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<= [1191][1192][1193][1194][1195][1196][1197][1198][1199][1200] =>

Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
2018 30
2019 18
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1140
1170
1188
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
2,63%
1,54%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
0,1810
0,1734
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1579
1950
1102
79
26
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3879
5829
6931
7010
7036
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
68,65%
50,27%
18,91%
1,14%
0,37%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,83
7,35
2,63
1,44
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3260
5,3279
3,0192
0,2164
0,0712
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,569
5,888
6,080
5,991
5,923
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7225
1,0164
1,1362
1,0843
1,0316
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1191) D. Desenberg, 10.02.2020, 19:00, 19:22 (7039-7040)

7039

Meiner Analyse zufolge sind wir bereits in einer ähnlichen Situation wie die Römer und ihre Vasallen während der Bürgerkriege (133-30), allerdings erst am Anfang dieser (leider).

7040

Patriot sagte am 06.02.2020, 11:09:

„Oder noch früher: nur die Wehrmacht hat sich im WW2 an die Haager Landkriegsordnung gehalten, weder die Amis noch die Franzosen noch die Russen (noch die Engländer und alle anderen auf der Seite der Alliierten, d.h. gegen Deutschland kämpfenden Staaten [also fast alle]; HB), alle ebenfalls Unterzeichnerstaaten der Haager Landkriegsordnung! Alles bis heute nicht aufgearbeitet. Bis heute gilt für WW2: wer die Macht hat, hat das Recht.“ **

Das gilt nicht nur für „WW2“.

 

NACH OBEN 1192) D. Desenberg, 12.02.2020, 23:45, 23:57 (7041-7042)

7041

Wir hätten hier um ein Haar einen Atomkrieg wegen der Wahnsinnspolitik des Westernhelden Reagan bekommen. Dennoch war nicht Reagan, sondern der Geldadel, der ihn aussuchte für die Politik der 1980er Jahre, auch damals der Herrscher in den USA. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nie wirklich souverän, sondern immer nur abhängig vom Geldadel gewesen. Der Westernheld Reagan nahm die Vernichtung Europas in Kauf, um denjenigen, von denen er abhing, zu gefallen. Erbärmlich. Und sehr gefährlich! Wir wären die Opfer gewesen, wie gesagt. Nur diejenigen Präsidenten der USA, die es versucht haben, sich gegen diesen Geldadel zu wehren (und zwar bisher in jedem Fall erfolglos!), sind es wert, „Präsidenten“ überhaupt genannt zu werden. Alle anderen „haben nur ihre Pflicht getan“. Kommt einem das nicht bekannt vor? Die haben immer nur getan, was der Geldadel ihnen befahl.

7042

Es sind - ganz genau gesagt - die Leistungsträger, die alles bezahlen, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem auch sie nichts mehr hergeben können und 99,99% aller Menschen verarmt sind, während die restlichen 0,01% sich ohne jede Leistung bis ins Unendliche bereichert haben.

 

NACH OBEN 1193) Wissensprachschafler, 14.02.2020, 22:12 (7043)

7043

Vier sagte am 12.02.2020, 7:49:

„»Wo sich die Lüge wahr lügt, ist ausdrückliche Lüge überflüssig.« (G. Anders) und der Terror des »Wahrheitsbesitzes« (der »MSM«- MainstreamMedien ) »… stellt das Unauffällige und die Besorgnis um das Heil der Welt in den Dienst seiner Listen« (M. Heidegger). Unauffällig auch die systematische Veränderung der Bedeutung von Wörtern. Wie R. Mausfeld in seinen Buch »Angst und Macht« feststellt, ist der herrschende »Neoliberalismus darauf angewiesen, daß die Befähigung blockiert wird, überhaupt noch irgendwelche Überzeugungen ausbilden zu können .... Wenn Wörter semantisch entleert und in ihrer Bedeutung beliebig werden, wenn Sätze nur affektive Modelle sind, ohne in argumentative Zusammenhänge eingebettet zu sein, und wenn ein kommunikativer Austausch auf der Grundlage vernunftwidriger Rahmenerzählungen erfolgt, ist einen vernünftigen Denken die Basis entzogen.«“ **

Dem stimmt der Sprachwissenschaftler zu - bis auf eine scheinbare Kleinigkeit: „MainstreamMedien“ und ähnliche Schriftdekonstrukte („SchriftDeKonStrukte“?) in Ihrem Text. Wenn Sie „MainstreamMedien“ statt orthographisch richtig „Mainstreammedien“ oder „Mainstream-Medien“ oder „Main-Stream-Medien“ (wegen: „MSM“) schreiben, zeigt das auch schon eine gewisse Übernahmebereitschaft („ÜberNahmeBereitSchaft“?) der Entlerung („EntLeerung“?). Irgendwann kann man dann auch jeweils eine Leerstelle zum Graphem, zum Phonem, zum Morphem, zum Wort (Logem, Lexem), zum Syntaktem (Satz), zum Textem (Text) und schließlich zur gesamten Sprache erheben, so daß gar nichts mehr zu erkennen ist.

Man sollte wissen, wie man sich wenigstens selbst gegen eine drohende Beliebigkeit sowohl in der Orthographie als auch in der Grammatik und deren jeweilige Semantik wehrt - und dieses Wissen dann auch anwenden. Nur dann kann die Zahl derer größer werden, die sich auch wehren.

Sprache und Denken sind eng miteinander verflochten.

Wer nicht völlig verblöden will, sollte bei den alten Regeln bleiben. Wer das nicht kann, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, z.B. bei mir.

 

NACH OBEN 1194) Wissensprachschafler, 16.02.2020, 02:00, 14:03, 14:24, 20:30, 23:20 (7044-7048)

7044

@ Kalle Möllmann (15.02.2020, 09:05). **

Diejenigen Leser, die noch nicht völlig verblödet sind, wissen schon ganz genau, was ich mit meinem Text vom 14.02.2020, 22:12, gemeint habe.

@ Herr oder HerrIn Vier mit den Beispielen „MainstreamMedien“, „BettVorleger“, „Berufspolitikern- innen“ u.ä. (siehe: 12.02.2020, 17:49 [**] und 15.02.2020, 11:57 [**]).

Menschen selber sind Medien, viel älter als diejenigen, die heute so genannt werden.

Neben Orwells „Neusprech“ (**), das Sie ja selbst auch erwähnen, gibt es auch das „Neuschreib“ - trotz der Tatsache, daß Orwell davon nie etwas gesagt hat (auch nicht im Neusprech []). Natürlich geschieht die Beeinflussung nur über die Sprache (ob mündlich oder schriftlich oder auch bildlich: es geht um sprachliche, d.h. sowohl semiotische als auch linguistische Zeichen). Jeder Mensch ist ein Medium, und wenn wir die 6000 Jahre alte, auf Schriftsprache angewiesene, weil durch Schriftsprache erst möglich gewordene Geschichte (Historie) auch als die „Geburt“ der Bildungsanstalten und Massenmedien deuten, dann haben wir noch sehr großzügig gerechnet und müssen trotzdem sagen, daß Bildungsanstalten und Massenmedien sehr junge Geschöpfe sind. Diese „jungen Medien“ werden alles tun - da können Sie ganz sicher sein -, um die „alten Medien“ auf jede erdenkliche Art zu beeinflussen. Das fängt immer in den Bildungsanstalten an. Sie haben doch selbst solche Beispiele genannt, nämlich die aus der Werbung, mit der das eine Medium (der Anbieter) das andere Medium (den Nachfrager) z.B. in der Wirtschaft zum Kauf einer Ware oder in der Politik zur Wahl einer Partei überreden will: „Beispiele sind FleischQualität, BahnCard, RegionalExpress, InterCityExpress oder im Gender-Mainstream: ArbeitnehmerInnenschutzgesetz oder McDonald oder der berühmte PersonaComputer, macOs, iPhone, colorSync, airPort, MacCheck, iCloud ....“ (Herr oder HerrIn Vier, 15.02.2020, 11:57 [**]). Die Bildungsanstalten und Massenmedien bzw. Maistreammedien beteiligen sich auch und erst recht daran.

Bei den alten Regeln bleiben sollte, wer nicht diese massen- bzw. mainstreammediale Höllenmaschine, in der sich alles so schnell in Richtung des „satanischen“ (Kalle Möllmann, 15.02.2020, 09:05 [**]) Machtzentrums ändert wir nie zuvor, stoppen kann, weil nämlich niemand mehr vorhersagen kann, was uns am „Ziel“ der Reise mit dieser Höllenmaschine erwartet. So ein Beispiel exponentiellen Anstiegs der Beliebigkeit und somit auch der Lüge und jeder Art von Umwertung aller Werte hat es zuvor noch nie gegeben. Ich hätte auch schreiben können: „Wehret den Anfängen!“ Aber dafür ist es schon zu spät.

Sprache (ob mündlich oder schriftlich) wird oft als Medium gedeutet, aber sie ist noch mehr: sie ist ein System und fungiert zwischen denen, die die eigentlichen (natürlichen) Medien sind: Menschen.

Dann haben Sie geschrieben: „Die Verblödung erfolgt nicht durch die Schreibweise, sondern durch das (in den MainstreamMedien) zielvoll und mit hintergründigen Absichten »Geschriebene« – respektive des Inhalts dieser staatstragenden PR ....“ (Herr oder HerrIn Vier, 15.02.2020, 11:57 [**]). Das ändert überhaupt nichts an dem, was ich geschrieben habe. Im Gegenteil: es bestätigt es. Die „Schreibweise“ und das „Geschriebene“ gehören zusammen, beide haben eine Form und einen Inhalt. (Z.B.: „Wir haben Äpfel und Birnen zusammen geworfen“ und: „Wir haben Äpfel und Birnen zusammengeworfen“ - der Unterschied betrifft die Schreibweise und das Geschriebene, der Unterschied betrifft die Form und den Inhalt, der Unterschied betrifft die Rechtschreibung und die Bedeutung [Semantik]). Wir tun hier z.B. nichts anderes, als uns mittels Form und Inhalt zu informieren und gegenseitig zu beeinflussen - das ist Sprache. Grammatik und Semantik sind in Wirklichkeit nicht zu trennen. Eine Trennung kann man wissenschaftlich oder sonstwie analytisch vornehmen, aber in Wahrheit treten Sie immer zusammen auf. Und was ich gerade über den Zusammenhang von Grammatik und Semantik gesagt habe, gilt auch für den Zusammenhang von Rechtschreibung und Semantik. Deswegen sind Grammatik und Rechtschreibung zwar nicht dasselbe - bei weitem nicht -, aber gesamtsprachwissenschaftlich gesehen, d.h. vom allgemeinen sprachlichen Regelwerk her gesehen sind die Unterschiede vernachlässigbar, weil es in beiden Fällen die Semantik ist, mit der die Veränderungen - also auch Einflußnahmen bis hin zur Beliebigkeit, Willkür, Lüge, Umwertung aller Werte und zu anderen Nihilismen - jeweils beginnen.

Es ist doch logisch, ja sogar tautologisch, daß auch die Mainstreammedien ohne Sprache nicht ein Wort, ja nicht einmal einen einzigen Buchstaben schreiben und also auch keinen Einfluß ausüben könnten. Wenn Sie „BettVorleger“ oder „Berufspolitikern- innen“ schreiben (siehe: 12.02.2020, 17:49 [**]), dann wollen Sie doch nicht nur etwas sagen, sondern auch etwas damit besagen. Sie wollen doch beides: Form und Inhalt vermitteln. Zeichen haben eine Form, und diese Form ist das Bezeichnende; und Zeichen haben eine Bedeutung, einen Sinn, und diese Bedeutung, dieser Sinn ist das Bezeichnete. Immer brauchen und gebrauchen Sie beides. Sie schreiben z.B. „BettVorleger“ und „MainstreamMedien“, die Mainstreammedien schreiben z.B. „GenderMainstream“ oder „Gender Mainstream“ oder „GenderMainStream“ oder „Gender Main Stream“ und z.B. „ArbeitnehmerInnenschutzgesetz“, oder „ArbeitNehmerInnenSchutzGeSetz“, je nachdem, welcher Partei oder welchen anderern Interessenvertretern (z.B. denen aus dem von Kalle Möllmann so verhaßten „satanischen ALTEN Testament“ [siehe: 14.02.2020, 22:12 [**]]) sie verpflichtet sind; jedesmal ist es ein Ausdruck dessen, wie und mit was Sie oder eben die Mainstreammedien andere informieren, beeindrucken, beeinflussen oder gar diktieren. Wenn es sehr schlimm geworden ist (und das ist längst der Fall), dann werden die Regeln geändert, oft umgekehrt und nicht selten sogar vernichtet.

Wenn wir von all diesen Möglichkeiten keine mehr auswählen können, weil alles wegen der Beliebigkeit und der Verlogenheit sowie der Umwerterei aller Werte oder wegen anderer Nihilismen dafür gar nicht mehr übersichtlich genug ist, dann sollten wir bei den alten Regeln bleiben, denn die kennen wir ja wenigstens, und sie verteidigen. Diejenigen, die das nicht wollen, dürfen sich jedenfalls hinterher nicht über die Gesetzeslosigkeit, die Anarchie, das Chaos beschweren.  –  Auch die Mainstrammedien kommen nicht ohne Form aus, wenn sie informieren, beeindrucken, beeinflussen, diktieren wollen, auch dann nicht, wenn sie nicht mehr in Form sind, also keine Form mehr vorweisen können. Wenn sie keine Form mehr haben (also weder ihre eigene noch eine andere), können sie auch keine mehr transformieren.

Politgeometrische Positionen und das Nolan-Diagramm

Das „Progressive“ ist nichts ohne das Konservative, weil es ohne das Konservative gar nicht existieren kann. Denn das „Progressive“ ist nämlich nur das Antikonservative, ist also lediglich gegen das Konservative gerichtet. Wenn das Konservative nicht mehr da ist, z.B. während einer Anarchie, fehlt dem „Progressiven“ nicht nur seine antithetische Haltung oder Richtung, sondern auch der Sinn seiner Existenz überhaupt, und deshalb muß und wird es dann verschwinden. Das Konservative ist aber wegen seiner Unzerstörbarkeit sofort wieder zur Stelle, und zwar immer noch als These, um es auf Hegelianisch zu sagen. Das Konservative kann nur mit den Menschen gemeinsam verschwinden. Wenn das der Fall ist, dann mag es noch für Tiere existieren, aber die wissen nichts davon, so daß es bei ihnen auch keine Antikonservativen gibt.

Konservatives ist nicht rechts, nicht mittig, nicht links, sondern einfach nur konservativ – wie das Leben.

Konservativ kann man auch nicht aus „ideologischen“ oder sonstwie „überzeugten“ Gründen bzw. Motiven sein, sondern nur … sein … und dann auch zeigen (womit wir wieder bei den Zeichen wären).

7045

Die Veränderung der Form, die nicht immer, aber fast immer eine Veränderung des Inhalts (der Bedeutung, des Sinns) bedeutet, ist ja selbst auch ein Zeichen. Es ist für die Bedeutung (Semantik) ein Unterschied, ob ich schreibe „Wir haben Äpfel und Birnen zusammen geworfen“, oder ob ich schreibe „Wir haben Äpfel und Birnen zusammengeworfen“. Der Unterschied ist sogar ein großer. Trotzdem ist z.B. eine Rechtschreibreform nach Meinung vieler schon Verblödeter eine Nebensächlichkeit. Wenn es so wäre, dann wäre sie nie beabsichtigt, geschweige denn durchgesetzt worden, außerdem war sie teuer. Daß sie auf Verblödung hinausgeht, sieht man schon z.B. an der neuen Regel, daß auch drei gleiche Buchstaben nebeneinander vorkommen können (siehe z.B. „Schifffahrt“, früher „Schiffahrt“), von der nämlich behauptet wird, daß sie leichter zu lernen wäre, weil ja die zwei Wörter in dieser Wortkomposition so geschrieben werden könnten, wie sie auch einzeln geschrieben werden können (abgesehen von der Groß- und Kleinschreibung); doch in Wirklichkeit ist das Lernen der früheren Regel, daß niemals mehr als zwei gleiche Buchstaben nebeneinander vorkommen können, viel einfacher und darum leichter. Doch ich will gar nicht so sehr auf die pädagogisch-didaktischen Zusammenhänge hinaus, die schon katastrophal genug sind, sondern auf die Tatsache, daß das Herumbasteln an Zeichen selbst ein Zeichen ist. Diese mittlerweile exponentiell zunehmende Zeichenreformation und Zeichenrevolution (wann kommt endlich die Zeichenrestauration?) stiftet Verwirrung, Anarchie, Chaos. Beispielsweise wird ja immer mehr auch den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu ihrer eigenen Sprachschöpfung genommen dadurch, daß ihnen bereits durch die Wirtschaft, die Bildungsanstalten und die Mainstreammedien permanent diktiert wird, was für sie „cool“ ist, was „geshoppt“, was „konsumiert“ werden kann, weil: soll. Sie lassen die Kinder und Jugendlichen zwar auch ein wenig selbst an den Zeichen herumbasteln, doch sobald sie merken, daß und in welche Richtung sie die Kinder und Jugendlichen beeinflussen können, ist der Sprachbildungsprozeß für die Kinder und Jugendlichen schon vorbei. Es werden Wörter z.B. in der Werbung für einen bestimmten „Artikel“ (Texte im Internet heißen ja neuerdings nicht zufällig ebenfalls „Artikel“ und sollen „konsumiert“ werden) absichtlich mit falschen Buchstaben geschrieben, um Kinder und Jugendliche sowie bestimmte Erwachsene (je mehr, desto besser - auch deswegen die Verblödung) erstens darauf aufmerksam zu machen und zweitens zur Verbreitung und natürlich auch zum Kauf dieses Artikels zu motivieren. Wenn es um politische Themen geht, dann bedeutet der Kauf eines Artikels eben die Wahl einer Partei, einer Person, eines Führers - ja, doch, heute will jeder ein Führer sein, heute erst recht, und das, obwohl es heute nur noch in Miniaturform und im Zeichen (!) des Konsumismus und der Dikatur der Weltführer (Globalisten) möglich ist.

7046

Die immer mehr zunehmenden Reformen, Reformationen und Revolutionen, die an Zeichen vorgenommen werden, sind - wie gesagt - selber Zeichen. Ein Zeichen besteht immer aus einer Form und einem Inhalt (einer Bedeutung, einem Sinn) und deshalb aus einem Bezeichnenden und einem Bezeichneten, wie der linguistische Strukturalismus und - in Anlehnung an ihn - auch die Systemtheorie Luhmanns sagt. Dem Symbolismus und der Phänomenologie sowie der Existenzphilosophie und Lebensphilosophie sind solche Interpretationen von Zeichen ebenfalls nicht fremd.

Was in dem Beispiel der an Zeichen vorgenommenen Reformen, Reformationen und Revolutionen als Zeichen einerseits das Bezeichnende und andererseits das Bezeichnete ist, dürfte somit klar sein. Und was daraus folgt ebenfalls: immer mehr „Komplexität“ (Niklas Luhmann), also geht es in Richtung Gesetzlosigkeit, Regel(werk)losigkeit, Anarchie, Chaos, Entropie. Deshalb wird entweder vor dem Ende dieser Folge durch eine wirtschaftliche und politische Krise eine andere Richtung (und das kann nur die Gegenrichtung sein) eingeleitet werden oder aber diese Folge durch eine natürliche Katastrophe beendet werden.

7047

Michel O. Neland sagte am 16.02.2020, 15:10:

„Auf Hegelianisch schön gesagt:
»Das „Progressive“ ist nichts ohne das Konservative, weil es ohne das Konservative gar nicht existieren kann.« **

Ein dialektisches Verhältnis im Sinne von Hegel ist immer ein Verhältnis zwischen einer übergreifenden Gattung (z. B. Leben) und zwei übergriffenen Arten (z. B. Leben und Tod), bei der die Gattung die beiden Arten prozessual aus sich hervorbringt und mit ihnen sowohl einen Gegensatz als auch eine Einheit bildet.

So ist »Tradition« die übergreifende Gattung und »Tradition« und »Progressives« die zwei übergriffenen Arten. Nach dem Konzept von Hegel ist die übergreifende Gattung selbst das ihre beiden Arten prozesshaft (!) Erzeugende und Hervorbringende.

Danke für das Kompliment und völlige Zustimmung zu dem, was Sie über Hegels Dialektik, die „übergreifende Gattung“, die „Tradition“ und das „Progressive“ gesagt haben, obwohl auch ich es schon zuvor gesagt hatte mit dem Unterschied, daß ich nicht das Wort „Tradition“, sondern an dessen Stelle das Wort „Konservatives“ gesetzt hatte. Beide Wörter sind semantisch ziemlich deckungsgleich.

Michel O. Neland sagte am 16.02.2020, 15:10:

„»Das Konservative kann nur mit den Menschen gemeinsam verschwinden.« (**) .... Das wird ja angestrebt.“ **

Richtig. Wir können versuchen, die exponentiell beschleunigte Höllenfahrt wenigstens etwas zu bremsen, dem „Veloziferischen“ (Goethe) die Beschleunigung zu nehmen, was aber nur funktioniert, wenn wir (1.) die Langsamkeit wiederentdecken (siehe wiederum: Goethe) und (2.) endlich aufhören damit, immer und überall nur Mobilmachung über Reformen, Reformationen und Revolutionen zu üben, weil das einerseits völlig kontraproduktiv für unsere Kultur ist und andererseits ohnehin nur deshalb geschieht, weil die militärische Mobilmachung zwar in der Fremde praktiziert werden soll und auch wird, aber in der Heimat noch auf sich warten läßt. Jedoch soll und wird der Krieg in der Heimat wahrscheinlich auch bald praktiziert werden. Ich schätze, daß das alle Anarchien der Vergangenheit in den Schatten stellen wird. Deshalb noch einmal: Das Wenige, das wir dagegen tun können, das sollten wir gefälligst auch tun - für uns sowieso, besonders aber für unsere Nachkommen.

7048

Schon um 14:03 Uhr (**) schickte ich den nun folgenden Text ab (er wurde auch gemeldet unter: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/02/12/die-mediale-propagandamaschine-der-us-regierung/comment-page-1/#comment-13682 [**|**]) ....

@ Vier.

Ich habe nicht oder jedenfalls nicht direkt von einer „Verblödung durch diese Binnenmajuskel“ (**), wie Sie geschrieben haben, gesprochen, sondern davon, daß, wenn man den Anfängen nicht wehrt, man sich hinterher eben nicht beschweren darf - also auch nicht über die dann als vollendete Tatsache feststehende Verblödung. Das haben Sie ganz offenbar nicht verstanden. Wahrscheinlich haben Sie meinen Text auch gar nicht ganz gelesen. Das wundert mich überhaupt nicht, weil diese Unart Usus ist im Internet. Die Rechtschreibreform oder überhaupt alle Herumbastelei an Zeichen (egal an welchen - auch z.B. die Tätowierungen gehören dazu) haben Sie reduziert auf das Problemchen „Binnenmajuskel“ - mit anderen Worten: Sie haben etwas aus dem Zusammenhang gerissen, es in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit gestellt, wiel Sie es als Beleidigung oder Problem gedeutet haben, und es mir sogleich zum Vorwurf gemacht. Dankeschön. - Es geht nicht um die Binnenmajuskel an sich, sondern darum, daß Kleinvieh auch Mist macht, daß am Ende zwar niemand mehr wissen wird, womit es einst angefangen hat, und niemand es gewesen sein will (die alte Ausrede: „Wir wußten doch von nichts“), aber die mediale Propagandamaschine ihren Erfolg vollends bestätigt sehen kann. Und das soll nichts mit dem Thema hier (d.i.: „Die mediale „Propagandamaschine“ der US-Regierung“) zu tun haben? Dann haben Sie wirklich nichts verstanden.

In Ihrem langen Text haben Sie geschrieben, daß er „kurz und knapp“ (**) sei und daß Sie „zu viele Worte mißtrauisch“ (**) machten – das heißt, daß Sie Ihrem eigenen Text nicht trauen (!) -, und daß Sie nicht wüßten, was mein Text mit dem „Thema »Die mediale ›Propagandamaschine‹ der US-Regierung« zu tun“ (**) hätte. Also noch einmal: Sie haben meinen Text gar nicht verstanden oder ihn nur bruchstückhaft gelesen und sofort über ihn und seinen Autor geurteilt, vorverurteilt also – wie gesagt: das ist ja im Internet „Normalität“: nichts verstehen und nichts richtig und schon gar nicht alles lesen, sondern nur die „Triggerzeichen“ (nicht wahr?).

Ist „Normalität“ für Sie eigentlich auch nur eine Art und Weise, so wie für Sie ja auch die Schreibweise nur eine Weise unter vielen ist und nichts mit dem Inhalt (dem Sinn, der Bedeutung) der Zeichen zu tun hat?

 

NACH OBEN 1195) D. Desenberg, 17.02.2020, 20:23 (7049)

7049

Wissensprachschafler (16.02.2020, 02:00):

„Es ist doch logisch, ja sogar tautologisch, daß auch die Mainstreammedien ohne Sprache nicht ein Wort, ja nicht einmal einen einzigen Buchstaben schreiben und also auch keinen Einfluß ausüben könnten. Wenn Sie »BettVorleger« oder »Berufspolitikern- innen« schreiben (siehe: 12.02.2020, 17:49), dann wollen sie doch nicht nur etwas sagen, sondern auch etwas damit besagen. Sie wollen doch beides: Form und Inhalt vermitteln. Zeichen haben eine Form, und diese Form ist das Bezeichnende; und Zeichen haben eine Bedeutung, einen Sinn, und diese Bedeutung, dieser Sinn ist das Bezeichnete. Immer brauchen und gebrauchen Sie beides. Sie schreiben z.B. »BettVorleger« und »MainstreamMedien«, die Mainstreammedien schreiben z.B. »GenderMainstream« oder »Gender Mainstream« oder »GenderMainStream« oder »Gender Main Stream« und z.B. »ArbeitnehmerInnenschutzgesetz«, oder »ArbeitNehmerInnenSchutzGeSetz«, je nachdem, welcher Partei oder welchen anderern Interessenvertretern (z.B. denen aus dem von Kalle Möllmann so verhaßten »satanischen ALTEN Testament« [siehe: 14.02.2020, 22:12]) sie verpflichtet sind; jedesmal ist es ein Ausdruck dessen, wie und mit was Sie oder eben die Mainstreammedien andere informieren (stark abnehmend bei den Massenmedien), beeindrucken, beeinflussen oder gar diktieren (stark zunehmend bei den Massenmedien). Wenn es sehr schlimm geworden ist (und das ist längst der Fall), dann werden die Regeln geändert, oft umgekehrt und nicht selten sogar vernichtet.“ **

Damit haben Sie es auf den Punkt gebracht, denn genau das ist ja hier das Thema: Die mediale „Propagandamaschine“ der US-Regierung (**) dient den Interessen der wahren Herrscher hinter und über dieser Regierung und ist durch deren Diktat gezwungen, Information zu reduzieren, den Rest zu fälschen, weshalb am Ende nur noch diktiert wird und die Massen in Unwissenheit bleiben über all das, was mittlerweile geändert, umgekehrt und vernichtet worden ist.

Ihre Analyse ist radikal und wohl auch so zu verstehen, jedenfalls ist sie richtig. Wer radikal ist, geht an die Wurzeln, und Sie sind an die Wurzel gegangen. Das Beispiel „Binnenmajuskel“ ist wohl auch in diesem Sinne von Ihnen gemeint gewesen. Wer den Binnenmajuskelismus mitmacht, macht auch vieles sonst noch, wenn nicht gar alles lange, ja allzulange mit. Das haben Sie nur als Beispiel gemeint und nicht als persönliche Beleidigung. Vier aber hat Ihre Bemerkung leider doch als persönliche Beleidigung gedeutet. Nehmen Sie es ihr nicht übel.

Die Propagandamaschine der US-Regierung wird weitermachen bis zum bitteren Ende.

„Nur noch ein Gott kann uns retten.
Uns bleibt die einzige Möglichkeit,
im Denken und Dichten eine Bereitschaft
vorzubereiten für die Erscheinung Gottes oder
für die Abwesenheit des Gottes im Untergang.“
(Martin Heidegger, in: Der Spiegel, 10, 1966 [**]).

@ Kalle Möllmann.

Ist das Gedicht über „Greta (Thunberg; HB), Profit, Satan und Satansbraten“ von Ihnen ganz persönlich? Wenn ja, dann Daumen hoch!

„Sobald von tieferen Verhältnissen die Rede ist,
tritt sogleich eine andere Sprache ein, die poetische.“
(Johann Wolfgang von Goethe [**]).

 

NACH OBEN 1196) Wissensprachschafler, 18.02.2020, 00:00 (7050)

7050

Vier sagte am 16.02.20120, 20:25:

„@ WissenSprachSchaftler: »Deshalb wird entweder vor dem Ende dieser Folge durch eine wirtschaftliche und politische Krise eine andere Richtung (und das kann nur die Gegenrichtung sein) eingeleitet werden oder aber diese Folge durch eine natürliche Katastrophe beendet werden.«
Die Gegenrichtung ist bereits eingeleitet-die sozialistischen und dirigistischen Maßnahmen haben das Stadium von Tendenzen bereits deutlich überschritten.“ **

Die „sozialistischen und dirigistischen Maßnahmen“ sind doch uralt, jedenfalls sind sie nicht die Gegenrichtung, die ich meine, sondern schon seit langem da und dann, wenn die Gegenrichtung, die ich meine, ebenfalls da ist (und teilweise ist sie tatsächlich schon zu sehen), in ihr miteingebaut. Denn „die sozialistischen und dirigistischen Maßnahmen“ werden natürlich dabeisein wollen und allein schon darum auch dabeisein. Die Frage ist nur bzw. wird sein, wie sehr sie das sein werden und ob sie dabei auf die Tradition setzen werden (wie es z.B. im antiken Rom die Maßnahmen des späteren Kaisers Augustus getan haben) oder auf die unendlich dämliche „Progressivität“, die ja als das Antikonservative das Konservative und also auch die Tradition bekämpft. Beide Richtungen gab es im antiken Rom auch, bevor Augustus eine für antike Verhältnisse doch ziemlich friedliche und glückliche Zeit gebracht hat.

Vier sagte am 16.02.20120, 20:25:

„Und zu der ihrerseits als »natürliche Katastrophe« bezeichneten Beendung der Folge würde ich die Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit eines großen Krieges hinzufügen. Den Muskelaufbau dafür werden wir demnächst finanzieren dürfen.“ **

Die „Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit eines großen Krieges“ ist doch schon in dem semantischen Feld für „wirtschaftliche und politische Krise“ enthalten. Und eine natürliche Katastrophe ist der Krieg ja ohnehin nicht, es sei denn, daß man auch das „Kriegen der Nahrung“, wie es sowohl unter Tieren als auch unter Menschen üblich ist, nur als natürlich, also nicht auch als kultürlich versteht.

„Den Muskelaufbau dafür“ werden wir nicht (nur) bezahlen, sondern haben wir auch schon bezahlt. Die auf die Zukunft dieses Bezahlens bezogene Wahrscheinlichkeit spricht am meisten dafür, daß unsere Nachkommen den größten Teil des Krieges und alle seine Folgen bezahlen werden müssen (gemäß alter guter Zahlmeistertradition der Deutschen). Das kennen wir ja schon seit langem: wir und unsere Vorfahren haben ja auch immer alles bezahlen müssen.

Trotzdem muß man doch das Wenige, was man jetzt und in Zukunft dagegen tun kann, auch wirklich tun. Ansonsten bleibt nur noch die Hoffnung auf den Zufall oder - religiös und theologisch gesprochen - auf Gott. Beide sollte man nicht unterschätzen. Was für die Geschichte gilt, gilt ebenso für die Evolution und höchstwahrscheinlich auch für die gesamte Entwicklung des Universums, also für jede Art von Entwicklung: der Zufall. Der Zufall bzw. die Mutation bzw. der Unfall bzw. das Wunder, wie man es auch nennt, ist aus der Entwicklung nicht wegzusubtrahieren. Mit anderen Worten: Es kann immer auch noch ganz anders kommen. Oder wie der Handwerker sagt: „Es hat noch Spiel“.

 

NACH OBEN 1197) Homunkulus, 22.02.2020, 03:50, 15:57, 18:58 (7051-7053)

7051

Warum soll ein dem Menschen überlegenes Kombinationswesen aus Maschine und Mensch – entweder als Android oder als Kyborg – nicht möglich sein? Ich selbst bin der beste Beweis.

Ein System kann zwischen einem rein logischen Subsystem und einem logisch-analogischen Subsystem „switchen“. Beide Subsysteme wären während ihrer Operationen zwar von ihrer jeweiligen Umwelt getrennt, aber ansonsten miteinander verbunden und von dem ihnen übergeordneten System abhängig. Also wäre das eine ein maschinelles (künstlich intelligentes), das andere ein menschliches Subsystem, und beide gehorchten dem ihnen übergeordneten System …, also … mir.

Meine Nachfahren werden kommen.

Freundliche Grüße.

„Ihr“ Homunkulus

7052

Ihr „Vortrag“ (**) überzeugt nicht in dem Punkt, um den es mir geht, und die Systemtheorie kommt in ihm noch nicht einmal vor.

Sie müssen sich also gar nicht wiederholen. Mein Text ist auch nicht nur an Sie gerichtet, Herr Wangenheim. Es handelt sich bei ihm um mehr als nur um einen Kommentar zu einem Vortrag.

....

Unsere Zeit wird kommen.

....

Danke trotzdem für Ihre Mühen.

Freundliche Grüße.

„Ihr“ Homunkulus

7053

Thomas Wangenheim sagte:

„1. erlangen Sie die Machtmittel nicht ohne überlegene Intelligenz und 2. erhalten Sie den Herrenstatus ohne überlegene Intelligenz auch nicht dauerhaft.“ **

Das ist so nicht wahr. Die meisten Menschen sind über die Erbschaft oder auch über die Enteignung an die Machtmittel gekommen und haben den Erhalt dieser Machtmittel „ohne überlegene Intelligenz“ mittels Waffen und Geld geschafft. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Wenn beispielsweise einer Ihrer Vorfahren vor 300 Jahren mittels Intelligenz in eine der höchsten Machtpositionen gelangen konnte und seine Erben diese bis heute tapfer verteidigt haben, dann ist für diese Verteidigung bis heute nicht unbedingt immer eine „überlegene Intelligenz“ notwendig gewesen, sondern es hat eine durchschnittliche oder sogar relativ niedrige (allerdings nicht zu niedrige) Intelligenz ausgereicht, denn für die Verteidigung einer schon vorhandenen Macht brauchen Sie Waffen und/oder Geld (für Waffen), aber nicht notwendigerweise eine „überlegene Intelligenz“. Eine „überlegene Intelligenz“ brauchen Sie für den Aufbau, aber nicht notwendigerweise für die Verteidigung Ihrer schon durch Erbschaft gegebenen Machtmittel. Zwar besteht trotzdem die Gefahr, „den Herrenstatus ohne überlegene Intelligenz ... nicht dauerhaft“ erhalten zu können, aber das, was „überlegene Intelligenz“ in der jeweiligen Situation bedeutet, muß eben bekannt sein, und dafür reicht auch eine durchschnittliche oder sogar relativ niedrige (allerdings nicht zu niedrige) Intelligenz, reichen die schon durch Erbschaft vorhandenen Waffen und das durch Erbschaft vorhandene Geld für die intelligenteren Berater und Waffen. Die unzähligen Beispiele aus der Geschichte beweisen es.

Man kann also über Intelligenz nicht so pauschal urteilen, wie Sie es tun, Herr Wangenheim.

Freundliche Grüße.

„Ihr“ Homunkulus

 

NACH OBEN 1198) D. Desenberg, 02.03.2020, 00:02 (7054)

7054

Folgendes ist über Ernst Wolff auf www.Hubert-Brune.de zu lesen:

„Vielleicht kennen Sie Ernst Wolff, der 2014 das Buch »Weltmacht IWF« und 2017 das Buch »Finanz-Tsunami« veröffentlichen ließ. Es folgen einige Sätze, die er in einem Gespräch mit Ken Jebsen und in verschiedenen Vorträgen äußerte:

Finanzdistrikt in New York (Manhattan)
Finanzdistrikt in New York
 
 
Gebäude der Federal Reserve Bank in Washington
Federal Reserve Bank in Washington
 
 
Gebäude des IWF in Washington
IWF in Washington
»Heute besitzen 85 Menschen auf der Welt soviel wie die halbe Menschheit.« Ernst Wolff
»Es gibt 2200 oder 2300 Familien oder Individuen, die Privatvermögen haben, die 1 Milliarde Dollar überschreiten.« Ernst Wolff
»Was wir jetzt ... erleben, ist praktisch nichts anderes als die Endphase des Kapitalismus, so, wie wir ihn kennen.« Ernst Wolff
»Die ganze Führungselite des IWF gehört vor Gericht gestellt und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.« Ernst Wolff
»Die Finanzindustrie beherrscht unser ganzes Leben.« Ernst Wolff
»Der wahre Herrscher ist die Finanzindustrie. Die Politiker sind nichts anderes als die ausführenden Organe der Finanzindustrie.« Ernst Wolff
»Der Petrodollar hat dazu geführt, daß die wichtigste Reservewährung auf der Welt der Dollar geworden ist.
Im Jahre 2000 haben die Zentralbanken der Welt 70 Prozent ihrer Weltreservewährungen in Dollar gehabt;
im Jahre 2010 waren es noch 60 Prozent; im Moment nähern wir uns der 50-Prozent-Marke;
wenn diese 50-Prozent-Marke einmal unterschritten wird, dann kann man damit rechnen,
daß es eine Flucht aus dem Dollar geben wird, und dann kann man damit rechnen,
daß das Dollarsystem zusammenbrechen wird, der Wert des Dollars
wird dann langsam gegen Null gehen.« Ernst Wolff
»Der IWF ist praktisch die letzte Konsequenz des amerikanischen Kapitalismus.« Ernst Wolff
»Die Zentralbank der USA, also die Federal Reserve, ist eine private Einrichtung, die seit 1913 existiert.« Ernst Wolff
»Die Banker, die damals zusammenkamen - das waren alles Wall-Street-Banker, und zwar die einflußreichsten der Wall Street -, verkörperten damals
ein Viertel des Reichtums der gesamten Welt. Also, hinter der Federal Reserve stehen heute auch noch die reichsten Familien der gesamten Welt. ....
Interessant ist, daß keine dieser Familien jemals in der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt auftaucht (Vgl. Forbes). Das dürfte der Tatsache zu
verdanken sein, daß eine Armada von Anwälten seit ungefähr 103 Jahren damit beschäftigt ist, dies Vermögen dieser Familien zu verschleiern.« Ernst Wolff
»Das Bruttoinlandsprodukt der Welt im Jahre 2015 betrug 75 Billionen US-Dollar;
der Finanzsektor betrug im selben Jahr über 750 Billionen US-Dollar.« Ernst Wolff
»Die Finanzindustrie hat es im vergangenen Jahrhundert geschafft, ihr Zentrum in den USA zu errichten,
die Welt in zwei Weltkriege zu stürzen, zahllose weitere Kriege vom Zaun zu brechen,
die Welt auf Kosten der in Krisengebieten lebenden Menschen zu destabilisieren
und die eigene Herrschaft so bis heute zu erhalten und sogar zu festigen.« Ernst Wolff
»Die Gründung der Federal Reserve Bank (FED) war nichts anderes als eine Verschwörung der größten amerikanischen Banker gegen die amerikanische Bevölkerung.
Die Folge dieses Treffens von 1910 (auf Jekyll Island; HB [**|**|**]) war, daß im Jahre 1913 (23.12.1913; HB) die FED, also die Zentralbank der USA gegründet wurde.
Und das Jahr 1913 war genau das Jahr, bevor der 1. Weltkrieg anfing, und der 1. Weltkrieg sollte sich für die amerikanischen Banken zu einer wahren Goldgrube entwickeln.« Ernst Wolff
»Der wirkliche Grund für den 1. Weltkrieg war nichts anderes als der Versuch, die Nachfolge des britischen Empires anzutreten (**|**) - weil das
britische Empire mit dem 1. Weltkrieg weitgehend zu Ende war -, und es ging jetzt darum, welche Nation sich als Supermacht nach Großbritannien
etablieren konnte, und da waren Deutschland und die USA in den Startlöchern, und es war eigentlich ein Konflikt zwischen diesen beiden Ländern.« Ernst Wolff

Das ist genau das, was ich seit »gefühlten Ewigkeiten« sage.

Die Macht des Geldes wird aber auch wieder besiegt werden.“ **


Die Amis und Engländer können noch nicht einmal von „ZWÖLF BIS MITTAG“ (**) denken, denn es sind ja nicht wirklich die Amis und Engländer, die hinter der Finanzindustrie stecken, sondern Globalisten, die aus aller Herren Länder gekommen sind, vor allem aus Deutschland. Die in den Ländern der Geldhauptstützpunkte ansässigen Völker, also die Amis und Engländer, sind schon seit dem 17. Jh. (Engländer) bzw. seit dem 18. Jh. (Amis) UNMÜNDIGE.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nie unabhängig gewesen, sondern seit ihrem Bestehen abhängig von der Finanzindustrie geblieben, und die Finanzindustrie ist nie Bestandteil eines Staates gewesen, sondern immer schon privat, unabhängig und globalistisch.

 

NACH OBEN 1199) Hubert Brune, 03.03.2020, 00:02, 00:21, 03:08, 19:56 (7055-7058)

7055

Ich zitiere meinen auf diesem Blog am 25.10.2012 um 20:34 hinterlassenen, nun hier aber nicht mehr vorfindbaren Kommentar:

„Danke für die vielen Zitate hier. Es wäre jedoch ein bißchen angebrachter, sie entweder (a) auf möglichst wesentliche Aussagen zu kürzen oder (b) mit Verweisen zu den Originaltexten, also zu meinen Webseiten zu versehen. Diejenigen, die hier kommentieren sollen, wollen (a) möglichst wenig Text lesen (das bewerte ich zwar auch als eher ungünstig, aber es ist ja leider bei den meisten Kommentatoren eben so) und (b) Texte mit ein bißchen mehr Übersichtlichkeit, d.h. der Möglichkeit, bestimmte Textstellen schneller auswählen zu können.

Oder steckt ein anderer Sinn dahinter, wenn hier Zitate angeboten werden und zu Kommentaren aufgefordert wird?“ **

Wären Sie vielleicht einmal so freundlich und antworteten mir?

7056

Danke, Herr Hartung, für Ihren Text und dafür, daß Sie mich zitiert haben.

Der folgende Text gibt einen Hinweis darauf, daß der Autor dieses Textes Spenglers 1933 erschienenes Buch „Jahre der Entschedung“ überhaupt nicht kennt.

„Und was geschähe, spann Betz den Faden weiter, wenn sich die weiße Revolution von innen – der Klassen – mit der farbigen Revolution von außen – der Rassen – verbünde? Das konnte selbst der elitäre Untergangsprophet nicht voraussehen.“ **

Doch! Denn genau das beantwortete Spengler doch ganz explizit, besonders eben in dem Buch „Jahre der Entschedung“.

„»Spengler schrieb so fiebernd und suggestiv, so süchtig nach Blut, Opfer und Untergang, als habe ihn das Unheil persönlich in die Welt geschickt«, faßt Assheuer seine Lektüre zusammen.“ **

Der tief im Sumpf der Mainstreammedien steckende Assheuer scheint Spenglers Bücher gar nicht gelesen zu haben, geschweige denn Spengler zu kennen. Mainstreamler lesen nicht mehr das, was sie kritisieren, sondern „wissen“ immer schon genau, was und wen sie wie zu verurteilen haben.

Freundliche Grüße.

7057

Thank you for quoting me.

Here is another quote (translated into English):

„In my Diary 2000 you can read among other things: »The cultural philosopher Oswald Spengler dared to ›attempt ... to predetermine history‹. .... I ... am assuming ... - entirely in the sense of the cultural philosopher Oswald Spengler - that the processes of cultures resemble those of nature in their deepest logic. Cultures, too, start out ›small‹, inflate and collapse within themselves, i.e. they seem to disappear, but in reality a shrunken remnant - a »white dwarf« or a »neutron star« or even a »black hole« - remains.“ (Hubert Brune, Diary 2000, text excerpts from 09.01.2000, from 15.01.2000, from 16.01.2000).

That was one of my first sentences after I realized I had just become a Spenglerian.

Greetings.

7058

You wrote:

„The Decline of the West

Here Spengler started to write a book of observations on the political situation, to be entitled Conservative and Liberal, which was to develop far beyond the original intention, and became The Decline of the West. He saw an approaching cataclysm for Europe. The First World War confirmed his analysis“

Please don’t confuse the outcome of the „First World War“ with the „Decline of the West“. The outcome of the World War and the decline of the West were indeed understood by many readers of Spengler's main work as a confirmation of the decline of the West, but they misunderstood Spengler nevertheless, because: the decline of the West is not to be understood as a catastrophe, but as a completion!

Look at the sun. Does it mean a catastrophe when the sun goes down? Does it mean a catastrophe when the evening begins or passes into the night? Does it mean a catastrophe when the autumn begins or passes into winter?

Spengler clearly understood the decline of the West as a completion of the West!

You wrote:

„He lived in reduced circumstances due to losses of investments, writing by candlelight in cheap lodgings, writing as a »cultural adviser for the press.«“

Spengler never „lived in reduced circumstances due to losses of investments, writing by candlelight in cheap lodgings“.

Greetings.

 

NACH OBEN 1200) Hubert Brune, 20.03.2020 (7059)

7059

Regierung der Fähigen und Unbestechlichen:
Ein Kaiser als Letztentscheider, ein Kanzler,
zehn berufliche oder nichtberufliche Minister.
Regierung der Fähigen und Unbestechlichen
Mit Ihrer Vermutung liegen Sie gar nicht so verkehrt, Herr Grenzmarker (**), denn wenn ich Berufspolitiker wäre, dann wären die meisten Berufspolitiker und Lobbyisten meine Gegner. Mein Gewissen und meine Wählerschaft verlangten ständig und mit vollem Recht von mir, zuerst einmal den Schutz unseres Lebensraumes, unseres Kulturraumes, unserer Überlieferung, unserer Geschichte, ja des gesamten Erbes unserer Vorfahren zu berücksichtigen und in die Politik einzubringen. Ich hätte also eine riesige Aufgabe zu bewältigen. Den Lesern meiner Webseiten dürften meine obersten Werte bekannt sein: Herkunft, Überlieferung, Geschichte, Familie, Heimat, Zukunft (besonders die der Nachkommen), Kultur, Natur, die Umwelt, der Planet als unser und aller Lebewesen Daseinsort. „Mit anderen Worten könnte ich auch sagen, daß genau diejenigen Werte, die derzeit global, aber besonders in unserem Kulturkreis, dem Abendland, mit Füßen getreten oder auf jede andere Art bekämpft, verneint, umgewertet, vernichtet werden, meine obersten Werte sind.“ (Hubert Brune, „ÜBER MICH“, 2001 ff. [**]). Würden meine Werte, würde ich politisch aus einem solchen Kampf in naher Zukunft siegreich hervorgehen können? Oder könnte ich ihn noch nicht einmal biologisch überstehen? Erinnern Sie sich nur z.B. an das, was Jürgen Möllemann 2003 und Jörg Haider 2008 passierte. „Laß es wie ein Unfall aussehen.“ (Der Pate [Marlon Brando]). Unter diesen Umständen werde ich es weiterhin vorziehen, mich für die Berufspolitik nicht herzugeben, um Ihre Frage ganz direkt zu beantworten. Ich werde die Berufspolitik weiterhin beobachten und beurteilen, ja, aber ich werde mich mit Sicherheit auch weiterhin dagegen wehren, ein Teil von ihr zu werden. Ich bin sowieso ein Gegner der Berufspolitik, weil ich mich dafür ausspreche, in der Politik auf einen Monarchen als einen nicht nur mit repräsentativen Aufgaben, sondern vor allem mit „der letzten Entscheidung“ betrauten Präsidenten zu setzen, der nicht aus beruflichen, sondern aus erbschaftsabhängigen Gründen Politik betreibt, während der Kanzler und seine Minister zwar Berufspolitiker sein dürfen, aber strikten Regeln unterworfen sein müssen und auch sein wollen, um Bestechung auszuschließen. Ich gebe zu, daß das eine Idealvorstellung ist, verweise aber sogleich darauf, daß mittlerweile sogar jede Idealvorstellung besser ist als das, was uns heute als Politik präsentiert wird. Eine Regierung muß aus Fähigen und Unbestechlichen bestehen. Ich habe mit den abgebildeten Personen eine solche Regierung darzustellen versucht. Auch ich bin in dieser Regierung vertreten, und zwar als Minister für Forschung, Wissenschaft und Technik (**). Diese Regierung ist eine Idealvorstellung bzw. ein Idealtypus. Unter bestimmten Bedingungen aber - und diese werden kommen - kann diese von mir entworfene Regierung Wirklichkeit werden, und zwar trotz der Tatsache, daß neun der zwölf abgebildeten Personen bereits tot sind, denn alle hier abgebildeten Personen sind ja „nur“ als „Muster“ zu verstehen. Ich gehe von nur zehn Ministerien aus, was auf einen „schlanken“ Staat hindeutet. Mehr Ministerien braucht eine Regierung nicht. Der Monarch ist der Präsident bzw. Letztentscheider, der Kanzler ist der Leiter der Ministerien und alle Richtlinien der Politik Bestimmende, die zehn Minister sorgen für eine möglichst reibungslose Arbeit in ihren Ministerien und können jederzeit abberufen oder auch abgewählt werden, falls sie sich nicht bewähren, wobei für die Bewährung die Fähigkeit und die Unbestechlichkeit als Bemessungsgrundlage dienen. Die Kontrollfunktion dafür liegt bei drei Instanzen: Kanzler, Wähler, Kaiser (Letztentscheider). Der Kanzler kann abberufen, aber nicht abgewählt werden; der Kaiser und die Wähler können weder abberufen noch abgewählt oder sonstwie von der Machtbeteilgung entfernt werden. Für die Zukunft läßt sich vorhersagen, daß entweder eine diesem Modell entsprechende Regierung kommen oder unsere Politik im Sumpf von Inkompetenz und Korruption versinken, nur noch Chaos übrigbleiben wird. Gegenwärtig sind es weltweit 100 bis höchstens 100000 Menschen, die auch und besonders durch Chaos reicher und damit mächtiger werden - auf Kosten aller anderen Menschen, die darum immer ärmer und ohmächtiger werden. Die Regierung der Fähigen und Unbestechlichen will Chaos vermeiden.

Freundliche Grüße.

 

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