die Themen „Freiheit“, „Geist“ („subjektiver Geist“, „objektiver Geist“, „absoluter Geist“), „Staat“, „Recht“, „Verfassung“ und nicht zuletzt das Thema „Dialektik“ („These“, „Antithese“, „Synthese“), sowie das Thema „Geschichte“, weil alles ja sowieso immer auch geschichtlich ist, sofern die Geschichte noch nicht zu Ende ist, weshalb ich auch noch das Thema „Ende der Geschichte?“ nennen möchte.

Mit diesem großen Werk Hegels - das letzte philosophische System - ist die Philosophie wahrscheinlich an ihr Ende gekommen, können Philosophen, wie Johann Karl Friedrich Rosenkranz, einer der treuesten Schüler Hegels, sagte, nur noch „die Totengräber der großen Philosophen“ sein.

Man kann es auch so sehen, wie es einst Heinrich Heine sehr bildlich schilderte:

„In der Tat, wenn man in Kant die terroristische Konvention und in Fichte das napoleonische Kaiserreich sieht, so sieht man in Herrn Schelling die restaurierende Reaktion, welche hierauf folgte. (Heine). .... Ach, und am Ende restaurierte er Dinge, wodurch er auch im schlechten Sinne mit der französischen Restauration verglichen werden kann. Doch da hat ihn die öffentliche Vernunft nicht länger geduldet, er wurde schmählich herabgestoßen vom Throne des Gedankens, Hegel ... nahm ihm die Krone vom Haupt und schor ihn, und der entsetzte Schelling lebte seitdem wie ein armseliges Mönchlein zu München .... Hegel aber ließ sich krönen zu Berlin - leider auch ein bißchen salben - und beherrschte seitdem die deutsche Philosophie. Unsere philosophische Revolution ist beendet. Hegel hat ihren großen Kreis geschlossen.“  (Heinrich Heine, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, 1834, S. 32-33 Heine). Vgl. auch: Herr Schütze, 17.12.2020, 01.24 (**|**).

 

NACH OBEN 1382) Herr Schütze, 19.12.2020, 01:02, 04:00 (7678-7679)

7678

@ Herbert Ludwig (Rudolf Steiner zitierend):

„»Dieses 19. Jahrhundert, indem es immer mehr und mehr vorrückte, wurde zum Totengräber nicht nur der Philosophen, sondern der Philosophie, ja der großen Weltanschauungsfragen überhaupt. Dasjenige, was uns jetzt entgegentritt mit solchen Riesenschritten, der Verfall der europäischen Zivilisation, er zeigte sich zuerst auf den philosophischen Höhen. Die anmaßenden philosophischen Systeme aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind ja im Grunde genommen Niedergang.«“ **

Das stimmt. Und die Philosophie der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und auch sogar noch die Philosophie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war gegenüber dem, was danach gekommen ist, ein noch einigermaßen angenehmer Niedergang (denken wir z.B. an Nietzsche und an Heidegger, den größten Philosophen des 20. Jahrhunderts). Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist dieser Niedergang der Philosophie sehr stark beschleunigt. Leider.

@ Herbert Ludwig:

„Doch diesen Niedergangs-Impulsen müssten heute dringend Aufgangsimpulse entgegengesetzt werden, und die seien ja auch bei dem gewaltigen Denker Hegel, dieser großen Individualität, enthalten, die in ihrer ewigen Entelechie lebendig fortwirke.“ **

Peter Sloterdijk
Der 1947 geborene Peter Sloterdijk hat das auch einmal sehr gut angemerkt: „Der Traum, dem ich folge, ist der, den sterbenden Baum der Philosophie noch einmal blühen zu sehen - in einer Blüte ohne Enttäuschung, übersät mit bizarren Gedankenblumen .... Sind wir kulturell wirklich zu alt, um solche Erfahrungen zu wiederholen?“ (Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, 1983, S. 28 **). Diese Sätze wurden 1983 veröffentlicht, zu einer Zeit also, als der Niedergang der Philosophie bereits sehr stark beschleunigt war.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Das, was Hegel bereits über die Kunst sagte, das muß - vielleicht etwas zeitversetzt - leider auch über die Philosophie gesagt werden.

„Die Kunst ist nach der Seite ihrer höchsten Bestimmung für uns ein Vergangenes.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Ästhetik, 1, 16 **).
„Der Geist geht in eine tiefere Epoche der Wahrheit ein, in der er der Kunst nicht mehr bedarf.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Ästhetik, 1, 150 **).
„Bei fortgehender Bildung tritt überhaupt bei jedem Volk eine Zeit ein, in welcher die Kunst über sich selbst hinaus weist. ... In dieser Weise besteht das Nach der Kunst darin, daß dem Geist das Bedürfniß einwohnt, sich nur in seinem eigenen Innern als der wahren Form für die Wahrheit zu befriedigen.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Ästhetik, 1, 150 f. **).
„Die Weltgeschichte ist die Darstellung des göttlichen, absoluten Prozesses des Geistes in seinen höchsten Gestalten, dieses Stufenganges, wodurch er seine Wahrheit, das Selbstbewußtsein über sich selbst erlangt. Die Gestaltungen dieser Stufen sind die welthistorischen Volksgeister, die Bestimmtheiten ihres sittlichen Lebens, ihrer Verfassung, ihrer Kunst, Religion und Wissenschaft. Die Stufen zu realisieren, ist der unendliche Trieb des Weltgeistes, sein unwiderstehlicher Drang; denn diese Gliederung, sowie ihre Verwirklichung ist sein Begriff.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, S. 52 **).

Weil aber Hegel zufolge das „was die Welt überhaupt bewegt, ... der Widerspruch“ als „die Wurzel aller Bewegung und Lebendigkeit“ ist (**), so darf man guter Hoffnung sein, was die Aufgangsimpulse angeht. Die erste Frage ist darum eigentlich nur: Wann wird sich der Aufgang erstmals zeigen?

Es kann schon noch eine Weile dauern, und meiner Einschätzung zufolge muß zuvor eine Kultur, zu der auch eine Religion gehört und mit der dann auch wieder Kunst und Wissenschaft in Fahrt kommen können, aufgehen oder zumindest in ihren Beständen erhalten werden. Denn was wir im Moment leider nur wahrnehmen, ist der Untergang der abendländischen Kultur. Vielleicht kann man an ihr etwas so aufrechterhalten, daß man ihre Zivilisationsweise, ihren Nihilismus, d.h. ihre sowohl heimliche als auch offene mutwillige Wertezerstörung bremst, indem man auf die Überlieferung setzt und dann auch gefälligst ernsthaft verteidigt. Im Moment sehe ich nur Zerstörung, Destruktion (siehe auch: Destruktivismus als Architekturstil, Kunststil, beschönigend „Dekonstruktivismus“ genannt), Nihilismus, eben Vernichtung, und zwar in allen Bereichen der westlichen Kultur. Und diese Vernichtung ist nicht nur hausgemacht, sondern kommt auch von außen.

Dem Wahn der Globalisten zufolge wird es nicht nur eine „neue Normalität“, sondern sogar eine „neue Evolution“ geben. Gott möge das verhüten!

7679

@ Herbert Ludwig:

„R. Steiner erinnert nun daran, dass jeder Mensch mit seinem ganzen Wesen stets zwei versucherischen Mächten des Bösen ausgesetzt ist, die ihn in ihre Einseitigkeit hereinziehen und so zerstören wollen: auf der einen Seite den luziferischen, die den Menschen weltflüchtig der Erde entziehen und auf der anderen Seite den ahrimanischen, die ihn in die Erde hinein verhärten, verkrampfen wollen.“ **

Weltflucht und Weltsucht könnte man es auch nennen.

@ Herbert Ludwig (zumeist Rudolf Steiner zitierend):

„»Wer Hegel versteht, wie er seine ›Logik‹ ausarbeitet, der sieht, wie die Menschheit in dieser Zeit, da Hegel seine ›Logik‹ ausarbeitet – im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts -, beginnt zu verkalken, beginnt materialistisch zu werden, dicht zu werden, in die Materie verstrickt zu werden. Wie ein Versinken in die Materie im Wissen, im Erkennen ist es in dieser Zeit. Und es erscheint einem wie im Bilde diese Menschheit, im Materiellen versinkend, Hegel wie in der Mitte stehend, mit aller Gewalt sich herausarbeitend und entreißend Ahriman dasjenige, was Ahriman Gutes hat: die abstrakte Logik, die wir brauchen zu unserer innerlichen Befreiung, ohne die wir nicht zum reinen Denken kommen, diese entreißend den Mächten der Schwere, diese entreißend den irdischen Mächten und sie hinstellend in ihrer ganzen kalten Abstraktheit, damit sie nicht in demjenigen Elemente lebe, das das Ahrimanische im Menschen ist, sondern damit sie heraufkomme in das menschliche Denken. Ja, diese Hegelsche Logik ist den ahrimanischen Mächten entrissen, entrungen und der Menschheit gegeben; sie ist dasjenige, was die Menschheit braucht, ohne die sie nicht vorwärtskommen kann, was aber erst Ahriman entrissen werden mußte.

So bleibt die Hegelsche Logik tatsächlich etwas Ewiges, so muß sie fortwirken. Sie muß immer wieder gesucht werden. Man kann ohne sie nicht auskommen. ....

Da sieht man unwillkürlich nebeneinander den nach aufwärts strebenden Geist, der dem Ahriman die Logik entreißt, und neben ihm denjenigen, der mit dieser Logik, weil man mit ihr sich eben aufrechterhalten muß durch alle inneren menschlichen Seelenkräfte, der versinkt in das Ahrimanische. So steht schon Hegel da als ein Geist, den man nur fassen kann, wenn man ihn zu fassen sucht mit den Begriffen, die eigentlich nur wiederum die Geisteswissenschaft geben kann. Das ist dasjenige, was Hegel geworden ist aus jenen Wirkungen, die auf ihn ausgeübt worden sind durch die flammenden Fichte-Worte in Jena, deren Extrakt er dann in seiner Art ausgebildet hat während seiner Bamberger, während seiner Nürnberger, während seiner Heidelberger Zeit.

Denn rachitisch müßte werden jede Geisteswissenschaft, die nicht durchdrungen werden konnte von dem knöchernen Ideensystem, das dem Ahriman, dem verknöchernden Ahriman abgerungen worden ist durch Hegel. Man braucht dieses System. Man muß in einer gewissen Weise daran innerlich stark werden. Man braucht diese kühle Besonnenheit, wenn man nicht in nebuloser, warmer Mystik verkommen will beim geistigen Streben. Man braucht auch die Kraft, die in Hegel lebte, man braucht seine Kraft zum Vernunftbekenntnis, wenn man nicht untersinken will in dasjenige, in das Karl Marx sogleich untergesunken ist, als er selbständig die Hegelsche Geistigkeit in sich verarbeiten wollte.

Es ist notwendig, es wäre notwendig, dass in diesem Zeitpunkte, der vielleicht einer der wichtigsten ist, noch wichtiger als 1914, möglichst viele Menschen sich gerade an das Bedeutsame in Hegel erinnern. Denn die Seelen könnten in einer gewissen Weise aufwachen gerade an Hegel. Und Aufwachen ist nötig. Man glaubt es nicht, man will es nicht glauben, welche Gefahren eigentlich in der Zivilisation Europas und seines amerikanischen Anhanges walten; man will nicht glauben, welche Niedergangskräfte vorhanden sind. Man rechnet ja eigentlich nur mit den Niedergangskräften heute im öffentlichen Leben. Die Aufgangskräfte will man nicht spüren.«

Durch Hegel kommt als eine Kraft des Deutschen Idealismus »das Vertrauen in die tragende Macht des Denkens« zum Ausdruck. »Jede Seite in Hegels Werken ist eine Bekräftigung dieses Vertrauens, das zuletzt in der Überzeugung gipfelt: Wenn der Mensch völlig versteht, was er in seinem Denken hat, so weiß er auch, daß er den Zugang zu einer übersinnlich-geistigen Welt gewinnen kann. Der Deutsche Idealismus hat durch Hegel das Bekenntnis zu der übersinnlichen Wesenheit des Denkens abgelegt.

»Der menschliche Gedanke erlebte seinen Höhepunkt in Hegel mit dem Satz: ›Das Leben und Weben des Gedankens in der Wahrheit ist der wirkende Geist.‹«

Das heißt, Hegel erlebte in den Gedanken das Leben und Weben der Gedanken des schöpferischen Geistes Gottes, die in unser eigenes Denken einströmen. Und er erfaßte, daß aus diesen Weltgedanken, dieser göttlichen Weltenvernunft allein alles entstanden ist und entsteht und daß nur aus ihnen der Mensch Leben und Licht findet für sein eigenes Ich. Und Rudolf Steiner setzte in Anlehnung an den aus der griechischen Logos-Lehre herausgewachsenen Prolog des Johannes-Evangeliums fort: »Das, was Hegel in so scheinbar ganz unverständlicher Weise sagt, man kann es aussprechen wirklich mit den Worten:

Im Urbeginne ist der Gedanke,
Und ein Unendliches ist der Gedanke,
Und das Leben des Gedankens ist das Licht des Ich.
Erfüllen möge der leuchtende Gedanke
Die Finsternis meines Ich,
Daß ihn die Finsternis meines Ich ergreife,
Den lebendigen Gedanken,
Und lebe und webe in seinem göttlichen Urbeginn.«“ **

Es ist wohl auch der Gedanke des Widerspruchs, über den man geistig in die „Sphären“ kommen kann, die einem bei der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Weltsucht und Weltflucht helfen.

@ Zitrone:

„»Wenn der Deutsche Geist noch einmal aus seinen innersten und eigensten Kräften gegen diese große Vergewaltigung reagiert, wenn er ihr eine neue Kunst, Poesie und Religion entgegenzustellen imstande ist, dann sind wir gerettet, wo nicht, nicht. – Ich sage: ›Religion, denn ohne ein überweltliches Wollen, das den ganzen Macht- und Geldrummel aufwiegt, geht es nicht.‹ .... Seiner Natur nach muß es etwas sein, das bei allen politischen, ökonomischen und anderen Katastrophen über dem Wasser schwimmt. Aber was? Da überfragen sie mich. Es könnte sein, daß auch wir es verkennten, wenn es in die Welt tritt.« (Jacob Burckhardt).“ **

Das ist auch in etwa das, was ich meinte, als ich sagte, daß mit einer „Kultur, zu der auch eine Religion gehört und mit der dann auch wieder Kunst und Wissenschaft in Fahrt kommen können, aufgehen oder zumindest in ihren Beständen erhalten werden“ muß. (Herr Schütze, 19.12.2020, 01:02 [**|**]).

 

NACH OBEN 1383) Herr Schütze, 20.12.2020, 00:25; Beschießfehler, 20.12.2020, 02:58; Herr Schütze, 20.12.2020, 02:31; Befehlschießer, 20.12.2020, 03:58; Herr Schütze, 20.12.2020, 14:57, 15:57; Befehlschießer, 20.12.2020, 18:41; Herr Schütze, 20.12.2020, 20:59 (7680-7687)

7680

@ Michael:

„@ Herr Schütze zitiert Sloterdijk: »Der Traum, dem ich folge, ist der, den sterbenden Baum der Philosophie noch einmal blühen zu sehen ...« (**).“ ** **

Peter Sloterdijk
Peter Sloterdijk bei der Präsentation seines Buches „Kritik der zynischen Vernuft“, 1983
Sloterdiyk hat recht. Er ist allerdings eine Schlafmütze, denn er träumt noch und folgt einem Traum, in dem er einen Baum sieht, der Blüten trägt. Wäre er schon wach, könnte er den Baum sehen, der Früchte trägt und könnte reinbeissen.
»Die Philosophie der Freiheit« ist das Ende der Philosophie, wie der Apfel das Ende des Apfelbaumes im Oktober ist, wo der Baum »stirbt«, die Blätter abwirft. Der Baum trägt die Früchte, aber der Baum entscheidet nicht, wer ihn aberntet und wer die Früchte verzehrt.“

Sloterdijk hat aber wirklich einen sterbenden Baum gemeint, „den sterbenden Baum der Philosophie“ (**), wie gesagt. Die Philosophie ist „altersschwach“, vielleicht auch schon ein bißchen „dement“, aber noch nicht „tot“, sondern eben „sterbend“, und der Sterbeprozeß kann auch noch lange dauern.
32 Sloterdijk-Bücher in einem meiner Bücherschränke
Hegel hat etwas vollendet, aber nicht beendet. Mit Hegel ist die abendländische Philosophie erwachsen geworden. Deshalb kann ihr auch wirklich keiner mehr etwas hinzufügen. Wahrscheinlich wird nach dem Tod unserer mittlerweile alten Philosophie tatsächlich keine neue Philosophie mehr „geboren“ werden. Von „Wiederbelebung“ kann zwar gegenwärtig noch nicht die Rede sein (oder ist die Philosophie etwa „klinisch tot“?), aber es ist schon jetzt absehbar, daß es mit der abendländischen Philosophie bald vorbei sein wird. Denn fast alles, was nach Hegel noch gekommen ist, ist Eklektizismus, Wiederholung von schon Bekanntem gewesen - abgesehen von Akzenten, gekommen von z.B. Lebensphilosophen/Existenzialisten/Kulturphilosophen und denjenigen Logikern, die sich als Philosophen zwar verstanden bzw. verstehen, bei denen aber die anderen philosophischen Bereiche fehlten bzw. fehlen.

Wenn man Sloterdijks Bild vom „Baum der Philosophie“ (**) gelten lassen will, dann muß man sagen, daß der Deutsche Idealismus die Früchte dieses Baumes bedeutet, die erst mit Hegel ihre endgültige Reife erhielten und in etwa zeitgleich mit Hegels Tod größtenteils schon gegessen waren und kleinstenteils bald anfingen zu verfaulen, daß aber der Baum immer noch dasteht und für Menschen, die schon einige Jahreszeiten mit vollem Bewußtsein erlebt haben, den Eindruck macht, als würde er im nächsten Frühling wieder Blüten tragen (doch dieser Eindruck kann bekanntlich auch täuschen). Hoffen darf man jedenfalls!

32 Sloterdijk-Bücher in einem meiner Bücherschränke

Es ist nicht so, daß „der Apfel das Ende des Apfelbaumes im Oktober ist“ (Michael), sondern es ist so, daß der Oktober, bei manchen Apfelsorten auch erst der Dezember das Ende des Apfels ist und der Apfelbaum im nächsten Frühling wieder seine Blüten, im Sommer wieder seine ersten, noch sehr kleinen, im Herbst dann wieder seine erwachsenen, reifen, zum Ernten hervorragend geeigneten und meistens sehr lecker schmeckenden Äpfel trägt.
Apfelbaum

7681

Freie-Welt-Redaktion:

„Der »Wuhan-Virus« und der »Great Reset«. Kardinal Burke: »Es gibt Mächte, die Corona für die Weltherrschaft mißbrauchen wollen«.“

Es war doch vorher schon bekannt, daß die fast alles, was für die Weltherrschaft mißbrauchbar ist, auch wirklich mißbrauchen wollen und auch schon seit sehr langer Zeit mißbraucht haben.

7682

@ H. Ludwig:

„Rudolf Steiner meint aber hier, dass auch diese reinen Begriffe und Ideen Hegels von den Menschen heute als kalt und abstrakt (negativ) erlebt werden, während das bei Hegel überhaupt nicht der Fall war. Er lebte mit allem Enthusiasmus und allen Herzenskräften warm in diesen reinen Gedanken, die er aus der übersinnlichen Welt kommend als göttliche Weltgedanken empfand. Sie waren ihm im positiven Sinne abstrakt, vom Irdischen, Nicht-Gedanklichen unberührt und um so mehr vom Geiste erfüllt. Dahin müssen auch wir wieder kommen.“ **

Es herrschte ein anderer „Zeitgeist“ (Hegel) vor. Heute meinen viele, Hegel sei schwer zu verstehen, damals aber wären dieselben Leute froh gewesen, wenn jemand etwas logisch gut durchdacht hatte und man darüber selber auch philosophieren konnte. Ähnliches gilt für die Musik und andere Kunst der damaligen Zeit. Es gab zu der Zeit keine elektronischen Medien. Damals war es noch möglich, Philosophie so zu betreiben wie heute Sport in den Stadien und Autos u.ä., Einkauf in Riesenkaufhäusern, das Glotzen von Filmen in Kinos, im Fernsehen, im Internet, das Chatten, das Kommentieren, das Bloggen, das Posten, das Begaffen und das sonstige Konsumieren, hauptsächlich über das Internet. Dazu kommt, daß die Arbeit und speziell die Arbeitsteilung zu vielen Problemen geführt haben und auch darum die heutigen Interessen und die „Zeitpräferenz“ andere sind. Die Technik war damals noch nicht so weit wie heute, obschon sie auch schon damals viel schneller voranging als in früherer Zeit. Nicht zufällig kam schon im 18. Jahrhunderts das Wort „Fortschritt“ in Mode. Seit dem „Hochmittelalter“ gab es eigentlich schon keinen Rückschritt mehr. Jedes Jahrhundert wurde „fortschrittlicher“ als das vorherige - besonders seit Beginn der „Neuzeit“ und ganz besonders seit der „Industriellen Revolution“. Aber heute ist die Technik so sehr „fortgeschritten“, daß sie dem Wort „Fortschritt“ alle Ehre macht: die Technik hat sich so sehr vom Alltag des Menschen entfernt, daß sie von ihm „fortgeschritten“, von ihm „fort“ zu sein scheint und in mancher Hinsicht auch ist (siehe: Gentechnik, Nanotechnik, KI u.s.w. und die Ankündigung der Globalisten, eine „neue Evolution“ diesem Planeten zu „verordnen“.

7683

@ Michael:

„Irgendeine Weltanschauung, die dem Materialismus nicht paßt, wird ignoriert oder bekämpft. Das kommt von der großen ANGST vor dem Geist, vor dem Ichbewußtsein. Deswegen dieses dauernde »Wir« - Gesülze.“ **

Sie würden sich sehr wundern, wenn es nur noch ein „Ich“-Gesülze gäbe.

Es kommt auf den Ausgleich an.

7684

@ Michael:

„@ Herr Schütze. ** **

Peter Sloterdijk
Ja, Sloterdijk hat den realen Tod der Philosophie gesehen, was Sie schrieben, leuchtet mir voll ein.“ **

Nein! Zum sechsten Mal: Sloterdijk hat nicht den „Tod der Philosophie“, wie Sie wieder sehr eigenwillig falsch verstanden haben, sondern Sloterdijk hat das Sterben der Philosophie, ganz genau „den sterbenden Baum der Philosophie“ angesprochen. Es folgt - wieder - das Zitat: „Der Traum, dem ich folge, ist der, den sterbenden Baum der Philosophie noch einmal blühen zu sehen - in einer Blüte ohne Enttäuschung, übersät mit bizarren Gedankenblumen .... Sind wir kulturell wirklich zu alt, um solche Erfahrungen zu wiederholen?“ (Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, 1983, S. 28 **). Diesem Zitat fügte ich hinzu: „Diese Sätze wurden 1983 veröffentlicht, zu einer Zeit also, als der Niedergang der Philosophie bereits sehr stark beschleunigt war.“ (**|**). „Sterben“ bedeutet nicht „tot sein“, bedeutet also nicht den „Tod“, sondern den letzten Lebensprozeß, geschieht also noch vor dem Tod.

7685

@ Michael.

Sind Sie nicht derjenige, der schon Nahtoderfahrungen gemacht hat? Wenn ja, dann müßten Sie ja eigentlich sogar aus (spiritueller?) Erfahrung wissen, daß man (materiell) sterben und hinter doch wieder (materiell) leben kann.

7686

@ Michael:

„@ Befehlschießer:

»Sie würden sich sehr wundern, wenn es nur noch ein ›Ich‹-Gesülze gäbe. Es kommt auf den Ausgleich an.« ** **

Prinzipiell ist wahr, was Sie sagen, da stimmt es haargenau. Doch es geht nicht um ein Wir ODER ein Ich, sofern jedes Wir aus lauter Individuen besteht.“ **

Doch! Es geht Ihnen um das „Wir“ und das „Ich“; denn Sie haben geschrieben: „Rudolf Steiner sagte im 7. Vortrag des GA-Bandes 258: »Das ›Wir‹ muß eigentlich schwinden.« In der Wissenschaft ist jeder als ein Ich verantwortlich. Und heute 2020? Nur noch politisches »Wir«-Geschwätz. Das Individuum soll hinter der Maske verschwinden.“ (**)

Das „Ich“-Gesülze ist schlimmer als das „Wir“-Gesülze. Deswegen muß ein Kind , wenn es sein „Ich“ entdeckt, lernen, vom „Ich“ auf das „Du“, das „Er/Sie/Es“, das „Wir“, das „Ihr“ und das plurale „Sie“ nicht nur über die Grammatik, sondern eben auch über alle anderen Zeichenregeln (meist „Umgamgsregeln“ genannt) zu schließen, auf sie erst widerspenstig (trotzig), doch bald auch freiwillig und zuletzt sogar selbst pädagogisch (Eltern-Kind-Rollenspiele) zuzugehen, indem es anderen Kindern zeigt, wie es geht - eine relativ lange Zeit wird dafür benötigt (gemessen an dem sehr jungen Alter dieses noch sehr kleinen Kindes). Wie der Ausgleich auch gelingt: ohne ihn geht es nicht.

Die im März 2020 in Europa begonnene Mund-Nasen-Bedeckung verdeckt einen Teil des Gesichts, ist aber deswegen nicht nur eine Angelegenheit des Individuums, sondern auch und vielleicht sogar in einem noch viel höherem Ausmaß eine Angelegenheit der Gemeinschaft, jedenfalls der Masse dieser Gemeinschaft, und zwar lokal, regional, national, global. Wenn das „Wir“ verschwindet, ist ein Widerstand gegen die Weltmacht nicht mehr möglich. Ein Individuum hat gegen die Weltmacht nur dann eine Chance, wenn es über sehr viel Macht verfügt und sich mit anderen über Macht verfügenden Individuen zusammenschließt, vielleicht z.B. ein „Triumvirat“ (wie damals in Rom: [1.} Crassus, Pompejus, Cäsar, 2.} Lepidus, Antonius, Oktavian]) bildet und Anhänger um sich sammelt, also ein „Wir“ im Widerstand gegen die Weltmacht schafft und damit vielleicht Erfolg hat. Ohne ein „Wir“ geht auch das nicht. Der Widerstand gegen die Mund-Nasen-Bedeckung ist ohne ein „Wir“ nicht möglich. Soviel dazu.

7687

Es hat schon viele Vorteile, wenn ein Philosoph ein ganzes System vorlegt, wie Hegel es getan hat. Daß man sich durch sein Werk „hindurchbeißen“ muß, ist ja nicht abgemacht - man kann ja statt dessen mit dem Spielen am Computer weitermachen.

Hegel war der letzte Philosoph mit einem System - es sei denn, man ließe den Kulturmorphologen Spengler und den Systemtheoretiker Luhmann ebenfalls als Philosophen gelten. Nietzsche jedenfalls hatte zuletzt auch vor, ein System zu entwickeln (ausgerechnet er!), wurde dann aber statt dessen in die Irrenanstalt eingewiesen. Ein Nichtsystematiker wie Nietzsche ist nicht unbedingt deshalb, weil er kein System hat, schwerer oder leichter zu verstehen als ein Systematiker wie Hegel. Vieles an Gründen, Motiven, Trieben und Ursachen hat bei Menschen mit ihrer Geschichte zu tun. Nietzsche hat drei philosophische Denkstadien durchgemacht. Erst war er ein glühender Anhänger Schopenhauers und Wagners, bejahte wie Schopenhauer die Verneinung des Willens zum Leben, ging danach durch eine Zwischenzeit, in der er den Nihilismus in sich austrug, um am Ende sowohl den Nihilismus als auch den Willen zum Leben als den Willen zur Macht zu bejahen, ja sogar zu fordern und zu fördern. Dennoch kann man auch bei Nietzsche nicht unbedingt sagen, daß er leichter oder schwerer, schneller oder langsamer zu verstehen sei als Hegel; denn bei Hegel muß man sich anfangs sehr anstrengen, kann dann aber mit ihm bis ins Unendliche weiterdenken, während man bei Nietzsche immer sowohl für als auch gegen ihn denken sollte (so wie er es übrigens auch erwartet und gefordert hat), bevor man sich ihm gegenüber neutral bzw. objektiv nähert oder aber sich endgültig für oder gegen ihn entscheidet, wobei es häufig so ist, daß man mit ihm einfach nicht fertig wird, aber nicht aus Gründen des Weiterdenkens wie bei Hegel, sondern aus Gründen des ständigen Abwägens.

„Es ist kein Ausruhen in Nietzsche, keine letzte Weisheit und Glaubwürdigkeit hält stand. .... Nietzsche ist nur
recht aufzufassen, wenn systematische und begriffliche Schulung schon anderswo gewonnen wurde,
wenn Hartnäckigkeit und Genauigkeit des Denkens mitgebracht werden ....
Philosophieren mit Nietzsche bedeutet ein ständiges sich gegen ihn Behaupten.“
(Karl Jaspers, Nietzsche - Einführung in das Verständnis seines Philosophierens, 1936).

 

NACH OBEN 1384) Herr Schütze, 21.12.2020, 00:09, 01:21, 19:59 (7688-7690)

7688

@ Herbert Ludwig. **

Die Zahlen für die „Corona-Heilungen durch homöopathische und anthroposophische Arzneimittel“ (**), über die auch Dr. Christian Büttner erstaunt gewesen ist, sind vielversprechend, werden darum wohl bereits von der Impf-und NWO-Mafia verdeckt, verleugnet und als „rechtes Gedankengut“ sowie „Verschwörungstheorie“ verunglimpf (Schimpfwörter helfen!).

7689

@ Michael:

„Ein Wir besteht entweder aus Menschen mit Ichbewußtsein, oder es muß kopfüber im Sumpf steckenbleiben. Das hatten wir als Volk schon seit zwei Wk S, daß schon den Kindern das Ichbewußtsein ausgetrieben wurde, und wo sind wir damit gelandet? In zwei antichristlichen Gesellschaften brauner und roter Färbung.“ **

Wieso „wir“? Nicht „wir“ sind damit irgendwo gelandet, sondern die ganze Welt ist damit irgendwo gelandet. Aber wer hat denn darüber bestimmt? Ein Wir? Ja, aber das derjenigen, die uns heute auch wieder in einen Weltkrieg treiben wollen. Den Kindern ist bisher das Ichbewußtsein zwar nicht ausgetrieben worden, aber es ist ihnen oder eher den Jugendlichen in den an den Kriegen beteiligten Ländern (und zwar allen!) „eingeimpft“ (sic!) worden, daß das, wofür sie kämpfen, eine gute Sache sei, und so kämpften eben die Engländer für England und sein Empire, die Deutschen für Deutschland und sein Reich, die Franzosen für ihr Frank-Reich, die US-Amerikaner für die USA und ihren Dollar-Reich, die Russen für ihr Rußland und seinen Zaren und danach seinen Sowjet (Kommunismus), die Italiener ... usw. usf.. Und zwar mit dem Ichbewußtsein! Dieses ist angeknackst, aber niemals ausgetrieben gewesen. Austreiben kann man es nicht - es sei denn, man versucht es über den biologischen Weg (wie eben heute mittels Nano-, Gentechnik und KI!). Solche Kriegszeiten kommen immer wieder. Gegenwärtig gibt es mehr Kriege als jemals zuvor, und in den USA hat es noch nie einen Präsidenten gegeben, der nicht jeden Tag irgendwo Krieg führte (Obama hält gegenwärtig den Rekord dieser zeitlichen und räumlichen US-Kriegsdichte). Sogar dann, wenn Sie an das globalistische Credo glauben, den „neuen Menschen“ (wieder einmal!) zu erbauen - dieses Mal sogar mit einer komplett „neuen Evolution“ -, werden Sie bald einsehen müssen, womit die Globalisten neben der Spekulation an der Börse am meisten Geld ergaunert haben: mit Kriegen!

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: ohne das Wir geht es nicht, wie auch Befehlschießer schon richtig gesagt hat: „ Wenn das „Wir“ verschwindet, ist ein Widerstand gegen die Weltmacht nicht mehr möglich.“ (**|**). Widerstand gegen die Weltmacht geht nur mit einem Wir. Auch gemäß der Steinerschen Dreigliederung geht es nicht ohne das Wir. Es hat keinen Sinn, wenn jedes Individuum für sich selbst in drei gesonderten Lebensbereichen lebt, also ohne andere, ohne eine Gemeinschaft. Jedes Ich braucht sein Wir. Es kommt beim Wir darauf an, dem Ich den Spielraum zu geben, den es benötigt, besonders im Lebensbereich der Freiheit, des Geistes. Und das ist ja auch gewährleistet, aber eben nicht durch das Ich, sondern durch das Wir. Wenn ein Ich es gewährleisten sollte, wäre sofort Diktatur angesagt. Wollen Sie etwa, daß z.B. das Ich des Vorstandsvorsitzenden von Black Rock unser Zusammenleben gewährleistet? Wohl kaum. Oder?

7690

@ Grand Nix:

„Auch meine Wenigkeit hat einige kritische Gedanken und Worte zu Hegels Philosophie hier hinterlassen. Und, was nicht so oft vorkommt (ich weiß es aus Erfahrung, da ich auch auf anderen Seiten Kommentare hinterlasse) Antworten erhalten, was mich freute. Das Problem: dem lieben »Hubi Stendhal« konnte ich noch antworten, dem lieben »Herr Schütze« leider nicht mehr, obwohl ich einen entsprechenden Kommentar dazu bei Ihnen heute Nacht noch absenden konnte. Bedauerlicherweise realisierte ich heute Morgen, dass die Kommentarfunktion (bereits nach 2 Tagen!) wieder geschlossen wurde. Warum mein Kommentar dann noch angenommen wurde, aber dennoch nicht hier erschien, ist für mich leider nicht nachvollziehbar. Sie haben sicherlich gute Gründe dafür, würde Sie aber bitten, mir liebenswürdigerweise diesen letzten Kommentar von mir an »Herr Schütze« an entsprechenden Stelle (er dürfte Ihnen noch vorliegen) freizuschalten. Ich würde mich sehr darüber freuen und »Herr Schütze« sicherlich auch.“ **

Guten Abend. Ich habe mich gerade eben auch gewundert, daß die Kommentarfunktion schon außer Betrieb gesetzt worden ist. Schade. Danke für Ihre Antwort, sehr geehrter Herr Nix.

Leider kann ich an dieser Stelle nicht so sehr auf Ihre Kritik eingehen, weil das nicht zum hiesigen Thema paßt; doch sei mir der Hinweis erlaubt, daß auch Kritik dogmatisch sein und also Popper zufolge, den auch ich ganz gut kenne, einer Immunisierungsstrategie folgen kann und häufig auch tut, und zwar - ob ironischerweise oder nicht - besonders seit den Tagen des „Kritischen Rationalismus“. Die Globalisten sagen immer, daß „Märkte geöffnet“ werden sollen, der Liberalismus besser sei als seine Gegner, obwohl er selbst jede Menge an Planwirtschaft, Bürokratie, Hierarchie, Sozialismus, Kommunismus, Korporatismus, Faschismus und u.ä. in sich trägt, sogar viel mehr plant als seine Gegner, was man ja auch an der schon sehr lange Zeit zuvor geplanten derzeitigen Coronayhsterie (ja, beim Thema bleiben!) sehr gut sehen kann, denn die Pläne sind ja mittlerweile veröffentlicht, also nicht mehr einfach nur eine Sache von Rechten und Verschwörungstheoretikern. Die „Kritsichen Rationalisten“ sagen, ein wissenschaftliches System müsse an der Erfahrung scheitern können, falsifizierbar sein, nehmen dann aber in der Praxis bestimmte Theorien davon aus oder reden jedenfalls nicht über sie. Ich bin kein Gegner Poppers, doch das erinnert mich schon an das, was auch die Globalisten tun, die den Staat (bei Popper: „Feind der offenen Gesellschaft“) kritisieren, weil er „den Markt“ verbiete, was nicht einmal wahr ist. Außerdem zeigt Popper mit seinem Widerspruch zu Hegel, daß dessen Widerspruchsphilosophie gar nicht so „falsch“ sein kann, wie er sie gerne hätte, und diese Widerspruchsphilosopohie immer auch einen Kompromiß zuläßt, d.h. nicht dogmatisch, sondern freiheitlich ist. Kritik kann überzogen sein. Da Kant das Wort „Kritizismus“ schon für Ewigkeiten gemietet hat als Ausdruck für den „überwundenen Dogmatismus“, möchte ich die übertriebene Kritik nicht „Kritizismus“, auch nicht „Kritizissimus“ (in Anlehnung an Grimmelshausens „Simplicissimus“), wohl aber „Neodogmatismus“ nennen. Wahrscheinlich gefällt Ihnen das aber nicht, Herr Nix? – Ich bin in Sachen „Positivismusstreit“ trotzdem auf der Seite von Karl Popper und dessen Freund Hans Albert. Deren Gegner verstanden sich ja aber auch nicht zufällig als „Kritiker“. Man möchte mit Sloterdijk sagen: „Die »Kritische Theorie« ist tot“ (in: Die Zeit, 09.09.1999, S. 35 [**|**|**|**]). Wie auch immer. Mir geht es darum, daß es eine möglichst freie Auseinandersetzung geben kann, und die gab es vor Popper, während Popper, wenn auch weniger, und nach Popper, wenn auch viel weniger. Es fragt sich, wie lange sie noch in der Zukunft Bestand haben wird. Doch das ist ein anderes, nämlich das viel interessantere Thema.

 

NACH OBEN 1385) Herr Schütze, 22.12.2020, 01:07, 01:11; Papst der Kompetenten, 22.12.2020, 14:07; Herr Schütze, 22.12.2020, 19:09 (7691-7694)

7691

@ Enrico:

„Die Beobachtung und anschleßende Behauptung »Alle Schwäne sind weiß« lässt sich nicht falsifizieren, solange man nicht wirklich alle Schwäne der Welt erfasst hat. Sie kann dann aber als Falschaussage gelten, sobald man auch nur einen einzigen schwarzen Schwan entdeckt hat. Das ist seit K. Popper ziemlich klar. Völlig wertlos wird die erstere Aussage aber nicht, denn man kann nun immerhin noch behaupten, dass die Mehrzahl der Schwäne weiß sind.“ **

All das war auch vor Popper schon klar.

@ Enrico:

„Die Medizin als Gesundheitswissenschaft und gleichzeitig als Wissenschaft der Krankheiten ist darauf angewiesen, Behauptungen und Vermutungen, die aus Beobachtungen hervorgegangen sind, einfach einmal als vorläufig nicht falsch anzusehen. Das bedeutet, dass die Aussage »es gibt Viren« gleichwertig ist wie die Aussage »es gibt keine Viren«. Beides ist richtig und falsch sowie nicht richtig und nicht falsch zur gleichen »Zeit«. **

Ja. Und das sage ich hier schon seit gefühlten Ewigkeiten. Es ist meiner tiefsten Überzeugung nach kein Zufall, daß all diejenigen scheinwissenschaftlichen Disziplinen, die eigentlich eher der Kontrolle und also der Macht dienen, nicht zufällig zwischen ganz bestimmten echten Wissenschaftsdisziplinen angesiedelt worden sind, wo sie den Eindruck erwecken sollen, sie seien echte Wissenschaftsdiziplinen, obwohl es nachweisbar ist, daß sie es nicht sind, denn es ist nachweisbar, daß sie nichts nachweisen können. All ihre Behauptungen bleiben deshalb Spekulationen.

7692

@ Hardy Stapf:

„@ Herr Schütze,
vielen Dank, mit ihren Kommentaren beweisen Sie mir, dass ein Studium der Philosophie, mit einem Professor der Klarheit, doch ein wahrer Segen sein kann.
Wiederholt: Danke für die wertvolle Schule »Fassadenkratzer«, Herr Ludwig.“ **

Danke auch.

7693
Papst Franziskus

@ Herbert Ludwig:

„Bitte außer einer entsprechend kurzen Erwiderung dieses Nebenthema nicht ausbreiten.“ **

Gilt das auch für die Besprechung der folgenden Seite?

Immerhin betrifft der dortige Text die Rahmenbedingungen auch für die Vermeidung von Corona-Heilungen durch homöopathische und anthroposophische Arzneimittel.

7694

@ K. W.:

„Um Gesundheit ging es der BRD-Führung seit 1945 noch nie. Wenn es so wäre, hätte man kosequenter die Lebensmittel- und Pharmaindustrie kontrolliert und bei Verwerfungen eingegriffen. .... Da geht es um Geld und nicht um Gesundheit. Ich denke da auch an die Giftanstalt Monsanto, die ihre Zucht bei Nutzpflanzen dahin pervertierte, daß diese keine Samen mehr produzieren, um die Landwirtschaft vollständig von sich abhängig zu machen.
Die Mikrobe ist hochgepuscht und scheint der Ablenkung von Wichtigerem zu dienen. Daher interessieren mic h Einzelheiten zu dem Thema so gut wie nicht.“ **

Ja, Einzelheiten müssen einen darum nicht sehr interessieren. Das stimmt.

Eine kleine Berichtigung: Die erste Bundesrepublik Deutschland (die „Bonner Republik“) und in ihren Anfängen auch noch die zweite Bundesrepublik Deutschland (die „Berliner Republik“) haben schon noch viel mehr die Aufsicht und eventuelle Eingriffe bezüglich der Lebensmittel- und Pharmaindustrie berücksichtigt. Das ist erst anders geworden, als der angebliche „Liberalismus“ immer mehr „offene Märkte“ über Lobbyismus durchsetzte und dadurch die staatlichen Regierungen zu Privatisierungen zwang, was besonders - und ausgerechnet (!) - unter der „rotgrünen“ Regierung schlimmste Ausmaße annahm. Seitdem können unsere Regierungen und auch die Regierungen anderer Länder tatenlos zusehen, wie ihre Nationalstaaten und die abendländische Kultur vernichtet werden. Sie werden abgeschafft - auf privatem Wege -, während die privaten Privatisierer immer mächtiger werden.

 

NACH OBEN 1386) Herr Schütze, 23.12.2020, 08:36; Ge Daulle, 23.12.2020, 08:50; Herr Schütze, 23.12.2020, 11:08, 12:59 (7695-7698)

7695

@ Harald Münzhardt:

„Wenn jetzt ein mutiertes »Virus« seine Kreise zieht, ist dann der Impfstoff nicht ab sofort für den Müll?“ **

Nein. Der Impfstoff hat eine ganz andere Funktion, und die kommt dann erst richtig zur Geltung.

7696

Es geht nicht um Deutschland, sondern um die ganze Welt. Wann schnallt Ihr hier das endlich? Es geht nicht um irgendeine Nation, irgendein Volk, also nicht nur um Deutsche, sondern um alle Menschen, ja sogar um alle Lebewesen, um eine neue Evolution. Die Lektüre zu all dem ist längst öffentlich zugänglich. Mit dem Vorwurf von „Verschwörungstheorie“ und Rechtem bzw. „Rechtsextremismus“ kann sich niemand mehr herausreden.

7697

Zielscheibe sind die westlichen Weißen (die Abendländer). Es spielt keine Rolle, wie die sich verhalten: es wird stets heißen, daß sie schuldig sind an allem, was auf diesem Globus geschieht. Sperren sie sich für mehrere Wochen ohne jeden Kontakt zur Außenwelt unterirdisch ein, wird Covid-19 nicht verschwinden; lassen sie sich komplett impfen, wird Covid-19 nicht verschwinden; sagen sie, daß sie so sein wollen wie die Chinesen oder andere Kommunisten, weil die angeblich alle keine Masken mehr tragen müssen (und deshalb nachgeäfft werden sollen), wird Covid-19 nicht verschwinden; tun sie dies oder das, wird Covid-19 nicht verschwinden. Covid-19 wird die westlichen Weißen erst dann verlassen, wenn alle westlichen Weißen so arm und so erniedrigt und von aller Freiheit, die gerade sie so lieben, beraubt sind wie die restlichen Menschen, die immer schon anders als die westlichen Weißen gewesen sind, nämlich so, wie die Globalisten alle Menschen haben wollen.

Interessant, daß man, wenn man schlecht über die westlichen Weißen spricht, überhaupt kein schlechtes Gewissen haben muß, während man es bei allen anderen Völkern haben muß. Warum wohl? (Siehe oben.) Wir sind Opfer, nicht Täter!

Wann begreift Ihr das endlich?

7698

@ Harald Münzhardt:

„@ Herr Schütze:

»@ Harald Münzhardt:

›Wenn jetzt ein mutiertes »Virus« seine Kreise zieht, ist dann der Impfstoff nicht ab sofort für den Müll?‹ **

Nein. Der Impfstoff hat eine ganz andere Funktion, und die kommt dann erst richtig zur Geltung.« ** **

Es geht um das Impfdogma, das nicht hinterfragt werden soll, aber das mit der „Mutation“ in Frage gestellt wird.“ **

Ich weiß, was Sie gemeint haben.

@ Harald Münzhardt:

„Was Sie meinen, vermute ich, sind die der Masse verborgenen Ziele.“ **

Nicht nur!

Die „Mutation“ bietet auch noch andere Möglichkeiten, und zwar unabhängig von der Tatsache, daß mit ihr das Impfdogma zunächst einmal in Frage gestellt wird. So kann man mit ihr z.B. die Sterberate willkürlich erhöhen, eine noch viel kürzere Testphase begründen und außerdem behaupten, ständig impfen zu können, da sich die ersten Impfstoffe ja bewährt hätten, denn die kurzfristigen Nebenwirkungen kann man leugnen, die mittel- bis langfristigen Nebenwirkungen sind allgemein noch nicht bemerkbar, die Angstmache und der Beschuldigungskultus gehen sowieso weiter - in den englischsprachigen Internetforen kursiert schon seit längerer Zeit ein solcher Beschuldigungskurs: die „Amerikaner und Europäer“ werden beschuldigt, „Jammernde“ und „Dreckige“ zu sein, mit ihrer„Dreckigkeit“ zu verhindern, daß ähnlich saubere Verhältnisse wie in China, wo „der Lockdown angeblich schon lange aufgehoben“ sei, auch in den USA oder in England, den beiden Ländern der „Witzfiguren“, einkehren könnten (**|**|**). Es war ja klar, daß der Beschuldigungskultus einmal kommen mußte, und mir war auch von Anfang an klar, daß er zuerst von Englischsprachigen geäußert werden würde. Und wenn die Impfstoffe wirklich wichtig werden sollten, was überhaupt nicht ausgeschlossen werden kann, dann wir die Zahl derjenigen Menschen, die unbedingt geimpft werden wollen, auf annähernd 100% steigen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, daß ich Sie daran erinnerte, daß Menschen Medien sind, daß jeder Mensch ein Medium ist, sogar ein doppeltes, und daß die heutigen Menschen die nicht-natürlichen, sondern künstlichen bzw. technischen Medien nur noch als Medien ansehen, ihr eigenes Mediumsein also vergessen haben. (Vgl. Herr Schütze [**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**|**]; vgl auch Wissensprachschaftler [**|**] und Historiker [**|**]). Sie haben vergessen, selbständig zu denken. Statt dessen lassen sie denken und fühlen sich dabei sogar noch wie ein Fürst, der sie natürlich nicht sind und wegen dieser Vergessenheit bezüglich ihres eigenen Mediumseins schon erst recht nicht sind. Was sagen die künstlichen bzw. techniscchen Medien diesen Menschen? Jedes Medium kann sich selbst und andere täuschen, belügen, lenken. Nicht zufällig gehören 90-99% der Medien den wenigen Globalisten (0,0001-0,01%). Sie können also sagen, was sie wollen, weil sie sich sicher sein können, daß die Masse der Menschen sich gegen die Massenmedien nicht wehren und, da sie obendrein noch ihr eigenes Mediumsein vergessen haben, die Massenmedien als ihre eigenen Medien mißdeuten. Also werden die Massenmedien die Massen täuschen, belügen, lenken. Sie werden ihnen z.B. bezüglich des Themas „Virusmutationen und Impfstoffe“ das sagen, was gewinnbringend für die Globalisten ist, denen auch die Pharmagroßkonzerne gehören, so daß die Massen nicht nur froh sein werden, einen Impfstoff überhaupt zu bekommen, sondern ihn auch fordern werden, ud zwar unabhängig davon, ob es „Virusmutationen“ gibt und wie hoch deren Anzahl ist.

Das Ziel ist China: Unfreiheit, Kommunismus, Armut für fast alle, Freiheit, Korporativ-Kapitalismus, Reichtum für sehr wenige. Alle Wege führen neuerdings nach China.

 

NACH OBEN 1387) Herr Schütze, 24.12.2020, 00:53, 12:22 (7699-7700)

7699

Wird er es schaffen?

7700

Nur zur Information und für diejenigen, die es vergessen haben, zur Erinnerung:

Der „finnisch-sowjetische Krieg“ ist Teil des 2. Weltkrieges. Er ist einer der Angriffskriege der Sowjets (Russen).

Diese miese Zeit ist vorbei. Dafür haben wir jetzt eine andere miese Zeit.

Trotzdem wünsche ich allen ein frohes Fest.

 

NACH OBEN 1388) Hertha Hansa, 25.12.2020, 22:18, 22:19, 22:30 (7701-7703)

7701

@ Ketzerlehrling:

„Kann sich dieses lächerliche, kleine, unbedeutende Europa diese Feinde wirklich leisten?“ **

Geostrategie Geostrategie
Ja. Europa könnte sich sogar noch ganz andere und auch alle anderen Feinde gemeinsam leisten, aber es will nicht, weil es nicht soll, und es soll nicht, weil Deutschlands Macht immer noch gefürchtet wird: „Die NATO wurde gegründet, um in Europa die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten.“ (Hastings Ismay, 1. Generalsekretär der NATO). UNO, NATO, Montanunion/EWG/EU u.v.a. wurden gegründet, um den Krieg gegen Deutschland mit anderen, notfalls auch wieder mit rein kriegerischen Mitteln fortzusetzen. Diese Strategie enthält auch die Verhinderung der Einheit Deutschlands und eines Bündnisses zwischen Deutschland und Rußland (Sowjetunion). Das „lächerliche, kleine, unbedeutende Europa“, wie Sie es nennen, wird, weil Deutschlands Macht immer noch da ist, durch die NATO und andere Maßnahmen zum reinen Potenzial degradiert. Nach dem 2. Weltkrieg hat Europa Möglichkeiten genug gehabt, wieder dahinzukommen, wo es schon einmal war, doch die US-Geostrategie, der traditionelle Neid auf Deutschland seitens Frankreichs und Englands, die europäische Uneinigkeit, die den US-Geostrategen zufolge ebenfalls unbedingt verstärkt werden soll, haben das bisher erfolgreich verhindert. Das europäische Potenzial ist da! Wegen Deutschland! Das erklärt übrigens auch, warum immer mehr deutsche Politiker immer mehr antideutsche Politik betreiben.

Es sind nicht nur die Europäer, sondern auch und besonders die US-Amerikaner gewesen, die sich China ausgeliefert haben, angefangen mit dem ersten Treffen mit Mao (Kissinger, 1971), das das zweite Treffen mit Mao (Nixon, 1972) und die diplomatischen Beziehungen zu China vorbereitete und zum Ausverkauf der US-Industrie an China unter Reagan (1981-1989) bis hin zu den heutigen Unterwürfigkeitsgesten gegenüber China geführt hat, die zwar Trump nicht will, doch seine Gegner in den USA sehr wohl, vor allem das DNC und der Tiefstaat, und dieser Tiefstaat ist mächtiger als der Oberflächenstaat. Warum haben die US-Regierenden noch nie mit Erfolg ihren Tiefstaat bekämpfen können? Sie hätten darauf mehr zuarbeiten können. Statt dessen sind die zwei Ausnahmepräsideten, die es versucht haben, ermordet worden. Die Schwäche des Oberflächenstaates der USA ist wohl der größte Fehler der USA seit ihrer Gründung.

Also: Wer Europa oder europäische Staaten kleinredet, muß angesichts der Tatsache, daß doch die Vereingten Staaten von Amerika die treibende Kraft in Richtung Kapitulation vor China waren und sind, auch davon sprechen, daß diese Vereingten Staaten über die NATO-Struktur und die ständigen Sanktionen, Zölle, Klagen, Strafen, Gerichstkosten Europa kleinhalten und nicht bereit sind, das zu ändern. Die Vereingten Staaten hätten ja auch einmal versuchen können, Europa auf Augenhöhe zu begegnen. Das haben sie aber nie getan. Im Gegenteil. Sie haben immer nur gefordert. Jetzt stecken beide bis oben im Dreck und wollen nicht zugeben, daß es in erster Linie die Fehler der USA gewesen sind, die die USA und Europa in diesen Dreck gezogen haben. Europa muß sich im Gegenzug vorwerfen, sich den USA unterworfen zu haben, wenn auch nicht ganz freiwillig (was besonders für Deutschland gilt). China wird es besonders freuen, wenn der Zwist zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Nichtvereinigten Staaten von Europa auch noch zur Auflösung der NATO führen wird.

7702

@ Ede Wachsam:

„Präsident Donald Trump ist im Recht und die linken Betrüger werden die größte Schlappe ihrer Manipulationen und ihres Betruges erleben, die sie in der Vergagenheit auch schon immer gemacht haben. Diese Leute sind fertig und viele der prominentesten Drahtzieher wandern, wie ich schon einige Male gepostet habe, für lange Zeit hinter Gitter. Einige tragen schon jetzt verdeckt und verschämt ihren elektronischen Fußschmuck. Das Gute für uns daran, auch die Tage unseres korrupten SED-2-Regimes sind gezählt. Merkel und Co. werden ebenfalls gefeuert. D. J. Trump schnippt mit dem Finger und das ganze Pack ist erledigt, samt der hetzenden Schmierfink-Journaille. Viele hundert Millionen Christen in der ganzen Welt haben für Präsident Trump gebetet und der Himmel hat's gehört und auch schon durch prophetische Gaben geantwortet. “ **

Woher wissen Sie, daß „viele der prominentesten Drahtzieher für lange Zeit hinter Gitter“ wandern, daß „einige schon jetzt verdeckt und verschämt ihren elektronischen Fußschmuck“ tragen, daß „Merkel und Co. ... ebenfalls gefeuert“ werden und daß „das ganze Pack erledigt“ ist, „samt der hetzenden Schmierfink-Journaille“, wenn „D. J. Trump ... mit dem Finger“ schnippt?

7703

Wir müssen die chinesische Gefahr auch ohne Hilfe von außen abwenden können. Also müssen wir die Bequemlichkeit, uns dem Willen der USA weiterhin unterzuordnen, an den Nagel hängen und Europa allein verteidigen können. Können wir das?

....

Wir schaffen das!

 

NACH OBEN 1389) Hertha Hansa, 26.12.2020, 07:10, 07:46, 07:57 (7704-7706)

7704

Zu den Fälschungen der US-Wahl 2020.

Eines ist doch klar: Diese Wahlfälschungen sind eine historische Tatsache, können also nicht mehr geleugnet werden. Also müssen die für Biden gefälschten Stimmen an Trump gehen oder neue Wahlen zugelassen werden.

7705

Herodes’ Massenmord an Kindern könnte trotz einiger, sich aus der Überlieferung ergebenden Widersprüche stattgefunden haben, doch die Wahrscheinlichkeit, daß er sich nicht zugetragen hat, ist größer, zumal der Herodes nicht mögende Flavius Josephus nicht über den Massenmord an Kindern berichtete.

Fröhliche Weihnacht!

7706

Wer glaubt denn, daß Joe Biden wirklich ernsthaft als Präsidentschaftskandidat gemeint war angesichts seines Auftritts und seiner ganz offensichtlichen, also nicht zu leugnenden Senilität?

So einen stellt man doch nicht auf, wenn ernsthaft an einen Sieg gedacht wird.

 

NACH OBEN 1390) Hubert Brune, 27.12.2020 (7707)

7707

Hallo, Kontinent Großadria. **

Ja, ich habe etwas über Sie erfahren. Sie sollen ein untergegangener Kontinent sein. Ihre Überreste sollen verstreut unter Südeuropa liegen. Forschungen an einer Reihe von Gebirgszügen im Mittelmeerraum sollen zu Ihrer Entdeckung geführt haben. Sie sollen durch plattentektonische Verschiebungen entstanden sein. Wie auch sonst? (). Vor etwa 200 Millionen Jahren sollen Sie sich von Nordafrika gelöst und fortan einen eigenen Kontinent zwischen Afrika und Eurasien gebildet, jedoch größtenteils unter Wasser gelegen haben. Als Afrika immer weiter nach Norden wanderte, sollen auch Sie näher an Eurasien geschoben worden sein. Vor etwa 140 Millionen Jahren soll es schließlich zur Kollision gekommen sein. Dabei soll ide Platte, auf der Sie sich befunden haben sollen, deformiert worden sein. Deren Überreste sollen größtenteils unter Europa in den Erdmantel gesunken sein. Die abgeschabte, gebrochene und gefaltete Kontinentalkruste soll an der Oberfläche zurückgeblieben sein: Gebirgszüge wie der Apennin, die Dinariden, das albanische und griechische Bergland sowie weite Teile der Türkei sollen das sein. Sie sollen also eine interessante Geschichte (zu erzählen) haben. Für die Wissenschaft sollen Sie von großer Bedeutung sein, obwohl ich das für leicht übertrieben halte, zumal es in der heutigen Wissenschaft fast nur noch um Geld für die Forschung geht.

Gro&szlig;adria

Tektonisch freundliche Grüße.

 

 

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