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61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120
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<= [1591][1592][1593][1594][1595][1596][1597][1598][1599][1600] =>

Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 160
2018 30
2019 18
2020 202
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1150
1180
1198
1400
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
16,16%
2,61%
1,53%
16,86%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1885
0,1813
0,1754
0,1946
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1579
1950
1102
79
26
671
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3879
5829
6931
7010
7036
7707
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
68,65%
50,27%
18,91%
1,14%
0,37%
9,54%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,83
6,89
2,63
1,44
3,32
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3260
5,3279
3,0192
0,2164
0,0712
1,8333
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,569
5,888
6,027
5,941
5,873
5,505
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7225
1,0164
1,1362
1,0843
1,0302
1,0710
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1591) Kultur, 01.11.2021, 11:52, 11:59, 12:15 (8471-8474)

8471

Further examples of destruction (often called „de[con]struction“):

Le Corbusier: Sainte-Marie de la Tourette near Lyon:

Le Corbusier

Moshe Safdie: Habitat 67 in Montreal:

Moshe Safdie

8472

Further examples of destruction (often called „de[con]struction“):

Daniel Libeskind: Imperial War Museum North in Manchester:

Daniel Libeskind

Militärhistorisches Museum in Dresden:

Militärhistorisches Museum in Dresden

** **

8473

I think that among the pictures I posted, one in particular shows a lot of ugliness, of hatred and fomenting fear, feelings of defeat, powerlessness, being at the mercy etc., in short: of destruction: it is the picture of the „Habitat 67“ in Montreal, „built“ by „Moshe Safdie“.

Moshe Safdie

 

NACH OBEN 1592) Kultur, 02.11.2021, 00:00 (8474)

8474

Can the following painting be a favorite?

Was ist das ?

 

NACH OBEN 1593) Sleyor Wellhuxwell, 10.11.2021, 00:01, 01:02, 22:01 (8475-8477)

8475

Thank you for your self-description (**|**). It shows very clearly that and how much you are brainwashed.

8476

High finance cannot be reprimanded by anyone (except itself) because it has ensured by legal means that no one but itself can prohibit it from doing anything. For example, hedge funds used to be banned, but today the most influential banks are hedge funds themselves. The gigantic bubbles of high finance have no future anymore. They are threatening to burst. Some of them already burst not long ago. So high finance has long since found other ways to expand its power.

8477

As I said before, you only ever describe yourself (**).

Who among the many, many more powerful people than you told you to do that?

Your „big brother“ of high finance?

 

NACH OBEN 1594) Kathrina, 20.11.2021, 17:35, 01:02 (8478-8479)

8478

Alf wrote:

„Alf wrote:

»I mean, if you look at the following two pictures again and think about art history:

Alf wrote:

›The earliest human cave painting is about 40000 years old. And the human internet picture I posted above is about 4 days old.

== 40000 years ==> Art today

** **

You will probably find very artful times and nearly artless times between them, won’t you?« ** **

** **

The „painter“ or „painters“ of the first „painting“ probably did not know anything about art. The (de)constructor(s) of what you can see in the second picture know only destruction, know nothing more of art. We live in decadent times.

 

NACH OBEN 1595)

 

NACH OBEN 1596)

 

NACH OBEN 1597) Hubert Brune, 06.12.2021 (8428)

Danke für Ihren Eintrag, Herr Heermann (**).

Aus der „Sicht“ der Natur mag es eine Vergeudung sein, wenn die Ansammlung von Wissen und Kenntnis sich nur auf jeweils einen Menschen bezieht; nur kann die Natur nicht sehen, hat also keine „Sicht“ und kann weder verstehen noch deuten. Sie müßte schon selbst ein Mensch sein, um über die Ansammlung von Wissen und Kenntnis im Einzelnen wirklich urteilen zu können.

Weil heute Nikolaustag (6. Dezember) ist, seien zwei Namen erwähnt: Nicolai Hartmann (1882-1950) und Niklas Luhmann (1927-1998), denn die Vornamen dieser beiden Herren mögen an den heiligen Nikolaus erinnern. Sie seien aber auch erwähnt, weil ich auf den Sinn des Sinns, die Bedeutung des Sinns und das Vorkommen von Sinn zu sprechen kommen möchte, denn auch Nicolai Hartmann und Niklas Luhmann haben sich damit ziemlich eingehend beschäftigt.

Reale Sphäre und ideale Sphäre (vgl. Nicolai Hartmann, „Der Aufbau der realen Welt“, 1940)
Hartmanns Schichten innerhalb
der realen Sphäre (1, 2, 3, 4)
und der idealen Sphäre (0)
(4) Geistiges
(3) Seelisches
(2) Organisches
(1) Anorganisches
(0) Ideale Sphäre (**)
Gemäß Hartmanns Kategorienlehre gibt es Sinn nur oberhalb der organischen Schicht, gemäß Luhmanns Systemtheorie gibt es Sinn nur in den Sinnsystemen, was der Aussage Hartmanns im Grunde gleichkommt. „Organisch“ ist jedes Lebewesen, und „Lebewesen“ ist hier so gemeint, wie es die Biologen verstehen. Das Anorganische, das Seelische und das Geistige sind hier alo nicht gemeint. So jedenfalls hätte Hartmann das jetzt - sinngemäß (!) - gesagt. Und auch die seelische Schicht reicht nicht aus, um an sich selbst oder anderen (geschweige denn der Natur) „Vergeudung“ festzustellen. Man braucht dazu schon die geistige Schicht, und zwar innerhalb ihrer nicht eine der niederen Stufen (die auch „höhere Tiere“ schon erreichen), sondern schon eine der mittleren. Denn eine Voraussetzung für das Urteil „Vergeudung“ ist ja das Wissen um Rationalität, um Mathematik, um Ökonomie, um so etwas wie „Oikos“ (Haushalt[ung]). Ein Ahnung darüber reicht nicht aus. Davon „‘mal gehört“ zu haben, aber dennoch dessen Bedeutung, dessen Sinn, nicht zu kennen, bedeutet eben auch nur, daß das nötige Wissen fehlt. Wer meint, dieses Wissen nicht zu benötigen, da eine Meinung, noch dazu eine gelenkte, ausreiche, läßt es ebenfall an diesem Wissen fehlen, hat aber den „Vorteil“ (sofern es einer ist), eine Vergeudung bei sich selbst nicht feststellen zu können.

Und Luhmann hätte das jetzt - sinngemäß (!) - ebenfalls gesagt. Auch er sah die Grenze zwischen den Nichtsinnsystemen und den Sinnsystemen dort, wo die Grenze zwischen dem Seelischen und dem Organischen zu finden ist. Nur nannte er das Organische nicht „das Organische“, sondern „lebende Systeme“, und das Seelische nicht „das Seelische“, sondern „psychische Systeme“. Und das Geistige, um das es uns hier geht, nannte er nicht „das Geistige“, sondern „kommunikative Systeme“, „soziale Systeme“ bzw. „kommunikative Wirklichkeiten“, „Gesellschaft“, was aber eben dasselbe ist wie das Geistige: gemeint ist die höchste bzw. komplexeste Schicht unter den realen Schichten, wie sie Hartmann verstand, und das komplexeste System unter den Systemen, wie sie Luhmann verstand.

Luhmanns Systeme Meine Systeme
Luhmanns Systeme Meine Systeme

Luhmann zufolge ist das Wirtschaftssystem das komplexeste, aber dieses kompexeste System befindet sich bei ihm ja innerhalb des Gesellschaftssystems (bestehend aus „kommunikativen Systemen“, „sozialen Systemen“ bzw. „kommunikativen Wirklichkeiten“), was nahezu identisch ist mit der geistigen Schicht als der komplexesten und höchsten Schicht bei Hartmann. Luhmanns Begriff der „Gesellschaft“ und Hartmanns Begriff des „Geistigen“ sind in meinem Begriff der „Sprache“ enthalten. Und das, was bei Hartmann als das „Seelische“ und bei Luhmann als die „psychsischen Systeme“ gilt, das sind bei mir die „ökonomischen Systeme“. Unter „Ökonomie“ verstehe ich hier nicht ein hochentwickeltes System, wie es der menschliche Geist nur erschaffen kann und deshalb bei mir auch unter dem firmiert, was Hartmanns Ontologie zufolge das „Geistige“, Luhmanns Systemtheorie zufolge die „Gesellschaft“ und meiner Gesamttheorie (Philosophie - also einschließlich Ontologie) zufolge die „Sprache“ ist. Ich verstehe hier ein ökonomisches Seinsverhältnis im ureigentlichsten Sinne, in dem nicht nur das Ökologische berücksichtigt ist, sondern auch und vor allem die Haushaltung (altgriechisch: „Oikos“), zu der auch und vor allem das Besorgen (im Sinne Heideggers verstanden) gehört: ein Lebewesen braucht eine Umwelt oder ist der Welt ausgeliefert, wie es der Mensch ist (vgl. das „In-der-Welt-Sein“ [Heidegger]); es muß sich Nahrung beschaffen, Nachkommen haben, mit den topographischen Verhältnissen in seiner Umwelt vertraut sein u.s.w. - kurz: sein Organisches (Biologisches), auf dem es ja ruht (vgl. Hartmann), muß mit dem, was es umgibt, in Beziehung gesetzt sein, aus dem Organischen muß eine Organisation geworden sein, und zwar eine, die sich mit der Natur noch verträgt, aber dennoch schon zur Kultur gehört, genauer gesagt: zur Kultur im Sinne der Natur-Kultur. Das meine ich in diesem Zusammenhang mit den „ökonomischen Systemen“.

Von „Vergeudung“ sollte man im Zusammenhang mit der Natur (dem Anorganischen und dem Organischen) nur dann sprechen, wenn man über die Natur von einer höheren Stufe des Geistigen aus, z.B. rein theoretisch bzw. spekulativ oder literarisch-künsterisch, aussagen will, daß sie „vergeuderisch“, „verschwenderisch“, „großzügig“, „gönnerhaft“, „spendabel“, „sponsorenhaft“ sei, so etwa mit jenem Satz, den Peter Sloterdijk einmal äußerte: „Die Sonne ist der absolute Sponsor“ (**). Dieser Satz war nicht ontologisch oder systemtheoretisch, sondern poetisch gemeint.  –  Die Natur kennt keinen Sinn, hat keinen Sinn; die Kultur jedoch kann ohne Sinn gar nicht sein.

Gönnerhafte Grüße.

Hubert Brune

 

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