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Jahr  S. E. 
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 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
 
S.
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4,3288
5,3251
 
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1,723
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3,770
4,570
5,888
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
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0,0491
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0,1210
0,1479
0,4596
0,7227
1,0116
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 91) Hubert Brune, 12.04.2011 (18:45) ** (211)

211

„Freigeist“ und Diktatur des „Man“.

Hier denkt keiner wirklich selbständig. Hier ist kein einziger FREIGEIST anzutreffen. Hier denkt JEDER wie die ANDEREN und KEINER wie er selbst.

Das fängt schon bei der Rechtschreibung an. Keiner kennt sie, aber alle machen mit bei diesem Chaos.

Und alles schön politisch-korrekt (**). Gerade darin läßt sich überhaupt keine Selbständigkeit oder gar Freiheit erkennen, sondern nur das Gegenteil - genau das, was „die da oben“ wollen.

So glaubt (glaubt!) hier auch jeder, mit der Wissenschaft befreundet zu sein, und doch ist das Gegenteil richtig. Niemand bemerkt hier etwas von der Diktatur des „Man“ (Martin Heidegger), das mittlerweile totalitärer geworden ist als je zuvor. George Orwell läßt grüßen. Noch nie waren wir weiter vom „Freigeist“ (Friedrich Nietzsche) entfernt als heute.

So dann denktInnen, nein glaubtInnen mal schön weiter.

Und immer schön weiter EnglischInnen lernInnen. Sonst seid ihr nicht inInnen, ihr Politisch-KorrektInnen, also SklavInnen.

 

NACH OBEN 92) Herr Schütze, 12.04.2011 (20:36) ** (212)

212

Um 1960 begann die „Auslaufzeit des Modernen Goldenenen Zeitalters“ Deutschlands.

Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Lentze.

Sie schrieben u.a.: „Ich habe in den verlinkten Stellen zum Werk von Hubert Brune gelesen und ich stimme in seiner Einschätzung überein, was die Stellung Deutschlands für über 100 Jahre während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik betrifft.“ (**). Genau genommen begann sie schon vor der Gründung des 2. Deutschen Reiches und hielt auch bis in die frühe Zeit der Bundesrepublik Deutschland an. Sie war auch nicht „plötzlich“ da, sondern entwickelte sich allmählich, und sie wird auch nicht „plötzlich“ verschwinden, sondern ebenfalls allmählich. Wahrscheinlich wird der Abbau schneller gehen als der Aufbau. Aber genauer wird man das erst später beurteilen können, weil dieser Prozeß ja noch andauert und andauern wird.

„Deutschlands modernes goldenes Zeitalter hatte seine „Vorlaufzeit“ (in etwa von 1780 bis 1860), seine „Hochzeit“ (in etwa von 1860 bis 1960) und seine »Auslaufzeit« (in etwa von 1960 bis ....). Jede dieser drei Zeiteinheiten kann wiederum in mindestens drei kleinere Zeiteinheiten (Zeitstufen) unterteilt werden. Für unser Thema am interessantesten ist natürlich die Hochzeit, also in etwa die Zeit von 1860 bis 1960, und in deren Mitte finden wir nicht zufällig die von Kaiser Wilhelm II. stark geprägte Zeit, die deshalb auch »Wilhelminismus« genannt wird.“ (Hubert Brune, Politgeometrie, 2001 **).

Sie schrieben weiterhin u.a.: „Rudolf Steiner hat über Woodrow Wilson ein vernichtendes Urteil gefällt ....“ **

Völllig zu Recht!

Auch Ihrem Text zu und über Paul von Hindenburg ist uneingeschränkt zuzustimmen.

Außerdem schrieben Sie: „Die Texte aus dem Werk von Hubert Brune, die Sie verlinkt haben, sind sehr hilfreich zu einem tieferen und von gegenwärtiger Verfälschung unbeeinflußtem Verständnis der Geschichte und der Grundlagen von Politik und Gesellschaft. Das gilt insbesondere für die Grafiken. An den Textpassagen finde ich störend, daß sie sich über die ganze Seitenbreite erstrecken; angenehmer wäre vielleicht die Zweispaltigkeit oder die Einfügung der Grafiken in den Textblock. Aber diese Einschränkung nehme ich angesichts des Gewinns gerne in Kauf.“ **

Na, klar. Machen Sie Herrn Brune doch den Vorschlag, daß er die Seiten so darstellen soll, daß sie für Sie weniger „störend“ sind (**). Stört Sie „die ganze Seitenbreite“ beim Lesen? Wahrscheinlich, oder? Also: Mich nicht! Ich glaube, daß das mehr eine Geschmackssache ist. Ich komme mit den über die ganzen Seitenbreite sich erstreckenden Textpassagen sehr gut zurecht.

 

NACH OBEN 93) Hubert Brune, 19.04.2011 (23:11, 23:26) ** (213-214)

213

Feministische Diktatur.

„Vorsicht“? Was soll das? Wollen Sie mir drohen?

Sie fühlen sich wohl auf der richtigen Seite? Ist ja auch am sichersten - jedenfalls für Mitläufer.

Ist die Anrede zwischen Ihnen und ihre Genossen mittlerweile auch schon „FRAU“ - ich meinte natürlich: „MADAME“ (Entschuldigung, denn ich hatte vergessen, den Anglizismus wie von der Zensur vorgesehen zu verwenden), oder ist das noch Zukunftsmusik? Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis auch das Wirklichkeit wird. Soll ja auch alles seine Ordnung haben - in der Diktatur des Feminismus!

(* Dieser Beitrag wurde noch am selben Tag gelöscht! Er enthält wohl zuviel Richtiges!)

214

Tolles Blog!

Wer nicht artig seinen Kommentar abgibt, wird 'rausgeschmissen. Typisch für kleine Diktatoren! Habe ich mir schon gedacht!

Is' klar bei Feministen - Entschuldigung: FeministInnen!

(* Dieser Beitrag wurde noch am selben Tag gelöscht! Er enthält wohl zuviel Richtiges!)

 

NACH OBEN 94) Herr Schütze, 19.04.2011 (23:15) ** (215)

215

„Religion“ in Kultur, „Ideologie“ in ihrer Moderne bzw. Zivilisation.

Guten Tag, Herr Lentze!

Sie schreiben: „Das kommt, wenn die Religion zur Ideologie degeneriert.“ **

So ist es, und je länger eine Moderne bzw. Zivilisation einer Kultur andauert, desto mehr wird die Religion zur Ideologie. ** **

 

NACH OBEN 95) Herr Schütze, 20.04.2011 (23:44) ** (216)

216

Andersdenkender.

Sehr gut geschrieben ist Ihr Text mit dem Titel Perversion und Toleranz (**). Ich finde allerdings, daß man Sie mit dem Attribut „rechtsradikal“ nur dann zutreffend beschreibt, wenn man gleichzeitig auch sagt, daß das, was hier im Forum gesagt wird, bis zum Ende der 1960er Jahre zur Selbstverständlichkeit gehörte, daß also niemand darin etwas „Radikales“, „Extremes“ oder auch nur irgendein „Ismus“ dahinter vermutete. Fast alle im Abendland dachten damals so (nur linke Spinner nicht!), sogar auch die Mehrheit der Politiker. Die damaligen Bundeskanzler und zum Teil sogar auch die, die es später erst noch wurden und damals bereits Politiker waren, müßten sich heute „Rechtsradikalismus“ vorwerfen lassen (so einen Prozeß vor Gericht würde ich gern mal besuchen!). Sie waren aus Sicht der heutigen Herrschenden (diesen Wahnsinnigen) „Nazis“! Haha! Oder: LOL (wie es oft im Internet heißt). Selten so gelacht!

„Andersdenkender“ paßt jedenfalls. Gefällt mir - bin auch einer. Ebenfalls gefällt mir diesbezüglich die Bezeichnung „Freigeist“! ** ** **

Wichtig ist auch immer wieder der Hinweis auf die Herkunft des Begriffs „Toleranz“. „Ursprünglich verband man das Wort mit Religion. Es gab also religiöse Toleranz.“ (**). Sie galt für die Ausübung der Religion eines einzelnen Gläubigen bzw. Andersgläubigen, also so, wie es heute noch im Grundgesetz verankert ist, aber nicht so, wie unsere Parteienstaatspolitiker es immer wieder propagieren, indem sie lügend behaupten, damit sei die Religionsgemeinschaft gemeint. Eine widerliche Lüge, die jeder fremden Religionsgemeinschaft Tür und Tor öffnet für die Missionierung, d.h. Kolonialisierung des Abendlandes. Perverser geht es nicht mehr! Die ganze ursprüngliche Absicht durch diese Perversion zunichte gemacht! „Preußen war der erste Staat, der die religiöse Toleranz - damals die Toleranz schlechthin - zum Prinzip erhob.“ (**). Und genau die haben die abendländischen Politiker (diese Nihilisten!) nach und nach, mittlerweile fast völlig vernichtet!

Was unsere Politiker, Medioten und Lobbyoten an Lügen verbreiten, ist einzigartig in der Weltgeschichte!

Politiker der Toleranz waren Friedrich der Große, Bismarck und andere, besonders preußische Politiker! Politiker der Intoleranz sind die, die heute im gesamten Westen an der Macht sind!

 

 

NACH OBEN 96) Herr Schütze, 20.04.2011 (23:56) ** (217)

217

Lob und Kritik an Herrn Lentze.

Danke, lieber Herr Lentze, für den Hinweis. Ich sehe es übrigens als eher befruchtend an, wenn Sie mir so mehr oder weniger indirekt - statt direkt - die Anthroposophie von Rudolf Steiner näherbringen, weil ich momentan einfach nicht die Zeit finde, mich von selber damit intensiver zu beschäftigen. Auch gefallen mir Ihre Sätze zu den Lügen der „Grünen“ (**), die immer schon Kommunisten waren, sind und bleiben werden. Das Wort „richtig“, das Sie verwenden (z.B. „die richtigen Antworten“ und „die richtigen Kerne“ **), hätte ich in diesem Zusamenhang allerdings nicht verwendet, sondern das Wort „politikorrekt“ (**).

Zur Kulturlehre von Hubert Brune verweise ich auf das bereits hier im Forum Gesagte: ** ** ** ** ** **

Was Sie „als etwas zu konstruiert“ (**) bezeichnen, kann ich so nicht bestätigen. Außerdem sind ja, wenn man es sehr genau nimmt, alle Theorien - sogar auch die naturwissenschaftlichen - „Konstrukte“, also auch Steiners Theorie. Damit wären wir (wieder) beim „Konstruktivismus“ angelangt. Aber was und wie hilft uns das weiter? Sollten wir über diesen Weg überhaupt weiterkommen? Ist es nicht besser, wenn man die Theorien so beläßt, wie sie sind? Für Andersdenkende dürfte das kein Problem sein, oder?

Ich bin nicht gegen Steiners Theorie. Dafür kenne ich sie viel zu wenig.

 

NACH OBEN 97) Herr Schütze, 24.04.2011 (02:09) ** (218)

218
Theorie - Deduktion - Empirie - Induktion

Deduktion und Induktion (**).

Das Urteil, ob eine Erkenntnis entweder nur mittels Deduktion oder nur mittels Induktion gewonnen wurde, ist nicht immer leicht zu fällen, weil ihr meistens beide Methoden zugrunde liegen und eine mehr oder weniger bevorzugt wird. Deshalb sollten wir zunächst einmal, bevor wir ein (vielleicht letztes) Urteil darüber abgeben, ob bei dem „Vorurteil der Steiner'schen Weltanschauung“ (**) wirklich nur die Deduktion eine Rolle spielt und bei Brunes Erkenntnisgewinnung wirklich nur die Induktion entscheidend ist, wie Sie sagen (**), die Deduktion und die Induktion definieren:

Deduktion

Die Deduktion ist die Ableitung des Besonderen aus dem Allgemeinen, derjenige Weg des Denkens, der vom Allgemeinen zum Besonderen, von einem allgemeinen zu einem speziellen Satz führt. Die allgemeine Denkform der Deduktion ist dabei der Schluß, dessen Voraussetzung das betreffende Allgemeine und dessen Schlußfolgerung das betreffende Besondere bilden. So kann z.B. aus dem Hilbert'schen Axiom (2 voneinander verschiedene Punkte A und B bestimmen stets eine Gerade a) mittels Deduktion geschlossen werden, daß die kürzeste Verbindungslinie zweier Punkte eine durch die beiden Punkte gelegte Gerade ist.

Es gibt seit Kant auch noch die „transzendentale Deduktion“ als die Erklärung der Art, wie sich Begriffe a priori auf Gegenstände beziehen können, d.h. wie sich vorbegriffliche Wahrnehmung zu begrifflicher Erfahrung bzw. Erkenntnis umformen kann, zum Unterschied von der „empirischen Deduktion“, welche nur die Art anzeigt, wie ein Begriff durch Erfahrung und Reflexion über diese erworben wird.

Induktion

Die Induktion schließt vom Einzelnen, Besonderen auf Allgemeines, Gesetzmäßiges. Das Indukionsverfahren folgert, im einfachsten Falle, aus dem Umstand, daß z.B. S und p (zeitlich oder räumlich) miteinander verbunden auftreten, sei es einmal, sei es öfter, daß sie stets miteinander auftreten oder auftreten werden. Dieser Folgerung kommt natürlich keine absolute Gewißheit, sondern nur Wahrscheinlichkeit zu, und diese wächst mit der Zahl der überprüften Einzelfälle. Ein Induktionsschluß ist z.B.: Gold, Silber, Eisen u.s.w. sind Metalle. Gold, Silber, Eisen u.s.w. sind schwerer als Wasser. Also sind alle Metalle schwerer als Wasser. Der Schluß war richtig, bis das Kalium entdeckt wurde.

Die Induktion als Methode besteht darin, daß eine aus irgendwelchen Beobachtungen geschöpfte oder sonstwie entstandene Vermutung über den Zusammenhang gewisser Erscheinungen planmäßig, durch Beobachtung und Experiment, an den Tatsachen geprüft und mehr oder weniger zur Gewißheit erhoben wird. Dem gegenüber ist Induktion im Alltagsdenken sehr kurzschlüssig, führt von wenigen, oft nur einzelnen beobachteten Fällen zu Verallgemeinerungen. Die strenge Induktion führt zu erst erarbeiteten, aus mehrfacher Erfahrung abgeleiteten Allgemein-Begriffen und zu Gesetzen, die Deduktionen zugrunde gelegt werden können. Besonders die Naturwissenschaften sind mit Hilfe der Induktion groß geworden.

Meine Meinung zu den Methoden der Erkenntnisgewinnung bei Rudolf Steiner und - (vielleicht) im Gegensatz zu ihm - bei Hubert Brune

Rudolf Steiner muß auch über gewisse Erfahrungen zur Erkenntnisgewinnung verfügt haben - oder hat er etwa sein ganzes Wissen und insbesondere sein Anthroposophiemodell allein mit Hilfe der Deduktion auf den Weg und zu Ende gebracht? Die deduktive Methode hat ihm bei seiner Erkenntnisgewinnung sicherlich sehr viel mehr geholfen als die induktive - aber doch nicht nur, oder? Daß jemand auschließlich oder doch fast ausschließlich deduktiv vorgeht, um Erkenntnis zu erlangen, erinnert mich an die Zeit des Deutschen Idealismus und der Deutschen Romantik, obwohl auch die Genies dieser Zeit garantiert keine reinen „Deduktionisten“ waren. Trotzdem: War Steiner ein Neo-Idealist oder ein Neo-Romantiker?

Ebenfalls ziemlich schwer nachvollziehbar ist, daß jemand auschließlich oder doch fast ausschließlich induktiv vorgeht, um Erkenntnis zu erlangen. Ich glaube nicht, daß Hubert Brune nur über die Induktion seine Erkenntnisse zu seiner Theorie gefunden hat. Ich habe auf einer seiner Internetseiten folgendes gelesen:
Heisenberg soll kurz vor seinem Tod behauptet haben, daß die tiefsten Ebenen der Realität nicht in Teilchen, sondern in Symmetrien bestehen (**). Das glaube ich auch. Das halte ich für wahr. Das Glauben ist ein Fürwahrhalten (**)! Die von mir beschriebenen zwei Erkenntniswege (1. Evolution, Historie i.w.S., Genese u.s.w., 2. Meta-Evolution, Meta-Historie, Meta-Genese u.s.w.) zeigen theoretischerseits ebenfalls eine Symmetrie. Praktischerseits sieht das schon anders aus, und das muß es auch. Es kommt zum Symmetriebruch, zur Asymmetrie (**|**|**|**). Da meine Erkenntniswege nicht nur rein theoretisch sein können, sondern auch praktisch sein müssen - denn ich lebe z.B. -, hat sich bei ihnen mit Sicherheit sehr rasch auch ein Symmetriebruch ergeben. Aber ich habe bisher stets versucht, das zu verhindern. Vielleicht habe ich den 2. Weg, den „Meta“-Weg, stärker berücksichtigt als den 1. Weg. Es würde mich jedenfalls nicht wundern. .... Von der Natur über die Kultur zur Natur und (fast) gleichzeitig von der Kultur über die Natur zur Kultur - so lassen sich die beiden Erkenntniswege mit nur jeweils zwei Kategorien beschreiben, denen ich gefolgt bin, um daraus u.a. auch ein Internetangebot zu machen.“ (Hubert Brune, Seitenübersicht [Sitemap] - Natur und Kultur, 2001 **).
Ich weiß zwar nicht, ob das ausreicht, um sagen zu können, daß Hubert Brune auch deduktiv vorgegangen ist, aber ich glaube, daß er - z.B. im Hinblick auf seine Kulturtheorie (**|**|**|**|**) - von bestimmten Theorien deduktiv ausgegangen ist, zumal er auch durchaus seine kulturtheoretischen „Meister“ nennt: „Was mich betrifft, so nenne ich Spengler und Sloterdijk.“ (Hubert Brune, „Der Untergang des Abendlandes“ und andere Werke von Oswald Spengler, 2001 **). Obwohl er sich - wahrscheinlich über die induktive Methode - von ihnen auch wieder löst:
„Meine Theorie über Kulturen (einschließlich deren Zivilisationen) ist zwar nicht unerheblich von Goethe und Nietzsche, also am meisten von Spengler beeinflußt (**), hebt sich aber trotzdem in gar nicht wenigen Aspekten von diesen ab, weshalb ich sie als doch ziemlich unabhängig bezeichnen möchte. Mein Konzept von den zwei menschlichen Kulturerscheinungen - quasi als den zwei Kulturbahnen (**) - ist m.W. sogar bisher von niemandem sonst vorgestellt worden, also einzigartig. In meiner Theorie sind Kulturen im allgemeinen und im besonderen (z.B. die verschiedenen Historienkulturen) als den Lebewesen sehr ähnlich aufzufassen. Außerdem sind alle Historienkulturen als Abweichungen (besonders in der künstlerischen Art bzw. Form) von der Menschenkultur zu verstehen, in die sie über ihre Modernen bzw. Zivilisationen allmählich wieder einmünden - allerdings auf jeweils andere, nämlich kulturspezifische Art und Weise. Insofern und auch aufgrund anderer Hypothesen, z.B. auch der über die „vorgeburtliche“ Existenz einer jeden Kultur, unterscheidet sich meine Kulturtheorie auch sehr von Spenglers Kulturtheorie.“ (Hubert Brune, Zur Definition von Kultur und Zivilisation, 2001 [**]; ders., Acht Kulturen, 2001 [**]).

Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung Abbildung
Ich glaube, daß Brune bei seiner methodischen Erkenntnisgewinnung für seine Theorie sowohl auf die Induktion als auch auf die Deduktion Wert gelegt hat, obwohl er sehr wahrscheinlich bei weitem mehr induktiv als deduktiv vorgegangen ist.

Wer kann etwa ernsthaft bestreiten, daß bei den nebenstehenden Abbildungen, die Brune neben vielen anderen zur Veranschaulichung seiner Theorie bereitgestellt hat, auch eine Deduktion, wenn auch meinetwegen nur zu einem geringen Prozentsatz, im Spiel gewesen ist?

Es ist meiner Meinung nach nicht möglich, eine Erkenntnis mit Hilfe nur einer der beiden Methoden - Deduktion und Induktion - zu gewinnen, wenn man eine so umfangreiche Theorie wie die von Hubert Brune, die ja alles erklären und verstehbar machen will, überzeugend behaupten will. Und sie überzeugt wirklich!

„Die Empirie kommt nicht über das Besondere hinaus, sie schreitet immer nur von Erfahrungen zu Erfahrungen, von Versuchen zu neuen Versuchen; die Induktion dagegen zieht aus den Versuchen und Erfahrungen die Ursachen und allgemeinen Sätze heraus und leitet dann wieder neue Erfahrungen und Versuche aus diesen Ursachen und allgemeinen Sätzen oder Prinzipien ab.“ (Francis Bacon, Novum organum, 1620). Wenn die Induktion aber wieder „neue Erfahrungen und Versuche“ aus „Ursachen und allgemeinen Sätzen oder Prinzipien“ ableitet, dann ist sie bereits zur Deduktion geworden!

Wenn die Induktion bis zum Allgemeinen vorgedrungen ist, dann ist sie zumindest vorübergehend an ihr Ende gekommen. Wenn dann wieder von diesem Allgemeinen auf ein Einzelnes oder Besonderes geschlossen wird, so ist das die Aufgabe der Deduktion. Auch dann, wenn zuvor die Induktion das Allgemeine herbeigeführt hat. Umgekehrt gilt das genauso: Wenn die Deduktion bis zu irgendeinem Einzelnen oder Besonderen vorgedrungen ist, dann ist sie zumindest vorübergehend an ihr Ende gekommen. Wenn dann wieder von diesem Einzelnen oder Besonderen auf ein Allgemeines geschlossen wird, so ist das die Aufgabe der Induktion. Auch dann, wenn zuvor die Deduktion das Einzelne oder Besondere herbeigeführt hat.

 

NACH OBEN 98) Hubert Brune, 24.04.2011 (02:25 bis 02:33) ** (219-223)

219

Bildungsreform.

Entschuldigung, aber daß das Westfalen-Blatt wie mittlerweile wohl fast alle politikorrekten Zeitungen wie selbstverständlich davon ausgeht, eine „Abstimmung“ sei, wenn alle einer Meinung seien und also alle immer wieder eine Meinung bestätigen, ist schon mehr als bedenklich. Das Westfalen-Blatt nennt es eine „Umfrage“ und gibt fünf Forderungen zur „Abstimmung“ vor, die aber alle nur in eine Richtung gehen (**):
1)Der Kindergartenbesuch muß vom dritten Geburtstag an verpflichtend sein (1. Feld zum Ankreuzen [vgl. Formular]).
2) Die Grundschulzeit muß auf sechs Jahre verlängert werden (2. Feld zum Ankreuzen [vgl. Formular]).
3) Das »Turbo-Abi« (Anführungsstriche von mir, HB) muß sofort abgeschafft werden (3. Feld zum Ankreuzen [vgl. Formular]).
4) Die Klassen sind zu groß. Es müssen mehr Lehrkräfte eingestellt werden (4. Feld zum Ankreuzen [vgl. Formular]).
5) Die Hauptschule ist überholt. Eine Einheitsschule für alle bis Klasse 10 muß her (5. Feld zum Ankreuzen [vgl. Formular]).
Was - bitte - hat das mit „Abstimmung“ oder gar mit „Demokratie“ zu tun? Nichts! Ihr könntet doch wenigstens eine (eine!) Alternative zulassen, liebe Westfalen-Blättler! Ich bin kein Gegner der Homöopathie - aber in der Politik? Homöopolitik? Oder steckt dahinter doch nur wieder Egalitarismus, also Kommunismus? Sie wollen offenbar die Misere mit der Misere bekämpfen! Ihre fünf Forderungen, die Sie zur „Abstimmung“ vorlegen, kommen doch aus demselben „Sumpf“, aus dem auch die ganze Bildungsmisere kommt. Als Ex-Lehrer kann ich davon ein Lied singen - ein Klagelied! Ich bin froh, daß ich mit einem solchen unzumutbaren Beruf nichts mehr zu tun habe, denn ich arbeite nur noch als Privatlehrer - also: freiberuflich!

@ Pader

Was Sie geschrieben haben, ist grundsätzlich begrüßenswert, aber - leider - nicht im Interesse der „Parallelgesellschaft Politik“.

@ Otto

Hier gilt das Gleiche - nur bezogen auf den Föderalismus. Ich war noch nie für den Föderalismus. Er ist eine der größten Blockaden und deshalb ideal für Parteienstaaten (siehe: „Parallelgesellschaft Politik“), Geklüngel (siehe: Korruption), sprich: Diktatur.

@ Baks Banni

Endlich! Eine Zustimmung! Baks Banni hat sich eine Mohrrübe verdient - aber leider folgende Tatsache unerwähnt gelassen: Mittlerweile werden schon Leute, die selbst noch nicht einmal einen Hauptschulabschluß haben, als Lehrer eingestellt. Ich könnte hier Namen nennen, unterlasse das aber tunlichst. „Big Brother“ is watching you! You know?

@ Godiam

Ja, einerseits „schön und gut“, aber andererseits (z.T. rhetorisch gefragt): Kennen Sie wirklich die „Zeit“, der Sie das „System ... anpassen“ wollen und noch mehr die „Zukunft“, der Sie das „Personal“ anpassen wollen? - Es ist ja - wiederum: leider - so, daß das „System“ die „Zeit“ und die „Zukunft“, von denen Sie sprechen, größtenteils bestimmt und sich dieses Privileg auch nicht nehmen lassen will. Was also wollen Sie tun? Eine andere, nämlich in Ihrem Sinne entscheidende Partei wählen? Geht nicht! Weil es eine solche nicht gibt! Eine neue Partei gründen? Geht nicht! Weil sie sofort verboten werden würde! Schneller, als die meisten Leute hierzulande das für möglich halten!

@ Jonx

Na? Höre ich da einen „68er“ oder eher „Neo-68er“ heraus? Kurzum: Das ist zu idealistisch, zu ideologisch, und wohin das führt, haben die unzähligen „Bildungsreformen“ und „Bildungsreförmchen“, die uns ja gerade die „68er“ beschert haben, gezeigt: in den Bildungstod!

220

Bringt den Nachkommen wieder bei, wie man autark wird und warum Nachkommen so wichtig sind. Nicht nur Geld macht reich (eventuell, weil die Wirtschaftskrisen, insbesondere die Finanzkrisen zeigen, daß es ganz schnell wieder vorbei sein kann - mit dem Reichsein), sondern auch (oder mehr noch) machen die Nachkommen reich! Lehrt sie, wie man Landwirtschaft betreibt, wie man jagt, kurz: wie man überlebt. Dieses Wissen werden sie vielleicht schon bald brauchen. Wenn unseren Kindern dies überhaupt nicht beigebracht wird - wie gegenwärtig -, dann werden sie irgendwann vor lauter Hunger nicht mehr wissen, wie und wo man sich das nächste Essen besorgt, obwohl ein Automobil neben ihnen steht, mit dem sie zum nächsten Supermarkt allerdings nicht mehr fahren können, weil dieser nicht mehr existiert, und sie obendrein nicht wissen, wie so ein Automobil funktioniert. Sie werden dann zwar immer noch wissen, wie „geil“ es ist, „feminin“, „schwul“, ja überhaupt „sexualisiert“ und „tätowiert“ zu sein, und was man tun muß, um „Künstler“ werden zu können. Aber - Entschuldigung - wem nützt das? Coni bono? Vor allem dann, wenn die Voraussetzungen für diesen ganzen modernen Wahnsinn nicht mehr vorhanden sind! Und eine Zukunft, in der diese Voraussetzungen fehlen, wird kommen - das ist so gut wie sicher!

221

Bildung ist das bedeutendste Gut, und das ja wohl erst recht für Deutschland als das Land der Dichter und Denker, die Technik- und Wissenschaftsnation. Wer die Bildung vernachlässigt - wie die bundesrepublikanischen Politiker -, ist garantiert bald pleite. Leider ist die Politik kein verantwortungsbewußtes Wirtschaftsunternehmen, denn sonst hätte die bundesrepublikanische Politik schon in den 1960er Jahren Konkurs anmelden müssen. Kein einziges Wirtschaftsunternehmen verzichtet auf Forschung und Entwicklung; die bundesrepublikanische Politik aber tut gerade dies am liebsten.

Unsere heutige Bildung steht im Vergleich zu früher so miserabal da, daß ich eigentlich keine Vorschläge zur Bidlungsreform mehr machen will. Zwar ist im Ausland die Bildung immer noch viel miserabler. Doch uns muß es um die Reformen unserer Bildung gehen. Machen wir uns nichts vor: Uns weht hierbei ein orkanartiger Gegenwind entgegen, der aus dem Politsystem selbst kommt. Echte Bildungsreformen sind heute ohne massive Reformen des gesamten Politsystems gar nicht mehr möglich - es sei denn, man will sich damit lächerlich machen. Unsere Politiker haben besonders seit „1968“ fast alles falsch gemacht - also auch im Bildungsbereich -, und weil sie auch so dermaßen negativ auf die Demographie eingewirkt haben, kann man nur noch von verfassungswidriger Politik sprechen.

Vorschläge:

1) Kindergarten Der Kindergartenbesuch darf nur dann verpflichtend gemacht werden, wenn wirklich gewährleistet ist, daß dahinter kein politischer Mißbrauch steht - wie gegenwärtig. In der Tatsache, daß Kinder dafür bestraft werden, damit ihre Eltern als billige Kräfte auf dem Arbeitsmarkt fungieren, sehe ich eine zutiefst perverse Menschenfeindlichkeit!
2) Schulen Neben den „staatlichen“ müssen wirklich „private“ Schulen, v.a. auch diejenigen Eltern als im Eigenheim freiberuflich tätige Privatlehrer zugelassen werden, die zuvor zu Lehrern ausgebildet worden sind. Ansonsten sollte es das Ziel jeder heutigen und zukünftigen Bildungspolitik sein, zu dem hohen Niveau der Schulen vor (vor!) „1968“ zurückzukehren, obwohl das kaum möglich sein dürfte, weil die, die mit der Zerstörung des besten Bildungssystems der Welt begonnen haben, ganze (nihilistische!) Arbeit geleistet haben.
Grundschulen
Für Grundschulen gibt es derzeit keinen ernsthaften Bedarf an Reformen. Deshalb sollte es ein vorübergehendes Verbot für alle Politiker geben, hier „reformerisch“ tätig zu werden. Wir kennen sie!
HauptschulenFür Hauptschulen käme nur dann kein Reformbedarf in Frage, wenn die „Integrationspolitik“ doch noch zum Erfolg führen würde - daran glaubt übrigens kaum noch jemand.
RealschulenSo sehr Realschulen damals eine gute Erfindung waren - heute müssen sie aus Gründen der demographischen Misere, die man auch als negative Bevölkerungspolitik (Dysgenik [negatve Eugenik]) bezeichnen kann, entweder ganz aufgegeben werden oder ihre Mittelrolle („Mittelschule“ nannte man sie ja deshalb auch) aufgeben, was aber wohl einer ganzen Aufgabe gleichkommen dürfte.
Berufschulen

Berufschulen sind deshalb so wichtig, weil sie selbst für solche jungen Menschen, die an den allgemeinen Schulen wenig erfolgreich waren, gute Möglichkeiten bieten, eine berufliche Karriere zu machen. Das war früher selbstverständlich. Hätten wir nicht die derartig demographischen Probleme, mit denen wir es immer mehr - und nicht zufällig seit „1968“ (!) - zu tun haben -, wäre das auch heute noch selbstverständlich. Reformen bedeuten hier - wie auch bei Haupt- und Realschulen - zuerst: Verbesserung der demographischen Misere.

GymnasienSolange Gymnasien noch nicht von den Auswirkungen der erfolglosen „Integrationspolitik“ betroffen sind, brauchen sie auch keine Reformen. Das von der Propaganda in die Welt gesetzte „Turbo-Abi“ gibt es nicht - im Gegenteil (!): der Gleichheitswahn unserer Politiker „will“, daß alle Abitur machen, was nicht geht, aber in der Praxis dazu führt, daß das Niveau der Gymnasien und also auch des Abiturs immer mehr gesenkt wird. Der Gleichheitswahn unserer Politiker muß allerdings sehr wohl reformiert werden!
Grundsätzlich muß an jeder Schule gelten: Wer gegen die Schulordnung verstößt oder straffällig wird, muß die Schule verlassen; wer darüber hinaus über keine Aufenthaltsgenehmigung verfügt, muß mit Eltern und Geschwistern Deutschland sofort für immer verlassen!
3)Fachhochschulen Die Fachhochschulen sind ebenfalls eine sehr gute Erfindung, weil sie sehr praxisbezogen sind. Deshalb müssen sie vom Anspruch her wieder so werden, wie sie früher waren, und der Abschluß auch: Kehrt zum Diplom zurück! Wir brauchen wieder solche und etwa gleich viele Techniker wie früher!
4) Hochschulen / Universitäten Alle Hochschulen bzw. Universitäten müssen vom Anspruch her wieder so werden, wie sie früher waren, und der Abschluß in bestimmten Fächern auch: Kehrt in diesen zum Diplom zurück! Wir brauchen wieder solche und etwa gleich viele Naturwissenschaftler, Mediziner und Mathematiker wie früher!

Neben den wichigsten Disziplinen, wie man sie bei uns vor (vor!) „1968“ an den Schulen, Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten lehrte und lernte, müssen auch wieder mehr praxisbezogene Disziplinen vermittelt werden, manche Disziplinen müssen wieder aufgewertet werden, z.B. die Demographie, die ohnehin meiner Meinung nach mehr berücksichtigt werden und - besonders in Kombination mit der Ökonomie - auch schon für Gymnasien und unter den bereits genannten Voraussetzungen auch für andere Schulformen mehr Regel als Ausnahme sein muß. Und: Weg mit dem Föderalimus!

Merke: Wir können nicht für immer Leistungs- und Spaßgesellschaft zugleich sein. Daraus wird nichts, weil beide Kontrahenten sind und - auf Dauer - nur eine oder (viel wahrscheinlicher) sogar keine von beiden übrigbleiben wird. Wir können auch nicht für immer die Mittelschicht ausbeuten - mit anderen Worten: die Mehrheit arbeiten lassen, damit die Minderheit noch (Oberschicht) oder auch (Unterschicht) reicher wird. Daraus wird erst recht nichts, weil eine solche Mehrheit - auf Dauer - zur Minderheit und zuletzt ganz verschwinden bzw. zur Unterschicht geworden sein wird. Spätestens dann können die Kommunisten (Egalitaristen) frohlocken: Alle sind gleich (geworden) - gleich arm! Daß aber eine ganz kleine Minderheit - die Oberschicht - dadurch so reich geworden ist, daß sie niemand mehr bekämpfen kann, verschweigen sie wegen ihres heimlichen Bündnisses mit dem vermeintlichen „Klassenfeind“.

222

Also: Macht das Bildungssystem wieder deutsch (statt international), denn das deutsche Bildungsstem war das beste der Welt - es wurde von allen Nationen der Welt nachgeahmt, weil es so erfolgreich war.

223

Deutschland war mehr als ein Jahrhundert lang in allen Bereichen Weltmeister. In jeder Hinsicht, denn Deutschland war auf allen Gebieten Weltführer. Deutschland hatte auf den modernsten Gebieten der Technik die Weltführerschaft, vor allem in Elektrizität, Optik, Chemie, Spezialmaschinen, Feinmechanik, Spielzeug, Musikinstrumente, Maschinenbau überhaupt u.v.m. (eben: Weltmeister in Technik und Wissenschaft), daher auch bei weitem die meisten Nobelpreisträger (**). „Ursächlich für diese Erfolge waren die sprichwörtliche Rechtssicherheit und die in der ... Tradition gewachsenen ... Tugenden: Bildung, Fleiß, Ordnung, Disziplin, Eigenständigkeit und Einfallsreichtum (Kreativität). .... Deutschland beherrschte in Chemie und Pharmazie den Weltmarkt mit 87 % (Apotheke der Welt!). Deutschland hatte auf dem Weltmarkt die Führungsrolle auf allen Anwendungsgebieten der Elektrizität. In der optischen Industrie besaß Deutschland eine führende Weltmarktstellung. In der Quantität (Stapelware) war das englische Außenhandelsvolumen größer als das deutsche, in technischen Qualitätsprodukten dagegen war es erheblich geringer. .... Deutschland hatte „die besten durchschnittlichen Lebensverhältnisse.“ (Ehrhardt Bödecker, a.a.O., 2004, S. 195, 232, 233 [**]). Deutschland war mit weitem Abstand das in der Welt führende Land der Wissenschaft und Bildung! (**|**). Deutschland hatte weltweit - und wiederum mit weitem Abstand - die beste Sozial-, Alters- und Gesundheitsfürsorge. Dieses Versicherungssystem war und ist (!) selbst eine Exportware, ein Schlager mit Weltformat, ein Welthit - weil eben erwünscht. Deutschlands Wirtschaft - in Verbindung mit der einzigartigen Sozialpolitik - war die erfolgreichste der Welt, die Verwaltung und Gesetze wurden fast überall in der Welt kopiert. Als Land der „Dichter und Denker“ galt Deutschland auch vorher immer schon als die Kulturnation. Weltführung in Kultur und Technik, Wirtschaft und Kunst - diesen Weltmeistertitel hat bisher nur eine Nation erreicht: Deutschland. Deshalb ist es auch kein Wunder, daß „bis 1918 40% aller Nobelpreise an deutsche Wissenschaftler verliehen wurden, 80% der wissenschaftlichen Literatur in der Welt bis 1939 nicht in englischer, sondern in deutscher Sprache erschienen, die internationale Wissenschaftssprache deutsch und nicht englisch war, Deutschland im Gegensatz zu allen anderen Ländern so gut wie keine Analphabeten mehr kannte, die deutschen Universitäten zum begehrten Ziel ausländischer Studenten wurden, die deutsche medizinische Wissenschaft an der Weltspitze stand“  (Ehrhardt Bödecker, a.a.O., 2004, S. 268-269 [**|**]) sowie insgesamt die deutsche Wissenschaft, besonders die deutsche Naturwissenschaft, und überhaupt die deutsche Technik an der Weltspitze stand. Mit weitem Abstand zu den Verfolgern. Erst nach dem 2. Weltkrieg verlor Deutschland einige technische Gebiete an die USA, die Forscher aus Deutschland rauben konnten (nur ein Beispiel unter vielen: Wernher von Braun), weil sie aus dem 2. Weltkrieg als Sieger hervorgingen. Doch auch nach dem 2. Weltkrieg hat Deutschland seinen Weltmeistertitel gut verteidigt, und erst die Entwicklungen seit 1990/2000 zeigen erstmals einen fremd anmutenden negativen Trend an. Das wird unsere Feinde, die heute größtenteils unter uns weilen, freuen. Doch mögen diese Neider auch noch so viele Märchen in die Welt setzen, auf diesen Weltmeistertitel - ich nenne ihn Bildung - können wir stolz sein. Der Neid aber - ich nenne ihn Einbildung - will immer schon die Zerstörung. Bleibt nur noch zu sagen, daß Deutschlands Konkurrenz deswegen auf die zerstörerische Verdrängung zwanghaft angewiesen ist, weil sie unser Deutschland, nämlich seine „einzigartige Erfolgsgeschichte auf allen Gebieten, bewundert und beneidet.“ (Ehrhardt Bödecker, a.a.O., 2004, S. 214 [**]). Deutschland war damals die Supermacht, also die größte Weltmacht - vergleichbar mit den USA der 1990er Jahre.

Deutschland hatte damals das beste Bildungssystem der Welt, die besten Schulen und Universitäten der Welt (und schon seit Beginn der Vergabe von Nobelpreisen die mit weitem Abstand meisten Nobelpreisträger der Welt), die besten Techniker und Wissenschaftler der Welt, die beste und stärkste Armee der Welt, die beste („schlanke“, effizienteste) Verwaltung der Welt, die beste Wirtschaft der Welt, die größte (und auch in allen Bereichen größte) Industrie der Welt, die geringsten Staatsschulden der Welt, die geringste Steuerbelastung der Welt, die meisten Kreativen der Welt, die meisten Reichen der Welt, die wenigsten Armen der Welt, die wenigsten Kriminellen der Welt, die wenigsten (0,9%) Analphabeten der Welt, die geringste (1% bis 2%) Arbeitslosigkeit der Welt, das beste Gesundheitssystem der Welt, das beste Sozialsystem der Welt, das beste Alters- und Rentensystem der Welt, die beste Rechtssicherheit der Welt, den besten Arbeitsschutz der Welt, die besten Prudukte der Welt („Made in Germany“ = 1. Qualität der Welt), das beste (demokratischste) Parlament der Welt, die besten Lebensverhältnisse der Welt ... u.s.w. u.s.w. u.s.w. ..., ja eben überhaupt die beste Nation der Welt. (**). Beispielsweise konnte ein gelernter Maurer in Deutschland mit nur drei Wochenlöhnen die Jahresmiete seiner Wohnung bezahlen. An den deutschen Börsen stiegen die Aktien vornehmlich dann, wenn die Arbeitslosigkeit abnahm, und fielen, wenn sie zunahm - und das bei einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 1% bis 2% bei ständig steigender Zahl von Arbeitssuchenden. Die Staatsquote als der Staatsanteil betrug nur rd. 10% (zum Vergleich: in den 1990er Jahren betrug in der Bundesrepublik Deutschland der Staatsanteil zwischen 50 und 60 Prozent [**|**|**|**]). Dies alles wäre ohne wissenschaftliche, technische, wirtschaftliche, soziale und politische Freiheit niemals möglich gewesen. Deshalb sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt vor den Lügen der heutigen Parteipolitiker, die vor allem deshalb lügen, weil sie ihre Macht sichern wollen, weil sie Angst davor haben, daß ihre Wähler bessere Politiker wählen könnten, weil sie nicht denselben Mut haben wie die damaligen Politiker des Deutschen Reiches.

 

NACH OBEN 99) Hubert Brune, 07.05.2011 ** (224)

224

@ Nietzscheaner

Zu Ihren beiden Fragen:

1) „Ist der Mensch nicht das moralische Tier?“ **
2) „Und gibt es eine Kultur außerhalb einer Moral?“ **

1) Ja oder – wissenschaflicher gesagt – mit hoher Wahrscheinlichkeit: Ja!
2) Nein oder – wissenschaflicher gesagt – mit hoher Wahrscheinlichkeit: Nein!

Zu Ihrem Nietzsche-Zitat (für das ich mich noch einmal - ganz extra - bedanke!):

„»Wer sehr abweichend denkt und empfindet, geht zu Grunde, er kann sich nicht fortpflanzen. Somit könnte es für den Grad der Individuation eine Grenze geben. In Zeiten, wo sie peinlich empfunden wird, wie in unserer (und wie in aller bisherigen moralischen Geschichte der Menschheit), vererbt sich der Trieb dazu schlecht. In Zeiten, wo sie lustvoll empfunden wird, übertreibt sie sich leicht und macht die äußerste Isolation (und verhindert dadurch die allgemeine Fruchtbarkeit der Menschheit) Je ähnlicher, desto mehr nimmt die Fruchtbarkeit zu, jeder trifft auf ein genügendes Weibchen: also Übervölkerung im Gefolge der Moral. Je unähnlicher, desto —« Nietzsche, Herbst 1880“ **

Mit diesem Thema hat sich - nur wenige Jahre nach Nietzsches Tod - ein anderer besonders intensiv beschäftigt: Oswald Spengler.

Spengler war auch Nietzscheaner, d.h. er hätte sich selbst wahrscheinlich eher so beschrieben: Goetheaner, was die Methodik, und Nietzscheaner, was die Fragestellungen betrifft. Denn er schrieb:

„Zum Schlusse drängt es mich, noch einmal die Namen zu nennen, denen ich so gut wie alles verdanke: Goethe und Nietzsche. Von Goethe habe ich die Methode, von Nietzsche die Fragestellungen, und wenn ich mein Verhältnis zu diesem in eine Formel bringen soll, so darf ich sagen: ich habe aus seinem Augenblick einen Überblick gemacht.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1917, S. IX **).

Eines ist für mich nicht zu widerlegen: Das Thema, das Sie hier mit Ihrem Nietzsche-Zitat angesprochen haben, ist aktueller denn je!

Schon Goethe sah die negativen Folgen unserer Moderne sehr deutlich und warnte davor, z.B. in seinem Werk „Faust“ (** [insbesondere im 2. Teil **]) oder auch durch eine seiner genialen Wortschöpfungen: das „Veloziferische“ (**).

Was diese Aktualität im allgemeinen sowie Deutschland im speziellen und, um ganz nah bei Ihrem Thema zu bleiben, „unseren »guten«“ (!) Nietzsche angeht, so zitiere ich - ausnahmsweise (!) - mich selbst:

„Man hat den unwiderstehlichen Eindruck, daß Nietzsche nicht das Deutschland des späten 19., sondern das des frühen 21. Jahrhunderts beschreibt.“ (Hubert Brune, Lebensphilosophie, 2001 **).

Dies betrifft selbstverständlich nicht nur Deutschland, sondern die gesamte abendländische Kultur und deswegen Deutschland ganz besonders.

Mit freundlichen Grüßen!

Hubert Brune

 

NACH OBEN 100) Hubert Brune, 16.06.2011 ** (225)

225

@ Sabine Henneberg

Zu Ihrer 1. Frage (**): Ja!
Zu Ihrer 2. Frage (**): Sie finden die Antwort dazu in meinem Webangebot, detailliert z.B. auf der folgenden Seite:

http://www.Hubert-Brune.de/umiversum.html#ausdehnung und eben hier:

Universum
Unser All expandiert. Es war der Deutsche Carl Wilhelm Wirtz, der zuerst behauptete, daß der Raum selbst sich ausdehnt und nicht die Galaxien vor unserer Galaxie als der Zentralgalaxie des Universums fliehen, wie z.B. vor allem Edwin Powell Hubble und Vesto M. Slipher meinten, denn beide glaubten, unsere Galaxie sei der Mittelpunkt des Universums. Slipher stieß aber 1923 auf den Befund, daß sich von 41 nahen Spiralgalaxien 36 von uns fort und lediglich 5 auf uns zu bewegen. Bald darauf gelang es Howard Robertson, aufgrund von Sliphers Messungen und weiteren, sehr genauen Entfernungsbestimmungen von Hubble, zu zeigen, daß die Rotverschiebung gleichmäßig mit der Entfernung zunimmt - genau wie bei einer Expansion des Raumes zu erwarten ist. Hubble untermauerte dies ein Jahr später mit neuen Messungen - und heimste schließlich alle Lorbeeren ein: Hubble'sches Gesetz heißt der Zusammenhang zwischen Entfernung und Rotverschiebung heute. Robertsons Fehler war, daß er seine Ergebnisse in einer von Astronomen wenig gelesenen Physik-Zeitschrift publiziert hatte und nicht, wie Hubble, in einer Astronomie-Zeitschrift.

Der Hubble-Effekt ist die von Hubble erforschte systematische Rotverschiebung der Spektrallinien der Galaxien in Abhängigkeit von ihrer Entfernung. Da diese Rotverschiebung heute fast allgemein als eine Auswirkung des Doppler-Effekts (benannt nach Christian Andreas Doppler) gedeutet wird, handelt es sich hier um einen beobachtungsmäßigen Hinweis auf die Expansion des Weltalls.

Wie schon gesagt: die Antwort auf Ihre 2. Frage ist die Ausdehnug des Weltalls. Hätte die Milchstraße eine zentrale Lage im Weltall, dann zöge sie alle anderen Objekte an, doch dies widerspricht den Beobachtungen der Forscher.

*) Eine Rotverschiebung zeigt sich n den Spekrallinien, wenn sich z.B. eine Galaxie von der unsrigen entfernt; eine Blauverschiebung zeigt sich in den Spekrallinien, wenn sich z.B. eine Galaxie der unsrigen nähert.

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