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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
 
S.
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8
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14
70
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300
380
610
849
990
1140
 
P. Z.
 
100%
50%
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33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
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26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
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0,0049
0,0050
0,0044
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0,0384
0,0702
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0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
 
K.  
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1
1
3
2
2
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4
0  
158
97
246
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1614
1580
1949
1101
 
S.
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3
6
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16
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271
517
686
2300
3880
5829
6930
 
P. Z.
 
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50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
60,70%
50,23%
18,89%
 
  K.  
S. E.
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1
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2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
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13,82
7,34
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3288
5,3251
3,0164
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,570
5,888
6,079
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
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0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
1,1361
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 251) Merkzeugwacher, 05.11.2012 (20:12, 21:36) ** ** (451-452)

451

@ Nonkonformist: „Natürlich ist Kapitalismus nicht gerecht – Kapitalismus ist Konkurrenzkampf, und Konkurrenzkampf kann und wird nicht gerecht sein – er ist der Sieg des Stärkeren.“ **

Und weil das richtig ist, muß der Kapitalismus eingehegt werden, müssen Menschen von anderen Menschen gezähmt und gezüchtet werden, darf diese Zähmung und Züchtung aber auch nicht übertrieben werden. Der Liberalismus will jede (jede!) Entwicklung der Evolution überlassen, will die natürliche Selektion und ist insofern darwinistisch (**). Wenn er die Starken unterstützt, so sollte ihm das nur im Rahmen des Außerpolitischen (Außerstaatlichen) erlaubt sein; wenn er politisch agiert, unterstützt er die Korruption, die Kleptokratie des Staates, den Politkapitalismus. Die Starken sind auch ohne den Staat schon stark, aber mit dem Staat werden sie entweder (a) schwach und lassen sich vom Staat unterdrücken oder (b) kaufen den Staat und werden noch stärker.

452

Die Liberalisten wollen alles der Evolution überlassen, sich auf die natürliche Selektion verlassen und insofern Darwinisten sein; daß sie - jedenfalls die aus Wirtschaft und Politik - dabei auch immer die ökonomisch Stärksten unterstützen, verschweigen sie gerne, weil sie sich doch für „Gutmenschen“ halten und kein schlechtes Gewissen bekommen wollen. Sie wollen die totale „freie Marktwirtschaft“ und bedenken dabei gar nicht, wie gefährlich das werden kann und auch wird, wenn man die in eben dieser Totalität zuläßt. Ein total freier Markt verursacht  –  besonders dann, wenn er globalisiert ist  –  Katastrophen, zu deren Verhinderung oder Reparatur dann Bürokratie erforderlich ist, wodurch sich wiederum Sozialisten auf den Plan gerufen fühlen, auf die dann wieder die Liberalisten reagieren. So schließt sich dieser Kreis. Und daran verdienen sich wiederum die Globalisten dumm und dämlich. Die Globalisten sind letztendlich die Gewinner dieses „Spiels“. Deshalb geben sie sich ebenfalls als „Gutmenschen“ aus. Das kann auch gar nicht anders sein, denn sie wollen sich doch mit Hilfe des Liberalismus und Sozialismus weiterhin ihre Gewinne ergaunern, noch reicher, noch mächtiger werden. Jede von ihnen „einkalkulierte Krise“ ist für sie eine „kontrollierte Krise“ und dient eben dem Zweck, noch reicher, noch mächtiger zu werden.

 

NACH OBEN 252) Trikelekter, 05.11.2012 (21:47) ** (453)

453

@ Merkzeugwacher **

Die Liberalisten sind also Darwinisten. Und Liberalismus und Sozialismus sind insofern komplementär zu verstehen, weil der jeweils eine den jeweils anderen bekämpft und dabei den „lachenden Dritten“ nicht bemerkt. Es gewinnen also die beiden (angeblichen) Kontrahenten lediglich in dem Moment, wenn sie jeweils an der Macht sind bzw. die eine mehr als die andere (ansonsten zusammen), aber die wirklich großen Gewinner sind die Globalisten. Habe ich das so ungefähr richtig verstanden?

 

NACH OBEN 253) Merkzeugwacher, 06.11.2012 (00:06, 02:05, 02:07) ** ** (454-456)

454

Es ist doch so, daß der globale Geldadel niemals so mächtig hätte werden können, wenn der Staat ihm dabei nicht wahnsinnig tatkräftig geholfen hätte. Ein deutscher und insbesondere ein preußisch-deutscher Staat, auf den Hegel mit Recht sehr stolz war, war nicht so korrumpierbar wie jeder der heutigen kleptokratischen Staaten, die der Reihe nach umkippten: zuerst USA (seit dem 23.12.1913, als die Fed als private [!] Zentralbank gergündet wurde), dann England und Frankreich (seit 1914-1918, als sie sich mit irrsinig hohen Geldsummen für Kriegsmaterial bei den USA verschuldeten und dadurch zur Mitgliedschaft im Dollar-Imperium gezwungen wurden), dann Deutschland (seit 1918/‘19, jedoch zunächst nur bis 1933/‘36, aber dann wieder seit 1945, als es - beide Male [!] - per Siegerjustiz zur Mitgliedschaft im Dollar-Imperium gezwungen wurde), um hier nur die bedeutsameren Nationen zu nennen. Nur die nationalen Staaten hätten die von privaten Bankern angestrebte Kleptokratie verhindern können, also lautet der Umkehrschluß, daß die Kleptokratie zuletzt nur durch das Zusammenwirken der Staaten mit jenen privaten Lobbyisten möglich werden konnte. „Es gehören zwei dazu“, so der Volksmund.

455

In den Massenmedien wird bewußt verheimlicht, daß (a) ein Dollar-Imperium existiert und (b) in diesem Dollar-Imperium private Banker und nicht mehr die nationalen Regierungen die Macht über das Geld haben (in den USA schon seit dem 23.12.1913 [**|**]). Geld kann so ziemlich alles bewirken: Wohlstand, Wachstum, Krisen, Depression. Darum ist auch gerade politisch so bedeutsam, wer die Macht besitzt, Geld zu erzeugen („schöpfen“) oder zu vernichten. Nur der Staat sollte über diese Macht verfügen, denn anderenfalls kann er nicht über das Schicksal seines Volkes wachen. Wenn er nicht (mehr) über diese Macht verfügt, verliert er (a) den größten Teil seiner Souveränität, (b) sein Volk bzw. das Volk seinen Staat, weil das Verhältnis kaum noch existent ist, (c) sich selbst, das heißt: der Staat verschwindet! Was das für das Volk bedeutet, malt sich zur Stunde noch kaum jemand aus. Das, was im 19. Jahrhundert noch nahezu vergöttlicht - jedenfalls im Deutschland - worden war (z.B. von Hegel **), wurde schon im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr abgebaut und verteufelt und wird, wenn es Pech hat, das 21. Jahrhundert gar nicht überstehen: das Phänomen Staat.

456

Kopie.

 

NACH OBEN 254) Karl-Heinz Niggerumme, 07.11.2012 (18:48:48) ** (457)

457

Das „Abwählen“ allein wird aber nicht die gewünschten Veränderungen bringen können, weil neue Politiker mit demselben Ziel immer wieder nachwachsen. Damit auch das nicht mehr geschehen kann, muß man das ganze System abschaffen, in dem alle westlichen Politiker verstrickt sind – wenige direkt und konspirativ, viele indirekt und mitläuferisch.

 

NACH OBEN 255) Historiker und Diplomwirtsvolk, 10.11.2012 (02:31) ** ** (458)

458

Wenn man unter dem „Kapitalismus“ oder unter der „freien Marktwirtschaft“ in etwa das versteht, was gemäß der Evolutionstheorie sowieso die Lebewesen und vielleicht sogar noch mehr (!) ausmacht und sein Komplement durch die Kultur erfährt, dann müssen wir die hier im Weblog gestellte Frage, ob wir „wir zu wenig Kapitalismus“ haben (**), eindeutige bejahen, weil einerseits dadurch, daß der Liberalismus, weil er den Egalitarismus zuläßt - ja mit ihm paktiert -, mit zu den korrupten Komlpizen zählt, die den Kapitalismus zerstören, und andererseits unsere modern bzw. zivilisiert gewordene Kultur von den an der Macht befindlichen Nihlisten zerstört wird. (Vgl. auch: Merkzeugwacher [**|**]). Diese Ausbeutung der Leistungsträger durch die, die angeblich den Staat vertreten und Wirklichkeit als kleptokratische Funktionäre des Geldadels Sklaven des Geldes sind, ist in dem Ausmaß in der Geschichte einzigartig und hat nicht so fast gar nichts mit der freien Marktwirtschaft, sondern fast alles mit der globalen Mafia zu tun, die bekanntlich kein handelndes Wirtschaftssubjekt, sondern eine Verbrecherorganisation ist.

 

NACH OBEN 256) Merkzeugwacher, 10.11.2012 (02:51) ** (459)

459

@ Flandria: „Nicht einverstanden? Dann kommt Krieg ....“

Krieg ist doch schon lange da. Der „Euro“ z.B. ist nichts anderes als der 3. Weltkrieg! Aber wer sich an diesem 3. Weltkrieg erneut wieder dumm und dämlich verdient, muß ich ja wohl nicht erwähnen.

 

NACH OBEN 257) Schmelmut Hidt, 10.11.2012 (17:35, 17:54, 19:22, 19:39, 20:37, 21:34) ** (460-465)

460

@ Grinario:

„Es ist schon jämmerlich, daß Herr Schmidt die durch unverantwortliches Handeln der Banken und Staaten verursachte Verschuldungskrise mit einer Naturkatastrophe wie einer Sturmflut gleichsetzt. In einer Stumflut gibt es keine Gewinner und Verlierer ....“ (Grinario, 09.11.2012, 09:28 **).

Man kann eine Verschuldungskrise SEHR WOHL mit einer Naturkatstrophe wie einer Sturmflut vergleichen. Und in einer Stumflut gibt es SEHR WOHL Gewinner und Verlierer. Der Vergleich ist zwar (von Ihnen) nicht erwünscht und wohl auch „jämmerlich“, wie Sie sagen, aber deswegen doch nicht falsch.

Helmut Schmidt liegt mit seinem Vergleich schon völlig richtig, aber mit vielen anderen Äußerungen zum Thema Politik und Wirtschaft eben nicht, weil er sich mit ihnen oft indirekt oder auch direkt als das zu erkennen gibt, was er ist und immer auch schon war: ein Unterstützer derer, zu denen er selbst einst gehörte und trotz „Ruhestand“ auch immer noch gehört, denen wir diese permanenten Krisen zu verdanken haben. Helmut Schmidt wird dabei offenbar die Rolle des „Krisenmangers“ zugedacht, obwohl z.B. sein von keinem ernstzunehmenden Vorschlag, unseren Kindern möglichst früh die englische Sprache angedeihen zu lassen, einem sehr schlechten Witz gleicht - man fragt sich beinahe, ob Helmut Schmidt wirklich immer nur Tabak raucht oder doch auch etwas anderes. Daß die englische Sprache nicht automatisch zu mehr wirtschaftlichem Erfolg führt, zeigen diejenigen Länder, in denen seit ihrer Kolonialzeit die englische Sprache eingeführt wurde und deren Wirtschaftskraft weiterhin sank, sinkt und wohl auch weiterhin sinken wird.

Das, was dagegen den Europäern und insbesondere den Deutschen - wegen ihrer Führungsrolle in Europa (dazu ist sonst niemand fähig!) - hilft, sind garantiert nicht die umerzieherischen „Sprachkurse“ in der „Frankfurter Schule“ oder anderen „Schulen“. Schmidt lenkt hier wahrscheinlich bewußt von den wahren Problemen ab, denn er will und soll ja Überfremdung durch Sprachverwirrung bewirken (wie in „Babylon“ oder beim „Großen Bruder“ [George Orwell]), wodurch alle Probleme und Krisen nur noch größer werden (und das soll ja laut Wunsch derer, die dadurch ihr Geld vermehren, auch so sein). Um zu wissen, was den Europäern hilft, muß man also bei den Deutschen anfangen, denn nur von ihnen hängen die anderen Europäer ab. Was uns Deutschen wirtschaftlich seit ewigen Zeiten erfolgreich macht, sind unsere Topleistungen in Wissenschaft und Technik, unser Perfektionismus, Eifer und Fleiß u.s.w., wofür wir die weltbesten Benotungen von den Verbrauchern des gesamten Globus selbst bekommen haben: „Volk der Dichter und Denker “und „Made in Germany“.

Wir können und müssen auf unsere Bildung setzen, weil die unser größter „Bodenschatz“ ist. Das wissen auch die Nihilisten, und deshalb sind sie so eifrig und perfektionsitisch, als wären sie ihre Gegner, dabei, die Bildung zu zerstören. Gehen Sie, liebe Leser, doch einmal in eine Schule, um zu erfahren, was uns und vor allem unsere immer weniger werdenden Nackommen erwartet. Das, was in den Schulen unserer Jugend heute schon passiert, ist das, was hier nur wenige Jahrzehnte später insgesamt passieren wird. So sieht es numal aus! Wer sich damit nicht beschäftigen, also lieber wegschauen will, soll sich auch nicht z.B. mit Lösungen einer wirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Krise beschäftigen, also auch nicht das veröffentlichen, was sowieso das Wegschauen selbst nur dokumentiert.

Auf die richtige Bildung kommt es an. Nicht auf irgendeine (die haben wir jetzt schon), sondern auf die, die uns erfolgreich gemacht hat, kommt es an. Dazu bedarf es aber einer anderen Bildungspolitik, und da diese eingsbettet ist in alle andere Politik, bedarf es einer anderen Politik, und da diese eingebettet ist in den globalen Finanzsozialismus, bedarf es der Abschaffung oder zumindest Änderung dieses Globalismus, der mehr Ähnlichkeit mit der Mafia hat als mit seriöser Politik (von echter Finanzwirtschaft gar nicht erst zu reden). Eines ist jedenfalls jetzt schon sicher: Wenn wir in der Zukunft nicht mehr unsere Topleistungen in Wissenschaft und Technik, unseren Perfektionismus, Eifer und Fleiß u.s.w. werden abrufen können, dann werden auch die Lichter in Europa aus sein.

461

@ Tempa (über Helmut Schmidt):

„Den Stabilitätspakt hielt er für falsch (»deutsche Großmannssucht!«), die Maastricht-Kriterien für weitgehend überflüssig. .... Tietmeyer war für die strikte Einhaltung der Maastricht-Kriterien eingetreten. Damit stellte er sich in die Reihe der »Provinz-Außenpolitiker« und »Provinz-Ökonomen«, deren »fachliche Mäkeleien« nach Ansicht des Altkanzlers einen erschreckenden »Mangel an strategischer Einsicht« beziehungsweise einen gefährlichen »DM-Nationalismus« zeigten (andere Provinzler waren in wechselnder Folge Horst Köhler, Theo Waigel, Edmund Stoiber, Rudolf Augstein) ….“ (Tempa, 10.11.2012, 09:15 **).

Ich habe ja 17:35 Uhr die Frage gestellt, ob Helmut Schmidt wirklich immer nur Tabak raucht oder doch auch etwas anderes!

462

@ Torsten:

„Wie kann man nur so doof sein.“(Torsten, 09.11.2012, 08:25 **).

Das ist ja nichts Neues, hat aber mit Doofheit nichts zu tun - im Gegenteil. Nach dem 1. Weltkrieg und vor allem nach dem 2. Weltkrieg wurde den Deutschen auch ja schon ihr Gold, ihre Patente, ihre Wissenschaftler, ihr Techniker, Teile ihres Landes u.s.w. von Deutschlands Kriegsgegnern geklaut. Damit das Ganze auch möglichst reibungslos über die Bühne laufen konnte, impfte man ihnen einen Schuldkomplex ein (und daß der erst später bei einigen Dummen fruchten sollte, können Sie an Ihrem nachfolgenden Kommentator [siehe: 09.11.2012, 08:28 Uhr **] erkennen. Weil Deutschlands Kriegsgegner meinten, daß das Einimpfen von Schuldkomplexen wohl nicht ausreichen würde - und damals (sic!) reichte es auch nicht aus -, wurde, um den größten Raubzug der Geschichte noch erfolgreicher vertuschen, verleugnen und auch fortsetzen zu können, das Land militärisch besetzt (sicherheitshalber, versteht sich). Wenn man diese historischen Tatsachen nicht beachtet, versteht man auch die späteren Entscheidungen und Handlungsweisen unserer Politiker nicht, z.B. die von Brandt, Schmidt und Kohl (beim Wechsel von Schmidt zu Kohl hieß es ja: „don’t genscher me - verkohl mich nicht“ (es hätte aber richtiger heißen müssen: „don’t kohl me - vergenschere mich nicht).“ Die Deutschen als Volk aber haben daran keine Schuld. Und Dummheit ist es auch nicht - jedenfalls dann nicht, wenn der Wohlstand als wichtiger erachtet wird als die Einsicht in eine Notwendigkeit.

463

@ Raus aus Deutschland (?) **

Zynismus hilft uns überhaupt nicht weiter. Ich möchte nur einmal viele der hier Kommentierenden sehen, was sie machten, wären sie an der Stelle derer, denen das passiert ist. Nur wenige Menschen, nämlich die mit Geld oder die mit Charisma, können wirklich die Geschichte bestimmen, andere kaum, also auch das Volk wohl kaum. Wer dem Volk die Schuld oder die Dummheit für alles, was in dieser Welt geschieht, gibt, macht sich selbst zum „Volk“. Und Selbsthaß ist das, was uns am wenigsten hilft. Raus aus dem Zynismus!

464

@ Yoshikawa:

„»Eine Demokratie kann nicht als dauerhafte Form der Regierung existieren. Sie kann nur bestehen, bis die Wähler entdecken, daß sie mit ihrer Stimme sich selbst großzügige Geschenke aus der Staatskasse beschaffen können. Von diesem Moment an gibt die Mehrheit immer ihre Stimme jenen Kandidaten, welche die meisten Vorteile aus der Staatskasse versprechen. Das Ergebnis ist, daß jede Demokratie stets zusammenbrechen muß wegen zu lockerer Fiskalpolitik, worauf immer eine Diktatur folgt.« Alexis de Tocqeville, »Über die Demokratie in Amerika«, 1831/’32). - Vor den tiefgreifenden und Angst erzeugenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen versuchen sich die Menschen durch die Wahl sozialer/sozialistischer »Don’t-worry-be-happy-Alles-wird-gut«-Politiker zu schützen (F, NL, GR, DK). Das wird aber nicht funktionieren. - Ich neige zu der Einschätzung, daß sich die Demokratie westlichen Zuschnitts in eine Ochlokratie gewandelt hat, und in der Geschichte wurde jede Republik letztendlich von einer Tyrannei abgelöst.“ (Yoshikawa, 09.11.2012, 10:27 **).

Sehr gut! Endlich einmal ein Kommentar, der beweist, daß hier wirklich jemand gedacht hat.

Kulturmodell

Genau das ist es doch. Das will hier im Blog offenbar nur kaum jemand glauben. Dieses Problem ist ihnen zu umgemütlich, zu gefährlich, zu unwohlfahrtsmäßig, zu unbequem, zu ungut, zu uncool, zu worryhaft, zu verzichthaft, zu anstrengend u.s.w., eben zu problematisch - es ist aber längst mit den Händen zu greifen, wie ja auch Sie, Herr Yoshikawa, gesagt haben: „Ich neige zu der Einschätzung, daß sich die Demokratie westlichen Zuschnitts in eine Ochlokratie gewandelt hat, und in der Geschichte wurde jede Republik letztendlich von einer Tyrannei abgelöst.“ (**) - genau: „in eine Ochlokratie gewandelt hat“ (**), ja „hat“ (**), denn die Demokratie gibt es so nicht mehr (und zu 100% hat es die übrigens noch nie gegeben), und es bleibt abzuwarten, ob die momentanen und nach meiner Einschätzung noch längst nicht beendete Ochlokratie (Pöbelherrschaft) mit oder ohne Übergang in eine Tyrannei (negativ) oder in eine Monarchie (positiv) umgewandelt werden wird (letztere ist wahrscheinlicher und auch gemäß dem Zyklus logisch [vgl. Abbildung]). Es nützt den dafür schuldigen Politikern auch nichts, diese Entwicklung zu leugnen, und es nützt vielen der hier Kommentierenden nichts, nichts davon zu wissen. Wir müssen also Aufklärung darüber betreiben. Das ist unsere Aufgabe!

Ich freue mich riesig, Ihren Kommentar gefunden zu haben, Herr Yoshikawa! Vielen Dank dafür!

465

@ Andreas Ludwig **

Ja, das ist alles sehr traurig. Aber in jedem untergehenden System zeigen sich diese Verhaltensweisen, und Sie wissen ja, daß „man es nur tut, um sich selbst nicht zu demoralisieren“ (**), nicht wahr? Aber zu diesen Verhaltensweise zählen auch diejenigen verrückten, die sich dadurch äußern, daß plötzlich das getan wird, was den Untergang noch beschleunigt. Als wären die Unternehmen nicht schon schlecht genug dran, müssen auch noch Maßnahmen getroffen und umgesetzt werden, die ihnen das Leben erst recht zur Hölle machen. Eine Region wie z.B. Baden-Württemberg wählt plötzlich zum Ministerpräsidenten einen von den sogenannten „Grünen“ (sie sind nur „grün“ lackiert und in Wirklichkeit „rot“ [im Gegensatz zu den anderen Säugetieren können Primaten doch das Rote von dem Grünen meisterlich unterscheiden!]]), einfach vergessend, verdrängend oder verleugnend, daß das Energieproblem nicht dadurch gelöst wird, daß man einfach die besten Kernkraftwerke der Welt abstellt. Die Unternehmen aus dem Bereich der Kernkraft sind ja eher sogar große Unternehmen; aber selbst die haben bei uns mittlerweile keine Lobby mehr. Das dabei verpulverte Geld landet zuletzt immer bei den Kleptokraten. Der ganze abendländische Kulturkreis, der sich auch „der Westen“ nennt, ist verkommen zu einer Ochlokratie bzw. Kleptokratie, in der der Pöbel und der Geldadel zusammen unter einer warmen Kuscheldecke stecken und sich das Kuscheln von der Mittelschicht teuer bezahlen lassen.

 

NACH OBEN 258) Schmelmut Hidt, 13.11.2012 (20:46) ** (466)

46

@ Yoshikawa:

„Es gibt in den großen geschichtlichen Abläufen Wiederholungen. Die Republik, mithin die Mitbestimmung einer mehr oder weniger großen Anzahl der Mitglieder eines Gemeinwesens, hat es schon öfters gegeben. Wenn Sie sich die Geschichte anschauen, dann werden Sie feststellen, daß mit dem in der Regel steigenden Wohlstand eines solchen Gemeinwesens früher oder später die Dekadenz Einzug hielt – Westrom ist ein anschauliches Beispiel. Dies auszuführen sprengt allerdings den Rahmen. Letztendlich endete jede Republik in einer Alleinherrschaft. Die »böse« Erscheinung dieses Herrschaftstyps ist der Tyrann, die »gute« der König. .... Die Welt – insbesondere die Westliche Welt – ist meiner Meinung nach wieder an einem solchen Wendepunkt der Geschichte angelangt. Derartige Wendepunkte sind für die betroffenen Völker mit Krieg, Not und Elend verbunden. Welche konkrete Herrschaftform sich ausbilden wird, steht nicht fest, aber die Mitwirkung der Menschen selbst wird mehr und mehr eingeschränkt werden (Hinweis auf die Notstandgesetzgebung in den USA sowie entsprechende, zur Zeit eher lachhafte Versuche derselben Art in Europa). .... Da die Menschen in den verschiedenen Ländern der Welt durch das bevorstehende Zerbersten  a l l e r  ungedeckten Papiergeldwährungen und dem damit einhergehenden Zusammenbruch des extrem arbeitsteiligen Weltwirtschaftssystems letztendlich verelenden werden, wird der Ruf nach dem starken Mann mit den einfachen Lösungen überall und, nach und nach, immer lauter erschallen. Der Point of no Return wurde schon vor Jahrzehnten überschritten (nach meinem Geschichtsverständnis ist das Hinauszögern aber unvermeidbar), und auch, wenn man etwas ursächlich beschreiben kann, bedeutet das nicht, daß man etwas ändern könnte.“ (Yoshikawa, 12.11.2012, 10:28 **).

Noch einmal ein Lob an Yoshikawa (**|**). Mit Ihnen würde ich mich gern einmal näher unterhalten. Sind Sie wirklich ein Japaner, oder ist Ihr Name nur ein Pseudonym? Ich will nicht indiskret sein, aber ich frage das nur deshalb, weil Ihre Art zu denken typisch östlich, jedenfalls nicht so sehr typisch westlich ist, weil im Abendland diese Art zu denken vor langem schon verlorengegangen ist. Es gibt nur noch eine wenige Westler, die so denken, und zu diesen Abtrünningen gehöre auch ich!

Freundliche Grüße!

 

NACH OBEN 259) Psocholyge und Psochytheurapet, 21.11.2012 (23:39) ** (467)

467

Zustimmung an Yoshikawa (**|**) und Verweis auf einen Text, der sich in einer WWW-Fundgrube befindet. Es geht darin u.a. um dem längst vollzogenen Wechsel von der Demokratie zur Ochlokratie und den auch schon bereits vollzogenen Wechsel innerhalb der Ochlokratie, nämlich den von der 1. zur 2. Ochlokratiephase. In der 1. Ochlokratiephase gibt es noch eine Rückbindung zur Demokratie, in der 2. Ochlokratiephase gibt es bereits eine Tendenz zur Monarchie. Seit ungefähr 1990 leben wir „Westler“ in der 2. Ochlokratiephase. Deshalb folgendes Zitat:

Heute haben wir den Übergang von der zweiten zur dritten »Herbstphase« - also von e zu f - höchstwahrscheinlich längst hinter uns. Unter dem Aspekt der Aufeinanderfolge auch der Varianten der Herrschaftsformen betrachtet bedeuten beide Phasen Ochlokratie - erstere (e) mit mehr Bezug noch zur Demokratie als letztere, letztere (f) mit mehr Bezug schon zur Monarchie als erstere. Wir können also davon ausgehen, daß unsere Herrschaftsform im Abendland heute viel mehr der Ochlokratie (Anarchie) als der Demokratie ähnelt und die Tendenz auf den, wenn auch erst später erfolgenden Wechsel zur Monarchie bereits erkennen läßt. Erstere Ochlokratie kann sich mit Hilfe einer Plutokratie als Antithese zur These Demokratie (**) und letztere Ochlokratie mit Hilfe einer Zeusiokratie als Synthese aus beiden (**) durchsetzen und behaupten, weshalb beide jeweils eine ganze Kulturphase umfassen. Erstere Ochlokratie ist als O/A(D) eine Ochlokratie mit Rückbindung zur Demokratie (**), letztere Ochlokratie ist als O/A(M)  eine Ochlokratie mit Tendenz zur Monarchie (**). Für alle Herrschaftsformen und ihre Varianten gilt, daß sie nie stillstehen und nie vollendet werden, sondern immer nur in Bewegung sind und entweder auf- oder abgebaut werden. .... Die Klagen über den Mangel an Demokratie in der heutigen westlichen Gesellschaft beinhalten selbst auch einen Mangel, weil die Kläger nicht berücksichtigen, daß:
die Demokratie niemals wirklich und zu 100% existieren kann - das betrifft übrigens alle Herrschaftsformen und ihre Varianten;
die Demokratie schon vor längerer Zeit zu Ende gegangen ist, und zwar zu der Zeit, als man meinte, sie begänne erst so richtig;
die Ochlokratie der ersten Phase (e), also die Ochlokratie mit Rückbindung zur Demokratie (**) die Demokratie ablöste;
die Ochlokratie der zweiten Phase (f), also die Ochlokratie mit Tendenz zur Monarchie (**) schon etwa 1990 begann.
Für alle Herrschaftsformen und ihre Varianten gilt, daß sie nie stillstehen und nie vollendet werden, sondern immer nur in Bewegung sind und entweder auf- oder abgebaut werden. (**).“ (Hubert Brune, Politgeometrie, 2001 ff. **).

 

NACH OBEN 260) Kult-Uhrmacher, 22.11.2012 (21:15, 22:51, 22:59) ** (468-470)

468

@ Matthias Lorch:

„Der einzige Stoff, der die gesamte westliche Zivilisation und deren Wirtschaft noch zusammenhält, ist eben dieses von den Zentralbanken aus der Luft erfundene Kreditgeld. Man stelle sich vor, daß die gesamte Nachfrage nach heutigen Luxusprodukten nur entstanden ist aus der Kaufkraft des künstlich geschaffenen Kreditgeldes, welches nicht irgendwie verdient werden mußte, sondern aus nichts durch „Fractional Banking“ kreiert wurde. Verliert das Kreditgeld aber seinen Wert, gibt es eben für 90 Prozent der Produkte keine künstlich aufrechterhaltene Nachfrage mehr, was gleichbedeutend ist mit dem Totalkollaps der Weltwirtschaft. Die Nachfrage muß auch weiterhin mit dem künstlichen Kreditgeld irgendwie aufrechterhalten werden, was aber nicht funktioniert, da dieses zu immer mehr Inflation führt, und zwar nominell mehr konsumiert wird, also die Waren teuer sind, aber tatsächlich weniger Produkte hergestellt werden, also Arbeitsplätze vernichtet werden. Dieses wiederum hat zur Folge, daß die Regierungen immer mehr zu Subventionen gezwungen werden, mit Geld, das sie nicht haben. All dies stellt die Zentralbanken vor folgende Entscheidungen:
Erste Möglichkeit:Mehr Kreditgeld kreieren, also die Zinsen immer weiter herunterfahren, (welches immer schwerer wird, wenn die schon bei Null oder sogar negativ sind,) was gleichbedeutend ist mit „die Volkswirtschaften weiter mit Geld zu fluten, „damit nicht die Schuldendeflation einsetzt“. Dieses hat aber, wie schon bemerkt, zur Folge, daß am Ende die Inflation so hoch steigt, daß die Menschen, um das Notwendige zu kaufen, die Ausgaben für andere Dinge einschränken müssen und die Wirtschaft kollabieren wird.
Zweite Möglichkeit: Daß die Zentralbanken die Zinsen erhöhen, was vollkommen unmöglich ist, da bei dem Verschuldungsgrad in der westlichen Welt die Wirtschaft sofort pleite wäre.
Dritte Möglichkeit:Ein durch einen Krieg kontrolliert hervorgerufenen Kollaps mit einer zukünftigen Weltwährung und einem folgenden weltweiten Polizeistaat. Durch die verheerenden Ereignisse werden die Menschen zu allen Zugeständnissen bereit sein, und der Hergang der Dinge wird viel leichter zu verheimlichen sein als im Moment, da die Menschen heute immer mehr erwachen.
Vierte Möglichkeit:Eine sofortige weltweite Revolution - und sollte diese nicht kommen, dann ist die wahrscheinlichste die vorhergehende, also die schlimmste. Man könnte natürlich nun einwenden, daß »die Mächtigen« das ja auch nicht möchten, was ja ganz falsch ist, da wir es hier nicht mit vernünftigen Menschen zu tun haben, und derjenige, der dieses nicht glaubt, muß sich nur die durch Geschosse mit angereichertem Uran mißgebildete Kinder in Fallujah anschauen (**).
Will mir da einer erzählen, daß die Verantwortlichen keine Wahnsinnigen sind? Es handelt sich hierbei um Menschen, die niemals das Wort Not, Mühseligkeit und Widerwärtigkeit gehört haben und deshalb durchgedreht sind. Kann man dieses besser ausdrücken als mit dem Kommentar von Arthur Schopenhauer?
Wie unser Leib auseinanderplatzen würde, wenn der Druck der Atmosphäre von ihm genommen wäre – so würde, wenn der Druck der Not, Mühseligkeit, Widerwärtigkeit und Vereitelung der Bestrebungen vom Leben der Menschen weggenommen wäre, ihr Übermut sich steigern, wenn auch nicht bis zum Platzen, doch bis zu den Erscheinungen der zügellosesten Narrheit, ja Raserei. Sogar bedarf jeder allezeit eines gewissen Quantums Sorge oder Schmerz oder Not wie das Schiff des Ballasts, um fest und gerade zu gehen. Arbeit, Plage, Mühe und Not ist allerdings ihr ganzes Leben hindurch das Los fast aller Menschen. Aber wenn alle Wünsche, kaum entstanden, schon erfüllt wären, womit sollte dann das menschliche Leben ausgefüllt, womit die Zeit zugebracht werden? Man versetze dies Geschlecht in ein Schlaraffenland, wo alles selbst wüchse und die Tauben gebraten herumflögen, auch jeder seine Heißgeliebte alsbald fände und ohne Schwierigkeit erhielte. Da werden die Menschen zum Teil vor Langeweile sterben oder sich aufhängen, zum Teil aber einander bekriegen, würgen und morden und so sich mehr leiden verursachen, als jetzt die Natur ihnen auflegt. Also für ein solches Geschlecht paßt kein anderer Schauplatz, kein anderes Dasein. (Arthur Schopenhauer).“ (Matthias Lorch, Der Weg in den dritten Weltkrieg, in: Goldseitenblog, 19.11.2012, 20:44:51 **).

Die Globalcäsaristen haben die dritte und die vierte Möglichkeit im Visier (**|**). Beide sind übrigens ja auch leicht miteinander verknüpfbar. Der Bilderberger Helmut Schmidt hat ja auch bereits vor einigen Wochen oder Monaten darauf hingewiesen, als er von einer baldigen „Revolution“ sprach. Natürlich hat er damit eine „Revolution von oben“ gemeint. Echte Revolutionen gab es nie, gibt es nicht und wird es auch nie geben. Diejenigen „Revolutionen“, die mittels Schule und anderen Medien propagandistisch diktiert werden, waren keine bzw. gekaufte.

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@ Dieter Skupin:

„Die Menschen der Unterschicht können genauso geldgierig, verlogen und amoralisch sein wie die der Oberschicht.“ (Dieter Skupin, 20.11.2012, 23:54 **).

Die Oberschicht und die Unterschicht beuten die Mittelschicht aus. Zwar wird dieses Bündnis zwischen Ober- und Unterschicht nur für diese Zeit der Ochlokratie (O/A(D) und O/A(M) ) noch halten, aber mit schon erheblch geringerer Wahrscheinlichkeit auch noch für die Zeit der kommenden 1. Monarchiephase (M(O/A)), obwohl die noch eine Rückbindung zur Ochlokratie haben wird, und 2. Monarchiephase (M(T)), die bereits einen Tendenz zur Tyrannis zeigen wird. Was Ober- und Unterschicht verbindet, ist ja v.a. die Feindschaft gegenüber Leistungsträgern, und weil Leistungsträger fast ausnahmslos der Mittelschicht angehören, ist deren Schicksal neben vielen anderen jenes, von der Oberschicht und der Unterschicht und im Grunde und letztlich allein von der Oberschicht ausgebeutet zu werden.

Daß Sie zugeben, Kommunist gewesen zu sein, ehrt Sie deshalb, weil es seit dem 9. November 1989 keine Kommunisten mehr in Deutschland zu geben scheint, alle Kommunisten der DDR innerhalb einer Sekunde, Minute oder Stunde dem Kommunismus abgeschworen zu haben scheinen und seit eben dieser Sekunde, Minute oder Stunde des 09.11.1989 nicht mehr zugeben, jemals Kommunisten gewesen zu sein oder immer noch zu sein.

470

@ Alfred Mittelbach:

„Das Wertlose wird gewertschätzt, das Ewige verhöhnt und verspottet ....“ (Alfred Mittelbach,, 22.11.2012, 13:24 **).

Das ist wohl richtig, doch das Christentum war usprünglich ebenfalls einer unter vielen Nihilismen in einer dekadenten Zeit, obwohl es zwar einerseits in einer Wüste entstand, aber andererseits nur deshalb Bedeutung erlangen konnte, weil es in permanenter Auseinandersetzung mit der antiken Kultur - vertreten durch die römischen Besatzer - stand und deshalb mit seiner nicht zu einer selbständigen Entwicklung findenden Kultur in einer „Pseudomorphose“ (Oswald Spengler) steckte. Außerdem muß man zwischen dem Urchristentum und dem späteren Christentum und bei diesem noch einmal zwischen der östlichen (morgenländischen) und der westlichen (abendländischen) Variante sehr stark unterscheiden.

 

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