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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1140
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1580
1949
1101
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3880
5829
6930
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
18,89%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,82
7,34
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
3,0164
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
6,079
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
1,1361
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 121) Historiker, 24.11.2011 (20:45) ** (251)

251

Weltkriegs-„Schuld“.

@ Sabrina Schwanczar, #94.

Vielleicht haben Sie sich ja nichts dabei gedacht, als sie wissenschaftlich nicht haltbare Vorurteile übernahmen, aber Sie sollten schon die Fakten beachten! Falls Sie dies nicht tun, sind Sie auch bezüglich anderer Themen nicht glaubwürdig! Der 1. Weltkrieg ist angezettelt worden - ja, aber garantiert nicht von Deutschland, sondern Deutschland hat entsprechende Fehler begangen, die dann dazu führten, daß ihm hinterher das angelastet werden konnte und auch wurde, was viel mehr anderen Ländern hätte angelastet werden müssen. Das sage nicht nur ich, sondern auch jeder andere seriöse Geschichtswissenschaftler, denn das ist der Stand der Geschichtswissenschaft. Daß ausgerechnet hier bei uns Anderslautendes publik gemacht werden soll, bedeutet eben nicht, daß es „wahr“ ist, und es wird auch nicht „wahrer“ dadurch, daß es ständig wiederholt wird. Ähnliches gilt für den 2. Weltkrieg. Hitler und seinem Nationalsozialismus wird auch ohne Ihr Dazutun genug angelastet - da können Sie ganz beruhigt sein -, aber etwas geschichtswissenschaftlich zu beurteilen, bedeutet etwas ganz anderes, nämlich: daß man auch dann den Menschen und deren Tun und Sprechen gegenüber möglichst objektiv und also neutral ist, um auch wirklich wissenschaftliche Resultate bekommen zu können.* Wer sagt, daß Deutschland auch den 2. Weltkrieg nicht angezettelt hat, ist kein Altnazi, auch kein Neonazi und wahrscheinlich noch nicht einmal ein Konservativer, sondern einfach nur ein Mensch und als solcher z.B. ein Wissenschaftler, der im „Seit-1945-Deutschland“ Anerkennung verdient hat, weil er damit Mut beweist, den man ja gerade für die Wissenschaft und die freie Meinungsäußerung so dringend braucht, um die man immer wieder kämpfen muß - gerade auch heute. Von mir wird hier niemand in Schutz genommen - außer der Wissenschaft und der freien Meinungsäußerung. Akzeptieren Sie doch wenigstens einmal die historischen Fakten, die die Wissenschaft herausgearbeitet hat, bevor sie wieder einfach nur den „»Neusprech« der »Umerzieher«“ übernehmen und weiterverbreiten. Niemand leugnet hier die Verbrechen der Nationalsozialisten, aber Sie haben mit Ihren Sätzen historische Tatsachen geleugnet. Die das Thema Weltkriege betreffenden Lügen hierzulande sind kaum noch zu überbieten und kommen ausschließlich von jenen mächtigen Leuten, die die Nachkommen damit maßregeln - eben: „umerziehen“ - wollen, um sie noch bequemer beherrschen und noch effizienter ausbeuten zu können als ihre Vorfahren. ** ** ** ** ** ** ** ** **

Nicht das hier zu kommentierende Thema „Kernkraftwerke“ ist der Grund dafür, daß Sie kurz auf ein anderes Thema ausgewichen sind! Vielleicht haben Sie es nicht absichtlich gemacht - okay, dann ist es eben unbeabsichtigte Rhetorik! Vielleicht wollen Sie als „Held“ dastehen, aber - bitte -, glauben Sie mir: für das von Ihnen in ein anderes Thema „integrierte“ Thema gibt es bereits genug „Helden“. Ich verzeihe es Ihnen!

Freundliche Grüße!

Historiker

(* Dieser Beitrag wurde ab der markierten Stelle* gelöscht! Er enthält wohl zuviel Richtiges!) **

 

NACH OBEN 122) Lügen-lügender-Lügner3, 24.11.2011 (21:31) ** (252)

252

Lüge?

Na, gut: wenn Ihr mir nicht glaubt, dann schaut doch mal nach hier:

–  NWO-Hauptstadt Astana?  –
–  Staatlichkeit im Wandel  –
–  Transnationale Vergesellschaftung  –
–  Weltadel, Staatsadel, Dressuradel  –

Bis bald!

Lügen-lügender-Lügner3

 

NACH OBEN 123) Historiker, 26.11.2011 (15:57) ** (253)

253

Kritik am EIKE-Blog (**).

„Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ (Europäisches Institut für Klima und Energie [EIKE]).

Warum habt Ihr dann meinen Kommentar gekürzt? Noch dazu: in meinem Kommentar geht es ja gerade um die Freiheit, insbesondere um die Meinungsfreiheit, den wohl wichtigsten Bestandteil der Freiheit!

Die Begündung, ich sei nicht „beim Thema“ geblieben, ist absurd. Ich habe das Thema nur weiter ausgeführt, bin also sehr wohl beim Thema geblieben!

„Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ Ja, aber nicht Eure, sondern meine Freiheit, insbesondere meine Meinungsfreiheit und die der anderen Komentatoren hier!

Wer einen Kommentar - noch dazu einen, der die Freiheit als oberstes Gebot beinhaltet - löscht und gleichzeitig behauptet, daß „unsere Freiheit“ und „nicht das Klima bedroht“ sei, leidet entweder an einer gespaltenen Persönlichkeit oder aber spricht mit gespaltener Zunge, d.h. lügt!

Ihr seid wie die Kommunisten („europäisch“ im Kürzel „EIKE“ ist wie „sowjetisch“ im Kürzel „EUdSSR“), wie die, die in Orwells Roman „Farm der Tiere“ („Animal Farm“) die Schweine sind.

So stellt EIKE sich selbst vor: „EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammenschluß einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines »menschengemachten Klimawandels« als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche »Klimapolitik« als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten. Im Rahmen seiner Aufgaben bietet EIKE Mitgliedern und Partnern eine Plattform für die Diskussion und Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse. EIKE erstellt Gutachten im eigenen und fremden Auftrag, organisiert Symposien und Kongresse. Darüber hinaus wirkt EIKE an der Bildung und Aufklärung der Bevölkerung mit und unterstützt die Gründung politischer Initiativen durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Expertisen. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme. EIKE wurde im Februar 2007 gegründet und finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen seiner Mitglieder sowie Spenden. Die Eintragung als Verein ist beim Amtsgericht Jena erfolgt. Einige Mitglieder von EIKE sind bei CDU, SPD oder FDP aktiv. In diesem Fall verpflichten sie sich zu überparteilicher Zusammenarbeit.Präsident des Instituts ist der Verleger Dr. Holger Thuss aus Jena.“ (EIKE).

Ja, wenn einige Mitglieder von EIKE „bei CDU, SPD oder FDP aktiv“ sind, dann ist mir klar, warum hier gekürzt, gelöscht, also zensiert wird. Die Mitglieder unseres heutigen Parteienstaates sind Globalisten bzw. der „Dressuradel“ (**) der Globalisten, eine mittlerweile den Globus beherrschende Mischung aus Kapitalisten und Kommunisten - die Schweine in Orwells Roman „Farm der Tiere“ („Animal Farm“) -, also Diktatoren!

(* Dieser Beitrag wurde nicht freigeschaltet! Er enthält wohl zuviel Richtiges!)

 

NACH OBEN 124) Herr Schütze, 26.11.2011 (16:48) ** (254)

254

Babycaust (**).

Lieber Herr Lentze, Sie haben geschrieben:

„Es ist also derselbe Egoismus, der die Tötung verbrauchten Lebens verhindert und die Tötung unverbrauchten Lebens erlaubt.“ (Thomas R. E. Lentze, Abtreibung: Frauenrecht oder Babycaust?, 13.10.2011, 18:54 **).

Genauso ist es, wobei man aber anmerken muß, daß nicht die Verhinderung, sondern die Erlaubnis der Tötung das Unrecht ist, und zwar die Erlaubnis desjenigen Unrechts, das jedem normalen Menschen auch bekannt ist, welcher rassischen, kulturellen, religiösen und sonstigen Herkunft er auch sein mag - mit anderen Worten: das Tötungsverbot ist im Menschen bewußtseinsmäßig verankert, d.h. jeder normale Mensch weiß, daß das Töten ein Unrecht ist, also eine Straftat bedeutet, und jeder normale Mensch weiß ebenso: Der Mensch ist ein Mensch ab dem Zeitpunkt der Befruchtung!

Wenn man die beiden Wörter „Abtreibung“ und „Schwangerschaftsabbruch“ vergleicht, fällt dem Kenner sofort auf: das falsche, häßlichere, bösere Wort von beiden ist nicht das Wort „Abtreibung“, das ja immerhin noch relativ ehrlich und aufrichitg gemeint ist, weil in ihm das Objekt (also das, was „abgetrieben“ wird) noch mitschwingt, konnotiert ist; das falsche, häßlichere, bösere Wort von beiden ist das Wort „Schwangerschaftsabbruch“, das ja ein Euphemismus ist und die Existenz des Kindes im Uterus und also auch den Mord an ihm verschleiern, verleugnen soll.

Seit dem Ende der 1960er Jahre ist das Töten im Abendland wieder legalisert, und zwar für mehr als 50% der abendländischen Bevölkerung. Und wieder scheint es dem Rest „egal“ zu sein (so funktioniert Diktatur, so funktioniert „Egal“itarismus - den Untertanen soll alles „egal“ sein)! Was schließen wir daraus? Sollten wir daraus nicht endlich etwas lernen? Daß die meisten Menschen aus der Geschichte nichts lernen können, heißt nicht, daß alle Menschen aus der Geschichte nichts lernen können. Wenige Menschen können aus der Geschichte und lernen aus der Geschichte! Also bitte: Lernt! Lernt selbständig! Laßt Euch das Lernen nicht vorschreiben, denn wenn Ihr Euch das Lernen vorschreiben laßt, werdet Ihr bald danach feststellen müssen, daß Ihr das Falsche, das Häßliche, das Böse gelernt habt! Werdet reif! Verhindert den legalisierten Mord an den Kindern im Uterus!

 

NACH OBEN 125) Historiker, 29.11.2011 (12:42) ** (255)

255

„LOLA-Szene“ und Ähnlichkeiten (**|**).

Sehr geehrter Patrick Bieri!

Mit Ihrer Reihenfolge liegen sie ja nicht falsch, aber Ihr Vergleich der „LOLA-Szene“ mit dem Nationalsozialismus „hinkt“, ist - genau beurteilt - falsch (**). Denn Ihre Beschreibung paßt eher z.B. auf die „68er“, den Feminismus, die „Scientology“ und sämtliche „Antinational-“ und „Migrationsindustrien“ als auf den Nationalsozialismus, weil dieser - wie der Kommunismus (und diese Ähnlichkeit ist kein Zufall!) - durch „Revolution“ an die Macht gekommen ist. So ehrlich oder neutral bzw. objektiv muß man schon sein und darum die historischen Fakten akzeptieren. Der Nationalsozialismus hätte, wenn er so, wie Sie es beschrieben haben, an die Macht gekommen wäre, nach seiner „Machtergreifung“ z.B. den Reichstagsbrand oder z.B. den sogenannten „Röhm-Putsch“ nicht nötig gehabt, sondern hätte gleich ans Eingemachte gehen können - konnte er aber nicht, weil er eben nicht zuvor alle Positionen besetzt hatte, sondern nur sehr wenige, und zwar ebenfalls nur deshalb, weil er z.B. das Versailler Diktat (**|**) und zuletzt auch besonders z.B. die Weltwirtschaftskrise (**|**) für seine Ziele nutzen konnte (ohne diese beiden wäre er nicht einmal über München hinaus bekannt geworden). „Der Ausgangspunkt der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München, sondern Versailles.“ (Theodor Heuss). Das bedeutet selbstverständlich, daß der Nationalsozialismus dank seiner ersten Chance, also dank des Versailler Diktats punkten konnte, aber tatsächlich bis zur Weltwirtschaftskrise eben nicht punktete und auch nicht punkten konnte, weil sich das Volk für ihn überhaupt nicht interessierte und er auf seine zweite Chance warten mußte: die Weltwirtschaftskrise.

Mit freundlichen Grüßen!

Historiker

 

NACH OBEN 126) Herr Schütze, 29.11.2011 (13:24) ** (256)

256

Babycaust (**).

Ich habe geschrieben: „mehr als 50%“ (**). Sie haben geschrieben: „Es sind 52 %.“ (**). Daß „mehr als 50%“ auch „52 %“ miteinschließen können und in diesem Fall auch wirklich miteinschließen, muß ich Ihnen hoffentlich nicht erklären.

Ich komme zu meinem eigentlichen Grund für diesen Kommentar: Ihre Frage auf eine meiner Aufforderungen im letzten Kommentar zum Babycaust (**). Ich habe geschrieben: „Verhindert den legalisierten Mord an den Kindern im Uterus!“ (**). Sie haben geschrieben: „Wie sollen wir das verhindern?“ (**). Sie haben damit die „Gretchenfrage“ gestellt.

Sie selber tun etwas, was Aufklärung oder Gegenaufklärung auf anthroposphische und christliche Weise genannt werden kann; denn so wie die Romantik damals der Aufklärung unendlich viele Sünden vorwerfen konnte und auch zu Recht vorwarf und sie trotzdem in Teilen bewahrte und auch weiterführte, so können Sie heute der immer noch aktiven Aufklärung bzw. dem, was die Romantik an ihr übrig gelassen hat, zu Recht unendllich viele Sünden vorwerfen und sie trotzdem in Teilen bewahren und weiterführen. Dieser Prozeß ist notwendig - besonders dann, wenn bestimmte Phänomene einer Entwicklung zu groß, zu größenwahnsinnig geworden sind. Das Beispiel Aufklärung ist gut gewählt, denn die Aufklärung hat bis heute viele ihrer Schmuckfedern zu Recht verloren.

Andere tun etwas Ähnliches wie Sie, nur eben nicht auf anthroposophische und christliche Weise. Ich gehöre auch zu diesen Anderen - das glaube ich jedenfalls. Ich kenne das von Ihnen so bezeichnete „anthroposophisch vertiefte Christentum“ (**|**) nicht so gut wie Sie, lerne es aber durch Ihre Textangebote kennen, während Sie vielleicht etwas von mir lernen, wenn ich Ihnen Wissenswertes über Themen, die außerhalb des anthroposophisch vertieften Christentums liegen, mitteile und Ihnen z.B. die Kulturtheorie von Oswald Spengler oder die von Hubert Brune vorstelle (**). Da sich unsere Ziele nicht grundsätzlich unterscheiden, wenn man unter einem dieser Ziele z.B. die Verhinderung von Sklaverei (das ist NICHT marxistisch gemeint!) versteht, können und sollten wir - und sei es nur im Sinne der Formel: „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ - gegen unseren Feind gemeinsam vorgehen. Wir sollten also arbeitsteilig vorgehen, wie ich auch schon früher des öfteren geschrieben habe (**|**|**|**|**). Wer aber ist nun dieser gemeinsame Feind derjenigen, die sich in der Phase des Globalismus nicht versklaven lassen wollen? Na, die Globalisten! Die Globalisten haben alle anderen Erscheinungen, von denen die meisten glauben (sollen [vgl. „teile und herrsche“ [**|**]), sie seien die Übel, mehr oder weniger in ihrer Hand - im wahrsten Sinne des Wortes: sie spielen damit! So gesehen ist der Globalismus das Hauptübel, von dem die Übel wie Feminismus, Migrationismus, Multikulturalismus und viele andere Pseudomorphismen (**) und Synkretismen (**) von ihm abhängige Variablen sind. Obschon wir den Untergang des Abendlandes (**) nicht verhindern werden, können wir ihn immerhin mitgestalten, z.B. so, daß wir dabei nicht völlig versklavt werden. Die Globalisten wollen die Neue Weltordnung (New World Order), wie sie z.B. George H. Bush 1991 ausgerufen hat (**). Sie sind Cäsaristen (**). Sie haben mittlerweile soviel Geld und dadurch Macht angehäuft, daß sie - allein schon aus Gründen der Konkurrenz untereinander - ihre Macht so sehr ausweiten, daß sie zuletzt gar nicht anders können, als den Globus zu beherrschen. Um unsere, dem gegenüber extrem bescheidenen Erfolge auch wirklich erreichen zu können, sollten wir:
(1.)wissen, daß der Globalismus in seiner Phase - wie ein „Schwarzes Loch“ - alles verschlingt, was ihm zu nahe kommt;
(2.)diese Entwicklungen nicht leugnen, sondern sie als Fakten und noch zu schaffende Fakten erkenntnismäßig akzeptieren;
(3.) die Aktionen der Antibewegungen (z.B. die der Christen) gegen den Globalismus und seine „Filialen“ richtig einschätzen;
(4.) den Globalismus und seine „Filialen“ (dazu gehört auch z.B. der Feminismus) nicht - also auch nicht indirekt - unterstützen;
(5.)auch die negative Seite (z.B. Ausbeutung) der angeblich nur positiven Werte wie z.B. Leistung, Arbeit, Konsum erkennen;
(6.) gegebenenfalls den Untergang homöopolitisch mit dem Untergang bekämpfen, ihn beschleunigen, damit er abgebremst wird;
(7.)unbedingt zusammenhalten.
Befolgen wir das, werden wir nicht versklavt untergehen; befolgen wir das nicht, werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit versklavt untergehen! Das sind keine besonders guten Nachrichten, aber immerhin: gute innerhalb der schlechten Nachrichten. Vergessen wir nicht, daß der jetzige Globalismus rein abendländischer Herkunft und eine Phase ist, die sehr lange dauern kann, aber nicht muß. Dadurch, daß die meisten Abendländer sehr wenige Abendländer - die Globalisten - und mittlerweile auch Nichtabendländer reich und damit mächtig gemacht haben, haben sie sich selbst ins Abseits gestellt und den Globalisten den Weg zur Macht gebahnt sowie eine Herrschaft von sehr langer Dauer beschert. Als „Dank“ dafür (ein bißchen Galgenhumor muß sein) erleben wir jetzt die systematische Abschiebung bzw. Abtreibung der abendländischen Mehrheit durch die abendländische Minderheit ins Nichts bzw. in den Tod.

Wenn die Globalisten die NWO wollen, dann müssen wir das Gegenteil wollen. Wenn wir den Untergang des Abendlandes nicht verhindern können, aber die Globalisten, obwohl sie selbst Abendländer (einige auch „Ableger“ von ihnen) sind, das Abendland vernichten wollen, weil sie ja angeblich die „Eine Welt“ wollen (die NWO bedeutet also eigentlich: EWO oder OWO [englisch]), dann müssen wir uns genau dagegen wehren, und zwar nicht wegen unserer Don-Quijote-Qualitäten, sondern wegen der größeren Gefahren, die uns bei Verzicht drohen: „Denn der Weltfriede - der oft schon dagewesen ist - enthält den privaten Verzicht der ungeheuren Mehrzahl auf den Krieg, damit aber auch die uneingestandene Bereitschaft, die Beute der andern zu werden, die nicht verzichten.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917/'22, S. 1106 **).

„Imperialismus ist reine Zivilisation. In dieser Erscheinungsform liegt unwiderruflich das Schicksal des Abendlandes. Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen. Deshalb sehe ich in Cecil Rhodes den ersten Mann einer neuen Zeit. Er repräsentiert den politischen Stil einer ferneren, abendländischen, germanischen, insbesondere deutschen Zukunft. Sein Wort »Ausdehnung ist alles« enthält in dieser napoleonischen Fassung die eigentlichste Tendenz einer jeden ausgereiften Zivilisation. Das galt von den Römern, den Arabern, den Chinesen. Hier gibt es keine Wahl. Hier entscheidet nicht einmal der bewußte Wille des einzelnen oder ganzer Klassen und Völker. Die expansive Tendenz ist ein Verhängnis, etwas Dämonisches und Ungeheures, das den späten Menschen des Weltstadiums packt, in seinen Dienst schwingt und verbraucht, ob er will oder nicht, ob er es weiß oder nicht. Leben ist die Verwirklichung von Möglichkeiten, und für den Gehirnmenschen gibt es nur extensive Möglichkeiten. (So war vielleicht das bedeutende Wort Napoleons an Goethe gemeint: »Was will man heute mit Schicksal?  Die Politik ist das Schicksal.«). So sehr der heutige, noch wenig entwickelte Sozialismus sich gegen die Expansion auflehnt, er wird eines Tages mit der Vehemenz eines Schicksals ihr vornehmster Träger sein. Hier rührt die Formensprache der Politik - als unmittelbarer intellektueller Ausdruck einer Art von Menschentum - an ein tiefes metaphysisches Problem: an die durch die unbedingte Gültigkeit des Kausalitätsprinzips bestätigte Tatsache, daß der Geist das Komplement der Ausdehnung ist.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. 51-52 **).

Ich glaube nicht, daß wir irgendwie auch nur einen Deut weiterkommen, wenn wir so kämpfen, indem jeder für sich seinen eigenen Kampf gegen den Mainstream, der von den Globalisten vorgegeben wird, kämpft. Ich habe schon sehr oft hier in diesem Forum darauf hingewiesen, daß z.B. auch der Feminismus nicht ohne seine Herkunft zu verstehen ist (**|**|**|**|**|**|**|**). Er ist ein modernes Phänomen, und alle modernen Phänomene münden letztendlich in den Globalismus, weil der alles beherschen will und bei totalem Erfolg auch tatsächlich alles beherrscht. Deshalb ist es m.E. ziemlich sinnlos, als Einzelkämpfer oder in kleinen Gruppen gegen den Globalismus zu kämpfen. Das, wogegen man kämpfen kann, ist die Art und Weise der Macht des Globalismus. Man kann also (heute) nicht (mehr) die Macht des Globalismus, sondern nur (noch) den Machtmodus des Globalismus bekämpfen. Konzentrieren wir uns beim Kampf gegen den Globalismus auf die „Filialen“ des Globalismus, z.B. auf den Feminismus, so sollten wir, wie gesagt, nicht vergessen, wessen „Stiefkind“, wessen „Filiale“ er geworden ist. Das ist wichtig, um Fehler beim weiteren Vorgehen gegen ihn zu vermeiden. Es nützt z.B. nichts, wenn man auf die von den Globalisten bezahlten „Gegner“ (z.B. die „Antifanten“, die „Occupy“-Anhänger u.s.w.) setzt und hofft, denn die sind als Spielzeug von den Globalisten so einkalkuliert, daß sie nichts, rein gar nichts anrichten oder gar umstürzen können. Dies ist durchaus auf alle globalistischen „Filialen“ - also auch auf den Feminismus - übertragbar.

Neben der Ausbeutung des Mannes und insbesondere des deutschen mittelschichtigen Mannes durch den Feminismus ist der Massenmord an den Menschen-im-Uterus durch den Feminismus einer der wichtigsten konkreten Angriffspunkte beim Kampf gegen den Feminismus. Hier müssen wir ganz besonders ansetzen, weil wir geradezu die Pflicht haben, Menschenleben zu schützen!

Abtreibung
In den hellbraun gefärbten Ländern ist der der Babycaust als der Massenmord durch Abtreibung staatlich legal, gefördert, ja gefordert.

 

NACH OBEN 127) Historiker, 29.11.2011 (19:11) ** (257)

257

„LOLA-Szene“ und Ähnlichkeiten (**|**).

Sie haben mich falsch verstanden, lieber Patrick Bieri!

Nicht die Entwicklungen der „LOLO-Szene“ in der heutigen Schweiz habe ich richtiggestellt, sondern den Vergleich, und zwar nur den mit dem Nationalsozialismus. Ansonsten beurteile ich das, was Sie z.B. über die Vorgehensweise beschrieben haben, überhaupt nicht, weil ich diese Szene dafür (noch) zu wenig weiß. Dank Ihrer Information hat sich das ja nun bereits etwas geändert. Noch einmal: Danke!

Sie haben u.a. geschrieben:

„Hier in Biel, der Stadt in der ich lebe, gibt es keine Gemeindepolizei mehr. Diese wurde per Volksabstimmung in die Kantonspolizei integriert. Somit ist also der Kanton nun für die Sicherheit in Biel verantwortlich. Nein, nicht ganz. Denn Biel hat eine Sicherheitsdirektion mit einer Sicherheitsdirektorin, Frau Barbara Schwickert. Diese Frau war nun aber quasi »machtlos«, da sie über keine Polizei mehr verfügen konnte. Was hat die Stadt Biel also getan? Sie hat für die Frau Schwickert einen stadteigenen Sicherheitsdienst gegründet! Diese Damen und Herren patroullieren nun in Uniform durch die Straßen.“ (Patrick Bieri, 29.11.2011, 18:29 **).

So läuft es - genau. Wie gesagt: das habe ich überhaupt nicht bestritten, sondern - im Gegenteil - sogar bestätigt. Es kommt halt nur darauf an, daß man diese Entwicklungen richtig einschätzt. Die Gefahren, auf die Sie aufmerksam machen, sind wahrscheinlich real und von Ihnen auch wahrscheinlich völlig korrekt beschrieben, so weit ich das bis jetzt beurteilen kann (versteht sich). Ich - Historiker (!) - kann nur den Vergleich mit dem Nationalsozialismus nicht gelten lassen, und zwar aus rein wissenschaftlichen Gründen. Alles andere, was Sie beschrieben haben, ist ja wahrscheinlich richtig und darum auch wichtig, weil Sie auf Gefahren hinweisen, die sich heute im gesamten Westen immer deutlicher bemerkbar machen. Und für diese Beschreibung muß man Ihnen auch dankbar sein.

Mit freundlichen Grüßen!

Historiker

 

NACH OBEN 128) Herr Schütze, 29.11.2011 (23:55) ** (258)

258

Untergangsfragen / -antworten.

Ich grüße Sie, Herr Lentze!

Zunächst einmal wieder eine nur scheinbare „Kleinigkeit“, denn Sie haben geschrieben:

„Was in der physikalischen Kosmologie als »Antimaterie« oder »Schwarze Löcher« beschrieben wird, dürfte auf ahrimanisches Wirken beruhen. Dasselbe gilt aber eindeutig für genau diejenigen Vorgänge, die Sie als »Globalisierung« bezeichnen.“ (Thomas R. E. Lentze, Babycaust, 29.11.2011, 15:39 **).

Ich bezeichne diese Vorgänge NICHT als „Globalisierung“, sondern als „Globalismus“ - das mag für Sie keinen Unterschied bedeuten, doch die Sprachwissenschaft sieht das anders, auch die Kulturtheorie von Hubert Brune (**|**|**|**), denn sie unterscheidet sogar sehr deutlich zwischen „Globalisierung“ und „Globalismus“: Gemäß Brunes Theorie ist jede Kulturgeschichte eine Globalisierung, aber der Globalismus nur eine, nämlich die zwölfte Phase (**) jeder Kultur, in der die Herrschenden tatsächlich das Globale, ja (die Abendländer) sogar den Globus an sich reißen - tatsächlich ähnlich wie ein „Schwarzes Loch“, das „alles verschlingt, was ihm zu nahe kommt“ (**|**). Während also Sie und ich bei der Bedeutung des Wortes „Globalismus“ wahrscheinlich weit auseinander sind, sind wir bei der Bedeutung des Wortes „Globalisierung“ wahrscheinlich näher beieinander.:

„Es gibt ja auch eine ordnungsgemäße Globalisierung. Denn jedes Zerrbild hat ein Urbild. Es ist der Wille der Widersachermächte, aus Urbildern Zerrbilder zu machen und durch Verbreitung von Lüge und Furcht zu bewirken, daß die Zerrbilder die Urbilder verdecken.“ (Thomas R. E. Lentze, Babycaust, 29.11.2011, 15:39 **).

Das liest sich doch ähnlich wie die folgende Zeilen von Hubert Brune, die ich unterschreiben würde: Globalismus ist eine andere Umschreibung für die jetzige abendländische Phase (**). Gemeint ist nicht die Globalisierung im allgemeinen Sinne, denn die ist so alt wie das Abendland selbst, sondern die in der heutigen Phase konkret gewordene Globalisierung. Während also Globalisierung allgemein ein Synonym für die Kulturgeschichte des Abendlandes ist, bezeichnet Globalik oder Globalsismus deren Vollendung. Auf bestimmte Weise versucht jede Kultur, globalisierend zu wirken, d.h. ihre Sphäre auszuweiten oder aufzublähen, bis so etwas wie ein möglichst umfangreiches, vor allem aber reiches Imperium entstanden ist. Deshalb ist jede - wie auch immer geartete - Globalisierung mit Imperialismus verbunden. Das Abendland ist jedoch die einzige Kultur, die den Globus von Anfang an mitmeinte, denn es war der Katholizismus, der ALLE, das ALL umfassen wollte, bis die weltliche Kugel tatsächlich erobert, umspannt, umrundet und mit einem künstlichen Schutzschirm versehen werden konnte. In der heutigen Phase der Globalik schließen die Satelliten denjenigen Kreis der Kommunikation und Technik, der geistig schon durch die katholische Kirche globales Immunsystem geworden war. (Hubert Brune, Befruchtung der Cäsarismus, 2001 **). Die Widersachermächte“, von denen Sie sprechen, sind die Modernen (die Nihilisten, zu denen auch die „Globalisten“ gehören) jeder Kultur als die Bekämpfer jener „Globalisierung, die ich und Brune die Kultur selbst nennen und Sie das Christentum bzw. den „Moment, da der Leib Christi von der Lanze eines Soldaten durchstoßen wurde und sein Blut auf und in die Erde floß.“ (Thomas R. E. Lentze, Babycaust, 29.11.2011, 15:39 **). Denn vergessen wir nicht: das Christentum ist ein wesentlicher Bestandteil der abendländischen Kultur und in deren typischer Form ganz umfassend, allgemein, eben: katholisch (und nur in protesthafter Reaktion darauf: protestantisch). Da das Christentum mit zu den Urbildern der abendländischen Kultur gehört, ist es nur folgerichtig, daß mit Eintritt der Moderne der abendländischen Kultur auch dieses Urbild immer mehr „durch Verbreitung von Lüge und Furcht“ zum Zerrbild wurde und immer noch wird, um das Urbild zu „verdecken“, wie Sie so treffend beschrieben haben (**|**).

Ich komme zu meinem eigentlichen Grund für diesen Kommentar, nämlich zu folgender Ihrer Aussagen:

„Die bejahenswerten Folgen im Bewußtsein der Menschen erdweit sind durchaus vorhanden: Es kommt ein zunehmendes Bewußtsein dafür auf, daß wir Menschen Verantwortung tragen für die Erde. (Im Buddhismus ist das keineswegs der Fall.) Es gibt auch immer mehr Menschen, die darunter leiden, daß es weit entfernten Menschen, mit denen sie nicht physisch verwandt sind, aber auch Tieren, schlecht geht. Das ist eine Wirkung der Verbindung Christi mit der Erde und der Menschheit.“ (Thomas R. E. Lentze, Babycaust, 29.11.2011, 15:39 **).

Man kann das aber auch so erklären: Der Buddhismus mischt sich nicht in die Ethik, in die Moral, in das Gewissen ein, das Christentum dagegen sehr. Ich zitiere Nietzsche, für den es „ja-sagende“ und „nein-sagende“ Religionen gibt: „Wie eine ja-sagende arische Religion, die Ausgeburt der herrschenden Klasse, aussieht: das Gesetzbuch Manus. (Die Vergöttlichung des Machtgefühls im Brahmanen: interessant, daß es in der Krieger-Kaste entstanden und erst übergegangen ist auf die Priester.) Wie eine ja-sagende semitische Religion, die Ausgeburt der herrschenden Klasse, aussieht: das Gesetzbuch Mohammeds, das alte Testament in den älteren Teilen. (Der Mohammedanismus, als eine Religion für Männer, hat eine tiefe Verachtung für die Sentimentalität und Verlogenheit des Christentums ..., einer Weibs-Religion, als welche er sie fühlt –.) Wie eine nein-sagende semitische Religion, die Ausgeburt der unterdrückten Klasse, aussieht: das neue Testament (– nach indisch-arischen Begriffen: eine Tschandala-Religion). Wie eine nein-sagende arische Religion, gewachsen unter den herrschenden Ständen: der Buddhismus. – Es ist vollkommen in Ordnung, daß wir keine Religion unterdrückter arischer Rassen haben: denn das ist ein Widerspruch: eine Herrenrasse ist obenauf oder geht zugrunde.“ (Friedrich W. Nietzsche, Der Wille zur Macht, S. 110-111 **). Gemäß Brune ergibt das folgende Übersicht:
„JA-SAGENDE“ RELIGION „NEIN-SAGENDE“ RELIGION
ARISCH (INDOGERMANISCH)Brahmanismus (Manu)Buddhismus
SEMITISCHMohammedanismus (Islam)Christentum
Vgl. Hubert Brune, Glaube, 2001 (**).

Ich lasse mich von bestimmten Aussagen bestimmter Menschen einfach nicht trennen, und zu diesen Menschen zähle ich v.a. Goethe, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Spengler, Heidegger, Sloterdijk, Mersch, Bolz und Brune.

Laut Ihrer Aussage ist Ihnen der „Punkt 6“ (**|**) „noch unklar“ (**): Als ich schrieb, man solle „gegebenenfalls den Untergang homöopolitisch mit dem Untergang bekämpfen, ihn beschleunigen, damit er abgebremst wird“ (**|**), dachte ich u.a. an die Klassische Homöopathie und deren Ähnlichkeitsregel. Gemäß Hahnemann kann Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden, denn Hahnemann hatte ja entdeckt, daß eine Substanz in einer ganz minimalen Dosis den kranken Organismus stimulieren und genau das heilen kann, was sie beim Gesunden in einer Überdosis hervorrufen würde. Wenn z.B. „die Chinarinde am gesunden Menschen eine Art von Fieber hervorrufen kann, das dem Malariafieber ähnlich ist, dann kann eine ganz minimale Dosis Chinarinde einen Menschen heilen, der an Malaria erkrankt ist.“ (Gudrun Brune, Homöopathie, 2001 **). Wenn wir uns als die vom Untergang befallenen „kranken“ Organismen vorstellen, so kann uns eine kleine Dosis davon heilen. Im übertragenen Sinne heißt das, daß man diejenigen Elemente, aus denen der Untergangsprozeß besteht, selbst hervoruft, um ihnen in Überdosis nicht erliegen zu müssen, um den Untergangsprozeß zu bremsen. Wer z.B. „Punkt 5“ (**|**) erfüllt, hat bereits die wichtigsten Vorarbeiten zu „Punkt 6“ (**|**) „geleistet“.

 

NACH OBEN 129) Historiker, 30.11.2011 (18:09) ** (259)

259

„LOLA-Szene“ und Ähnlichkeiten (**|**).

Geschichte ist menschlich? - Das Menschliche ist Geschichte!

@ Patrick Bieri: „Geschichte ist nicht wissenschaftlich, Geschichte ist menschlich. Die wissenschaftlich-historische Methode versagt, denn sie verkennt das Menschliche (so auch in der Analyse der Bibel).“ (Patrick Bieri, 29.11.2011, 18:29 **).

Also ist für Sie auch Physik nicht wissenschaftlich, sondern - ich rate mal - „menschlich“. Gut (oder: Freundlichkeitsfloskel?)! Alle Erscheinungen - also auch solche der Geschichte - sind auch der Wissenschaft zugänglich. Das wollen Sie doch wohl nicht ernsthaft bestreiten, oder? Deswegen ist Geschichte trotzdem menschlich. Beides muß sich doch nicht immer gegenseitig ausschließen. Wenn Sie wollen, daß beide sich gegenseitig ausschließen, sind Sie genauso wie die, die sie kritisieren.

Ich maße mir ja auch nicht die Behauptung an, daß z.B. Gott eine rein menschliche Erfindung ist und ansonsten „versagt“ (**|**). Wenn Sie die Wissenschaft nicht respektieren wollen, ist das insofern in Ordnung, als es ihre Meinung ist, aber ansonsten ist das überhaupt nicht in Ordnung! Ich lasse Ihnen ja schließlich auch Ihre Äußerungen zu Ihrem Glauben, also lassen Sie mir - bitte - auch meine zu meinem Wissen!

Etwas wissenschaftlich zu betrachten, muß nicht notwendigerweise bedeuten, daß man etwas NUR wissenschaftlich betrachten will! Aber Sie scheinen zu wollen, daß man Geschichte NUR menschlich betrachtet, und das ist nun mal - verzeihen Sie mir bitte - genauso dumm wie das Dogma, alles NUR wissenschaflich zu betrachten. Etwas wissenschaftlich zu betrachten, hat durchaus viele Vorteile, solange dies nicht mißbraucht wird. Etwas „menschlich“ zu betrachten, hat ebenfalls durchaus viele Vorteile, solange dies nicht mißbraucht wird. Beides ist miteinander vereinbar, aber wer beides gegenseitig ausschließt oder gegeneinander ausspielt, will betrügen (vgl. Carl Schmitt), und zwar (a) sich selbst, (b) andere, (c) sich und andere (bitte nur eine der drei Möglichkeiten ankreuzen).

Ich bleibe daher dabei: Ihre Vergleichsbeschreibungen der „LOLA-Szene“ passen EHER z.B. auf die „68er“, den Feminismus, die „Scientology“ und sämtliche „Antinational-“ und „Migrationsindustrien“ als auf andere, nämlich ältere (d.h. aber nicht, daß sie auf diese gar nicht passen - das Wort „EHER“ beachten!), und die „Unterwanderung beginnt im Bildungsbereich“ (**), aber daß das so ist, kann man nicht nur rein „menschlich“, sondern auch mit wissenschaftlich-historischen Methoden erkennen. Ich habe nie behauptet, daß die Geschichte wissenschaftlich sei, sondern lediglich, daß die Geschichte der Wissenschaft zugänglich ist. Mit dem, was ich gesagt habe, haben Ihre zwei folgenden Sätze also gar nichts zu tun: „Geschichte ist nicht wissenschaftlich, Geschichte ist menschlich. Die wissenschaftlich-historische Methode versagt, denn sie verkennt das Menschliche (so auch in der Analyse der Bibel).“ (Patrick Bieri, 30.11.2011, 12:25 **). Die wissenschaftlich-historische Methode versagt NICHT, und sie verkennt auch NICHT das Menschliche; denn es kommt immer darauf an, wer unter welchen Bedingungen und zu welchen Zwecken Wissenschaft betreibt. Ich bin kein Wissenschaftsfanatiker. Auch ich habe Zweifel an der Wissenschaft, aber gerade das ist befruchtend für die Wissenschaft. Und wenn das Menschliche dabei auf der Strecke bleibt, dann träte auch ich zuerst für das Menschliche ein, wenn da nicht die Frage wäre: Was ist das „Menschliche“? Das ist doch die viel wichtigere Frage!

In Heideggers 1946 veröffentlichtem Brief über den Humanismus (**) ist zu lesen, daß der „Humanismus ... die Humanitas des Menschen nicht hoch genug ansetzt“ (Martin Heidegger, Über den Humanismus, 1946, S. 327 **). Außerdem hatte Heidegger schon in einer seiner Freiburger Vorlesungen gesagt: „Die Wissenschaft denkt nicht“, und das bedeutet: „Die Wissenschaft bewegt sich nicht in der Dimension der Philosophie, sie ist aber, ohne daß sie es weiß, auf diese Dimension angewiesen. Zum Beispiel: Die Physik bewegt sich im Bereich von Raum, Zeit und Bewegung; was Bewegung, was Raum, was Zeit ist, kann die Wissenschaft als Wissenschaft nicht entscheiden. Man kann nicht mit physikalischen Methoden sagen, was die Physik ist. Das kann man nur philosophierend sagen.“ (Zitat laut Film-Interview, 1975). „Die Wissenschaft denkt nicht“ - dieser Satz, so Heidegger, „ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung“.  Diese ausgesprochene „Gedankenlosigkeit ist verbunden mit der Seinsvergessenheit (**)“. (Ebd.). Es ist in diesem Fall durchaus statthaft, das Wort „Philosophie“ ausnahms-, weil experimentellerweise durch das Wort „Transzendenz“ zu ersetzen, denn dadurch wird erhellend, daß das Menschliche selbst das Fragwürdigste ist. Also: der Humanismus, die Humanitas, ja das Menschliche überhaupt ist doch das Primäre an der Fragwürdigkeit, und nicht die Wissenschaft, denn die ist dafür ja nicht der Grund (schon gar nicht die Ursache), sondern „nur“ eine der vielen Folgen des Menschlichen. Ich sage: Der Humanismus bzw. das Menschliche selbst ist das Problem!

Gehen doch auch Sie einmal darauf ein!

Grüße!

Historiker

 

NACH OBEN 130) Herr Schütze, 30.11.2011 (19:01) ** (260)

260

„Nein-sagende“ Religion.

Guten Abend, Herr Lentze!

Entschuldigung, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten mit dem Nietzsche-Zitat (**|**). Jeder, der sich mit Nietzsche beschäftigt hat, kennt Nietzsches gewandelte Meinung über das Christentum. Auch wir haben darüber ja schon gesprochen. Man darf, so glaube ich, die Aussagen und auch die Systematik dazu nicht auf die „Goldwaage“ legen. Es ist für die Erkenntnis nämlich hilfreich, wenn Nicht(-mehr)-Christen über Christus, die Christen und das Christentum urteilen - unter der Voraussetzung allerdings, daß man in Gesellschaften lebt, in der solche Erkenntnisse nicht unterdrückt, tabuisiert, verboten sind. Wir müssen doch (1.) Christus von den (2.) Christen und beide von dem (3.) Christentum trennen, wenn wir erkenntnistheoretisch bzw. wissenschaftlich urteilen wollen. Daß so ein Urteil dann nicht wirklich objektiv ausfällt, ist klar, aber nicht das, was ich meine: (1.) Christus hat gewirkt, aber wahrscheinlich nicht so, wie es Paulus und die Evangelisten überliefert haben; (2.) die Christen, insbesondere die Urchristen waren andere als die späteren, heutigen und zukünftigen; (3.) das Christentum war früher anders als das spätere, heutige und zukünftige. Dazu können Sie vielleicht mehr sagen als ich. Mir geht es nur darum, Ihnen mitzuteilen, daß z.B. insbesondere Nietzsche mit seinem Haß auf das Christentum experimentiert hat, daß er oft wie ein Arztphilosoph bzw. Immunologe (**|**) sprach, was ja eben eine Rückkehr zum Christentum nicht ausschließt.

Angenehmen Advent!

Herr Schütze

 

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